
von Nitsrek
Während dem Mittagessen gab es eine große Ankündigung. Eine, die alle überraschte, sogar Draco. Die meisten freuten sich jedoch, und alle sprachen aufgeregt miteinander.
Der Hogsmeade-Ausflug würde am nächsten Tag stattfinden. Die späte Ankündigung war aus Sicherheitsgründen erfolgt, und als zusätzliche Maßnahme durfte niemand Eulen rausschicken, bis alle sicher zurück waren. Und natürlich würde eine unglaubliche Menge von Auroren anwesend sein.
Draco runzelte die Stirn und sah sich um. Theo und Hermine hatten es offensichtlich beide gewusst. Keiner von ihnen hatte es Draco erzählt. Er wusste nicht, ob Patil Bescheid wusste, aber er glaubte es nicht. Er hoffte auch, dass sie nichts wusste.
Warum hatten sie es ihm nicht anvertraut? War er nicht Theos Freund und Stellvertreter? Glaubten sie wirklich, er würde jemandem schaden wollen? Sahen sie ihn immer noch als Bedrohung? Sah sie ihn noch als Bedrohung? Er blickte Hermine an.
Das Hogsmeade-Wochenende war noch nie weniger toll gewesen.
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„Warum willst du nichts tun, um deine kleine Muggel-Geborene zu kriegen? Du bist praktisch besessen von ihr!“
„Pst!“ Draco warf Professor Flitwick einen nervösen Blick zu.
Blaise war nicht im Geringsten entmutigt. „Nein, nicht, bis du mir eine Antwort gibst, mit der ich arbeiten kann.“
„Es geht dich nichts an“, zischte Draco. „Lass mich einfach -“
„Mr. Malfoy! Weniger Privatgespräche. Vielleicht wäre es hilfreich, wenn Sie sich Notizen machen würden?“ Professor Flitwick bedachte Draco mit einem bedeutungsschweren Blick; Draco errötete und warf Blaise einen mörderischen Blick zu. Blaise hingegen war natürlich die personifizierte Unschuld.
„Du hast nichts zu verlieren“, fuhr Blaise fort, sobald Flitwick seinen Rücken zeigte. „Im schlimmsten Fall machst du keinerlei Fortschritte und das machst du eh schon.“
Draco drückte seine Lippen aufeinander und überlegte, ob er mit seinem Federkiel Blaises Hand aufspießen sollte. Er könnte es als Unfall ausgeben. Sowas passierte sicher ständig.
„Dir läuft die Zeit davon, Draco. In zwei Tagen wird es noch schwerer sein, ihr näher zu kommen. Am besten sorgst du schon vorher für eine Grundlage. Mach sie wenigstens neugierig.“
„Warum bist du so beharrlich?“
„Mr. Malfoy!“
Draco zuckte zusammen. „Verzeihung“, murmelte er.
Blaise grinste unauffällig und Draco überlegte, ob er ihm die Feder nicht lieber in den Augapfel jagen sollte… vielleicht konnte man auch das noch als Unfall tarnen.
„Ich lebe im Moment durch dich, Mann. Ich dachte, das hättest du inzwischen durchschaut“, murmelte Blaise.
Draco antwortete nicht.
„Schau, Draco“, sprach er weiter. „Ich weiß, dass es nicht toll ist, abgewiesen zu werden. Es ist nicht so, als wäre mir das noch nie passiert. Aber du musst es einmal von ihrem Standpunkt aus sehen. Sie weiß nicht, wie sehr du sie in Wirklichkeit anschmachtest.“
Draco funkelte Blaise an und überlegte, ob eine Feder in seinem Augen und Beulen am ganzen Körper immer noch als Unfall durchgehen könnten.
„Sie sieht nur, was du ihr zeigst, und ich tippe darauf, dass du ihr nicht zeigen willst, was wirklich los ist und dir stattdessen immer wieder selbst ein Bein stellst.“
„Hörst du verdammt nochmal auf, mich zu analysieren?“, knurrte Draco.
„Mr. Malfoy! Fünf Punkte Abzug für Slytherin, und wenn Sie jetzt nicht still sind, muss ich Sie auf einen anderen Platz setzen.“
„Ich sollte dir vielleicht sagen“, grinste Blaise, „dass ich einen Zauber angewandt habe, damit der gute Professor mich nicht hört. Vielleicht hätte ich dich da mit einbeziehen sollen…“
Draco runzelte die Stirn und meldete sich. „Sir? Sir? Ich würde mich sehr gerne wo anders hinsetzen, Professor.“
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Seit der Unterricht vorbei war, war Draco sehr ruhig, fast geistesabwesend. Hermine blickte ihn mit hochgezogenen Brauen an. Er hatte sich gar nicht beschwert, als sie nicht direkt bei Unterrichtsschluss fertig war! Sie hatte Launenhaftigkeit und Fragen erwartet – zumindest spätestens in seinem Zimmer. Immerhin hatte sie bemerkt, wie er sie während dem Mittagessen angestarrt hatte und vermutet, dass es ihm nicht gefiel, nicht alle Geheimnisse zu kennen. Im Moment jedoch dachte er nur schweigend über etwas nach und schien sie überhaupt nicht zu bemerken.
„Wirst du nicht fragen, warum wir es dir nicht gesagt haben?“, bohrte sie – wie immer die Selbstmordkandidatin.
„Hm?“ Draco wandte sich ihr abwesend zu.
„Warum wir es dir nicht gesagt haben“, wiederholte sie.
„Ich bin eine Gefahr für die Gesellschaft, natürlich habt ihr es mir nicht gesagt.“
„Du bist manchmal so ein Idiot, weißt du das?“
Er lächelte humorlos. „Das gefällt dir doch sicher an mir.“
„Das wünschst du dir“, grummelte sie.
„Ich wünsche mir viele Dinge“, stimmte er zu. „Ich habe früher öfter als heute bekommen, was ich mir wünsche.“
„Das formt den Charakter!“, informierte sie ihn fröhlich.
Sein humorloses Lächeln wurde zu einem Grinsen. „Du meinst, ich brauche mehr Charakter?“
„Du weißt, was ich meine“, murmelte sie böse. Was war heute mit ihm los?
„Du findest, ich soll mehr wie deine langweiligen Freunde sein“, sagte er nachdenklich.
Sie versteifte sich und hob ihr Kinn. „Du wirst nie so sein. Sie haben ein Gefühl für Ehre, dass du nicht einmal im Traum haben könntest.“
„Man kann davon träumen, viele Dinge zu haben“, erwiderte er. „Aber wenn ich nach dir sowieso versage, warum sollte ich es überhaupt versuchen?“
„Warum fragst du mich sowas?“ Sie war verwirrt. „Warum tust du so, als würde meine Antwort einen Unterschied machen?“
„Weil sie das täte“, sagte er gelassen.
Sie verschränkte die Arme. „Inwiefern? Wirst du dann noch schlimmer, nur um mir zu beweisen, dass ich mit meiner Vermutung, dass du dich besserst, falsch liege?“
„Das wirst du wohl herausfinden müssen.“
Sie rollte mit den Augen. „Natürlich will ich, dass du dich besserst! Wenn alle bessere Menschen wären und niemand… naja…“ Sie machte eine vielsagende Geste in seine Richtung. „Dann wäre die Welt ein sehr viel besserer Ort!“
„Du gibst mir hier nicht wirklich eine Chance, Granger“, sagte er leise. „Ich versuche es, aber du verhältst dich, als würdest du das gar nicht wollen. Was soll ich davon halten?“
„Warum ist es wichtig, wie ich mich verhalten?“, fragte sie.
„Weil ich etwas von dir will“, sagte er so leise, dass sie nicht ganz sicher war, ob sie ihn verstanden hatte.
„Was?“, fragte sie mit gerunzelter Stirn.
„Würdest du…“ Er zögerte, dann schluckte er. „Würdest du einen Handel mit mir eingehen?“
„Was für einen Handel?“
Er zuckte leicht zusammen. „Hoffentlich einen, den du nicht zu schlimm findest“, murmelte er.
„Was willst du?“, versuchte sie wieder. Er war nicht wirklich geradeheraus.
Er zögerte wieder, starrte auf den Boden und errötete leicht. „Ich dachte… Ich meine… Ich weiß, dass du das nicht verstehst, aber…“ Er vermied es, sie anzusehen und seine Stimme wurde zu einem Murmeln.
Sie schwieg, in der Hoffnung, dass er es schließlich aussprechen würde.
„Ich würde gerne… Es ist ein Handel, bei dem du mich küsst“, murmelte er endlich.
„WAS?“ Hermine starrte ihn an, als hätte er plötzlich zwei Köpfe.
Draco spürte, wie er noch röter wurde und seine Brust sich zusammenzog. „Es wird die Mühe wert sein“, nuschelte er kaum hörbar. „Ich weiß, dass du es nicht willst, aber… es wird die Mühe wert sein. Versprochen.“
„Nein“, sagte sie und schüttelte nachdrücklich den Kopf. „Auf keinen Fall!“
Sein Herz brach. „Du hast mir nicht einmal bis zum Ende zugehört“, sagte er sehr ruhig.
Draco, du Idiot! Du wusstest, dass sie es nicht tun würde. Warum hast du es angesprochen? Sie würde lieber eine Kröte küssen, als dir auch nur ein Küsschen auf die Wange zu geben. Gefällt dir Abweisung denn so gut?
„Das muss ich nicht!“, sagte sie, immer noch kopfschüttelnd, während sie von ihm abrückte, als würde er sie gleich anspringen.
In seinem Hals steckte ein Kloß. „Ich verstehe. Komisch, ich wusste, dass du so reagieren wirst und habe es trotzdem versucht. Ist das nicht geisteskrank oder sowas?“ Er wandte ihr den Rücken zu, damit sie nicht sah, wie sie ihn getroffen hatte.
Er war mehr als erbärmlich. Wann hatte sie ihm jemals Grund gegeben, zu glauben, dass sie seine Avancen zu schätzen wissen würde? Wann war sie jemals nett zu ihm gewesen? Hatte sie nicht und war sie nicht… Okay, sie ist gestern ziemlich nett gewesen, und vielleicht war das der Grund für diese verrückte Idee, dass sie vielleicht Ja sagen würde, wenn er sie nur genug dafür entschädigte. Aber egal, wie sehr sie ihn zurückwies, er fühlte sich immer noch von ihr angezogen und es war so schwer… es nicht zu versuchen. Er konnte sie jetzt spüren, wie so oft; sie hatte tatsächlich etwas Angst vor ihm. Und die Situation ließ sie ausflippen. Es war nicht gerade schmeichelhaft. Dennoch spürte er immer wieder Wärme in ihr… Sanftheit, Freundlichkeit… eine sehr reine Güte. Sie war nur nicht auf ihn gerichtet, niemals. Er hatte es vergeigt.
‚Sie will dich nicht, Draco. Dafür ist es zu spät.’
Er vergrub sein Gesicht für eine Sekunde in seinen Händen, bevor er sich durch die Haare fuhr.
Es war getan. Er hatte es auf jede erdenkliche Art probiert, selbst über Erpressung, aber ihre Abscheu für ihn war zu tief. Sie würde ihre Meinung über ihn nicht so bald ändern. Er könnte für sie sterben, und sie würde immer noch glauben, er hatte dabei irgendwelche bösartigen Hintergedanken. Bald wäre es vorbei, sie wäre wieder frei und er würde diese Form des Leidens gegen ein anderes Leid tauschen, weil er sie nicht länger spürte.
Er hatte nur einen Kuss gewollt.
Er hatte ihr dafür ihre Freiheit bieten wollen. Es war ein Zeichen seiner Verzweiflung, dass er sie zwei Tage früher erlösen würde, für nur einen dummen Kuss, der vermutlich fünf Sekunden dauern würde, bevor sie es nicht länger aushielt. Ihre Ablehnung hatte ihn zerschmettert. Sie gab nicht einmal vor, darüber nachzudenken. Und diesmal wusste sie sogar, dass er ihre Schmerzen übernommen hatte, aber sie wollte seinen Vorschlag trotzdem nicht bis zu Ende hören.
Er brauchte wirklich eine Freundin. Vielleicht begab er sich nächste Woche auf die Suche, wenn er außer seinen Hausaufgaben nichts mehr zu tun hatte. Vielleicht würde er jemanden finden, der die Leere füllen konnte. Vielleicht würde sie sogar das Armband tragen, damit er sie fühlen konnte, wenn er sie küsste.
Der Gedanke ließ seinen Magen rumoren. Aus irgendeinem Grund ertrug er den Gedanken nicht, dass eine Andere das Armband tragen würde. Es war Hermines. Selbst, wenn sie es leidenschaftlich hasste. Er würde es nie um ein anderes Handgelenk legen können.
Er spürte, dass sie sich hinter ihm auf dem Bett bewegte. Auch so eine komische Sache… Auch wenn sie seit damals, als sie dort eingeschlafen war, weil er sie vergessen hatte, nicht mehr dort geschlafen hatte, glaubte er manchmal, sie spüren zu können, ihren Duft zu riechen. Es tröstete ihn auf eine Art, die es nicht noch einmal gab. Er fühlte sich… weniger einsam. Ihre Gefühle spüren zu können, hatte ein wenig die gleiche Wirkung, aber wenn sie schlief, ließen die Gefühle nach und es fühlte sich an, als wäre sie weit entfernt.
Er wusste, dass er sich selbst etwas vormachte. Er war einsam. Blaise war ihm zwar ein sehr guter – wenn auch extrem nerviger – Freund, und er hatte seine Mutter, aber abgesehen davon… gab es niemanden. Dieser Monat war für ihn eine einzige, lange Täuschung gewesen, sogar bevor er sich zu ihr hingezogen gefühlt hatte. Er war schon so lange einsam, dass es… überwältigend… gewesen war, sich jemandem nahe zu fühlen. Auch wenn er wusste, dass es nicht echt war, dass er ihr nicht nahe stand, genoss er es so sehr, dass er es nicht enden lassen wollte.
Dennoch hatte er ihr anbieten wollen, es für nur einen Kuss aufzugeben; nur ein Geschmack, der alles etwas greifbarer machte.
Er würde es nie bekommen. Das konnte er genauso gut einsehen. Er würde Küsse und auch mehr haben, natürlich, aber er würde niemals diese Intimität haben, nach der er suchte. Mit niemandem. Irgendwie wusste er, dass sie ihn verlassen hatte und dass er sie nie wieder finden würde.
„Was wolltest du mir anbieten?“, flüsterte sie hinter ihm, immer noch ängstlich.
„Egal“, seufzte er. „Du hast abgelehnt, weißt du noch?“
„Und ich darf nicht wissen, was es wäre?“, fragte sie.
„Nein, Granger. Wenn du mich hättest ausreden lassen, bevor du mich abgewiesen hast, hättest du es erfahren, aber so höflich warst du nicht, also vergiss es.“
„Es wäre dir lieber gewesen, ich hätte dich in dem Glauben gelassen, dass ich Ja sagen könnte?“, sagte sie und schüttelte den Kopf. „Das wäre nicht nett gewesen.“
„Oh, und ‚Nein’ schreien, bevor ich überhaupt fertig geredet habe?“ Es war zu schwer, die Verbitterung aus seiner Stimme zu halten, also versuchte er es erst gar nicht. „Wenn so deine Freundlichkeit aussieht, dann sei lieber grausam zu mir.“
„Das ist nicht fair“, sagte sie ruhig. „Du fragst sowas aus heiterem Himmel, was hast du von mir erwartet?“
„Ich habe genau dieses Verhalten erwartet. Ich hatte nur gehofft, es wäre nicht so. Ich hatte gehofft, dass du vielleicht etwas mehr darüber nachdenkst. Ich hatte sogar gehofft, dass du zumindest bedenkst, was ich dir anzubieten habe. Es wären nur ein paar Sekunden Unannehmlichkeit und du hättest bekommen, was du willst.“
Er schluckte wieder. Er hasste es, daran zu denken, wie abscheulich sie den Gedanken an einen Kuss mit ihm fand. Es war nicht fair, dass er es so sehr wollte, und sie so gar nicht. Er würde alles dafür geben, wenn sie nur das Gleiche wollen würde wie er, für nicht einmal zehn Minuten ihres Lebens.
„Ich denke, dass du vielleicht nur willst, was du nicht haben kannst“, sagte sie nachdenklich.
„So funktioniere ich nicht.“
„Wie viele Dinge in deinem Leben hast du nicht bekommen?“
„Touché“, murmelte er, unwillig, die Tatsache zu widerlegen. Stimmt, er war immer verwöhnt worden, das wusste er. Dennoch war er ziemlich sicher, dass er in Bezug auf Mädchen nicht immer bekam, was er wollte. Erstens waren alle, die keine Reinblüter sind, immer außer Frage. Außerdem… mochten sie ihn nicht immer und ein paar taten nicht einmal so, trotz dem Familienvermögen. Pansy war die Einzige, die ihn wirklich gemocht hatte, und dafür hatte er sie angebetet. Er hatte es nie nötig gehabt, es bei den Mädchen versuchen zu müssen, die offenbar kein Interesse hatten.
„Ich würde trotzdem gerne wissen, was ich deiner Meinung nach im Austausch akzeptiert hätte.“
Er seufzte. Sie war der Nagel zu seinem Sarg. „Freiheit“, gab er schließlich zu. „Ich dachte, Freiheit wäre den Aufwand wert.“
„Freiheit“, wiederholte sie leicht verwirrt.
Er blickte sie kurz an, dann wieder in die andere Richtung. „Anscheinend habe ich deinen Drang, das Hogsmeade-Wochenende mit deinen Freunden verbringen zu wollen, überschätzt. Oder ich habe deinen Ekel vor mir unterschätzt. Das spielt jetzt aber auch keine Rolle, oder?“
Sie schüttelte langsam ihren Kopf, als würde sie ihn nicht verstehen. Er spürte die Bewegung und ihre Verwirrung, aber er wollte sie trotzdem nicht ansehen. Das war das Einzige gewesen, was sie seiner Meinung nach akzeptiert hätte.
Es war nicht genug.
Sie räusperte sich vorsichtig, bevor sie leise sprach. „Einverstanden.“
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Vorschau
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Ihre Augen weiteten sich. „Ich werde dich spüren?“
„Du wolltest wissen, wie es ist, oder? Eine größere Chance bekommst du nicht.“
„Das konntest du schon die ganze Zeit tun?“, fragte sie ungläubig.
„Ja. Schau mich nicht so an. Ich würde es nicht einfach grundlos machen.“
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