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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - keine Besserung

von Hoppenstedt

Die nächsten Tage wurden für Amber zu einer echten Zerreißprobe. Sie hatte Albus davon unterrichtet, dass Severus bereits mehrere Male die Augen geöffnet, jedoch nicht reagiert hatte.

Beide machten sich riesige Sorgen. In Amber aber reiften zusätzlich Zweifel. Hatten die anderen am Ende vielleicht doch Recht gehabt? Hätte sie ihn sterben lassen sollen? Dazu kam, dass der Tränkemeister seit Kurzem auch sehr unruhig schlief und völlig wirres Zeug erzählte. Nur ein Wort ergab immer wieder grausamen Sinn: "Sterben."

Jetzt saß sie seit einer halben Stunde am Bett des Verletzten, wobei ihr Blick einige Male ängstlich auf seinen offenen, aber regungslosen schwarzen Augen ruhte, und wechselte die Verbände. Manchmal hatte man in den letzten Tagen und Wochen noch den süßlichen Geruch von Fäulnis gerochen, den schwere Verletzungen nach einiger Zeit verströmten.

Heute hatte sie jedoch einen großen Erfolg zu verzeichnen. Nachdem sie die Verbände um seine Brust und seinen gesamten Unterkörper entfernt hatte, brauchte Amber keine neuen anzulegen, weil Heilung eingetreten war.

Stattdessen griff sie nun zu einem anderen Tiegel mit grüner Tinktur, welche sie hauchdünn auf die Haut auftrug und einmassierte.

Dieser Vorgang war äußerst wichtig, da ihre zuvor immer verwendete Heilsalbe nicht nur heilte, sondern auch den unangenehmen Nebeneffekt der Lähmung hatte. Der Behandelte konnte nach dem Auftragen der Creme den betreffenden Körperteil nicht mehr wahrnehmen und auch nicht mehr bewegen.

Zumindest Brust, Beine und noch einiges anderes unterhalb des Bauchnabels würden für Severus in wenigen Minuten wieder spürbar sein.

Dumbledore war inzwischen eingetreten, hielt sich jedoch im Hintergrund und beobachtete aufmerksam die Situation. Auch ihm schien der starre Blick des Slytherin nicht zu entgehen.

Mit Interesse besah er sich jedoch die zu seiner Überraschung vollständig verheilte Haut seines ehemaligen Spions. Nicht eine Narbe war zu sehen! Dann fasste er einen Entschluss. Manche Menschen musste man zu ihrem Glück zwingen! Außerdem hatte er lange genug nur zugesehen.

Entschlossen ging der alte Zauberer auf das Bett zu, sah Amber, die gerade eine Decke über den Slytherin hatte ausbreiten wollen, durchdringend an und schickte sie dann kurz vor die Tür, um allein mit dem Verletzten zu sein.

"Severus!" herrschte er diesen mit strenger Miene und Stimme schließlich an. "Severus Snape!"

Als der Angesprochene jedoch noch immer nicht reagierte, hob er dessen Kopf empor, sodass sein Blick auf den eigenen entblößten Körper fallen musste. Soweit funktionierte der Plan.

Albus spürte ein Beben durch den dünnen Körper des Mannes gehen. Im nächsten Moment ließ Dumbledore ihn wieder zurück in die Kissen sinken. Vielleicht war seine Idee doch nicht die Beste gewesen?!?

Aber daran war nichts mehr zu ändern. Severus hatte die Augen geschlossen, atmete heftig und zitterte immer stärker. Von Angst gepackt, rief der Schulleiter schließlich nach Amber, die auch sofort zur Stelle war.

Albus ging ein paar Schritte zurück und sah, wie die Hexe sich auf den Bettrand setzte und eine Decke über den schwachen Körper ausbreitete. Severus´ Oberkörper zuckte unkontrolliert, sein Gesicht hatte sich wie vor Schmerzen verzogen.

Amber zog ihn dicht zu sich heran. Lehnte seinen Kopf an ihre Schulter, strich sanft über sein Haar und hielt ihn einfach nur fest. Und dann geschah das, womit weder Albus noch die Hexe vor ein paar Minuten gerechnet hätten: Severus fing an zu schluchzen und schließlich zu weinen.

Alles, was er erlitten hatte, ergoss sich in diesem einen Moment aus seiner verletzten Seele. Gleichzeitig war sein Gefühlsausbruch ein sicheres Indiz dafür, dass er sich an die letzten Wochen erinnern konnte. Er hatte seinen Verstand nicht verloren...


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Als ich das erste Harry-Potter-Buch las, habe ich mir meinen Bademantel angezogen und so getan, als ob ich Harry wäre. Ich rannte im ganzen Haus herum uuund... kann nicht fassen, dass ich das gerade erzählt habe.
Matthew Lewis