
von nine88
„Und sie haben euch wirklich in Ruhe gelassen?“, fragte Minerva ungläubig und Severus schnaubte und sah entschuldigend zu Emilia, die nur traurig den Kopf schüttelte.
„Natürlich nicht, sie haben uns das Leben sehr erschwert bis uns etwas Zwang ihr Angebot anzunehmen Professor Dumbledore.“, sagte Emilia und Albus und Minerva sahen sie fragend an.
„Was ist mit dir?“, lächelte Emilia und sah von ihrem Schreibtisch auf. Severus legte die Schlüssel auf den Küchentisch und ging zu ihr rüber.
„Mr. Fenrik meinte, ich könnte auch nach den Ferien noch bei ihm arbeiten und wie läuft es bei dir?“
„Ich…naja ich lerne für den Test nächste Woche, aber ich glaube ich brauche gar nicht hin gehen.“
„Wieso? Du hast ausgezeichnete Noten gehabt.“, Emilia seufzte und schob ihm eine Phiole rüber.
„Was ist das?“
„Sagt dir das die Farbe nicht?“
„Oh Scheiße.“, keuchte Severus und ließ sich auf den Stuhl neben ihr fallen und strich sich durch die Haare.
„Heißt das, dass du schwanger bist?“, Emilia sah ihn ängstlich an und nickte.
„Fuck.“, fluchte Severus und sprang wieder auf. Emilia sah ihn ängstlich an, doch er atmete tief durch und ging dann vor Emilia in die Knie und strich ihr eine Träne von der Wange.
„Heirate mich…Emilia bitte werde meine Frau.“, bat er und ließ mit einem Schnippen eine Schachtel aus seinem Umhang zu sich schweben. Emilia schluchzte als ein zwar einfacher aber für sie wunderschöner Ring zum Vorschein kam. Sie nickte schwach und Severus legte ihr den Ring an und richtete sich leicht auf, um sie zu küssen und legte seine Hand auf ihren Bauch.
„Wir kriegen das schon irgendwie hin.“, murmelte er und küsste sie erneut. Emilia sah ihn dankbar an.
„Wie weit bist du?“
„Wenn ich richtig gerechnet hab, etwa 3. oder 4. Woche.“, Severus nickte und stand dann auf.
„Was machst du?“, Severus atmete tief durch.
„Einen Versuch starten.“, meinte er nur und begann einen Brief zu schreiben.
„Severus Junge, du hast Feierabend.“, sagte Mr. Fenrik und Severus sah ihn unsicher an.
„Was ist los Junge?“, Severus atmete tief durch.
„Meine Freundin ist schwanger.“, murmelte er und der Inhaber stieß Luft aus.
„So wie du guckst ist das keine gute Nachricht?“
„Es wäre schön…naja wenn wir nicht ein paar Geldprobleme hätten. Ich meine, ihre Eltern sind tot, meine haben selbst für sich kein Geld und sie kriegt jetzt keine Anstellung mehr, jetzt wo sie…“
„Du willst mehr Geld?“
„Naja ich würde auch mehr arbeiten.“, bat Severus und Mr. Fenrik ging zur Kasse.
„Hier, dafür arbeitest du ab jetzt bis 6 nicht nur bis 4 und du kriegst jede Woche 3 Galeonen statt 2.“, Severus nickte und dankte ihm mehrmals.
„Severus?“, rief Emilia und sah etwas unsicher auf die Frau vor der Tür. Severus war gerade dabei, das für wenig Geld ersteigerte und durch etwas Magie aufgepeppte Babybett aufzubauen und kam in den kleinen Flur, von dem nur noch eine weitere Tür zum Badezimmer abging.
„Mutter.“, sagte er und Emilia sah sie erstaunt an.
„Hallo Severus, braucht ihr noch immer Hilfe?“, Severus atmete tief durch, doch nickte dann.
„Emilia, das ist meine Mutter, Mum Emilia.“, stellte er die zwei Frauen vor. Emilia streckte ihr die Hand hin, doch Eileen zog sie in ihre Arme und hielt sie dann an den Schultern vor sich.
„Du bist zu dünn für den dritten Monat, isst du genug?“
„Ich denke schon ja.“, sagte Emilia etwas verlegen und seufzte lautlos, als Severus sie besorgt ansah.
„Severus, es ist OK, ich esse wirklich.“, Severus küsste ihre Wange und schob Eileen in die kleine Einzimmerwohnung.
„Oh du meintest wirklich wenig Platz.“, Severus wurde leicht rot und bot ihr einen Platz auf dem kleinen Sofa an, das zwischen ein Bücherregal und das Bett gequetscht war.
„Es reicht aus.“, murmelte er und ging in die Küche.
„Möchtest du einen Tee?“, rief er und Eileen schmunzelte. Sie bestätigte und sah sich um.
„Aber das ist wirklich ein sehr schönes Bett, wisst ihr schon was es wird?“
„Mutter das ist noch zu früh, sie ist erst in der 14. Woche.“, rollte Severus die Augen und Eileen und Emilia fingen an zu kichern.
„Was?“
„Nichts, nichts.“, gluckste Emilia und Severus brummte nur, doch zog sich dann einen Stuhl ran und sah Eileen dann fragend an.
„Ich war bei deinen Großeltern um mich zu entschuldigen.“, Severus nickte und sah sie fragend an.
„Es geht ihnen nicht nur darum, dass du das Kind eines Muggels bist, sondern dass du ihre Ideale verraten hast.“, Severus seufzte, doch nickte ab und sah besorgt zu Emilia, die zärtlich über den kleinen Bauch streichelte.
„Also brauche ich von ihnen keine Hilfe erwarten?“, Eileen sah ihn entschuldigend an doch schüttelte den Kopf.
„Ich hab dir mitgebracht was ich erspart habe, 20 Galeonen.“, sagte sie und legte sie lächelnd Emilia auf den Bauch, die knallot wurde, da es ihr peinlich war, dass sie so wenig Geld hatten.
„Es brauch dir nicht peinlich sein, du gehörst nun zu meiner Familie und ich würde alles für meinen Enkel tun.“, Emilia sah Eileen dankbar an und seufzte dann.
„Ich muss das Abendessen vorbereiten, bleiben sie?“
„Eileen für dich und nein, ich muss zurück, aber vielleicht, ich denke ich habe noch ein paar Sachen von Severus als er ein Baby war, falls euch das hilft?“
„Das wäre toll ja.“, gab Emilia zu und Eileen drückte ihre Hand, bevor sie aufstand und von Severus begleitet wurde.
„Willst du noch was?“, Severus sah auf die Platte in der Mitte, nur noch ein kleines Stück Fleisch und sonst nur Gemüse.
„Ich bin satt.“, lächelte er, doch Emilia merkte, dass er nur kurz auf ihren Bauch sah. Emilia seufzte, doch zum Wohl ihres Ungeborenen nahm sie das letzte Stück und aß es auf, bevor sie das Gemüse aufteilte und Severus sie entschuldigend ansah, doch es hastig aß. Er arbeitete 15 Stunden am Tag und kam nur zum Abendessen nach Hause, mit einen riesigen Hunger, doch sie hatten nie genug Geld. Fast jeden Tag der Woche gab es eine Suppe mit etwas Brot und nur Samstags, nachdem Severus am Freitag seinen Lohn bekam, gab es ein Stück Fleisch.
„Oh bei Merlin Emilia, du bist so…“
„Fett, ich weiß.“, brummte Emilia und drückte sich an Belinda vorbei und riss die Augen auf.
„Wie kannst du dir das leisten?“
„Oh, Andrews Mum, du weißt doch, sie hat dieses Modelabel und naja, sie hat uns die Wohnung geschenkt.“, Emilia lächelte verzerrt.
„Braucht ihr Geld?“
„Nein.“, sagten Severus und Emilia gleichzeitig und Belinda schüttelte Severus‘ Hand.
„Und Emilia, ich glaube nicht, dass du fett bist, ich dachte eher, dass du für den 8. Monat eindeutig zu dünn bist.“, Emilia seufzte, doch schüttelte den Kopf.
„Ihm geht es gut.“, sagte Severus und nahm das Bier von Andrew entgegen, der ihn zum Balkon nickte.
„Ich weiß, dass du stolz bist Snape, aber wenn ihr Probleme habt, Belinda redet ständig von Emilia, sie ist ihr sehr wichtig, es wäre kein Problem…“
„Nein danke.“, brummte Severus und Andrew brummelte, doch sagte nichts weiter.
„Und du arbeitest bei Fenriks?“, Severus nickte und sie unterhielten sich über die Arbeit, nur dass Andrew einen viel besser bezahlten Posten im Ministerium ergattert hatte. Severus bekam immer schlechtere Laune und als es zum Abendessen auch noch Rinderfilet mit Speckbohnen und Röstkartoffeln gab und zum Nachtisch Siruptorte war seine Laune im Keller. Sie konnten froh sein, wenn sie sich die Kartoffeln leisten konnten.
„Lad sie bloß nicht zu uns ein, die Blicke ertrag ich nicht.“, brummte Severus, riss sich den Umhang vom Hals und ließ sich rückwärts aufs Bett fallen. Emilia hängte ihren und seinen Umhang an einen Haken an der Tür und ging ins Badezimmer.
„Severus?“
„Hmm?“, brummte er mit dem Arm über den Augen.
„Severus.“, sagte sie erneut und Severus sah auf. Emilia stand in einer Pfütze und sah ihn ängstlich an.
„Es geht los?“, fragte Severus erschrocken und sprang auf. Emilia nickte und nahm seine Hand.
„Wir schaffen das Liebes, komm, wo ist die Tasche?“, Emilia zeigte neben die Tür und Severus nickte und führte sie zur Tür. Sie hatten nichteinmal ihren eigenen Kamin, die Nachbarin und Hauseigentümerin hatte den einzigen Kamin und wäre sicher nicht begeistert um 23 Uhr Nachts geweckt zu werden. Doch Severus klingelte Sturm.
„Was?“, fauchte sie und Severus sah sie giftig an.
„Oh, kommen sie, kommen sie.“, sagte sie freundlicher als sonst und Severus führte Emilia zum Kamin und sie flohten ins St. Mungo.
„Aber Mr. Fenrik, wieso?“, fragte Severus total geschockt.
„Das ist egal, du bist gefeuert, nach dem heutigen Tag will ich dich hier nicht mehr sehen.“
„Aber Mr. Fenrik, ich bin vorgestern Vater geworden, ich brauch den Job.“, flehte Severus regelrecht, doch Mr. Fenrik sah ihn nur entschuldigend an.
„Du hast dir sehr mächtige Feinde gemacht. Hier nimm das und geh bitte.“, bat er und drückte Severus‘ Schulter. Severus nahm das Säckchen und machte sich vollkommen verzweifelt auf den Heimweg.
„Was ist passiert?“, fragte Emilia mit dem kleinen Charlie auf dem Arm, während sie mit dem Zauberstab die Wäsche dirigierte.
„Ich hab den Job verloren.“, murmelte er und Emilia musste sich erstmal setzen.
„Wie?“
„Er meinte nur, ich hätte mir sehr mächtige Feinde gemacht.“, murmelte Severus und sah Emilia entschuldigend an, die besorgt auf Charlie sah, der seelenruhig schlief, keine Ahnung von den Sorgen seiner Eltern.
„Und jetzt?“
„Ich gehe morgen früh los und suche neue Arbeit, hier er hat mir das gegeben.“, sagte Severus und kippte das Säckchen auf dem Küchentisch aus. Es waren 20 Galeonen, davon könnten sie vielleicht 2 Monate leben.
„Hast du Arbeit gefunden?“, fragte Minerva keuchend und Severus atmete tief durch.
„Nein.“, gab er zu und Albus sah ihn fragend an.
„Severus?“, Severus sah schlecht gelaunt auf.
„Wie lief es heute?“
„Wie schon, sie waren wieder schneller, überall wo sie Tränkebrauer suchen, suchen sie nicht mich. Alle meinen, dass ich ausgezeichnete Zeugnisse habe für einen Schulabgänger, aber sie mich nicht nehmen können und es ihnen leid täte. Verdammt, ich habe sogar schon beim Betrieb meines Großonkels angefragt und was macht er, kein Platz für Halbblüter.“, regte Severus sich auf und seufzte, als sie ihm durch den Nacken strich.
„Das tut mir leid Liebling, weißt du…naja was du jetzt machen willst?“
„Ich versuche es morgen nochmal OK?“, Emilia nickte und küsste seine Wange.
„Du solltest aber vorher duschen.“, meinte sie leise und Severus sah sie entschuldigend an. Emilia küsste ihn zärtlich und ging dann zum Babybett, da Charlie begann zu schreien.
„Wie geht es unserem kleinen Engel?“, fragte Severus liebevoll und strich über die kleine Hand.
„Er hat ständig Hunger.“, sagte sie traurig und Severus küsste ihren Hals.
„Ende der Woche haben wir wieder genug zu essen.“, Emilia nickte und legte ihre Brust frei, damit Charlie trinken konnte, während Severus unter die Dusche stieg.
„Albus, warum steht Mr. Snape vor dem Haus?“, fragte Minerva und Albus stand sofort von der Besprechnung auf und ging zur Tür. Er öffnete sie und sah sich um.
„Komm.“, sagte er und Severus lief durch den Vorgarten und sah sich in der Eingangshalle um.
„Das Haus von Alastor Moody, hast du den Namen schonmal gehört?“, Severus schüttelte den Kopf. Nicht sicher, ob er das Richtige machte, doch es war die einzige Möglichkeit, sein Sohn hatte Hunger.
„Sie sind bereit für den Orden zu arbeiten?“
„Unter einer Bedingung.“
„Emilia Waterloo zu schützen?“
„Und meinen Sohn und mir zu helfen, dass ich die beiden ernähren kann.“
„Das sind drei Bedingungen.“
„Ich weiß, aber sonst mache ich es nicht.“
„Und du denkst, dass ich darauf eingehe?“
„Sie wollen seit zwei Jahren dass ich ihrem Verein beitrete. Ich bin sehr gut in der Kunst des Tränkebrauens, weiß einiges über Verteidigung und habe im letzten Jahr den Duellierschein gemacht, ich denke das sind wichtige Eigenschaften?“, Albus schmunzelte.
„Und einen sehr fitten Geist. Du hast Recht Severus, ich denke du wärst eine Bereicherung, aber was ich verlange ist Teamarbeit.“, Severus knirschte mit den Zähnen doch nickte.
„Du weißt, dass James Potter, Sirius Black, Peter Pettigrew, Remus Lupin und Lily Evans dem Orden beitraten, direkt nachdem sie die Schule verließen?“, Severus brummte nur. Er hatte es erwartet, gewusst hatte er es nicht.
„Gut dann komm mit ins Esszimmer, es ist zufällig gerade ein Treffen.“, sagte Albus und ging ihm voran. Severus folgte ihm und versuchte im Schatten stehen zu bleiben.
„Der?“, fauchten James und Sirius sofort.
„Severus.“, sagte Lily erstaunt. Severus sagte nichts und sah nur langsam durch die Reihen. Die meisten der Leute hatte er nie in seinem Leben gesehen, doch etwa ein Viertel waren ehemalige Klassenkameraden oder nur ein- zwei Jahrgänge über ihm. Nicht sehr vielversprechend, dachte er sich, aber seine einzige Möglichkeit, wenn er Emilia und seinen Sohn nicht verlieren wollte und das war das letzte was er wollte.
„Darf ich vorstellen, Severus Snape.“, sagte Albus und zauberte Severus einen Stuhl neben Sirius, der angewidert das Gesicht verzog, doch Severus‘ Reaktion war keine andere.
„Wir redeten gerade darüber, dass wir das Gefühl haben, die Winkelgasse schiene etwas freudloser. Kannst du dazu etwas beitragen?“, Severus erzählte von den Drohnungen an die Ladeninhaber und Albus fuhr sich durch den Bart.
„Du hast sicher nicht nur in der Winkelgasse Probleme gehabt einen Job zu bekommen?“
„Kein Wunder, wer will diesen Schleimbeutel schon haben.“, schnaubte James und keuchte, als Lily ihm den Ellenbogen in den Magen rammte. Severus gab zähneknirschend zu, dass es stimmte, doch Albus lächelte.
„Und dennoch, hast du nicht entschieden ihnen beizutreten?“
„Emilia möchte es nicht.“, murmelte er und Minerva schmunzelte.
„Du bist also noch immer mit Emilia Waterloo liiert?“
„Verlobt.“, murmelte er und James prustete seinen Kürbissaft aus.
„Sie hat wirklich zugestimmt dich zu heiraten?“, Severus knurrte, doch Lily schlug James schon erneut, der sich die Rippe rieb und Lily ärgerlich ansah.
„Dann halt den Mund James Potter.“, blaffte sie und James brummte nur.
„Da wir alle eine große Gemeinschaft darstellen sollen Severus, solltest du ihnen vielleicht verraten, dass ihr auch einen 3 Monate alten Sohn habt, den du beschützen musst.“, Severus wurde knallrot, als Minerva keuchte und Lily sich verschluckte.
„Du bist Vater?“, fragte sie und Severus nickte nur.
„Herzlichen Glückwunsch.“, lächelte sie und Severus nickte nur knapp und folgte dem Rest der Versammlung stumm.
„Severus, bleib doch bitte noch kurz, Remus du auch.“, bat Albus und Severus sah Remus skeptisch an.
„Ihr wohnt in Südost London?“, Severus nickte und sah vorsichtshalber zu Remus.
„Auch Remus wohnt seit kurzem dort, ich denke deine Aufgabe für den Orden besteht darin, Remus den Wolfsbanntrank zuzubereiten, bist du dazu in der Lage?“, Severus nickte angewidert und Albus nickte ab.
„Dafür werde ich dem Leiter der Tränkeabteilung im St. Mungo schreiben.“, Severus sah ihn erstaunt an, das wäre wundervoll.
„Ich bitte euch zu versuchen in einem Team zusammen zu arbeiten.“, Severus brummte nur, während Remus Severus die Hand hin streckte.
„Herzlichen Glückwunsch Severus, ich hoffe dein Sohn erfreut sich bester Gesundheit?“
„Alles bestens.“, murmelte Severus und stand sofort auf.
„Vollmond ist…“
„In zwei Wochen.“, sagte Severus und disapparierte.
„Emilia?“, rief Severus erschrocken als die Wohnung leer war.
„Wir nehmen ein Bad.“, kam die ruhige von ihm so geliebte Stimme von Emilia aus dem Badezimmer. Severus ging wieder in den Flur und öffnete die Tür und sein Herz ging auf, als er die ihm so wichtigen Personen in der Badewanne sah. Emilia sah ihn liebevoll an, während Charlie mit seinen kleinen Händchen auf das Wasser schlug und seine wahre Freude zu haben schien. Severus setzte sich auf den Wannenrand und strich Charlie ein wenig Schaum von der Wange, der ihn aus seinen großen schwarzen Augen ansah und ihn zu erkennen schien, als er ihn anstrahlte. Severus lächelte, beugte sich runter und küsste Charlie auf die Stirn. Er würde alles tun um seine kleine Familie zu beschützen. Er fiel fast ins Wasser als es klingelte. Severus reichte Emilia ein Handtuch und erst als sie mit Zauberstab da stand, öffnete er die Tür.
„Mr. Snape, ich hörte wie sie nach Hause kamen, es wurde ein Paket für sie abgegeben.“, sagte seine Nachbarin und Severus sah skeptisch zu Emilia.
„Wir waren um die Mittagszeit spazieren.“, Severus nickte.
„Vielen Dank Mrs. Toddles.“, sagte Severus und die Nachbarin sah lächelnd zu Charlie, der dösig nach Emilias Zauberstab griff, den sie jedoch immer ein Stück weiter weg zog.
„Von wem ist das Paket?“, fragte Emilia als sie sich an den Küchentisch setzten.
„Vom St. Mungo.“, sagte Severus erstaunt und riss das Papier weg.
„Oh Merlin.“, keuchte Emilia als Severus einen Umhang mit dem Zeichen des St. Mungos aus der Kiste zog und einem Ausweis, der ihn als Angestellter in der Tränkeabteilung auswies. Dazu lag ein Brief, in dem er gebeten wurde, am Montag um 8 Uhr zu seinem ersten Arbeitstag zu erscheinen, wo er auch den Arbeitsvertrag unterschreiben würde. Emilia strahlte Severus an, der total überwältigt auf den Brief sah und Emilia dann ein kleines Säckchen gab.
„Die erste Wochenzahlung.“, murmelte er und Emilia riss die Augen auf. 8 Galeonen die Woche. Emilia sprang auf, legte Charlie ab und fiel Severus um den Hals, der sie durch die Luft wirbelte und erleichtert küsste.
„Also bist du dem Orden beigetreten und dann lief alles gut?“, fragte Minerva und Emilia seufzte.
„Schön wär’s.“, murmelte sie und Severus sah düster drein.
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