
von Nitsrek
Draco lag auf dem Sofa im Gemeinschaftsraum und starrte an die Decke. Also. So würde es also ablaufen? Er war nicht sonderlich überrascht, nur etwas enttäuscht. Er hatte gehofft, dass die Dinge anders wären, leichter sogar, nach dem, was zwischen ihm und Hermine passiert war, aber… kein Glück.
Obwohl es vermutlich übertrieben war zu sagen, dass es nun hart war. Sie machte ihm das Leben nicht schwer. Sie wich ihm nur aus, wo sie konnte, und wenn sie nicht konnte, wie im Unterricht zum Beispiel, tat sie anscheinend so, als wäre nichts geschehen.
Sie leistete überzeugende Arbeit. Gäbe es nicht physische Beweise, hätte er seinen Verstand in Frage gestellt. Selbst wenn er sich einreden konnte, dass er sich selbst etwas vormachte und selbst sein Bett zerwühlt hatte, war sie bei ihrem Abgang anscheinend so in Eile gewesen, dass ihr egal war, dass sie ihren BH nicht finden konnte, der irgendwie unter das Kissen geschlüpft war.
Er bildete sich BHs nicht einfach ein, auch wenn sie ein nettes Souvenir abgaben.
Also hatten sie miteinander Liebe gemacht oder wie immer man es nennen wollte, und es schien überhaupt keine Auswirkungen auf sie zu haben. Oder sie konnte sich genauso gut selbst belügen wie alle anderen Menschen auch.
Sollte er das nicht bemerkt haben? Es war durchaus möglich, dass er ihre Reaktionen falsch interpretiert und im Eifer des Gefechts nur gesehen hatte, was er auch sehen wollte. Es war nicht unwahrscheinlich, dass sie gar keinen Spaß daran gehabt hatte.
Mal abgesehen natürlich von dieser dämlichen Liebeserklärung, die sie nicht gewollt hatte.
Er seufzte. Es war kein Wunder, dass sie ihm auswich. Er würde an ihrer Stelle vermutlich das Gleiche tun. Das hatte sie nicht gewollt. Er hatte nur… so starke Gefühle in jenem Moment gehabt, dass er sie mit ihr teilen musste.
Ja, er hatte etwas Starkes gefühlt, gut. Aber er dachte in dem Moment sicher nicht mit dem Herzen und es war eine dumme Aussage gewesen. Eine sehr dumme. Man brauchte nicht gerade viel Verstand, um zu erkennen, dass so eine Bemerkung ihr Angst machen würde.
Wie sollte er sie dazu kriegen, wieder mit ihm ins Bett zu gehen, wenn er sie nicht einmal befriedigen konnte und auch noch emotionalen Müll auf ihr ablud, obwohl sie nur eine körperliche Bindung suchte?
Aber er war in sie verliebt. Kein Grund, es zu leugnen. Er sollte vielleicht panisch werden oder wünschen, dass er nichts gesagt hatte, aber… nein. Es war nur so eine Sache; nichts, worüber man sich groß aufregen musste. Zumindest nicht für ihn. Was konnte schon schlimmstenfalls passieren? Hermine war nicht der Typ Mädchen, der ihn verhöhnen oder ihren Freunden davon erzählen würde, also… Er hatte mit nichts anderem gerechnet.
Sicher, er wollte eigentlich, dass sie seine Gefühle erwiderte, aber wir wahrscheinlich war das? Die Wahrscheinlichkeit, dass er sie wieder ins Bett kriegen konnte, war sehr viel höher als die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich in ihn verlieben würde – und auch das hieß nicht viel.
Er würde aber nehmen, was er kriegen konnte, also musste er irgendwie ihre Aufmerksamkeit erregen. Auf positive Art.
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Es war wirklich nicht nett, jemanden ohne sein Wissen mit einem Zauber zu belegen. Das wusste Hermine auch. Aber als sie diesen netten kleinen Ortungszauber fand, hat sie keinen weiteren Gedanken daran verschwendet, ihn auf Draco zu legen, damit sie wusste, wo er war.
Nicht weil sie wissen wollte, wo er war, sondern weil sie wissen wollte, wo er nicht war, denn da wollte sie sein.
Es war auch kein permanenter Zauber. Sie sprach ihn immer mal wieder zwischendurch, um unerfreuliche Treffen zu vermeiden.
Sie hatte sich in ihrem ganzen Leben noch nie so mies gefühlt wie im Moment.
Liebe. Das hatte nicht zum Plan gehört. Es war… es war… es war einfach inakzeptabel! Das hatte sie nicht gewollt. Sie wollte nicht, dass er solche Dinge sagte. Er meinte es ja nicht einmal so! Er spielte nur mit ihrem Kopf… mal wieder!
Aber wenn es stimmte… Nein, das konnte nicht sein. Wie hätte sie die Hinweise übersehen können?
Okay, vielleicht hatte sie es übersehen, weil er immer wieder deutlich gemacht hatte, wie unpassend und wertlos sie für ihn war. Aber das erhöhte nur die Verrücktheit hinter allem – woher sollte sie wissen, dass er so für sie fühlte, wenn er behauptete, niemals mit ihr zusammen sein zu wollen?
Sie hätte es nicht wissen können! Und vielleicht machte er sich auch nur etwas vor. Ja, so war er wahrscheinlich. Selbsttäuschung klang sehr wahrscheinlich.
Sie fühlte sich trotzdem schrecklich. Selbst wenn er sich etwas vormachte oder vielleicht sie reinlegen wollte, sie hatte ihn auf jeden Fall ausgenutzt, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Es schien so eine gute Idee zu sein, aber… jetzt wollte sie nur noch weinen.
Sie war für seine Entscheidungen nicht verantwortlich! Sie hatte ihm ein Angebot gemacht und er hatte eingewilligt, obwohl er wusste, um was es ging!
Sie sollte sich nicht verwirrt und aufgewühlt fühlen, nur weil er nicht ehrlich sein konnte, selbst wenn sein Leben davon abhing.
Aber… sie hatte ihn nicht verletzen wollen. Es sollte eine gute Sache sein. Toller Sex, um die Spannung zwischen ihnen zu senken. Manchmal reichte das – man musste sich nur Ginny und Blaise ansehen!
Sie war nicht in der Lage gewesen, ihm am nächsten Morgen gegenüber zu treten, also war sie davon geschlichen als er noch schlief, wie ein Dieb in der Nacht. Selbst in der vierten Klasse, als sie den größten Fehler ihres Lebens begangen und mit Viktor Krum geschlafen hatte, war sie nicht so gefühllos gewesen. Sie hätte Malfoy wecken und ihm sagen sollen, dass sie ging, aber es war einfach zu schwer gewesen.
Also war sie gegangen und wich ihm seitdem aus.
Es war feige und sie hasste sich dafür, aber mit jedem Tag wurde es schwerer, ihm gegenüber zu treten.
Immerhin wollte er nicht wirklich mit ihr zusammen sein. Das machte es besser, oder? Solange sie Abstand hielt, war es leicht für ihn; dafür verdiente sie keinen schmerzhaften, glühenden Tod… oder? Sie hatten sich nichts versprochen. Sie waren ja nicht einmal Freunde gewesen, also wäre auch da nichts zerstört.
Hermine holte tief Luft. Was getan war, war getan. Das sollte sie im Kopf behalten. Nun sollte sie ausnutzen, dass es Freitagabend war und kein Mensch in der Bibliothek saß. Ihre enormen emotionalen Überreaktionen halfen auch niemandem.
Sie würde nie wieder Sex haben. Niemals.
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„Hey, Draco!â€
„Draco ist nicht da.“
Blaise blieb stehen und sah Draco genervt an. Okay, vielleicht war es etwas albern, zu behaupten, er wäre nicht da, wo er sich doch auf dem Sofa im Gemeinschaftsraum breit gemacht hatte, aber er war gerade nicht in Stimmung.
„Also, was ist?“, seufzte Draco.
„Ich habe gute Nachrichten“, erwiderte Blaise, immer noch säuerlich.
„Was? Gibt es nun fünfmal am Tag Essen in der Großen Halle?“, riet Draco mit einem kleinen Zucken um die Lippen. „Ich schwöre dir, es gibt neuerdings kaum etwas neben Nörgeln und Essen, was dich in Aufregung versetzt…“
„Stimmt nicht. Es gibt auch noch Tracey.“
„Oh, ja, Tracey…“ Draco wandte den Blick ab. Selbst wenn Blaise für diese zweite Chance dankbar war, fühlte sich Draco noch immer etwas schuldig, weil er dafür gesorgt hatte, dass Blaise sich von einem Mädchen an der Nase herumführen ließ, das ihn gar nicht wirklich wollte.
„Sie hat zugestimmt, mit mir nächstes Wochenende nach Hogsmeade zu gehen!“
Draco seufzte innerlich. „Das ist gut, Mann.“
„Noch etwas mehr Enthusiasmus und man könnte meinen, wir reden über meine Beerdigung.“
„Nein, guck, es ist gut. Wirklich.“
Blaise verschränkte die Arme vor der Brust. „Es ist ein Date. In der Öffentlichkeit. Hast du jemals versucht, so etwas zu haben?“
Draco lachte fast. Er hatte vor zwei Wochen mit dem Mädchen geschlafen, in das er sehr viel mehr als nur verknallt war, und sie verbrachte seitdem jeden wachen Moment damit, ihm aus dem Weg zu gehen. Selbst wenn er sie erwischen sollte, bezweifelte er, dass sie Interesse an einem Date hätte. „Eins nach dem anderen, Blaise.“
„Woran arbeitest du also gerade?“ Blaise wirkte sehr skeptisch.
„Sie dazu zu bringen, mir nicht mehr aus dem Weg zu gehen“, murmelte Draco, der sich ertappt fühlte. „Sag mal, wie spät ist es?“
„Fast Mitternacht.“ Es schien Blaise langsam zu dämmern, was Draco gerade gesagt hatte. „Du… tust tatsächlich etwas anderes als zu schmollen? Was ist mit dem Geld und all dem anderen Mist, den du verzapft hast?“
„Darum kümmere ich mich, wenn es so weit ist.“ Was vermutlich nie war. Draco stand auf. Er hoffte, dass er sie diesmal erwischte, bevor sie ins Bett ging.
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„Verfolgungszauber?“, fragte eine nur zu bekannte Stimme und Hermine zuckte zusammen.
Sie blickte Draco beunruhigt an. Es war zwei Wochen her, seit sie… naja, miteinander gesprochen hatten. Es war seltsam. „Ortungszauber“, gab sie zu. Und sie hatte in der letzten Stunde vergessen, zu überprüfen, wo er war, weil sie geglaubt hatte, er würde schon schlafen. Verdammt. Sie nahm ihr Buch um es aufzuräumen, in der Hoffnung, dass er Mitleid haben und sie in Ruhe lassen würde.
„Verfolgungszauber funktioniert besser“, sagte er ruhig und folgte ihr. „Du kannst es sogar so machen, dass Alarm ausgelöst wird, wenn die gewünschte Person dir nicht zu nahe kommen soll.“
„Gut zu wissen“, murmelte sie und tat, als würde sie den richtigen Platz im Regal suchen.
„Geh mir nicht aus dem Weg, Hermine“, sagte er leise, nahm ihr das Buch ab und stellte es in die offensichtliche Lücke.
„Es- es tut mir leid“, murmelte sie und mied seinen Blick. Ach, sie hasste sich so sehr. Es stellte sogar fast in den Schatten, wie sehr sie ihn verabscheute.
„Warum bist du in meiner Nähe so unruhig?“, fragte er. „Du bist zu mir gekommen. Es tut mir leid, wenn… wenn es nicht das war, was du wolltest, aber ich habe versucht, dir zu geben, was du wolltest.“
„Ich weiß.“ Sie konnte ihn immer noch nicht ansehen.
„Was ist also? Wenn ich deine Ansprüche nicht erfüllen konnte, sag mir, wie ich es wieder gutmachen kann.“
Sie starrte ihn an. Wieder gutmachen? Was? Wollte er etwa noch einmal?
Er zuckte bei ihrem Blick zusammen und murmelte, „Es gibt auch andere Wege, weißt du?“
Sie schüttelte langsam den Kopf und wandte wieder den Blick ab. „Schau, es tut mir leid, wenn ich dir falsche Hoffnungen gemacht habe…“
„Hast du nicht“, unterbrach er sie ziemlich abrupt. „Kann sich ein Kerl nicht mehr Sex wünschen, ohne die Hoffnung auf mehr?“ Er klang hart.
„W-was sollte dann deine Bemerkung?“
„Meine Bemerkung?“ Seine Lippen verzogen sich abfällig. „Du meinst, dass ich dich liebe?“
Hermine zuckte zusammen. Die Worte waren schon schlimm genug, aber wie er es sagte, als wäre es mehr als lächerlich, dass sie so etwas glaubte… Sie fühlte sich dumm. Und winzig.
Er winkte ab. „Ich weiß nicht, wie ich dir das sagen soll, aber ich habe es vorher noch nie getan…“
„Oh, das habe ich gemerkt“, antwortete sie mit einem Schulterzucken. Das war ziemlich offensichtlich, so wie er gezögert und um Beherrschung gerungen hatte. Sicher, es hatte sie etwas überrascht, in Hinblick auf sein bisheriges Liebesleben, aber es spielte keine Rolle.
Nun starrte er sie an. „Danke. Sehr nett. Jedenfalls, egal was ich gesagt oder vielleicht nicht gesagt habe, du darfst… du darfst es nicht allzu ernst nehmen.“
„Also… du hast es gar nicht so gemeint?“, fragte sie mit gerunzelter Stirn. „Es war nur Bettgeflüster?“
„Ganz genau.“
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Draco lieferte die schauspielerische Leistung seines Lebens, als er vorgab, dass nichts eine Rolle spielte, während Hermine ihn skeptisch beobachtete.
Es war schwer zu leugnen, was er fühlte. Sehr schwer. In einer perfekten Welt hätte sie kein Problem damit, dass er sie liebte, auch wenn sie das Gefühl nicht erwidern würde. Aber sie hatte ein Problem damit. Sie war aufgebracht. Er war nicht sicher, warum es so schrecklich war, dass es sie eher aufbrachte als dass es ihr schmeichelte, aber es gehörte zur Liebe dazu, sie nicht noch mehr aufregen zu wollen, als sie es ohnehin schon war. Außerdem hatte sie ganz offensichtlich nicht vor, ihn noch einmal in ihre Nähe zu lassen, wenn sie glaubte, dass er Gefühle für sie hatte.
Also log er.
Überzeugend.
Überraschend verbittert.
„Du würdest so etwas sagen, ohne es zu meinen?“, fragte sie ziemlich ungläubig.
Manchmal war sie so liebenswert naiv, aber er war hier, um ihren Glauben an die Menschen zu erschüttern, auch wenn er es tatsächlich so gemeint hatte. Oh, welch Ironie. Und wie sie ihn ansah, machte es noch schwerer, aber was sollte er tun? „Ja.“
Und er beobachtete, wie sie vom Rand der Tränen zu extremer Wut wechselte. Es war nicht schlecht, wenn sie wütend auf ihn war. Damit konnte er leben. Er wünschte nur, dass sie nicht so enttäuscht aussehen würde. Enttäuscht von den Lügen, die er angeblich erzählte. Den Lügen, die er nie erzählt hatte.
Hatte er eigentlich schon die Ironie erwähnt?
„Warum würdest du so etwas sagen, ohne es zu meinen?“, fragte sie. „Das ist einfach… grausam! Was, wenn ich dir geglaubt hätte?“
„Du hast mir geglaubt.“
Sie machte ein verärgertes, abwinkendes Geräusch. „Was, wenn ich es gewollt hätte?“
Dann wäre er ein glücklicher Zauberer. Sogar fröhlich. Wahrscheinlich würde er sie jetzt küssen. Er wandte den Blick ab, unfähig, ihr auch nur eine Sekunde in die Augen zu sehen. „Dann hätten wir es geklärt.“
„Du kannst nicht einfach solche Dinge sagen!“ Sie stampfte tatsächlich mit dem Fuß auf.
Nun war er wirklich verwirrt. „Ich habe niemanden verletzt.“
„Aber du hättest jemanden verletzen können!“
Sie regte sich aus irgendeinem Grund, den er nicht ganz verstand, noch mehr auf. Und er wusste nicht, was er sagen sollte. „Ich dachte, du würdest dich freuen“, sagte er schließlich ziemlich lahm.
„Habe ich mich auch!“, sagte sie, obwohl sie alles andere als erfreut aussah. „Aber du hast keine Ahnung, wie – Gott, ich kann gerade nicht einmal deinen Anblick ertragen.“ Sie schob sich an ihm vorbei.
Er blickte ihr eine Sekunde mit offenem Mund nach, dann sammelte er sich und drückte sie gegen das Bücherregal. „Nein, führ den Satz zu Ende, Hermine“, sagte er und spürte Ärger durch seinen Körper fließen. Wieder ein vergebliches Opfer. Wenn sie sich ihm gegenüber weiterhin so verhalten würde, warum sollte er sie dann anlügen, damit sie sich besser fühlte? Er hätte ihr lieber nichts vorgespielt, wenn es sowieso nichts änderte. „Sag mir, wie du dich damit gefühlt hast“, fuhr er fort. „Wie es dich aufgewühlt hat, dass es stimmen könnte. Was, wenn es so wäre? Wo stünde ich dann?“
In der Hölle, getarnt als Bibliothek, auf das Mädchen starrend, das er nicht haben konnte, nachdem er sein Herz verleugnet hatte. Genau da.
„Genau das ist es!“, schoss sie zurück.
Er blinzelte. „Was?“
Sie kämpfte sichtlich um Fassung. „Ich bin nicht auf dein Zimmer gekommen, um irgendwelche Gefühle, die du vielleicht hast, auszunutzen. Ich bin gekommen, weil ich dachte, wir wollten vielleicht dasselbe. Z-zu begreifen was ich – wie ich glaubte – getan hatte… Ich wollte niemanden verletzen.“
„Niemand wurde verletzt“, antwortete er ruhig. Er hatte genau gewusst, um was es ging; er war nicht verletzt oder glaubte, sie würde seine Gefühle ausnutzen. Er war glücklich damit, diesen Teil von ihr zu bekommen.
„Das sagst du mir jetzt!“ Sie schüttelte den Kopf. „Seit Wochen denke ich darüber nach, ob ich irgendwelche Anzeichen, die es offensichtlich nicht gab, übersehen habe, oder ob ich etwas hätte tun können, um es aufzuhalten. Ich habe mich schrecklich gefühlt! Also lass… lass mich einfach in Frieden.“
Sie drückte sich an ihm vorbei und er ließ sie gehen. Er versuchte herauszufinden, ob er verletzt sein sollte, weil sie sich so über seine unerwiderten Gefühle ausließ, als wären sie das Letzte auf der Welt, was sie wollte, oder erfreut, weil sie sich Sorgen gemacht hatte, dass sie ihn verletzte.
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Vorschau
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„Die verbotene Abteilung?“, fragte Draco, als er aus den Schatten trat. „Hier verbringst du also deine Nächte. Ungezogenes Mädchen, du!“
„Daran ist nichts ungezogen“, erwiderte Hermine, die nicht wusste, ob sie böse gucken, mit den Augen rollen oder lachen sollte.
Er blickte auf ihr Buch und setzte sich. „Verhütung? Ich finde, das fällt unter die Kategorie ‚vorsätzliche Ungezogenheit’.“
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