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Fanfiction

The Bracelet - Kapitel 44

von Nitsrek

Ein paar Momente stand Hermine nur überrumpelt da. Sie war das Miststück? Vergaß Zabini da nicht ein paar sehr wichtige Details? „Du hast offensichtlich keine Ahnung, wovon du sprichst!“, sagte sie schließlich durch ihre Verärgerung hindurch.

„Im Moment denke ich, dass du hier die Ahnungslose bist, kleines Mädchen“, höhnte er und trat näher. „War das wirklich nötig?“

Hermines Augen flackerten verwirrt. „Du hast doch nicht einmal gesehen, was passiert ist!“

„Ich habe sein Gesicht und deinen Handabdruck darauf gesehen – egal, was er getan hat, aber musstest du ihn schlagen, verdammt? Schlagen? Er hat dir nichts getan! Das würde er nicht tun.“

„Du weißt doch gar nicht, was er getan hat!“, schrie sie frustriert. Malfoy würde sie nicht verletzen? Das war doch wohl ein Witz! Er hatte – seit sie die verdammte Wette verloren hatte – nichts anderes getan.

„Dann erzähl’s mir. Was hat er so Schreckliches getan, dass du es nicht auf eine friedliche Art lösen konntest?“

Zabini war Malfoys Freund. Natürlich würde er auf seiner Seite stehen. „Das geht dich nichts an“, knurrte sie.

„Dann rate ich mal. Lag es daran, dass er seinen Rachedurst ignoriert hat und dich machen lässt, was du willst? Oder daran, dass er dich vor seinem eigenen Haus beschützt? Vielleicht auch nur daran, dass er es wagt, in deiner Nähe sein zu wollen? Ich weiß, es muss schrecklich für dich sein, dass jemand, der so loyal ist wie Draco, auf dich steht.“

Wie bitte? Was wollte er ihr sagen? Draco stand nur auf ihr angeblich nuttiges Verhalten. Anscheinend dachte er, dass die Tatsache, dass ein paar Leute sie geküsst haben, bedeutete, dass sie alles mit jedem machen würde. „Ja, er beschützt mich wirklich toll“, sagte sie kühl. „Er hat mich raus geschleppt und fast umbringen lassen! Was für ein Held. Und er übernimmt nicht einmal die Verantwortung dafür!“

Zabini knurrte und für eine Sekunde überlegte Hermine wirklich, ob sie nicht fliehen sollte. „Und du sollst die klügste Hexe in unserem Jahr sein? Ich muss schon sagen, du bist bemerkenswert dumm. Hast du dich nie gefragt, warum du nichts gespürt hast? Warum deine Blutung sich so leicht kontrollieren ließ?“

„I-ich hatte Glück“, sagte sie schwach. „Ich stand unter Schock und die Wunde war nicht so -“

„Ich war es, der Draco fast in sein Bett tragen musste! Er hatte furchtbare Schmerzen, blutete alles voll und blieb kaum lang genug bei Bewusstsein, um es dorthin zu schaffen! Er hat deine Schmerzen und deine verdammte Wunde übernommen und nun muss er mit einer Narbe leben, die eigentlich auf deinem Körper sein sollte. Dann hat er seine Quidditch-Hoffnungen ruiniert, indem er den Übeltäter verpfiffen hat. Sag mir nicht, dass er keine Verantwortung übernimmt! Wenn Theo nicht gewesen wäre, würde er sogar immer noch mit dieser verdammten Verletzung rumrennen!“

Hermine hatte vorgehabt, Blaises Erzählung abzuwiegeln, bis Theos Name aufgetaucht war. „Theo kennt diese angebliche Geschichte?“, fragte sie verwirrt.

„Es ist schwer, Geheimnisse vor Theo zu haben“, knurrte er. „Er ist wirklich schlau. Er hat es sofort durchschaut.“

Sie schüttelte den Kopf. „Ich glaube dir nicht. Du lügst doch. Malfoy würde nie so etwas tun, und wenn doch, würde er sicherstellen, dass alle es erführen.“

„Warum?“, fragte Zabini, Abscheu deutlich in seiner Stimme und seinem Gesicht. „Damit die Leute ihn verspotten können, weil er ein verdammtes Schlammblut beschützt, während du ihn auch noch ohrfeigst, weil er versucht hat, dich zu küssen – selbst wenn du wüsstest, was er getan hat?“

Ihr Kopf schnellte hoch und ihre Wangen wurden rot. „Ich habe dir nicht erzählt, dass er versucht hat, mich zu küssen.“

Blaise schnaubte. „Bitte. Denke nicht, ich wäre genauso ahnungslos wie du. Natürlich hat er das.“

„Also darf ich ihn nicht abblitzen lassen? Willst du das sagen? Soll ich dankbar sein, dass er mich foltert und mich gleichzeitig wie eine Hure behandelt?“

Blaise schüttelte ungläubig den Kopf. „Du lässt einfach nicht mit dir reden, oder? Ich persönlich freue mich auf den Tag, an dem er über dich hinweg kommt, und ich bin mir sicher, dass du ihm gerade extrem dabei geholfen hast. Aber das nächste Mal versuchst du vielleicht, nicht so grausam zu jemandem zu sein, nur weil er ein wenig Interesse an dir zeigt. Ist dir je in den Sinn gekommen, dass er vielleicht keine Hintergedanken dabei hatte? Dass er es vielleicht respektiert hätte, wenn du ihn freundlich abgelehnt hättest? Dass er vielleicht schon kaputt genug ist, auch ohne dass du ihn noch mehr verdrehst?“

Hermine klappte der Mund auf. Sie war hier nicht die Unvernünftige, das war er! Mal abgesehen von Dracos anderer grausamer Behandlung hatte er sie auch so ziemlich oft damit aufgezogen, dass sie mit der ganzen Schule rummachte, und auch wenn er ihr nicht ins Gesicht sagte, was sie in seinen Augen war, hatte er doch eindeutige Andeutungen gemacht. Er hatte schlicht und einfach gedacht, sie wäre billig. Sie hatte seine Gefühle nicht verletzt; sie hatte nur sein Ego tief gekränkt.

Zabini hatte nur Recht damit, dass sie Draco nicht hätte ohrfeigen dürfen. Da hatte sie überreagiert. Sie war nur so geschockt gewesen und hatte instinktiv – und falsch – auf die Bedrohung reagiert. Dafür sollte sie sich morgen besser entschuldigen. Und was Zabini betraf… sie würde wohl niemals einer Meinung mit ihm sein, also wandte sie sich einfach ab und lief zurück in den Gryffindorturm.

+++++

Es war leichter gesagt als getan, mit Hermine fertig zu sein, wenn er die ganze Zeit in ihrer Nähe sein musste. Die Demütigung brannte noch lodernd in ihm, aber Draco tat sein Bestes, um es zu verbergen. Es war besser, wenn sie dachte, es wäre ihm egal. Es war sehr viel besser, wenn sie glaubte, es war nur ein momentaner Ausrutscher und nicht etwas, was er schon seit über einer Woche tun wollte. Wäre das nicht die höchste Demütigung, wenn sie auch noch wüsste, wie sehr er es gewollt hatte? Nein, so war es besser.

Dennoch konnte er sich nicht einfach normal verhalten. Er konnte sich nicht auf seine Hausaufgaben konzentrieren, also machte er keine. Nach dem Unterricht am nächsten Tag hatte er sie einfach in sein Zimmer gebracht und ignorierte sie nun bewusst, wie sie auf seinem Bett lag, während er mit einem früheren Spielzeug spielte.

Er konnte sie nicht ansehen, ohne den Vortag noch einmal zu durchleben. Sein Verstand verspottete ihn mit all den Hinweisen, aufgrund derer er hätte wissen sollen, dass sie ihn ablehnen würde, all den Dingen, die sie gesagt und getan hatte, die genug Hinweis hätten sein sollen. Und dann verhöhnte sein Verstand ihn mit der Erinnerung an ihre weichen Lippen, gefolgt von der schallenden Ohrfeige.

Was ihn seiner Meinung nach aber wirklich erbärmlich machte, war, dass er diese Erinnerung immer wieder zuließ, weil ihm der erste Teil gefiel. Auch wenn er nur eine Millisekunde gedauert hat.

„Malfoy?“, fragte sie zögernd.

Toll. Jetzt wollte sie auch noch reden. Er musste antworten, weil sie es sonst erst recht komisch finden würde. „Mm“, grunzte er.

„Ich, ähm, es tut mir leid.“

Was? Die Welt würde untergehen an dem Tag, an dem er endlich verstand, wovon sie sprach. „Schön für dich.“

„Nein, ich meine… I-ich hätte dich gestern nicht ohrfeigen sollen. Das war zu viel. Tut mir leid.“

Er versteifte sich. Er wollte das nicht ansprechen. Ihm wäre am liebsten, wenn es in ihren Augen nie passiert wäre. „Ja. Meinetwegen.“

„Ist das alles?“, fragte sie und klang aufgewühlt.

Er runzelte die Stirn, drehte sich aber immer noch nicht um. Was erwartete sie? Sie hatte ihm wehgetan, seine Fantasie zerstört, und nun erwartete sie, dass eine Entschuldigung ausreichte? „Ich hatte das schon wieder vergessen“, log er. „Du machst das am besten auch.“

Hermine blickte Dracos Rücken mit verengten Augen an. Er log ganz offensichtlich. Erstens glaubte sie nicht, dass er einfach so plötzlich Gedächtnisschwund hatte, und zweitens benahm er sich heute ganz merkwürdig. Launisch auf einer ganz anderen Ebene. „Es war die Überraschung“, versuchte sie zu erklären. „Ich habe instinktiv reagiert.“

„Ich habe gesagt, du sollst es vergessen, verdammt!“, motzte er. „Ich will mich nicht wirklich im Detail daran erinnern.“

Ihre Wangen röteten sich. Natürlich wollte er nicht daran erinnert werden. Sie wollte nur, dass er verstand, dass auch sie wusste, dass sie überreagiert hatte. „Tut mir leid“, murmelte sie wieder.

Er antwortete nicht, sondern beobachtete einfach weiter seine… was eigentlich?

„Was sind das für Dinger?“, fragte sie und setzte sich auf, um besser über seine Schulter sehen zu können. Es sah aus wie zwei lebendige Miniatur-Zauberer.

„Spielsachen“, sagte er nur.

„Was tun sie?“

„Sich duellieren.“

Er war heute besonders gesprächig. Sie stand auf und lief zu ihm, um bessere Sicht zu haben. Die kleinen Zauberer schienen abwechselnd Zauber auf einander zu sprechen. Manche wurden abgeweht und manche trafen mit ziemlich lustigen Auswirkungen. Malfoy lächelte nicht.

„Also… Man schaut ihnen nur zu?“, fragte sie. „Das interessiert Kinder normalerweise nicht besonders lang.“

Er starrte sie düster an. „Du kannst ihnen Anweisungen geben.“

„Oh.“ Er war anscheinend immer noch sehr gereizt. „Was für Zauber kennen sie denn?“

Er wirkte ziemlich genervt. „Das Übliche, keine Unverzeihlichen Flüche, und nichts Fortgeschrittenes.“

„Darf ich fragen, warum du Spielsachen mit nach Hogwarts bringst?“, bohrte sie und wusste, dass sie ihn reizte.

„Anscheinend darfst du das“, erwiderte er kühl. „Das war eines der wenigen Dinge, die meine Mutter vor ihrer Flucht aus meinem Zimmer gerettet hat. Ich hatte nicht einmal die Gelegenheit, heim zu gehen. Das weißt du doch.“

Hermine schluckte. ‚Dass er vielleicht schon kaputt genug ist, auch ohne dass du ihn noch mehr verdrehst?’ Manchmal vergaß sie wirklich, wie viel er schon durchgemacht hatte. „Tut mir leid“, sagte sie leise.

„Ich denke, das haben wir bereits festgestellt.“

„Nein, ich meine, was du durchmachen musstest.“

„Das hat nichts mit dir zu tun, Granger, also warum tut dir das leid?“

„Das nennt man Mitgefühl“, antwortete sie. „Vielleicht solltest du das auch einmal ausprobieren.“

Nun lachte er. Es war kein angenehmer Laut. „Du kennst kein echtes Mitgefühl, Granger. Du sagst nur, was deiner Ansicht nach von dir erwartet wird. Keine Sorge, ich brauche und will dein Mitleid nicht. Meine Familie bekommt genügend Sonderbehandlung, um diese… zwischenzeitlichen Hindernisse… hinzunehmen.“

Sie biss die Zähne zusammen und blieb still. Er machte es ihr wirklich nicht leicht, freundlich zu sein.

„Solltest du heute nicht im Büro sein und mit Theo rummachen?“, fragte er plötzlich. „Oder ist das ein Plan, damit er denkt, ich würde dich wieder von ihm fernhalten? Du darfst jederzeit gehen.“

„Er hat abgesagt“, stieß sie hervor, extrem genervt, dass er sie beschuldigte, Pläne zu schmieden. „Er sagte, er müsste viel lernen und wir könnten und wiedersehen, wenn ich in ein paar Tagen das Armband nicht mehr trage.“

„Abgesagt, hm?“, fragte Draco scharf. „Hat wohl schon das Interesse verloren? Naja, du bist inzwischen verbrauchte Ware.“

„Das Lied wird langsam alt, Malfoy.“

„Aber mir gefällt die Melodie.“

Sie kniff die Augen zusammen. Er wollte offensichtlich nicht freundlich sein, also sollte sie vielleicht ihre Taktik ändern. „Ich habe übrigens heute mit Theo gesprochen…“, begann sie.

„Das habe ich mir schon gedacht. Sonst wüsstest du ja nicht, dass du Theo nicht mehr wichtig bist und so.“

Hermine ignorierte ihn. „Und er hat mir ein paar sehr interessante Dinge erzählt, die Blaises Geschichte stützen.“

„Du hast mit Blaise gesprochen?“ Draco wirkte aufrichtig erstaunt.

„Das hat er dir nicht gesagt? Er hat mir gestern eine sehr interessante Geschichte erzählt – wie du meine Wunde übernommen hast und alles drum herum.“

Ein kurzes Schweigen. „Zabini redet zu viel“, murmelte Draco schließlich.

„Stell dir vor, wie überrascht ich war“, sagte sie spitz. „Vor allem, als Theo etwas ganz Ähnliches erzählte.“

Er antwortete nicht, sondern starrte weiter auf seine Spielsachen.

„Warum hast du es mir nicht gesagt?“, bohrte sie.

Er zuckte mit den Schultern. „Du musstest es nicht wissen. Es hatte nichts mit dir zu tun, egal was Blaise oder alle anderen denken.“

Das war vage. „Also, hast du mich angelogen? Das ist selbst für dich seltsam.“

„Ich habe nicht gelogen. Ich habe nie gesagt ‚Und übrigens, ich habe heute keinerlei teuflische Schmerzen von dir übernommen.’“

„Nein, aber du hast gesagt, dass du den Jungen, der den Klatscher geschlagen hat, nicht gemeldet hast.“

„Habe ich auch nicht.“

„Du hast Zabini damit beauftragt!“

„Richtig, also war ich es nicht.“

Er schien sich absichtlich blöd zu stellen. Sie rollte mit den Augen. „Hast du wirklich eine Narbe?“

„Was interessiert dich das?“

„Darf ich mal sehen?“

„Nein.“

„Warum hast du mir nichts gesagt?“, fragte sie wieder.

„Habe ich doch schon erklärt.“

„Aber ich glaube dir nicht.“

„Was hätte ich davon? Wärst du dann weniger arschig mir gegenüber?“

Sie errötete leicht. „Vielleicht.“

Er blickte sie an und schnaubte. „Vielleicht hättest du gestern anders reagiert, ist es das? Du hättest einen Kuss toleriert, den du offensichtlich empörend fandest, nur weil du dankbar wärst? Nein, danke. Ich denke, ich ziehe die Ohrfeige vor. Immerhin war die ehrlich.“

Draco wusste wirklich nicht, was am schlimmsten war – dass sie ihn gestern geohrfeigt hatte oder dass sie nun über die Wunde Bescheid wusste und sich danach für gestern entschuldigte. Das war genau der Grund, warum sie es nicht hätte erfahren sollen. Sie fühlte sich ihm nun auf eine Art verpflichtet, die er nicht wollte. Gestern war er wahnsinnig genug gewesen, um sie zu küssen, obwohl er schon dachte, dass sie es nicht wollen würde, aber immerhin hatte er gehofft, dass sie es mögen könnte. Nun dachte sie wahrscheinlich, sie war es ihm schuldig, einen möglichen neuen Versuch seinerseits zu tolerieren. Der Gedanke machte ihn krank und der Schmerz in seiner Brust wurde wieder stärker, bis er nicht mehr wusste, ob er es noch länger mit ihr in einem Raum aushielt.

„Ich habe dir gesagt, dass ich dich nicht schlagen wollte!“, beharrte sie.

„Und jetzt weiß ich auch, warum du mir das gesagt hast.“

Sie verschränkte ihre Arme und sah aus, als würde sie ihm gleich eine Kopfnuss geben. „Hast du auch in Bezug auf den Zettel gelogen?“

„Welchen Zettel?“

Sie seufzte ungeduldig. „Der, der nach dem Vorfall mit Crabbe den Weg zu meinen Freunden gefunden hat.“

Er blickte sie seltsam müde an. „Ich bin überrascht, dass du das noch nicht herausgefunden hast.“

„Also, warst du es?“

„Nein.“

„Wer dann?“

„Wer weiß alles, was hier vor sich geht und kann anscheinend nie den Mund halten, wenn ihn nervige, Muggel-geborene Hexen ausquetschen?“

„Was, Theo? Du denkst, es war Theo? Ich bin mir nicht sicher…“

„Warum fragst du ihn nicht? Sein Zimmer ist nur zwei Räume weiter.“ Genau, warum schickte er sie nochmal direkt in Theos Arme? Perfekt, wirklich großartig.

Ihre Augen weiteten sich. „Das kann ich nicht machen!“

„Fragen? Warum nicht? Du scheinst sonst kein Problem damit zu haben. Vor allem welche, die nicht beantwortet werden wollen.“

„Ich kann nicht in sein Zimmer gehen.“

„Warum nicht?“ Er war wirklich neugierig.

„Das ist etwas sehr Persönliches!“

„Du bist jeden Tag in meinem Zimmer!“

„Das ist anders, das war ja dein Befehl und… es ist etwas Anderes.“

Er rollte mit den Augen. „Gut, dann frag nicht.“ Sein Ausdruck verriet die Erleichterung in ihm. Es war albern, weil es nicht den geringsten Unterschied machte, aber er hatte in letzter Zeit viele alberne Anflüge, also passte es immerhin.

„Ich werde ihn morgen fragen.“

„Ja, meinetwegen. Ist mir egal.“

Er entschied, dass es sehr anstrengend war, mit ihr zu reden und dass er für heute mit ihr fertig war, also entließ er sie. Nachdem sie weg war, setzte er sich wieder, starrte bewegungslos stundelang auf seine Spielzeuge und wünschte sich, es wäre ihm egal.

+++++

Vorschau

+++++

„Ich könnte versprechen, keinen Spaß zu haben?“, versuchte sie.

„Anscheinend kannst du nichts dagegen tun, ständig ‚Spaß’ zu haben.“

„Im Moment habe ich keinen.“

Seine Lippen zuckten. „Und so soll es sein.“

Sie kniff die Augen zusammen. „Ich könnte aber, weißt du. Was stört es mich, ob du da bist oder nicht?“

„Viel Glück bei der Suche nach jemandem, den du küssen kannst. Den wirst du zwischen hier und meinem Zimmer nicht finden.“

Das hätte er nicht sagen sollen. Das wusste er, sobald die Worte seinen Mund verließen. Er hätte es echt nicht sagen sollen. Hermines Augen wurden noch enger und suchten den Raum nach Kandidaten ab.


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Es ist wunderbar, wie furchtlos und entschlossen Dan sich jeder Aufgabe stellt. Manchmal drehten wir eine Szenenwiederholung nach der anderen, und jedes Mal spürte ich seine Entschlossenheit, es bei der nächsten Wiederholung des Takes noch besser zu machen. Das schätze ich so sehr an ihm: Er setzt wirklich alles daran, um seine beste Leistung zu zeigen.
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