
von Nitsrek
Alles hatte sich verändert, jetzt wo Hermine das Armband nicht mehr tragen musste, aber natürlich wusste niemand davon. Alle verhielten sich, als wäre alles beim Alten. Sie wussten nichts von der Wette oder dem Armband oder den verrückten Konsequenzen dieser ganzen Sache. Sie wussten nur, dass sie während des Hogsmeade-Wochenendes angegriffen worden war und wieder hatte Draco Malfoy sie aus der Schlinge gezogen. Andernfalls hatte sich – wenn man sie fragte – nichts geändert. Niemand sagte etwas dazu, da sie den Lauf der Dinge einfach gewöhnt waren, aber zum ersten Mal bemerkte Hermine die Blicke und die subtilen Andeutungen, dass – auch wenn sie die früheren Gerüchte, die Draco geschürt hatte, nicht glaubten – sie inzwischen dachten, dass etwas zwischen ihnen lief.
Das war natürlich lächerlich. Außerdem ging das niemanden etwas an. Das Überraschende war jedoch, dass niemand… etwas dagegen zu haben schien. Selbst die Slytherins verhöhnten sie nicht mehr, sondern ignorierten sie einfach. Es schien wohl niemand zu bemerken, dass sogar Draco Abstand zu ihr hielt und damit ihre Vermutungen ruinierte. Andererseits hielt Draco von allen Abstand. Zabini war in seiner Nähe, aber auch mit ihm sprach Draco kaum. Er wirkte müde und blass und Hermine bildete sich ein, sie hätte seine Hand zittern sehen, als er Notizen machen wollte. Er schloss frustriert die Augen und Zabini beugte sich zu ihm, flüsterte etwas. Den Rest des Tages machte nur Zabini Notizen, während Draco auf sein leeres Pergament starrte.
Anscheinend wird Malfoy krank.
Beim Mittagessen aß er kaum etwas, obwohl Zabini ihn offensichtlich damit nervte. Draco, der sonst eher für sein Temperament und sein motziges Verhalten bekannt war, starrte seinen Freund jedoch nur dumpf an.
Jeder würde sich Sorgen machen. Zum Glück machte Hermine sich überhaupt keine Sorgen. Parkinson hingegen wirkte verwirrt und besorgt und blickte immer wieder Zabini an, der nur mit dem Kopf schüttelte. Malfoy schien seine Freunde überhaupt nicht zu bemerken, er war zu beschäftigt damit, vor sich hinzustarren. Hermine runzelte die Stirn und wandte den Slytherins den Rücken zu. Sie machte sich keine Sorgen.
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„Kommst du zum Abendessen?“
„Ich bin nicht hungrig.“
„Wann hast du zuletzt gegessen?“
„Wahrscheinlich das letzte Mal, als ich hungrig war.“
Blaise belästigte Draco eher selten, wenn er in seinem Zimmer allein, aber heute machte er eine Ausnahme. Draco wusste, dass Blaise nur besorgt war, und er schätzte die Sorge seines Freundes. Wirklich. Er wünschte nur, dass Blaise ihn nicht mehr nerven würde. Das brauchte Draco gerade nicht; er brauchte nur Ruhe und Frieden. Vielleicht auch ein bisschen Schlaf. Er musste nur dahinter kommen, wie er weniger nachdenken konnte. Wie er sich nicht nach ihr sehnte.
„Du bist nicht Crabbe. Du hast es nicht nötig, zu hungern.“
Ah, Crabbe. Er hätte Draco nie so genervt. Die guten alten Zeiten.
„Ich werde wohl kaum verhungern, Blaise.“
„Theo hat nach dir gefragt. Er sagte, du weigerst dich, mit ihm zu sprechen.“
„Sag ihm, ich bin auf Wunsch von Du-weißt-schon-wem unterwegs und er soll in ein paar Monaten kommen, wenn ich wieder zurück bin.“
„Das ist nicht lustig, Draco. Du bist offensichtlich krank und Theo macht sich nur Sorgen. Du solltest zu Pomfrey gehen. Wir lassen uns schon eine Ausrede einfallen – das hat bisher auch funktioniert.“
Draco schüttelte den Kopf. „Sie kann mir nicht helfen und ich will Theos Sorge nicht. Er soll seine Zeit nicht mit mir vergeuden. Er hat… Besseres zu tun.“ Er wandte den Blick ab und versuchte angestrengt, nicht daran zu denken.
„Meinst du sein Dasein als Schulsprecher und wandelndes Lexikon?“
„Sowas in der Richtung.“
„Oder meinst du ‚mit Granger rummachen’?“
Draco schürzte die Lippen, dankbar für das schwarze Loch, das jede mögliche Reaktion seinerseits schluckte. „Du verpasst das Abendessen, wenn du jetzt nicht gehst.“
„Du kannst ihn nicht einfach hassen, nur weil sie ihn mehr will als dich. Er kann nichts dafür. Was, wenn es andersrum gewesen wäre? Lasst eure Freundschaft nicht durch ein Mädchen ruinieren.“
„Du weißt nicht alles, Blaise. Ich will ihn weder sehen, noch mit ihm sprechen. Ich will auch nicht, dass er mich so sieht. Ich will nicht, dass er sie verletzt, weil er glaubt, dass es mir dann weniger wehtut. Und ich muss auch nicht ständig von ihm dran erinnert werden, dass er kampflos gewonnen hat.“
Blaise lächelte höhnisch, seine Augen funkelten verärgert. „Wenn er kampflos gewonnen hat, dann nur, weil du nie gekämpft hast. Aber gut. Pansy hat auch nach dir gefragt.“ Er verschränkte die Arme, als würde er Draco zu einer Antwort herausfordern.
„Pansy? Wieso?“ Verwirrung beschrieb Dracos Gefühl nicht einmal annähernd. Er hatte seit zwei Wochen nicht mehr mit Pansy gesprochen, nicht, seit sie versucht hat, Hermine das Armband abzunehmen, und diese Unterhaltung hätte er sowieso am liebsten verdrängt.
Blaise rollte mit den Augen. „Sie macht sich Sorgen um dich, du Volltrottel.“
„Warum?“
„Es ist ziemlich offensichtlich, dass es dir nicht gut geht, Mann, Pansy ist nicht blind.“
„Das sollte sie glücklich machen, so wie ich sie behandelt habe. Sollte sie sich nicht an mir rächen?“ Wenn er so darüber nachdachte, war es eigentlich ein Wunder, dass er seine Geschlechtsorgane noch hatte. Pansy war keine allzu gute Verliererin.
„Weißt du, ich gebe dir zwar Recht, aber es macht sie nicht glücklich. Sie hat immer noch Gefühle für dich.“
„Was für eine hohle Nuss.“ Eine ruhige Anmerkung, aber er staunte wirklich, dass ihr noch etwas an ihm liegen sollte, nach allem, was er gesagt und getan hatte. Er war sich nicht sicher, ob er diese Art von Hingebung verdiente.
Blaises Gesichtsausdruck zeigte ihm, dass es anscheinend mehr als nur eine hohle Nuss gab. „Sie wirst du also auch noch ausschließen?“
„Nein…“, seufzte Draco. Natürlich nicht. „Ich rede mit ihr. Aber nicht jetzt. Ich bin müde.“
„Gut, aber ich sage ihr, dass du nichts isst, also rechne heute noch mit Besuch.“
Draco stöhnte, aber Blaise war schon weg.
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Es war wirklich gespenstisch, wie normal die Welt wieder war. Alles war genauso wie vorher. Außer Malfoy. Dienstag sah er sogar noch schlimmer aus als Montag, und Mittwoch erschien er nicht einmal zum Unterricht. Auch Donnerstag fehlte er. Als er auch Freitag nicht kam, beschloss Hermine, Zabini zu fragen, was los war. Soweit sie wusste, war Draco nicht im Krankenflügel, sondern… fehlte nur im Unterricht und bei den Mahlzeiten.
Nach Zauberkunst folgte sie Zabini, bis sie ungestört waren.
„Zabini!“
„Ah, es spricht endlich. Ich dachte schon, du würdest mir bis in die Kerker nachrennen, Granger…“
Hermine errötete und funkelte den arroganten Mistkerl an, mit dem sie leider sprechen musste. „Ich will wissen, was los ist.“
„Natürlich willst du das. Leider werde ich es dir nicht verraten.“
„Warum verpasst er den Unterricht und die Mahlzeiten?“
„Oh, ist dir das also aufgefallen? Das wird ihm sicher gefallen.“ Zabini wandte sich ab.
„Zabini…“ Sie wollte fordernd klingen, doch zu ihrer Verärgerung hörte es sich eher nach einem Flehen an.
Er blieb wirklich stehen. „Vergiss es, Granger. Er will nicht, dass du es weißt.“
Sie runzelte die Stirn. „Warum nicht? Was spielt es für eine Rolle?“
„Vielleicht, weil du dich immer einmischst. Das kann er jetzt nicht gebrauchen. Du solltest ihn in Ruhe lassen.“
„Ist er krank?“
Er zögerte. „Es wird vorübergehen. Mach dir keine Sorgen.“
„Liegt es am Armband? Er hat gesagt, es gäbe Konsequenzen.“
„Das reicht jetzt! Ich kann es dir nicht sagen. Sprich mit ihm, wenn es vorbei ist, wenn du es wirklich wissen willst.“
„Aber-“
„Nein, Granger. Halt dich da raus.“ Er lief weg und zeigte ihr damit deutlich, dass er ihr wirklich nichts sagen würde.
So ein Mist. Was jetzt? Sie konnte sonst niemanden fragen, der etwas wüsste. Oder… vielleicht…
‚Wer weiß alles, was hier vor sich geht und kann anscheinend nie den Mund halten, wenn ihn nervige, Muggel-geborene Hexen ausquetschen?’
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„Warum glaubst du, ich wüsste etwas?“ Theos Augen waren ausdruckslos und es war unmöglich zu erahnen, was in ihm vorging, als sie nach Dracos Zustand fragte.
„Du weißt fast alles!“, beharrte Hermine. „Und ihr seid Freunde, oder nicht?“
„Er erzählt mir überhaupt nichts.“
„Man muss dir nichts erzählen, damit du Bescheid weißt. Bitte sag mir einfach, was du weißt.“
„Was weiß ich?“ Seine Lippen zuckten bösartig. „Ich weiß, dass er seit Tagen in seinem Zimmer hockt. Ich weiß, dass er nicht zu Madam Pomfrey will. Ich weiß, dass er nur Blaise und Pansy in sein Zimmer lässt.“
„Pansy?“
Nott nickte langsam. „Ja, Pansy. Ich weiß, dass er Slughorn angelogen hat, damit er nicht vorbeikommt und nach ihm sieht. Ich weiß, dass es… Geräusche… gibt…“
„Geräusche?“
„Als hätte er große Schmerzen oder zumindest Albträume. Zwei Nächte hat er so laut geschrien, dass Blaise und ich davon aufgewacht sind. Zum Glück sind die anderen Zimmer weiter weg. Ich wollte nach ihm sehen, wurde aber wieder nur weggeschickt. In der dritten Nacht… gestern…“ Wieder zögerte er.
„Was ist passiert?“ Hermines Augen weiteten sich, als sie sich die schlimmsten Schrecken vorstellte.
„Nichts. Außer… Pansy ist in Dracos Zimmer gezogen. Es scheint ihn zu beruhigen.“
Hermines Mund klappte auf. Das hatte sie wirklich nicht erwartet.
„Ich weiß, dass ich das vermutlich nicht erlauben sollte, aber es ist ein Ausnahmefall, meinst du nicht auch? Ich bezweifle, dass da etwas anderes läuft als Pflege. Ich fände es gut, wenn du es nicht melden würdest.“
„Natürlich“, murmelte sie sehr durcheinander. „Sonst noch etwas?“
Theo zuckte mit den Schultern. „Wie schon gesagt: Pansys Anwesenheit scheint ihn zu beruhigen, also vielleicht ist es nicht mehr ganz so schlimm. Aber wenn er Montag nicht zum Unterricht kommt, bekommt er eventuell großen Ärger. Ich denke, er weigert sich, zu Pomfrey zu gehen, um dich zu beschützen, nachdem er mit all seinen Problemen vermutlich sowieso rausfliegen wird.“
„Du denkst also, es liegt nur am Armband?“
„Ich sehe keine andere Erklärung. Sein Verstand scheint süchtig geworden zu sein.“
Hermine nickte. Er hatte gesagt, es machte süchtig. Er hatte über Leere gesprochen. Sie hatte nur nicht geglaubt, dass er es wörtlich meinte. „Ich muss mit Dumbledore sprechen.“
„Das kannst du nicht. Vielleicht werdet ihr beide rausgeschmissen. Das wird er nicht wollen.“
„Nein, ich kann ihm erklären -“
„Dass ihr mit sehr gefährlichem und gesetzeswidrigen Schmuck herumgespielt habt, dass dich zur Sklavin und Draco emotional abhängig gemacht hat? Damit tust du niemandem einen Gefallen.“
„Nein. Dumbledore weiß bereits von einer Verbindung, die jetzt gebrochen ist. Wir mussten uns für… die anderen Vorfälle etwas einfallen lassen. Aber er weiß nichts von dem Ring und dem Armband.“
„Du kannst Dumbledore nicht anlügen, Hermine.“
„Natürlich kann ich das.“
„Nein, kannst du nicht. Er weiß, wann er angelogen wird.“
Sie schüttelte den Kopf. „Nein. Ich kenne seine Tricks. Man muss nur nah genug an der Wahrheit bleiben, dann spielt es keine Rolle.“
Theo wirkte genervt. „Wenn es ihm am Montag gut genug geht, dass er am Unterricht teilnehmen kann, lassen sie es vermutlich durchgehen und niemand hat ein Problem. Warum willst du das aufs Spiel setzen?“
„Denkst du wirklich, es geht ihm Montag so weit gut?“, fragte sie sanft.
Er antwortete nicht und das allein war Aussage genug. Hermine nickte und machte sich auf den Weg zu Dumbledore.
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Draco wachte mit einem Keuchen auf, versuchte, die Dunkelheit und den Schmerz abzuschütteln. Es war nicht leicht, denn sie versuchten, ihn zurückzuziehen. „Nein…“, stöhnte er. „Nein, lasst mich in Ruhe.“
„Shhhh“, flüsterte jemand. „Alles in Ordnung, du bist sicher.“
Das Bett bewegte sich, als jemand sich neben ihn legte, ihn festhielt und ihn streichelte. Hermine. Nein, er wusste, dass es nicht sie war. Sie war es schon unzählige Male nicht gewesen. Dennoch wollte er so tun und zog sie an sich, stellte sich Locken statt seidiger, glatter Haare vor, und küsste sie. Sie widerstand nicht, sondern spendete ihm Trost. Sie bot ihm immer Trost. Er löste den Kuss und sie küsste sanft seine Stirn, hielt ihn, als wäre er ein Kind.
„Hermine?“
„Alles okay. Es geht ihr gut. Schlaf einfach weiter“, flüsterte Pansy.
Er wusste, dass er sie verletzte, indem er nach Hermine verlangte. Er wünschte, er könnte es erklären. „Ich vermisse sie.“
Er erschauderte, fror plötzlich, und sie hielt ihn fester. „Ich weiß, Liebling. Aber du wolltest nicht, dass sie dich so sieht, weißt du noch?“
Er wusste es noch. Sie würde vermutlich sowieso nicht kommen wollen. Er spürte, wie sich seine Brust zusammenzog und seine Augen brannten. „Ich vermisse sie einfach“, flüsterte er.
„Ich weiß.“ Sie küsste sanft seine Wange und strich eine Haarsträhne aus seinen Augen.
„Verlass mich nicht.“
„Das werde ich nicht.“
Langsam entspannte er sich und ließ sich wieder von der Dunkelheit ergreifen.
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Hermine fühlte sich ruhelos und gereizt und hatte schließlich Zuflucht in der Bibliothek gesucht. Malfoy verpasste immer noch den Unterricht und die Mahlzeiten und niemand erzählte ihr etwas. Sie hatte getan, was sie konnte, ebenso wie Theo, der Rest hing an jenen, deren Hilfe Malfoy auch zuließ.
Wie Pansy Parkinson.
Sie zwang sich, das zu ignorieren. Gut, sie mochte Pansy nicht – milde ausgedrückt – aber wenn sie Malfoy über seine selbst-verursachte Sucht hinweg half, was sollte Hermine sich dann einmischen?
Es war so frustrierend. Obendrein, egal, was sie Theo gesagt hatte, egal, wie wenig – sehr wenig, ehrlich gesagt – sie von Okklumentik verstand, egal, dass sie nicht direkt gelogen hatte, sie war sich nicht hundertprozentig sicher, dass das Treffen mit Dumbledore gut verlaufen ist. Sie musste sich immer wieder versichern, dass der alte Zauberer auch nur ein Mensch und damit fehlbar war. Dennoch war er so respekteinflößend gewesen und seine Augen schienen alles zu sehen.
Aber wenigstens würde Draco Zeit bekommen, sich zu erholen. Dann würde auch er eine Erklärung abgeben müssen. Sie hoffte nur, dass sie vorher mit ihm sprechen konnte, ihm die notwendigen Informationen geben konnte, damit er das Richtige sagte. Sie hatte überlegt, ihre Position auszunutzen, einfach zu seinem Zimmer zu marschieren und Einlass zu verlangen, aber letztendlich hatte sie sich das nicht getraut. Und wenn er wirklich so krank war, würde er ihren Anweisungen sowieso nicht folgen können.
Sie hoffte nur, dass – sollten sie wirklich Ärger bekommen – es erst nach den UTZen sein würde. Wenn sie die bestanden hatten, konnte das niemand rückgängig machen, oder? Hermine gefror das Blut in den Adern. Sie brauchte ihre UTZe. Sie brauchte ihren O-Durchschnitt. Sie brauchte ihre Qualifikationen. Sie konnte sich keinen Rauswurf leisten, nur weil sie sich von Malfoy hatte überreden lassen, ein dummes, gesetzeswidriges Schmuckstück zu tragen.
Typisch Malfoy. Nichts als Ärger.
Okay, das war vielleicht etwas ungerecht. Er hätte schlimmere Folgen zu erwarten. Sie würde höchstwahrscheinlich nicht rausgeworfen werden. Ihre Akte war zu vorbildlich. Draco jedoch hatte letztes Jahr die Todesser in die Schule gelassen, was nur durch Glück – beziehungsweise Flüssiges Glück – nicht tödlich geendet hat. Als wäre das noch nicht schlimm genug, hat er später gesehen, wie sein Vater eine Schülerin angriff, und hat ihn entkommen lassen, ohne um Hilfe zu rufen, und jetzt… käme dann noch die bewusste Versklavung einer Mitschülerin hinzu. Mit den Hausaufgaben kam er nicht nach und jetzt fehlte er auch noch ständig.
Wenn es ihr nicht egal wäre, würde sie sich jetzt Sorgen machen. Zum Glück war es ihr egal.
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Vorschau
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Pansy wandte den Blick ab und sprach das Thema lieber nicht an. „Theo hält dir Slughorn vom Leib.“
„Das ist nett, aber Slughorn ist nicht derjenige, der mich rauswerfen wird.“
„Granger hält dir Dumbledore vom Leib.“
Draco öffnete seinen Mund, dann bemerkte er, dass er nichts zu sagen hatte. Er blinzelte. „Was?“
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