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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Schlaflos

von Hoppenstedt

Nach einem kurzen, schüchternen Kuss löste sich Amber von Severus. Sie wollte ihm in die Augen sehen, wollte wissen, ob er genauso fühlte. Und was konnte sie erblicken?

Der Tränkemeister schien genauso verwirrt und unsicher zu sein wie sie selbst, bewegte sich jedoch keinen Zentimeter weg von ihr. Auch seine Hand lag weiter auf ihrem Rücken.

Behutsam strich Amber ihm über das Gesicht, fuhr dessen Konturen nach. Ihre Finger verweilten schließlich an seinen Lippen, um die so oft ein hämisches Grinsen spielte. Jetzt jedoch waren sie leicht geöffnet, abwartend.

Severus räusperte sich: "Meinst du das... im Ernst?" fragte er mit rauher Stimme, die so gar nichts von seiner sonstigen kalten Tonlage hatte. Sein Herz pochte in schneller Abfolge und er wunderte sich, dass Amber dieses nicht hörte, so intensiv spürte er es. War das gerade wirklich passiert?

Amber sah ihm kurz in die Augen, dann wieder auf seine Lippen und nickte leicht. Er näherte sich ihr und wie betäubt warteten sie beide auf die nächste Berührung, auf den nächsten Kuss.

Ihr kleines Hin und Her wurde erst unterbrochen, als sie vor den Toren der Großen Halle schlurfende Schritte vernahmen: Filch.

Ungern löste sich Amber von Severus und umgekehrt. Ohne sich anzusehen - verlegen wie zwei Schüler - liefen sie schnell in Richtung Geheimgang, betraten die dunklen Treppen, deren Kühle beiden gleich gut tat - bis sie zu einer Abzweigung kamen.

Beide wussten, dass an diesem Punkt die Entscheidung fallen musste: Würden sie jeder in sein Zimmer gehen oder würde Amber mit hinunter in die Kerker kommen? Ihr Stehenbleiben gab die Antwort. Sie würde ihn verlassen. Die Nacht oder besser: Den Tag und die damit verbundene Nachtruhe würde jeder für sich allein genießen.

"Bis morgen!" flüsterte Amber schließlich atemlos und Severus nickte, während sein Blick unsicher über die Hexe und dann über die Kerkerwände strich, um erneut an ihr hängenzubleiben.

Nie hätte Amber gedacht, dass der Slytherin ein so schüchterner Mensch sein konnte. Irgendwie passte dieses Verhalten nicht zu seiner üblichen herrischen Art. Oder vielleicht passte es genau deshalb. Er schien nicht zu wissen, was er tun oder sagen sollte. Offenbar war er in Sachen Liebe unerfahren...

Amber lächelte, überbrückte die kurze Distanz zwischen sich und ihm und gab ihm noch einen Gute-Nacht-Kuss. "Schlaf schön." hauchte sie auf seine Haut und war nur Sekunden später verschwunden.

Der Tränkemeister sah ihr nach und ging dann allein in seine Räumlichkeiten. Sein Herz schlug ihm noch immer bis zum Hals und er fühlte sich leicht zittrig. In seinem Wohnzimmer angekommen, wusste er überhaupt nicht, wohin mit sich. Zuerst ließ er sich auf die Couch fallen, strich sich durch sein schwarzes Haar und versuchte zu begreifen.

Als das nicht gelingen wollte, sprang er auf und lief durch das Zimmer. Aber auch das half nicht, sein Gefühlschaos in den Griff zu bekommen. Genauer betrachtet gab es ein solches auch nicht. In Wahrheit tobte nur ein einziges Gefühl in ihm: Er war verliebt. Verliebt wie noch nie in seinem Leben. Er hätte hüpfen, schreien, fliegen und was sonst noch tun mögen. Ein nicht zu beseitigendes Lächeln lag dabei die ganze Zeit über auf seinen schmalen Lippen.

Er musste dringend aus diesen engen Räumen heraus! Einen Unsichtbarkeitstrank trinkend und einen weiteren mit sich führend, ging er Minuten später hinaus auf die Ländereien. Er hatte sich entschlossen: Er würde schwimmen gehen. Solange bis er nicht mehr konnte, um dann totmüde und unendlich glücklich in sein Bett zu fallen.

***

Zur gleichen Zeit war auch Amber in ihren Räumen angekommen. Dumbledore hatte ihr ein wunderschönes Zimmer in einem der Türme zugeteilt. Es war groß, hatte einen verzierten Erker mit bodenlangen Fenstern und ein geräumiges Bad. Auch das Himmelbett mit den schweren dunkelbraunen Vorhängen war nicht zu verachten.

Zitternd setzte sie sich jetzt auf genau dieses. Fragen schossen durch ihren Kopf. Hatte sie das eben wirklich getan? War das wirklich passiert? Hatte sie, Amber Hastings, ihn, Severus Snape geküsst? Ja, hatte sie. Und was noch unfassbarer war: Er hatte den Kuss erwidert.

In ihrem Inneren tobte es deswegen, ihr Herz schlug Purzelbäume und am liebsten wäre sie hinaus auf die Ländereien gerannt und hätte geschrien... vor Glück. Aber konnte sie nicht eben das auch tun? Dumbledore hatte es ihr zumindest nicht verboten...

Entschlossen stand sie auf. Nur Sekunden später war sie durch diverse Geheimgänge auf dem Weg nach draußen.

Dreimal dürft ihr raten, was im nächsten Kapitel passiert (Kleiner Tipp: Sie treffen sich NICHT. :D)


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