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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - der Morgen danach

von Hoppenstedt

Amber war wie immer sehr früh auf, um sich um den Tränkemeister zu kümmern. Sie hatte gestern noch ewig an seinem Bett gesessen, nachdem er sich beruhigt hatte und vor Erschöpfung schließlich eingeschlafen war.

Jetzt lag er ganz ruhig auf der Seite und schlief tief und fest. Leise trat Amber ein und strich vorsichtig einige Strähnen schwarzen Haares aus dem blassen Gesicht. Er regte sich etwas und drehte sich seufzend auf den Rücken. Seine verbundenen Hände lagen leblos auf der Decke.

Wie jeden Tag wechselte sie seine Verbände und zog ihm auch noch neue Kleidung an. Anschließend wollte sie wieder gehen, aber der schlafende Mann bewegte sich erneut.

Wie erstarrt blieb sie stehen. Sie wollte so gerne mit ihm reden! Wollte wissen, ob er wirklich bei klarem Verstand war! Und sie hatte Glück, er schlug tatsächlich die Augen auf. Für einen kurzen Moment sah er etwas irritiert durch den Raum, bis sein Blick an Amber hängen blieb.

"Schön, dass du wieder bei uns bist." sagte sie leise. Zuerst hatte sie fragen wollen, wie es ihm ging. Aber wie hätte er diese Frage beantworten sollen?

Doch der Tränkemeister schien sie gar nicht zu hören: "Was ist mit meinen Händen?" fragte er mit zitternder Stimme, obwohl er sichtlich darum bemüht war, stark zu sein.

"Man wird schon bald nichts mehr von den Verletzungen sehen. Glaub mir!" versuchte die Hexe ihn zu beruhigen.

"Das heißt, ...ich... ich werde wieder zaubern können?" fuhr er nach kurzem Schweigen unsicher fort.

Die Luft im Raum war in diesem Augenblick zum Zerreißen gespannt.

"Nein. Nicht richtig." antwortete Amber zögernd und sah, wie Severus´ Blick zu flackern begann. "Du hast keine Magie mehr, die für einen Zauberstab zwingend nötig ist. Aber man kann auch ohne solche Hilfsmittel etwas bewirken. Das Geheimnis heißt: zauberstablose Magie. Und ich werde dir zeigen, wie es geht!" erklärte sie selbstsicher.

Ein irritierter Blick des Slytherin traf kurz ihre Augen. "Du zauberst mit Zauberstab." stellte er müde fest.

"Das ist nur ein Accessoire, damit nicht gleich jeder darauf aufmerksam wird."

Severus Gesicht zeigte deutlich, dass er der Hexe kein Wort glaubte. Hielt sie ihn für völlig verrückt? Offensichtlich.

Amber lächelte und fasste den Entschluss, ihm zu zeigen, dass sie nichts als die Wahrheit sprach. Zügig stand sie auf, öffnete die Tür zum Zimmer und schmiss ihren Zauberstab in hohem Boden aus dem Raum. Severus hörte das Klappern desselben auf dem Fußboden eine Etage tiefer.

Er hatte sich definitiv geirrt. SIE war verrückt.

Dann drehte sich die ganz in Schwarz gekleidete Frau um, wedelte kurz mit einer Hand und ein leeres Glas erschien vor beider Augen. Mit einem weiteren Schlenker füllte sich selbiges mit Kürbissaft. Völlig perplex starrte Severus auf die Situation vor ihm.

"Und das-", und damit ließ Amber das Getränk verschwinden "wirst du lernen. Diese Magie ist nicht in jedem Zauberer zu finden. Aber wenn du sie nicht hättest, wärst du jetzt nicht mehr bei mi... uns." erklärte sie ernst und nun war es an ihrer Stimme zu zittern, um dann mit leuchtenden Augen fortzufahren: "Zauberstablose Magie ist sehr viel anstrengender als Zauberei mit dem billigen Hilfsmittel Holzstock. Aber dafür auch viel mächtiger..."

Mit diesen Worten verließ sie den Raum und gleichzeitig einen angestrengt nachdenkenden und völlig aufgewühlten Severus Snape. Bis gestern hatte er noch in diesem Zimmer gelegen und sich aufgegeben.

Er war nicht in der Lage gewesen, seinen Körper zu bewegen, dachte, er wäre ein Krüppel, wusste, dass man ihm seine Zauberkraft genommen hatte. Woran hätte er denken sollen, außer, wie er sich das Leben nehmen würde, sobald sich ihm die Gelegenheit dazu bot?

Und jetzt? Jetzt eröffnete ihm Amber, dass es Hoffnung gab. Leicht zittrig drehte er sich auf die Seite und dachte nach. Würde er diesen Weg gehen können? Hatte er die Kraft dazu? Er wusste es nicht. Vielleicht.

Immerhin hatte er es geschafft, seinen Geist in den hintersten Räumen seines Kopfes zu verschließen, als man ihm die Magie genommen hatte. Und er hatte die Erinnerungen der letzten Wochen ebenfalls in eine dunkle Ecke seines Geistes verbannt. Er hatte im Moment nicht die Kraft, um sich damit auseinanderzusetzen. Aber: Er hatte überlebt. Er war Voldemort entkommen. Sollte er nicht daran anknüpfen?

Und dann Amber... Diese Frau, die sein Herz auch jetzt noch schneller klopfen ließ. Mit einem Ruck drehte er sich auf die andere Seite. Dennoch hatte er Angst vor ihr. Angst, dass sie, dass überhaupt irgendjemand ihn berührte. Es war ihm unangenehm, sein Geist schrie "NEIN!" und er hatte jedesmal das Bedürfnis, sich der Situation zu entziehen.

Und dann kam ihm noch ein anderer Gedanke, der seinen Körper siedend heiß durchflutete: Amber hatte ihn gepflegt und tat es noch. Was sie alles gesehen haben mochte! Was sie alles gezwungen war zu tun! Selbst gewindelt musste er werden. Er war dankbar, dass sie es tat, wenn er schlief...


*schluchz*


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