Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Ruhe

von Hoppenstedt

"Guten Tag, Severus." flötete eine Stimme in den dunklen Raum, der nur Sekunden später in hellem Licht erstrahlte. Grummelnd zog sich der Angesprochene eine Decke über den Kopf.

Dieser Schulleiter! Konnte er ihn nicht einfach zufrieden lassen?

"Es ist schon recht spät. Ich dachte, dich wachend antreffen zu dürfen." fuhr der alte Zauberer lächelnd fort. Dann kam er näher und ließ sich auf den Rand der Couch sinken. Vorsichtig berührte er seinen Spion an der Schulter. "Severus!"

Dieser zuckte jedoch zusammen und rutschte von seinem Arbeitgeber weg, bevor er ihn mit einem bösen Blick bedachte. "Nicht anfassen!" fauchte er wütend und fuhr sich mit der Hand fahrig über das Gesicht.

"Verzeih mir.", reagierte Dumbledore mit sanfter Stimme und fügte dann wieder lächelnd hinzu: "Du solltest dringend baden und dir eine Rasur gönnen!"

Severus antwortete nur mit einem Schnauben. In seinem Kopf rasten unangenehme Erinnerungen herum und er hatte ernstlich Mühe, darüber die Oberhand zu gewinnen. Da war es ihm völlig egal, wie er aussah!

"Du verarbeitest die Geschehnisse." stellte der Schulleiter überflüssigerweise fest.

Severus nickte leicht, währenddessen er die Wand gegenüber anstarrte.

"Das ist ein großer Fortschritt." fügte Albus hinzu und erntete dafür einen skeptischen Blick. "Darf ich dich deshalb nicht an der Schulter berühren?" Scharfe blaue Adleraugen trafen dabei auf dunkle, die nicht wie sonst dem prüfenden Blick standhalten konnten. Ein minutenlanges Schweigen trat ein.

"Darf Amber?" hakte der Schulleiter nach.

"Was?" fauchte Severus aufgebracht und wurde im gleichen Moment rot. Damit hatte er genau das verraten, was Albus wissen wollte.

"Du liebst sie." sagte dieser nun auch rundheraus.

"Selbst wenn es so wäre, es geht dich nichts an!"

"Severus, ich weiß, dass du es momentan schwer hast, mit deinen Gefühlen und Erinnerungen zurecht zu kommen-"

"Gar nichts weißt du!"

"-aber wenn du dich schon den schlimmen Dingen stellst, solltest du dich als Ausgleich vielleicht auch den schönen widmen?"

Darauf bekam Albus keine Antwort, wollte aber auch keine. Er hoffte inständig, dass Severus sich diesen Rat zu Herzen nahm.

***

Vier Wochen später...

"Severus, jetzt hör mir bitte zu!"

"Ich habe dir lange genug zugehört! Ich habe dir meine Entscheidung mitgeteilt und daran gibt es nichts zu ändern!" Der Tränkemeister schrie fast, während sich der Schulleiter scheinbar entspannt in seinem Sessel zurücklehnte und die Fingerspitzen im Schoß aneinander gelegt hatte.

"Das interessiert mich nicht." In Dumbledores Stimme lag eine ungeahnte Strenge, die keinen Widerspruch duldete. "Du wirst dieses Schloss nicht verlassen, nur weil du dir eine fixe Idee in den Kopf gesetzt hast!"

Der Meister der Zaubertränke starrte seinen Gegenüber fassungslos an. Das konnte doch nicht sein Ernst sein! Seit Wochen quälte er sich mit seinen entsetzlichen Erinnerungen, weil er seine komplette geistige Barriere eingebrochen hatte, um diese zauberstablose Magie zu erlernen. Und was hatte es ihm gebracht? Nichts. Er übte jede Nacht mit Amber genau daran, aber es funktionierte nicht. Er besaß diese Magie nicht, er konnte es nicht und mittlerweile wollte er es auch nicht mehr!

Mühsam beherrscht sah er nun auf den alten Zauberer herab: "Ich kann tun und lassen, was ich will. Und ich möchte gehen! Lasst mich einfach in Ruhe. Das ist alles, was ich will. Meine Ruhe!"

"Das mag sein. Aber du wirst das Schloss trotzdem nicht verlassen. Ich bin für dich verantwortlich und ich werde es nicht zulassen, dass du dich selbst auslieferst. Du wirst Voldemort und seinen Schergen nicht entkommen können. Nur Hogwarts ist ein sicherer Ort. Und darum wirst du heute abend erneut in die große Halle gehen. Sprich mit Amber. Sag ihr, was dich bedrückt."

Damit entließ er einen vor Wut und Verzweiflung brodelnden Tränkemeister.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Dan ist wirklich gut. Mit ihm zu arbeiten war wunderbar. Armer Junge, er musste so geduldig sein. Ich musste schwafeln und darüber sprechen, dass ich der Meister des Universums bin, dass ich böse bin und dass ich ihn umbringen werde und er musste verschnürt dastehen, sich krümmen und vor Schmerzen stöhnen, während ich einen Monolog führte. Der Monolog des bösen Genies - kein Film ist komplett, wenn er fehlt. Ich liebe es, böse Figuren zu spielen!
Ralph Fiennes über Daniel Radcliffe