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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Ich kann das nicht!

von Hoppenstedt

@Bella87: Ich denke auch, dass er bleiben sollte. Vielleicht rückt er ja doch noch mit der Sprache raus. Irgendwann. In hundert Jahren... :)

@*Lilian*: Voldi ist noch voll dabei! Böse und eklig wie immer. Aber nach Hogwarts kann er ja nicht. Vorerst nicht. Das heißt aber auch, dass Severus nicht aus Hogwarts raus kann, sonst: tot. :/





Wütend wie schon lange nicht mehr war Severus in seine Räume zurückgerauscht. Sein langer schwarzer Umhang hatte sich dabei bedrohlich hinter ihm aufgebauscht.

Es war ihm reichlich egal, was Dumbledore zu seinem Entschluss zu sagen hatte. Er würde noch heute seine Sachen packen und das Schloss verlassen! Er konnte nicht weiter untätig hier rumsitzen und ohne Zauberei war eh alles sinnlos... Sein ganzes Leben... Seine Zuneigung zu-Nein!

Mit einem Knall öffnete er die Tür zu seinen Räumlichkeiten und schritt wild entschlossen hinein. Per Hand packte er einige seiner Habseligkeiten in einen kleinen Koffer, um dann mit ebenso raschen Bewegungen auf die Tür zuzugehen. Seit seiner Rückkehr zurück ins Schloss hatte er diese nicht mehr verlassen. Sie führte direkt auf einen der öffentlichen Gänge.

Ob ihn ein Schüler oder ein Kollege sah, war ihm jedoch reichlich egal. Derjenige würde wahrscheinlich glauben, einen Geist zu sehen, immerhin galt er in der Presse offiziell für tot. Seine schlanken Hände griffen zur Klinke, drückten sie hinunter und mit einem Ruck öffnete er die Tür.

Zumindest versuchte er das. Denn: Sie war versperrt. Magisch versperrt. Unsäglich fluchend schleuderte der Tränkemeister seine Sachen durch den Raum...

***

Eine Stunde später hatte er sich zumindest äußerlich halbwegs beruhigt. Man - also wahrscheinlich Dumbledore - hatte ihn hier eingeschlossen. Gut. Dann würde er also andersweitig das Schloss verlassen. Nämlich genau heute abend, wenn er einmal mehr nutzlosen Unterricht bei Amber hatte.

Als hätte sie seine Gedanken verfolgt, trat eben diese jetzt in den Raum ein und blickte ihn kritisch von oben bis unten an. Offensichtlich hatte Albus sie bereits informiert.

"Können wir?" fragte die Hexe nun freundlich, drehte sich dann, ohne eine Zustimmung abzuwarten, um und ging die unzähligen Treppen in die große Halle hinunter. Severus folgte ihr in einigem Abstand. Er sondierte die Umgebung um herauszufinden, wo er auf dem Rückweg am besten die Flucht durch den Geheimgang antreten könnte.

In der Halle sah alles aus wie immer. Überall türmten sich meterhoch Kissen, die Tische waren an die Wände gerückt und alle Türen waren fest verschlossen.

Zielstrebig ging Amber auf die Mitte des Raumes zu und bat Severus wie immer vor ihr auf dem Boden Platz zu nehmen. Trotzdem er innerlich kochte, gelang es ihm, seinen Geist von allen Gedanken zu befreien. Die Wut blieb jedoch unterschwellig und verursachte ein eigenartiges Gefühl in seinem Körper. Es schien ihm, als rauschte sie durch seine Adern, pulsierte in seinem Herzen und wühlte sein Innerstes auf.

Nach der kurzen Phase der Geistesentleerung standen beide Zauberer auf und sahen sich an. Severus wütend. Amber aufmerksam.

"Du weißt, was du zu tun hast. Konzentriere dich auf dein Innerstes." sagte sie freundlich.

Aber ihr Lächeln fachte die Energie in Severus nur noch mehr an. Was dachte diese Frau sich? Dass er allen Ernstes nach dem Gespräch mit Dumbledore noch bereit war, sich auf ihre nichtsnutzigen Lehren einzulassen?

Genau diese Gedanken zeigte jetzt auch sein versteinertes Gesicht, als er Amber anblickte: "Heute wird es keinen Unterricht geben. Und auch sonst nicht mehr."

"Severus, jetzt sei bitte vernünftig!" antwortete die Hexe ohne zu zögern. Dumbledore hatte sie also tatsächlich eingeweiht.

"Ich war lange genug vernünftig! Ich habe lange genug dieses idiotische Spiel mitgespielt, bei dem du und Albus mir irgendeinen Schwachsinn von zauberstabloser Magie eintrichtern wolltet, von dem noch kein Mensch zuvor auch nur irgendetwas gehört hat!" schrie er die Frau vor sich an.

"Aber-"

"Nein! Es ist mir egal! Ich brauche eure Hilfe nicht und ich will sich nicht. Und was ich am Wenigsten brauche, ist falsche Hilfe, indem ihr mir irgendwelche Lügen auftischt!"

Das Gefühl von Wut in seinem Körper hatte nun ungeahnte Ausmaße angenommen. Es machte ihn leicht schaudern. Irgendetwas stimmte mit ihm nicht und er hoffte inständig, nicht wieder einen seiner Schwächeanfälle zu kriegen, wie so oft in den letzten Wochen.

Mit Schwung drehte er sich deshalb um, um Amber nicht mehr in die Augen blicken zu müssen, schnellstmöglich die Flucht ergreifen und das Schloss verlassen zu können. Aber so einfach ließ die Hexe ihn nicht gehen.

"Severus, bleib bitte stehen! Du versuchst es ja gar nicht erst! Dabei will ich dir doch nur lehren, wie du zauberstablose Magie verwenden kannst!" Der Ernst und das Mitgefühl in ihrer Stimme klangen für Severus wie blanker Hohn.

Kalt drehte er sich deshalb um, während sein Innerstes überzukochen schien: "Ich kann es nicht!" brüllte er Amber an, die nur wenige Meter vor ihm stand, an und unterstrich seine Aussage mit einer keinen Widerspruch duldenden Handbewegung, um damit einen Schlussstrich unter die Sache zu ziehen.

Was dann geschah, konnte sich Severus nicht erklären. Amber riss erschrocken die Augen auf, als sie auch schon in die Luft geschleudert wurde und mehrere Meter durch die Halle flog. Schließlich stürzte sie in einen großen Haufen Kissen hinein und wurde sofort von diesen bedeckt. Nur einer ihrer Füße schaute noch unter dem Berg hervor.

Völlig versteinert und entsetzt starrte der Tränkemeister auf das Geschehen. Was war passiert?!? Er riss sich aus seiner Fassungslosigkeit und lief auf den regungslosen Fuß zu. Mit schnellen Handbewegungen teilte er die Kissenwand vor sich und zog schließlich eine bewusstlose Frau aus den Kissen.

"Amber! Amber!", versuchte er es ein ums andere Mal "Wach auf!" Er fühlte hastig ihren Puls und strich ihr einige wirre Haarsträhnen aus dem Gesicht. Endlich regte sie sich und öffente schließlich die Augen. Etwas verwirrt betrachtete sie die Halle und schien zu versuchen zu begreifen, was gerade mit ihr geschehen war. Dann jedoch stahl sich ein seltsames Leuchten in ihre Augen.

"Amber, was ist passiert? Was war das?" wollte Severus leicht panisch wissen, da er sich ernsthafte Sorgen um die Frau in seinen Armen machte.

Doch diese sah ihn nur schweigend mit funkelnden Augen an. Plötzlich erblickte Severus zu seiner großen Verwirrung auch noch Tränen darin: "Du hast es geschafft!" flüsterte sie überglücklich, schlang ihre Arme um seinen Hals und zog ihn fest an sich.

Völlig perplex erwiderte der Tränkemeister die Umarmung. Das war es also gewesen. Es war keine Wut, die er in sich gespürt hatte. Das war zauberstablose Magie.



YEEHA!!!


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