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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - brenzlig

von Hoppenstedt

@Bella87: Ich bin ja so gemein :D Immer wieder gern. Danke für deinen Kommi!


Am nächsten Morgen trafen sich die beiden Zauberer schon zu sehr früher Stunde vor den Toren Hogwarts´. Der Himmel war noch mit Sternen überzogen und langsam zogen Wolkenfetzen am Mond vorbei. Die Stimmung war gedrückt. Amber nickte nur, als Severus ein "Guten Morgen" hervorpresste.

Er hatte die ganze Nacht kein Auge zugetan, weil er sich selbst für seine unmögliche Art verflucht hatte. Wütend wie schon lange nicht mehr hatte er mit offenen Augen und verschränkten Armen im Bett gelegen. Schmerzlich hatte er sich eingestehen müssen, dass er Amber vermisste. Ihre Nähe und Wärme neben sich. Aufzuwachen und ihren Körper an seinem zu spüren, obwohl er die Hexe sonst immer mit ihrer Anhänglichkeit während des Schlafens aufzog.

An der Appariergrenze angekommen, sahen sich beide in die Augen. Amber schien immer noch wütend. Man konnte ihre Pupillen blitzen sehen. Steif reichten sie sich die Hand. Den nötigen Zauber hatte Severus bisher nicht üben können, da man im Schloss nicht einfach so apparieren konnte. Er war also auf die Hilfe der Slytherin angewiesen. Wie er diese Unzulänglichkeiten hasste! Nur Sekunden später waren sie mit einem leisen "Plopp!" verschwunden.

Severus hatte sich bereits darauf gefasst gemacht, bei Ambers Apparierkünsten wieder im Dreck zu landen. Aber dass er nach der Ankunft mit einem "Platsch" in einen See fiel, damit hatte er nicht gerechnet. Zum Glück geschah es in Ufernähe und nur seine Beine wurden bis zu den Oberschenkeln nass. Sein Umhang triefte vor Wasser. Als er aufsah und schon beginnen wollte, zu fluchen, sah er Amber, die mit dem Rücken zu ihm gewandt und gesenktem Kopf am Ufer entlanglief. Sie hatte nicht einen Tropfen Wasser abbekommen.

Wenn das ihre Rache für gestern war, dann war sie gelungen. Der Tränkemeister atmete ein paar Mal tief durch und trocknete sich dann den Umhang mit zauberstabloser Magie. Sekunden später kehrte Amber zurück:

"Hier ist nichts. Keine Spur von Magie. Lass uns weitersuchen."

Sie sah Severus bei keinem Satz in die Augen und reichte ihm schließlich wortlos die Hand. Erneut apparierten beide. So vergingen endlose Stunden. Sämtliche Orte, die auch nur entfernt in irgendeiner Verbindung mit Voldemort standen - die genauen Informationen stammten von Dumbledore - , wurden von den beiden Magierern überprüft.

Am späten Abend nach bereits 13-stündiger Suche landeten beide schließlich auf einem verlassenen Ruinenfeld. Wie immer ging Amber gleich nach der Landung auf dem Gelände umher, das von hohem Wald von allen Seiten eingerahmt wurde. Dunkle Schatten von Bäumen und kaputten Steinsäulen lauerten überall.

Severus war währenddessen einfach am Rand stehen geblieben und betrachtete einigermaßen wütend die Hexe, die sich von Stein zu Stein hangelte. Sie hatte heute noch nicht ein wirkliches Wort mit ihm gewechselt. Sämtliche noch so vorsichtigen Annäherungs- oder unbeholfenen Erklärungsversuche des Tränkemeisters ignorierte sie standhaft.

Was ihn aber noch viel mehr störte, war, dass sie nicht zusammenarbeiteten. Unter Umständen würde genau das noch problematisch werden. Deshalb nahm er sich fest vor, mit Amber darüber zu reden, wenn sie wieder nach Hogwarts zurückgekehrt waren. Die Gefahr, dass ihnen etwas passieren konnte, wenn sie voneinander nicht wussten, wo sie waren und was sie taten, war einfach zu groß.

In diesem Moment hörte der Tränkemeister ein mehrfaches Ploppen. Instinktiv drückte er sich in den Schatten eines Baumes. Amber erging es ähnlich. Sie duckte sich nur zwei Meter von der Gruppe entfernt hinter einen umgestürzten Stein. Dass dieser jedoch zu flach war, um sie vollständig zu verbergen, bemerkte sie schnell.

Zehn Todesser waren, in Masken und Umhänge gehüllt, nacheinander aufgetaucht. Offensichtlich wurde dieser Ort als Treffpunkt für eventuelle Aktionen genutzt. Laut und deutlich konnte selbst Severus, der fast zwanzig Meter von der Gruppe entfernt stand, jedes einzelne Wort hören. Offensichtlich ging es um die Zerstörung einiger Läden, deren Besitzer keine Anhänger des Dunklen Lords waren.

Genau konnte sich der Tränkemeister jedoch nicht auf die Gespräche konzentrieren. Zu beschäftigt war er, Amber zu fixieren und sich gleichzeitig zu überlegen, wie er sie aus dieser brenzligen Situation befreien könnte. Aber ihm fiel nichts ein. Er stand definitiv zu weit weg, um mit ihr apparieren zu können. Außerdem würde sie der dabei entstehende charakteristische Laut verraten.

Im nächsten Moment bemerkte Severus jedoch schockiert, dass die Hexe verschwunden war. Er starrte verblüfft und gebannt auf die Stelle, an der eben noch Amber saß, bis er erkannte, dass die Hexe sich in ein Haselmäuschen verwandelt hatte und unter leisem Rascheln aus der Gefahrenzone entwich. Gerade wollte er aufatmen, als einer der Blicke eines Todessers auf die flitzende Maus fiel.

"Da!" schrie dieser auf und sandte schon im nächsten Moment einen Fluch auf das kleine Tierchen.

Andere Todesser taten es ihm nach, während die Maus verzweifelt und im Zickzack rennend versuchte, zu entkommen. Die dunklen Gestalten fingen freudlos und hämisch an zu lachen, während zwei von ihnen die Verfolgung aufnahmen und Amber in Animagusgestalt hetzten.

Im nächsten Moment sprang ein schwarzer Kater aus dem Waldstück hervor, packte die kleine Maus und rannte, das piepende Mäuschen im Maul, wieder in den Schatten der Bäume davon.

"So schnell kann´s gehen!" lachte einer der Todesser daraufhin laut los. "Beinahe wäre das Vieh uns entkommen und hat wohl schon Freiheit geschmeckt und jetzt? Schmeckt es der Katze!"

Andere Todesser fielen dreckig lachend und grölend in das dumme Wortspiel ein. Dann apparierten sie zu ihrer Aufgabe. Nur Sekunden später herrschte eine dröhnende Stille auf dem Platz.

Severus war mit seiner Beute mehrere hundert Meter durch den Wald gerannt, bis er humpelnd an einem Baum anhielt und das zitternde Bündel in seinem Maul absetzte. Beide Animagi verharrten einige Momente, bis sie sich sicher sein konnten, dass ihnen niemand gefolgt war. Dann verwandelten sie sich in ihre ursprüngliche Gestalt zurück.

Der Tränkemeister lehnte erschöpft an einem Baumstamm und rang nach Luft. Derartige Sprints waren sonst nicht seine Art. Amber kauerte neben ihm und sank weinend mit dem Kopf auf seine sich schnell hebende und senkende Brust.

"Ist ja gut." flüsterte Severus leise und strich ihr sanft über das zerzauste Haar. "Alles ist gut."

"Es tut mir leid, Severus. Es tut mir so leid. Ich hätte nicht so zu dir sein dürfen. Ich hab dich doch so lieb." schluchzte die aufgelöste Frau vollkommen fertig mit den Nerven an seiner Brust, in der das Herz laut pochte. "Ich hatte solche Angst!"

"Ich auch. Um dich." unendlich froh zog Severus die Hexe an sich.

Amber gab ihm einen Kuss und vergrub ihr Gesicht anschließlich an seinem Hals. Severus Reaktion war jedoch lediglich ein unterdrücktes Aufkeuchen. Irritiert sah die verweinte Frau ihn an, dann auf seine Hand, die der Tränkemeister mit schmerzverzerrtem Gesicht betrachtete.

"Hast du dich verletzt?" rief die Hexe entsetzt, wobei ihr ein eiskalter Schauer über den Rücken lief.

Blut rann an den schmalen Fingern des Slytherin entlang. Nach eingehender Untersuchung stellte Amber jedoch mit einiger Erleichterung fest: "Da hat sich mein kleines Katerchen wohl einen Dorn in sein Pfötchen getreten."

"Lass bitte diese Deminutiv-Formen." presste der Spion zwischen den Zähnen hervor. Die Verletzung brannte höllisch.

Vorsichtig umfasste Amber seine gesunde Hand und beide apparierten zurück nach Hogwarts. Für heute hatten sie genug. Ohne noch an den Streit von gestern zu denken, begaben sich die zwei Zauberer gemeinsam in die Kerker.

Dort angekommen, bugsierte die Hexe ihren Freund sofort auf die Couch, obwohl dieser sich ernstlich gegen die Bevormundung wehrte. Doch Amber wollte ihre kalte, abweisende Art der letzten 24 Stunden wiedergutmachen und sorgte sich deswegen umso mehr um Severus.

"Gib mir deine Hand." forderte sie ihn auf, nachdem sie sich eine Flasche Desinfektionsmittel und Verbandszeug aus seinen Vorräten besorgt hatte.

Ohne noch weiter zu murren und zu zetern, tat Severus, was die Hexe verlangte. Er wollte nicht noch einmal den gleichen Fehler begehen wie einen Abend zuvor.

Mit geschlossenen Augen genoss er schließlich ihre Berührungen, auch wenn er mehrere Male schmerzhaft das Gesicht verzog und zusammenzuckte. Besonders als Amber den Dorn herauszog und die Wunde desinfizierte. Das Brennen ließ erst nach, nachdem sie eine Heilsalbe einmassiert und einen Verband angelegt hatte.

Müde und erschöpft gingen beide anschließend zu Bett. In ein Bett. Als hätten sie sich wochenlang nicht gesehen, lagen sie sich in den Armen. Vorher jedoch jagte Amber ihrem Kater noch einen gehörigen Schreck ein. Severus lag bereits in langem Schlafanzug unter der Decke, als die Hexe das Bad verließ und zu ihm ins Zimmer kam.

Und: Sie trug kein Nachthemd! wie Severus erschrocken feststellen musste. Nur in Unterwäsche - sie sah umwerfend aus - schlüpfte sie unter die Decke und kuschelte sich an den dunklen Mann.

Im Verlauf des Abends überredete sie ihn dann schließlich auch noch, wenigstens sein Oberteil auszuziehen. Unsicher kam Severus ihrem Wunsch nach, genoss aber schließlich das Gefühl ihrer nackten, weichen Haut auf seiner und schlief beruhigt an ihrer Seite ein.

*zzz* Sind sie nicht süß miteinander? Aber es wird ganz offensichtlich wirklich gefährlich... :/


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Selbst Muggel wie wir sollten diesen freudigen, freudigen Tag feiern! Jenen nämlich, da sich der Londoner Verlag Bloomsbury entschloss, die Manuskripte der britischen Autorin Joanne K. Rowling zum Druck anzunehmen und sie der breiten, nichtmagischen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Susanne Gaschke, Die Zeit