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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Ein Umzug ist manchmal eine feine Sache...

von Hoppenstedt

@ *Lilian*: Danke für deinen lieben Kommentar! Du kennst doch den Tränkemeister... :)

@ Bella87: *ganz rot im Gesicht* Ja, ich hab mir ein bisschen Mühe gegeben :) Und ich glaube, ich nehme nicht zuviel vorweg, wenn ich sage, die arme Amber wird noch reichlich Schwierigkeiten mit ihm haben...

Und jetzt zum Kapitel:




"Rumms!"

Mit einem lauten Krachen flog die Tür zu Severus´ Zimmer auf. Staub wirbelte über den Boden und tanzte im Lichtkegel vor dem Fenster. Der Tränkemeister zuckte erschrocken in seinem Lehnstuhl zusammen, in den er sich kurz vorher hatte sinken lassen.

Er langweilte sich mittlerweile in dem Haus der Blacks zu Tode. Immerhin hatte er keine Magie und konnte immer noch nicht seine Hände bewegen. Beide steckten in dicken Verbänden.

Jetzt sollte jedoch Amber Abwechslung bringen, die mit offenen, unfrisierten Haaren in den Raum wirbelte. Offensichtlich war auch sie gerade erst aufgestanden. Etwas überrascht blickte sie nun auf den Slytherin, den sie doch eigentlich im Bett liegend erwartet hatte.

"Severus!", begrüßte sie ihn stürmisch "Wir ziehen um!"

Reichlich übertölpelt sah der dunkle Mann sie an. Eine tiefe Falte bildete sich zwischen seinen Augenbrauen. Wie stellte sich diese Frau das vor? Er saß hier und war froh, den Weg vom Bett zum Stuhl geschafft zu haben und sie wollte umziehen? Dazu kam, dass er für Voldemort und dessen Anhänger auf der Abschussliste stand. Wahrscheinlich warteten diese bereits draußen vor dem Haus auf ihn.

Amber schien seine Bedenken zu erahnen und trat nun beherzt auf ihn zu. "Die Verbände kommen heute ab. Und dann reisen wir nach Hogwarts. Ich habe Albus gefragt und heute kam die Eule. Er lässt uns freie Hand."

"Warum?" war alles, was Severus daraufhin einfiel. Er wollte niemanden sehen! Und schon gar keine Schüler! Andererseits hatte er dort seine privaten Gemächer und vorallem Bücher...

"Erstens geht es dir jetzt gut genug, um eine Reise anzutreten. Zweitens will ich aus diesem Haus heraus. Und drittens werde ich dich unterrichten und dafür brauchen wir Platz. Den haben wir hier nicht. Und Ruhe auch nicht." fügte Amber noch säuerlich hinzu, weil sie sich vor ein paar Minuten noch einem aufdringlichen Mundungus Fletcher zu entziehen hatte.

Nachdenklich betrachtete Severus inzwischen seine bandagierten Hände. "Jetzt?" fragte er unsicher.

"Hm. Wenn du willst..."

Kurz sah der Tränkemeister in die dunklen Augen der Hexe, was Amber als Zustimmung deutete. Zügig holte sie deshalb die Tinktur, die sie brauchte, vom Nachtschrank und setzte sich dann vorsichtig auf die Lehne des hohen Stuhls, indem Severus Platz genommen hatte.

Stück für Stück wickelte sie den Verband der rechten Hand ab, dann den der linken, wobei der Meister der Zaubertränke bewegungslos auf die gesunde Haut starrte. Amber traute sich nicht, ihm in die Augen zu sehen. Sein dünner Körper zitterte leicht.

Selbstsicher nahm die Hexe nun ihre Wundertinktur in die Hände und begann die eine, dann die andere Hand damit zu massieren. Schnell spürte sie die leichten Bewegungen, die der Tränkemeister mit seinen schlanken Fingern vollführte, bis er imstande war, ihre Hand festzuhalten.

"Woraus besteht diese Tinktur?" fragte er ganz Zaubertränkebrauer.

Amber musste lächeln. Jeder andere wäre wahrscheinlich überglücklich im Raum herumgesprungen oder vor Schreck in Ohnmacht gefallen, aber Severus Snape saß seelenruhig in diesem Zimmer und fragte nach den Zutaten. Aber sie würde niemals einfach so ihre Geheimnisse preisgeben!

"Ich habe dir Handschuhe besorgt," fuhr sie stattdessen, ohne auf seine Frage einzugehen, nach einer kurzen Pause fort. Fragende Augen fixierten sie. "Deine Hände müssen geschützt werden. Das ist wichtig. Die Verletzung war sehr schwer..." Kurz holte sie Luft, um dann grinsend fortzufahren: "Ich habe extra schwarz gekauft."

Doch Severus ging nicht darauf ein. Wenn er ehrlich war, interessierte es ihn herzlich wenig, was er am Leib trug. Hauptsache, er machte sich nicht zum Depp. Dazu trug die Farbe Schwarz natürlich bei. Vielleicht sollte er Amber doch danken? "Was ist mit den Todessern?" wollte er nach kurzem Abwägen der Situation jedoch lediglich wissen.

"Denken, dass du tot wärst. Ein absoluter Vorteil. Und den müssen wir ausnutzen!"

"Wie schön." brummte Severus säuerlich.

"Erzähl mir nicht, du wolltest nicht nach Hogwarts! Wenn es dir lieber ist, kannst du natürlich auch hier bleiben und ich lasse dir Mr. Black als deinen persönlichen Gesellschafter zukommen."

"Wenn Blicke töten könnten!", schoss es Amber in diesem Moment durch den Kopf. Diese böse funkelnden Augen...

Schließlich gab sich der Tränkemeister geschlagen. Amber half ihm in einen Umhang und bereitete alles vor. Bereits zwei Stunden später verließen sie unbemerkt das Haus. In der Eingangshalle blickte Amber ihn ernst an.

"Jetzt werde ich dir zeigen, was zauberstablose Magie bedeutet." flüsterte sie leise, griff seine behandschuhten Hände und im nächsten Moment standen beide auf dem Hogwartsgelände direkt vor dem großen Portal der Schule. Oder besser: lagen.

"Verdammt! Das hatte ich anders geplant." fauchte die Hexe wütend, während Severus sich lässig den Staub von den Sachen klopfte.

"Das passiert dir immer." zischte er spöttisch und seine Unterlippe kräuselte sich dabei höhnisch. Dachte er doch an den Abend, an dem Amber ihn von Malfoy Manor nach Hogwarts gebracht hatte. Auch damals waren sie im Dreck gelandet.

Die Hexe gab nur ein lautes "Pah!" von sich und nuschelte noch etwas wie "Machs besser!". Immerhin hatte sie ihn aus einem Haus herausgezaubert, in das man weder apparieren oder disapparieren konnte. Dasselbe galt für das Hogwartsgelände. Auch auf dieses konnte man nicht einfach per Zauberspruch. Aber das sah der werte Herr Tränkemeister ja wieder nicht!

Dieser reagierte währenddessen nicht auf Ambers erbostes Gesicht und ihre kleinen Beschimpfungen. Er war müde und erschöpft und sehnte sich ehrlich nach seinem Bett in den Kerkern.

Zum Glück sollte er darauf nicht lange warten müssen. Eine halbe Stunde später schlief er in seiner gewohnten Umgebung...


Zurück in Hogwarts! Juhu!!! Endlich wieder Dumbledore, der einen Rund um die Uhr auf den Wecker geht. Wenn das nicht heilsam ist... weiß ich auch nicht weiter :D


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