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Fanfiction

Waiting for the Night - Das Weihnachtsfest

von Nashira1

14. Kapitel: Das Weihnachtsfest

Die nächtlichen Treffen mit Professor Snape schlauchten Mira sehr. Zwar schlief sie oft bei ihm, wenn sie denn überhaupt zum Schlafen kamen, aber sie huschte jeden Morgen schon früh zurück in ihr eigenes Bett, bevor ihre Mitschüler erwachten. Doch nun standen die Weihnachtsferien vor der Tür und die meisten packten ihre Sachen um die Festtage mit ihren Familien zu verbringen. Harry, der Weihnachten bei seinen grausamen Verwandten entgehen wollte, verweilte bei den Weasleys. Hermine würde, wie Mira selbst, zurück zu ihren Muggeleltern fahren, um Weihnachten auf die ganz traditionelle, nicht magische Art zu feiern.
„Ich werde dich vermissen.“ Sanft schmiegte sie sich an seinen warmen Körper. Snape fuhr ihr zärtlich durch die gewellten Haare, um sie darauf fest in die Arme zu schließen.
„Ich dich auch, Süße. Am liebsten würde ich dich über die Festtage mitnehmen“, sagte er zart und küsste sie auf die Stirn.
„Und wie sollte ich das meinen Eltern erklären?“ Ein leichtes, kaum merkbares Lachen glitt über ihre Lippen. Ohne ein weiteres Wort lagen sie da, in seinem weichen Bett mit der schwarzen Bettwäsche. Ein paar Kerzen tauchten das Schlafzimmer in warmes, romantisches Licht. Mira genoss es in seinen Armen zu liegen. Sie konnte einfach nicht genug von ihm bekommen. Auch wenn sie an dem, was zwischen ihnen passierte, zweifelte. Wenn er sie voller Liebe ansah, dann glaubte die Schülerin, dieser Blick galt nicht ihr, sondern Lily. Wenn er sie küsste, dann glaubte sie dieser Kuss galt nicht ihr, sondern Lily. Eigentlich würde sie sich nicht auf so etwas einlassen, denn dafür war sie zu stolz, doch sie konnte nicht anders. Mira konnte sich nicht von Snape entfernen ohne eine tiefe Sehnsucht zu verspüren. Sobald sie morgens in ihrem eigenen Bett lag, vermisste sie ihn. Wie könne sie sich also voll und ganz von ihm trennen?
„Ganze drei Wochen“, seufzte sie schließlich, „Wie soll ich das nur überleben?“
„Die gehen sicher schnell vorbei. Aber ich sag dir: Es wird keine Sekunde vergehen in der ich nicht an dich denken werde“, versprach Snape voller Wärme und presste ihren entblößten Körper noch fester an seinen.
„Ich muss jetzt langsam gehen“, sagte Mira nach einem Blick auf die Uhr schluchzend. Bei diesen Worten legte er sich auf die Seite in ihre Richtung und drückte die Schülerin, die zuvor ruhend auf seinem Oberkörper lag, wieder fest an sich, als wolle er sie nicht gehen lassen. Sie schloss genießend ihre Augen.
„Soll ich dich nach oben bringen?“ Snape küsste sie zärtlich und fuhr mit einer Hand ihre weiblichen Rundungen ab.
„Nein, was ist wenn uns jemand bemerkt? Ich habe alleine schon immer Angst entdeckt zu werden. Und wenn wir dann auch noch zusammen nachts durch das Schloss schlendern“, sie zögerte, „außerdem wollen wir uns ja noch voneinander verabschieden.“ Mira erwiderte seinen Kuss lang und ergiebig.
„Ok, ich habe es mir anders überlegt: Ich lasse dich nicht gehen.“ In diesem Moment warf er sie auf den Rücken und stürzte sich wild auf sie.
„Das hättest du wohl gerne so“, lachte Mira. Sie war so glücklich. Glücklicher als je zuvor. Mittlerweile hatte er seine harte Schale ihr gegenüber völlig abgelegt. Lediglich in seinem Unterricht oder wenn sie sah, wie er mit anderen Schülern umging, wurde sie an seine gemeine, unfreundliche Art erinnert, die, je besser sie ihn kannte, immer unechter auf sie wirkte.
„Über was denkst du nach, Süße?“, fragte Snape und strich ihr, sich immer noch über sie stützend, sanft eine Haarsträhne aus dem schönen Gesicht.
„Ich frag mich nur warum du nach außen hin immer so boshaft und lieblos bist? Ich merke ja, dass du nicht wirklich so bist wie du dich vor den anderen Schülern und Lehrern gibst“, antwortete Mira nach einer Weile, „aber ich bin natürlich mehr als froh das Privileg deiner Güte und Warmherzigkeit genießen zu dürfen“, schob sie eilig hinterher und küsste ihn grinsend.
„Sagen wir mal so: Meine Vergangenheit hat mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin. Nur du hast es geschafft mich zu zähmen.“ Snape starrte sie voller Liebe an. „Kaum zu glauben. Ich hätte niemals gedacht, dass jemand, nach Lilys Tod und nach allem was geschah, dazu in der Lage ist. Ich bin so froh, dass ich dich habe.“
Trotz dieser wundervollen Worte versetzte Mira der Name „Lily“ einen fürchterlichen Stich ins Herz. Dort war wieder der Beweis dafür, dass sie ihn niemals ganz für sich haben wird. Snape würde noch sein Leben lang an seiner alten Liebe hängen.
„Das ist lieb, aber nun muss ich aber auch wirklich gehen.“ Rasch befreite sie sich aus seinem Bett und zog ihre Kleidung über, die überall im Raum verteilt lag. Nachdem sie zu guter Letzt ihre Schnürsenkel zusammen gebunden hatte und sich wieder erhob stand ein splitternackter Snape vor ihr.
„Ich hoffe du weißt was ich für dich empfinde, Mira“, sagte er ernst und küsste sie zum letzten mal.
„Und ich hoffe, dass du auch weißt was ich alles für dich empfinde“, erwiderte sie und küsste ihn ebenfalls leidenschaftlich. Die Schülerin zückte ihren Zauberstab und legte den Unsichtbarkeitszauber über sie, den sie mittlerweile perfekt beherrschte. Snape streckte sehnsüchtig seine Hand blind nach ihr aus. Die unsichtbare Mira nahm diese zart und verschwand darauf durch die Tür in die Dunkelheit.

„Und wie gefällt es dir bis jetzt bei uns in Hogwarts?“, fragte Hermine neugierig und riss somit Mira aus ihren Gedanken.
„Oh, sehr gut. Das Schloss und die Ländereien sind viel schöner, als auf meiner alten Schule. Ich bin sehr zufrieden“, antwortete sie lächelnd und schaute wieder verträumt aus dem Fenster des Hogwartsexpresses. Sie fragte sich ob es ihr wohl dort auch so gut gefallen würde, wenn sie Snape nicht kennen gelernt hätte. Verdammt. Schon wieder dachte sie an ihn. Seit sich Mira eines Nachts von ihm verabschiedet hatte, ging er ihr nicht mehr aus dem Kopf. Seine langen schwarzen Haare, seine blasse Haut, seine rauchige Stimme, seine bersteinfarbenen Augen ließen sie nicht mehr los.

Konnte es Liebe sein?

„Ich hoffe es ist kein Problem für deine Eltern“, hörte sie Harry im Hintergrund sagen.
„Ach quatsch. Meine Eltern freuen sich immer, wenn du zu Besuch kommst. Und Ginny erst...“ Ron verdrehte genervt die Augen. „Sie redet nur von dir. Du bist zwar mein bester Freund, aber sei mir nicht böse: Ich kann deinen Namen langsam nicht mehr hören.“ Alle außer Ron lachten.
„Gleich sind wir endlich da“, freute sich Hermine und nahm ihren roten Kater Krummbein auf den Arm, „Freust du dich schon auf Zuhause?“ Sie richtete sich an Mira.
„Ja, schon. Meine beste Freundin aus den USA kommt nach den Feiertagen eine Woche über Silvester zu mir. Ich habe sie seit meinem Umzug im Juni nicht mehr gesehen. Aber ich bin schon traurig. Ich fühle mich sehr wohl in Hogwarts“, erklärte Mira mit den Gedanken erneut bei Snape.
„Ich denke das tun wir alle“, behauptete Harry grinsend, „Wenn doch nur nicht die Slytherins und Professor Snape wären...“
Mira hätte nur zu gerne dagegen argumentiert, doch sie konnte sich im letzten Augenblick noch fangen und stimmte ihm zaghaft nickend zu.
„Da ist King’s Cross.“ Ron deutete aus dem Fenster auf einen riesigen Bahnhof, der langsam vor ihnen erschien.
Als der Hogwartsexpress am Gleis 9 ¾ quietschend zum Stehen kam, erkannte Mira schon ihre Eltern und ihren kleinen Bruder in der Menge stehen. Eilig nahm sie ihr Handgebäck und preschte aus dem Abteil hinaus auf den Bahnsteig.
„Mira, Schatz. Da bist du ja endlich.“ Ihre Mutter schloss sie liebend in die Arme. Ihr Vater folgte sogleich.
Nachdem sie sich von ihren Freunden verabschiedet und ihnen ein schönes Weihnachtsfest gewünscht hatte, verließ sie zusammen mit ihrer Familie den überfüllten Bahnhof. Miras Vater, David Clarks, lud ihr Gepäck in den kleinen Van, der auf dem großen King’s Cross Parkplatz stand.
„Wie ist es auf der neuen Schule? Hast du dich gut eingelebt?“, fragte Amber Clarks interessiert.
„Es ist super, Mum. Ihr solltet mal das Schloss und die Länderein sehen. Es ist einfach wunderschön dort“, antwortete Mira begeistert.
„Deine Freunde scheinen echt nett zu sein.“ David sah Harry, Ron und Hermine nach, die ihnen zum Ausgang gefolgt waren und nun ebenfalls mit ihren Familien verschwanden.
„Wäre dieser Harry nichts für dich?“, fragte Amber ihre Tochter interessiert.
„Nee, eher nicht.“ Miras Gesicht verzog sich angewidert, als sie in ihren Gedanken Snape durch Harry an ihrer Seite austauschte. Schnell wischte sie diesen Gedanken beiseite. „Das ist doch der Typ von dem ich dir erzählt habe. Du weißt schon, der Held der Zauberwelt.“ Ein sarkastischer Unterton lag schwer in ihrer Stimme.
„Ah, du meinst den, der gegen diesen dunklen Lord da gesiegt hat.“
„Also ich könnte keinen ernst nehmen, der sich selbst als dunklen Lord bezeichnet“, warf ihr Vater belustigt ein, als er Miras kleinen Bruder Benjamin auf der Rückbank anschnallte.
„Naja, von siegen kann man da wohl nicht sprechen.“ Mira ignorierte den überflüssigen Spruch ihres Vaters und wendete sich wieder ihrer Mutter zu, die aufmerksam zuhörend an der Autotür stand. „Er war immerhin noch ein Kleinkind, als Voldemort seine Eltern tötete und sich dann geschwächt zurück zog.“ Ohne sichtliche Gefühlslage stieg sie in den Wagen zu Benjamin.
„Der arme Junge.“ Amber blieb wie angewurzelt an der geöffneten Tür stehen.
„Steig endlich ein, Schatz. Wir wollen fahren“, rief David vom Inneren des Vans seiner Frau zu, die daraufhin schleunigst einstieg.

Die knapp anderthalb Stunden Fahrt zurück nach Gillingham durch die verschneite Landschaft Englands zog sich wie Kaugummi. Mira blickte größtenteils aus dem Fenster, in die trostlose Gegend, von der die Landstraße umzingelt wurde. Nervigen Fragen ihrer Eltern wich sie gekonnt aus und verfiel erneut den Gedanken an Snape. Tiefe Trauer erfüllte ihren Körper, denn sie vermisste ihn bereits so sehr. Wie konnte das nur sein? Wie konnte sie so intensive Gefühle für ihn entwickeln? Mira hoffte nur, dass er genau so empfand. Sie wusste zwar ganz genau, dass sie niemals eine glückliche Beziehung führen konnten, alleine schon wegen des Alterunterschiedes, doch es war ihr in diesem Augenblick egal.
„Und hier sind wir auch schon.“ Als David in die verschneite Einfahrt fuhr, wurde Mira aus ihren Gedanken gerissen. Sie hatte das Haus ganz anders in Erinnerung, immerhin hatte sie bis zu diesem Zeitpunkt mehr Zeit in Hogwarts, als in ihrem neuen Zuhause verbracht.
Als sie hineingingen sprangen Mira sogleich riesige Mengen an bunten Lichtern und Weihnachtsschmuck ins Auge. Ein prachtvoll geschmückter Weihnachtsbaum ragte im Wohnzimmer bis zur Decke hinauf.
„Freust du dich schon auf Weihnachten?“ Amber hatte Miras Bewunderung für den außerordentlich großen Weihnachtsbaum bemerkt.
„Eh, naja. Es geht. Ich bin ja kein Kind mehr“, machte sie ihrer Mutter bewusst und schlenderte hinauf in ihr Zimmer.
Geschlaucht ließ Mira sich auf ihr Bett fallen. Morgen war schon Heilig Abend, dachte sie. Das Fest der Liebe. Nur der Mann, den sie liebte würde nicht da sein.

„Mach mein Geschenk zuerst auf“, piepste Benjamin fröhlich.
„Na gut.“ Mira suchte unter dem Weihnachtsbaum nach dem Geschenk ihres Bruders. Es war äußerst flach und quadratisch. Das Geschenkpapier war unsauber und klobig um den Gegenstand, dessen Kanten dadurch zum Vorschein kamen, gewickelt.
„Oh wie süß von dir“, freute sich Mira nachdem sie die unschöne Verpackung entfernt hatte. In den Händen hielt sie ein eingerahmtes, selbstgemaltes Bild, auf dem sie Hand in Hand mit ihrem Bruder zusehen war. Über dem Gemalten stand in großen, unsauberen Druckbuchstaben „Für die beste Schwester der Welt“ geschrieben.
Nachdem Mira auch das Geschenk ihrer Eltern geöffnet hatte und ein wunderschönes Abendkleid in den Händen hielt, reichte David ihr noch ein kleines Päckchen.
„Hier, das ist eben mit einer schwarzen Eule gekommen. Ist sicher von einem deiner Zauberfreunde.“
Mira sah ihn verdutzt an. Damit hätte sie überhaupt nicht gerechnet. Als sie das grüne Geschenkpapier sorgfältig abstreifte fiel ein kleiner Fetzen Pergament zu Boden. Die Schülerin hob das Stück Papier auf und erblickte augenblicklich die geschwungenen Worte „Es wird keine Sekunde vergehen, in der ich nicht an dich denken werde“, die mit schwarzer Tinte notiert wurden.


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