
von Lily Luna Malfoy
Luna saß im Ravenclawgemeinschaftsraum und starrte ins Feuer des Kamins.
Um sie herum sprachen und lachten die anderen Schüler, doch sie selbst dachte an Blaise.
Sie war verwirrt, denn sie wusste nicht, warum er so einfühlsam war.
So weit sie wusste, war der Slytherin meist gemein zu Schüler aus anderen Häusern und es gab nur wenige Ausnahmen.
Das sie zu eben diesen gehören sollte, fand sie doch etwas merkwürdig.
Sie fragte sich auch schon die ganze Zeit über, warum er sie vor dem Krankenflügel umarmt hatte, denn so lange waren sie, wenn man das so nennen konnte, noch nicht befreundet!
Die Ravenclaw seufzte auf und nahm erst jetzt wieder war, dass sich noch Andere im Raum befanden.
Deshalb ging sie in ihren Schlafsaal und ließ sich auf ihr Bett fallen.
Es war inzwischen schon 18 Uhr und sie müsste eigentlich langsam zum Abendessen gehen, doch sie beschloss es ausfallen zu lassen.
Die Gefahr das sie Blaise anstarren würde, war zu groß.
Bei den vielen Gedanken, die sie sich heute über ihn gemacht hatte, war das gar nicht so unwarscheinlich.
Dann wollte sie sich diese Peinlichkeit lieber ersparen und einen Abend nichts essen.
Luna war, wegen den Strapazen des Tages, unglaublich müde und so schloss sie die Augen, um sie kurz auszuruhen.
Als sie ihre Augen wieder öffnete und einen Blick auf ihren magischen Wecker warf, musste sie feststellen, dass sie eingeschlafen war und er mittlerweile 24 Uhr anzeigte.
Da sie jetzt aber nicht mehr müde war, wie sie genervt feststellen musste, stand sie auf, glättete ihre Kleidung und schlich sich aus ihrem Schlafsaal, um die schlafenden Mädchen nicht zu wecken.
Als sie auch noch aus dem Gemeinschaftsraum gekommen war, drehte sie sich nach rechts und ging in Richtung Küche.
Sie hoffte, dass irgendeine Hauselfe ihr etwas zu Essen geben würde, denn ihr Magen knurrte jetzt unaufhörlich.
Als sie endlich bei dem Gemälde, welches den Eingang zur Küche darstellte, angekommen war, kitzelte sie die Birne auf dem Bild.
Diesen Trick hatte sie von Ginny, die ihn wiederum von Fred und George hatte.
Als das Portrait sich öffnete, zögerte sie nicht lange und ging ohne sich umzusehen hinein!
Als sie sich jedoch zu den Stühlen drehte, wäre sie am liebsten wieder schreiend hinausgelaufen.
Denn dort saß der einzige Grund, warum sie jetzt Hunger hatte.
Blaise Zabini.
Er hatte ein Butterbier vor sich stehen und schien sie nicht zu bemerken.
Als sie sich umdrehte, um zur Tür zu gehen, richtete sich seine Aufmerksamkeit plötzlich auf Luna und er fragte: „Hey, Luna, wann bist du denn gekommen?“
„Ich bin gerade erst zur Tür rein“, dass sie eigentlich gerade gehen wollte, ließ sie weg.
Er hatte es anscheinend nicht bemerkt, da musste sie ihm es nicht noch auf die Nase binden.
Anscheinend hatte Blaise schon etwas mehr Butterbier getrunken, denn er starrte für zehn Sekunden ins Leere, bevor er mit den Worten, „Setzt dich doch, hier ist genug Platz für uns beide!", auf den freien Stuhl neben sich klopfte.
Luna lächelte unsicher, weil er ja offensichtlich betrunken war, setzte sich aber trotzdem. „Warum sitzt du hier und trinkst Butterbier, Blaise?“. Der Angesprochene grinste und sagte: „Nicht nur du machst dir um eine Person, die im Krankenflügel liegt, Sorgen!“.
Luna‘s Unsicherheit, die sie seit der Umarmung mit sich herumgetragen hatte, verpuffte auf einmal und machte ihrem Mitgefühl platz.
Jetzt sagte sie zu Blaise fast genau das Gleiche, was er zu ihr gesagt hatte.
„Vergiss nicht, das wird schon! Hör auf Alkohol in dich reinzukippen, das bringt nichts!“, mit diesen Worten drückt sie ihn einmal kurz an sich, drehte sich dann um und spazierte zur Tür hinaus.
Das Hungergefühl hatte sie längst wieder vergessen.
Blaise hingegen schaute ihr nur mit einem dümmlichen Gesichtsausdruck hinterher.
Die direkte Art der Ravenclaw hatte ihn überrascht!
ooOOoo
Draco wachte auf, weil er jemanden schreien hörte.
Seine Rippen und sein Arm fühlten sich mittlerweile nur noch an, als hätte er sie sich geprellt.
Er stieg aus seinem Bett und war froh, dass er nicht eines dieser lächerlichen Krankenhaushemden tragen musste.
Stattdessen hatte er eine Jogginghose und ein T-Shirt bekommen.
Die Sachen waren zwar ziemlich Muggel-mäßig, aber immer noch besser, als ein lächerliches Hemd.
Als er endlich die Quelle des Schreis gefunden hatte, blieb ihm fast das Herz stehen.
Ginny lag in ihrem Bett, schrie sich die Seele aus dem Leib und wälzte sich hin und her.
Der Slytherin hatte keine Ahnung, wie er mit einem Mädchen, das einen Albtraum hatte, umgehen sollte.
Schließlich setzte er sich auf Ginny‘s Bettkante und nahm ihre Hand in seine.
Augenblicklich hörte sie auf zu schreien und wälzte sich nur noch ein bisschen im Bett umher.
Gleichzeitig wunderte er sich, warum sie bisher noch niemand gehört hatte.
Dann erst fiel ihm ein, dass der Raum warscheinlich mit einem Stummzauber belegt worden war.
Weshalb, wusste er aber auch nicht.
Er hielt zwar immer noch Ginny‘s Hand, war aber insgesamt eher abwesend, deshalb bemerkte er nicht einmal, dass seine andere Hand sich verselbstständigte und anfing über die Haare der Gryffindor zu streichen.
Erst als sie sich plötzlich in seinen Arm krallte, sich aufsetzte und ihn verwundert anstarrte, kam Bewegung in seinen Körper.
Er zog seine Hände zurück und rutschte ein Stück von ihr weg.
Aufstehen tat er aber nicht.
Ginny schaute ihn immer noch stumm an und fragte sich, was er an ihrem Bett gemacht hatte.
Wie immer konnte sie sich nicht an ihre nächtlichen Albträume erinnern.
Ihre Freundinnen sprachen jede Nacht einen Stummzauber über sie, damit niemand aufwachte, wenn sie wieder einmal schrie.
Auch wusste keiner ihrer Freundinnen, weshalb sie diese Albträume hatte und auch nicht wo von sie handelten.
Draco sah sie immer noch undefinierbar an.
Er fand sie unglaublich süß, wie sie da, in fast dem gleichen Outfit wie er, in ihrem Bett saß und ihn verwirrt anstarrte.
Plötzlich verspürte er den Drang, sie zu küssen.
Der Blonde dachte in diesem Moment nicht an die Folgen seines Handelns und beugte sich deshalb vor, um seine Lippen auf ihre zu drücken.
Im ersten Moment saß sie wie erstarrt da, doch nur fünf Sekunden später, erwiederte sie den Kuss.
Draco zog Ginny näher zu sich heran und schließlich kam sie auf seinem Schoß zum sitzen.
Währenddessen fingen ihre Zungen an miteinander zu spielen und die Rothaarige stöhnte in seinen Mund.
Der Slytherin zog ungeduldig an ihrem Shirt, um die Haut darunter küssen zu können.
Ginny erbarmte sich und zog sich das T-Shirt selbst aus.
Während Draco lauter kleine Küsse auf ihrem Hals und Dekolletee verteilte zog sie ihm ebenfalls das Shirt über den Kopf und warf es einfach auf den Boden.
Plötzlich drehte sie sich auf ihn und küsste sich seine Brust herunter zum Bund seiner Hose.
Dort angekommen konnte sie ganz genau sehen, wie sehr ihm das Ganze gefiel.
Doch bevor sie irgendetwas machen konnte, hatte der Blonde sich wieder mit ihr gedreht und fuhr jetzt mit einer Hand unter ihren Rücken, um ihren BH zu öffnen.
Als er den Verschluss gefunden hatte, machte er ihn auf und die Gryffindor zog sich den BH aus.
Draco schaute kurz ihre Brüste an und fing dann an ihre Brustwarzen zu zwirbeln, während er sich weiter zu ihrem Hosenbund küsste.
Dort angekommen zögerte er nicht lange, sondern zog ihr die Hose einfach aus.
Sie half ihm dabei, indem sie ihre Hüften etwas anhob.
Er lachte kurz auf, als er sah was für Unterwäsche Ginny Weasley trug.
Wer hätte erwartet, dass sie schwarze Spitze mochte?
Trotzdem verschwendete er an diesen Gedanken nur zwei Sekunden, denn vor ihm lag ein absolut heißes Mädchen, mit dem es gleich zur Sache gehen würde.
Also zog der Slytherin ihr auch noch den Slip aus und fuhr mit der Hand über ihre Scham.
Dann ließ er vorsichtig einen Finger in sie gleiten.
„Verdammt bist du feucht, Weasley!“, war sein einziger Kommentar, während Ginny unaufhörlich stöhnte.
Draco fand sie unglaublich hübsch, wie sie dort mit halbgeschlossenen Augen lag.
Das würde er natürlich nur unter Folter zugeben.
Schließlich hielt die Gryffindor es nicht mehr aus und stöhnte: „Nimm mich endlich!“.
Das ließ die Schlange sich natürlich nicht zweimal sagen.
Nachdem er es irgendwie geschafft hatte seine Hose auszuziehen, drang er mit einem kräftigen Stoß in sie ein.
Die Gryffindor machte es ihm nicht gerade leichter sich zu beherschen, denn sie schlang augenblicklich ihre Beine um seine Hüften.
Schon nach wenigen Sekunden hatte sie einen gemeinsamen Rythmus gefunden.
Man konnte vom Glück reden, dass der Krankenflügel verzaubert war, sonst hätte man sie bis in die große Halle keuchen gehört.
Als Ginny ihren Orgasmus hatte, stöhnte sie in völliger Ekstase: „Oh Gott, Draco!“.
Dieser war zu keinem Kommentar fähig, denn im selben Moment kam er.
Er rollte sich wenige Sekunden später wieder von Ginny herunter.
Da das Bett relativ klein war, lagen sie dicht nebeneinander und hörten jeweils die Atemzüge des Anderen.
Eigentlich wollte Draco gleich zurück in sein Bett, doch irgendwas hielt ihn davon ab.
Also blieb er neben Ginny liegen, nahm sich aber vor in den nächsten fünf Minuten aufzustehen.
Fast genauso sah es Ginny.
Sie wollte ihn eigentlich gleich aus ihrem Bett schmeißen, doch sie sagte sich auch, dass fünf Minuten mehr oder weniger jetzt auch nochts mehr ausmachen würden.
Fünf Minuten später waren beide eingeschlafen.
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