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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Der Orden des Phönix

von Hoppenstedt

Mitten in der Nacht erwachte Amber schlaftrunken. Was genau sie geweckt hatte, wusste sie nicht. Als sie sich auf die andere Seite drehte, um erneut in tiefen Schlaf zu fallen, sah sie Severus, der mit offenen Augen im Bett lag und zur Decke starrte.

"Warum bist du denn wach?" fragte sie besorgt.

"Ich bin nicht müde." antwortete er leise.

Amber musste lächeln. Seine Augenringe straften ihn Lügen. Langsam setzte sie sich im Bett auf und kletterte über den Tränkemeister von dem Nachtlager herunter. Ihre Tasche stand auf einem Stuhl am Fenster. Einige Minuten kramte sie darin herum, bis sie gefunden hatte, was sie suchte.

Mit einer kleinen Phiole in der Hand kehrte sie zum Tränkemeister zurück, der sie fragend ansah. Ohne Kommentar knöpfte die Hexe sein Hemd auf. Auf seiner Schulter hatte sich ein großer Bluterguss gebildet, eine Folge der Verletzung. Vorsichtig tröpfelte sie etwas aus der Phiole auf seine Schulter und massierte dann alles gut ein.

Severus spürte, wie der bohrende Schmerz langsam einem dumpfen Gefühl wich, welches nach und nach verschwand. Gleichzeitig fielen ihm die Augen zu und er schlief erschöpft ein.

***

Am nächsten Morgen waren Amber und Severus erst sehr spät wach. Der Slytherin schien ausgeruht und zeigte das auch, indem er ausgiebig mit seiner Freundin kuschelte. Beide frühstückten im Bett. Dumbledore hatte ihnen alles dafür Nötige dankenswerter Weise ins Zimmer schweben lassen.

Der Slytherin und die Hexe diskutierten über den gestrigen Abend und schrieben nach und nach jedes noch so kleine unbedeutende Detail auf, um die Informationen nachher korrekt an den Orden weitergeben zu können. Nachdem sie fertig waren, war es bereits drei Uhr Nachmittag. Um vier sollte das Ordenstreffen beginnen.

"Wir sollten uns jetzt vielleicht mal in tagestaugliche Kleidung werfen, was meinst du?" wollte Amber schließlich von ihrem Liebsten wissen, der sie mit hochgezogener Augenbraue betrachtete.

"Meinetwegen. Ich werde Schlafzeug gegen Hose und Umhang tauschen, aber du bleibst, wie du bist." damit strich er über ihr rotes Nachthemd, das ihm von allen ihren Kleidungsstücken am meisten gefiel.

"Ach du!" lachte sie und krabbelte mit Schwung aus dem Bett, um sich in ihr schwarzes Kleid zu werfen.

Severus zog sich seine üblichen Roben über. Amber hatte in den letzten Wochen mehr als einmal versucht, ihn für andere Sachen zu erwärmen, aber er war stur und wollte nicht von seinen Umhängen lassen.

Zehn Minuten später machten sich beide auf den Weg hinunter in die Küche, aus der bereits laute Stimmen zu hören waren. Severus hatte seine miesepetrigste Miene aufgesetzt und Amber musste ihn warnend ansehen, damit er seinen Gesichtsausdruck etwas weniger mörderisch gestaltete.

Angespannt traten beide in die Küche. Amber wurde sofort überschwenglich von Sirius begrüßt, der sie sicherlich auch noch umarmt hätte, wäre nicht in diesem Moment Severus neben ihr aufgetaucht. Für einen Augenblick herrschte Totenstille. Amber musste lächeln - alle sahen den Slytherin an wie eine Erscheinung.

Dann brach Remus die Stille: "Severus!" rief er völlig ergriffen aus, trat im nächsten Moment auf den dunklen Mann zu und umarmte ihn. Der Tränkemeister erwiderte die plötzliche Umarmung zögerlich. Zum Glück kam jetzt auch Dumbledore in den Raum gerauscht und Severus und Amber konnten schnell auf zwei freie Plätze huschen.

"Ich hätte als Kater gehen sollen." raunte der Spion seiner Freundin knurrend ins Ohr.

"Ach komm! Sie haben sich gefreut, dich wieder zu sehen!" flüsterte Amber zurück.

"EINER hat sich gefreut." korrigierte Severus grimmig.

"Hätte es dich mehr begeistert, wenn sie dir alle einzeln um den Hals gefallen wären? So mit Bussi und allem?" kam die neckende Reaktion.

"Mrs. Hastings, zügeln Sie ihre vorlaute Zunge!" zischte Severus böse und schwieg dann verbissen, bis Dumbledore ihm das Wort erteilte.

Etwas ruhiger trug er schließlich die aktuellsten Ergebnisse seiner und Ambers neuer Spionagetätigkeit vor. Die Hexe beobachtete ihn während seiner Ausführungen interessiert. Langsam begriff sie, warum er der Schreck seiner Schüler war. Sein langer, schwarzer Mantel, sein stechender Blick, seine imposante Art und die Fähigkeit jedem einzelnen Wort eine besondere Betonung zukommen zu lassen...

Wie schon so oft musste Amber sich eingestehen, dass dieser Mann da neben ihr eine unglaubliche, unerklärliche Anziehungskraft besaß, die sie mehr als nur beeindruckte. Unwillkürlich schweiften ihre Gedanken in unanständige Regionen ab...


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