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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Der nächste Morgen

von Hoppenstedt

@HauselfeLilian: Hallo Neueinsteiger! Regulus ist leider nicht allzu lange dabei, aber ich hoffe, es gefällt dir trotzdem!
Welche FF schreibst du denn gerade?
Liebe Grüße :)

@*Lilian*: "Spaß" ist das richtige Wort :D

@Bella87: Ja, Mühe gegeben hat er sich und das sollte Amber genießen. Wer weiß, ob das immer so bleibt... ;)




Severus war früh wach gewesen, hatte dann geraume Zeit seine schlafende Freundin betrachtet und war schließlich leise aufgestanden, um ins Bad zu gehen. Die Gedanken an den gestrigen Abend und die damit verbundene Nacht schossen an seinem inneren Auge vorbei. Es hatte sich fantastisch angefühlt, ihre nackte Haut zu spüren, in sie einzudringen, ihr Stöhnen zu hören, ...

Mehr als einmal fragte er sich, warum er sich nicht schon viel früher hatte überwinden können. "Weil du dafür nicht bereit warst und es in einer Katastrophe geendet hätte", sagte eine leise Stimme in seinem Hinterkopf. Als Severus zwanzig Minuten später wieder ins Wohnzimmer kam, saß Amber bereits aufrecht unter der Decke vor dem Kamin und las ein kleines Pergament.

"Was ist das?" fragte der Tränkemeister dunkel und bestellte für sich und sie bei einem dienstbeflissenen Hauselfen Frühstück.

"Von Albus." seufzte die Hexe. "Die Weihnachtsfeier bei den Weasleys ist abgesagt worden. Das Haus scheint nicht sicher zu sein."

"Warum feiern sie dann nicht am Grimmauldplatz?" knurrte Severus. Sicher, er hatte keine Lust auf diese Feier, aber damit Amber nicht traurig war, hätte er sie zähneknirschend in Kauf genommen.

"Da ist es nicht sehr weihnachtlich, meinst du nicht auch?"

"Ich stimme zu." antwortete Severus aalglatt und setzte sich zu ihr, um mit ihr Brötchen zu essen und Tee zu trinken.

Amber entging nicht, wie er dabei mehrere Male mit prüfendem Blick ihren Körper hinauf- und hinabfuhr, um letztlich immer wieder bei ihren Brüsten hängenzubleiben, die nur spärlich von der Decke verhüllt wurden. Absichtlich beugte sie sich deshalb etwas nach vorn, damit Severus auch ihren nackten Rücken sehen konnte. Die Wirkung verfehlte ihn nicht. Nach kurzem Zögern strich er langsam über ihre weiche Haut. Amber sah ihn lächelnd an, was ihn erröten ließ, beugte sich dann zu ihm und küsste Severus zärtlich und verlangend.

Die Situation war mehr als aufreizend und fasst hätte sich der gestrige Abend wiederholt, da auch der Slytherin alles andere als abgeneigt war. Doch ein lautes "Klonk!" ließ die beiden aufschrecken.

"Dumbledore... Wer sonst." kam es von Severus reichlich genervt, nachdem er aufgestanden war und das Fenster geöffnet hatte.

Eine kleine Eule war augenblicklich hineingerauscht und brachte ein mit lila Tinte beschriebenes Pergament. Mit spitzen Fingern griff der Tränkemeister danach und gab der Eule einen Keks, worauf sie glücklich schuhute und davonflog.

Das Papier öffnend und kurz lesend verzog sich das Gesicht des Slytherin und er rollte genervt mit den Augen. "Weihnachten findet hier statt."

"Bitte? Was meinst du?" fragte Amber verwirrt.

"Der Orden des Phönix kommt nach Hogwarts. Wir sind zum Essen heute Abend in der Großen Halle eingeladen." mit knirschenden Zähnen ließ sich Severus wieder auf seine Decke fallen. Sämtliche eben noch in ihm befindliche Erregung war erloschen. Er gab Amber wortlos den Brief, den sie mit Begeisterung las.

"Aber das ist doch schön!" schnurrte die Hexe beschwichtigend und kuschelte sich an den dunklen Mann. "Remus wird sicherlich auch da sein und du kannst ihm berichten, dass du mit deinem Weihnachtsgeschenk richtig lagst."

Mit hochgezogener Augenbraue blickte der Slytherin seine Freundin an. "So? Lag ich?" raunte er leise und sah sie durchdringend mit seinen schwarzen Augen an, in denen ein eigentümliches Feuer loderte.

"Hm." summte Amber und fing erneut an, ihn zu küssen, um dann die Knöpfe seines Hemdes zu öffnen. Ihre reichlich anzüglichen Bewegungen veranlassten den Tränkemeister auch selbst aktiv zu werden und er ließ seine Hände mit den langen, schlanken Fingern auf Entdeckungsreise gehen...

***

"Wo ist denn dein Freund?" fragten Tonks und Remus wie aus einem Mund, als sie Amber allein in die Große Halle treten sahen. Was beiden sofort auffiel, war, dass die Hexe einen sehr ruhigen, ausgeglichenen Eindruck machte. Was auch immer an Heiligabend passiert war zwischen ihr und Severus, es hatte ihr gut getan.

"Ich glaube, er wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und kommt deswegen etwas später." lächelte Amber, wobei sie am liebsten laut losgelacht hätte. Der Tränkemeister war nämlich gerade hinter dem Rücken der beiden Freunde auf vier Pfötchen in Richtung Große Halle geschlichen.

Zehn Minuten später waren fast alle an dem festlich gedeckten Tisch versammelt. Professor Flitwick hatte sich alle Mühe gegeben und auch die anderen Professoren hatten kräftig beigesteuert. Was genau Mrs. Trelawney jedoch mit ihren riesigen schwebenden Glaskugeln, die gefährlich durch die Gegend eierten, hatte bezwecken wollen, wusste keiner so genau.

Amber war hocherfreut, all die lieben Gesichter wiederzusehen. Zum einen freute sie sich natürlich über ihre ehemaligen Lehrer, die sich teilweise kaum verändert hatten und die ihr alle möglichen Fragen stellten, allen voran, was sie hierhergebracht hatte. Aber darauf konnte die Hexe nicht antworten. Noch nicht.

Aber auch alle anderen bereiteten ihr große Freude. Die Weasleys waren vollständig versammelt, dazu viele Mitglieder des Ordens, Harry, Hermine und Albus Dumbledore. Letzterer hatte sich in einen knalllila Umhang geworfen, wohl passend zu seiner Tinte, und in seinem langen, weißen Bart leuchteten kleine, silberne Sterne.

Wohlwollend schritt er auf die Anwesenden zu und schüttelte Hände - kam dann auch zu Amber - und blickte sie über seine halbmondförmigen Brillengläser lächelnd an:

"Hübsch siehst du heute Abend aus, Amber. Möchtest du mir verraten, wo du unseren Tränkemeister gelassen hast?"

"Er wird gleich da sein."

"Das will ich hoffen. Mir fehlt nämlich auch noch ein großer, schwarzer Hund in unserer Versammlung... die beiden werden doch wohl keinen Blödsinn machen? Immerhin ist heute Weihna-"

Doch weiter kam der Schulleiter nicht in seiner Rede. Lautes Hundegebell war zu hören und nur Sekunden später jagte ein großer, zottiger Hund knurrend und zähnefletschend in die Halle. Doch er war nicht allein, sondern verfolgte eine Katze.

Genauer: Einen nachtschwarzen Kater mit funkelnden Augen. Elegant flitzte dieser durch die Beine der Menschen und sprang schließlich auf Ambers Schoß. Böse sah er auf den schwarzen Hund, der nur Zentimeter vor ihm stehen geblieben und außer sich vor Zorn war.

"Na, wir wollen doch nett zueinander sein." lächelte Dumbledore und klatschte vergnügt in die Hände, während er das Schauspiel beobachtete.

Der Kater hatte sich mittlerweile reichlich arrogant umgedreht und zeigte Sirius die kalte Schulter, was den Vierbeiner nur noch wütender machte. Alle am Tisch beobachteten gebannt die Szene und befürchteten gleichzeitig, der Hund könnte womöglich jeden Augenblick den Kater und damit Amber angreifen, als diese leise aber bestimmt zu sprechen anhob: "Severus, bitte."

Im nächsten Augenblick stand der Slytherin imposant und angsteinflößend neben der lächelnden Hexe. Die versammelten Professoren waren sprachlos, wussten sie doch, was man dem Tränkemeister angetan hatte. Alle hatten geglaubt, er sei längst nicht mehr unter den Lebenden. Schließlich trat Minerva McGonagall auf ihren ehemaligen Kollegen zu:

"Severus." flüsterte sie erstickt und griff bewegt seine Hand, die der Slytherin kurz drückte. Mehr brachte die Hauslehrerin Gryffindors nicht heraus, brauchte sie aber auch nicht. Severus hatte verstanden.

Dumbledore klatschte erneut in die Hände und ließ ein üppiges Essen auf dem großen Tisch erscheinen, der mitten in der Halle stand. Sofort versammelten sich alle darum. Severus setzte sich neben Amber, während Tonks und Lupin gegenüber Platz nahmen. Der große Hund, der sich leider nicht in richtiger Gestalt zeigen durfte, nahm neben Harry am anderen Ende des Tisches Platz und schien reichlich verstimmt.

Alles in allem war es jedoch ein sehr vergnüglicher Abend. Es wurde erzählt, gelacht, gesungen und gewichtelt. Lustige, brauchbare und seltsame Weihnachtsgeschenke wurden verteilt. Amber musste laut loslachen, als sie ein Handbuch für die Aufzucht von Hauskatzen ausgewickelt hatte. Dumbledore am anderen Ende des Tisches zwinkerte ihr verschmitzt zu. Severus warf derweil dem Schulleiter einen seiner berühmt-berüchtigten bösen Lehrerblicke zu.

Währenddessen wurde ein Toast nach dem anderen auf den Orden und schließlich auch auf den totgeglaubten Tränkemeister ausgebracht. Letzteren schien das erst noch reichlich zu nerven, dann entspannte er sich jedoch und unterhielt sich angeregt.

Sein Gesicht sollte jedoch noch einmal Anlass haben, sich zu verfinstern, als Albus einen Mistelzweig über den Tisch schickte, unter dem sich die Paare küssen mussten. Der Slytherin war alles andere als begeistert. Aber Dumbledore schien zu ahnen, dass sein Spion seiner Freundin diesen Brauch nicht abschlagen konnte.

Als der Zweig bei den beiden angekommen war, sah Amber ihrem Freund kurz in die Augen, zog sein Gesicht dann zu sich heran und gab ihm einen nicht gerade schüchternen Kuss. Severus konnte nicht verhindern, dass er dabei rot wurde, während sich einige seiner Kollegen bei dem ungewohnten Anblick köstlich amüsierten.

***

Es war schon späte Nacht, als die letzten Gäste reichlich angeheitert in ihre Schlafsäale schwankten. Allen voran hatte Hagrid kräftig einen über den Durst getrunken. Severus und Amber blieben zurück, ebenso Remus und Tonks. Die beiden Paare unterhielten sich noch eine Weile, bis sie sich trennten und in verschiedene Richtungen davon gingen.

Zwei blaue Augen beobachteten die Paare währenddessen unauffällig. Es war gut, dass sich diese vier Menschen so gut verstanden und Dumbledore hoffte inständig, sie würden auch miteinander arbeiten können. In seinem Kopf regte sich bereits ein Plan...


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