
von Nitsrek
Draco wachte abrupt auf und blinzelte. Dann nochmal.
Er war allein.
Er schüttelte den Kopf und versuchte sich daran zu erinnern, was passiert war.
Nichts, eigentlich. Nichts war passiert. Hermine war gekommen und hatte Trost gesucht, nachdem sie wieder einen Streit mit Theo gehabt hatte. Nachdem Draco ein Vollidiot war, hatte er sie nur zu gern getröstet und sich den Kommentar verkniffen, dass Theo ein Blödmann und sie ohne ihn besser dran war.
Denn das konnten sie sich auch eingestehen – sie war ohne Theo besser dran. Alle wären ohne ihn besser dran. Der Gedanke, dass Theo aus der Gleichung verschwand war… im besten Fall beängstigend. Er wollte lieber nicht zu sehr darüber nachdenken.
Wann wurde alles so chaotisch und kompliziert?
Er rieb sich mit der Hand über die müden Augen und bemerkte es sofort.
Das Armband war weg.
Er setzte sich plötzlich auf und entdeckte es auf seinem Nachttisch: Ein Armband und ein Ring, die ihn mit ihrer gleichgültigen Pracht verspotteten.
+++++
Im Laufe des Tages wurde deutlich, dass Hermine ihm auswich. Es war irgendwie amüsant. Es war ja nicht so, als würden sie sonst im Unterricht viel miteinander kommunizieren, und er versuchte auch nicht, sie abzupassen, aber sie war nicht gerade subtil in ihren Versuchen, lieber am anderen Ende des Raumes zu sein. Bald wurde ihm klar, dass sie sich dafür schämte, was passiert war. Wenn sie nicht bald vorsichtiger wäre, würden auch andere diese Ahnung haben.
Er fragte sich, wofür sie sich mehr schämte; die überschwänglichen Küsse, das Weinen, während er sie tröstete, oder dass sie mit ihm in einem Bett eingeschlafen war. Er tippte auf das Weinen, aber er konnte sich nicht völlig sicher sein.
Es lag sicher nicht daran, dass sie ihre Abmachung gebrochen und ihm sein Geschenk vor die Füße geworfen hatte. Er bezweifelte, dass sie groß darüber nachdachte.
Okay, also, gut, sie hatte nicht wirklich geworfen, aber er hatte ihr den verdammten Schmuck geschenkt und sie hatte keinen Grund, ihn einfach zurückzulassen. Außer, sie wollte damit etwas aussagen.
Aber wenn er sie darauf anspräche, würde er den Eindruck erwecken, als wäre es wichtig. Und auch wenn es irgendwie wichtig war, wusste er, dass es nicht klug wäre, das zu zeigen, also sollte er eher vorsichtig sein.
Er saß nach dem Unterricht im Slytherin-Gemeinschaftsraum und dachte darüber nach, als Blaise zu ihm schlenderte und sich mit einer Drehung aufs Sofa fallen ließ. „Ahh, endlich Wochenende“, seufzte er.
Draco sah auf, belustigt über die Dramatik. „Allerdings. Wie jeden Freitag.“
„Du hast kein Gefühl für Poesie, weißt du das?“, beschwerte sich Blaise.
„Festzustellen, dass Wochenende ist, ist jetzt also Poesie?“
„Alles ist Poesie!“ Er zog die Hand in einer umfassenden Geste durch die Luft.
„Du bildest dir nur ein, es wäre alles Poesie“, bemerkte Draco.
„Macht keinen Unterschied, oder?“ Blaise wirkte viel zu selbstgefällig.
„Du bist ekelhaft gut gelaunt. Warum?“
„Es ist Wochenende!“
Draco schnaubte. Der andere Junge wollte also nicht mit ihm reden. „Klar.“
„Oh, komm schon, Draco. Man muss sich über die kleinen Dinge freuen. Es macht keinen Spaß, die ganze Zeit zu brüten.“
„Ich brüte nicht.“ Draco war etwas empört.
„Doch, tust du, und ich finde es auch nicht schlimm, aber du kannst das nicht die ganze Zeit machen.“
„Ich brüte nicht. Ich denke nur nach.“
„Worüber?“
Draco antwortete nicht.
„Wenn du an sie denkst, brütest du“, sagte Blaise, wieder selbstgefällig. Mistkerl.
„Du nervst, weißt du das?“, fragte Draco und zeigte seine Verärgerung.
„Ja. Aber ich will an deiner Brüterei teilhaben. Sag mir, worüber du nachdenkst.“
„Nein.“
„Ich weiß schon, dass es um sie geht.“
„Warum fragst du dann noch?“
Blaise seufzte theatralisch. „Einzelheiten, Mann. Ich brauche Details.“
„Warum sollte ich dir Details nennen?“
„Damit ich Mitleid haben und mit dir Pläne schmieden kann.“ Er klang ungeduldig, als würde Draco ihm nur aus Spaß trotzen. Was er auch tat, aber darum ging es nicht.
Draco zögerte. Er brauchte kein Mitleid von Blaise und ihm schauderte bei dem Gedanken, dass Blaise ‚Pläne schmieden’ könnte. Dennoch hatte es irgendwie seinen Reiz, jemandem von letzter Nacht zu erzählen. Auch wenn es vermutlich eine gute Idee war, gewisse Dinge auszulassen.
„Sie ist letzte Nacht zu dir gekommen, oder?“, fragte Blaise mit einem Kopfschütteln. „Sie hat behauptet, sie wollte zu Theo.“
„Sie war auch zuerst bei Theo. Dann erst bei mir.“ Das musste er nicht leugnen.
„Also, was ist passiert?“
„Sie hat die Nacht mit mir verbracht.“
Blaise sprang so schnell auf, dass Draco Angst hatte, er hätte sich was gezerrt. „Auf keinen Fall! Du…“ Er blickte sich vorsichtig um und zeigte damit zweifellos allen, die irgendwie interessiert sein könnten, dass diese Unterhaltung interessant werden würde. Sehr clever. Zum Glück waren nur zwei Drittklässler am anderen Ende des Raumes, die
gerade Zauberschach spielten, und ihr Interesse, das Jahr zu überleben, war größer als das Interesse daran, das Gespräch zu belauschen. „Ihr habt miteinander geschlafen?“
Draco konnte nichts gegen das ironische Zucken seiner Lippen machen. „So kann man das auch formulieren.“
„Was soll das heißen?“
„Wir haben nur geschlafen.“
Blaise wirkte ernsthaft verwirrt. „Warum sollte sie das tun?“
Draco schüttelte den Kopf. Das würden sie zu einem anderen Zeitpunkt besprechen. „Das ist unwichtig. Die eigentliche Frage ist: Warum wollte ich, dass sie bei mir schläft? Ich meine, ich weiß schon, aber ich… weiß nicht…“ Er schüttelte nochmal den Kopf. Es war so schwer zu erklären. Kein Wunder, dass Blaise ihn nicht verstand.
„Was meinst du damit? Natürlich willst, dass sie bleibt, wenn du in sie verliebt bist. Auch wenn es nur zum Schlafen ist. Schlafen kann auch schön sein. Ich verstehe nur nicht, warum sie bleiben würde.“
Draco runzelte die Stirn. „Was?“
„Ich sagte, ich verstehe nur ni-“
„Ich bin nicht…“, unterbrach Draco. „Nicht… das.“
Blaise öffnete seinen Mund, als wollte er etwas sagen, dann runzelte er die Stirn und schloss den Mund wieder. „Nein“, murmelte er. „Nein, so dumm kann er nicht sein.“
„Ich bin nicht dumm!“ Draco war empört.
„Gut. Du hast also nicht gerade geleugnet, in sie verliebt zu sein?“
„Bin ich nicht!“
Blaises Mund klappte auf. „Merlin, du musst der dämlichste Junge in unserem Jahrgang sein. Selbst wenn Goyle nicht sitzengeblieben wäre, bin ich ziemlich sicher, dass er dir nicht das Wasser reichen könnte.“
„Oh, ha ha.“ Draco blickte ihn finster an.
„Das ist nicht dein Ernst, oder?“
„Es ist Besessenheit, Lust und, ja, vielleicht Vernarrtheit, aber sonst nichts“, antwortete er mit aller Überzeugung, die er aufbringen konnte.
„Du meinst das also wirklich Ernst?“ Blaises Augen waren geweitet. Es wäre komisch gewesen, wäre es nicht so nervtötend.
Draco lehnte sich zurück und presste seine Lippen verärgert aufeinander. „Du wiederholst dich.“
Blaise schüttelte den Kopf, als hätte er Verständnisschwierigkeiten. „Es tut mir leid, dass ich es dir sagen muss, Draco, aber alle wissen, dass du in sie verliebt bist.“
Das überrumpelte ihn. „Was?“
„Gut, vielleicht nicht alle, aber ich weiß es, Theo weiß es, und ich bin ziemlich sicher, dass Pansy und Astoria auch so eine Ahnung haben. Warum sie trotzdem mit dir zusammen sein wollen, geht über meinen Verstand hinaus, um ehrlich zu sein. Granger sollte es wissen, aber sie scheint deine Gefühle ebenso zu leugnen wie du… und ihre Freunde wissen es vielleicht auch noch, das weiß ich nicht genau.“
„Ihr redet also alle über mich?“
„Das müssen wir nicht. Es ist so verdammt offensichtlich! Ich kann nicht glauben, dass du es noch nicht geschnallt hast. Ich glaube es wirklich nicht.“
Draco schluckte, während er angestarrt wurde. Vielleicht hatte er ja gewusst, dass es mehr war als nur Vernarrtheit. Vielleicht war er sich durchaus bewusst, dass manche seiner Bedürfnisse, die auf zwei Dinge hinauszulaufen schienen – sie glücklich zu machen und sie für sich zu gewinnen, genau in dieser Reihenfolge – höchst untypisch für ihn waren und sich nicht erklären ließen. „Es wird vergehen“, keuchte er.
Blaise zuckte unbeteiligt mit den Schultern. „Mit der Zeit, zweifellos. Die Leute entlieben sich die ganze Zeit. Aber das ändert jetzt nichts an der Wahrheit.“
Draco spürte Panik in sich aufsteigen. „Du darfst es niemandem sagen“, sagte er mit einer Dringlichkeit, die eigentlich überflüssig war.
„Muss ich nicht.“
„Ich meine es ernst“, drängte Draco. „Kein Wort.“
Blaise sah ihn prüfend an. „Was ist das Problem?“
„Nichts“, murmelte er und wandte den Blick ab.
„Was er eigentlich meint“, unterbrach eine kühle Stimme, „ist ‚nichts, was er sich eingestehen würde’.“
Draco sprang auf und wirbelte zu Theo herum, während Blaise nur mit den Augen rollte. „Warum sollte er nicht dazu stehen, wo es doch so offensichtlich ist?“
„Allerdings“, sagte Theo. „Warum nicht?“
Nach dem selbstgefälligen Gesichtsausdruck zu urteilen, wusste der Mistkerl genau, warum nicht.
„Was ist mit dir?“, antwortete Draco wütend. „Du machst einfach so Schluss und dann belauschst du uns lieber, statt die Dinge wieder zu richten?“
„Moment.“ Blaise setzte sich auf. „Theo hat Schluss gemacht? Warum hast du mir das nicht erzählt?“
Theo lächelte zynisch. „Davon weiß bisher noch niemand, Draco. Und mir ist aufgefallen, dass du heute nicht mit ihr gesprochen hast“ – oh, Mist, Draco hatte doch gewusst, dass jemand ihre Beschämung bemerken würde – „also kann ich nur annehmen, dass sie dich gestern Nacht noch besucht hat“, fuhr Theo fort. „Hast du ihr die Wunden geleckt?“
Dracos Kiefer spannte sich an, seine Hände ballten sich zu Fäusten und seine Augen verengten sich. Ihm gefiel nicht, wie Theo über Hermine sprach. Auch wenn er Recht hatte. „Es ist nichts passiert“, erwiderte er angespannt.
„Nein, sicher nicht. Du scheinst nicht genug Mumm zu haben, um es wirklich durchzuziehen.“
Draco atmete tief ein und kämpfte gegen seine Wut. Theo köderte ihn also. Wer konnte ihm das übel nehmen? Er war eifersüchtig und hatte jedes Recht dazu. „Nichts ist passiert“, wiederholte er, froh, dass er gut lügen konnte. „Sie will mit dir zusammen sein, also geh und vertrag dich mit ihr.“
„Hey, Mann, was machst du da?“, fragte Blaise, sichtlich verwirrt. „Das ist deine Chance!“
Theos zynisches Lächeln wurde kühl. „Aber das will er nicht, Zabini.“
„Was?“ Blaise blickte von einem zum anderen. „Du wirst uns jetzt keinen Vortrag halten, oder?“
„Halt einfach den Mund, Theo“, fauchte Draco, auch wenn er nicht wirklich Hoffnung hatte.
„Hat er dir gar nichts gesagt?“, fragte Theo Blaise und tat nicht einmal so, als wäre er überrascht. „Er hat vielleicht ein- oder zweimal darüber nachgedacht, mit Granger zusammen zu sein, aber er hatte es nie vor, selbst wenn er die Chance bekommen würde. Nicht wirklich.“
„Aber das ist jetzt anders!“, warf Blaise ein. „Oder?“
„Ich weiß nicht.“ Theos kühle Stimme kratzte an Draco. „Hat es sich denn geändert, Draco? Wirst du etwas unternehmen oder wirst du sie weiter an der Nase herumführen und ihre anderen Beziehungen zerstören, ohne jemals den Erwartungen gerecht zu werden, die du in ihr schürst?“
Draco blickte Blaise an, dessen Gesicht völliges Unverständnis zeigte. „Das spielt keine Rolle“, antwortete er schwach und verstand nicht, warum Theo und Blaise ihn so vor die Wahl stellten. „Es steht nicht zur Debatte. Wir wissen alle, dass sie das nicht will.“
„Wirklich?“, fragte Theo. „Es gibt also nichts, was irgendwie Interesse von ihrer Seite bekunden würde? Nichts, was zeigt, dass sie vielleicht verletzt sein könnte?“
Draco öffnete seinen Mund um zu widersprechen, aber dann zögerte er unbewusst einen Moment. Gab es Hinweise? Sie war trotz allem in sein Zimmer gekommen und hatte die Intimitäten forciert. Sie war geblieben. „Natürlich nicht!“, sagte er hastig, als er merkte, dass er zu lange nicht geantwortet hatte. Nein, sie hatte ihn nur benutzen wollen.
„Du Mistkerl“, sagte Blaise sehr leise, als ihn das Zögern die Wahrheit erkennen ließ. „Du widerliches Stück Dreck.“
Draco fühlte sich unter Druck gesetzt. „Du magst sie nicht einmal!“
Blaise stand auf. „Aber du! Du liebst sie! Und so willst du sie behandeln? Ich dachte, sie wäre ein dummes, verklemmtes Miststück, aber sie war von Anfang an die Kluge! Sie wusste, dass sie dir nicht vertrauen konnte!“
„Du weißt nicht alles…“, fing Draco an.
„Ich weiß genug!“
„Du kannst dich nicht ernsthaft über etwas aufregen, was wahrscheinlich nie passieren wird!“
„Deine Absichten reichen. Was sagt das über dich aus? Darüber, wie weit dir Leute, denen du wichtig bist, die dir wichtig sind, vertrauen können?“ Blaise tobte.
„Komm schon, du weißt, dass ich nichts mit einem Schlammblut anfangen kann“, versuchte Draco.
„Du nennst sie immer noch Schlammblut?“ Blaise schüttelte den Kopf, wandte sich mit angewidertem Gesicht ab und verließ den Raum.
Draco war mehr als verwirrt und fühlte sich sehr unbehaglich. „Was kümmert ihn das?“
„Weil er sein eigenes Versagen in dir sieht. Und weil du ein totales Arschloch bist.“
Naja, Theo hatte schon Recht. Draco kniff die Augen zu und kniff sich in den Nasenrücken. „Woher wusstest du es? Ich habe niemandem davon erzählt. Ich dachte, es wäre unwichtig. Anscheinend lag ich falsch.“
„Du hast nicht einmal annähernd hart genug um sie gekämpft und es ist nicht gerade schwer, sich über die Geschichte deiner Familie zu erkundigen“, sagte Theo ruhig. „Es könnte teuer für dich werden, wenn du dich in eine Muggel-geborene Hexe verliebst. Ich dachte mir, dass du das Geld wählst. Vor allem, wenn man dein Verhalten bedenkt. Du warst ziemlich unbeteiligt für jemanden, der sonst immer bekommt, was er will.“
Draco gefiel nicht, wie Theo diese Dinge sagte. Als wäre es etwas Schlechtes, dass er nicht seiner Exfreundin nachstieg. Als stünde es zur Option. „Es gibt keinen Sinn, etwas zu beginnen, wenn man es nicht bis zum Ende durchziehen könnte“, sagte er zu seiner Verteidigung, etwas erschöpft von dem Angriff.
„Da hast du Recht.“
Merlin, konnte er aufhören, so kurz angebunden und kühl zu sein. „Ich meine, ich weiß, dass es nur so wäre, wenn etwas Ernstes daraus würde…“ Draco rang um Worte.
„Ehe, um genau zu sein.“ Theos Gesicht blieb ausdruckslos, während Draco bei dem Wort zusammenzuckte.
„Ja, aber das wäre nie eine Möglichkeit -“
„Außer du wärst bereit, ein solides Finanzkissen aufzugeben.“
„Das ist das Einzige, was Du-weißt-schon-wer nicht in die Finger gekriegt hat, und es ist nicht nur für mich!“ Dracos Frustration gewann die Oberhand und er wusste es. „Wenn ich das Geld in ein paar Jahren bekomme, wird auch meine Mutter wieder ihren alten Lebensstil führen können!“
„Und das ist natürlich das Wichtigste. Dass deine Mutter lächerlich reich bleibt.“
Draco funkelte ihn an. „So weit würde es sowieso nie kommen.“
„Was ein sehr guter Grund ist, es nicht zu versuchen.“
„Verdammt, Theo, was willst du von mir? Ich werde nicht anfangen, mit Mädchen rumzumachen, die außer Frage stehen! Die Grenzen sind schon schwammig genug!“
„Nun, wenn du so eisern bist, dann sollte dich nichts verunsichern. Glückwunsch.“
Theos kalter Blick machte Draco schmerzlich bewusst, was letzte Nacht fast passiert war. Was passiert wäre, wenn er sich nicht so sicher gewesen wäre, dass Hermine und Theo wieder zusammenkämen. Er wusste, dass er zuviel zugelassen hatte, aber sie hatte bereits deutlich gemacht, was sie von ihm hielt. Wenn sie ihn als Mensch so sehr verabscheute, verletzte er sie nicht, oder?
„Ja…“, murmelte er vage und wandte etwas verlegen den Blick ab. „Macht dich das nicht glücklich?“
„Nein“, antwortete Theo. „Nein. Ich bin nicht glücklich. Und das war dein Werk.“ Dann ging auch er und Draco fühlte sich ziemlich mies.
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Vorschau
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„Ihr müsst gerade reden, was?“, fragte Hermine und kämpfte darum, die Beherrschung zu behalten. „Einem von euch ist es egal, dass er ein Mädchen verletzt, das ihn eindeutig liebt, und der Andere steht selbst auf eine Slytherin und glaubt, niemand würde es merken!“
Harry blinzelte und sah dann zu Ron. „Was?“
Rons Gesicht war dunkelrot. „Nichts. Sie blufft nur.“
Hermine verschränkte die Arme und hob eine Augenbraue.
Harry blickte sie nur eine Sekunde an, bevor er sich wieder Ron zuwandte. „Wer?“ Sein Gesicht war vor Neugier gerötet, nicht aus Tadel. Ach was.
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