
von Nitsrek
Hermine schüttelte den Kopf, und dann – damit Draco auch verstand, wie ernst es ihr war – schüttelte sie ihn noch einmal. „Nein. Auf keinen Fall. Keins von beiden. Der Punkt ist, dass ich dir nicht vertraue!“
„Ja, das habe ich verstanden“, antwortete er. „Und du willst, dass ich mein wahres Gesicht zeige, hast du gesagt. Und damit wird es an die Oberfläche gezwungen, oder nicht?“
Hermine schluckte. Er hatte Recht, aber sie fand es unnötig, so einen Aufwand zu betreiben. Dieser Schmuck machte ihr Angst. Er hatte die Macht, Hass in eine romantische Besessenheit, und sogar seinen Meister in einen liebeskranken Sklaven zu verwandeln. Er konnte auch die eigenen Emotionen überschreiben, indem er dich zwang, eine – es konnte nicht anders sein – verstärkte Version der Gefühle des Anderen zu spüren. Und der Ring hatte ihr die unerwünschte Macht gegeben, Draco unfreiwillig zu foltern, indem sie wütend wurde. Sie schüttelte wieder den Kopf.
Das ist nicht fair, Hermine“, sagte er und kam mit der offenen Kiste näher. „Ich bin bereit, deinen kleinen ‚Test’ mitzumachen, und du bist nicht einmal bereit, ihn zuverlässiger zu machen.“
„Es ist so schon zuverlässig genug“, murmelte sie.
„Nein, ist es nicht. Wenn das deine Bedingung ist, um mir auch nur ein bisschen zu vertrauen, dann wirst du eins von beiden tragen.“
„Sonst machst du nicht mit?“
Er grinste, wenn auch nur halbherzig. „Du weißt, dass ich mit dir schlafen werde. Aber das wäre nicht wirklich ein Test. Wenn du nur eine Ausrede suchst, um mit mir zu schlafen, dann sag’s einfach, damit wir anfangen können.“
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Draco wusste, dass Hermine das Armband und den Ring fürchtete. Er wusste, dass sie den Kontrollverlust, der auf beiden Seiten passieren konnte, fürchtete. Das schreckte ihn jedoch nicht ab. Nein, wenn sie auf ihren dummen Test besteht, dann würde sie eines von beiden tragen müssen.
Aber wenn sie tatsächlich nur eine weitere Nacht in seinem Bett verbringen wollte und es zugeben würde… würde er nur zu gerne gehorchen. Zur Hölle, wenn sie nur „Ich will dich“ sagen würde, würde er schon zu gerne mitmachen. Er war derzeit dermaßen unfähig, sie abzuweisen. Der Gedanke, ihr wieder nah zu sein… Er sehnt sich so sehr danach, dass es fast lächerlich war.
Zu seiner großen Enttäuschung hob sie ihren Arm und strich mit der Hand über die Gravuren des Armbands. Anscheinend wollte sie wirklich nur mit ihm ins Bett, um ihn zu testen. Warum sonst könnte sie nicht einfach sagen, dass sie ihn wollte, wo sie doch solche Angst vor dem Schmuck hatte?
Aber er sagte trotzdem nicht nein. Wenn sie willig war, war es nicht seine Aufgabe, ihre Motive zu beurteilen.
Ja, er suchte nach Ausreden. Und? Es war nicht seine Idee gewesen!
„Was hast du mit mir vor?“, flüsterte sie.
„Nichts Ungewöhnliches“, sagte er. „Aber vielleicht ist das auch gelogen.“
Es war nicht gerade nett von ihm, ihr nicht einmal ein wenig ihrer Unsicherheit nehmen zu wollen, aber sie würde ihm ja sowieso nicht glauben, also was sollte der Aufwand?
Sie biss in ihre Lippe und lenkte ihn dadurch ab. Er dachte darüber nach, wie er trotzdem dafür sorgen konnte, dass sie seine Küsse genoss. „Ich weiß nicht“, murmelte sie dann. „Wir könnten außer Kontrolle geraten.“
„Spielt das eine Rolle?“, fragte er, nahm den Ring vorsichtig zwischen zwei Finger und hielt ihn hoch, wobei der Arm, der die Kiste hielt, sank. „Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass du von Lust überwältigt wirst, oder? Da sehe ich kein Problem, nachdem du sowieso schon vorhast, mit mir zu schlafen…“ Oh Gott, er wollte es so sehr. Auch wenn es nur die Spiegelung seiner eigenen Lust war, wollte er, dass sie sich unter ihm wand. Was war daran schon schlimm? Sie hatte bereits eingewilligt. Mit dem Schmuck würde sie es auch noch genießen. Er würde die Fantasie auch genießen.
„Das ist nicht das Schlimmste, was passieren kann“, murmelte sie und wandte den Blick ab.
Zuerst wusste Draco nicht, wovon sie sprach, aber dann fiel es ihm ein. „Oh, du meinst dieses Folter-Ding?“
Sie starrte ihn mit offenem Mund an. „Ja, das ‚Folter-Ding’. Du bist erstaunlich ungeniert, wenn es um immense Schmerzen geht.“
Er zuckte mit den Schultern. Er war es inzwischen gewohnt, von ihr verletzt zu werden. Er merkte es kaum noch. „Das ist nur passiert, weil du mir wehtun wolltest und nicht wusstest, dass es das auch tun würde. Es wird nicht noch einmal passieren, wenn du es nicht willst. Und wenn du es willst, gibt es keinen Grund, so pikiert zu tun.“ Ein geringes Schmerzrisiko war ein vernünftiger Preis für eine Nacht, in der sie ihn wollte.
Sie verschränkte die Arme vor der Brust und funkelte ihn an. „Du bist so nervig, dass ich für nichts garantieren kann.“
„Ich will keine Garantien“, sagte er sanft, ließ den Ring in seine Handfläche fallen und gab ihn ihr.
Sie nahm ihn nicht, sondern starrte ihn nur an wie ein giftiges Insekt. Dann nahm sie sich das Armband. „Ich entscheide mich hierfür, wenn es sein muss.“
Was? Das ergab keinen Sinn! Er öffnete den Mund, um zu fragen, und schaffte ein sehr intelligentes, „Hä?“
Sie schloss das Armband um ihr Handgelenk, wobei sie eher aussah, als wäre es eine Fessel, kein schönes Schmuckstück. „Ich nehme das hier. Du hast gesagt, ich darf wählen.“
„Ja, aber…“ Er sah auf den Ring. „Willst du nicht lieber das Sagen haben? Und wäre es nicht einfacher für deinen ‚Test’, wenn du meine Emotionen und Reaktionen auf deine Handlungen spüren könntest?“
„Das würde nichts bringen. Du kannst es spielen. Ich will nicht deine gespielten Gefühle spüren, also mach die Verbindung von deiner Seite aus zu.“
„Was?“ Er starrte sie ungläubig an. Was genau glaubte sie, konnte er ihr vorspielen?
Sie sah ihn unbeeindruckt an. „Du hast es selbst gesagt, weißt du noch? Du hast mich glauben lassen, dass dich irgend so ein Mädchen anmacht, indem du sie anschaust und an eine Andere gedacht hast. Ich weiß ziemlich gut, dass du deine Gefühle gut unter Kontrolle hast und dich ihrer bedienst, wenn du sie brauchst – Harry hat mir sogar erzählt, dass du ein guter Okklumens bist.“
Dracos Lippen wurden schmal. Warum musste alles zu den unpassendsten Gelegenheiten zurück kommen und ihn in den Arsch beißen? „Das hat er also gesagt? Na, dann weißt du ja bereits alles über mich.“
Sie schnaubte. „Komm mir nicht auf die Tour.“
„Hast du jemals darüber nachgedacht, dass ich kein Interesse daran habe, dir etwas vorzumachen?“ Er wollte sie nur manipulieren, damit sie seine Fantasie erfüllte… aber sie war diejenige, die Sex vorgeschlagen hatte! Warum sollte er das nicht nutzen?
„Dann könnten wir uns den Test sparen“, informierte sie ihn kühl. „Ich will den Test ja, weil ich glaube, dass du mir etwas vormachen und mich an der Nase herumführen willst.“
„Stimmt. Wie konnte ich das vergessen?“, fragte er trocken. Nachdem sie ihre Meinung anscheinend getroffen hatte, stellte er die Kiste ab und zog den Ring auf seinen Finger.
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Hermine beobachtete, wie der Verschluss ihres Armbands verschwand und wurde plötzlich, wie aufs Stichwort, nervös. Er hatte die Macht. Er konnte sie tun lassen, was er wollte, und sie war erst wieder frei, wenn er sie entließ. Diesmal gab es keinen Vertrag und kein… kein Sicherheitsnetz, sozusagen.
Sie musste verrückt sein, hier mitzumachen. Nervös drehte sie das Armband und prüfte, wie weit sie es schieben konnte. Anscheinend müsste sie ihren Daumen abschneiden, um es abzunehmen. Ein interessanter Gedanke, wirklich…
Draco wirkte eine Sekunde leicht benebelt, dann grinste er langsam. „Ist das nicht aufregend?“
Sie schluckte. Vielleicht sollte sie eine Metallsäge suchen.
„Man sagt, Angst wäre ein Aphrodisiakum… denkst du, das stimmt?“, murmelte er und trat zu ihr.
„Es ist das Adrenalin“, antwortete sie. „Nicht die Angst selbst. Alles, was das Adrenalin nach oben treibt, wirkt genau so.“
Er lehnte seine Stirn an ihre. „Granger, hat dir schon einmal jemand gesagt, dass du zu viel redest?“
Sie spürte, wie ihre Wangen heiß wurden. Anscheinend war sie nicht besonders gut im Verführen. „Ich habe keine Angst“, sagte sie und drehte den Kopf zur Seite. „Ich bin vielleicht etwas nervös, aber ich habe keine Angst.“
Er machte einen Schritt rückwärts und grinste. „Dann musst du mir ja doch vertrauen. Zumindest ein bisschen.“
„Ich vertraue darauf, dass du nicht nach Azkaban willst“, antwortete sie.
Seine Augen verengten sich. „Zieh deine Bluse aus.“
Hermines Hände fuhren zu den Knöpfen, um den Befehl auszuführen. Sie versuchte gar nicht, sich aufzuhalten, da es ja eine direkte Aufforderung war. „Was Besseres fällt dir nicht ein?“, neckte sie.
Es hatte begonnen.
Sie hatte einige Schwierigkeiten, sich damit abzufinden, was passieren würde, versteckte es aber so gut es ging. Sie hoffte nur, dass er ihr etwas Zeit ließ, sich einzugewöhnen.
Draco schüttelte nur den Kopf und lächelte langsam. „Du bestimmst nicht das Tempo.“ Er streichelte langsam die nackte Haut über ihrem BH und verursachte damit ein sehr interessantes Kribbeln. „Außer du willst mich so sehr, natürlich.“
Er musste es nicht als Frage gemeint haben, denn Hermine sah sich nicht gezwungen, ihm ehrlich zu antworten, und dafür war sie dankbar. Ihre Bluse glitt zu Boden. „Ich weiß nicht“, schnurrte sie. „Willst du das denn?“ Sie brauchte das Gefühl, zumindest ein bisschen die Kontrolle zu haben. Diesen gierigen Ausdruck auf seinem Gesicht zu verursachen, war nur ein Teil davon. Solange sie das Tempo irgendwie kontrollieren konnte, war sie weniger nervös, was er mit ihr vorhaben könnte.
Er schüttelte wieder den Kopf. „Du bist vermutlich die verwirrendste Hexe, die ich kenne“, sagte er rau. „Und ich kenne einige, deren Verhalten nicht viel Sinn ergab.“
Sie kam zu ihm, legte ihre Arme um seinen Hals und flüsterte ihm ins Ohr, „Aber hattest du da auch die Macht, sie tun zu lassen, was immer du wolltest…?“
Er zitterte. „Sprich nicht weiter!“, befahl er.
Sie war nun effektiv stumm, lächelte ihn aber verführerisch an. Sie brauchte keinen Ring, um zu wissen, dass ihre Worte Wirkung auf ihn hatten.
Er grinste wieder. „Weißt du, es gefällt mir, wenn du mir gehorchen musst. Aber eine Frage… Warum hast du heute keinen Rock an? Das wäre mir lieber.“ Er betrachtete unzufrieden ihre Hose.
„Ich war für den Kontrollgang eingeteilt“, erinnerte sie ihn als Antwort auf seine Frage, die ihr das Recht gab, zu sprechen, bevor sie ihren Spaß mit nonverbaler Kommunikation haben konnte. „Das Schloss ist kalt und zugig, vor allem nachts.“
Draco seufzte. „Warum musst du immer so vernünftig sein? Pansy hätte sich den Arsch abgefroren, um gut auszusehen.“
Mit Pansy verglichen zu werden und auch noch zu verlieren – genau das wollte Hermine ausgerechnet heute Nacht! Sie kniff die Augen zusammen, nahm ihren Zauberstab und sprach einen einfachen Zauber.
Dracos Augen weiteten sich bewundernd, als seine Augen ihren Körper herunter wanderten. „Natürlich“, flüsterte er. „Ich kannte diesen Zauber bisher nur nicht.“
Hermine hob eine Augenbraue. Ach, wirklich? Er hatte noch nie einen Notfall gehabt, bei dem er seine Hose in einen Rock verwandeln musste? Wer hätte das gedacht! Sie wettete, dass Pansy den Spruch im Schlaf beherrschte. Es gab einfach keinen Grund, sich den Hintern abzufrieren, wenn niemand zusah.
„Mach ihn kürzer!“, forderte er und grinste boshaft. „Wenn du frierst, kümmere ich mich darum.“
Hermine rollte wieder mit den Augen und kürzte den Rock, bis er zur Mitte ihrer Oberschenkel ging.
„Gut…“, murmelte er, trat näher und glitt mit den Händen an ihrem Körper nach unten, bis er den Saum ihres neuen Rocks erreichte. „Jetzt sag bitte“, sagte er mit einem schelmischen Lächeln.
„Bitte“, wiederholte sie. Hey, sie hatte es gesagt, oder nicht?“
„Mach es mir nicht kaputt“, schimpfte er sanft, steckte seine Hände unter ihren Rock und legte sie knapp unter ihrem Po ab. „Du weißt, was ich will. Also, sag es richtig.“
„Bitte…“, keuchte sie. Seine Hände waren warm und… nett. Sie war sich plötzlich sehr bewusst, dass sie sich einander sehr nah waren und dass seine Hände auf ihrer nackten Haut lagen, und dass sie beide wirklich… aufhören würden, zu reden. Ein aufgeregtes Flattern wütete in ihrem Bauch. Er würde sie wieder küssen und berühren, wie das letzte Mal. Sie wollte es so sehr, dass es schon fast peinlich war, auch ohne…
Sie bemerkte plötzlich, dass er sie beobachtete, also schloss sie die Augen. Ihre Wangen wurden noch röter. Natürlich. Er war neugierig, was für Gefühle er in ihr auslöste, wenn er sie berührte, also untersuchte er die Rückmeldung, die er über den Ring bekam.
Das war peinlich.
„Es wird nur funktionieren, wenn du loslässt“, murmelte er, während er mit dem Daumen hoch oben auf der Rückseite ihrer Oberschenkel kleine Kreise rieb und ihr Ohr liebkoste. Sie spürte seinen heißen Atem an ihrem Hals.
Sie zitterte und wusste, dass Draco nicht einmal den Ring brauchte, um zu wissen, dass sie überall Gänsehaut hatte. Wirklich überall. Sie versuchte hilflos, ihre Arme vor ihrem halbnackten Oberkörper zu verschränken, aber ein verärgertes Geräusch von ihm sagte ihr, dass er das nicht wollte, also ließ sie ihre Arme wieder sinken und legte sie um seine Taille, weil sie nicht wusste, was sie sonst tun sollte. Er schien es zu mögen.
„Was soll ich loslassen?“, flüsterte sie, aus Angst, dass ihre Stimme versagen würde, wenn sie lauter sprach.
„Dass ich dich spüre“, sagte er. „Du kannst dich nicht zurückhalten, nur weil du Angst hast, dass ich dann merke, dass es dir gefällt. Ich weiß jetzt schon, dass du es magst, wenn ich dich anfasse. Ich werde mir nichts darauf einbilden.“
Hermine nickte. Das ergab Sinn. „Würdest du dich nicht schämen an meiner Stelle?“
Er zuckte mit den Schultern. „Wahrscheinlich schon. Aber du weißt schon, dass ich dich will. Alles Weitere wäre nur… ein Kompliment, oder?“
Sie nickte wieder. „Richtig. Und Zeugnis, wie geil du bist.“
Er kicherte. „Ist das eine verdrehte Art, mir zu sagen, dass du nur auf mich reagierst, weil du geil bist?“
Sie öffnete ihren Mund, um zu antworten, aber er drehte schnell den Kopf und nahm ihre Lippen gefangen, was jedes Geräusch außer einem überraschten Wimmern aufhielt.
Sie war auf diesen Kuss wirklich nicht vorbereitet. Ihre Verteidigung war weg und sie stolperte, konnte sich gerade noch abfangen, bevor sie gegen ihn fiel, und… Oh! Haben seine Lippen sich schon immer so gut angefühlt? Sie bekam jedoch nicht viel Zeit, um das Gefühl zu untersuchen, weil seine Zunge schnell in einer sanften Bewegung über ihre strich und seine Hände nach oben wanderten, um ihren nun merkwürdig sensiblen Po zu streicheln.
Die Gefühle schockierten sie fast. Es war pures Verlangen und der überwältigende Drang, ihn näher zu ziehen und ihn die nächste Stunde zu küssen.
Er unterbrach den Kuss so schnell, wie er auch begonnen hatte, und lachte, beinahe überrascht. „Du willst mich wirklich!“
Das verpasste ihr einen Dämpfer.
„Nein!“, sagte er schnell. „Nicht. So habe ich es nicht gemeint.“
Sie seufzte. „Und du warst gerade so gut!“
Er grinste schief. „Ja, oder?“
Sie funkelte ihn an, antwortete aber nicht.
„Keine Sorge“, murmelte er und seine Hände glitten über ihre Hüfte, um ihre Seite zu streicheln. „Es wird gut.“
Ja, das hoffte und befürchtete sie.
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Vorschau
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„Das Schlimmste, was passieren könnte…“, fuhr sie fort, anscheinend immer noch gezwungen, ihm zu antworten, „ist, dass du mich abweist, mich demütigst, mich ruinierst, und dich dabei auch noch amüsierst.“
Diese Aussage war so absurd, dass Draco ihre Brüste ganz vergaß und ihr in die Augen starrte.
„Ich weiß…“, sagte sie, ihre Wangen wieder rot. „Ich weiß, dass du das nicht tun wirst. Wirklich. Irgendwie. Ich meine, du machst nicht den Eindruck, als wärst du immer noch so. Aber ich habe trotzdem Angst. Ich erinnere mich noch an dein Lachen, deinen Spott, und wie du mich immer wieder aus Spaß gedemütigt hast. Ich weiß, dass du ein sehr guter Schauspieler bist… und ich habe Angst, dass du nur so tust, als hättest du dich geändert, während du in Wahrheit nach einer Möglichkeit für meine ultimative Demütigung suchst. Und das kann ich nicht zulassen.“
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