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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Gefangen

von Hoppenstedt

Es war eine kalte, stürmische Nacht, in der der Meister der Zaubertränke zu einem Todessertreffen gerufen worden war. Eine kurze Nachricht an Dumbledore hinterlassend, hatte er sich eilig wie immer auf den Weg gemacht und war nur wenige Minuten nach dem Brennen seines linken Unterarms an Ort und Stelle.

Eigentlich hatte Severus damit gerechnet, wieder nach Malfoy Manor beordert zu werden, aber das war nicht der Fall. Er war an einem seltsam düsteren Ort angekommen. Alte, knorrige Bäume bogen sich im Wind und gaben ein unheimliches Knarren von sich. Ein spiegelglatter See lag trist in der Düsternis. Diese Gegend hier war definitiv von der Hand des Bösen geformt, wenn nicht sogar geschaffen. Die schwarze Magie war förmlich greifbar.

Aber nichts war weiter zu sehen. Keine Menschenseele. Erst nach einer Weile erblickte Severus Snape plötzlich von Ferne einige Personen, die langsam auf ihn zukamen. Sie waren vollständig in lange schwarze Roben gehüllt und wirkten bedrohlich. Todessermasken sahen wie grinsende Fratzen in das regungslose Gesicht des Tränkelehrers.

Mit einem "Plopp!" apparierte schließlich auch noch eine weitere Gestalt in die Szene: Voldemort.

"Severus Snape", zischte er wütend "mutig von dir, überhaupt noch hier aufzutauchen."

Mit ausdrucksloser Miene starrte der Angesprochene in das unmenschliche Gesicht: "Ich verstehe euch nicht, mein Lord."

Die anwesenden Todesser fingen an, kalt und höhnisch zu lachen.

"Du besitzt noch die Dreistigkeit mich nicht zu verstehen oder verstehen zu wollen?" Voldemort´s Stimme wurde immer leiser. "Nagini," und damit warf er einen anerkennenden Blick auf die große, dicke Schlage, die stets an seiner Seite war "hat dich gesehen. Neulich. Auf dem Friedhof. Damals waren die selben Herren versammelt wie heute. Erinnerst du dich, Severus?"

Den Tränkemeister überlief es kalt. Ob Nagini auch Amber gesehen hatte? Unwahrscheinlich. Immerhin hatte er die Hexe noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Aber das war jetzt egal. Er wusste nur soviel: Leugnen war zwecklos. Er würde sich in sein Schicksal fügen müssen. Gegen so viele Todesser hatte er keine Chance.

Sein Schweigen deutete Voldemort mit schwerwiegenden Folgen: "Du bist also doch ein Verräter... Aber immerhin ein Verräter, der seine Rolle gut gespielt hat. Mal sehen, wie gut du jetzt deinen Untergang inszenieren kannst... Avery, Dolohow, Macnair und Yaxley werden dich fürs Erste dabei unterstützen und an dir ein Exempel statuieren." Erneutes Lachen der Anwesenden. Severus brach kalter Schweiß aus.

"Bringt ihn in unser neues Quartier und zeigt ihm die Vorzüge der unteren Räumlichkeiten!" befahl der dunkle Lord seinen Anhängern.

Die zwei Größten von ihnen, Avery und Dolohow zückten ihre Zauberstäbe. Dünne Fesseln schlangen sich um den Tränkelehrer und er kippte bewegungsunfähig nach vorn. Unter den Armen von beiden gepackt, schleppten sie ihn nordwärs an den Bäumen und dem See vorbei.

Angestrengt versuchte sich der Gefangene jede Kleinigkeit zu merken, wofür auch immer ihm das möglicherweise nützlich war. Vielleicht für eine Flucht. Schließlich tat sich völlig überraschend zwischen einigen Bäumen ein großer Eingang im Boden auf. Steintreppen führten nach unten. Grob wurde er hinunter gestoßen.

Anschließend zerrten sie ihn über weitere Stufen und Absätze durch endlose Gänge, an unzählbaren Türen vorbei immer tiefer in das Bauwerk. Erst als sie in einem dunklen, feuchten Gang angekommen waren, schienen sie ihr Ziel erreicht zu haben. Eine massive Tür mit einem kleinen Gitter wurde aufgestoßen und der Tränkemeister mit einem unsanften Stoß hineinbefördert.

"Durchsucht ihn!" befahl Dolohow den anderen.

Grob wurde Severus gepackt. Die Fesseln verschwanden. Man riss an seinem Umhang, trat ihn, damit er sich auf den Rücken drehte, fand aber nichts. Ohne ein weiteres Wort ließen sie den Gefangenen allein.

Jetzt saß er hier seit einer Ewigkeit. Wie lange, wusste er nicht. Er hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Er wusste nur, dass seine rechte Seite schmerzte. Vielleicht eine gebrochene Rippe. Außerdem war es kalt und feucht. Das morbide Mauerwerk bröckelte vor sich hin. Er glaubte, Ratten gehört zu haben.

Schlafen war ihm nicht möglich. Dafür sorgten sein knurrender Magen und ein starkes Durstgefühl. Demnach zu urteilen, war er schon mindestens zwei Tage hier.

In diesem Moment hörte er plötzlich Schritte. Erst leise, dann immer lauter. Mit geschlossenen Augen konzentrierte sich der Slytherin auf das neue Geräusch. Es waren zwei Personen, definitiv männlich, sagte ihm sein feines Gehör.

Wenige Minuten später hörte er ein lautes Schnarren des Schlosses und schließlich öffnete sich die schwere Holztür.

"Snape, wie gehts?" dröhnte die höhnische Stimme Macnair´s durch den Raum und von den Wänden wider. Der Angesprochene gab keine Reaktion von sich und starrte die Eintretenden kalt an. Man könnte förmlich spüren, wie dadurch die Wut seines Gegenübers wuchs.

"Na warte..." fing Macnair an. "Deine Arroganz werde ich dir austreiben..."

Nur einen Augenblick später lag der Tränkemeister gekrümmt am Boden. Ein Fluch hatte ihn getroffen. Schmerzen schossen durch seinen Körper. Aber das war noch nicht alles. Gerade als der Zauber nachließ, bekam er einen Tritt in die Magengrube. Keuchend versuchte er Luft in seine Lungen zu bringen und die schwarzen Punkte vor seinen Augen wegzublinzeln.

Aber es half nichts. Weitere Tritte folgten und auch der zweite Todesser nahm nun munter an der Bestrafung teil. Nach einigen Minuten hörte man neben dem Stöhnen des Tränkelehrers auch das Keuchen der Folterer. Außer Atem gingen sie zu neuen Möglichkeiten über.

Bevor der am Boden Liegende noch irgendetwas realisieren konnte, traf ihn ein Peitschenhieb aus einem schwarzen Zauberstab. Die Schmerzen waren sinneraubend. Brennend zogen sie durch den geschundenen Körper.

Bevor der Zauberer das Bewusstsein verlor, realisierte er noch, wie man ihn mit Ketten in eine stehende Position zog und an die Wand fesselte. Dann wurde es dunkel.


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