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Fanfiction

Morgaina Lestrange - Bellatrix und Morgana

von Morgain LeFay

Nun stehe ich meiner Mutter Auge in Auge gegenüber, ob sie irgendetwas dabei empfindet kann ich schlecht sagen, ich weiß aber, dass ich extreme Aufregung in mir verspüre.

Sie mustert mich von oben bis unten, läuft ein paar Runden um mich herum, nun nimmt sie mein Kinn in die Hand, dreht meinen Kopf nach links, dann nach rechts.
„Du bist also meine Tochter, ja?“, fragt sie in netterem Tonfall, als ich es mir vorgestellt habe.
„Ja, ich bin mir da auch unsicher.“, antworte ich.
Bella, aber, packt mich nun fest am Kinn, starrt mich verachtend an und mit dem Wort „Erbärmlich!“, stößt sie mich nach hinten. Ich fange mich gerade noch so ab und stelle mich wieder gerade hin. Ihre Aura ist wirklich extrem düster.
„Was soll das denn bitteschön heißen?“, frage ich mehr ängstlich als selbstbewusst. Bellatrix jedoch bleibt so kühl wie bisher und meint:
„Du bist eine Missgeburt, ein kleines, verängstigtes Mädchen, das sich erst vor anderen beweisen muss, um einen Funken Anerkennung zu ernten.“
„Woher willst du das denn wissen?“, brülle ich sie schon fast an. Mag ja sein, dass sie meine Mutter ist, aber das lasse ich mir nicht bieten!
Nun grinst sie. - Das passt überhaupt nicht zu ihr. Es sieht eher so aus, als hätte sie gerade ihr Abendbrot erlegt, als ihre Tochter vor sich stehen. Wieder nimmt sie mein Kinn in die Hand und hebt meinen Kopf.
„Das, meine Kleine, muss ich nicht irgendwo her wissen, ich sehe es dir an.“
Das reicht! Ich lasse mir so was nicht bieten, von niemandem! Ich ziehe meinen Kopf auf ihrem Griff und nehme meinen ganzen Mut zusammen:
„Gut, wenn das so ist, dann will ich hier und jetzt gegen dich kämpfen!“
„Ha!“, lacht Bella auf, „als hättest du eine Chance! Aber bitte, es täte dir nicht schlecht, in deine Schranken gewiesen zu werden.“
Mit diesen Worten hat sie auch schon ihren Zauberstab gezogen und richtet ihn auf mich. Eine Peitsche entwickelt sich daraus und umschlingt meine Kehle. Es fühlt sich an, als würde mein gesamter Hals aus der Wirbelsäule hinausgezogen werden. Aber ich habe nicht so lange geübt, um mich gleich so fertig machen zu lassen! – Ich hebe meinen Zauberstab und rufe: „Stupor!“
Die Frau vor mir fliegt 3 Meter nach hinten und meine Schlinge löst sich.
„Du kleines Aß!“, ruft sie mir entgegen.
„Ich bin noch nicht fertig, Mutter.“, sage ich, wobei ich das Wort ‚Mutter‘ besonders lächerlich betone, „Incendio!“ – Aufsteigende Flammen!
Ein Gefühl des Triumphes und der Erleichterung machen sich in mir breit, doch das ist gleich nichtig, denn Mom hat es geschafft zu fliehen und steht nun direkt neben mir. Ihr gekrümmter Zauberstab ist auf meine Kehle gerichtet und ich kann nichts anderes tun, als ihrem Druck zu folgen.
Nach ein paar Schritten rückwärts knalle ich unsanft gegen eine kalte Wand.
„Keine Sorge, Schätzchen, ich werde dir nichts tun.“, flüstert sie gespielt liebevoll. Ich, aber, bewege mich keinen Zentimeter. Meinen Kopf drücke ich nach oben, sodass mein Hals nun länger ist, als je zuvor.
„Das glaub ich dir nicht.“, gebe ich zurück. Bellatrix schaut verwundert drein und steckt ihren Zauberstab zu meiner Überraschung in ihren Umhang.
Mein Kopf gleitet langsam in seine normale Position und ich erblicke Moms kalte, dunkle Augen. Sie starrt mir quasi ein Loch in den Kopf, als könnte sie mich so beruhigen oder kontrollieren. Wir sind uns ca. 3 cm entfernt, ich spüre ihren Atem auf meinem Gesicht und ihre gelockten Haare sind dabei meine Haut zu berühren. Es sind Höllenqualen, die durch nur einen Augenblick hervorgerufen werden, das halte ich nicht aus!
Ich umklammere meinen Zauberstab und überlege mir einen geeigneten Zauber, als ich etwas Spitzes an meiner Wange spüre: Sie hält mir doch tatsächlich ein Messer ins Gesicht!
„Glaub ja nicht, du könntest mich besiegen, Kleines. Ich bin unbesiegbar, auch für dich!“, zischt sie mir ins Ohr.

‚Was soll ich tun?‘, schwebt mir in meinem Kopf herum. Doch bevor ich eine Antwort finden kann, greift sich Bellatrix mein rechtes Handgelenk und zieht es zu sich heran. „Lass ihn fallen“, befiehlt sie mir und deutet auf den Stab, den ich fest umklammert halte.
„Ich denk nicht dran!“, gebe ich mit recht fester Stimme zurück. Ihre Berührung brennt, es ist, als würde mich eine Katze mit ihren (übergroßen) Krallen festhalten.
„Lass ihn fallen, Morgaina.“, befiehlt sie mir nun mit Ernst. Als ich immer noch nicht reagiere, tut meine eigene Mutter das Undenkbare:
Sie nimmt ihr kleines, spitzes silbernes Messer und sticht es mir brutal in den Unterarm. Ich schreie.
„Spinnst du?!“, brülle ich sie an, dabei greife ich mit der anderen Hand um den Arm und muss meinen Zauberstab fallen lassen, „Das macht doch keine Mutter mit ihrem Kind! Aber egal, Narzissa war und ist meine richtige Mutter, damit das klar ist!“
Das Blut läuft bereits meinen Arm hinab, aber Bella scheint das nicht zu kümmern. Ihre Reaktion ist nur folgende:
„Behandle mich mit Respekt, ICH bin deine Mutter. Zwar hast du mich nicht verdient, aber ich kann es leider nicht ändern. Also?“
„Du bist krank! Willst du, dass ich sterbe, du verdammtes Biest?“, rufe ich nun leicht hysterisch.
„Verdammtes Miststück!“, kreischt sie nun und zieht das Messer nicht etwa aus meinem Arm heraus, sondern schneidet ihn bis zu den Pulsadern auf.
„Was tust du da?!?!“
„Das, was du verdienst, meine Liebe. Nun sag mir, wer ist deine Mutter? Wem wirst du gehorchen?“, gibt sie leicht glücklich zurück. Ich fühle mich, als würde ich gerade verbluten. Aber ich werde dennoch nicht nachgeben, dafür bin ich mir zu viel wert. Ich schweige unter tödlichen Schmerzen.
„Wem gehorchst du?!“, brüllt sie mich an. Als ich immer noch nicht antworte, zieht sie mich von der Wand weg, schubst mich hart auf den Boden, verdreht mir den blutenden Arm und setzt sich auf meinen Rücken. Ich stöhne vor Schmerz. Das Blut läuft mir nun auf den Rücken, mir wird schwindlig und das Gewicht Bellas lastet extrem auf mir. Sie drückt ihren Ellenbogen in mein Genick und ich schreie, aus ganzem Leibe; nun fange ich sogar an, zu weinen.

Der Druck in meinem Nacken wird stärker und Mutters Mund liegt nun an meinem Ohr. Ihre raue, brutale Stimme lässt mich zusammenzucken:
„Und? Wer ist deine Meisterin?“
„Arg!“, schreie ich, als sie meinen Kopf nimmt und nach oben zieht, als wöllte sie mir mein Genick brechen, „Du! Ich gehorche nur dir, bitte, hör auf damit!“ So sehr geweint habe ich noch nie. Auch diese Masse an Schmerz ist mir neu. Diese Gefühle sind einfach unbeschreiblich.
„Na also, geht doch, Morgaina.“, sagt Bellatrix amüsiert daher und steht auf.
„Lass dir das eine Lehre sein.“, ruft sie von oben herab.
Ich wimmere.
„Wehe du widersprichst mir noch einmal. Ich lass dich leiden, bis du deinen Verstand verlierst!“

Schritte. Sie geht. Ich kann es nicht fassen, sie lässt mich einfach so hier liegen, wobei ich gerade am verbluten bin. Mit letzter Kraft krieche ich bis zu meinem Zauberstab, der etwas entfernt von mir auf dem Boden liegt. Ich versuche es mit dem Heilspruch gegen Sectumsempra.
„Vulnera sanentur“, wiederhole ich immer wieder, wobei ich den Stab auf meinen blutverschmierten Arm richte. Und tatsächlich scheint der Spruch ein wenig zu helfen. Zwar schließt sich die Wunde nicht, die Blutung aber stoppt.
„Morgaina!“, höre ich Narzissas Stimme erklingen. Schnelle Schritte kommen auf mich zu und mein Arm wird von einer warmen, weichen Hand berührt.


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