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Fanfiction

The Bracelet - Kapitel 40

von Nitsrek

Draco überprüfte kurz, dass Hermine nicht in Sichtweite war. Zwischen ihnen stand ein Bücherregal – gut! Vielleicht hatte sie es nicht gesehen. Und gehört hatte sie es auch nicht. Er hievte sich die Tasche vorsichtig auf die andere Schulter.

„Es ist nichts. Nur ein Kratzer von gestern, als ich vom Besen gefallen bin. Muss wieder aufgeplatzt sein.“

Wut blitzte in Theos Augen auf. „Ich bin nicht dumm, Draco. Ich weiß, was das ist. Du bist nicht von deinem Besen gefallen. Dachtest du wirklich, ich würde es nicht durchschauen?“

Draco senkte seinen Blick. „Es ist nicht, wie du denkst“, murmelte er.

„Ich denke, dass Freunde ehrlich zueinander sein sollten, und ich denke, du solltest in den Krankenflügel gehen.“

„Kann ich nicht“, sagte Draco elend. „Sie werden es herausfinden und das kann ich nicht zulassen. Ich kann auf mich selbst aufpassen.“

„Sei nicht blöd“, schimpfte Theo. „Es wird sich infizieren, und wenn es irgendwann verheilt, wirst du sicher eine Narbe haben. Geh in den Krankenflügel oder ich werde meine Erkenntnisse an Dumbledore weitergeben.“

Draco sah wieder auf. „Ich kann nicht.“ Er blieb stur. „Du willst Ehrlichkeit? Ich hätte wissen müssen, dass sie da draußen zum Zielobjekt werden würde, aber ich hatte nicht daran gedacht. Mehr ist es nicht, das schwöre ich, und die Wunde wird verheilen. Lass… mich einfach in Ruhe.“

Theos Gesicht war steinern. „Ich weiß nicht, ob du dich damit selbst überzeugen kannst, aber die Tatsache bleibt bestehen – du musst in den Krankenflügel und wenn du nicht gehst, werde ich persönlich deine Wette ans Tageslicht bringen.“

Draco hatte verloren. Er wusste es und Theo auch. Er hob seinen guten Arm und strich sich mit der Hand durch die Haare, krankhaft nachdenkend. „Sag es nur Granger nicht“, sagte er schließlich. „Sie muss es nicht wissen.“

Es wäre ihr sowieso völlig egal.

Theo blickte ihn nachdenklich an. „Weißt du, normalerweise, wenn du irgendein Opfer bringst, ob klein oder groß, soll es alle Welt wissen. Und jetzt willst du es vor allen verheimlichen?“

Draco knirschte mit den Zähnen. „Lass mich in Ruhe, Theo. Ich blute!“

„Richtig. Warum sagst du ihr nicht, dass sie dir was schuldig ist? Sie wäre sicher dankbar.“

„Sei nicht albern“, knurrte Draco. „Sie wird nur merken, wie schwer ihre Verletzungen waren und du hast sie doch gehört. Sie gibt mir sowieso schon die Schuld.“

„Oder sie würde dir vielleicht vergeben.“

Draco fühlte sich, als würde ein Blitz ihn durchzucken. Vergebung. Er wandte den Blick ab. „Natürlich nicht. Sie würde mir nie vergeben. Entschuldige mich, ich muss mich um meine Wunde kümmern.“ Er eilte davon und verfluchte Theo, weil er genau das Falsche sagen musste.

+++++

Hermine runzelte die Stirn. Malfoy war heute wirklich merkwürdig. Zuerst hatte er sie geneckt, dann war er plötzlich davon gestürmt. Aber nicht, ohne sie anzusehen, als ob… Die Stirnfalten wurden tiefer. Als hätte sie ihn verletzt. Als wäre er irgendwie tief von ihr enttäuscht. Als sollte sie etwas wissen. Sie kam nicht dahinter, was sie wissen sollte und kam zu dem Schluss, dass sie sich alles nur eingebildet hatte.

Außerdem war es seine Schuld gewesen. Er hatte sie gegen ihren Willen nach draußen gezwungen, nur damit ihr Schmollen ihn belustigte. Er hätte wissen müssen, dass sie ein leichtes Ziel war. Sie überlegte kurz, ob das seine Art war, um die Gewaltklausel ihres Vertrages herumzukommen, aber das war unwahrscheinlich… irgendwie. Er hatte bisher nie den Eindruck erweckt, als würde er sie körperlich verletzen wollen. Außer damals, wo sie sich hinknien musste – das war etwas schmerzhaft. Und als er sie stundenlang stehen ließ… das war vielleicht auch schmerzhaft. Könnte er wirklich so hinterhältig sein? Könnte er sie so sehr verletzen wollen?

Theo kam zurück und setzte sich auf den leeren Stuhl, den Draco zurückgelassen hatte. Sie blickte ihn fragend an. „Was war das denn?“

Theo zögerte eine kurze Sekunde. „Nichts. Er hat gefragt, ob er sich meine Unterlagen leihen könnte, aber ich habe sie nicht gefunden.“

Sie hob eine Augenbraue. „Du findest deine Unterlagen nicht?“

Er zuckte mit den Schultern. „Sie waren vom letzten Jahr. Ich habe sie vielleicht Zuhause gelassen.“

Es folgte ein peinliches Schweigen, während dem Hermine gedankenverloren Kreise auf den Tisch zeichnete; Theo sah sie nachdenklich an.

„Was hältst du von seinem Verhalten?“, fragte Theo plötzlich.

Diesmal zuckte Hermine mit den Schultern. „Er ist merkwürdig, manchmal sehr emotional. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.“

Theo sah aus, als würde er ihr etwas sagen wollen, aber dann schüttelte er nur den Kopf und seufzte. „Es wäre besser für alle, wenn dieser Monat bald enden würde.“

„Ach was“, murmelte Hermine. „Ich kann fast im Krankenflügel einziehen.“

Wieder wirkte Theo ein wenig unentschlossen. „Du… weißt schon… dass er nicht wollte, dass du verletzt wirst?“

„Nein?“, fragte sie verbittert. „Vielleicht hätte er dann daran denken sollen, bevor er mich für seine Freunde als Zielscheibe eingesetzt hat.“

„Sei fair, Hermine“, sagte Theo ruhig. „Draco ist im Moment sehr durcheinander. Vielleicht fällt er schlechte Entscheidungen, aber er strengt sich an.“

„Wobei strengt er sich denn an? Und weshalb sollte er durcheinander sein?“ Sie schüttelte den Kopf. „Nein, das kaufe ich ihm nicht ab.“

„Er versucht…“ Wieder hielt Theo inne. „Er versucht, ein besserer Mensch zu werden. Aber manche Dinge sind so tief in ihm verwurzelt, dass es schwierig ist, sie zu ändern. Nimm dich, zum Beispiel. Du bist eine Muggel-Geborenen. Er hat gelernt, dass du auf jede erdenkliche Art schlechter bist als er, aber er stellt fest, dass das nicht der Fall ist. Es verwirrt ihn und lässt ihn… reagieren.“

„Sich wegen Verwirrung aufzuregen, ist okay, wenn du zwei Jahre alt bist“, bemerkte Hermine. „Was, wenn dieses Holzstück nicht durch meine Schulter gegangen wäre? Wenn es ein Organ getroffen hätte?“

„Damit hätte er nicht leben können“, sagte Theo einfach. „Es war ein Unfall seinerseits. Wenn du jemandem die Schuld geben willst, dann nimm den, der den Klatscher auf dich geschossen hat, nicht Draco.“

Hermine blickte ihn finster an. „Warum verteidigst du Malfoy so plötzlich? Ich dachte, du wärst sauer auf ihn.“

„Bin ich“, sagte er kühl. „Mehr als du denkst, sogar. Aber es ist offensichtlich, dass er es versucht. Er geht wider seiner Natur vor und will reparieren, was er beschädigt hat. Das muss ich anerkennen.“

Das war eine komische Art, die Tatsache zu beschreiben, dass Malfoy ihre Beziehung zu Theo hatte ruinieren wollen und sie geküsst hatte. Hermine dachte nach. Was hat er beschädigt? Ihre Beziehung zu Theo? Sein eigenes Verhältnis zu Theo?

„Und... weiter?“, fragte sie, leicht verwirrt. „Er sagt, wir dürfen uns treffen, wenn wir wollen – nachdem er selbst die Regeln aufgestellt hatte – und plötzlich ist alles gut?“

„Vertrau mir, er tut mehr als das“, versicherte Theo ihr. „Deswegen kann ich es kaum erwarten, dass du endlich das Armband ablegst. Er tut zuviel für meinen Geschmack.“

„…Was?“ Hermine kam nicht mehr mit.

Er lächelte sie schwach an. „Egal. Ist nicht wichtig. Ich muss gehen.“ Er stand auf, sah sie aber noch einmal an, als er an ihr vorbeilief. „Kopf hoch. Noch acht Tage.“ Er bückte sich, um sanft seine Lippen auf ihre zu legen, dann war er weg. Hermine blieb zurück, verwirrt und mit ziemlich warmem Gesicht.

+++++

Bevor er in den Krankenflügel ging, beschloss Draco, dass er Verstärkung brauchte, weshalb er Blaise suchte. Blaise hatte einen Draht zu Frauen – allen Frauen – und wenn Madam Pomfrey zu viele Fragen stellte, würde Blaise sie ablenken können und sie würde ihn vergessen. Vielleicht. Es war Dracos letzte Hoffnung.

„Weißt du, ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie viele Gefallen du mir schon schuldest“, knurrte Blaise, als Draco ihn mitschleifte.

„Einen Haufen. Ich weiß“, versicherte ihm Draco. „Ich zahle sie zurück, versprochen.“

Blaise blieb plötzlich stehen und blickte sich nervös um. „Könntest… könntest du mir vielleicht heute einen zurückzahlen?“

Etwas verwirrt wegen dem Gezappel seines Freundes, blinzelte Draco. „Sicher, was brauchst du?“

„Ich…“ Blaise schluckte. „Bitte sag nichts dazu, aber du musst eine Nachricht überbringen… an Tracey.“

„Es ist doch nicht so schwer, ihr eine Eule zu schicken. Dafür brauchst du mich nicht.“

Blaise mied seinen Blick. „Sie liest meine Eulen nicht. Du würdest sie zwingen müssen, dir zuzuhören. Ich habe es versucht, aber… sie hasst mich. Sie hört mir nicht zu. Dir vielleicht schon. Ich weiß nicht, was sonst noch…“ Seine Stimme verklang und er starrte zu Boden, seine Kiefer angespannt und seine Wangen leicht rot. Er fand die Frage eindeutig peinlich.

„Keine Sorge, Mann“, hörte Draco sich sagen. „Ich spreche nachher mit ihr.“

„Danke. Dann sind wir quitt.“

Draco zuckte mit den Schultern. „Das hat damit nichts zu tun.“ Er legte einen Arm auf Blaises Rücken und schubste ihn. „Stell einfach sicher, dass Pomfrey keinen Verdacht schöpft.“

„Weißt du“, sagte Blaise. „Du bist wirklich versessen darauf, dass Granger das Armband anbehält.“

„Fang nicht damit an“, riet Draco ihm.

„Um jeden Preis.“

„Du willst gar nicht darüber sprechen.“

„Obwohl du sie kaum noch nervst, seit du sie geküsst hast.“

„Ich nerve sie jeden Tag!“

„Nein… du hängst jeden Tag mit ihr rum.“

Draco schloss kurz die Augen. Er musste es ansprechen. „So ist es nicht.“

„Um Gottes Willen, ich hoffe, dass es nicht so ist“, sagte Blaise leise.

Sie hatten ihr Ziel erreicht und Draco seufzte erleichtert. Er konnte sehr gut leben, ohne dieses Thema anzusprechen.

+++++

Es zahlte sich wirklich aus, Blaise an seiner Seite zu haben.

Bevor er eintrat, stellte Blaise sicher, dass er nichts trug, was ihn als Slytherin kennzeichnete. Als Draco ihn verwundert ansah, zuckte Blaise mit den Schultern. „Vorurteile, Mann. Niemals unterschätzen.“

Draco fand das übertrieben, da Pomfrey ihn als Slytherin erkennen würde, aber was auch immer Blaise tat, schien zu funktionieren. Als die ältere Dame die Wunde sah, zögerte sie und blickte Draco durchdringend an, was ihn nervös machte, aber Blaise murmelte irgendwas und ihr Gesicht wurde weicher.

Danach betüdelte sie Draco wie eine Mutterhenne, reinigte und schloss seine Wunde, und riet ihm, die Tränke zu trinken und seinen Arm noch einen Tag ungefähr auszuruhen, bevor er sie wieder wegschickte.

„Was hast du ihr erzählt?“, fragte Draco, nachdem sie den Krankenflügel verlassen hatten. „Es hat super funktioniert. Ich glaube, sie wird nichts melden.“

Blaise blickte ihn kurz an. „Und darauf kommt es an, stimmt’s?“

Etwas an dem vorsichtigen Ton des Anderen alarmierte Draco. „Was hast du ihr erzählt?“

„Du wirst nur sauer.“

„Ich werde nicht sauer.“

„Doch, wirst du.“

„Was hast du ihr erzählt?“

Blaise seufzte. „Ich habe gesagt, sie ist deine Freundin.“

„Was?“ Draco war verwirrt. „Wer?“

„Granger. Ich habe ihr gesagt, du hast einen Zauber ausgeübt, um ihre Schmerzen zu nehmen, weil sie deine Freundin ist, und dass du aufgrund eurer offensichtlichen Unterschiede nicht willst, dass jemand davon weiß.“

Draco blieb wie versteinert stehen. „Du hast gesagt, sie ist meine… war das wirklich nötig?“

„Ich habe dir gesagt, dass du nur sauer wirst.“

„Ich bin nicht sauer.“

„Stimmt, deswegen siehst du auch überhaupt nicht so aus, als würdest du mich am liebsten schlagen.“

Draco blickte auf seine geballte Faust und zwang sich, sie zu öffnen. „Ich kann nur einfach keine solchen Gerüchte riskieren. Theo würde mir nie verzeihen.“

„Wo warst du bitte letzte Woche, Draco? Das denken sowieso schon alle.“

„Das ist lächerlich!“

„Du hast es so gewollt. Du hast diese Gerüchte verbreitet, dass sie dir nachläuft – was übrigens kein Mensch geglaubt hat – und dann verbringst du auch noch so viel Zeit mit ihr, beschützt sie, wenn andere sie ärgern, und küsst sie in der Öffentlichkeit.“

Dracos Augen weiteten sich. „Aber so war das gar nicht! Ich meine, zum Teil, ja, aber…“

Blaise zuckte mit den Schultern. „Hey, wenn du sagst, es ist nichts, glaube ich dir. Aber es hat dich gerettet, oder nicht?“

Es hatte ihn gerettet, ja. Aber wie sollte er wieder aus diesem Chaos rauskommen? Draco blickte auf den Ring. Er war so eine Bürde, ein Fluch, aber… er fand einfach nicht den Willen, sich zu befreien.

Er war sowas von im Arsch.

+++++

„Hey, Davis, kann ich eine Minute mit dir reden?“

Das Mädchen rümpfte die Nase. „Nein, Malfoy, kannst du nicht.“

Sie versuchte, an ihm vorbeizulaufen, aber das hatte er erwartet, also packte er sie um die Taille und zog sie in das nächste Klassenzimmer, wobei er ihren empörten Schrei ignorierte. Eine kleine Gruppe Fünftklässlerinnen stand in der Nähe, aber er grinste und zwinkerte sie an, bevor er Tracey in den Raum folgte. Sie würden natürlich falsche Schlüsse ziehen, aber jetzt würden sie wenigstens nicht nachprüfen, ob alles okay war. Zumindest nicht, solange sie nicht schrie.

„Was zur Hölle soll das werden?“, knurrte sie ihn an.

Dracos Augenbrauen schossen in die Höhe. Tracey Davis war immer dieses schüchterne Mäuschen gewesen, das sich am Rand der Slytherin-Gesellschaft entlang hangelte. Ihr Verhalten war so unauffällig wie ihr Aussehen, weshalb er bisher kaum mit ihr gesprochen oder sie angesehen hatte. Es war merkwürdig, dass Blaise Gefühle für sie hatte. Noch merkwürdiger war, wie sie ihm immer wieder eins reinwürgte. Immerhin war Blaise ein guter Fang. Er war reich, attraktiv und hatte diese Mischung aus Rücksichtslosigkeit und Charme, die den Mädchen zu gefallen schien.

Er machte einen Schritt auf sie zu und sie trat sofort zurück. „Noch ein Schritt näher und ich schreie. Ich weiß nicht, was Zabini dir erzählt hat, aber er lügt. Lass mich gehen.“

Draco blinzelte und runzelte die Stirn. Was glaubte sie bitte, was er mit ihr vorhatte? Und was glaubte sie, was Blaise über sie gesagt hatte? Kannte sie seinen Freund so schlecht? „Ich glaube, du verstehst da was falsch“, sagte er kühl. „Blaise hat mich gebeten, mit dir zu sprechen.“

„Was?“, fragte sie und trat hinter den Tisch. „Er weiß nicht mehr weiter, also lässt er mich jetzt fertig machen?“

Draco knirschte mit den Zähnen. Seiner Meinung nach war Blaise ohne diese Miststück besser dran. „Naja, ihm willst du ja nicht zuhören, oder? Ich verstehe zwar nicht ganz, was ihn daran stört, aber er dachte, dass du dann vielleicht jemand anderem zuhören würdest.“

„Ich verstehe nicht, was dich das angeht. Bist du nicht glücklich damit, dass Zabinis Blutlinie jetzt nicht durch mich beschmutzt wird?“

„Ich bin außer mir vor Freude“, sagte er trocken, „aber es geht hier nicht um mich. Ich tue einem Freund einen Gefallen.“

„Dann sprich“, sagte sie und verschränkte ihre Arme.

Er atmete tief durch, kämpfte gegen seine Verärgerung und seine Wut. Er war es Blaise schuldig, sein Bestes zu geben. „Du müsstest wissen, dass er das, was du neulich nachts gehört hast, nicht wirklich gemeint hat…“

„Von wegen!“, sagte sie sofort. „Seit Monaten bin ich gut genug, um mit ihm herumzuschleichen, aber er hätte nie mehr daraus werden lassen. Sein Ego kann es nur nicht verkraften, dass ich zuerst Schluss gemacht habe!“

Draco schüttelte langsam den Kopf. „Das stimmt nicht, Davis. Er… er ist nicht er selbst.“

„Ach ja?“, fragte Tracey und ihre Wangen wurden rot vor Zorn, ihre Augen glasig. „Gut! Ich hoffe, dieser neue Blaise ist besser als der alte!“

Sie stürzte zur Tür, aber er packte ihren Arm, als sie auf seiner Höhe war. „Sprich einfach mit ihm. Gib ihm eine Chance, sich zu erklären. Es fiel ihm nicht leicht, mich um Hilfe zu bitten. Und mir zu sagen, was er für dich fühlt, ist auch kein ‚Herumschleichen’.“

Sie schnaubte und riss ihren Arm frei. „Du wusstest es von Anfang an. Ich habe deine Blicke gesehen, und wie du ihn wegen mir aufgezogen hast.“ Ihre Augen funkelten wütend. „Aber keine Sorge. Ich werde mit ihm sprechen. Ich denke, es ist an der Zeit, ihm zu sagen, was ich wirklich von ihm halte.“

Nachdem sie weg war, starrte Draco auf die Tür. Er fühlte sich, als hätte er gerade seinen letzten Freund enttäuscht.

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Vorschau

+++++

„Was war das?“, fragte er alarmiert.

„Was war was?“, fragte sie und tat, als hätte sie keine Ahnung.

Er kniff seine Augen zusammen. „Was waren das für Schmerzen?“

Sie errötete. „Ich weiß nicht, hast du nie einfach so Schmerzen? Es ist nichts.“


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Manchmal ist es auch sehr schade, dass eine Figur verschwindet und im nächsten Band nicht mehr vorkommt. Dazu zählt beispielsweise Gilderoy Lockhart, den ich sehr mochte, weil er so furchtbar eitel war und ich mir einen Spaß daraus machte Leute aus dem Showbusiness mit seiner Charakterisierung zu veralbern.
Rufus Beck