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Fanfiction

The Bracelet - Kapitel 64

von Nitsrek

Während Hermine mit sich kämpfte, wie sie darauf reagieren sollte, dass Theo wirklich ein Geschenk für sie hatte, betrachtete er sie mit leicht gerunzelter Stirn. „Hey, keine Sorge“, sagte er schließlich. „Wir vergessen es einfach. Ich wollte dich nicht aufregen. Es ist nur so ein Ding; darüber muss man sich nicht aufregen.“ Er zog etwas an ihren Händen, zog sie näher.

Hör auf, nett zu mir zu sein, verdammt! Sie versuchte, sich wieder einzukriegen. „Ich rege mich nicht auf“, murmelte sie an seiner Brust, als seine Arme sich um sie legten.

„Du bist eine schreckliche Lügnerin, Liebes.“

„Das ist ungerecht“, grummelte sie. „Kannst du dich nicht einmal für eine Richtung entscheiden und aufhören, mich zu verwirren?“

„Tut mir leid“, sagte er.

„Soll es nicht!“ Sie drückte gegen seine Brust. „Mir tut es leid. Ich geh dir wahrscheinlich schon auf die Nerven.“

„Was?“ Er lehnte sich zurück, wirkte noch nachdenklicher. „Wovon sprichst du?“

„Oh, komm schon“, sagte sie. „Ich schreibe dir nicht, wenn wir uns nicht sehen, ich werfe dir vor, dass du mir nicht genug Aufmerksamkeit schenkst, obwohl ich noch schlimmer bin, und ich habe… kein Geschenk für dich.“

Er sah sie einen langen Moment an. „Du hast sehr viel mehr zu tun als ich. Du musst dir um mich keine Sorgen machen. Ich werde nicht mehr verlangen, als du geben kannst. Und ich brauche ganz gewiss keine materiellen Dinge… Nur dich.“

Verdammt! Sie wandte den Blick ab, als er sanft eine Locke aus ihrem Gesicht strich.

„Willst du deshalb mein Geschenk nicht? Weil du keins für mich hast?“

Sie zuckte etwas verlegen mit den Schultern.

„In dem Fall, mach dir keine Sorgen. Ich wollte dir einfach etwas schenken. Als Erinnerung an mich, wenn du so willst.“

„Warum sollte ich eine Erinnerung an dich brauchen?“, fragte sie und runzelte die Stirn, sofort abgelenkt von ihrem Elend.

Er lächelte etwas vage. „Falls ich nicht da bin“, sagte er.

Sie sah ihn lange an. Wirklich an. Er wirkte etwas müde um die Augen und auch etwas traurig. Nun, ihr Gespräch war ziemlich ernst, überlegte sie. Aber er verheimlichte etwas. Er wirkte angespannt. „Was sagst du mir nicht?“, fragte sie.

„Ich will, dass wir zusammen sind“, sagte er leise. „Wirklich. Aber ich bin nicht sicher, ob du… Ich wollte dir nur etwas schenken. Ohne Hintergedanken. Und wenn es dir nicht gefällt, musst du es nicht behalten.“

Sie wich noch weiter zurück und verschränkte die Arme. „Du denkst, ich will nicht, dass wir zusammen sind?“

Sein Gesichtsausdruck schwankte. „Natürlich, aber… Man weiß nie. Dinge ändern sich. Man kann die Zukunft nicht immer vorhersagen.“
Es gab noch mehr, was er nicht sagte, aber sie spürte, dass er sich bei diesem Thema nicht mehr öffnen würde. Anscheinend glaubte er nicht, dass sie mit ihm zusammenblieb. „Ich habe gesagt, ich wollte mich bessern“, murmelte sie und studierte ihre Arme, als wären sie das Interessanteste auf der ganzen Welt.

„Darum geht es nicht“, sagte er ruhig. „Können wir das Thema wechseln? Vielleicht ist es gar nichts, und wenn doch, wird es sich durch ein Gespräch auch nicht ändern. Ich würde mich gerne einfach darüber freuen, was wir haben.“

Was konnte man darauf antworten? ‚Nein, lass uns streiten’? Hermine seufzte. Sie vermutete, dass sie ihm wohl das Gegenteil beweisen musste. „Okay.“

„Gut.“ Er lächelte schwach. „Willst du jetzt mein Geschenk?“

Sie nickte langsam und er griff in seine Tasche und zog eine kleine Schachtel hervor. Etwas beschämt durch seine prüfende Aufmerksamkeit öffnete sie die Schachtel und fand eine Kette mit einem silbernen Anhänger in Form einer Schlange, die sich um eine Rose schlang, als würde sie sie zerquetschen wollen. Sie hob eine Augenbraue. „Möchtest du mir damit etwas sagen?“

Er lachte leise. „Ich habe es gesehen und gedacht, es könnte dir gefallen. Obwohl ich darauf hinweisen möchte, dass der Eindruck täuscht. Die Rose hat ein paar sehr gefährlich aussehende Dornen.“ Er berührte kurz den Anhänger, wodurch die Schlange zu Leben erwachte und ihre Position um die fälschlich zerbrechliche Blume änderte.

Hermine versuchte das auch, aber es geschah rein gar nichts.

„Ja, tut mir leid“, murmelte er. „Ich habe keinen Weg gefunden, dass es auch bei dir funktionieren könnte.“ Als sie ihn fragend ansah, erklärte er, „Es sollte auf dein Blut reagieren, oder eben nicht. Ich will damit nichts ausdrücken, aber sie waren alle so…“

„Komischer Laden“, murmelte Hermine.

„Ja, ähm, nein.“ Wurden seine Wangen wirklich rosa? „Sie gehörte meiner Mutter.“ Als sie ihn anstarrte, zuckte er nur mit den Schultern und ergänzte, „Sie hatte einen Haufen Schmuck, magisch oder auch nicht. Ich denke nicht, dass es besonders wertvoll ist. Ich dachte nur, vielleicht gefällt es dir.“

Hermine sah sich den Anhänger noch einmal an. Sie mochte ihn. Er war von einer gefährlichen Schönheit. Und er hatte Theos Mutter gehört. Zum ersten Mal erwähnte er Hermine gegenüber die Hexe, und auch wenn er versuchte, den Wert des Anhängers und materielle Dinge allgemein herunterzuspielen, hatte sie das starke Gefühl, dass es ihm etwas bedeutete.

Und er wollte, dass sie es trug.

Es war etwas beängstigend. Wie ein Versprechen, von dem sie nicht sicher war, ob sie es halten konnte. Sie runzelte die Stirn und berührte das kalte Metall noch einmal, wobei sie sich fragte, ob Theos Zweifel ansteckend waren oder ob sie selbst welche hatte.

+++++

Im Laufe der nächsten Tage verwandelte sich Hermines Leben in die gewohnt gemütliche, ereignislose Routine. Das Einzige, was auffiel, war, dass Draco sie und Theo sehr bewusst zu meiden schien. Das war irgendwie schwierig, da es bei dem Treffen zwischen Dumbledore und Theo darum gegangen war, dass die Vertreter mehr Verantwortung übernehmen sollten. Die Lehrer hatten nicht mehr genug Zeit, ihre Rundgänge zu machen, und wenn sie auf Hilfe von außen verzichten wollten, würde jeder mehrere Schichten übernehmen müssen. Dadurch war es ihr nicht möglich, sich und Theo im nächsten Monat nicht mit Draco gemeinsam einzuteilen, wenn alles reibungslos laufen sollte.

Dennoch hatte er es innerhalb von zwei Tagen geschafft, diese beiden Schichten zu tauschen. Zweimal für Runden mit Tara Stanwood, der nervigen, gesprächigen Hufflepuff, deren Nähe er sonst nicht einmal aushielt, vor allem nicht für vier Stunden.

Wenn das nicht Bände sprach, wusste sie auch nicht weiter. Aber es war lächerlich. Es gab keinen Grund, warum er ihnen nun aus dem Weg gehen sollte, wo doch alles gelöst war. Es war doch gelöst, oder? Er hatte Hermine seit ihrer Rückkehr nicht einmal angesehen und schien seiner neuen Freundin große Aufmerksamkeit zu schenken. Vielleicht war ihm einfach peinlich, was passiert war?

Aber sie wusste immer noch nicht, warum er ihr das Armband und den Ring gegeben hatte. Das musste sie ihn noch fragen, wenn sie ihn mal erwischte. Sie wollte wissen, warum es ihm so wichtig war, sich vor ihr zu beweisen. Ein Teil von ihr ermahnte sie, das Thema auf sich beruhen zu lassen, aber… das konnte sie nicht. Etwas stimmte nicht und sie würde nicht eher Ruhe finden, bis sie herausfand, was es war.

Den kommenden Dienstag lief sie nach dem Unterricht mit Theo um eine Ecke und fand sich einem Anblick gegenüber, der ihre Kinnlade aufklappen ließ. Wenn man vom Teufel sprach…

Der Nagel zu ihrem Sarg und das Greengrass-Mädchen küssten sich mitten auf dem Gang. Ziemlich leidenschaftlich noch dazu. Naja, das war auch ein Weg, sich mitten im Januar warmzuhalten, nahm sie an.

Sie hatte einmal gehört, dass Draco so öffentliche Zuneigungsbekundungen nicht mochte, aber dass schien er inzwischen völlig vergessen zu haben. Sie starrte ihn finster an. Es war wirklich widerlich. Manche Dinge sollte man lieber ungestört tun.

Sie blickte Theo an, der sie mit undurchdringlichem Gesichtsausdruck beobachtete.

„Was?“, fragte sie.

„Nichts“, antwortete er, offensichtlich gelogen. Okay, vielleicht nicht ganz offensichtlich, da er darin ganz geübt war, aber sie wusste es trotzdem.

„Das ist ekelerregend“, sagte sie, da sie den Drang verspürte, sich zu erklären. Er hatte nicht mehr von seinen Zweifeln gesprochen, aber sie wollte ihm deutlich machen, dass sie völlig unbegründet waren. „Ich meine, ich weiß, dass wir das Gleiche gemacht haben, aber das musste ich mir nicht mit ansehen.“

Er seufzte und löste seine Hand von ihrer, wandte den Blick ab. „Dann trenn sie doch voneinander. Ich habe zu tun.“ Ohne einen weiteren Blick auf sie lief er davon.

Es war frustrierend, wie er immer alles falsch deutete. Wie sollte sie mit jemandem umgehen, der seine Entscheidung anscheinend schon gefällt hatte?

Sie blickte das Pärchen ein letztes Mal finster an, dann ging sie auch. Wenn sie anfangen würde, jedes Pärchen, das in den Fluren rumknutschte, zu trennen, hätte sie keine Zeit mehr für andere Dinge.

+++++

Draco schubste das seltsame Mädchen sanft weg. „Das nächste Mal wäre eine kleine Warnung ganz nett“, sagte er und rang immer noch nach Atem. Er küsste genau so gern wie jeder Junge, aber zu beliebigen Zeitpunkten von seiner Fake-Freundin in den Fluren besprungen zu werden, verwirrte ihn immer etwas. Sie behauptete aber, dadurch wirkte ihre Beziehung echter, und er nahm an, dass das stimmte, da sie niemand bisher in Frage stellte.

„Keine Zeit“, sagte Astoria mit einem frechen Grinsen.

„Richtig“, murmelte er und überlegte, ob dieses Glitzerzeug auf ihn abgefärbt hatte oder nicht. Das Letzte, was er wollte, war, mit rosa schimmernden Lippen rumzulaufen. Das war nicht gerade das Bild, das er von sich schaffen wollte.

„Bist du gar nicht neugierig, warum?“, fragte sie.

Er zuckte mit den Schultern. „Ich bin immer neugierig, aber normalerweise hast du keinen Grund.“

„Granger“, sagte sie und beobachtete sorgsam seine Reaktion.

Sein Kopf schnellte hoch. „Was?“

„Ich habe Granger und Nott näherkommen sehen und gedacht, wir bieten ihnen etwas.“

Mit klopfendem Herzen sah Draco sich in dem Korridor um. Nichts.

„Oh, sie ist weg“, informierte Astoria ihn überflüssiger Weise. „Sie haben nicht lange zugesehen. Obwohl Nott zuerst gegangen ist. Ich weiß nicht, ob das wichtig ist.“

War es wichtig? Natürlich nicht. Offensichtlich hatte sie nicht reagiert. Sie glaubte nur das, was auch alle anderen glaubten, und darum ging es ja. Er wünschte nur… Was? Dass er gemerkt hätte, dass sie da war, damit er zusehen konnte, wie es ihr egal war? Er seufzte. Es war etwas leichter, wenn er sie nicht sah, aber leider suchte er trotzdem überall nach ihr. Er war nur froh, dass sie keinen Grund hatte, ihn aufzusuchen; so musste er ihr wenigstens nicht ins Gesicht lügen.

Astoria legte ihre Arme um seine Taille. „Tut mir leid. Sie hätte uns wenigstens voneinander trennen können. Ich habe mich immerhin sehr angestrengt, um die Regeln zu brechen.“

Draco lächelte schwach. Er mochte Astoria und wünschte, er würde endlich darüber hinwegkommen, damit er sie vielleicht mehr zu schätzen wusste. „Ich habe vorhin gesehen, wie sie mit Theo geknutscht hat, deshalb vielleicht. Sie will nicht den Eindruck von Doppelmoral erwecken.“

Astoria schüttelte den Kopf, verzog die Lippen. „Mir gefällt nicht, dass sie dich so traurig macht“, murmelte sie. „Warum will sie dich nicht küssen? Du machst das ganz gut. Jemand wie sie sollte glücklich sein, dass du sie überhaupt willst.“

Dracos Lächeln wurde ehrlicher. Jemand wie Hermine, allerdings. „Ich bin nicht traurig, aber danke für das Kompliment.“

„Natürlich bist du traurig“, sagte Astoria ruhig, gequältes Mitleid in den Augen, bevor sie es verstecken konnte. „Es tut weh, wenn man nicht den bekommt, den man will. Selbst wenn man einen Teil von ihm bekommt, tut es weh, weil er dir nie wirklich gehören wird.“

„Schon versucht, was?“, fragte er.

Sie zuckte mit den Schultern und lächelte, plötzlich wieder fröhlich und gut gelaunt. „Wer nicht?“

Er dachte tatsächlich über die rhetorische Frage nach. „Ich bin mir bei Theo ziemlich sicher“, antwortete er dann.

Astoria schürzte die Lippen. „Sei dir da nicht sicher. Man weiß nie genau und sollte auch keine Vermutungen anstellen.“

Draco zuckte mit den Schultern. „Selbst wenn es so war, hat er jetzt immerhin das Mädchen, oder?“

Sie tätschelte ihm nur die Wange. „Ich muss gehen. Stell nichts an.“ Und dann war sie wieder weg.

Für eine Sekunde stand er nur da, dann seufzte er und machte sich auf den Weg in die Kerker, um seine Hausaufgaben zu erledigen.

+++++

„Ah, da bist du ja!“

Dracos ganzer Körper zuckte zusammen und er stieß versehentlich ein Buch zu Boden. Während er leise fluchte, überprüfte er, ob Madam Pince etwas bemerkt hatte, dann hob er es schnell auf und legte es auf den Tisch zurück. Am Mittwoch sollte er doch in der Bibliothek sicher sein. Sein gesamter Zeitplan war um Hermine und Theo herum geplant, und mittwochs sollten sie beide im Büro der Schulsprecher sein und planen oder rummachen oder was auch immer sie da taten.

„Du bist schwer zu finden“, fügte Hermine hinzu.

Naja, das hatte er ja auch bezweckt, also war das gut möglich. „Was willst du?“, fragte er und starrte in sein Buch.

Ohne Einladung setzte sie sich ihm gegenüber. Als würde sie ihn nicht hassen. Als wären sie Freunde. Als ob…

Gedanklich trat er sich und ermahnte sich, nicht mehr rumzujammern und sie zu verscheuchen.

„Du hast mir nie gesagt, warum du beschlossen hast, dass ich das Zeug jetzt haben sollte.“

„Sicher hab ich das“, antwortete er und sah sie an. „Damit du mich nicht mehr damit nervst, dass ich sie wieder benutzen werde.“

„Okay“, murmelte sie. „Du behauptest, das wäre der Grund, aber das ist eine wirklich lahme Ausrede dafür, dass du ein 5000-Galleonen-Set verschenkst.“

„Glaub was du willst“, sagte er, schlug das Buch zu und stand auf. Wenn sie nicht gehen würde, würde eben er gehen.

„Okay, dann glaube ich, dass dir deine gemeinen Streiche wirklich leid tun und du sie so wieder gut machen willst.“

Sie würde nie erfahren, wie leid es ihm tat, dass er bewusst so grausam zu ihr gewesen war, dass er nun nichts von den Dingen tun konnte, die er tun wollte, und zu hoffen, dass sie positiv darauf reagieren könnte. Andererseits konnte er sie sowieso nicht tun, also war es so wahrscheinlich besser. „Wenn du meinst, Granger“, antwortete er und packte die Bücher ein.

„Weißt du, was deine Taten wirklich wieder gut machen würde?“, fragte sie und wirkte verdächtig unschuldig.

Er war im Arsch, oder? „Was?“, fragte er und versuchte, gelangweilt zu klingen.

„Vertrag dich mit Theo.“

Seine Hände stoppten ihre Bewegung. Er lag falsch. Im Arsch beschrieb nicht einmal annähernd, was er war. „Tut mir leid, Granger“, würgte er fast hervor. „Das kann ich nicht.“

„Warum nicht?“, fragte sie und ihr Blick sah vermutlich mehr, als ihm lieb war.

Weil er dich hat! „Du solltest dich nicht einmischen.“

„Ihr seid beide die ganzen Ferien hier gewesen und so wie ich das verstanden habe, habt ihr nicht einmal miteinander gesprochen. Das ist dumm und ich weiß, dass er damit nicht glücklich ist, also will ich, dass das aufhört.“

Er schüttelte den Kopf. Wenn sie wüsste.

„Ich übernehme einen Monat lang deine Runden.“

Wieder schüttelte er den Kopf.

„Zwei Monate.“

Nein.

„Ich gebe dir Nachhilfe.“

Negativ.

„Ich lasse dich komplett in Ruhe?“

Oh, jetzt griff sie nach Strohhalmen. Es war verlockend, aber er wollte eigentlich nicht, dass sie ihn in Ruhe ließ. Es wäre nur leichter.

„Sag mir einfach, was du willst!“, stöhnte sie.

Verführerisch. Sehr verführerisch. Aber sie tat das für ihren Freund und alles, was ihm einfiel, würde nicht wirklich für Freundschaft sorgen.

„Du kannst den Schmuck zurück haben“, bot sie an. „Und alles andere, was ich vorgeschlagen habe. Naja, ich kann dich natürlich nicht in Ruhe lassen und dir gleichzeitig Nachhilfe geben.“

Er hatte keine Verwendung für den Schmuck. Er konnte ihn keiner anderen Hexe anlegen. Aber sie konnte ihn mit einem anderen Zauberer benutzen… Er stellte sich vor, wie Theo den Ring trug und spürte sofort solche eine Besitzgier und Wut, dass er kaum atmen konnte. Er konnte aber nichts dagegen tun. Er konnte sie nicht davon abhalten, das Armband wieder zu tragen, ohne es zurückzunehmen, und das wollte er nicht. Nur der Ringträger würde es nur mit einer Person erleben…

Er hatte eine Idee.

Keine sehr nette Idee, um ehrlich zu sein. Sie war hinterhältig und völlig falsch und Theo würde ihn hassen, wenn er es herausfand, aber er würde nichts dagegen tun können, weil es ziemlich harmlos war.

Zumindest in der Theorie.

Er grinste. Das wäre es wert.

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Vorschau

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„Wirst du dich jetzt die ganze Zeit wie ein Miststück aufführen?“

Hermines Kopf schnellte hoch und er wusste, dass er sie verärgert hatte. Es war zu einfach. „Das ist mein gutes Recht, oder nicht?“, knurrte sie fast.

„Sicher.“ Er zuckte mit den Schultern. „Ich würde es nur gerne wissen, damit ich vorbereitet bin. Es ist nicht schon wieder diese bestimmte Zeit des Monats, oder? Denn dann behalte ich mir vor, eine Ganzkörperrüstung zu tragen.“

Ihre Augen weiteten sich. „Du bist unglaublich!“

Draco grinste. „Ich weiß. Aber normalerweise, wenn Astoria das sagt, klingt es ein bisschen schmeichelhafter.“


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Im Buch wird sie als hässliche Kröte beschrieben. Als man mir dann sagte: ,Du wärst toll in der Rolle‘, antwortete ich: ,Herzlichen Dank!‘ Aber natürlich habe ich mich gefreut, als man mich darum bat, denn die Rolle ist ein echtes Juwel, es ist einfach traumhaft, in dieser Welt mitmischen zu dürfen … ganz abgesehen davon, dass ich in der Achtung meiner zwölfjährigen Tochter deutlich gestiegen bin.
Imelda Staunton