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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Anblick

von Hoppenstedt

Wenn zwei Menschen sich treffen, müssen sie sich beide sehen, richtig? :D

Mit zügigen Schritten überquerte der Meister der Zaubertränke die Ländereien. Er wusste genau, wo er hinwollte. Und er wusste auch, dass er sich dafür würde beeilen müssen. Der Unsichtbarkeitstrank hielt nicht einmal 15 Minuten. Er hatte zwar noch eine zweite Phiole eben jenes Zaubertrankes dabei, aber diese war für den Rückweg vorgesehen.

Nur wenige Minuten später war er am Ziel. Suchend spähte er um sich. Aber niemand war zu sehen. Kein Kollege. Kein Schüler. Alles andere hätte ihn auch sehr verwundert. Um diese Uhrzeit lief der Unterricht in vollem Gange. Darüber hinaus hatte er sich extra ein abgeschiedenes Plätzchen gewählt.

Mit raschen geschickten Bewegungen entledigte er sich schließlich seines Umhanges, seines Shirts und seiner Hosen, um in das erfrischende Nass des Sees von Hogwarts zu treten. Die Kühle an seinem Körper tat ungemein gut und er ließ sich entspannt in das Wasser gleiten. Mit tiefen, ruhigen Schwimmzügen teilte er dieses schließlich.

Ja, er war glücklich.

***

Amber war währenddessen damit beschäftigt durch diverse Geheimgänge das Schloss zu verlassen und möglichst bald Einsamkeit zu genießen. Zielstrebig lenkte sie dafür ihre Schritte von den lärmenden Schülern und zwei blitzenden blauen Augen weg.

Schließlich verfiel sie jedoch in einen gemütlichen Spaziergang und genoss dabei jede Sekunde an der frischen, den Geist reinigenden und ordnenden Luft. Nur mit sich allein ließ sie die letzten Stunden vor ihrem inneren Auge Revue passieren.

Plötzlich jedoch sah sie aus den Augenwinkeln eine Gestalt. Instinktiv duckte sie sich hinter einen Strauch am Ufer des riesigen Sees, der zu den Ländereien von Hogwarts gehörte, und sah neugierig zwischen den Zweigen und Blättern hindurch.

Was sie dort erblickte, ließ ihr Herz für ein, zwei Schläge aussetzen. Nur wenige Meter vor ihr stand Severus Snape. Unbekleidet. Im Begriff schwimmen zu gehen.

Ein zartes Rot überzog bei diesem Anblick Ambers Wangen. Sicher, sie hatte ihren Freund aus Kindertagen bereits mehr als einmal nackt gesehen. Aber damals war er schwer verletzt gewesen und hatte in den folgenden Monaten all ihrer Pflege und Hilfe bedurft. Keine Sekunde lang hatte sie dabei daran denken können, dass da ein Mann vor ihr lag. Ein anziehender Mann.

Jetzt war sie froh, dass sie nur seine Rückansicht bewundern durfte und so eventuelle nicht-jugendfreie Gedanken ausblenden konnte. Dennoch musste sie schnellstens hier weg. Bei seiner Verlegenheit ihr Gegenüber würde er wahrscheinlich im Boden versinken, wenn sie sich trafen.

Bevor Amber sich aber wegstahl, zauberte sie ihm noch etwas, was er augenscheinlich vergessen zu haben schien: Ein Handtuch. Gerade als sie dieses über den Busch ans Ufer - Severus schamm mit dem Rückem zu ihr - werfen wollte, spürte sie eine Hand auf ihrer Schulter.

"Vielleicht lässt du mich das machen, sonst weiß er sofort, dass du da warst." Ein Augenpaar blitzte dabei über einer halbmondförmige Brille.

Dieser Blick sagte Amber genau eines: Albus wusste alles.

Also blieb ihr nichts weiter übrig, als ihm zuzunicken und dann mit hochrotem Kopf das Weite zu suchen.

***

Severus hatte mittlerweile beschlossen, dass er genug sportliche Betätigung gehabt hatte. Sein Kopf war angenehm frei, obwohl sein Körper noch immer vor Glück zu schweben schien. Einen Kreis beschreibend trat er nun den Rückweg an, bis ihm ein Gedanke durch den Kopf schoss und ihn ärgerlich fluchen ließ: Er hatte kein Handtuch.

Dabei war es nicht das erste Mal, dass er im See schwimmen ging. Aber bisher hatte er immer seinen Zauberstab dabei gehabt und sich deswegen nicht mit derartigen Muggelbanalitäten herumschlagen müssen. Jetzt beherrschte er zwar zauberstablose Magie, aber diese nicht sicher. Und Amber - dabei machte sein Herz einen Sprung - war nicht hier, um ihn von überschüssiger unkontrollierbarer Magie zu befreien. Wahrscheinlich würde er ohne sie beim Versuch ein Handtuch herbeizuzaubern, das Schloss in die Luft jagen.

Leicht verärgert über sich selbst und seine Unzulänglichkeiten machte Severus sich auf den Weg zum Ufer. Er würde wohl nass in seine Kleidung schlüpfen müssen. Keine angenehme Vorstellung. Sicheren Schrittes stieg er aus dem Wasser. Seine - dank Greyback - kurzen verwuschelten Haare trieften, auf seinem Gesicht und seinem Oberkörper perlten Wassertropfen, als ihn plötzlich ein Geräusch zusammenzucken ließ.

Ein Rascheln. Nur wenige Meter von ihm entfernt. Unsicher sah er sich um. Verteidigen oder angreifen war aussichtslos. Doch schon im nächsten Moment konnte der Slytherin erleichtert aufatmen.

"Albus!", fauchte er "Was tust du hier?"

Diese Situation war dem Tränkemeister mehr als unangenehm. Er wollte nicht, dass Dumbledore oder wer auch immer ihn ohne seine Roben sah. Sein unbekleideter Körper vermittelte ihm ein Gefühl von Unsicherheit und Angreifbarkeit.

"Dir das bringen, was du vergessen zu haben scheinst." lächelte der Schulleiter seinem Schützling entgegen und warf ihm mit einer für sein Alter erstaunlich kraftvollen Bewegung ein Handtuch zu. Dankbar fing Severus dieses und wickelte sich sogleich fest darin ein, während er Stück für Stück ans Ufer ging.

"Ich schätze, dass deine Begeisertung für das Schwimmen und die Tatsache, dass du immer noch in Hogwarts bist, dafür spricht, dass-"

"Wenn du sowieso schon alles weißt, brauchst du mich nicht zu fragen!" giftete Severus seinen Gegenüber an, während er bemüht war so würdevoll wie möglich seine Kleidung anzuziehen und gleichzeitig das Handtuch festzuhalten.

"Ich schaue nicht hin." lenkte Dumbledore lächelnd ein und schenkte seine gesamte Aufmerksamkeit einigen verwelkten Seerosen an der Böschung. "Amber und du, seid ihr jetzt zusammen?"

"Sicherlich kannst du dir auch das beantworten! Denk nicht, ich würde nicht merken, dass du überall deine Nase hineinsteckst! Und überhaupt, bevor Amber oder ich überhaupt wissen, was zwischen uns läuft, wirst du es ihr und mir bereits gesagt haben!"

Die letzten Worte hatte Severus etwas unbedarft gewählt und seine eben noch so kühle Haut wurde jetzt von Hitze heimgesucht. Was zwischen uns läuft... das klang in seinen Ohren reichlich eindeutig. Und anstößig.

"Dann ist ja alles gut." freute sich Dumbledore ehrlich, um dann noch versöhnlich hinzuzufügen: " Eigentlich bin ich auch nur gekommen, um dir zu sagen, dass Hagrid in einer halben Stunde mit seinen Schülern hier vorbeikommt."

Stöhnend und murrend schritt Severus schließlich an Dumbledores Seite hinauf zum Schloss. Der Schulleiter schien außerordentlich gut gelaunt und erzählte ununterbrochen, wobei er irritierte Blicke der Schüler einfach ausblendete. Immerhin lief er mit einem Unsichtbaren.

Die ganze Zeit über konnte sich Severus dabei jedoch eines Gedankens nicht erwehren und sollte damit Recht behalten. Dumbledore schien schon wieder irgendetwas zu planen. In den Kerkern angekommen, schenkte Letzterer seinem ehemaligen Spion dann auch einen prüfenden Blick.

"Jetzt, wo es dir besser geht, Severus, könntest du dir vorstellen mit Amber zusammen einige Aufgaben zu erfüllen?"

Überrascht nickte der Angesprochene.


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