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Fanfiction

Morgaina Lestrange - Das Blut der Blacks

von Morgain LeFay

Inzwischen in meinem Zimmer angelangt halte ich immer noch ehrfürchtig das Päckchen mit dem Schmuckstück in der Hand. Das Armband hat etwas Anziehendes, aber auch Düsteres an sich. Daher beschließe ich vorerst abzuwarten und zu sehen, wie Serafina am heutigen Abend auftreten wird.
In Gedanken versunken habe ich nicht bemerkt, wie meine Mutter das Zimmer betreten hat.
"Du hast Angst, du Feigling!", spottet sie, als sie auf mich zukommt und auf das Schächtelchen deutet. Was solls, ihr brauche und kann ich nichts vormachen.
"Und wenn schon. Ich bin ja nicht wie du, ich habe ein Herz, das Angst, aber auch Freude empfinden kann. - Wirkliche Freude, kein Triumphgefühl."
Momentan fühle ich mich schlecht, depressiv und hilflos. Es ist mir egal, was passiert, furchtbare Leere hat sich in mir breit gemacht...
Meine Augen auf das silberne Etwas in der Packung gerichtet bemerke ich, wie sich Bella auf mich zu bewegt.
"Gefühle machen dich schwach."
Das mag sein...
"Bind es um!", gebetet sie mir. Erschrocken schaue ich auf.
"Glotz mich nicht so blöd an, ich will, dass du deine Gefühle abstellst, schließlich fließt in dir das Blut der Blacks."
'Sie hat Recht.', denke ich, 'Immer hatte ich Respekt vor den Anderen, aber niemand vor mir, einer Black bzw. Lestrange. Ich werde es Serafina zeigen!'
Mein zweifelnder Blick entwickelt sich zu einem entschlossenen und ich nehme das silberne Armband aus der Verpackung. Zunächst passiert nichts, erst als es mein Handgelenk erreicht hat, wird das Band enger, sodass es sich nicht mehr abziehen lässt und meine Haut an der Stelle leicht brennt.
Der Blick auf meine Mutter gerichtet entwickelt sich in mir zu Enttäuschung, denn sie starrt nur missachtend auf meine Hand.
"Was?", frage ich fordernd. Bella dreht sich um, holt mit einem Wink mit ihrem Zauberstab ein rotes Kleid aus meinem Schrank und geht zur Tür. Bevor sie hinaus tritt ertönt ihre Stimme erneut:
"Anziehen! Und wehe du benimmst du dich heute nicht wie eine wahre Black."
Die Tür knallt zu.

"Wehe du benimmst dich nicht wie eine wahre Black!", äffe ich meine Mutter nach. "Du kannst mich mal."
Kurz amüsiert stehe ich nun in meinem großen Zimmer und überlege, was ich zur Überbrückung der Zeit machen könnte. Zunächst schreibe ich ein Dankeschön an Fred und George, danach sende ich Luna und Ginny jeweils eine schöne Weihnachtskarte und sitze nun gelangweilt an meinem Schreibtisch, als mir plötzlich eine Idee kommt.
Schnell schnappe ich mir meinen Zauberstab, Geld und meinen Umhang und apperiere in die Winkelgasse.
Von glitzerndem Weiß umgeben und bunten Lichtern umgarrt stehe ich inmitten der Straße. Zwar ist es leerer als sonst, allerdings hetzen die Menschen mehr.
Zunächst hole ich ein Weihnachtsgeschenk für Dobby. Dann schlendere ich gemütlich die lange Straße entlang, durch verschiedene kleine Gassen, als mir das verkommene Antlitz meiner Mutter ins Gesicht blickt. Kurz schrecke ich auf. Aber es ist nur ein Fahndungsplakat. Langsam nähere ich mich ihm und prüfe, ob mich irgendwer sehen kann.
Nun, da ich sicher bin, allein zu sein, reiße ich das Plakat wütend von der Wand. Triumphierend drehe ich mich um und will gerade den ersten Schritt in Richtung Nokturngasse setzen, da erblicke ich an den Wänden weitere Plakate. Alle zeigen Bellatrix Lestrange.
Wut steigt in mir hoch; warum muss sie mich überall hin verfolgen? Warum ist sie meine Mutter? Warum kann Narzissa nicht meine Mutter sein?
Die Wut wandelt sich in Hass um und ich renne von Plakat zu Plakat, reiße sie von den Wänden, zerknülle sie und brülle das Gesicht meiner Mutter an.
Doch plötzlich hängt vor mir nicht das Bild meiner Mutter, sondern das eines jungen Mannes. Auch auf ihn ist eine Belohnung ausgesetzt, wenn auch nicht so hoch wie die für Mutter. Er macht ein düsteres Gesicht, doch trotzdem hat er etwas Unwiderstehliches.
Ich mustere ihn. Er sieht recht jung aus; Mitte 20, Anfang 30 würde ich schätzen...
Doch nun mache ich mich auf zu Borgn & Burke's, wo ich ein paar Tabletten und Gifte kaufe.

Ganz zum Schluss laufe ich zu einem abgelegenen Plätzchen und setze mich auf eine Bank. Meine Hände sind kalt und ich bin schon im Zeitverzug - Mutter und Narzissa werden bereits warten.
Aber das blende ich aus. Ich zaubere ein kleines Feuer in der Luft und starre in die Flamme. Das Gesicht des jungen Mannes lässt mich nicht mehr los. 'Wer ist das?', geht es in meinem Kopf herum.
Nachdenklich stehe ich auf und laufe zu dem Plakat zurück. Ein paar Sekunden, vielleicht auch Minuten starre ich den Mann an: er hat lange, zottelige Haare und einen dunkelblauen Anzug an. Dazu trägt er ein rötliches Halstuch.
Plötzlich ergreift mich ein Gefühl, das mich in die Realität zurückholt. Dunkle Auren verbreiten sich. Und ich weiß: Sie suchen nach mir!
Schnell reiße ich das Plakat ab, stecke es ein und disappariere.

Mein Herz rast. Sobald ich mein Zimmer erblicke, renne ich zu meinem Geheimfach und stopfe den Zettel mit dem Bild des Mannes hinein.
Da platzt auch schon die Frau, deren Gesicht ich heute zu hundertsten zerrissen habe, lautstark in mein Zimmer.
"Du kleine Missgeburt!", schreit sie. Ungebremst läuft sie schnurstracks auf mich zu und gibt mir eine so starke Ohrfeige, dass ich hinterrücks auf den Boden knalle.
Kein Wort wage ich auszusprechen. Mutter allerdings hat viel zu sagen:
"Wie kannst du es wagen? Ich hatte dir gesagt, du sollst dich so verhalten wie eine Black, richtig?", Bellatrix starrt mich nun hasserfüllt und fordernd an. Als ich nichts entgegne, hebt sie ihren Zauberstab. Ich spüre einen unerträglichen Schmerz in meinem Körper und schreie auf: "R..Richtig!"
"Wie kommt es dann, dass du dich in der Winkelgasse herumtreibst?", fragt sie weiter.
"Ich..", der Schmerz hat aufgehört, allerdings weiß ich nicht, was ich sagen soll, "... das war nur ein Versehen. Ich war bei Borgin & Burke's, du kannst gern nachfragen."
Mutter tritt nun ganz nah an mich heran, begibt sich aber nicht zu mir nach unten, sondern starrt verachtend auf mich herab.
"Nimm dich ja in Acht!", droht sie, "Und jetzt steh auf und mach dich fertig, die Gäste kommen gleich."
"Ja."
Ich stehe auf und sehe Mutter nun direkt in die Augen. Sie erwidert den Blick und will sich gerade wegdrehen, als sie sich erneut zu mir dreht und mich noch einmal schlägt, dass ich wieder auf dem Boden lande. Sie geht vergnügt aus dem Zimmer und lässt die Tür hinter sich zuknallen.

'Na toll', denke ich, denn durch die 2 Schläge ist an meinem linken Auge eine kleine Wunde entstanden. - Ich sollte Mutter die Ringe abnehmen..!
Das Blut fließt langsam die Wange entlang. Zwar kann ich die Blutung stoppen, allerdings bleibt ein kleiner Grind, den ich auch mit Zauberei nicht gänzlich verdecken kann.
Angezogen, geschminkt und mit Schmuck behangen stehe ich nun vor meinem großen Spiegel:
Zwar bin ich nicht die Schlankste, doch das rote Kleid gibt mir eine schöne Figur. Meine braunen Haare sind zu Locken gedreht, die Absatzschuhe sind passend zum Kleid und alles in Allem finde ich mich wirklich selber recht hübsch. Plötzlich erblicke ich das Schmuckstück an meinem Handgelenk; ich traue ihm nicht, ich traue IHR nicht...
"Klopf, klopf", ertönt es von der Tür her. Es ist Draco. "Komm runter, Mutter und Tante Bellatrix warten auf dich."
"Ich komme."
"Wow, du siehst toll aus, Morgaina.", eröffnet er mir, als ich durch die Tür gehe. Ich erwidere:
"Danke, du auch."

Unten angekommen, stehen Bellatrix, Narzissa und Lucius bereits im großen Salon. Narzissa macht Augen, die mir vermitteln, sie würde gern sagen, dass ich wunderschön aussehe, sie es aber unterdrückt. Bella sieht nur abfällig zu mir, doch zu meiner Überraschung sagt Onkel Lucius:
"Morgaina, du siehst toll aus."
"Danke."
"Genug der lieben Worte!", wirft Bellatrix dazwischen, "Jetzt hör mir gut zu, Morgaina:
Du wirst die Gastgeberin des heutigen Abends sein. Benimm dich dementsprechend, pass dich deinen Gästen an und wehe du drückst dich - ich werd es herausfinden. Ist das klar?"
Emotionslos antworte ich: "Ich werde dich nicht enttäuschen, Mutter."
Doch sie dreht sich einfach um und lässt mich stehen.

Plötzlich höre ich laute Schritte. Die ersten Gäste treffen ein. Die sind jedoch nur Freunde von Lucius, Bella und Narzissa, weshalb ich sie neu kennenlerne.
"Morgaina, darf ich vorstellen, das ist Walden Macnair.", stellt Lucius mir einen Mann vor. Er zieht die Augenbrauen hoch, nimmt aber sofort meine Hand, als Lucius hinzufügt, dass ich Bellatrix' Tochter bin.
Das geht die nächsten 10 bis 20 Minuten so weiter, der Salon füllt sich langsam und ab und zu werde ich von dem einen oder anderen Gast angesprochen, als ich plötzlich in das grinsende Gesicht der wunderschönen, blonden Serafina sehe.


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