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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Das Treffen des Ordens

von Hoppenstedt

Würdigen Schrittes überquerte ein großer Zauberer mit Sternen übersätem Umhang die stille Straße. Zu beiden Seiten standen große, dunkle Häuser. Nur in einigen Fenstern brannte Licht. Irgendwo in der unmittelbaren Umgebung lief ein Fernseher. Mit einem kritischen Blick durch zwei halbmondförmige Brillengläser versicherte sich Albus Dumbledore ohne störende Besucher zu sein und schritt zielsicher auf die Mitte zweier Hausbegrenzungen zu.

Ein Außenstehender hätte leicht den Eindruck erhalten können, der alte Mann liefe direkt gegen die dicke Backsteinfassade. Doch kurz bevor es soweit war, teilte sich wie durch Zauberhand die Mauer und ein weiteres Gebäude wurde dazwischen sichtbar.

Das Haus der Familie Black hatte Sirius dem Orden des Phönix´ zur Verfügung gestellt. Dumbledore selbst war der Geheimniswahrer des Ortes. Niemand, der nicht die Adresse höchstpersönlich vom Schulleiter bekommen hatte, konnte das Anwesen aufsuchen. Dementsprechend hatte der alte Zauberer an diesem Tag viele Zettel mit der richtigen Anschrift verfasst und sie an die einzelnen Ordensmitglieder verteilt.

Sich noch einmal umschauend, erklomm er trotz hohen Alters behende die vermooste Treppe. Als er schon gegen die Tür klopfen wollte, hörte er plötzlich leise, eilige Schritte hinter sich. Ohne sich umzusehen, begrüßte er den Ankömmling: „Amber, schön, dass du kommen konntest.“ Unsicher stand die junge Frau nun neben ihm, ein kurzes Kopfnicken schenkend.

„Das ist also das Haus der Blacks?“ fragte sie gepresst und starrte den dunklen, beinahe bedrohlich wirkenden Bau an.

„Ja, und gleich wirst du seinen Bruder kennenlernen.“ Mit diesen Worten schlug der Zauberer dreimal gegen die Tür. Sofort erscholl von drinnen ein unglaublicher Lärm. Eine alte Vettel brüllte wenig schmeichelhafte Worte. Amber blickte Albus entsetzt an.

Auch die Stimme eines Mannes war nun zu vernehmen: „Sei ruhig! Wie oft habe ich schon gesagt, ihr sollt nicht anklopfen!“ Mit einem Ruck wurde die Tür geöffnet.

Sirius Black starrte kurz böse in die Gesichter der beiden Personen vor der Tür, bis ihm bewusst wurde, dass eine davon Albus Dumbledore war. „Professor... Verzeihen Sie...“

„Schon gut, Sirius. Lass uns bitte rein.“

Der Angesprochene tat, wie ihm geheißen und warf dabei einen interessierten Blick auf die Begleitung des alten Zauberers.

„Das ist Amber Hastings. Sie arbeitet für mich.“ erklärte Dumbledore nun auch knapp, indem er die beiden sich Unbekannten einander vorstellte.

„Freut mich!“ brachte Sirius ehrlich hervor und zeigte ein leicht hündisches Lächeln.

„Ebenso.“ erwiderte Amber darauf ehrlich erleichtert. Sie wusste nicht, was sie erwartet hatte, aber wenn sie sich die Erzählungen von Regulus über dessen Familie in Erinnerung rief, dann wohl mit einer Mischung von Troll und Kobold. Der Mann, der vor ihr stand, schien jedoch weder das eine noch das andere zu sein. Er war sehr blass und dünn und sein Gesicht konnte die lange Haft in Askaban nicht leugnen. Aber er war sympathisch und hatte etwas Spitzbübisches in seinen Zügen.

„Eigentlich sind schon alle da.“, berichtete Sirius nun weiter und nahm Amber und Albus die Reiseumhänge ab: „Nur Snape fehlt noch.“ Den abschätzigen Unterton, der bei diesen Worten in seiner Stimme lag, ließ Amber noch mehr Sympathie für den Zauberer empfinden. Mit einem Wink seiner Hand bedeutete Sirius ihnen nun in die Küche zu gehen. Er selbst bildete das Schlusslicht und war gerade dabei, die Hexe mit den langen schwarzen Haaren und ihren sehr attraktiven Po zu mustern, als es erneut an der Tür klopfte und das Gemälde seiner Mutter wieder zu schreien anfing. „Bin gleich zurück!“ rief er Amber zu und lief zur Tür.

Die dunkle Frau betrat den Raum und war dankbar, dass Dumbledore sie knapp aber herzlich vorstellte und sie genauso auch von den Ordensmitgliedern aufgenommen wurde. Dass es so viele waren, überraschte sie ehrlich. Sie hatte mit einer Hand voll gerechnet. Aber in der kleinen Küche hatten über zwanzig Personen Platz genommen. Weitere konnten zum abendlichen Treffen nicht erscheinen.

Ein anderer Zauberer mit tiefem Narben im Gesicht bot ihr nun einen Platz an und sie setzte sich. Kritisch musterte sie die Anwesenden. Einige kannte sie noch aus der Schule. Fast alle waren in Gryffindor, Hufflepuff oder Ravenclaw gewesen. Kein einziger Slytherin – mit Ausnahme von ihr selbst - hatte hier seinen Platz. Munter plauderte der Mann neben ihr, den sie jetzt als Remus Lupin wiedererkannte, mit ihr und stellte ihr der Reihe nach alle Zauberer und Hexen vor.

„Ach, halt´s Maul.“ ertönte in diesem Moment jedoch die Stimme des Hausherrn und nur Sekunden später betrat derselbe erneut den Raum. Sein Gesicht hatte sich verfinstert und er nahm schweigend neben Amber Platz. Und das aus gutem Grund. Kein anderer als Severus Snape war mit aufgebauschtem Umhang in die Küche getreten. Ein Schweigen lastete plötzlich auf der zuvor noch munter schwatzenden Gesellschaft.

In diesem Moment erhob sich aber auch schon der Schulleiter und begann mit der allgemeinen Begrüßung der Ordensmitglieder. Dann sprachen einige der Anwesenden über ihre Erfolge und Misserfolge im Kampf gegen den Dunklen Lord, bis Dumbledore schließlich das Wort an seinen Spion abgab.

Dieser begann in seiner dunklen Tonlage, die Amber kalte Schauer über den Rücken jagte, von den bevorstehenden Aktionen Voldemorts zu sprechen. Sie hörte kaum zu. Hass hatte ihren Geist erfasst, glühte in ihr. Dieser Mann stand hier und berichtete von seinen neuesten Erkenntnissen und Albus saß da und glaubte ihm. Einfach so! Dabei war er ein Todesser, dessen war Amber sich sicher.

Nachdem der Tränkemeister geendet und noch einige Nachfragen beantwortet hatte, hob Dumbledore die Versammlung auf. Amber verabschiedete sich bei ihm und den anderen und schritt dann schnellen Fußes zur Tür. Sirius begleitete sie.

Im Flur angekommen, hörte sie Dumbledore eindringlich auf jemanden einreden: „Nehmen Sie einen Blutbildungstrank und dann legen sie sich hin!“ Sie sah gerade noch, wie der Schulleiter seine Hand von der Schulter Snapes nahm, der mit verbissener Miene und aschfahlem Gesicht seinen Reiseumhang zuknöpfte.

„Er sieht krank aus.“ dachte sie in diesem Moment, schalt sich jedoch im nächsten für ihren plötzlichen Anflug von Mitleid und Interesse an diesem gefühlskaltem Ekel.

Freundlich verabschiedete sie sich stattdessen vom Hausbesitzer und umarmte ihn kurz. Irgendwie fühlte sie sich mit Sirius verbunden. Immerhin war er Regulus´ Bruder gewesen und hatte von Anfang an den richtigen Weg eingeschlagen. Dafür bewunderte sie ihn.

Er begleitete sie noch zur Tür, durch die eine Minute zuvor schon der Tränkemeister verschwunden war. Dann verließ Amber das Haus. Snape schien bereits appariert zu sein. Halbwegs beruhigt, nicht mit ihm sprechen zu müssen, verschwand sie in der Dunkelheit.

Zwei schwarze, glänzende Augen beobachteten sie dabei. Erst als sie sich schmerzlich verzogen und Punkte davor tanzten, entschied sich der Besitzer derselben, den Rat Dumbledores anzunehmen und zügig nach Hogwarts zurückzukehren.

Das war mein neues Kapitel! Und immer schön drandenken: Wenn ihr nicht schreibt, schreib ich auch nicht (mehr). :P


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