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Fanfiction

Morgaina Lestrange - Nachsitzen oder Nachsitzen?

von Morgain LeFay

Als ich endlich aus dem fürchterlichen Klassenzimmer fliehen kann, steht mir Kräuterkunde bevor. Das kann ja eigentlich nur eine Steigerung sein, oder?

Im Gewächshaus angekommen, ruft Professor Sprout in den Raum:
"Guten Morgen, Fünftklässler, heute ist der erste Tag nach den Ferien und Sie müssen dieses Schuljahr alle die ZAG-Prüfungen in Kräuterkunde ablegen, deshalb habe ich mir überlegt, mit einer Wiederholung anzufangen. Dazu sucht ihr euch bitte alle einen Partner.".
Sobald die Frau diese Worte ausgesprochen hat, sehen sich alle Schüler nach ihren Freunden um. Typisch, doch Longbottom, ein paar Hufflepuffs und ich bleiben recht regungslos stehen.
"Nicht so stürmisch, Kinder. Ich habe die Aufgabe noch gar nicht gestellt!", schreit die pummelige Frau. Ich sehe sie unverwandt an.
"Erstellt eine Zeichnung mit ausführlicher Beschreibung über das, was ihr an eurer Pflanze seht, die Funktion zu den einzelnen Bestandteilen und listet auf, wofür man die Pflanze verwendet, Zaubertränke, Speisen, Gegenmittel und so weiter. Noch Fragen?" Keiner meldet sich. "Gut, dann fangt nun an. Ihr habt Zeit bis Ende der Stunde."

In der Hoffnung allein arbeiten zu können, stelle ich mich an meinen Arbeitsplatz. Vor mir steht ein Blumentopf mit Polygonum, auch Knöterich genannt. Ich sehe mich um: Alle anderen scheinen beschäftigt zu sein. Mein Glück.
Den Rest der Stunde gebe ich mir viel Mühe, die Aufgabe korrekt zu verrichten. Ich bin echt stolz auf meine Zeichnung und auch die Auflistung der verschiedenen Verwendungen des Knöterichs ist mir besonders gut gelungen.
Am Ende sollen wir noch unsere Pflanzen gießen und sie wegräumen. Serafina drängt sich neben mich und gießt ihre Pflanze. Ich beobachte sie, denn von Vertrauen kann hier nicht mehr zu sprechen sein. Und tatsächlich:
Sie schielt auf mein Blatt, welches vielleicht 1 Meter neben ihrer Pflanze liegt und hält ihren Zauberstab darüber. Bevor ich reagieren kann, ist mein Blatt bereits in ihrer Schussbahn. Ich will sie noch abhalten, doch Crabbe und Goyle halten mich fest.
Nachdem ich mich losgerissen habe, stoße ich Serafina zur Seite und starre auf meine Arbeit: pitschnass!
Ich drehe mich zu Serafina um. Sie lächelt. Ich glaube auch so etwas zu vernehmen, wie: "Geschieht dir recht".
Wutentbrannt gehe ich auf sie los. So schnell können nicht mal Crabbe und Goyle reagieren, wie ich vor ihrer Königin stehe und sie brutal zu Boden stoße.
"Sag mal, was ist dein Problem?!", schreie ich sie von oben herab an. Von ihr kommt nur ein giftiger Blick.
"Miss Lestrange, was geht hier vor?", werde ich von Prof. Sprout angefahren.
"Was hier vorgeht? - Meine Arbeit ist dank der da total ruiniert..! Professor, ich schwöre, ich habe ihre Aufgabe gewissenhaft erfüllt, aber Serafina hat Wasser darauf gegossen und nun-"
"Ist gut, Miss Lestrange. Ich habe verstanden, aber das gibt Ihnen nicht das Recht handgreiflich zu werden."
Sprout sieht mich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
"Ja, Sie haben Recht, Professor.", antworte ich grimmig, "Aber was ist nun mit meiner Arbeit?"
Sie überlegt kurz und sagt dann:
"Sie können mir nächste Stunde die Arbeit abgeben. Ich glaube Ihnen ja, aber ich brauche Ihre Ausarbeitungen trotzdem."
Ich sehe geknickt drein, mir bleibt aber keine andere Option als "Ja" zu sagen.

Der restliche Tag vergeht zwar langsam, dennoch überstehe ich alles. Jetzt kommt die Zeit für Entscheidungen: Snape oder Umbridge?
Schnell komme ich zu dem Entschluss, dass es nur gut für mich ist, den lieben Mister Snape zu beehren, ihn kann ich wenigstens halbwegs ernst nehmen.
Ich bekomme wie erwartet eine Belehrung und muss einen Aufsatz über den Trunk des Friedens schreiben. Zwei ganze Stunden sitze ich bei Snape… Jetzt noch zu Umbridge gehen lohnt sich sicher nicht. Also laufe ich in den Schlafsaal und setze mich schnell an die Kräuterkunde-Aufgaben.
"Na, wie wars beim Nachsitzen?", fragt mich Pansy spottend von ihrem Bett aus, als ich meine Feder in die Hand nehme.
Genervt entgegne ich nur:
"Halts Maul."
"Warst du bei Snape oder Umbridge?"
"Snape"
"Oho, dann freue ich mich ja schon auf morgen!", grinst sie.
Den Rest der Zeit ignoriere ich Pansy. Als ich fertig bin, kommen Serafina und Angelique lauthals lachend ins Zimmer. Ich lege mich in mein Bett und versuche zu schlafen, schaffe es allerdings nicht, da die 3 Zicken noch lästern.
"Hallo? Ich bin auch hier im Zimmer! Geht doch woanders hin!", rufe ich genervt aus meinem Bett.
"Hört, hört, die Prinzessin hat gesprochen."
"Morgen wird Umbridge dich zu Hackfleisch verarbeiten.", rufen sie durcheinander. "Haha, na das wird ja lustig, ich freu mich schon drauf."
Ich greife mir meinen Zauberstab, zaubere die Vorhänge meines Bettes zu. Schon bald schlafe ich ein.

Am nächsten Tag wird es tatsächlich ernst:
„Guten Morgen, meine Lieben. Ich hoffe Sie haben alle ihre Hausaufgaben erledigt und würde Sie jetzt bitten Ihre Bücher auf Seite 14 aufzuschlagen, den vorliegenden Text zu lesen und dreimal abzuschreiben.“
Gesagt – getan. Alle schlagen ihre Bücher auf und fangen an zu lesen. Ich stelle mein Buch vor mich, um nicht von Umbridge gesehen zu werden. Nach einigen Minuten Stille habe ich die Hoffnung, dass sie es vergessen hat oder etwas in der Art. Doch zu früh gefreut! Sie kommt auf meine Bank zu, plustert sich auf und beugt sich zu mir herunter. Hinter mir höre ich von Pansy, Angelique usw. Gelächter.
Dann sieht Umbridge mir wieder einmal tief in die Augen und lacht mich zuckersüß an:
„Wo waren wir denn gestern? Hatten wir keine Lust zum Nachsitzen zu gehen oder etwas Besseres vor? Nein, sagen Sie nichts! Sie sind ein unerzogenes, freches Mädchen und Sie müssen lernen, was Disziplin und Achtung gegenüber Respektspersonen bedeutet!“
„Also Achtung Ihnen gegenüber?“, frage ich mit leicht gereizter Stimme.
Bestürzt entgegnet sie:
„Es ist noch schlimmer, als ich dachte. Sie werden wohl jeden Nachmittag bei mir im Büro erscheinen müssen. So ein Freches Kind ist mir noch nie unter die Augen gekommen! Wir sehen uns heute Nachmittag nach Ihrem Unterricht Miss Lestrange. Wenn sie es wagen sollten nicht zu kommen, wird das ernsthafte Konsequenzen mit sich ziehen. Und nun widmen Sie sich bitte der Aufgabenstellung. Chrm, chrm.“
Umbridge dreht sich, ohne mir Möglichkeit zum Antworten zu lassen, um und geht zu ihrem Tisch. Jetzt noch etwas zu sagen würde mich nur noch mehr runterziehen, also tue ich das, was sie mir befohlen hat.

Der restliche Tag vergeht und es ist 16 Uhr, Zeit zum Nachsitzen. Als ich in Umbridges Büro ankomme, sitzt sie auf ihrem Stuhl und schaut lächelnd zu mir auf.
„Setzten Sie sich, Miss Lestrange. “ Ich setze mich ihr gegenüber.
„Wissen Sie, warum sie heute hier sind, Miss Lestrange?“
„Ja, Miss.“
„Das heißt Professor Umbridge, wenn ich bitten darf. Und so kommen wir schon zu dem Grund, weswegen Sie hier sind: Ihr nicht vorhandener Respekt. Ich werde Ihnen erst wieder Freizeit geben, wenn Sie gelernt haben sich zu benehmen. Und zwar wenn Sie so SIND wie ich will, nicht, wenn Sie nur so TUN. Haben Sie noch irgendwelche Fragen?“, nach dieser Predigt bin ich erstmal baff.
Sie schaut mir tief in die Augen und fängt an zu grinsen.
„Wollen Sie ein Tässchen Tee?“ Ihr Charakter ist sehr wunderlich..
"Nein, danke.", winke ich ab.
Ihr Lächeln schwindet.
„Ich habe sehr lange über Ihre Bestrafung nachgedacht. Mir ist aufgefallen, dass Sie ein viel zu großes Mundwerk haben. Deshalb, so beschloss ich, werden Sie meine Feder nehmen, auf dieses Blatt Papier 50 Mal die Worte „Ich Schweige“ schreiben.
Ich fange an. Hinter mir nuschelt sie irgendwelche Worte und weil ich wissen will, was die Dame anstellt, drehe ich mich um. Unsanft gibt sie mir einen Schlag auf den Kopf.
„Sie schreiben gefälligst!“, weist mich Umbridge an, ich drehe mich wieder um. Mit der Zeit merke ich ein Kribbeln auf der rechten Oberhand, welches sich in ein Brennen verwandelt. Die Buchstaben, die ich eben geschrieben habe, erscheinen auf meiner Hand und ich fange an zu bluten.
Nach 35-mal Schreiben stellt sie sich wieder vor mich hin und sagt mit ruhiger, zufriedener Stimme:
„Haben Sie Ihre Lektion gelernt?“
Ich antworte mit: "Ja, Professor Umbridge. Ich habe verstanden."
"Das glaube ich Ihnen nicht, Miss Lestrange. Wissen Sie, ich kenne Ihre Mutter und auch die konnte sehr gut lügen. Dazu hat sie, genau wie Sie, ein viel zu großes Mundwerk, nur dass bei Ihnen nichts dahinter ist. Schreiben Sie weiter, ja?"
Wie gern hätte ich geantwortet, dass ich meiner Mutter in nichts ähnlich bin, dass sie gar keine Ahnung hat, was hinter meinem ach-so-großen Mundwerk steckt, aber der Schmerz meiner Hand und ihr ernster Gesichtsausdruck halten mich zurück. Ich widme mich meinem Zettel und versuche den brennenden Schmerz zu ignorieren.
Als es Abend wird, lässt sie mich endlich gehen. Ich verziehe mich in mein Zimmer und schlafe ein.


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