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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Wird geübt!

von Hoppenstedt

@Bella87: Bin mir nicht sicher, ob sie sich dazu durchringen kann. Wollen wir dem Tränkemeister nicht auch mal was zutrauen? ;)

@*Lilian*: Ich freu mich auch! Und noch mehr freue ich mich über das nächste Kapitel, das mir doch sehr gelungen scheint :) Also zumindest mag ich es. Mal sehen, ob es euch gefällt?!?





Wohlig seufzend rekelte Amber sich auf ihrer Couch. Gerade hatte die Schulglocke geläutet und sie aus einem seltsamen Traum geweckt. Angestrengt dachte sie nach. Vor einer Minute hatte sie sich doch noch an alles und jedes Detail erinnern können und jetzt? War fast alles weg!

Sie wusste nur noch, dass Severus darin vorgekommen war. Und irgendwie war es ein sehr... intimer Traum gewesen. Noch jetzt spürte sie die Erregung in ihrem Körper. Sinnend versuchte sie weiter sich auch nur eine Einzelheit ins Gedächtnis zu rufen, aber es wollte nicht funktionieren. Schließlich gab sie es auf, drehte sich auf die Seite und kuschelte sich unter die Decke. Letztere roch eigentümlich nach... hm... Mann, wenn sie es sich genau überlegte.

Und genau diesen hatte sie nun auch im Blick. Interessiert beobachtete sie Severus. Er hatte optisch definitiv nicht mehr viel mit dem Jungen gemeinsam, mit dem sie einst durch verbotene Gänge des Schlosses gestreift war.

Er schlief ruhig. Sein sonst so unlesbares Gesicht zeigte jetzt tiefe Entspannung und die sonst so steile Falte auf seiner Stirn war geglättet. Seine geschlossenen Augen wirkten beruhigend auf die Hexe. Sonst taxierte er sie damit immer eigenartig und Amber hatte jedes Mal das Gefühl, als würde er sie durchleuchten.

Was er da wohl alles finden würde? fragte sie sich rein rhetorisch, bis ihr der Traum wieder einfiel und ihr ganz warm wurde: Genug.

Gerade bewegte sich Severus leicht und lenkte Ambers Aufmerksamkeit wieder zurück ins Hier und Jetzt. Seine schlanken Finger streckten sich und er runzelte kurz die Stirn, öffnete aber nicht die Augen. Ganz leise erhob sich Amber schließlich und begab sich ins Schlafzimmer. Mit einem Wink erschien ihr dort ein Hauself und sie bestellte Frühstück für den Tränkemeister, bevor sie selbst auf Zehenspitzen die Wohnung verließ.

Von all dem bekam der schlafende Spion nichts mit. Er war in tiefe Träume versunken. Es waren schöne Träume, soviel konnte er später noch sagen, als er die Augen aufschlug. Und da war noch mehr. Erstens: Amber war weg. Zweitens: Ein üppiges Frühstück auf seinem Wohnzimmertisch. Drittens: Seine Träume hatten ihn mehr beeinflusst, als zuerst gedacht. Er musste dringend kalt duschen. Gerade letzteres veranlasste ihn, Ambers Abwesenheit zu begrüßen.

***

Später am Abend.

"Bist du schon aufgeregt?" erscholl eine neugierige Frage direkt an Severus´ Ohr. Er schrak zusammen, hatte er sich doch gemütlich mit einem Buch in der Hand in seinen Lehnstuhl gesetzt gehabt und war in Gedanken versunken gewesen.

"Hm." brummte er deshalb auch nur und sah sich dann nach dem Eindringling um.

Amber strahlte ihn mit einer Mischung aus Enthusiasmus und Tatendrang an. Offensichtlich wollte sie keine Minute verlieren und augenblicklich in die große Halle. Betont langsam erhob sich Severus deshalb und sah sie lehrerhaft kritisch von oben bis unten an.

"Wer von uns beiden ist denn hier aufgeregt?"

Der Blick, den er daraufhin erhielt, war so erbost, dass er grinsen musste.

"Ich folge dir auf dem Fuße." lenkte er deswegen gentlemanlike ein und entlockte Amber damit ein atemberaubendes Lächeln.

Zufrieden gingen beide in die Halle.

"Setz dich hin." war Ambers üblicher Befehl nach ihrer Ankunft.

Artig ließ sich der Angesprochene auf die Knie sinken und schloss die Augen.

"Befreie deinen Geist. Löse dich von deinen Gedanken."

"Längst geschehen!" antwortete Severus beflissen.

"Schön." sagte die Hexe schlicht und setzte sich nun ebenfalls auf den Boden. Vorsichtig nahm sie Severus´ Hände in ihre. Dieser zuckte kurz zusammen, zog sie aber nicht zurück. "Konzentriere dich auf dein Innerstes." fuhr Amber fort.

Severus nahm wahr, wie sich das gleiche Gefühle wie beim letzten Mal seines Körpers bemächtigte. Die Macht in ihm war stark, das konnte er deutlich spüren. Ein leises Gefühl von Angst beschlich ihn. Würde das Gleiche passieren wie gestern? Was, wenn er Amber noch einmal verletzte?

Gerade als er glaubte, es nicht mehr aushalten zu können, merkte er, wie das übermächtige Gefühl von ihm abfloss. Es entwich durch seine Hände und schien auf Amber überzugehen. Überrascht öffnete er die Augen. Die Hexe lächelte ihn an.

"Jetzt ist es besser." sagte sie leise und ließ ihn los. "Solange du die Magie noch nicht kontrollieren kannst, werde ich dir dabei helfen." erklärte sie ihm, um dann grinsend hinzuzufügen: "Und nun lass uns beginnen. Wie in der ersten Klasse: Wir üben heute ´Wingardium leviosa´"

Severus glaubte im ersten Moment sich verhört zu haben und wollte schon zu einem bissigen Kommentar ansetzen. Da er aber seit gestern beschlossen hatte Amber zu vertrauen, bevor er sie erneut durch die Luft wirbelte, unterließ er es.

Und er tat gut daran. Eine Stunde später lag ein beißender Geruch von Verbranntem in der Luft. Severus hatte arge Probleme, die neu entdeckte Magie zu kontrollieren. Er hatte diverse Federn angezündet, auch Kissen, schließlich sogar seinen eigenen Umhang, was Amber veranlasste zu einer beherzten Löschaktion zu greifen. Mit einem triefenden Umhang stand der dunkle Mann daraufhin vor ihr und blinzelte sie wütend an.

"Ups."

"Ist das alles, was du dazu zu sagen hast?" knurrte er böse.

"Nein." sagte Amber schlicht. "Ausziehen!"

"Bitte was?" Der Tränkelehrer wurde leicht rot.

"Den Umhang, Severus! Oder willst du dich erkälten?"

Schließlich gab er nach und streifte sich die schwarze Robe von den Schultern. Darunter trug er nur ein weißes langärmliges Hemd. Er fühlte sich leicht nackt. Nicht besser wurde es, als Amber auch noch ein leises und reichlich anzügliches "rrrr" ertönen ließ. Ob sie es ernst gemeint hatte, konnte er nicht einschätzen. Wahrscheinlich nicht.

***

So ging es in den nächsten Stunden weiter. Erst am frühen Morgen beherrschte er den Zauberspruch perfekt und konnte diverse Dinge durch die Halle schweben lassen. Lächelnd betrachtete Amber den mittlerweile gelassenen und lockeren Zauberer, der sich völlig seiner Passion hingab.

Ein plötzlicher Schrei störte jedoch die friedliche Atmosphäre. Der Tränkemeister hatte ein diabolisches Grinsen aufgesetzt und besah sich neugierig die Hexe, die etwa einen Meter vor ihm kopfüber in der Luft schwebte.

"Severus! Lass mich sofort runter!" fauchte Amber aufgebracht.

"Warum?" ein süffisantes Grinsen umspielte dabei seine dünnen Lippen.

"Weil... weil..."

"Richtig. Dafür gibt es keinen Grund!"

Geschäftig begann der Tränkemeister nun per Hand die Halle aufzuräumen und ließ einzelne Stühle in Reih und Glied schweben.

"Severus! Kannst du mich jetzt bitte runterlassen! In wenigen Minuten wird Filch mit seiner Katze hier sein und die Türen für die Schüler öffnen!"

Aber der Angesprochene nahm gar keine Notiz von ihr. Zu fasziniert war er davon, seit Monaten wieder Dinge mit Zauberkraft von A nach B zu bewegen. Die große Halle sah schon fast wieder wie gewöhnlich aus. Als er sich schließlich überlegen grinsend nach Amber umwandte, um ihr sein Werk zu zeigen, drehte sich plötzlich ein Schlüssel im Schloss der Tür und ein Knarksen der schweren Eisenbeschläge war zu hören.

In Windeseile rannte Severus zu Amber, die mittlerweile mit dem Rücken zu ihm und verschränkten Armen vor ihm schwebte, löste den Zauber und mit einem entsetzten Aufkeuchen stürzte die Hexe in seine Arme. Nur ein paar Sekunden später hatte er mit ihr den Geheimgang erreicht und ließ sie auf den Boden sinken.

Severus sah erschrocken drein. Er hatte ihr schon wieder nicht geglaubt und auf Grund seines Enthusiasmus hatte er sowohl Zeit als auch mögliche andere Schlossbewohner vergessen. Offiziell galt er immer noch für tot. Und so sollte es auch bleiben. Dumbledore schien bereits wieder etwas mit ihm zu planen...

Aufgebrachte Augen funkelten ihn im Dunklen an: "Du... du... blöder... dämlicher... Vollidiot!" fauchte die Hexe erbost. "Wie kannst du nur! Du bist... ach... wenn Filch uns gesehen hätte..." plötzlich begann die Hexe zu lachen.

Severus sah sie irritiert an. War sie verrückt geworden?

"Das war fast wie früher, als wir uns immer vor Mrs. Norris versteckt haben!" kicherte Amber wie ein kleines Mädchen.


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