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Fanfiction

The Bracelet - Kapitel 92

von Nitsrek

Draco lief gähnend von der Bibliothek zurück. Genau so wollte er seinen Samstagabend verbringen – Nachforschungen für dumme Aufsätze anstellen! Er konnte kaum erwarten, dass die Schulzeit vorbei war. Nur noch ein paar Monate…

Und dann würde er Hermine nicht mehr sehen.

Wenn er recht überlegte, waren die Aufsätze gar nicht so übel.

Er lief um eine Ecke und ein explodierender Schmerz traf ihn plötzlich im Gesicht, als ihn plötzlich jemand so schnell schlug, dass er nicht sehen konnte, wer es war. Er schrie auf vor Schmerz, wurde dann jedoch von Angst gepackt. Waren sie wieder hier? Würden sie jemanden töten? Hermine. Er musste sie warnen, sichergehen, dass sie… was? Sicher war? Sie würde erhobenen Hauptes in die Schlacht rennen, sobald er ihr davon erzählte. Vielleicht konnte er-

„Das war dafür, dass du generell ein Mistkerl bist, und jetzt steh auf, damit ich dir geben kann, was du verdienst, weil du Hermine schlecht behandelt hast.“

Potter?

Draco richtete sich auf und befühlte vorsichtig seine Nase. Er fauchte vor Schmerz. Sein Kopf pochte und er konnte nicht klar sehen. Er hatte jedoch nicht vor, sich etwas anmerken zu lassen.

„Weißt du, Potter“, sagte er langsam, „ich fand es immer ganz putzig, wie du so tust, als würdest du auf Mädchen stehen. Willst du damit Weasley zeigen, was für ein männlicher Mann du bist? Den Jungen, meine ich. Nicht das Mädchen.“

Er betastete immer noch seine Nase und überlegte, ob er später in den Krankenflügel gehen sollte, damit sich jemand ansah, ob sie gebrochen war. Er hatte wirklich nicht das Gesicht, zu dem eine krumme Nase passte.

Potter runzelte die Stirn. „Was?“ Er schüttelte den Kopf. „Ach, egal.“

Dann schlug er Draco nochmal, direkt auf den Mund.

„Verdammter Hur-!“, rief Draco aus, als es sich anfühlte, als würde der Schmerz seinen Schädel spalten, während der metallische Blutgeschmack seinen Mund überflutete. Oh, das würde die schlimmste Migräne seines Lebens werden. Er spuckte aus und hoffte, dass er Potter irgendwie erwischte, sah aber leider nicht gut genug. „Hörst du verdammt nochmal auf damit?“ Er befühlte vorsichtig seine Lippe, dann knurrte er. Sie war aufgeplatzt. So viel zu seinem guten Aussehen.

„Du hast sie benutzt“, knurrte Potter. „Du hast sie weich gemacht, bis du bekommen hast, was du wolltest, dann hast du sie weggeworfen als… als wäre sie Abfall.“

„Was?“ Draco runzelte verwirrt die Stirn, versuchte, sein geschädigtes Gehirn anzustrengen. „Wen?“

Potters Augen weiteten sich. „Es gab also mehrere?“

Draco stöhnte wegen dem Gebrüll, dann wich er dem nächsten Schlag gerade so aus, woraufhin sein Kopf noch schlimmer pochte. Er überlegte, ob Hermine sehr wütend sein würde, wenn sie Potters Leiche am nächsten Morgen finden würde. „Ich schwöre dir“, murmelte er. „Wenn du kein Freund von Hermine wärst…“

„Dann was? Dann wärst du leichter damit davon gekommen?“, fragte Potter wütend.

„Warte, ich soll ihr etwas getan haben?“ Draco war verwirrt. Er tat in letzter Zeit fast nur Dinge für Hermine, also wie kam Potter auf so eine Idee?

„Tu nicht so unschuldig, Malfoy. Sie hat es uns erzählt!“ Potter war am Toben.

„Was erzählt?“, fragte Draco leise.

„Du hast mit ihr geschlafen!“

„Ja, aber…“ Draco richtete sich auf und zog eine Grimasse, als ihm schlecht wurde. Oh, ja. Migräne. „Nicht gegen ihren Willen!“

Potter holte wieder aus und Draco wich gerade noch aus. Er würde sich bald wehren müssen, um Potter aufzuhalten.

„Du hast sie reingelegt!”, fauchte Potter. „Sie ist zwar klug, aber sie ist trotzdem ein Mädchen. Noch dazu eines mit einer Schwäche für verlorene Fälle! Wie kannst du es wagen, dir zu nehmen, was du willst, und dann hinterrücks über sie zu lachen und dann später sogar noch in ihr Gesicht?“

„Wow!“ Draco trat einen Schritt zurück, damit Potter ihn nicht mehr so leicht erreichte. „Erstens habe ich sie nicht reingelegt! Zweitens: Ich lache sie aus? Ich weiß nicht, wie sie darauf kommt! Ich habe nichts getan, was sie nicht wollte! Ich habe sie in Ruhe gelassen – wie sie es wollte – nachdem sie sich bei mir geholt hatte, was sie wollte! Nicht ich bin in ihr Zimmer gekommen, um ihre Schwäche auszunutzen!“ Wäh, sein Kopf war nicht mehr in der Lage, lange, leidenschaftliche Reden zu schwingen. Draco hoffte, dass Potter es kapieren und abhauen würde.

„Netter Versuch, Malfoy!“, sagte Potter und holte aus.

Also tat Draco das Einzige, was noch übrig blieb: Er machte einen Schritt nach vorne und rammte sein Knie zwischen Potters Beine, um seinen Kopf zu schützen. Während Potter zu Boden fiel, nach Luft keuchend, sagte Draco, „Einer von uns wurde benutzt, aber sie war es nicht. Ich will sie und das weiß sie auch. Du willst es dir nur nicht eingestehen. Keiner von euch. Am allerwenigsten sie.“ Dann drehte Draco sich um und lief zum Krankenflügel, wo er Madam Pomfrey erklären konnte, wie er es geschafft hatte, zu stolpern und dabei gegen die Wand zu fallen – zweimal.

Und morgen würde er Hermine suchen und herausfinden, was für Geschichten genau sie über ihn herumerzählte.

+++++

„Weißt du, Granger, wenn du mir ausweichst, schiebst du damit nur das Unvermeidbare auf.“

Hermine zuckte auf ihrem Platz zusammen. Sie hatte nicht gehört, dass jemand das Büro betreten hatte. Sie sah Theo an, um zu schauen, ob er auch überrascht war, aber anscheinend war er das nicht. Natürlich nicht.

„Geh der Schulsprecherin lieber nicht wieder auf die Nerven, Draco“, sagte Theo, ohne auch nur aufzusehen.

„Vielleicht kann ich ja mit ihr allein sprechen?“, fragte Draco.

„Auf keinen Fall“, antwortete Theo ruhig. Hermine war froh; sie konnte Draco im Moment nicht allein ertragen.

„Gut. Nerve ich dich denn gerade… Granger?“ Dracos Stimme war düster.

Hermine wusste immer noch nicht, wie sie ihm in die Augen schauen oder mit ihm umgehen sollte, als wäre nie etwas passiert, sah aber ein, dass sie das irgendwann musste. Er hatte Recht – sie zögerte nur das Unvermeidbare heraus. Sie drehte sich langsam um und keuchte, als sie sein Gesicht sah. Ihr Unbehagen war weggeblasen. „Was ist passiert?“

Er lächelte finster. „Lustig, dass gerade du das fragst. Potter hat mich letzte Nacht wissen lassen, was er davon hält, dass ich dich benutzt habe. Vergib mir, wenn ich von deiner Darstellung etwas überrascht bin. Soweit ich weiß, warst du es, die gewisse… Intimitäten vorgeschlagen hat… zu Testzwecken.“

Theo hatte sich auch umgedreht und verschränkte die Arme vor der Brust. „Was weißt du schon? Er hat einen guten Grund, wütend zu sein. Zumindest, wenn das wahr ist.“

Hermine sah Theo an, dessen Gesicht verschlossen wie eh und je war, dann wieder Draco. „I-ich hab nichts Falsches erzählt.“ Sie stand auf und lief ein paar Schritte auf Draco zu. Er hatte zwei blaue Augen, seine Nase und sein Kinn waren geschwollen und verfärbt, seine Lippen gesprungen. „Du solltest in den Krankenflügel gehen.“

„War ich schon“, sagte er rau. „Pomfrey hat gesagt, ich werd’s überleben. Danke für dein Mitgefühl. Aber wenn du mir deine Freunde noch einmal auf den Hals hetzt, kann ich für nichts garantieren.“

„Gut! Ich habe sie dir nicht auf den Hals gehetzt! Verdammter Harry, ich habe ihm gesagt, dass es nicht so war!“ Hermine war so frustriert, dass sie nicht wusste, was sie tun sollte. Sie fuhr sich mit einer Hand durch die Haare, verhedderte nervös ihre Finger in ihren Locken. „Selbst Ron hat verstanden, dass Pansy nur Ärger machen wollte, als sie diese Behauptungen aufstellte“, plapperte sie.

Draco runzelte die Stirn. „Pansy?“

Hermine öffnete ihren Mund, um ihm davon zu erzählen, schloss ihn dann aber wieder. Sie würde sich nicht zwischen Draco und seine Freunde stellen. „Nichts. Ich… Es tut mir wirklich leid. Es wird nicht wieder vorkommen.“

„Verdammt richtig!“, zischte er. „Wenn es noch einmal passiert, werde ich klarstellen, was wirklich passiert ist!“ Er drehte sich um und marschierte davon, wobei er die Tür hinter sich zuschlug.

Hermine erschrak bei dem lauten Geräusch und schloss die Augen. Toll. Jetzt hasste er sie. Genau das hatte sie gehofft! Vielen Dank, Harry! Sie atmete tief ein und versuchte, nicht zu fühlen. Es gefiel ihr nicht, wenn sie in Bezug auf Draco fühlte. Es tat immer weh.

„Wow, ich könnte euch beiden ein Handbuch mit jeder Menge kleinen Bildern geben, und ihr würdet es immer noch nicht kapieren, oder?“, fragte Theo trocken.

„Ich verstehe, warum er wütend ist“, murmelte Hermine und setzte sich langsam wieder hin. „Er wurde beschuldigt, mich ausgenutzt zu haben, obwohl er ja kaum… naja, egal.“

„Glaub mir, er wollte. Er hat dich auch ausgenutzt. Er hat dich benutzt, um zu fühlen, was er wollte. Das heißt nicht, dass du das nicht mochtest oder dass du ihn nicht ausgenutzt hättest. Das ist Kleinkram und völlig irrelevant. Ihr langweilt mich. Könntet ihr euch bitte weniger primitiv verhalten, wenn ich dabei bin?“

Wenn Theo nur wüsste, wie primitiv sie sich Draco gegenüber wirklich verhalten hatte. Sie errötete, und dann – nachdem ihr bewusst wurde, wie viel das verriet – wurde sie sogar noch röter. Verdammt. Theo würde sicher Schlüsse ziehen. Korrekte. „Das ist jetzt sowieso egal. Harry hätte ihn nicht angreifen dürfen.“

„Vielleicht. Aber er hat auf dich aufgepasst. Und deswegen ist Draco auch gar nicht sauer.“

„Nein, er ist sauer, weil er glaubt, ich hätte gelogen.“

„Nein. Er ist sauer, weil er auf dich sauer sein muss, bevor er über dich hinwegkommen und weiterleben kann. Er nähert sich langsam dem Ende. Du solltest dich besser beeilen, wenn du willst, dass er dir weiter hinterher hechelt.“ Der letzte Satz triefte vor Sarkasmus.

„Das ist lächerlich“, widersprach Hermine. „Man muss nicht wütend sein, um über jemanden hinwegzukommen.“

„Manche Leute schon.“

„Ich nicht.“

„Nein, du ziehst erstaunlich leicht weiter.“

„Du sagst also, dass ich wechselhaft bin?“ Hermines Gesicht entgleiste. Draco hatte das auch oft gesagt. Vielleicht war das auch der Grund, warum er sie nicht wirklich wollte.

„Nein.“ Theos Stimme war fast sanft. „Ich sage, dass es an der Zeit ist, dass du zugibst, dass du ihn willst, und dass du nicht weißt, was du tun sollst, wenn er wirklich ohne dich weiterlebt.“

Sie schüttelte den Kopf. „Das ist egal, er hat gesagt-“

„Vergiss was er sagt. Er ist eigentlich zu dumm, um sprechen zu dürfen.“

„Warum sagt ihr das alle?“ Hermine betrachtete Theo mit skeptischem Blick. „Ist das wieder einer deiner fiesen Pläne?“

Das kleine Lächeln, das er ihr schenkte, kostete viel Kraft. „Ich mag dich, Hermine. Aus höchst unlogischen Gründen magst du ihn. Sehr. Und ich will nicht sehen, wie du verletzt wirst. Nimm meinen Rat an: Ignorier was er sagt und geh nach seinen Handlungen.“

„Aber er hat mich nicht einmal geküsst“, flüsterte sie.

„Was?“

„Nach… Nachdem… er hat mich nicht geküsst. Er hat gesagt, wir sollten es nicht nochmal tun. Er wollte mich nicht da haben, hat mich nicht angeschaut und nicht angefasst.“ Sie kämpfte gegen die Tränen in ihren Augen. „Ich weiß nicht, was aus uns geworden wäre, aber er ist offensichtlich darüber hinweg, also ist es egal.“

„So viel wollte ich gar nicht wissen“, murmelte Theo.

Hermine schüttelte den Kopf. „Und selbst wenn es im Bereich des Möglichen läge, kann ich nicht ignorieren, dass er glaubt, es könnte nie etwas Ernstes werden. Ich kann nicht mit jemandem zusammen sein, der sich nicht öffentlich mit mir zeigen würde. Er hat keine Hinweise gegeben, dass er seine Meinung geändert hätte!“

„Und du denkst, er ist so dämlich, dass sich das nicht ändert, wenn er sich verliebt?“

Hermine schüttelte den Kopf. „Er ist zu leicht darüber hinweg gekommen. Ich glaube nicht, dass er je in mich verliebt war. Das hat er nur geglaubt.“

„Das wäre ein Hindernis.“

„Ich weiß.“

„Aber siehst du endlich ein, dass du vielleicht ein wenig in ihn verliebt bist?“

Hermine schluckte und verdrängte alle Gedanken. „Ich bin keine Masochistin.“

„Wenn du das ernsthaft denkst, gibt es zwei Hindernisse.“

„Behauptest du, ich wäre eine?“

Theo lehnte sich zurück und schürzte die Lippen. „Ich sage, wenn du nicht dafür kämpfen willst, ist mir das herzlich egal. Hast du die Liste mit den Strafarbeiten?“

Hermine blinzelte, etwas verwirrt. „Ähm, sicher.“

„Okay. Am leichtesten wäre es, wenn wir die Kontrollgänge zu Strafarbeiten deklarieren. Damit wird es für den Rest von uns vielleicht sogar leichter. Was meinst du?“

Anscheinend war die Unterhaltung vorbei. Einfach so.

Das war auch besser so.

+++++

Dracos Tasche knallte auf den Tisch im Gemeinschaftsraum und verdeckte Pansys „Hexenwoche“.

„Hey!“, widersprach sie, aber ihre Augen weiteten sich, als sie sein Gesicht sah. „Was ist passiert?“

„Daphne, geh“, sagte Draco kühl zu der Hexe neben Pansy, während sein Blick nicht von ihr ließ. „Das ist persönlich.“

Daphne Greengrass schien zu verstehen, da sie ohne Murren verschwand.

„Das war nicht nett von dir“, sagte Pansy, verschränkte die Arme und starrte ihn an.

„Halt den Mund, Pansy. Ich gebe dir eine einzige Chance, mir zu sagen, was für Geschichten du erzählst.“

„Du musst schon etwas genauer sein, Draco“, sagte sie und studierte ihre Fingernägel.“

„Das glaube ich auch“, knurrte er. „Was hast du Potter erzählt?“

„Potter?“ Pansy wirkte ehrlich überrascht. „Ich rede normalerweise nicht mit Potter. Er ist zu scheinheilig für meinen Geschmack. Hat er dir das angetan?“

Draco antwortete nicht. „Also Weasley? Glaub ja nicht, ich hätte nicht bemerkt, wie du ihm Hoffnungen machst.“

Pansys Lippen teilten sich empört. „Ich würde diesen Dummkopf nie Hoffnungen machen! Außerdem schien er es endlich zu kapieren, als ich Granger gesagt habe -“ Sie brach abrupt ab.

„Ja?“, fragte Draco seidig. „Sag mir doch bitte, was du Granger gesagt hast.“

Pansy zuckte mit den Schultern. „Nichts Ungewöhnliches. Nur dass sie dumm und hässlich ist.“

Draco kniff die Augen zusammen. „Das kaufe ich dir nicht ab.“

„Ich habe sie getestet!“, sagte Pansy zu ihrer Verteidigung. „Ich wollte sehen, ob sie Gefühle für dich hat. Aber sie hat kaum reagiert!“

„Was hast du gesagt?“, knurrte er.

„Äh…“ Pansy zupfte an einem unsichtbaren Fussel an ihrem Ärmel. „Was hast du gehört?“

„Pansy, wenn du nicht dauerhaft diese hübschen blonden Haare verlieren willst…“

„Na gut! Na gut!“ Pansy warf die Hände in die Luft. „Vielleicht habe ich gesagt, dass du sie nur für Sex benutzt hast, dass du keine Gefühle für sie hast und über sie hinweg bist. Aber, Draco, als ich glaubte, ihr zwei hättet… du weißt schon… musste ich sehen, was sie dabei empfindet. Ich habe jeden wunden Punkt angesprochen, von dem ich weiß, und noch ein paar, die ich nur vermute, und sie hätte eigentlich heulend davon rennen müssen, aber sie schien völlig gleichgültig. Ehrlich gesagt scheint sie… sich wieder mit Weasley vertragen zu haben.“

Das lenkte Draco sofort ab. Weasley? Ron Weasley? Dieser sommersprossige Versager, den sie zu oft berührte, um nur mit ihm befreundet zu sein? Draco wünschte, er könnte es nicht glauben. Wirklich. Leider strengte er sich im Moment an, realistisch zu denken, und es war sehr realistisch, dass Hermine Granger mit Ron Weasley zusammenkommen würde.

Er hatte aber kein Recht, sich darüber Gedanken zu machen. Er durfte nicht eifersüchtig sein.

Draco überlegte, ob es als Rache an Potter zählte, Weasley zu verfluchen.

+++++

Vorschau

+++++

Harrys Lächeln gefror, als er merkte, dass sie es ernst meinte. „Er hat mir in… du weißt schon!“ Er zeigte auf seinen Schoß.

„Ich habe sein Gesicht gesehen; es war zugeschwollen und blau! Du hast diesen Tritt verdient! Ich hoffe sogar, dass es sehr wehgetan hat!“

Harry wirkte panisch. „Du meinst das nicht ernst, Hermine? Hermine? Nein! Bitte! Bitte, nicht das! Alles andere! Ich flehe dich an!“

Hermine schnaubte, dann lachte sie boshaft, als sie die Große Halle betraten.

„Die hat eindeutig zu viel Zeit mit Slytherins verbracht“, murmelte Harry.

Ron lachte. „Ich weiß nicht. Ich finde es auch lustig.“

Harry stöhnte. „Ich bin verloren.“


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