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Fanfiction

Morgaina Lestrange - Das Leben der Morgaina

von Morgain LeFay

"Morgaina, komm endlich, du verpasst noch den Zug!", ruft mir mein blonder, hübscher Cousin zu. Er steht bereits an der Wagontür und hält sie mir auf.
Mein Name ist Morgaina Lestrange. Ich bin 16 Jahre alt und gehe auf die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei. Mit meinem Cousin Draco verstand ich mich schon immer ganz gut - natürlich nur, wenn wir in Beobachtung von anderen Familien waren; zog er mit seiner Clique in der Schule oder zu Hause herum, war ich lieber nicht anwesend.
„Ich komme gleich, okay?"
Draco dreht sich leicht genervt um und steigt in den Hogwartsexpress. Ich wende mich der Frau neben mir zu:
"Ich werde dich vermissen, Narzissa.", sage ich leise, während ich sie umarme.
"Ich dich auch, meine Kleine. Und vergiss nicht, was du mir versprochen hast, ja?", fragt sie mit ein wenig Besorgnis in der Stimme. Dann löst sie die Umarmung, sieht mich eindringlich an und wartet auf meine Antwort. Ich schaue sie leicht genervt an und erwidere:
"Ja, ich werde mich zurückhalten und versuchen, keinen Streit anzufangen."
"Braves Mädchen", haucht sie mir mit einem Kuss auf die Stirn, "Und jetzt steig ein. Ianna, du passt wie immer auf, ja?"
Ianna ist meine Katze. Genauer gesagt ist sie ein Kniesel, eine magische Katze. Sie hat grauschwarzes Fell und eine Art weiße Quaste am Ende des Schwanzes. Narzissa hat sie mir nach dem ersten Schuljahr geschenkt, damit ich immer jemanden habe, der immer für mich da ist.
Nun sitzt Ianna wie so oft auf meiner Schulter und krallt sich fest – belebte Orte sind ihr unangenehm.
"Machs gut, Mutter.", flüstere ich ihr zu, bevor ich einsteige. Ihr besorgter, gleichzeitig auch fröhlicher Blick verrät alles: Sie liebt es, wenn ich sie so nenne, hat aber gleichzeitig ein schlechtes Gewissen, da ja ihre Schwester meine richtige Mutter ist. Aber das ist mir egal, ich liebe Narzissa so, als wäre sie es.
Kurz nachdem ich eingestiegen bin, gehen auch schon die Türen zu. Doch jetzt bin ich wieder allein. Wie jedes Schuljahr stellt sich mir die Frage:
Wo überbrücke ich die endlose Zeit in diesem Zug? - Gehe ich zu den Gryffindors, habe ich zwar Spaß, bekomme jedoch alles, was ich an Vergnügen hatte, von den Slytherins heimgezahlt. Bei den Ravenclaws ist es ähnlich und zu den Hufflepuffs würde ich eh niemals gehen. Wenn ich jetzt aber zu meinen geliebten Hauskameraden gehe, muss ich dem ganzen blöden Gelaber von den ach-so-tollen Ferien lauschen... Plötzlich werde ich am Arm in Richtung Slytherin-Abteil gezogen.
"Lass mich los!", rufe ich, obwohl ich erst jetzt bemerke, wer mich hinter sich her schleift.
"Ach komm schon, Moe. Ich muss dir unbedingt was erzählen!", schreit Angelique. Sie weiß genau, dass ich es hasse, wenn sie mich so nennt.
Ihre roten hochgesteckten Haare wehen im Rhythmus ihres graziösen Ganges. Warum bin ich nicht auch so hübsch? Meine Haare sind eher glatt, schwarz und die schönste Figur hab auch ich nicht.
Wie dem auch sei, schleift Angelique mich bis zur Slytherin-Abteilung, wo bereits die ganzen Anderen meines Jahrganges an ihren Stammtischen sitzen. Als wir davor stehenbleiben, werden wir hauptsächlich ignoriert, nur Blaise, Draco und Pansy sehen uns an.
"Da bist du ja endlich, Angel", wirft Blaise in den Raum. Er nennt Angelique schon immer Angel, was ihn für sie aber auch nicht attraktiver macht.
"Tut mir leid, ich musste er-"
"Und was macht DIE hier?", unterbricht die wunderschöne Serafina Angelique mit kaltem Ton. Natürlich meint sie mich damit, denn bereits seit der ersten Klasse lässt sie mich ihren Hass spüren. Aber ich lass mir das nicht gefallen, nur weil sie von allen wie eine Königin behandelt wird.
"Das Selbe wollte ich dich grade fragen.", gebe ich genüsslich, aber auch angespannt von mir. Ich bekomme einen düsteren Blick (der, den sie eigentlich immer drauf hat, wenn sie mich ansieht) als Hinweis, dass ich lieber schweigen sollte.
„Starr mich nicht so an, du weißt, dass ich keine Angst vor dir hab.", fahre ich sie an. Ihre Antwort ist ein amüsiertes, halb gekünsteltes Auflachen.
Ich will nicht behaupten, dass ich Streit umgehe, ich bin ein direkter Typ. Das, so sagt es Narzissa immer, habe ich angeblich von meiner Mutter: "Immer alle herausfordern und kämpfen wollen, typisch Bella."
Nachdem ich mich offensiv verteidigt habe, starren mich nun alle Anwesenden finster an. Kein Wunder, ich hab dem schönsten und beliebtesten Mädchen hier im Raum Contra gegeben.
"Jetzt setz dich einfach und sei still.", fordert mich Angelique auf. Ich tue wie befohlen und schweige. Mein Blick schweift nach draußen: Ich liebe es, die riesigen Felder der Muggel in der Dämmerung zu betrachten. Ianna liegt ruhend auf meinem Schoß und lässt sich streicheln. Manchmal hilft das, Dinge zu vergessen, aber heute lenkt mich das nur begrenzt ab. - Neben mir zappelt Angelique, die von ihren tollen Ferien erzählt:
"... Und mein Vater hat mir einen eigenen Hauselfen gekauft!", dann wendet sie sich mir zu, „Was hat dir deine Familie geschenkt, Morgaina? - Oh, tut mir leid, ich hab vergessen, dass du keine hast."
"Lieber keine als Idioten.", entgegne ich nur. Mag ja sein, dass mein Vater schon vor langer Zeit gestorben ist und Mutter in Askaban wohl verrottet aber so vermisse ich ihn wenigstens nicht. Mir ist das alles egal, ich brauche nur Narzissa, da kann mir auch meine richtige Mom gestohlen bleiben. Onkel Lucius ist zwar meistens ganz nett zu mir, behandelt mich aber auch ab und zu wie einen Hauselfen. Manchmal, wenn er schlechte Laune hat, schlägt er mich, oder wendet einen Cruciatus an, aber davon wissen Draco und Narzissa nichts.
"Wo willst du hin?", fragt mich Angelique, als ich nach 10 Minuten aufstehe und über sie drüber steige. Die Katze springt in die Gepäckablage und macht es sich dort bequem.
Ich laufe schweigend bis zur Abteiltür, gehe durch sie hindurch und stelle mich an ein halb geöffnetes Fenster, durch das ich die Natur weiter beobachte.

Meine Gedanken drehen sich rund um meine Familie. Manchmal sehe ich Bellatrix, meine Mutter, vor mir. Ich fühle, was sie fühlt und höre ihre Stimme. Der Moment, in dem ich ihr wahrlich ins Gesicht schauen kann, macht mir seit Jahren Angst. Zwar kann sie nicht an mir nörgeln, was meine Noten angeht, aber dass ich beinahe eine Gryffindor geworden wäre, wird sie, so fürchte ich, nicht so einfach hinnehmen.

"Willst du ewig hier stehen bleiben?", fragt mich Ginny Weasley mit liebevollem Ton. Das rothaarige Mädchen steht neben mir und starrt wie ich aus dem Fenster. Ich sehe weiter nach draußen.
"Wenn mich das vor den anderen bewahrt, dann für Immer und Ewig."
"Kann ich verstehen."
Es herrscht wieder Stille. Ich kann nicht sagen, dass Ginny meine Freundin wäre, doch manchmal unterhalte ich mich über einige Dinge mit ihr. Da sie eine Weasley ist, kann ich mich nicht mit ihr oder ihrer Familie sehen lassen.
"Darf ich dir mal jemanden vorstellen?", fragt sie höflich. Ich nicke nur, dann nimmt sie meine Hand und zieht mich durch den Gang.
"Keine Sorge, ich pass schon auf.", beruhigt sie mich, bevor ich überhaupt den Mund aufmachen kann. Auch sie weiß, dass ich Ärger bekomme, falls mich irgendjemand bei den anderen Häusern erwischen sollte.

Ein paar Kabinen weiter bleibt Ginny stehen und schiebt eine Tür auf. Dann wartet sie, bis ich eingetreten bin und folgt mir.
"Morgaina, das ist Luna Lovegood. Luna, das hier ist die berüchtigte Morgaina Lestrange.", stellt sie uns gegenseitig vor. Luna ist ein offenbar verträumtes, blondes Mädchen, welches - dem Wappen auf ihrem Umhang nach zu urteilen - im Hause Ravenclaw lebt.
"Lestrange, ja?", hakt Luna nach. Sie steht auf und umkreist mich einmal.
"Jaah..", erwidere ich.
"Sie ist etwas anders als normal, aber trotzdem ist Luna eine echte Freundin.", rechtfertigt sich Ginny, "Auch sie hat keine Mom mehr und nicht wirklich viele Freunde. Ihr seid euch ziemlich ähnlich."
Luna und Ginny setzen sich. Ich tue es ihnen gleich und schon fragt Luna:
"Wie ist es denn, die Tochter von einer so bekannten Hexe zu sein?"
"Ähm, keine Ahnung, naja, viele haben Angst vor mir, obwohl sie mich gar nicht kennen. Außerdem wird von mir erwartet, dass ich alles so perfekt mache, wie meine Mutter, was ziemlich schwer ist, weil ich sie ja gar nicht kenne, also.."
Sie sieht nach unten. Offenbar denkt sie, dass mir das Thema unangenehm ist.
"Siehst du mein Amulett?", fragt sie ohne Kontext.
"Ja."
"Das beschützt mich vor Nageln."
Ich sehe verdattert drein - es gibt sowas wie "Nageln" nicht..! Oder?
Mein Blick muss extrem lustig ausgesehen haben, denn Ginny fängt lauthals an zu lachen.
"Hey, jetzt lach nicht.", sage ich ertappt, "Es gibt nun mal keine Nageln oder was auch immer."
Doch sie lacht weiter. Auch ich muss ein wenig lächeln, ich liebe es, wenn Leute einfach so glücklich sind und das zeigen.

In Hogsmeade angekommen, tauche ich auch schon wieder im Slytherin-Abteil auf und vertröste die anderen mit der Ausrede, dass ich ein paar Neue angeworben habe.
Als wir später alle in der Großen Halle versammelt an unseren Tischen sitzen, fällt mir die kleine Lady in pink auf: Sie grinst fröhlich in die Masse der Schüler, bis ihr Blick den Meinen trifft. Mein finsteres Gesicht versteinert sofort, wobei sie mir wissend tief in die Augen schaut, von ihrem Lächeln aber nicht ablässt.
Meine einzigen Gedanken: 'Die wird noch großen Ärger machen, ganz sicher..!'


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