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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Gefangen, doch wo?

von Hoppenstedt

Amber saß mit tiefen dunklen Ringen unter den Augen im Büro des Direktors. Er hatte ihr einen heißen Tee in die Hand gedrückt und sah sie besorgt an: "Es gibt also nichts Neues?" fragte er beklommen.

Ohne darauf zu achten, was sie tat, holte sie ein Zitronenbonbon nach dem anderen aus einer Schale auf dem Tisch, wickelte es aus und ließ es dann wieder zurückfallen: "Nein. Aber ich bin ganz nah dran. Das spüre ich..."

Betrübt setzte sich Albus Dumbledore hinter seinen Schreibtisch und strich sich mit alter Hand durch den weißen Bart. In einer Ecke gurrte leise der Phönix Fawkes. Für einen Moment herrschte Schweigen, dann sagte Amber mit fester Stimme: "Ich werde ihn finden, Albus. Ich werde ihn finden."

Damit erhob sie sich, stellte die volle Tasse zurück auf den Tisch und sah dem Schulleiter noch einmal kurz in die Augen, um ihrer Überzeugung dadurch Ausdruck zu verleihen. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, verließ sie schließlich das Büro und lief über die Ländereien von Hogwarts.

Seit einer Woche suchte Amber bereits nach dem Tränkelehrer. Die Spuren verdichteten sich immer mehr und sie hatte bereits einige Todesser unter den Imperius gesetzt. Es konnte nicht mehr lange dauern. Inständig hoffte sie, ihn lebend zu finden...

Mit einem "Plopp!" verschwand die Hexe in der Dunkelheit um nur Momente später auf dem alten Friedhof wieder aufzutauchen, auf dem sie von Severus vor ein paar Wochen noch vor den neugierigen Blicken Nagini´s bewahrt worden war. Diverse Anhänger Voldemorts nutzten diesen Ort, um sich zu treffen, Aktionen abzusprechen oder sich vor größeren Manövern zusammenzurotten.

Heute war die triste Öde von keinem Menschen besucht. Leere herrschte und nur von Zeit zu Zeit hörte man aus der Ferne ein Heulen. Womöglich von einem Wolf. Einem Werwolf? überlegte Amber hastig und zückte ihren Zauberstab. Die Laute kamen näher. Und dann sah sie ihn. Eine riesige Gestalt schlich schnüffelnd zwischen den Grabsteinen herum, um sich schließlich zu verwandeln: Fenrir Greyback.

Aber er war nicht allein. Schon näherte sich eine weitere Gestalt namens Evan Rosier. Sein Vater war einer der Schulfreunde Voldemorts gewesen. Amber´s Herz klopfte lauter. Vielleicht hatten die beiden Informationen über den Verbleib des Tränkemeisters?

Vorsichtig pirschte sie sich heran und lauschte dem Gespräch, welches klar und deutlich über den leeren, toten Platz hallte.

"Na, Greyback, hast du lecker gespeist?" fragte Rosier mit kaltem Lächeln.

Der Angesprochene lachte dreckig. "Ja, Muggelblut ist eine hervorragende Sache. Das Einzige, was wirklich gut an Schlammblütern ist!"

Beide lachten widerlich vor sich hin.

"Und? Wie läufts bei dir?" erkundigte sich schließlich der Werwolf und wischte sich mit blutigem Ärmel über das dreckige Gesicht.

"Zur Zeit hab ich keine Aufgabe. Aber es gibt eine, die würde ich sofort übernehmen..."

"Lass mich raten..."

"Brauchst du nicht. Jeder will doch mitmachen, oder? Dieser arrogante Mistkerl Snape. Ich wusste schon immer, dass der ein Verräter ist."

"Ich würde gerne zuschauen, wenn sie ihn durch die Mangel drehen!" warf Greyback grimmig ein.

"Kannst du doch!"

"Wie?" kam es dümmlich vom Werwolf.

"Du bist mit Macnair befreundet! Meinst du nicht, er nimmt dich mal mit?"

"Yeah, wär geil..." ein lüsterner Blick machte sich auf dem Gesicht Fenrir Greybacks breit.

"Hast du gehört, was sie zum Schluss mit ihm machen wollen?" hakte Rosier noch nach.

"Ja. Deswegen wär es doppelt gut, wenn ich zuschauen könnte... Ich hab noch nie gesehen, wie man jemandem die Magie nimmt... Ich will Snape als gebrochenen Mann sterben sehen..."

In ihrem Versteck hörte Amber atemlos dem Gespräch zu. Ihr war schlecht und sie musste mehr als einmal heftig schlucken. Aber zumindest hatte sie jetzt jemanden, an den sie sich halten konnte. Fenrir Greyback würde ab sofort keine Minute mehr allein sein. Er war ihre einzige Chance, Severus Snape zu finden.

Hoffentlich war dann nicht schon alles zu spät...


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