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Fanfiction

The Bracelet - Kapitel 45

von Nitsrek

„Wirst du den ganzen Tag sauer auf mich sein?“

„Ich kann nicht glauben, dass du es ihr erzählt hast!“

Blaise seufzte und blickte seinen blonden Freund an, der gerade schmollte. Sie hatten eine Freistunde und sich in ihren Gemeinschaftsraum zurückgezogen, aber bislang hatte Draco sich geweigert, auch nur etwas annähernd Unterhaltsames zu tun.

„Gut, ich hab’s ihr gesagt“, sagte Blaise und zuckte mit den Schultern. „Sie hätte es am Schluss sowieso herausgefunden.“

„Vielleicht. Das werden wir nie wissen, weil du es ihr verdammt nochmal erzählt hast.“ Draco klang wirklich aufgebracht. Blaise war sich nicht sicher, ob er es überhaupt verstand.

„Ist es so schlimm, dass sie es weiß?“

„Ja!“

„Du lässt dich einfach so ohrfeigen, ohne sagen zu wollen, was du für sie getan hast?“

„Ja!“

„Nun, dann ist es gut, dass ich es ihr gesagt habe!“

„Meine Güte, Blaise. Das wollte ich so nicht.“ Plötzlich sah Draco sehr müde und geschlagen aus.

„Weißt du überhaupt, was du willst?“, fragte Blaise vorsichtig. Draco funkelte ihn mit neuem Ärger an, und Blaise war echt froh, dass Blicke nicht töten konnten. „Nun?“

„Ja“, sagte Draco schließlich.

„Nämlich…?“

„Geht dich nichts an.“

„Ich interpretiere das dann als ‚sie’.“

„Es geht dich verdammt nochmal nichts an.“ Draco wurde wieder lauter.

„Ich habe dir wahrscheinlich ein Stück in ihre Richtung geholfen, weißt du. Weiber stehen auf diese Selbstaufopferung, und dass du auch noch ein Geheimnis daraus machen wolltest, ist auch nicht schlecht.“

„Du meinst also, dass sie sich jetzt gezwungen fühlte, sich mir gegenüber unecht zu verhalten? Dass sie jetzt aus Mitleid mit mir rummacht? Vergiss es, das mache ich nicht.“

Blaise wirkte nachdenklich. „Wenn man es so sieht…“

„Das tue ich.“

„Ich hatte keine Ahnung, dass es dir so ernst mit ihr ist.“

„Ist es nicht.“

„Wen interessiert dann, warum sie es tut? Solange du bekommst, was du willst.“

„Du wirst das vielleicht seltsam finden, Blaise, aber ich ziehe willige Frauen vor.“

„Sie wäre willig.“

„… die es auch wollen und sich nicht dabei ekeln.“

„Das letzte Mal wollte sie es doch auch, oder?“

Draco wandte ohne Antwort den Blick ab. Sie hatte ihn geohrfeigt, weil er es gewagt hatte, sie zu küssen. Er sah nicht ganz, wie das als ‚wollen’ zu verstehen war.

„Ich meine übrigens das letzte Mal, als du Erfolg hattest“, verdeutlichte Blaise, als er den Gesichtsausdruck seines Freundes sah. Er hasste Granger dafür, was sie Draco antat. Er fragte sich, ob sie kaltherzig genug war, weiterhin so scheinheilig zu tun, wenn sie Dracos Gesicht nach ihrer grausamen Abfuhr gesehen hätte. Blaise hatte sofort bemerkt, dass sein Freund tief verletzt gewesen war, und das hatte er ihr klarmachen wollen. Er hatte dabei nicht Draco verärgern wollen.

„Sie war betrunken“, bemerkte Draco kühl.

„Dann füll sie wieder ab!“

„Du schlägst vor, dass ich… ich sie praktisch vergewaltige? Toller Plan, Blaise.“

„So wäre es nicht. Und wer sagt, dass es so weit gehen muss? Erinnere sie nur daran, warum es ihr gefallen hat, dich zu küssen, vielleicht brauchst du dann das nächste Mal keinen Alkohol.“

„Ein Mädchen ihrer Sinne zu berauben, weil du anders nicht deinen Spaß mit ihr bekommst, ist Vergewaltigung – egal, wie weit du dabei gehst! Ich werde sie nicht zwingen.“

„Wir werden uns nicht einig.“

„Damit hast du verdammt Recht.“

„Also, gibst du einfach auf?“

„Warst du nicht derjenige, der behauptet hat, es wäre eine sehr schlechte Idee und ich soll sie lieber nicht verfolgen? Nun, es ist eine sehr schlechte Idee und ich werde sie nicht verfolgen. Es ist sowieso nur körperlich und liegt nur am Armband. Sobald ich es ihr abnehme, wird es vorüber sein.“

Blaise schüttelte den Kopf und glaubte keine Sekunde daran. „Ich habe meine Meinung geändert. Ich denke, du solltest es versuchen. Es gibt keinen Grund, umsonst zu leiden.“

„Um Himmels… Blaise, Theo will sie. Sie will Theo. Theo ist unser Freund, weißt du noch?“

„Und?“

„Wie würdest du es finden, wenn ich Tracey anbaggern würde?“

„Ich würde dich umbringen. Aber sie hat mir ja auch gehört; und soweit ich weiß, gehört Granger noch niemandem.“

„Theo hat sie zuerst geküsst.“

Blaise winkte ab. „Küsse zählen nicht. Jeder hat sie geküsst. Das ist dieses Jahr die neueste Sportart. ‚Hogwarts Granger Küssen’.“

„Was soll-…“ Draco brach ab, als ihm bewusst wurde, was Blaise meinte. „Das kann nicht dein Ernst sein!“

Blaise lehnte sich zurück und grinste. „Zeit, den Einsatz zu erhöhen.“

„Absolut nicht. Ich weigere mich, diese Unterhaltung mit dir zu führen. Sie will mich ja nicht einmal küssen, ganz zu schweigen von… davon.“

„Zwing mich nicht, es selbst zu versuchen. Ich mag das Mädchen nicht einmal. Aber wenn du dich nicht bald zusammen reißt…“

„Du hältst dich gefälligst fern von ihr! Wenn ich auch nur ein Flüstern höre, dass du sie auch nur lasziv angeschaut hast, schwöre ich… das wird dein Tod, und er wird langsam und schmerzhaft!“

„Und es ist dir ja sowas von egal, Draco.“

„Ist es nicht. Theo mag sie. Theo wird sie bekommen. Ohne deine Einmischung. Ich war ein Narr mit meinem Versuch, und ich gebe dir die Schuld daran! Hör auf, mir Hirngespinste in den Kopf zu setzen und kümmere dich um deine Probleme!“

Schmerz flackerte durch Blaises Augen. „Mache ich“, sagte er ruhig. „Ich versuche, weiterzuleben. Du hoffst besser, dass du niemals herausfinden musst, wie schwer es ist, das Mädchen nicht um eine weitere Chance anzubetteln.“

Draco schnaubte. „Ich würde kein Mädchen anbetteln. Es gibt so viele Hexen da draußen, einige ziemlich hübsch und nett. Vielleicht hatte Tracey Recht – vielleicht verkraftest du einfach nicht, dass sie zuerst Schluss gemacht hat.“

Schmerz und Wut blitzten in Blaises Augen auf. „Ich werde dir deine Worte vergeben“, sagte er mit gepresster Stimme, „weil du aufgebracht bist und nicht weißt, wie es ist. Aber eines Tages werden dich deine Worte in den Arsch beißen.“

„Das bezweifle ich wirklich.“ Draco stand auf. „Ich gehe in mein Zimmer und mache meine Hausaufgaben. Wir sehen uns im Unterricht!“

Er wandte Blaise den Rücken zu und sah daher nicht den sehr fragwürdigen Abschiedsgruß, dem sein Freund ihm hinterher sandte.

+++++

Es fiel Hermine immer noch schwer, zu glauben, dass Draco freiwillig für sie Unannehmlichkeiten auf sich geladen hat, ganz zu schweigen von wirklichem Schmerz. Dennoch hatten Zabini und Theo das Gleiche erzählt und Draco hatte es nicht geleugnet. Schlimmer noch – er hatte nicht damit angegeben oder versucht, sich damit aufzuspielen. Er schien tatsächlich verärgert, dass sie es herausgefunden hatte. Sie hatte ihm danken wollen, aber die Worte kamen einfach nicht. Stattdessen hatte sie ihn ausgequetscht und er hatte sich noch mehr zurückgezogen.

Mit diesem Wissen tat ihr die Ohrfeige noch mehr leid, aber sie wusste nicht, wie sie es besser machen sollte. Sie hatte versucht, es zu erklären und sich entschuldigt, aber sie wusste, dass das nicht gut gelaufen war. Er wollte ihr wohl nicht vergeben. Sie nahm an, dass das keine Rolle spielte, denn sie waren nicht befreundet und er war ihr gegenüber wirklich mies gewesen, aber er hatte diese Reaktion nicht verdient – nicht für… naja, das was er getan hatte. Und sie war sich auch bewusst, dass er es ihr nicht zurückgezahlt hatte. Er hatte sich nichts ausgedacht, was den letzten Rest ihres guten Namens und ihrer Würde ruinieren würde. Er schien sie eher zu vermeiden, so gut es ging, während er sie trotzdem – wie angekündigt - in seiner Nähe hielt.

Vielleicht hatte sie wirklich ein wenig seine Gefühle verletzt. Sie überlegte, dass er sich ihr gegenüber die letzte Woche tatsächlich – für Malfoy-Verhältnisse – fast anständig benommen hatte. Wenn er wirklich versucht hatte, sich mit ihr zu vertragen und sie sogar vor seinem Haus zu beschützen, musste ihn so eine heftige Abfuhr für einen kleinen Annäherungsversuch verletzt haben. Nur ein bisschen.

Sie fühlte sich schrecklich.

Die bösen Blicke, die Zabini ihr schickte, halfen nicht wirklich. Sie hatte es verstanden, um Himmels Willen, kein Grund, noch Druck zu machen!

Nur noch drei Tage…

Und dann? Die Frage ließ Hermine innehalten. Nun, dann würde alles wieder normal sein, oder? Sie konnte endlich ihren Freunden erzählen, was wirklich mit ihr los war, sie würden ihr vergeben und alle würden übereinstimmen, dass Draco ein böser Mistkerl war und… das Leben würde wie bisher weitergehen.

Um ehrlich zu sein, klang das etwas deprimierend. Es stimmte, dass es den Großteil der Zeit, die sie das Armband getragen hatte, unangenehm gewesen ist, aber wenigstens ist jeden Tag etwas passiert. Sie wusste nicht, ob es an Draco Malfoys Persönlichkeit oder an der Wette lag, aber sie hatte sich definitiv nicht gelangweilt. Es stimmte, dass sie sich ab kommendem Wochenende endlich entspannen konnte, aber es fühlte sich an, als würde der Rest des Jahres dann aus Hausaufgaben und Schulsprecher-Aufgaben bestehen. Na, jippie.

Sie runzelte die Stirn.

Seit wann waren Hausaufgaben und Schulsprecher-Aufgaben denn langweilig? Es ging hier um ihre Zukunft! Und gut, sie langweilte sich in Gegenwart des sadistischen, blonden Slytherin nicht, aber sie genoss die Zeit auch nicht. Sie konnte es nicht erwarten, endlich wieder richtig Spaß zu haben.

„Würdest du dich beeilen, Granger? Der Unterricht ist vorbei; ich will hier nicht den ganzen Tag rumstehen!“

Hermine erschrak bei der genervten Stimme. Der Unterricht war vorbei und Malfoy schätzte es anscheinend nicht, auf sie zu warten. „Du könntest einfach schon mal vorgehen“, murmelte sie.

„Was? Und dir Zeit geben, irgendeinen armen, unschuldigen Kerl zu küssen, bevor du zu mir kommst? Sicher nicht. Ich habe gesagt, du wirst mir nicht von der Seite weichen und so ist es auch.“

„Wirst du auch mit mir aufs Klo kommen?“

„Charmant, Granger. Los jetzt.“

+++++

Es dauerte nur ein paar Minuten, bis Draco sich ehrlich über Hermine aufregte. Sie schien heute besonders nervig zu sein.

„Ich weiß nicht, warum du das machst“, schmollte sie.

„Ach nein?“, fragte er neutral und versuchte, das Seufzen aus seiner Stimme zu halten. Warum konnte sie nicht still sein? Zumindest bis sie in den Kerkern ankamen und er so tun konnte, als würden ihn die Hausaufgaben beschäftigen.

„Du willst nicht in meiner Nähe sein und ich nicht in deiner, also warum bestrafst du uns beide?“

„Vielleicht finde ich, dass es das wert ist, solange es dich nervt.“

„Klingt nach dir. Aber warum machst du es dir nicht leichter?“

„Weil ich es dir nicht leichter machen will.“

„Ich könnte versprechen, keinen Spaß zu haben?“, versuchte sie.

„Anscheinend kannst du nichts dagegen tun, ständig ‚Spaß’ zu haben.“

„Im Moment habe ich keinen.“

Seine Lippen zuckten. „Und so soll es sein.“

Sie kniff die Augen zusammen. „Ich könnte aber, weißt du. Was stört es mich, ob du da bist oder nicht?“

„Viel Glück bei der Suche nach jemandem, den du küssen kannst. Den wirst du zwischen hier und meinem Zimmer nicht finden.“

Das hätte er nicht sagen sollen. Das wusste er, sobald die Worte seinen Mund verließen. Er hätte es echt nicht sagen sollen. Hermines Augen wurden noch enger und suchten den Raum nach Kandidaten ab. Draco war dankbar, dass sie nicht vielen anderen Schülern über den Weg liefen – bis sie um eine Ecke traten und beide Theo aus der Gegenrichtung kommen sahen.

„Nein, Granger, tu-“, fing Draco an, aber sie ignorierte ihn. Er wollte ihren Arm packen, aber sie wich ihm aus. Er konnte nur zusehen, was passieren würde. Das Mädchen hatte keinerlei Mitleid in ihrem Körper. Sie musste doch wissen, dass er ihr nur das Leben schwer machte, weil sie ihn nicht küssen wollte. Sie musste es ihm nicht auch noch unter die Nase reiben. Und ausgerechnet mit Theo.

Sie lief direkt auf Theo zu, der von ihrem entschlossenen Gang etwas verwirrt aussah, und sogar noch erstaunter, als sie seinen Kopf zu sich zog und ihre Lippen fest auf seine drückte.

Draco lehnte sich an die Wand. Es war wirklich lächerlich. Was wollte sie damit beweisen? Er konnte die Herausforderung und Entschlossenheit in ihr spüren, aber mehr auch nicht. Sie fühlte sich nicht so wie das letzte Mal, als sie Theo geküsst hatte. Sie genoss es nicht. Gut, er hätte auch gerne auf den Anblick verzichtet, aber er würde nicht reagieren, wenn sie das nur tat, um ihn zu provozieren.

Theo schien sich von seiner Überraschung zu erholen und zog sie an sich. Natürlich. Draco wandte den Blick ab. Es wurde ein wenig schwerer, nicht zu reagieren. Sein Herz pochte und seine Atmung war etwas schneller, während er sich zwang, sie zu ignorieren. Er versuchte, sich davon zu überzeugen, dass er sich daran gewöhnen würde, aber er war nicht darauf vorbereitet gewesen, es mit ansehen zu müssen.

Dann – langsam – schmolz Hermines Entschlossenheit und wurde von dem Gefühl ersetzt, das Draco am meisten fürchtete. Oder wollte. Ganz abhängig davon, was er damit zu tun hatte. Im Moment fürchtete er es. Er wusste, dass sie – wenn er sie anschauen würde – rote Wangen hätte und ihre Augen geschlossen wären. Sie wäre an Theo gelehnt, auf der Suche nach mehr, sich ihm öffnend.

Galle stieg in seinem Hals nach oben. Sie war ein grausames, kaltherziges Miststück, weil sie nicht aufhörte, weil sie so fühlte, wo sie doch wusste… sie wusste es. Sie musste es wissen. Er starrte auf seinen Ring. Er war ein Fluch. Er nahm an, dass es einen Grund gab, warum das Mädchen das Armband erst dann tragen sollte, wenn man es geheiratet hatte. Wenn man das Mädchen durch den Ring so sehr wollte, wenn der Ring in einem den Wunsch weckte, dem Freund die Faust ins Gesicht zu schlagen oder das Mädchen zu wollen, wie es nie passieren würde… dann war das wirklich keine gute Verbindung.

Sie vergaß sich. Ihre Lust strömte durch ihre Venen. Er war angewidert von ihr und sich selbst. Die Galle stieg noch weiter und er musste mehrmals schlucken. Er musste dem ein Ende machen. Sie waren sowieso schon lange genug beschäftigt. Jeder würde da ungeduldig werden.

„Okay, Granger, das reicht“, sagte er, etwas rau für seine Ohren.

Sie reagierte nicht.

„Ich sagte: Das reicht, Granger!“, wiederholte er, etwas lauter.

Das kleine Miststück ignorierte ihn immer noch… oder vielleicht hatte sie ihn nicht gehört. War sie wirklich so abgelenkt durch den Kuss?

Er zwang sich, in ihre Richtung zu sehen. Der Anblick war genau, wie er es erwartet hatte, dennoch fühlte er sich, als hätte ihm jemand in die Magengrube geschlagen.

Warum wollte sie mich nicht so küssen?

Eine unnütze Frage, deren Antwort er schon kannte. Sie konnte ihn nicht leiden. Und sie war vermutlich auf dem besten Weg, sich in Theo zu verlieben. Theo war der bessere Mensch, der klügere. Draco war ein Malfoy, weiter nichts. Ein Niemand. Warum sollte sie ihn küssen wollen? Er wandte wieder den Blick ab und atmete tief ein. Er musste aufhören, so verdammt viel nachzudenken. Es half nicht gerade.

Er trat näher an das Paar und packte Hermine am Arm, zog sie heftig von Theo weg. „Bist du taub?“, knurrte er. „Ich habe Besseres zu tun, als den ganzen Tag zuzusehen, wie du Leute küsst.“

Sie sah ihn nicht einmal an. Sie blickte immer noch zu Theo, biss sich in die Lippe und kicherte; ihre Wangen gerötet, die Augen funkelnd. Komisch, dass er geglaubt hatte, es könnte nicht noch mehr wehtun.

„Du hast deinen Standpunkt klargemacht“, sagte er und schubste sie unsanft vor sich her. „Kerker!“

„Du kannst deinen Standpunkt jederzeit wieder klarmachen“, sagte Theo leise, neckend und Hermine kicherte wieder.

Draco hasste dieses Kichern. „Geh!“

Hermine tat wie geheißen, auch wenn sie immer noch widerlich danach aussah, als wäre sie gerade geküsst worden und hätte es genossen. Draco wollte ihr gerade folgen, als Theos leise Stimme ihn zurückhielt.

„Egal, was du dir vormachst, es tut weh, nicht wahr?“

+++++

Vorschau

+++++

„Und du bist so ein Experte in Sachen Mädchen“, murmelte Draco sarkastisch.

Leider brauchte man mehr als Sarkasmus, um Blaise loszuwerden. „Ich habe so meine Erfahrung.“

„Schlampe.“

Blaises Augen weiteten sich überrascht und belustigt. „Hast du mich gerade Schlampe genannt?“


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