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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Erkenntnisse

von Hoppenstedt

Als Amber einen Tag später nach dem Unterricht die Räume des Tränkemeisters betrat, staunte sie nicht schlecht. Der Slytherin hatte einen riesigen Haufen von diversen Büchern aufgeschichtet.

"Was machst du denn hier?", fragte die Hexe perplex "Und woher hast du die ganzen Bücher?"

Während Severus sich vor einen der Stapel in den Sessel fallen ließ, gab er eine ziemlich einsilbige Antwort: "Bibliothek."

"Wie bist du da hinein gekommen? Du sollst dich doch nicht in Hogwarts blicken lassen!" kam Ambers entsetzter Ausruf.

"Ich war nach den Schließzeiten dort. Und ich bringe die Bücher auch wieder zurück." kam es genervt knurrend vom Meister der Zaubertränke. Doch im nächsten Moment riss er sich zusammen. Er hatte sich doch fest vorgenommen, nicht ständig in alte Muster zu verfallen!

Über sich selbst wütend und innerlich fluchend, atmete er kurz tief durch, um dann etwas versöhnlicher fortzufahren: "Ich habe etwas gefunden." Severus zog die Hexe auf seinen Schoß.

Er breitete ein großes, altes, in Leder gebundenes Buch auf ihren Knien aus. Mit seinen schlanken Fingern tippte er auf einen Artikel und wartete dann gespannt auf Ambers Reaktion.

"Bist du dir sicher?" fragte sie nach einiger Zeit des Schweigens befangen. Eiskalte Schauer rannen über ihre Haut. Was dort auf dem Papier stand, durfte nicht wahr sein.

"Hältst du das für so abwegig?" raunte Severus mit dunkler Stimme. Er war von seinem Fund überzeugt. Alles passte zusammen.

"Horcrux", flüsterte Amber leise "Ich habe vorher noch nie davon gehört. Nichtsdestotrotz klingt das alles so grausam und so sehr nach schwarzer Magie, dass-"

"-es geradezu perfekt auf ihn passt."

"Wie viele? Was denkst du?" fragte Amber gespannt und mit Angst in der Stimme.

"Das sollten wir Albus fragen, wenn er mal von seinen Reisen zurückkommt."

Die Hexe nickte beklommen. "Er hat gesagt, dass er morgen wieder zu sprechen wäre."

"Lass uns solange ruhig bleiben. Vielleicht sollten wir nicht gleich das Schlimmste annehmen." versuchte Severus die geschockte Hexe zu beruhigen. Vorsichtig zog er sie in seine Arme und drückte sie an sich.

"Wollen wir uns schlafen legen?" fragte er nach einigen Minuten, während er erfolglos ein Gähnen zu unterdrücken versuchte.

Amber schien ähnliche Gedanken zu hegen und erhob sich kommentarlos, wobei sie Severus mit sich zog. Beide verschwanden im Schlafzimmer und nur Minuten später hatte sich der Tränkemeister an den schlanken Rücken seiner Freundin - Sie waren jetzt offiziell zusammen und Dumbledore wusste großartigerweise noch von nichts! - gekuschelt und ihr Haar geküsst.

Amber hatte daraufhin seinen Arm genommen und ihn um sich gelegt. Seine Hand kam dabei auf ihren Brüsten zum Liegen. Natürlich hatte sie dies genau so geplant. Sie wollte ihn, egal wie müde sie war, aus der Reserve locken. Immerhin hatten sie noch nicht miteinander geschlafen. Mehr als kuscheln ließ Severus nicht zu.

Der Slytherin wagte kaum zu atmen. Noch nie hatte er die Frau neben sich so intim berührt. Er wollte auch nicht weitergehen. Seine inneren Barrikaden hielten ihn ab. Als er schließlich ihren ruhigen Atem vernahm und ihre Brust sich gleichmäßig hob und senkte, schlief auch er ein.

Einige Stunden später erwachte Amber kurz. Das Feuer im Kamin war fast heruntergebrannt und sie musste es mit einem kurzem Schlenker ihrer Hand wieder entfachen. Dann blickte sie auf den Schlafenden neben sich. Er hatte sich im Bett herumgedreht und lag jetzt mit dem Rücken zu ihr.

Amber rutschte dicht an ihn heran und tauschte mit ihm die Position, indem sie sich nun an seinen Rücken kuschelte und ihren Arm um ihn schlang. Ihre Hand streichelte dabei zärtlich über seine Brust. Nur Minuten später schlief sie wieder. Doch nicht lange.

Im Schlaf spürte sie, wie der Mann neben ihr unruhig wurde. Sein ganzer Körper war steif und zitterte. Erschrocken schlug Amber die Augen auf. Hatte sie geträumt? Nein. Severus schien wirklich schlecht zu träumen. Seine Lippen waren weiß aufeinandergepresst, seine Hände zu Fäusten geballt. Feine Schweißperlen standen auf seiner Stirn und sein Körper krümmte sich wie unter Schmerzen.

Amber versuchte beruhigend auf ihn einzureden und hielt ihn in ihrer Umarmung fest. Aber das machte es nur noch schlimmer, wie sie entsetzt feststellte.

Schließlich fuhr Severus mit einem Aufschrei aus seinem Albtraum empor. Er schien nicht zu wissen, wo er war und rutschte panisch von der Hexe weg, bis er fast aus dem Bett fiel. Amber folgte ihm und nahm sein Gesicht in ihre Hände.

"Nicht anfassen!" schrie er aufgebracht und versuchte zu entkommen. Verzweifelt schlug er mit den Armen um sich.

"Severus! Sieh mich an! Du bist in Sicherheit. Alles ist gut. Severus?" redete sie auf ihn ein, während sie seinen Armen auswich. Tatsächlich kam der Schlafende kurz darauf zu sich.

Irritiert sah er sich um, erkannte seine Umgebung und dann Amber. Er fing an zu zittern. "Tut - mir - leid." kam es abgehackt von ihm, doch die Worte waren kaum zu verstehen.

"Was ist passiert?", fragte Amber besorgt, um dann nach einem Moment des Schweigens hinzuzufügen: "Möchtest du mit mir darüber reden?"

"Ich habe geträumt..." sagte er leise. Sein Blick lag starr auf einem Punkt auf der Bettdecke. Seine Hände hielt er verkrampft im Schoß. "Ich war wieder in der Folterkammer. Und... und er war da."

"Wer?" fragte Amber vorsichtig. "Voldemort?"

Der Slytherin schüttelte langsam den Kopf. "Nein." Seine Stimme klang rauh, als er fortfuhr: "Greyback... Ich... ich lag auf der Seite am Boden... und... und er war plötzlich hinter mir. Ich habe... seinen Körper gespürt... und dann... er hat...er hat mich..."

Der Tränkemeister konnte nicht weiter sprechen. Das Beben seines Körpers wurde stärker. Amber zog die Decke zu ihm heran, legte sie um ihn und nahm ihn ganz vorsichtig in die Arme. Der Blick, den er ihr daraufhin zuwarf, war der eines gebrochenen Mannes. Die Hexe war tief getroffen.

"Was hat er mit dir gemacht?" flüsterte sie leise. Sie wusste, dass es grausam war, ihn zu drängen. Aber er musste darüber reden, damit er es verarbeiten konnte.

Betrübt sah der Angesprochene vor sich hin. Eine Träne lief an seiner langen Nase herab und glitzerte dort. Amber wischte ihm über das Gesicht und wartete. Immer wieder war ein ersticktes Schluchzen zu hören.

Nach geraumer Zeit fing Severus erneut an zu sprechen: "... missbraucht."

Das Wort stand grausam im Raum. Amber hatte es bereits geahnt, aber es zu wissen, war etwas ganz anderes. Das einzige, was sie in dieser Situation tun konnte, war bei ihm sein. Eine halbe Ewigkeit lag er deswegen in ihren Armen, bis er erschöpft erneut einschlief.


Puh! Ein schwieriges Kapitel. Aber es musste sein. Hier nun noch etwas Nettes, nämlich eine kleine Umfrage an alle: Wenn der Tränkemeister tatsächlich ein Animagus wird, welches Tier sollte er dann sein?


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Es hat mich beruhigt, zu sehen, dass eigentlich niemand die Szenen beim ersten Take schafft.
Evanna Lynch