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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - ein Toter

von Hoppenstedt

Es war ein kalter, regnerischer Tag. Der Wind peitschte durch die Straßen und ließ jeden einzelnen Regentropfen wie eine Nadel auf die Haut fahren, während eine vermummte Gestalt schnellen Schrittes durch die dunklen trostlosen Gassen von Spinner´s End lief.

Vor einem schäbigen Haus blieb sie apprupt stehen, sah sich um und ermöglichte so für einen kurzen Moment den Blick auf das verstörte Gesicht einer jungen Frau.

Ein Klopfen an der Tür ließ Severus Snape aufschrecken. Er hatte gerade im Wohnzimmer Platz genommen, sich eines seiner Bücher aus einem schiefen Regal gezogen, wobei sich eine Staubwolke gebildet hatte, die er missmutig zur Kenntnis nahm. Er hasste seine Armut. Alles an und in diesem Haus war alt und morbide.

Etwas beunruhigt erhob er sich und ging in den Flur hinaus, um nach dem ungebetenen Gast zu sehen. Als er die Klinke hinuntergedrückt hatte und die Tür einen Blick nach draußen zuließ, fuhr ihn ein eisiger Hauch an. Dann erkannte er sie. Nur Sekunden später drückte sich ihre schlanke Gestalt an ihm vorbei ins Innere des Hauses.

Er musste nicht fragen, warum sie hier war. Ihre Schultern bebten. Ihr Gesicht zeigte tiefen Schmerz und Verzweiflung. Für einen Moment überlegte er. Dann jedoch wurde ihm klar, dass er das Wort ergreifen musste. Etwas barscher als gewollt, fuhr er sie deswegen an: "Was willst du?"

Ohne Tränen und mit absoluter Kälte in der Stimme antwortet Amber: "Er hat ihn getötet."

"Komm mit." war alles, was Severus darauf erwidern konnte und ging voran in das heruntergekommene Wohnzimmer. Da die junge Hexe den Status seiner Familie bereits kannte und auch selbst nicht aus einem wohlsituierten Elternhaus stammte, machte sie keinerlei abfällige Bemerkungen, sondern stellte sich stumm an eines der blinden Fenster.

"Woher weißt du das?" fragte der Slytherin nach einer ganzen Weile.

"Mulciber hat es mir erzählt." Eine lange Zeit schwiegen sie, bis Amber erneut zum Sprechen anhob. "Regulus wollte aussteigen. Aber man reicht nicht einfach seinen Rücktritt bei den Todessern ein..."

Severus nickte nur stumm. Ein bedrückendes Gefühl hatte sich in seiner Brust breit gemacht. In den letzten Wochen hatte er versucht, seinen ehemals besten Freund zu hassen. Immerhin hatte er sie verraten. Er hatte ihre Sache verraten. Hatte sich wie ein Feigling aus der Affäre gezogen, weil er irgendeine leppische Aufgabe nicht hatte erfüllen können. Jetzt jedoch spürte Severus eine tiefe Schuld in sich. Hatte er Regulus im Stich gelassen? Er war sich sicher, dass dieser ihm geholfen hätte. Das hatte er zumindest immer getan. Hätte er, Severus Snape, nicht auch so handeln müssen?

Amber unterbrach seine Grübelei, indem sie fortfuhr, als wäre nichts gewesen: "Regulus hatte die Aufgabe bekommen, einen Menschen zu töten. Er hat sie erfüllt. Aber er hat es nicht verkraftet."

"Dann hätte er nicht mitmachen sollen. Wir wussten alle, was uns erwartet." warf Severus wütend in den Raum. Alle seine positiv gestimmten Überlegungen der letzten Minuten waren wie weggeblasen. Er glaubte an die richtige Sache, dessen war er sich sicher. Und Regulus hatte diese verraten.

"Ach ja?" herrschte ihn Amber an und kam ihm gefährlich nahe. "Wussten wir das? Was hättest du an seiner Stelle getan, Severus? Hättest du einen Menschen umgebracht und danach so getan, als wenn nichts gewesen wäre?"

"Wenn der Dunkle Lord mir den Befehl dazu gegeben hätte." antwortete er schlicht.

Mit der darauf folgenden heftigen Reaktion hatte er nicht gerechnet. Amber zückte ihren Zauberstab und entwaffnete ihn mit einem Stupor. Der Zauber schleuderte ihn einmal quer durch den Raum. Wütend schritt die Hexe auf ihn zu und sah ihn verächtlich an.

"So einer bist also, Snape. Voldemort hat deinen besten Freund ermordet und selbst jetzt willst du die Seiten nicht wechseln. Wir beide haben den größten Fehler unseres Lebens begangen. Aber während du weiterhin das Schoßhündchen vom Lord sein willst, werde ich meinen Freund rächen." wütend funkelte sie ihn an. "Überleg es dir! Wenn Regulus dir etwas bedeutet hat, schließt du dich mir an und wir gehen zusammen zu Albus Dumbledore und stellen uns. Vielleicht können wir für ihn spionieren und damit sowohl Regulus rächen, als auch unsere Schuld abtragen. Überleg es dir!" schrie sie ihn schließlich an.

Aber der Mann am Boden schüttelte nur den Kopf.

Niemals würde er freiwillig zu dem miesesten Schulleiter gehen, den Hogwarts jemals hatte,

niemals würde er sich eingestehen, dass ihm und seinem brillianten Kopf ein Fehler unterlaufen sein könnte,

niemals würde er seine neugewonnenen Freunde und die damit verbundene Macht aufgeben.

Niemals.

Wortlos machte Amber daraufhin kehrt, warf noch einen letzten Blick zurück, in den sie ihre ganze Verachtung für die jämmerliche Gestalt vor ihr legte und verließ wortlos das Haus.

Voller Wut randalierte Severus danach eine ganze Stunde, warf Möbel um, schmiss Gläser gegen die Wände und blieb schließlich reglos am Boden liegen. Er hatte seine besten Freunde verloren.

Dennoch verschlossen sich seine schwarzen Augen weiter vor der Wahrheit.


Muss man diesen Mann erst eins mit der Bratpfanne geben, damit der mal merkt, dass er falsch liegt???


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