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Fanfiction

The Bracelet - Kapitel 71

von Nitsrek

Die Dinge fühlte sich für Hermine ziemlich irreal an. Erstens tat Theo so, als wäre kaum etwas passiert. Gut, das sollte sie nicht mehr überrascht, aber irgendwie war es einfach falsch. Zweitens ließ Malfoy sie in Ruhe. Sie war sich fast sicher gewesen, dass er sie nach allem, was in seinem Zimmer passiert war, und ihrem Abgang nerven würde, aber auch er tat lieber so, als wäre nichts gewesen.

Die wirkliche Überraschung aber – das, was sie vermuten ließ, dass in Zaubertränke irgendwas schrecklich falsch gelaufen sein oder dass jemand einen Charakter-verändernden Zauber gesprochen haben musste – war der dritte Punkt.

Blaise Zabini war freundlich zu ihr.

Sie würde sogar sagen – wenn nicht allein das Konzept ihr Gehirn schmelzen ließe – er war nett.

Also konnte irgendwas nicht stimmt und sie sollte besser auf der Hut sein. Es war nie ein gutes Zeichen, wenn ein Slytherin nett zu ihr war. Man musste sich nur den ganzen Ärger ansehen, den es ihr bisher eingebrockt hatte.

Sie wünschte nur, dass sie nicht länger Zentrum dieser Spielchen sein würde. Sie war es leid. Sie war es leid, herauszufinden, was ihre Beweggründe waren. Sie hatte ihre merkwürdige Anziehungskraft, die nie hätte sein sollen, satt. Aber vor allem… war sie einfach nur müde.

Hatte sie also auch das Küssen satt?

Sie errötete und versuchte unbewusst, ihre Wangen mit ihren Händen zu kühlen. Was hatte sie sich dabei gedacht? Nach der Sache mit Theo in Dracos Zimmer zu gehen… Sie hätte es besser wissen müssen.

Vielleicht hatte sie es gewusst. Immerhin kam sie ziemlich schnell auf die Idee, ihre angeschlagenen Gefühle mit Hilfe seiner Lippen zu trösten.

Aber sie hatte nicht gewusst, dass er es nicht durchziehen würde. Er hatte gewirkt, als würde er es wirklich wollen. Nein, mehr noch, sie wusste, dass er es wirklich gewollt hatte. Aber er hatte trotzdem aufgehört.

Das war wirklich demütigend, aber um ehrlich zu sein gewöhnte sie sich bereits dran. Es gab nichts Besseres als eine körperliche oder emotionale Liaison mit einem Slytherin, um sich anhaltende, niemals endende Demütigung zu erhalten.

Warum sie danach bei ihm geblieben ist, wusste sie selbst nicht. Sie war sich nicht sicher. Der beste Grund, der ihr einfiel, war, dass er Recht hatte; sie war sehr emotional gewesen und so sehr sie ihre Freunde auch liebte, sie würden es nicht schaffen, ihre Beziehung zu Theo nicht zu verurteilen, und ihr nur unwillkommene Meinungen aufdrücken. Sie hatte irgendwie gewusst, dass Draco anders wäre und hatte sich erlaubt, bei ihm Trost zu suchen.

Als sie aufwachte und ihre Emotionen wieder unter Kontrolle hatte, hatte sie Panik gekriegt. Sie wusste nicht, wie Draco die ganze Sache sah und, naja, sie wollte es auch lieber nicht wissen. Also hatte sie ihm das Armband abgenommen und es zurückgelassen, dann hatte sie sich wie ein Dieb davon gestohlen, fast sicher, dass sie ihn damit zur Weißglut brachte.

Also, warum nervte er sie jetzt nicht?

+++++

Draco dachte zum hundertsten Mal, dass er es nicht leicht hatte. Mal abgesehen von Dunklen Zauberern, die ihm ihren Willen aufdrängen wollten, einem Vater, der diesem Dunklen Zauberer dienen wollte, und einer Mutter, die wie er von einem Orden abhängig war, der alles verachtete, wofür sie standen.

Nein, selbst in der so genannten Normalität hatte er es schwer.

Er sehnte sich verzweifelt nach einem Mädchen, mit der nicht wirklich zusammen sein konnte. Gut, okay, vielleicht hing das alles irgendwo zusammen, aber die Tatsache blieb bestehen – er musste sie ziehen lassen und das wollte er nicht.

Um ehrlich zu sein war der einzige Grund, warum er sie in Ruhe ließ, diese kleine Öffnung, die sie ihm neulich nachts eingeräumt hatte. Trotz allem, was Blaise von ihm dachte, hatte er kein Interesse daran, sie zu verletzen. Sie hatte in letzter Zeit schon ohne ihn genug durchmachen müssen. Er hätte nur nie gedacht, dass er die Möglichkeit bekäme, sie zu verletzen.

Er wünschte, sie wäre wieder mit Theo zusammen. So sehr er auch hasste, sie zusammen zu sehen, machte es doch alles einfacher. Er würde permanent daran erinnert werden und sie würde ihn nicht einmal beachten.

„Ich verstehe nicht, warum du so ein Vollidiot bist!“, sagte Blaise gerade. In letzter Zeit sprach er nur mit Draco, indem er ihn beschimpfte. Es wurde langsam alt.

War es wirklich nötig, dass Blaise Draco in den Gängen aufsuchte, nur um ihn zu beschimpfen? Natürlich hatten sie zusammen Unterricht, aber trotzdem… etwas Ruhe und Frieden zwischen den Stunden wären zumindest nett gewesen.

„Hörst du bitte auf?“, fragte Draco matt.

„Nein.“

„Schau, ich habe es dir schon erklärt; nichts ist passiert und nichts wird passieren!“

„Du hast ihr etwas vorgemacht.“ Blaise würde nicht nachgeben.

„Und warum kümmert dich das?“, fragte Draco. „Sie ist eine Muggel-Geborene. Sie ist eine Gryffindor. Sie ist eine nervige Alleswisserin. Sie ist Granger! Und du, mein lieber Freund, bist nicht jedermanns Verfechter, vor allem nicht ihrer.“

Blaise war leider nicht beleidigt, sondern blieb bei dem Thema. „Bei ihr gehst du zu weit.“

„Ich bin nicht du. Sie ist nicht Tracey. Sie ist nicht in mich verliebt und ich tue gar nichts.“ Er bekam Kopfschmerzen.

„Das solltest du aber. Du solltest sie einfach um eine Verabredung bitten. Theo und ich würden hinter dir stehen.“

„Theo?“ Draco stutzte. Warum sollte Theo es unterstützen, wenn er mit Granger ausging?

„Ja, er hätte sehr viel mehr Respekt vor dir, weißt du? Er versteht, dass du nicht kontrollieren kannst, was du fühlst, aber er ist sauer, dass du seine Chancen sabotiert hast, obwohl du nicht einmal selbst dein Glück versuchen willst.“

„Ich habe nicht -“

„Doch, hast du.“

Draco seufzte. Ja, hatte er. „Aber verstehst du es denn nicht?“

„Nein, aber du wirst versuchen, es mir zu erklären. Völlig umsonst, wenn ich das sagen darf.“

Er war verdammt ehrlich. „Du tust so, als wäre es ein Weltuntergang, dass ich beschließe, das Geld nicht aufs Spiel zu setzen. Als hätte sie Gefühle, die nicht da sind. Als würde ich nicht über meine hinwegkommen. Die Tatsache bleibt, dass es letzten Endes sowieso nicht funktioniert hätte, und dass ich allen einen Haufen Ärger erspare.“

„Aber was, wenn du nie wieder so fühlst?“

„Warum sollte ich?“

„Was, wenn sie die Eine ist?“

Draco schüttelte den Kopf, ungläubig, dass er das von Blaise Zabini hörte, dem größten Playboy, den es auf Hogwarts jemals gab. „Ich glaub nicht an sowas.“

„Ja, genau, schau nur, wie oft du schon verliebt warst.“

„Ich bin siebzehn.“

„Was, wenn du niemals für jemanden so fühlst wie für sie? Willst du das wirklich riskieren?“

Draco zögerte nicht. „Ja.“

„Dann bist du ein Narr und verdienst, was du kriegst. Es ist bloß Geld.“

„Ein Haufen Geld.“

„Geld wird dir kein Glück kaufen.“ Blaise schmollte stur. Er war manchmal so ein Mädchen.

„Wer behauptet, dass ich mit ihr mein Glück finde? Selbst wenn ich ihr Interesse wecken könnte, könnte es wirklich schlimm ausgehen. Nachdem ich schon das Geld verloren habe. Auch wenn man Glück nicht kaufen kann, könnte ich mir doch viele Dinge kaufen, die Glück mit sich bringen.“

„Du bist so zynisch. Ich verstehe das nicht. Deine Eltern lieben sich.“

„Meine Eltern waren nicht auf den ersten Blick verliebt. Sie haben an ihrer Beziehung gearbeitet.“

„Du bist unmöglich.“

Draco atmete hörbar aus und versuchte, seinen Ärger zu kontrollieren. „Und du projizierst. Sie ist nicht Tracey. Ich bin ihr völlig egal; so war es immer, so wird es immer sein. Warum kannst du das nicht akzeptieren? Ich habe das geschafft!“

„Ich denke… weil sie zu dir gekommen ist? Und weil ich dich auch gerne einmal glücklich sehen würde.“ Blaise zuckte mit den Schultern.

Dracos Kopf pochte. „Du bist manchmal echt ein Mädchen, Zabini“, sagte er. „Können wir das Gefühlsgequatsche weglassen?“

„Du bist ein Idiot.“

„Ist das was Neues?“

Blaise runzelte missbilligend die Stirn, sah aber von einer Antwort ab, da sie ihr Ziel erreicht hatten.

Was für ein Segen.

+++++

Hermine biss in ein Stück Orange und versuchte, Harry und Ron zu ignorieren. Sie hasste die Art, mit der sie sie ansahen, und wie sie sich in ihrer Nähe benahmen, seit Theo Schluss gemacht hat. Als hätten sie Angst, sie würde jeden Moment einen hysterischen Anfall kriegen. Selbst jetzt im Gemeinschaftsraum waren sie nervös.

Ja, es war unschön, verlassen zu werden. Ja, es war noch schlimmer, wenn sie mit ihm zusammen arbeiten und seine Gleichgültigkeit ertragen musste. Ja, manchmal verbrachte sie auch Zeit allein und versuchte angestrengt, darüber hinweg zu kommen. Aber sie hatte weder irgendwelche öffentlichen Ausbrüche gehabt, noch hatte sie einen geplant.

Außer, die Beiden würden so weiter machen. Es zerrte an ihren Nerven.

Harry wand sich auf seinem Stuhl. „Also, ähm, ist alles okay? Mit dir, mein ich.“

Oh, also er wollte jetzt verständnisvoll sein? Das würde sicher toll funktionieren. „Alles gut. Mir geht’s gut. Alles ist gut.“ Okay, das war etwas übertrieben, aber sie fühlte sich heute nicht sonderlich stabil. Vielleicht sollte sie in ihr Bett gehen.

„Es geht ihr gut, Harry“, sagte Ron vorsichtig, dann schrumpfte er unter ihrem hitzigen Blick.

Danke, Mr. Offensichtlich.

„Okay. Gut“, murmelte Harry und wandte den Blick ab.

„Wie geht’s Ginny?“, fragte Hermine, auch wenn sie genau wusste, dass der Blödmann seine Freundin immer noch bestrafte. Sie steckte das letzte Stück ihrer Orange in den Mund und beobachtete ihre Freunde.

Harry zuckte mit den Schultern. „Ganz gut, denke ich.“

Ron schnaubte. „Ja. Genau.“ Er wirkte nicht glücklich mit der Erwähnung seiner Schwester. Anscheinend hatte er sich noch nicht getraut, Harry darauf anzusprechen.

Nun, vielleicht würde Hermine ihm das ersparen. Sie schluckte langsam die Orange runter.

„Was genau hat sie verbrochen?“, fragte sie. „Gut, sie hatte früher was mit Zabini, lange bevor ihr zusammen ward. Buhu.“

Ron und Harry sahen beide etwas geschockt aus.

„Äh…“, sagte Harry. „Erstens hat sie es vor mir geheim gehalten.“

„Sie dachte, du würdest überreagieren“, erklärte Hermine. „Und Merlin, da lag sie ganz schön falsch.“

Harry schüttelte den Kopf. „Ich denke nicht, dass dich das -“

„Es ist, weil er ein Slytherin ist, oder?“, fragte Hermine. „Du bist genauso voreingenommen wie die Schlimmsten auf ihrer Seite, weißt du das? Du bist eigentlich ganz froh, dass Theo und ich nicht mehr zusammen sind, oder?“

Harrys Augen waren schmal geworden, aber er schwieg. Ein sicheres Zeichen, dass sie ins Schwarze getroffen hatte.

„Weißt du was?“, sagte Hermine und stand auf. „Harry? Komm drüber weg. Wenn du mit Ginny Schluss machen willst, mach Schluss, aber lass es nicht an ihr aus. Sie hat nichts Falsches getan. Diese ganze Sache ist dämlich. Es ist nichts Schlechtes daran, mit einem Slytherin zusammen zu sein.“

„Ach ja?“, fragte Harry mit viel zu gelassener Stimme. „Sie sind ja ach so freundlich, was? Hat er deswegen nach nur ein paar Wochen Schluss gemacht?“

„Harry -“, fing Ron an.

„Manchmal funktionieren Beziehungen eben nicht!“, bemerkte Hermine.

„Oder vielleicht hatte er schon seinen Spaß.“

Hermines Hände ballten sich. Sie weigerte sich, die Worte so aufzufassen, wie sie gemeint waren, denn dann würde sie einen ihrer besten Freunde in Grund und Boden hexen müssen. „Selbst wenn das stimmen sollte“, sagte sie, „hätte das nichts mit seinem Haus zu tun. Und warum bestrafst du Ginny für etwas, das noch vor eurer Beziehung passiert ist?“

„Vielleicht hat es ja gar nichts mit dem Haus zu tun“, räumte Harry zu spontan ein, um es ehrlich zu meinen. „Es hat mit den Leuten in diesem Haus zu tun, die du dir anscheinend aussuchst. Zabini ist einer der Schlimmsten. Und sie hat mit ihm geschlafen. Da muss ich mich doch fragen, was mit ihr nicht stimmt.“

„Hör auf, Harry“, warf Ron ein. „Du sprichst da über meine Schwester.“

„Tut mir leid“, murmelte Harry. „Aber ich habe Theodore Nott seit dem Ende eurer Beziehung beobachtet und er sieht nicht so aus, als wäre er betroffen. Ihm liegt nichts an dir, Hermine. Ihm lag nie etwas an dir. Er hat die ganze Zeit mit dir gespielt.“

Hermines Fäuste zogen sich noch fester zusammen. „Du hast keine Ahnung, was du da redest!“ Sie sprachen über Theo, um Himmels Willen. Seit wann war der leicht zu deuten?

„Aber er hat Recht“, murmelte Ron so leise, dass es kaum hörbar war, bevor er etwas lauter fortfuhr. „Du bist verletzt und er… er scheint völlig gleichgültig. Was glaubst du, wie es uns damit geht?“

„Ihr müsst gerade reden, was?“, fragte Hermine und kämpfte darum, die Beherrschung zu behalten. „Einem von euch ist es egal, dass er ein Mädchen verletzt, das ihn eindeutig liebt, und der Andere steht selbst auf eine Slytherin und glaubt, niemand würde es merken!“

Harry blinzelte und sah dann zu Ron. „Was?“

Rons Gesicht war dunkelrot. „Nichts. Sie blufft nur.“

Hermine verschränkte die Arme und hob eine Augenbraue.

Harry blickte sie nur eine Sekunde an, bevor er sich wieder Ron zuwandte. „Wer?“ Sein Gesicht war vor Neugier gerötet, nicht aus Tadel. Ach was.

„Niemand“, beharrte Ron und warf Hermine einen bestürzten Blick zu, bevor er eine Entschuldigung murmelte und in seinen Schlafsaal floh.

Harry wandte sich an Hermine. „Wer?“

„Das würdest du gerne wissen, was?“, fragte sie selbstgefällig, bevor sie verschwand.

+++++

Hermine schloss ihr Buch und rieb sich die Schläfen. Bibliotheken waren toll. Bücher waren toll. Aber seine gesamte Zeit versteckt in der Bibliothek zu verbringen war irgendwie ziemlich ermüdend. Vielleicht sollte sie damit aufhören und sich wie früher wieder um ihre Angelegenheiten kümmern.

Sie konnte sicher so tun, als wäre sie über Theo hinweg. Sie konnte auch Harry und Ron gegenüber so tun, als wäre nichts passiert. Es wäre nur furchtbar peinlich. Sie stand immer noch hinter allem, was sie zu Harry gesagt hatte, aber sie fühlte sich etwas schuldig, weil sie Ron bloßgestellt hatte. Das hatte er nicht verdient. Es war gut, dass er ein neues Interesse hatte.

Seufzend beschloss sie, dass es wohl Zeit war, zurückzugehen.

Sobald sie jedoch aufgestanden war, betrat ein sehr blonder Kopf die Bibliothek und sprach mit einem Ravenclaw-Jungen. Toll. Nachdem sie Malfoy nicht wirklich über den Weg laufen wollte, duckte sie sich hinter ein paar Regale und spitzte dann um die Ecke. Malfoy war sonst nicht so sozial gegenüber den Leuten aus anderen Häusern, also was tat er da?

Etwas verärgert sah sie, wie Malfoy etwas in ein kleines Notizbuch schrieb. Er war also als stellvertretender Schulsprecher unterwegs? Für eine Person, mit der sie gerade erst zwei Stunden in einem Raum verbracht hatte? Toll. Einfach super. Sie liebte es, wenn jemand ihre Existenz ignorierte.

Plötzlich war die schrecklich Peinlichkeit, als Dean ihr gesagt hatte, dass die Herrenduschen nicht funktionierten, und sie nachgesehen hatte – wobei sie ein paar merkwürdige Blicke geerntet hatte – um anschließend Filch und McGonagall zu informieren – was ihr noch mehr merkwürdige Blicke und hochgezogenen Augenbrauen einbrachte- vergessen.

Wobei… vielleicht war es doch ganz gut, dass der Junge mit Malfoy sprach und nicht mit ihr.

Die Unterhaltung schien zu Ende und sie versteckte sich wieder, wobei sie beschloss, einen Umweg durch die Regalreihen zu machen, bevor sie sich davonschlich. Vielleicht fand sie ja interessanten Lesestoff.

Sie war wirklich schlau.

Als sie jedoch um die erste Ecke bog, stellte sie fest, dass sie erwischt worden war. Ein gewisser junger, blonder Zauberer wartete bereits auf sie.

+++++

Vorschau

+++++

„Schluss jetzt!“, zischte er. „Hör einfach auf! Ich bin es leid. Ich habe es satt, fast zu kriegen, was ich will, und dann deinetwegen aufhören zu müssen. Ich bin es außerdem leid, dass du nie zu schätzen weißt, dass ich aufhöre. Ich bin es leid, es mir selbst machen zu müssen, mit dem Wissen, dass ich es auch wirklich hätte haben können. Nächstes Mal, wenn du auf mein Zimmer kommst, werde ich nicht aufhören, verstanden? Nächstes Mal, wenn du auf mein Zimmer kommst… wissen wir beide, warum du da bist.“


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