Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

The Bracelet - Kapitel 98

von Nitsrek

„Sie will in Wirklichkeit, dass du auch da raus gehst, weißt du“, kam Theos träge Aussage von dem blütenweißen Krankenbett.

„Ich mochte dich lieber, als du am Sterben warst“, murmelte Draco abwesend.

Theo grinste. „Tut mir leid. Heute nicht.“

„Zu schade.“

„Ja, das habe ich schon gehört.“ Theo war nicht im geringsten beeindruckt.

„Warum schläfst du nicht einfach wieder?“

„Sie will einen Helden. Einen Champion. Denkst du, Weasley hat vielleicht eine Chance, sie zu beeindrucken?“ Theo grinste wieder, aber die Müdigkeit war in den Falten um seine Augen sichtbar.

Draco stöhnte und rieb seine Stirn. Theo genoss es anscheinend wirklich, ihn zu reizen. „Sie sagte, sie würde mir nicht verzeihen, wenn ich dort rausgehe. Sie wird jede Sekunde zurück sein, und dann wird sie sehen, dass ich auf sie gehört habe.“

„Ja, braver Junge!“

Draco funkelte ihn an. „Und wenn außen Gefahr lauert, hätte Potter sicher nichts dagegen, mir ‚versehentlich‘ Schaden zuzufügen, also verstehe ich ihren Standpunkt.“

„Ist es nicht schön, wenn man so beliebt ist wie du?“

„Herzerwärmend.“

„Du denkst ehrlich, so wird sie dich respektieren?“

Draco lachte bellend. „Respektieren? Ich weiß nicht, ob sie das überhaupt tut. Bisher bin ich nur der unglückselige, liebeskranke Typ, zu dem sie gehen kann, wenn sie wieder mal ihr Ego aufbauen will.“

„Warum willst du sie, wenn das die Wahrheit sein sollte?“

„Ist einfach so“, seufzte Draco. „Und weißt du was? Dann sieht sie eben auf mich herab, weil ich feige bin. Sie sagte, ich würde sie ablenken, wenn ich da draußen wäre, und das sollte nicht passieren. Ich werde nicht riskieren, dass ihr etwas zustößt, nur damit ich mehr wie ein romantischer, unbedachter Narr aussehe. Es ist… nicht wichtig, was sie von mir hält, solange es ihr gut geht.“

Theo sah ihn eine Minute ruhig an. „Und wenn du sie damit retten könntest?“

Draco schloss die Augen und versuchte, nicht daran zu denken, dass Hermine allein und hilflos sein könnte. „Sie hat Leute zur Seite, die sehr viel qualifizierter sind als ich“, sagte er leise. „Potter und Weasley passen auf sie auf. Sie braucht mich nicht. Nicht dafür – und eigentlich auch sonst nicht, aber auf jeden Fall nicht dafür.“

Theo sagte ein paar Minuten nichts, dann, „Darauf würde ich mich nicht verlassen.“

Draco kniff die Augen zu. Er musste sich darauf verlassen. Er musste. Es ging ihr gut. Theo spielte nur mal wieder mit ihm, wie immer. Wenn Draco da raus ging, wäre Hermine sauer auf ihn und genau das wollte Theo wahrscheinlich. Mistkerl.

+++++

Hermine spitzte um die Ecke. Keiner da. Natürlich nicht. Bisher war nirgendwo jemand zu sehen. Falls sie kamen, ließen sie sich anscheinend Zeit. Sie beschloss dennoch, vorsichtig um die Ecke und den Gang runter zu schleichen. Man konnte nie vorsichtig genug sein.
Dumbledore hatte die Bedrohung extrem ernst genommen und sofort das Ministerium in Kenntnis setzen lassen, bevor der Weg zur Eulerei vielleicht versperrt wurde. Auroren wurden vermutlich im Moment losgeschickt. Falls die Todesser hierher kamen, kamen sie nicht nur, um nach diesem Ding, was Dumbledore vor einiger Zeit bewacht hatte, zu suchen; sie kamen um den Direktor und höchstwahrscheinlich auch Harry zu töten und auch alle anderen, die ihnen ein Dorn im Auge waren.

Hermine war definitiv ein Dorn.

„Hermine!“

Sie zuckte zusammen, ihr Herz blieb fast stehen, als sie herumwirbelte, bereit wen-auch-immer zu verhexen.

„Ruhig, Hermine“, sagte Ron. „Ich bin’s.“ Er sah sich um und zog sie in ein Klassenzimmer, schloss aber nicht die Tür.

„Hast du Harry gesehen?“, fragte Hermine.

„Ja… Er ist in der Großen Halle und organisiert.“

Hermine nickte. „Dachte ich mir. Was machst du hier?“

Ron zögerte. „Ich habe nach dir gesucht.“

Hermine hob eine Augenbraue. „Du wusstest, dass wir uns später treffen würden.“

Ron funkelte sie an. „Ich habe nach dir gesucht. Und auch… Ich habe… Ich habe sie nicht da unten gesehen, okay? Ich habe mir Sorgen gemacht. Harry hat gesagt, ich solle nach ihr suchen, weil er mich im Moment nicht braucht. Ich kann nicht anders. Sie wird sich nicht so leicht zu helfen wissen wie du, wenn etwas passieren sollte.“

Man musste nicht klug sein, um zu wissen, dass ‚sie‘ Pansy Parkinson war. Warum Ron sich immer noch so um sie sorgte, war ihr jedoch ein Rätsel. „Vielleicht ist sie in den Kerkern.“

„Nein… hab ich schon überprüft. Die Slytherin-Schlafsäle waren leer. Die meisten von ihnen sind schon verschwunden.“

Hermine zögerte. „Ist dir klar… Wenn das stimmt, ist sie vielleicht nicht auf unserer Seite, oder?“

Ron wandte den Blick ab. „Ich bin kein Narr. Ich will sie nur hier raus haben.“

Hermine nickte kurz. „Ich helfe jetzt Harry; du kommst dazu, wenn du fertig bist.“

Ron wirkte verwirrt. „Das war’s?“

„Wir haben gerade keine Zeit. Ich verstehe dich.“ Hermine lief steif in Richtung Tür, wurde aber von Pansy Parkinsons zierlichem Körper aufgehalten.

Wäh, dachte Hermine, beschloss dann aber, ihren Zauberstab fester zu umfassen – nur für den Fall. Das war schon ein sehr großer Zufall. War Pansy ihnen gefolgt?

„Granger!“, sagte Pansy, als wäre sie erleichtert. „Ich habe Stimmen gehört, ist – oh. Du bist es.“ Ihre Stimme klang deutlich tonlos, als sie Ron erkannte.

Hermine bemerkte, wie der erleichterte Ausdruck auf seinem Gesicht verblasste und sein Rücken steifer wurde. „Parkinson…“, sagte er ebenso gleichgültig.

Hermine tat das Herz weh. Es war hart, in jemanden verliebt zu sein, der dich behandelte, als wärst du weniger Wert als Dreck.

„Granger“, wiederholte Pansy, „hast du Draco gesehen? Ich habe überall gesucht und-“ Pansys Augen füllten sich mit Tränen und ihre Unterlippe zitterte leicht. „Er muss in Sicherheit sein! Sie wollen ihn töten und Potter hat sicher keine Lust, ihn zu beschützen und… weißt du, wo er ist?“

Ron versteifte sich noch mehr und Hermine spürte, dass auch sie erstarrte. Dann schimpfte sie sich. Pansy hatte das Recht, sich um einen Freund zu sorgen, wenn er in Gefahr war.

„Es geht ihm gut“, sagte Hermine so sanft wie es ging zu jemandem, den sie verabscheute. „Er ist im Krankenflügel-“

Pansy keuchte.

„Ich sagte, es geht ihm gut“; wiederholte Hermine, unfähig, die Gereiztheit aus ihrer Stimme zu halten. „Theo ist verletzt. Draco hat ihn in den Krankenflügel gebracht und dort soll er warten. Bald kommen die Auroren und werden teils dort oben Wache stehen, um mögliche Verletzte und auch ihn zu beschützen. Aber selbst ohne die Auroren ist der Krankenflügel von einigen beeindruckenden Fallen umgeben, die Madam Pomfrey sicher aktivieren wird, wenn es nötig ist.“

Die Erleichterung auf Pansys Gesicht war fast spürbar. „Ich gehe zu ihm!“, rief sie aus, machte auf dem Absatz kehrt und rannte davon.

Hermine wusste nicht, was sie zu Ron sagen sollte und hatte fast Angst, ihn anzuschauen. „Nun…“, sagte sie langsam und suchte nach Worten, „immerhin hast du sie gefunden.“

„Ja“, antwortete er etwas rau, „und da oben ist sie in Sicherheit. Zumindest mehr als woanders.“

„Tut mir leid.“

„Muss es nicht.“ Ron spannte den Kiefer an und hob das Kinn. „Ich muss mich nicht länger sorgen. Sie ist sicher. Bei jemandem, den sie liebt. Ich kann Harry jetzt helfen, ohne abgelenkt zu sein.“

Hermine spürte einen Stich bei ‚bei jemandem, den sie liebt‘. Wäre es nicht schön, sich mit seinen Freunden hinzusetzen und jemand anderen die Gefahr abwenden zu lassen?

Sie lächelte Ron an und spürte, wie das Lächeln ihre Lippen unnatürlich anstrengte. „Bereit?“

Er nickte. „Nur… eine Minute. Ich sollte hier nach Nachzüglern suchen und habe fast das ganze Stockwerk schon abgesucht. Geh schon einmal voraus, aber sei vorsichtig. Ich komme nach.“

Sie schnaubte. Seit wann war sie nicht vorsichtig? Sie steckte vorsichtig den Kopf aus der Tür, dann lief sie den Flur runter.

Pansy hatte sich so um Dracos Sicherheit gesorgt. Wahrscheinlich gab es eine Wiedervereinigung mit Tränen und Umarmungen und vielleicht sogar Küssen. Sie hatten sich schon öfter geküsst. Gut, Draco stand damals nicht so auf öffentliche Zuneigungsbekundungen, aber er hatte sich gebessert und das hier war eine Ausnahmesituation. Genau die Situation, wo die Emotionen stark und kaum verborgen blieben.

Ja, sie würden sich sicher küssen vor Erleichterung, dass beide unbeschadet waren.

Hermine versuchte, das noch stärkere Stechen in ihrer Brust bei dem Gedanken an Dracos und Pansys Kuss zu ignorieren. Es war egal! Es ging ums Große Ganze, und im Großen Ganzen hatte das Liebesleben keinen Platz. Im Großen Ganzen kam es zum Kampf, wenn nicht heute Nacht, dann sehr, sehr bald. Harry hatte ihr gestanden, dass er sehr viel angestrengter mit Dumbledore an der Beseitigung der Horkruxe gearbeitet hatte, als sie es je für möglich gehalten hätte. Hermine würde sich nie vergeben, dass sie es nicht mitbekommen hatte. Im Großen Ganzen musste Hermine bereit für die Schlacht sein. Im Großen Ganzen scherte sich niemand darum, wen Draco Malfoy küsste.

Nur sie, jedes Mal, wenn ihr das Große Ganze entfiel.

Sie war es ehrlich gesagt leid, dass Draco andere Mädchen küsste und extrem verwirrende Signale sandte, was er wollte. So, sie hatte den Gedanken zugelassen. Gedanken würden niemanden verletzen und wenn sie heute Nacht verflucht oder erdolcht werden sollte, konnte sie es genauso gut hinter sich bringen. Sie konnte es zugeben. So unlogisch es war, irgendwie muss sie seine Aufmerksamkeit genossen haben, denn sie fühlte etwas, was Eifersucht sein musste. Es war definitiv nicht angenehm.

Verdammt. Sie hatte so hart daran gearbeitet, nicht so zu enden, zwischen einer tödlichen Bedrohung und einer sehr besorgten Exfreundin, aber es hatte nichts geholfen. Es wäre besser gewesen, sich davon zu überzeugen, dass sie mit diesem Idioten nichts zu tun haben wollte.

Aber jetzt hatte sie Angst, dass er ihr nicht gehorchte und seinen erbärmlichen Arsch von einem Fluch erwischen ließ, und sie ihm nie wieder sagen konnte, dass sie sowieso nichts mit ihm zu tun haben wollte.

Er würde es nie wissen. Wenn sie beide diese Nacht wohlauf überstanden, würde sie einfach die Zähne zusammenbeißen und diese alberne, unlogische Zuneigung überwinden. Er musste es nie erfahren.

Sie vertraute einfach nicht darauf, dass er sie nicht wiederholt ins Herz stechen, in ihre Brust greifen, die Stücke aufsammeln und sie zermalmen würde, bevor er den Rest rausriss, zu Boden warf und ihn in den Teppich stampfte.

Sie wünschte, sie würde ihm vertrauen. Sie wünschte, er wäre vertrauenswürdig.

Aber er hatte kein Interesse daran, eine wirklich gute Beziehung zu ihr aufzubauen. Er würde höchstens einen begrenzten Zeitraum mit ihr zusammen sein, bis er die – reinblütige – Hexe fand, mit der er zusammen sein wollte. Das hatte er gesagt. Er hatte sehr deutlich gemacht, dass er mit einem anderen Reinblut zusammen sein musste, weil alles andere ihn zu viel kosten würde. Und sie hatte zu viel Stolz und Selbstachtung, um sich auf die Bettgeschichte, die übrig blieb, einzulassen.

Auch wenn der Sex echt großartig war. Und die Zärtlichkeiten – wenn es welche gab – waren fast noch besser.

Auch wenn er sie küsste, als hätte er Gefühle für sie.

Auch wenn…

Sie trat um eine Ecke und keuchte, als ein menschlicher Umriss vor ihr auftauchte. Verspätet erkannte sie, dass es nur eine Rüstung war. Ganz eingehüllt von einem albernen Teenager-Liebesdrama war sie unvorsichtig gewesen und hatte nicht geschaut, ob die Luft rein war. Ihr Zauberstab hing nutzlos in ihrer Hand und sie hätte tief in der Patsche stecken können.

Das war es nicht wert.

Das war alles seine Schuld.

Und schlimmer noch – sie hatte getrödelt. Sie musste sich mehr anstrengen, sonst könnte sie sterben. Ihre Freunde könnten sterben. Draco könnte sterben. Unschuldige. Sie umklammerte ihren Zauberstab fester und kniff die Augen zusammen.

Zeit, sich zu konzentrieren.

+++++

Draco versuchte, nicht noch einmal zur Tür zu blicken. Einfach… nicht hinsehen. Wenn er nicht hinsah, gab es sie gar nicht, oder? Okay, vielleicht war das kindisch, aber solange er die Tür nicht ansah, war seine Existenz akzeptabel.

Ich hoffe, es geht ihr gut!

Seine Existenz war kaum akzeptabel. Es dauerte schon viel zu lang. Sie hätte von ihrem Gespräch mit dem Direktor schon zurück sein sollen. Er weigerte sich, das Schloss zu verlassen, bevor er sie wieder sah, auch wenn Pansy ihn überreden wollte, zu flüchten.

Draco sah Pansy an. Sie saß auf Theos Bettrand, die Arme verschränkt und blickte Draco an. Er sollte wohl froh über ihre Neuigkeiten sein. Blaise und Tracey waren bereits weg. Es war merkwürdig, zu wissen, dass sie einfach fort waren, aber natürlich durften sie keine Zeit verschwenden. Hermine war bei einem Freund. Einem sehr guten Freund. Weasley. Er hatte sie zurück. Sie haben sich sehr gut verstanden.

Er wollte Weasley ins Gesicht schlagen.

„Er ist sehr angespannt, was?“, bemerkte Pansy träge. Sie war deutlich durch den Wind gewesen, als sie hier angekommen war, aber nachdem sie sich vergewissert hatte, dass es Draco gut ging, hatte sie sich beruhigt.

Theo grinste. „Du hast ja keine Ahnung.“

„Verspotte ihn nicht“, schimpfte Pansy ihn. „Der Arme bekommt noch einen Schlaganfall.“

„Ich werde keinen ‚Schlaganfall‘ bekommen“, stieß Draco hervor. „So etwas bekommen alte Zauberer.“

„Du siehst aus, als würdest du gleich einen hysterischen Anfall kriegen.“

„Ich werde gleich einen Anfall kriegen, wenn du das meinst!“, motzte Draco und ignorierte, dass Pansy sofort verletzt aussah. Sie wirkte immer verletzt, wenn es ihr passte.

Jemand tippte auf Dracos Schulter, und als er sich mehr als nur ein bisschen verwundert umdrehte, drückte Madam Pomfrey ihm eine Waschschüssel und Verbandszeug in die Hand. „Die Auroren kommen“, informierte sie ihn, „und ich werde nun meine Vorräte überprüfen. Du kümmerst dich um die Verletzungen deines Freundes. Ein frischer Verband dürfte ausreichen.“

Dracos Mund klappte auf. „Ich?“

„Ja, du.“

„Warum ich?“

„Weil du mir zugesehen hast, als ich die Wunden versorgt habe.“

Er hatte zugesehen. Madam Pomfrey war wegen des magischen Gifts nicht in der Lage gewesen, die Verletzung an seiner Hand komplett zu schließen, aber sie war nicht länger potentiell tödlich. „Aber ich bin kein Heiler“, widersprach er. „Ich werde ihn umbringen!“

Die ältere Krankenschwester blickte Draco erschöpft an. „Du nimmst den Verband ab, wäschst die Wunden aus und legst einen neuen Verband an. Nur bei der Verletzung an der Hand musst du vorsichtig sein – er will sie vermutlich irgendwann wieder vollständig bewegen können – aber ein paar schlecht angelegte Verbände richten keinen Schaden an. Nur keine Magie anwenden. Du!“ Sie zeigte auf Pansy, die gehorsam aufstand. „Du wirst mich mit neuem Material aus der Vorratskammer versorgen. Komm mit, dann zeige ich es dir.“

Pansy warf Draco einen hilflosen Blick zu, folgte dann aber artig Madam Pomfrey.

Draco starrte voller Schrecken auf die Dinge in seinen Händen. „Was war das denn?“

„Meine Verbände müssen nicht gewechselt werden. Sie sind noch ziemlich frisch.“

„Ja, aber sie bringt mich um, wenn ich es nicht tue. Wieso?“

Theo zuckte mit den Schultern. „Vielleicht hat sie es satt, dass du nur rumsitzt und vor dich hin starrst, und sie will dich beschäftigen. Aber leg sie lieber richtig an; ich will nicht, dass sie unbequem sitzen.“

Draco funkelte ihn an. Das war irre. Alle waren irre. Und jetzt war er der Gehilfe der Schulkrankenschwester? Bah. Das war ein Hexen-Beruf!

Theo grinste. „Ja, ich weiß“, beantwortete er Dracos entsetzten Blick. „Es ist fast noch schlimmer, als fast von einer Fünftklässlerin aus Hufflepuff erstochen zu werden, was?“

Manchmal hasste Draco Theo wirklich.

+++++

Vorschau

+++++

„Oh, sie werden es nicht herausfinden“, sagte Theo gelassen. „Wenn du es nämlich jemandem sagst, werde ich Hermine sagen, was mich aus deinem Kopf anschreit.“

„Was? Dass ich ihn sie verliebt bin? Weißt du, das wollte ich ihr auch schon selbst sagen.“

„Nein, dass du versuchst dir einzureden, dass du dir dieser Sache sicher bist, aber so ist es nicht. Du bittest deine Mutter um ihren Segen, aber du weigerst dich, die Möglichkeit einer Heirat anzusprechen. Du triffst dich allein mit Hermine, aber anstatt ihr zu sagen, was du fühlst, schiebst du es auf und versuchst, sie zu einer Offenbarung ihrer Gefühle zu drängen. Sie könnte hier reinplatzen und dir ihre unsterbliche Liebe gestehen, aber du würdest immer noch Abstand halten wollen. Du hast immer noch Angst vor deinen wahren Gefühlen und einer möglichen Bindung mit ihr.“


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Sie kämmt sich ihr Haar offensichtlich schon sehr, sehr lange nicht mehr.
Jamy Temime, Kostümbildnerin, über Prof. Trelawney