
von Nitsrek
Noch mehrere Stunden nach dem jüngsten Vorfall wartete Hermine in ihrem Zimmer darauf, dass diese… Gefühle verschwanden. Sie überlegte sogar, ob sie den Ring abnehmen sollte, kam aber zu dem Schluss, dass das geschummelt wäre und wenn Draco es irgendwie herausfinden würde, würde sie den Ring vermutlich noch länger tragen müssen. Es war nur so schwer zu ertragen. Die Lust kam und ging noch eine ganze Weile, nachdem sie die Bibliothek bereits verlassen hatte, ein eindeutiger Hinweis, dass Malfoy Probleme hatte, seine Libido unter Kontrolle zu halten.
Kein Wunder, dass er ihr verboten hatte, andere zu küssen, während er den Ring trug, denn es war wirklich unerträglich. Ihr war heiß, sie fand keine Ruhe und… naja!
Es war sehr unpraktisch, weil sie so kaum vor die Tür gehen oder irgendetwas tun konnte, solange es anhielt.
Es war auch irgendwie peinlich, von so wenig so erregt zu sein. Er hatte es ihnen beiden angetan, nur mit Blicken! Sie hatte nie wirklich geglaubt, dass Jungs hormongesteuert waren, aber jetzt glaubte sie es. Wirklich, aufrichtig und ehrlich. Und anscheinend passierte das schon, wenn sie irgendein Mädchen ansahen? Perverslinge! Oder zumindest er war ein Perversling.
Als es endlich abgekühlt hatte – ziemlich wörtlich, denn sie hatte sich für eine eiskalte Dusche entschieden – atmete sie erleichtert durch und legte sich schlafen.
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Am nächsten Morgen war Hermine nicht glücklich. Sie mochte ihren Schlaf. Sie schlief wirklich, wirklich gern. Sie liebte es sogar. Sie wollte nicht mehrere Male von Dracos Unfähigkeit, seine Unzüchtigkeit aus seinen Träumen zu halten, geweckt werden. Im Ernst, dachte er denn an nichts anderes? Sie wollte nicht total erregt und vor allem desorientiert aufwachen, nur weil er nicht aufhören konnte, an… Dinge zu denken. Sie nahm an, dass es immerhin ein Glück war, dass sie nicht genau wusste, woran er dachte, aber nach der Strömung des Rings zu urteilen hatte sie eine ziemlich deutliche Vorstellung davon.
Es war im besten Falle peinlich. Sollte sie wirklich vier Tage so verbringen? Das war nicht einer dieser Momente, wo sie ihm einfach sagen konnte, er solle aufhören. Er tat es kaum absichtlich… oder? Nein, irgendwie glaubte sie das nicht.
Trotzdem… so konnte es nicht weitergehen.
Zum Glück hatte er sich beim Frühstück anscheinend soweit unter Kontrolle, und es gab weder dabei, noch während dem Unterricht irgendwelche Vorkommnisse. Wäre das nicht peinlich gewesen?
Bis zum Mittagessen war Hermine halbwegs überzeugt, dass es nicht mehr passieren würde und sie konzentrierte sich auf andere Signale des Rings. Es war wirklich faszinierend. Selbst kleine Dinge wie Hunger oder kurzfristige Belustigung über Bemerkungen seiner Freunde wurden registriert. Aber unter allem lag eine dumpfe, anhaltende Traurigkeit – ein Gefühl, bei dem sich Hermine sicher in ihrem Bett zusammengerollt hätte und nicht einfach herumgelaufen wäre und sich so… normal verhalten hätte.
Auch das war eine Sache, die sie an ihm nicht verstand – wie er allen so leicht etwas vorspielen konnte. Selbst sie war ein wenig traurig, dass jemand sich so fühlen musste, aber gleichzeitig war sie verwirrt, dass er so überhaupt nicht davon betroffen schien. Er war sonst so ausdrucksstark.
„Du hörst nicht mal zu, oder?“
Hermine blinzelte und ihre Wangen röteten sich. Sie und Ron sprachen endlich wieder normal miteinander, und dann passte sie nicht auf. „Tut mir leid“, sagte sie. „Sprich weiter.“
Er wirkte etwas überrascht und winkte ab. „Nein, ist nicht wichtig…“
Sie wollte stur bleiben, wechselte dann aber die Taktik. „Wie geht es Lavender?“
Die Frage schien ihn zu erstaunen. „Woher soll ich das wissen? Du siehst sie genau so oft wie ich.“
„Oh. Ich dachte, ihr wärt…“
„Sind wir nicht.“
„Aber ihr ward?“
„Kurz.“
„Was ist passiert?“
„Nichts. Das war nur Ablenkung von der Abfuhr meiner besten Freundin.“
„Oh.“ Sie fühlte sich heute eigentlich ziemlich redegewandt, wusste aber einfach nicht, wie sie das sagen sollte.
„Aber ich denke, nachdem du all die männlichen Slytherins um dich sammelst, sind die Mädchen dort inzwischen ziemlich einsam.“
Jetzt war Hermine überrascht. Für eine Sekunde war ihr Kopf leer, aber dann fing sie an, dieser empörenden Behauptung zu widersprechen.
Erst nach einer Minute bemerkte sie, dass Rons Lippen zuckten.
Er neckte sie.
Etwas verlegen hörte sie auf und funkelte ihn an, noch mehr, als er sie offen auslachte.
Aber auch durch ihre Verärgerung war es gut zu wissen, dass manche Dinge immer in Ordnung wären.
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Später am Tag überlegte Hermine, dass sie besser Theo suchen und ihm ein paar Dinge erklären sollte. Er hatte vermutlich davon gehört, dass sie Draco besucht hatte, auch wenn er nichts gesagt hatte, und, naja, dann war da wieder die Sache mit dem Armband.
Das wurde vermutlich keine angenehme Unterhaltung.
Sie wollte zuerst im Büro nachschauen, und – sollte er da nicht sein – danach in seinem Zimmer zu gucken. Sie wusste, wo es war. Wenn sie sich richtig erinnerte.
Vielleicht war er ja im Büro.
Zehn Minuten später merkte Hermine, dass Theo natürlich nicht im Büro war.
Sie schimpfte sich geistig. Keine Zeit für Feigheit. Sie würde einfach da runter gehen und dann… naja, wenn er gerade keine Zeit hatte, würde sie wieder gehen. Sie verstand es, wenn er lernen oder sonst etwas tun musste. Keine große Sache. Aber sie würde definitiv versuchen, heute mit ihm zu sprechen.
Mit diesem Gedanken marschierte sie in die Kerker.
Sie fühlte sich merkwürdig unsicher, als sie durch den Slytherin-Gemeinschaftsraum lief. Sie war hier seit Monaten nicht mehr unsicher. Es war nicht so, als würden die Leute sie nicht bemerken, die meisten bemerkten sie und manche warfen ihr finstere Blicke zu, aber… ihre Anwesenheit hier wurde nicht länger in Frage gestellt. Also warum fühlte sie sich jetzt unsicher?
„Was tust du hier?“
Okay, ein paar Leute stellten ihre Anwesenheit in Frage. Sie drehte sich zu Zabini um. „Ich wusste nicht, dass ich mich vor dir rechtfertigen muss.“
Er wirkte extrem feindselig und sie wich zurück, wobei sie ihm keine Schuld gab. „Warum kannst du ihn nicht in Ruhe lassen?“, fragte er. „Hast du irgendein kranken Vergnügen dabei, ihn zu quälen?“
Er glaubte, sie wollte zu Draco? „Ich bin… nicht seinetwegen hier“, antwortete sie ruhig.
Zabini wirkte überrascht. „Warum bist du dann hier?“
Hermine errötete, etwas verlegen, dass das nicht offensichtlich war. „Ich suche Theo“, murmelte sie.
„Oh. Richtig. Ich hatte diese Krankheit, die du Beziehung nennst, für einen kurzen, glücklichen Moment vergessen.“ Er verzog das Gesicht.
Sie starrte ihn an. Krankheit?
„Er ist in seinem Zimmer“, sagte er, drehte sich um und kehrte an seinen Platz zurück.
Richtig. In seinem Zimmer. Das zwei Türen weiter war als Dracos, wenn sie sich recht erinnerte. Wenn nicht, würde das etwas peinlich werden. Sie verdrängte Zabini aus ihrem Kopf und lief langsam zu den Jungenschlafsälen.
Sie lief zu der Tür, die sie für die richtige hielt, schluckte und klopfte zögerlich. Oh, das konnte böse enden. Als sich die Tür jedoch öffnete, war sie erleichtert, dass es zumindest die Richtige zu sein schien. Theos Blick allerdings ließ ihre Wangen brennen und ihre Füße wollten weglaufen.
Sie wunderte sich über diese Reaktion.
„Ist etwas?“, fragte er, seine Stimme bewusst kühl.
Er hat also irgendwas gehört, okay. Verdammt.
„Ähm, nein“, antwortete sie und ihr Magen drehte sich nervös um. „Ich hatte nur gehofft, wir könnten miteinander reden?“
Er öffnete die Tür ein Stück weiter und sie trat ein. Es war ein unauffälliges Zimmer. Funktionell. Da war das typische Bett, Schreibtisch und so weiter, aber nichts, was darauf hinwies, dass hier jemand lebte, mal abgesehen von der Kommode, in der zweifellos seine Kleidung lag. Keine persönlichen Gegenstände, die man sehen konnte. Theo hatte sich kein zweites Zuhause geschaffen.
Er schloss die Tür hinter sich. „Es muss wichtig sein. Du warst noch nie hier.“
Hermine bekämpfte ihre Röte. Sie war schon oft hier gewesen, nur nicht in seinem Zimmer. „Ich, ähm, muss dir etwas erklären.“
„Ah“, sagte er. „Du hast also endlich gemerkt, dass ich von deinem Besuch bei Draco neulich nachts gehört habe?“ Er steckte seine Hände in seine Taschen.
Verdammt. Er war wieder auf dieser Ich-weiß-alles-Schiene, wobei… davon schien irgendwie jeder zu wissen. „Ja. Aber du weißt, dass es nicht…“ Sie machte eine hilflose Geste mit ihren Händen.
„Ich weiß.“
„Weißt du also auch, was war?“ Sie musste die Frage stellen.
„Nein, nicht genau. Aber ich dachte, du würdest es mir schon erzählen, wenn es wichtig wäre. Anscheinend ist es das.“
„Ich wollte nur nicht, dass du denkst…“ Sie zuckte mit den Schultern und wandte den Blick ab.
„Das denke ich nicht, Hermine. Ich weiß, dass du mir so etwas nicht antun würdest.“
Er hatte Recht. Das würde sie nicht. Nicht absichtlich. Aber in Anbetracht ihrer Vergangenheit und Theos Vorwissen fand sie es schwer zu glauben, dass er ihr so bedingungslos vertrauen würde. Und auch wenn sein Verhalten ihr gegenüber nicht direkt abweisend war, fehlte ihm auch die Wärme, die sonst zwischen ihnen bestand, wenn sie allein war.
Er war verschlossen.
„Bist du deswegen hier?“, fragte er sanft. „Das hättest du mir auch im Unterricht sagen können, weißt du?“
Sie zuckte wieder mit den Schultern, unsicher und beunruhigt. Sie konnte nicht sagen, ob er nach Antworten suchte, die er bereits kannte, oder ob er einfach so fragte. „Ich war noch nie in deinem Zimmer. Tut mir leid, wenn ich dich gestört habe…“
„Du störst nicht. Aber deshalb bist du nicht hier. Nicht wirklich.“
Okay, er suchte also. Oder er bluffte. „Warum bin ich dann hier?“, fragte sie und verschränkte ihre Arme in einer abwehrenden Herausforderung.
Er betrachtete sie eine Minute. „Ich bin nicht ganz sicher, ob ich das wirklich wissen will“, murmelte er dann.
„Vielleicht wollte ich einfach etwas Zeit mit dir verbringen?“, schlug sie vor und fühlte sich trotzig.
„Willst du das?“, fragte er.
„Egal“, murmelte sie, verlor die Nerven und lief in Richtung Tür.
Er trat flink in ihren Weg und hielt sie auf. „Das fände ich schön“, murmelte er. „Mehr als du glaubst. Aber wieso sagst du mir nicht einfach, was dich hierher führt?“
Unverwandte Erregung schoss durch Hermine. Sie dachte, es wäre vorbei, aber anscheinend hatte Malfoy wieder Probleme damit, ein Mann zu sein. Er hatte vermutlich einen Rock gesehen. Zum Glück war es nicht annähernd so stark wie das letzte Mal.
„Hermine?“, fragte Theo mit einem Stirnrunzeln, als ihr Körper leicht bebte.
„Äh…“ Was hatte er gesagt? Oh, richtig. „Warum stellst du mich immer in Frage? Vielleicht wollte ich dich wirklich sehen!“ Ein weiteres kleines Zittern.
„Vielleicht“, sagte er und wirkte nicht überzeugt. „Ist das also der einzige Grund?“
„Ja.“
„Verstehe.“ Seine Augen schienen noch leerer. „Sonst noch etwas?“
Als ein drittes Zittern durch ihren Körper lief, fiel ihr plötzlich ein, was sie auf jeden Fall noch wollte. Ihr Blick fiel auf seine Lippen und sie kaute auf ihrer Unterlippe. Sie wusste, dass er ihren Gedanken kannte, als er plötzlich sehr, sehr still wurde.
Sie sah ihm in die Augen. „Und? Wirst du etwas tun oder nicht?“
Plötzlich lag kein Abstand mehr zwischen ihnen und seine Lippen bedeckten ihre, nahmen ihr den Atem. Ihr Puls raste bereits und sie wusste, dass ein großer Teil von der gelegentlichen, nun vagen Übertragung des Rings kam, aber das hielt sie nicht davon ab, gründlich zu genießen, was geschah.
Sie wob ihre Finger in seine Haare und zog ihn näher, vertiefte den Kuss und spürte, wie auch sein Puls beschleunigte. Oh, sie war ihm nicht gleichgültig. Er wurde sogar auch fordernder, seine Hände packten ihre Taille und zogen sie noch näher.
Egal, wie es manchmal schien: Theo wollte sie auf jeden Fall noch.
Sie wollte ihn auch, oder? Und sie waren zusammen, oder nicht?
Er versuchte offensichtlich, ein Gentleman zu sein, da seine Hände nie von ihrer Taille wichen. Warum musste sie mit dem einzigen achtzehnjährigen Gentleman auf der Welt zusammen sein, wo sie das im Moment doch so ganz offensichtlich nicht wollte? Das nervte.
Plötzlich etwas boshaft, biss Hermine etwas zu fest in seine Lippe und grinste, als er zischte und zurück zuckte. Plötzlich änderten sich jedoch die Spielregeln und sie krachte gegen die Tür, auch etwas härter als nötig. Ihre Augen weiteten sich überrascht.
Diesmal lächelte Theo kalt, mehr Slytherin als jemals zuvor. „Wenn du Spielchen spielen willst, hättest du nur fragen müssen“, sagte er mit samtiger Stimme, bevor er sie wieder küsste. Heftig.
Fast bestrafend.
Dieser Theo, der ihr fast – nicht ganz – wehtat, war etwas beängstigend. Aufregend. Anscheinend waren die Grenzen, die er vorsichtig geschaffen hatte, weggeschmolzen und sie konnte die brennende Leidenschaft in ihm spüren. Für sie. In seiner Berührung, seinem Kuss lag ein Drängen… vorsichtig verhüllte Verzweiflung, sogar Frustration.
Schmerz.
Sie war weich an seinem Körper, erwiderte seine Küsse und seine Liebkosungen, versuchte ihn zu trösten, aber es schien nicht zu helfen. Seine Frustration wuchs scheinbar noch, seine Berührungen wurden fast grob, bis er sich plötzlich von ihr abstieß.
„Vielleicht solltest du gehen“, sagte er leise und wandte sich ab.
Sie atmete tief ein und versuchte, das Schwindelgefühl in ihrem Kopf zu stoppen. „Vielleicht will ich bleiben?“ Sie hatte nicht nachgedacht, bevor sie die Worte sprach, aber als sie draußen waren, merkte sie, dass sie ehrlich waren.
Sein Rücken versteifte sich. „Ich glaube nicht, dass du das durchdacht hast.“
„Was gibt es zu durchdenken?“, fragte sie, Verwirrung brachte ihre Gedanken noch mehr durcheinander. „Ich will bleiben.“
„Aber ich will nicht, dass du bleibst“, sagte er fast zu leise für ihre Ohren.
Hermine fühlte sich, als hätte er sie geohrfeigt. Sie blinzelte ein paar Mal und versuchte, den Schmerz zu verdrängen. „Oh.“ Sie glaubte nicht, jemals so gedemütigt worden zu sein, nicht einmal mit dem Armband. Sie hätte nicht geglaubt, dass er sie abweist.
„Denkst du wirklich, ich hätte es nicht bemerkt? Oder gehört, was in der Bibliothek passiert ist?“, fragte er und drehte sich zu ihr. „Du trägst dieses Ding und spielst wieder seine Spielchen. Ich weiß nicht, warum und ich will es wohl auch nicht mehr wissen, aber ich kann so… ich kann so nicht mit dir zusammen sein.“
„Oh.“ Hermine war erleichtert und beschämt zugleich. Also brabbelte sie drauf los. „Es ist nur ein paar Tage, nur so würde er mir einen Gefallen tun. Ich werde nichts mit der Verbindung anstellen und er kann mich nicht spüren, also ist es nicht-“
„Du verstehst es nicht, glaube ich“, unterbrach er. „Du hast eingewilligt, es zu tragen, trotz allem, was passiert ist. Du lässt dich weiter freiwillig von ihm manipulieren, auch wenn du weißt, dass er etwas im Schilde führt. Und du hättest es mir sagen können, es erklären können, aber das hast du nicht. In zwei Tagen. Ich kann nicht mehr mit dir zusammen sein, Hermine.“
Als sie die Worte verstand, wich alle Luft aus Hermines Lungen und sie konnte nicht mehr atmen. „W-was?“
Er wandte den Blick ab. „Tut mir leid.“
Nach all seinen Behauptungen, dass er wollte, dass es mit ihnen funktioniert, und dass sie das angeblich nicht genug wollte, machte er mit ihr Schluss? Wegen etwas, das sie getan hatte, um ihm zu helfen? Sie öffnete ihren Mund, aber es wollte nichts heraus kommen.
Es spielte keine Rolle, sie hätte nicht gewusst, was sie sagen sollte. Sie hätte versuchen können, es zu erklären, ihm zu sagen, dass sie diese Beziehung wollte, um Verzeihung bitten können.
Aber sie war immer noch fertig von seiner Ablehnung und der Gedanke, sich freiwillig einer weiteren Ablehnung auszusetzen, war unerträglich.
Ohne ein weiteres Wort ging sie.
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Vorschau
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Die Handlung ermöglichte Draco einen sehr viel besseren Blick auf ihr Gesicht und für einen Moment wusste er nicht, was er sagen sollte. Er hatte den merkwürdigen Drang, herauszufinden, was los war, aber er wusste, dass sie es ihm nicht sagen würde. „So willst du dich also an mir rächen?“, fragte er schließlich. „Indem du mich aufweckst? Lahm, Granger. Echt lahm. Soll ich dir ein paar Tipps geben, wie man das besser macht? Leute quälen ist meine Stärke, wie du weißt, deine hingegen ist… Was machst du eigentlich außer Bücher auswendig lernen und Leute küssen?“
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