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Fanfiction

Waiting for the Night - Snape der Todesser

von Nashira1

13. Kapitel: Snape der Todesser

„Du kannst dich unglaublich glücklich schätzen, dass ich es war, der Nachtwache hatte und dich gefunden hat. Woanders würdest du nicht so leicht davon kommen.“ Lupin zündete mehrere, große Kerzen in seinem Büro an. Er war keineswegs sauer. Nein, er sorgte sich um sie, mal wieder.
„Professor, es tut mir Leid. Kann ich nicht gehen?“ Mira hatte auf dem Stuhl gegenüber seines Schreibtisches Platz genommen. Lupin stützte sich mit beiden Händen auf diesem ab und sah sie mit seinem typischen sorgenden Blick an, der ihr in Windeseile ein schlechtes Gewissen bereitete.
„Nicht, bevor du mir nicht sagst, was du um diese Zeit dort unten getrieben hast. Gerade dort, im Reich der Slytherins.“ Seine Stimme bekam einen leicht sarkastischen Unterton. Nun ließ er sich ebenfalls, gespannt auf ihre Antwort, auf einem Schreibtischstuhl nieder.
„Ich, ehm...“ Mira stockte, denn ihr viel partout keine passende Ausrede ein.
„Mira, bitte lüg mich nicht an. Sei ehrlich zu mir, ich bin auch immer ehrlich zu dir gewesen.“ Der Professor rückte näher an den Tisch heran.
„Pfff, das ist doch nicht Ihr ernst“, platzte es aus ihr hinaus.
„Wie bitte?“ Lupin schien verwirrt. Mit dieser Reaktion hatte er definitiv nicht gerechnet.
„Sie waren doch der verdammte Werwolf der mich und Severus eines Nachts angriff!“, schrie Mira empört, sprang auf und stieß dabei den Stuhl, auf dem sie gesessen hatte, um. „Ich habe Ihnen immer alles anvertraut, aber Sie waren nie ehrlich zu mir.“ Lupin starrte sie mit großen Augen an und war für einen kurzen Augenblick sprachlos.
„Dann habe ich mich also doch nicht geirrt. Ich wusste doch, dass da noch jemand war.“ Er erhob sich ebenfalls und ging um den Schreibtisch zur wütenden Mira hinüber. „Als ich mich in jener Nacht zurück verwandelte, war ich mir sicher, dass ich auf zwei Menschen gestoßen war. Ich hielt es jedoch nur für eine Einbildung.“
„Ich dachte Werwölfe können sich nach ihrer Rückverwandlung nicht mehr an das Geschehene erinnern?“
„Ja, das ist auch normalerweise so. Ich kann es mir doch auch nicht erklären. Irgendwie beginne ich mich zu verändern. Es tut mir Leid“, sagte Lupin mit leiser, kraftloser Stimme und blickte verzweifelt gen Boden. „Moment mal!“ Er sah Mira erstaunt an. „Severus?“
„Eh, ich meine natürlich Professor Snape.“ Ihr Herz schlug binnen weniger Sekunden so schnell und kräftig, dass sie es in ihrem gesamten Körper pochen spürte.
„Mira, was um Himmels Willen machst du nachts draußen zusammen mit Professor Snape?“ Seine Stimme hatte wieder an Festigkeit gewonnen. Erneut ging er auf sie zu und packte sie sanft an beiden Oberarmen. Mit durchdringendem Blick sah der Professor zu ihr hinab, als versuche er ihre Gedanken zu lesen.
„Ich war nur so draußen. Ich wollte frische Luft schnappen und habe einen kleinen Spaziergang gemacht. Dann griffen Sie mich an. Zum Glück war Sev... eh ich meine Professor Snape auch grade draußen und rettete mich vor Ihnen. Wenn er nicht zufällig vorbei gekommen wäre, hätten Sie mich getötet“, antwortete Mira vorwurfsvoll um von ihr selbst abzulenken, doch davon ließ er sich keineswegs beeindrucken.
„Beantworte mir bitte diese Frage: Warum nennst du ihn, deinen Lehrer, beim Vornamen? Und diese Geschichte glaube ich dir nicht“, sagte Lupin hart und verstärkte seinen Griff. Er hatte seinen sorgenden Blick aufgesetzt, der Mira verunsicherte, da sie ihm nicht in die Augen sehen konnte, ohne sich Vorwürfe darüber zu machen, dass sie ihm nicht die Wahrheit sagen konnte.
„Wir verstehen uns lediglich gut. Er bat mich um Verzeihung, wegen der Sache mit Malfoy.“ Mira blickte verlegen zu Boden.
„Was läuft da zwischen dir und Snape? Und woher weißt du eigentlich, dass ich der Werwolf bin?“ Er schüttelte sie ein wenig, um sie zur Wahrheit zu drängen.
„Er hat’s mir erzählt. Zwischen mir und ihm läuft nichts, bitte glauben Sie mir. Er wäre doch eh viel zu alt.“
„Hab ich’s mir doch gedacht. Du hättest es zwar auch von Harry, Ron oder Hermine wissen können, aber dies schien mir dann doch wahrscheinlicher.“ Lupin ließ von ihr ab und drehte sich zum Fenster.
„Verdammt“, murmelte sie vor sich hin. Wenn Mira vorher gewusst hätte, dass sie diese Information genau so gut von ihren Freunden haben könnte, dann hätte sie ihm wohl genau dies erzählt.
„Mira, Liebes, dir ist wohl klar, dass ich Professor Snape aufsuchen und ihn hiermit konfrontieren werde.“ Er sah vom Fenster aus zu ihr hinüber.
„Nein Professor, ich bitte Sie, können wir dies hier nicht einfach vergessen?“ Mira eilte verzweifelt zu ihm und umfasste seinen linken Arm. „Ich flehe Sie an!“
„Du glaubst doch nicht, dass ich einfach so zulasse wie einer meiner Kollegen etwas mit einer Schülerin anfängt. Ich will dich doch nur schützen“, erklärte Lupin und legte ihr eine Hand sanft auf die Schulter.
„Aber das dürfen Sie ihm nicht antun“, sagte Mira, mit den Tränen ringend, „Nicht bei all dem was Sie ihm schon angetan haben.“
„Ihr scheint euch wohl doch näher zu stehen als ich dachte. Seit wann?“ Lupin zog neugierig die Augenbrauen hoch.
Mira seufzte. „Seit ungefähr zweieinhalb Monaten.“ Sie hielt es für außerordentlich zwecklos ihn weiterhin anzulügen, nachdem sie ihm nun schon so vieles offenbart hatte. Die Schülerin ließ sich niedergeschlagen erneut auf den Stuhl fallen. Lupin eilte zu ihr hinüber und kniete sich sorgend vor ihre Gestalt.
„Das kannst du nicht tun, Mira. Du solltest die Finger von ihm lassen. Naja, eigentlich sollte er eher die Finger von DIR lassen. Dieses Scheusal!“, sagte er aufgebracht.
„Nein Professor, er ist kein Scheusal. Er ist so ein netter, fürsorglicher Kerl.“ Mira gestikulierte wild mit den Händen.
„Nett und fürsorglich? Das ist doch nicht dein Ernst! Was war denn bitte an dem Tag als er dich angriff? Als er dir an die Kehle ging?“, rief er verdrossen und erhob sich aufs Neue.
„Er hat sich dafür entschuldigt und ich glaube wirklich, dass es ihm Leid tut. Seitdem war er äußerst liebevoll“, übertrieb sie, um den Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste von ihrer Meinung zu überzeugen. Snape war keineswegs so wie sie ihn vor Lupin darstellte. Er war kein sonderlich charmanter Zeitgenosse, jedoch musste sie sich eingestehen verrückt nach seiner attraktiven, geheimnisvollen Art zu sein. Verrückt nach seinen langen, schwarzen Haaren. Verrückt nach seinen treuen, bernsteinfarbenen Augen. Verrückt nach seiner wundervollen, rauen Stimme. Einfach verrückt nach seinen Berührungen und...
„Mira? Hallo? Ich rede mit dir.“ Lupin unterbrach sie in ihren gedanklichen Schwärmereien. Er hatte sich mittlerweile ihr gegenüber auf seinen Schreibtisch gesetzt, ohne dass sie dies bemerkt hatte.
„Was ist?“ Mira sah vom Boden zu ihm hinauf.
„Bitte vertrau mir.“ Lupin beugte sich wieder zu ihr herunter und legte seine Hände schützend auf ihre Schultern. „Snape ist kein guter Mensch. Er ist böse. Du kannst ihm nicht trauen.“
„Nein!“ Urplötzlich schossen ihr Tränen in die Augen. „Rede nicht so über ihn.“
„Hör mir zu: Ich kenne ihn weitaus besser und länger, wie du ja weißt, als du“, sagte Lupin durchdringend und blickte ihr tief in die Augen, „Du bist so naiv. Du kennst ihn überhaupt nicht.“
„Aber er vertraute mir Sachen an, von denen er behauptete, dass nur ich und eine weiter Person darüber informiert sind. Severus vertraut mir.“ Stur unterband sie den Körperkontakt zu Professor Lupin, indem sie sich erhob und zur Seite wich. Mira schlenderte nun ebenfalls zum Fenster hinüber, durch das der abnehmende Mond, der sich zwischen den düsteren Wolkenschleiern allmählich zeigte, schien und das Büro in sanftes, weißes Licht tauchte.
„Vertraute er dir auch an, dass er ein Todesser ist?“
Stille.
Sprachlos und mit leerem Blick starrte Mira hinaus auf die Ländereien von Hogwarts. Ihr Herz hörte für einen kurzen Moment auf zu schlagen und ihre Augen füllten sich mit Tränen. Lupin würde sich so etwas doch nicht ausdenken, nein das würde er gewiss nicht.
„Du wusstest es nicht, oder?“ Mira nahm seine Stimme dicht hinter sich wahr. Sie schüttelte andeutend den Kopf, ohne sicher zu sein, dass er dies mitbekam.
„Nein“, schluchzte sie schließlich leise.
Lupin flanierte vorsichtig um sie herum und erhaschte einen Blick auf ihr tränendurchnässtes Gesicht. Mit einem tiefen Seufzer nahm er schließlich vor ihr auf der Fensterbank Platz. Jedoch starrte Mira weiterhin an ihm vorbei, hinaus in die leere Dunkelheit.
„Ist das wahr?“ Sie sah ihn ausdruckslos an.
„Ja, Süße, das ist es zweifellos. Er ist einer der treusten Anhänger Voldemorts. Zwar gibt er Dumbledore vor nur eine Art Spion zu sein und Voldemort für ihn auszuspionieren, aber das glaube ich nicht. Ich kenne Snape. Er war schon immer fasziniert von der dunklen Seite.“ Sanft strich er ihr die Tränen aus dem Gesicht.
„Aber das kann doch nicht sein. Severus ist so gut zu mir. Er kann nicht böse sein.“ Sie sah ihn mit gequältem Ausdruck in den Augen an, als wolle sie ihn dazu bringen zu sagen er hätte alles nur erfunden.
„Snape spielt dir nur etwas vor. Er will nur seinen Willen. Fall nicht auf ihn rein.“
„Nein! Nein, das ist nicht wahr! Sie lügen mich an!“ Stur wandte sich Mira von ihm ab und eilte schnurstracks aus seinem Büro.
„Mira, warte...“ Doch sie war schon verschwunden und die Tür knallte laut hinter ihr zu.
Lupin hielt es nicht für sinnvoll ihr nachzuhetzen und blieb somit auf der kalten Fensterbank sitzen. Er musste sie von Snape abbringen. Doch wie sollte er dies bloß anstellen? Mira schien ziemlich vernarrt in diesen Mistkerl zu sein. Er würde ihr nur schaden, da war Lupin sich sicher. Dann kam ihm ein Gedanke. Eine Idee, wie er sie definitiv von ihm abbringen konnte. Es war ein furchtbarer Plan, das war ihm bewusst. Ein absolut schreckliches, hinterhältiges Vorhaben.


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Als ich das erste Harry-Potter-Buch las, habe ich mir meinen Bademantel angezogen und so getan, als ob ich Harry wäre. Ich rannte im ganzen Haus herum uuund... kann nicht fassen, dass ich das gerade erzählt habe.
Matthew Lewis