
von Nitsrek
„Seit wann bist du ein Feigling?“, fragte Draco Hermine und ließ alle Nettigkeit außen vor.
Aber Hermine nahm auch nicht an, dass er sie hier hinten in der Bibliothek abgefangen hatte, um nett zu ihr zu sein.
„Ich suche nur nach etwas zu lesen!“, erwiderte sie. Ihr war egal, ob er ihr glaubte oder nicht; sie wollte nur deutlich machen, dass sie nicht mit ihm sprechen wollte.
Sie wollte um ihn herum laufen, aber er blockierte ihren Weg. „Du machst dich lächerlich, Granger“, informierte er sie mit einem Stirnrunzeln. „Nichts ist passiert.“
Genau. Halbnackt rumzuknutschen war nichts. Für ihn vielleicht. „Gut. Dann haben wir ja nichts zu besprechen.“
„Mir gefällt deine Einstellung nicht.“
Ihr klappte der Mund auf. Ihm gefiel ihre Einstellung nicht? Ihre Augen verengten sich. „Das tut mir leid für dich, Malfoy.“
Plötzlich drückte ihr Rücken gegen ein Bücherregal, das Holz und die Buchrücken einiger dicker Bände bohrten sich so weit in sie, dass sie sich nicht mehr wohl fühlte. Sie blinzelte, dann runzelte sie die Stirn und versuchte sich loszukämpfen, ohne ihn groß zu berühren. Der Mistkerl hatte aber leider einen guten Griff um ihre Oberarme.
Sie wollte nach ihrem Zauberstab greifen und ihm einen hässlichen Fluch auf den Hals hetzen.
„Schluss jetzt!“, zischte er. „Hör einfach auf! Ich bin es leid. Ich habe es satt, fast zu kriegen, was ich will, und dann deinetwegen aufhören zu müssen. Ich bin es außerdem leid, dass du nie zu schätzen weißt, dass ich aufhöre. Ich bin es leid, es mir selbst machen zu müssen, mit dem Wissen, dass ich es auch wirklich hätte haben können. Nächstes Mal, wenn du auf mein Zimmer kommst, werde ich nicht aufhören, verstanden? Nächstes Mal, wenn du auf mein Zimmer kommst… wissen wir beide, warum du da bist.“
Hermine spürte, wie ihre Wangen sich vor Wut, Empörung und nur einem kleinen bisschen Verlegenheit über seine Worte röteten. „Warum sollte ich noch einmal dorthin?“, fragte sie. Sie hätte fast etwas dazu gesagt, dass er ja bisher auch nicht getan hatte, was sie von ihm wollte, entschied dann aber, dass sich das zu sehr nach Einladung anhören würde. Sie biss sich auf die Zunge.
„Weil du anscheinend einfach nicht fernbleiben kannst, hm?“, fragte er mit leiser Stimme.
Arroganter Mistkerl.
„Also, sollte ich jemals wieder aus irgendwelchen Gründen auf dein Zimmer kommen, wirst du mich vergewaltigen?“, fragte sie und provozierte ihn absichtlich.
Wut flammte in seinen Augen auf. „Deine Anschuldigungen habe ich auch satt“, brachte er hervor.
Er kam näher und senkte seinen Kopf, so dass sie seinen Atem an ihrem Hals spüren konnte. Sie verfluchte jede den Menschen bekannte Gottheit, als sich ihr Puls – ganz von selbst – merklich beschleunigte. Sie war nur nervös, das war alles.
Sie spürte sein Grinsen. Wahrscheinlich deutete er ihren schnellen Herzschlag falsch, wie sie es von ihm erwartet hatte. Idiot. „Es wäre keine Vergewaltigung“, flüsterte er.
Auf irgendeiner Ebene hatte sie Angst, dass er Recht hatte. Ihr Körper schien in seiner Gegenwart seit neuestem ein Eigenleben zu entwickeln. Verdammte Teenager-Hormone. „Doch, solange einer Nein sagt…“, bemerkte sie, nur um ihm zu widersprechen.
„Du wirst Ja schreien“, raunte er. „Du wirst dich meinetwegen so gut fühlen, dass du mein Bett nie wieder verlassen willst. Wie oft, glaubst du, könnten wir es in einer Nacht tun, bevor wir ohnmächtig werden? Das frage ich mich schon länger…“
Sie musste hier raus. Sofort. Sie suchte ein wenig und fand ihren Zauberstab. „Wenn du mich nicht auf der Stelle loslässt, wirst du schreien!“ Sie stach ihn erfolglos, da er ihre Arme so festhielt.
Er blickte nach unten, wo sie den Zauberstab auf ihn gerichtet hatte, und grinste ausgerechnet. „Verdammt“, murmelte er und klang er staunend als verärgert.
„Ich mache keine Witze.“
„Ich weiß“, antwortete er und ließ sie endlich los. „Aber ich auch nicht. Komm nochmal auf mein Zimmer und mir sind die Konsequenzen egal.“
+++++
Draco blieb noch lang nachdem der Nagel zu seinem Sarg geflohen war dort stehen. Dieses Treffen, das dazu dienen sollte, dass sie ihm fernblieb, hätte ihn wirklich nicht so erregen sollen. Es hatte ihn berauscht, ihr so nah zu sein, dass er fast den Grund vergessen hatte.
Eine Einladung auszusprechen, die sie definitiv abstoßen würde.
Es war nicht wie geplant gelaufen. Sicher, sie war abgestoßen, aber statt anzudeuten, dass sie wie Tiere rammeln könnten, hatte er über die Lust gesprochen, die er ihr bereiten wollte. Seine Fantasien. Es war nicht gerade angenehm, dass der Gedanke daran sie fliehen ließ. Vor allem, wenn er gerade alles andere als angewidert war.
Verdammte Lust. Er wollte sie nicht wollen. Und selbst wenn er wirklich… auch andere Gefühle für sie haben sollte, wollte er auch die nicht. Das verstand Blaise nicht: Draco wollte nichts davon und würde alles dafür geben, dass es verging. Er wollte seinen Frieden zurück, keine Gefühle für jemanden haben, der diese Gefühle nicht erwiderte, und er wollte nicht über die Konsequenzen seines Verlangens nachdenken müssen.
Und verdammt, trotz seinem eigenen Widerwillen hatte er das Gefühl, es wäre leichter, wenn sie nicht so leicht anzuwidern wäre.
Er steckte seine Hände in seine Taschen und machte sich auf den Weg, als er Astoria an einem Tisch bemerkte, wie sie mit ein paar anderen Fünftklässlern lernte. Er blieb stehen und beobachtete sie ein paar Minuten. Es war wirklich schade, dass er keine Gefühle für sie hatte. Sie würde sich auf die Reinblüter-Erbe-Sache einlassen. Leider wollte er mehr als das.
Er fasste einen Entschluss und lief zu ihr. „Hast du eine Minute Zeit?“
Sie hob eine Augenbraue, folgte ihm aber hinter ein paar Bücherregale, wo sie relativ ungestört waren.
„Tolle Idee, Malfoy!“, murmelte sie, sobald sie außer Hörweite waren. „Es ist ziemlich offensichtlich, dass man zum Knutschen hierher kommen würde, weißt du?“
„Ja…“ Er runzelte die Stirn. „Ich will, dass du mit mir Schluss machst.“
Für einen Moment sagte sie nichts, aber dann antwortete sie leise, „Was?“
„Du hast gesagt, wenn die Zeit kommt, würdest du mit mir Schluss machen. Ich denke, es ist soweit.“
„Aber es sind doch erst ein paar Wochen!“, widersprach sie. „Ich würde gerne noch etwas länger -“
„Das funktioniert so nicht“, unterbrach er und studierte das nächste Bücherregal. „Dieses… dieses Ding bewirkt nicht, was es soll. Ich habe keinen Grund, so weiter zu machen, und du hast bekommen, was du wolltest. Also, mach Schluss mit mir.“
Als ein paar Sekunden ohne jede Antwort ihrerseits vergingen, wandte er sich ihr zu und war etwas überrumpelt von ihrem Gesichtsausdruck. Sie wirkte merkwürdig starr. Und ihre Augen… was-? Er runzelte die Stirn.
„Okay…“, sagte sie etwas hastig und wandte den Blick ab, als er sie prüfend ansah. „Ich finde das etwas übereilt, aber okay. Es funktioniert nicht. Gut. Dagegen können wir nichts tun, oder?“
„Astoria…“
„Gut! Wie sollen wir das machen? Soll ich den Leuten einfach sagen, dass es vorbei ist oder soll ich dir eine Szene machen?“ Sie zappelte mit den Händen und vermied merklich seinen Blick.
„Wie du willst. Schau mal…“
„Okay!“
Sie wollte an ihm vorbei laufen, aber er packte ihren Arm und hielt sie fest.
„Was ist mit dir?“
„Nichts.“
Er schüttelte langsam den Kopf. „Fang nicht so an.“
Sie befreite sich und drehte sich verärgert zu ihm um. „Dann sei nicht so ein gottverdammter Idiot!“
Das traf ihn. Jetzt suchte er nach Worten, kam aber nur auf, „Was?“
Sie atmete ein. „Egal.“
Einerseits war er frustriert, dass sie ihm nichts sagte, andererseits… wusste er es eigentlich schon. Der Blick in ihren Augen. Der Schmerz, den sie verstecken wollte.
Dieses Spiel war für sie Ernst gewesen.
Das war nicht mit ihm abgesprochen. Sie hatte ihn reingelegt. Er war hier das Opfer!
… Aber sie war diejenige, die jetzt so aussah, wie er sich meistens fühlte.
Scheiße.
„Ich hatte wirklich keine Ahnung“, murmelte er.
„Natürlich nicht. Du kriegst deinen Kopf nie lang genug aus deinem Arsch, um die Menschen um dich herum zu bemerken, was?“
Er schluckte. Er konnte anscheinend nicht aufhören, ein Arschloch zu sein, egal was er tat. „Es tut mir leid.“
„Muss es nicht.“ Sie warf ihre Haare zurück. „Ich will nicht dein Mitleid.“
Er wusste nicht, was er darauf antworten sollte. Das war schrecklich peinlich.
„Außerdem“, fuhr sie fort, „habe ich nur den Kampf verloren. Nicht den Krieg.“
Und damit ging sie und ließ ihn zurück um herauszufinden, was sie damit meinte.
Er hatte Angst, dass er es bereits wusste.
+++++
„Wer ist es?“
„Lass es, Harry“, stöhnte Ron.
„Okay, du musst es mir nicht sagen.“
Ron seufzte erleichtert. „Danke, Mann.
„Aber wenn du mein Freund wärst, würdest du es mir sagen.“ Harry hatte anscheinend einen Slytherin-Moment.
Ron klappte vor Staunen der Mund auf. „Ich- Du- Verdammt- Das ist nicht-“, stammelte er.
„Und wenn du sein Freund wärst, würdest du seine Privatsphäre akzeptieren“, half Hermine aus, als sie sich zu ihnen an den Frühstückstisch setzte. „Tut mir leid, Ron.“
„Sollte es auch“, grummelte er. „Aber danke. Hör auf sie!“ Der letzte Kommentar war an Harry gerichtet.
Harry schmollte. „Aber warum darf ich nicht wissen, in wen du verknallt bist? Es ist nicht Millicent Bulstrode, oder?“
Ron starrte ihn an.
„Oh, das ist so oberflächlich von euch!“, sagte Hermine eingeschnappt. „Nur weil sie ein bisschen Übergewicht hat-“
„Hey, du hast dich auch nicht an Crabbe rangemacht, während du die Slytherin-Jungs durchgemacht hast!“, warf Ron ein.
Hermine funkelte ihn an. „Ich bin auf deiner Seite, weißt du noch?“
„Oh, stimmt“, murmelte er. „Trotzdem.“
„Bitte sag mir, wer es ist“, versuchte Harry wieder.
Ron und Hermine warfen ihm beide finstere Blicke zu.
„Na gut“, murmelte er. „Wenn ihr beide so gemein seid, kümmere ich mich besser um meine Angelegenheiten.“ Mit einem bedeutungsschweren Blick stand er auf, schnappte sich ein Brötchen und ging.
„Meinte er-?“ Hermine suchte den Tisch nach der jüngsten Weasley ab und hob dann eine Augenbraue.
„Ja.“ Ron zuckte mit den Schultern. „Er hat es endlich in seinen Dickschädel gekriegt, dass er die Sache mit Ginny besser klärt, wenn wir nicht alle für immer sauer auf ihn sein sollen. Außerdem liebt er sie wirklich. Er erfährt nur nicht gern, dass sie mit jemandem zusammen war, den er so überhaupt nicht mag. Denke ich.“
Hermine ignorierte gnädig die Erwähnung von Dickschädeln, stimmte ihm aber sonst zu. Harry war einfach ein Junge. „Also, wie läuft es mit dir und-?“
„Gar nicht.“
„Du musst mich nicht anlügen.“
Er sah sie finster an. „Nein… wirklich gar nicht. Woher weißt du es überhaupt?“
Hermine schniefte. „Oh, bitte. Das war nicht schwer für jemanden, der dich kennt und Augen im Kopf hat.“
„Ja? Warum hast du dann so lang gebraucht, bis du wusstest, dass ich auf dich stand?“
Hermines Wangen röteten sich. Sie wurde wirklich nicht gern daran erinnert. „Ich wusste es. Ich habe nur darauf gewartet, dass du es einsiehst.“
„Anfangs vielleicht, aber als ich es eingesehen hatte, wolltest du es am liebsten nicht erwähnen.“
Sie hatte das Thema vermieden, weil sie die letzten drei Jahre Schuldgefühle gehabt hatte, weil sie mit Viktor Krum am Weihnachtsball in der vierten Klasse zu weit gegangen war. Sie wollte das nicht noch einmal ansprechen. Ron hatte bereits erfahren, dass sie schon mit jemandem zusammen gewesen war, als Malfoy versucht hatte, ihre Freundschaft zu ruinieren, und sie das Armband getragen hatte. Er musste nicht noch einmal daran erinnert werden. „Du wechselst das Thema. Wir sprechen über deinen derzeitigen Schwarm!“
„Wer sagt, dass ich nur einen habe?“, fragte er. Aber als sie nur die Stirn runzelte, gab er nach. „Sie schaut mich nicht einmal an, also ist da echt nichts.“
Hermine sah ihn prüfend an. „Wirklich?“
Ron zuckte mit den Schultern. „Ich gehöre nicht zu den schönsten oder höflichsten Menschen. Nicht einmal annähernd wie ihr dämlicher Ex. Ich denke, ich habe echt Talent darin, Mädchen auszusuchen, die nicht in meiner Liga spielen.“
„Schluss!“, sagte Hermine aufgebracht. „Es gibt keine Liga. Es soll nur nicht immer sein. Also, bist du sicher…“
„Habe versucht, mit ihr zu reden. Sie hat mich voll angefahren. Mich vor ihren Freunden verhöhnt. Ja, ich bin sicher.“
„Das war ziemlich grob von ihr, oder?“, fragte Hermine und rümpfte die Nase.
Er zuckte mit den Schultern. „Ich habe damit gerechnet. Sie ist so, aber ich denke, vor allem will sie den Schein wahren. Wenn sie allein ist und glaubt, dass niemand sie sieht, wirkt sie traurig…“
„Oh, Mann“, flüsterte Hermine. Er hatte das Mädchen echt beobachtet, was? Natürlich hatte sie ein paar dieser Blicke bemerkt, aber sie hatte nicht realisiert, wie ernst es ihm war.
„Ja“, murmelte Ron. „Ich denke, sie ist immer noch in den Idioten verknallt. Ich versteh’s nicht. Da macht er so Schluss…“
„Du weißt, dass es nicht immer logisch ist, wen man mag.“
Ron schüttelte den Kopf. „Ich würde ein Mädchen nie so behandeln, aber ihr alle scheint sich von ihm angezogen zu fühlen. Das ist nicht fair.“
„Ich fühle mich nicht von-“
Rons Blick ließ sie verstummen.
„Verkauf mich nicht für dümmer als ich bin“, sagte er leise, dann stand auch er auf und ging.
Hermine war sprachlos.
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Es war wahrscheinlich unnötig. Eigentlich war sich Hermine sicher, dass es das war. Aber nachdem es ihr etwas unangenehm war, weiter Theos Kette zu tragen, beschloss sie, ihm die Kette zurück zu geben.
Sie hatte seiner Mutter gehört. Sie war sicher, dass es irgendwann ein anderes Mädchen gäbe, dem er sie lieber schenken würde.
Dennoch fühlte sie sich verletzt und war noch nicht bereit, Theo gegenüber zu treten, also wollte sie ihm die Kette einfach auf den Tisch legen. Er würde sie finden und es verstehen und sie würden nicht darüber sprechen müssen.
Alle hätten Vorteile davon.
Sie arbeitete sich gerade durch ein paar Pergamentrollen auf ihrem Schreibtisch als Theo hereinkam, eine halbe Stunde früher, als sie erwartete hatte.
Okay, peinlich, aber sie würde einfach so tun, als wäre er nicht da und dann sobald wie möglich gehen, ohne dass es nach Flucht aussah. Ja, guter Plan.
Er lief zu seinem Schreibtisch und blieb dann eine Minute wie versteinert stehen. Und starrte.
„Es tut mir leid“, sagte er plötzlich und Hermine erschrak.
„W-was?“
„Ich hätte… das nicht… so machen sollen. Es tut mir leid.“ Er sah sie an. „Mein Temperament ist mit mir durchgegangen.“
Theo und Temperament? Widersprach sich das nicht? „Ist okay“, murmelte sie. Nein, das war es nicht, aber das konnte sie nicht sagen ohne die Diskussion auszulösen, die sie wirklich nicht führen wollte.
„Du weißt nicht, wie schwer es manchmal für mich war“, fuhr er fort.
Nein, das wusste sie nicht, weil er seine Gedanken und Gefühle nie mit ihr geteilt hatte, wenn es darauf ankam.
Sie antwortete nicht.
„Etwas zu wollen und zu beobachten, wie es einem entgleitet…“ Seine Stimme war fast ein Flüstern.
„Nun, du hast den letzten Schubs gegeben“, erinnerte Hermine ihn geradeheraus, unfähig, ihm noch länger zuzuhören. „Willst du auf etwas Bestimmtes hinaus?“
Er seufzte. „Die hier gehört dir.“ Er nahm die Kette, lief um den Tisch und ließ sie vor ihr fallen. „Ich will sie nicht zurück.“
Sie schob sie zurück. „Ich will sie auch nicht.“
Der Schubser, den er erwiderte, war so heftig, dass Hermine zusammenzuckte.
„Mir ist egal, wenn du sie nie wieder trägst“, fauchte er. „Aber sie war ein Geschenk. Ich habe dir sogar gesagt, warum ich sie dir schenken will. Du hast sie angenommen. Wird sie weg, wenn du sie nicht behalten willst, aber lass mich damit in Ruhe!“ Dann ging er, ohne die Arbeit zu erledigen, wegen der er wahrscheinlich hergekommen war.
Hermine starrte ihm schockiert nach, noch lange nachdem er weg war.
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Vorschau
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Hermine funkelte ihn an, hob den Umhang auf und räumte ihn weg. „Das geht dich nichts an. Warum bist du hier?“
„Weil McGonagall mich tot sehen will.“ Er gab ihr die Notiz.
„Oh, okay.“ Sie nahm das Schreiben entgegen.
„Du willst nicht einmal wissen, warum sie mich tot sehen will?“, beklagte er sich und setzte sich auf ihren einzigen Stuhl.
Sie zuckte mit den Schultern. „Nicht wirklich. Das ist eine gewohnte Reaktion.“ Sie tätschelte seine Schulter.
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