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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - zu späte Erkenntnis

von Hoppenstedt

Es dauerte über eine Woche, bis das Hauptquartier des dunklen Lords ein weiteres Mal völlig verlassen worden war. Er selbst war vor wenigen Minuten mitsamt Nagini verschwunden. Alle vier Zeltbewohner fürchteten nun, dass Voldemort in den letzten Tagen fleißig von seinem Torbogen Gebrauch gemacht hatte. Immerhin hatten mehr vermummte Gestalten den geheimen Ort verlassen, als betreten.

Wie immer machten sich Severus und Amber in Animagi-Gestalt in die dunkle Festung auf. Doch diesmal hieß ihr Ziel nicht Bücherzimmer, sondern direkt Kerker. Was sie dort sahen, war faszinierend und schockierend zugleich. Ein riesiger Torbogen stand mitten im Raum. Die schwarze Magie, die von ihm ausging, war regelrecht greifbar. Beide Zauberer mussten sich eingestehen, dass sie das mehr als es eigentlich sollte, anzog. Typisch Slytherin, mochten beide in diesem Moment denken. Nichtsdestotrotz entschlossen sie sich für die Zerstörung des Bogens.

Severus, der seine zauberstablose Magie noch nicht hundertprozentig im Griff hatte, überließ Amber den Zauberspruch, der das Tor zerstören sollte. Er selbst ging jedoch nicht in Deckung, wie die Hexe es wollte, sondern stellte sich genau hinter sie, um ihr helfen zu können, sollte es Probleme geben. Aber nichts dergleichen geschah. Leicht zitternd aber dennoch bestimmt schwenkte Amber ihre Hand und nur Sekunden später war ein lautes Krachen zu hören, das aus der Tiefe des Bogens zu kommen schien. Die Hexe starrte wie gebannt auf denselben, aber Severus zog sie aus dem Raum – und das gerade noch rechtzeitig. Das magische Tor explodierte so heftig, dass die ganze Burg in ihren Grundfesten erschüttert wurde. Steine flogen mit Macht durch die Gegend.

Nachdem sich der Rauch gelegt hatte und die Gefahr vorüber war, lugten beide Zauberer in den Raum hinein. Severus sondierte schnell die Lage, das Tor war definitiv irreparabel beschädigt. Jetzt mussten sie sofort verschwinden. Sollte noch jemand in der Burg sein, konnte er den Krach kaum überhört haben. Doch Amber hielt ihn am Arm zurück.

„Wir müssen den schwarzmagischen Gegenstand finden, auf dessen mächtiger Grundlage das Tor erbaut wurde! Lassen wir ihn hier, kann Voldemort ein neues errichten.“

Panisch sahen sich beide im Raum um. Wie sollten sie zwischen all dem Schutt nur etwas finden? Doch Severus hatte nicht nur als Katze scharfe Augen. Über seine Adlernase hinaus erblickte er ein silbernes Amulett mit schwarzem Stein. Schnell steckte er es in seinen Umhang. Dumbledore hatte verlangt, dass er es zuerst sehen und dann selbst zerstören würde.

***

Gemeinsam verließen sie die Burg und erstatteten Remus und Tonks Bericht. Beide freuten sich aufrichtig und sofort wurde ein Brief mit dem verbuchten Erfolg an den Schulleiter geschickt. Nach Hogwarts konnte die kleine Gruppe noch nicht. Zuerst würden sie die untoten Hexen und Zauberer wieder in das ihnen zustehende Reich schicken müssen. Dafür wurde das Zelt mit einem Zauberstabschlenker abgebaut und die vier Zauberer apparierten zu einem sichereren Ort. Mitten in einem lichtdurchfluteten Laubwald schlugen sie ihr Lager erneut auf. Eine Wache brauchte es heute Nacht nicht. Alle fühlten sich sicher.

Amber hingegen stand schon nach kurzer Zeit wieder vom Bett auf, obwohl sie sich darauf gefreut hatte, Seite an Seite mit Severus in Ruhe zu schlafen. Doch irgendetwas an ihm stieß sie ab. Sie konnte seine Nähe, seine Berührungen, seinen Körper nicht ertragen. Verwirrt verließ sie deshalb das Zelt und setzte sich davor, um aufzupassen. Severus schlief derweil bereits tief und fest.

Am nächsten Morgen trat Amber völlig übermüdet ins Zelt. Remus und Tonks hingegen sahen erholt aus und machten sich ans Frühstück. Severus schlief noch und erwachte erst, als die Hexe ihn an der Schulter rüttelte. Mit einem bösen Blick stand er schließlich schweigend auf. Er schien unnatürlich blass. Irgendetwas war seltsam an ihm, aber die Hexe wusste nicht, was. Schweigend nahmen alle das Essen ein. Severus hingegen rührte nicht einmal seinen Tee an, sondern starrte nur ins Leere.

Mehrere Tage vergingen so. Das Zelt wurde immer wieder abgebaut, verlegt und neu errichtet. Wie schnell klar wurde, hatte Voldemort nicht allzu viele Anhänger erschaffen. Lediglich sechs Gestalten, die dem Tod näher als dem Leben schienen, torkelten willenlos um den Schwarzmagier herum. Er ließ sie blinde Befehle und einfache Handlangerarbeiten ausführen. Offensichtlich waren sie Prototypen. Unter ihnen war nicht ein einziger großer Magier. Umso einfacher viel es den vier Zauberern, einen nach dem anderen ins Jenseits zu schicken, bis am Ende nur noch zwei übrig blieben.

„Morgen holen wir uns die restlichen zwei!“ verkündete Remus eines Abends mit Inbrunst.

„Und dann kehren wir endlich nach Hogwarts zurück!“ träumte Tonks.

„Wer übernimmt heute Nacht die Wache?“ fragte Amber mit zitternder Stimme.

Sie verstand die Welt nicht mehr. Eigentlich hätte sie sich über den erzielten Erfolg freuen sollen, aber in ihrem Inneren war nur Chaos und Verzweiflung. Severus sprach nicht mehr mit ihr. Sie selbst ertrug ihn nicht und übernachtete im Wohnzimmer auf der Couch. Den Tränkemeister schien das überhaupt nicht zu stören. Er schlief die ganze Nacht über durch und wachte am Morgen erst auf, wenn man ihn rüttelte und schüttelte. Stets war er missgelaunt und sah nach dem Schlafen noch erschöpfter und kränker aus, als zuvor. Er aß nicht mehr, sein Gesicht verdüsterte sich immer mehr und nahm zeitweise einen mörderischen Ausdruck an.

Niemand drang zu ihm durch. Er wurde wütend, wenn Remus oder Tonks ihn ansprachen und verließ kurzerhand das Zelt, um erst Stunden später wiederzukehren. Amber nahm er nicht mehr wahr. Und sie selbst war zu ihrem eigenen Erschrecken froh darüber. Seine ganze Erscheinung stieß sie ab, ekelte sie. Mit Abscheu dachte sie daran, dass sie mit diesem Mann einmal das Bett geteilt hatte. Alle machten sich ernsthafte Sorgen um den Tränkemeister, hofften aber, dass mit der Rückkehr nach Hogwarts alles wieder gut werden würde.

Mit diesen Gedanken brach die Gruppe ein letztes Mal auf, die beiden übrigen Untoten zu beseitigen. Während Tonks die Stellung im Zelt hielt und alles für eine mögliche, schnelle Abreise vorbereitete, apparierten Severus, Remus und Amber an den Rand eines Waldes. Vor ihnen tat sich eine Lichtung auf, in deren Mitte eine Todesserversammlung tagte. Schnell konnten sie die beiden ziellos laufenden Mitglieder in den Reihen der Anhänger des dunklen Lords erkennen, auf die es ihnen ankam. Als einer auf den Wald zulief und in Sträuchern und Büschen stürzte, schien das niemanden zu stören. Auch nicht Voldemort. Ganz offensichtlich waren die Untoten wirklich nur erste Versuche und ihr Verschwinden störte den Zauberer nicht weiter. Immerhin konnte er sie jederzeit wieder auferstehen lassen. Glaubte er.

Mit einem gezielten Zauberspruch schickte Remus den am Boden Liegenden ins Jenseits. Der zweite Todesser tat dasselbe eine halbe Stunde später seinem Leidensgenossen nach und steuerte ebenfalls sinnloserweise den Waldsaum an. Zwei Zauberer warteten gespannt auf den richtigen Augenblick. Der dritte war nicht mehr ansprechbar, aber das fiel nicht gleich auf, so konzentriert waren Amber und Remus.

Sekunden später flüsterte der Werwolf: „Severus, nimm du ihn. Ich sitze ungünstig.“

Aber der Tränkemeister rührte sich nicht. Amber sah ihn an und erschrak zutiefst. Der Slytherin war schneeweiß im Gesicht. Selbst aus seinen Lippen war alles Blut entwichen. Außerdem hatten seine Augen eine seltsame Wandlung genommen. Keine Kälte und Bosheit wie in den letzten Tagen lag mehr darin. Stattdessen stand in ihnen die blanke Angst.

„Töte du ihn.“ flüsterte Amber panisch an Remus gewandt, als der Slytherin auch schon leblos in ihre Arme fiel.

Der Werwolf reagierte sofort. Es dauerte alles nur Augenblicke und doch kam es der Hexe wie eine Ewigkeit vor, als sie endlich apparierten und vor dem Zelt landeten. Amber hielt Severus noch immer fest und der Ekel, der sie in letzter Zeit immer befallen hatte, war jetzt übermächtig. Sie ließ ihn los und er fiel unsanft auf den Rasen.

„Was ist mit ihm?“ schrie Remus beinahe und ließ seinen Zauberstab über den leblosen Körper gleiten. „Er stirbt.“ hauchte er schließlich fassungslos.


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