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Fanfiction

Was im Verborgenen liegt - Eine unruhige Nacht

von Alex2303

۩ ۞ ۩


„Draco? Hörst du mich?“, hauchte Narcissa, als abzusehen war, dass er allmählich zu sich kam. Endlich, denn seit dem Vorfall in der Küche waren bereits reichlich acht Stunden verstrichen. Ron hatte ihn restlos ausgeknockt, was ihr die Zeit gegeben hatte, nochmal in Ruhe mit ihrer Nichte über alles zu sprechen, was passiert war. Aber auch über ihre Eindrücke, die Tonks ihrerseits aufgenommen hatte. Am Ende hatte sich die junge Hexe jedoch schlafen gelegt. Die vergangenen Tage hatten schließlich an allen gezehrt.
„Draco?“, drängte Narcissa ihn leise, worauf er erschöpft murmelte. Im Kopf noch immer unwahrscheinlich dieses Hämmern, was von einem starken Schwindelgefühl begleitet wurde. Beides war beinahe unerträglich, sodass er sich der süßen Versuchung nahe sah, einfach der Dunkelheit nachzugeben. Doch seine Mutter ließ ihn nicht. Zu sehr beunruhigte es sie, dass er noch nicht wieder wach war. Er sollte nur kurz mit ihr reden, damit sie ihre Sorgen wegwischen konnte. Dann konnte er gerne weiterschlafen.
„Draco, bitte. Sieh mich an“, redete sie leicht drängend auf ihn ein und legte ihm das kalte Tuch auf die Stirn, welches das Hämmern etwas linderte. Letztendlich stieß er durch die Oberfläche und fand sich zurück in der grauen Realität. Er blinzelte erschöpft in das warme Licht einiger Kerzen, welche den Raum beleuchteten, in dem er seine Mutter gleich erkannte. Diese lächelte erleichtert.
„Wieder besser?“, fragte sie leise. Draco brauchte allerdings etwas, um das Chaos in seinem Kopf zu ordnen. Als er es halbwegs hinbekommen hatte, fiel ihm auch wieder ein, was passiert war. „Weasley!“, knurrte er giftig und quälte sich hoch. Die rechte Hand drückte er dabei energisch gegen Schädel, da der drohte zu platzen.
„Leg dich wieder hin“, mahnte seine Mutter, doch er hörte nicht. Stattdessen giftete er weiter rum. „Dieser hirnlose Schwachkopf!“ „Was provozierst du ihn auch?“, hielt sie ihm ruhig entgegen, wofür er sie beleidigt ansah und anpflaumte.
„Auf wessen Seite stehst du eigentlich?“ „Auf deiner, das solltest du wissen. Aber es war doch vorhersehbar, dass irgendetwas passiert. Du hast mir doch immer wieder gesagt, dass die Drei unentwegt zusammen waren und wie sehr dich das stört. Warum kann ich mir inzwischen lebhaft vorstellen“, schmunzelte sie, was ihn giftig knurren ließ.
„Wag es ja nicht. . .“ „Was? Dir schmeckt es doch ganz offensichtlich nicht, wenn sie sich vertragen. Allen voran Weasley und das Mädchen.“ „Weil der Typ ein völliger Hohlkörper ist! Wenn ich den sehe, kommt mir die Galle hoch. Du hast ja keine Ahnung, wie gerne und oft ich dem am liebsten schon eine reingehauen hätte! Dieses Erbsenhirn hat sie doch stän- Ahhh, Scheiße!“, brach er fluchend ab und krümmte sich ohne Vorwarnung unter Schmerzen zusammen, als ihm der linke Arm drohte in einem einzigen Feuersturm zu explodieren.
Er presste ihn an sich und krampfte mit der rechten Hand keuchend danach, in der Hoffnung, den Schmerz so ein wenig einzudämmen.
„Draco, was. . .“, wollte Narcissa nach ihm sehen, als ihm ein fürchterlicher Gedanke durch den Kopf schoss. Dieser bestätigte sich nur den Bruchteil einer Sekunde später, als durch das schlafende Haus ein bestialischer Schrei hallte.
„Hermione!“ Damit war er auf den Beinen und an der Tür. Seine bis eben noch so große Benommenheit und das vorhandene Reißen in seinem Arm hatte er völlig ausgeblendet. Stattdessen hatte er ein beängstigendes Bild vor Augen, was drohte ihn in den Wahnsinn zu treiben und zweifelsfrei das war, was zu dem Schrei gehörte.
Er riss an dem Knauf herum, nur war die Tür verschlossen. Er war mit seiner Mutter eingeschlossen. Weggeschlossen. Weg von ihr, die sie auch weiter schrie, als würde man sie bei lebendigem Leib verbrennen.
„Verdammt, macht die Tür auf! TONKS!“, brüllte er. Er schlug mit der Faust gegen das Holz und stemmte sich letztlich auch noch dagegen, erfolglos.
„Was . . . was ist hier los?“, konnte Narcissa nur verstört fragen und sah unsicher zu ihm, wie er verzweifelt an der Tür hing und versuchte diese aufzubrechen. Im Hintergrund hörte man auch weiter diesen gellenden Schrei, der kein Ende nahm.
„TONKS!“, rief Draco erneut, doch nichts tat sich. Niemand hörte ihn in diesem Schrei und selbst wenn, würden sie sich jetzt nie und nimmer um ihn kümmern, sondern versuchen Hermione zu helfen. Doch die hörte einfach nicht auf zu schreien. Nicht einmal nach Minuten, so wie das letzte Mal. Sie schrie wie wahnsinnig, was seine Mutter bleich, mit entsetzten Augen in sich aufnahm.
„Was ist das? Was passiert hier?“ Draco gab ihr keine Antwort. Ja er hatte ihre verwirrten Fragen noch nicht einmal zur Kenntnis genommen. Stattdessen kämpfte er weiter mit der Tür und trat letztlich wütend dagegen.
„Scheiße.“ „Sie werden dich nicht raus lassen“, meinte Narcissa, als er aufs Neue energisch dagegen hämmerte. „Das werden wir ja sehen!“, schrie er wütend und ließ seinen Blick rasch durch das kleine Zimmer schweifen.
Verdammt, hier musste es doch irgendetwas geben, womit er die verfluchte Tür auf bekam? Er musste hier raus, denn es hörte einfach nicht auf. Sie hörte nicht auf zu schreien, was nur heißen konnte, dass der Orden es nicht schaffte, diesen schwarzen Fluch abzustellen.
Als es die ersten beiden Male passiert war, hatte es wieder aufgehört, nachdem er sie zu sich genommen hatte. Genauso das Stechen in seinem Arm, was auch jetzt noch höllisch pulsierte. Offensichtlich reagierte sie auf irgendetwas an ihm. Das schien ihm das einzig Logische. Schließlich trat er an die kleine Pritsche und warf sie um.
„Was . . . was tust du?“, fragte seine Mutter entsetzt, als er anfing eine der Eisenstangen aus ihrer Verankerung zu hebeln. Und das so lange, bis das Schraubgewinde nachgab und er etwas halbwegs Stabiles in den Händen hatte, mit dem er an die Tür stürzte. Er schob dort das flache Ende der Stange zwischen Türspalt und Schloss und begann dieses mit aller Gewalt aufzuhebeln. Irgendwann gab das Holz nach und er flog polternd durch die nun offene Tür, wo der Schrei noch lauter an seine Ohren drang. Damit war er wieder ganz auf den Beinen und stürzte blindlings dem Geräusch hinterher. Seine Mutter nur ein paar Schritte hinter ihm.
Keine Minute später erreichte er das Zimmer, in dem sich der komplette Orden eingefunden hatte. Molly und Remus standen am Bett, auf welches sie Hermione drückten, damit sie nicht mehr um sich schlug. Das Kissen färbte sich in der Zeit durch die Bluttränen allerdings immer roter. Inzwischen zeichneten sich die schwarzen Venen, um ihre Augen, sogar noch deutlicher ab, als die beiden Male zuvor. Schlimmer noch, denn auf den zweiten Blick erkannte Draco, dass ihr mittlerweile auch Blut aus den Ohren ran.
„Scheiße“, entwich es ihm geschockt, bevor er vor stürzte. Harry, Ron und Ginny bemerkten ihn in dem Moment erst, da sie bis eben völlig hilflos auf das vor sich gesehen hatten. Bleich vor Entsetzten aufgrund des Anblickes ihrer Freundin. Als Draco Ron jedoch ins Auge fiel und er erkannte, dass er zu Hermione wollte, zerrte er ihn zornig zurück.
„DU! Was habt ihr Schweine mit ihr gemacht?!“, keifte er den Blonden unsäglich wütend an. Dabei übertönte sein Schrei nur schwach den Hermiones, was Draco auch nicht kümmerte. Stattdessen versuchte er sich an Ron vorbeizuzwängen. Der ließ ihn allerdings nicht durch, sondern drängte ihn im Gegenteil sogar noch weiter von Hermione weg.
„Verdammt, lass mich los. Ich kann. . .“ „Wenn du sie anfasst, bring ich dich um!“ „Dann mach!“, schrie Draco und hatte damit schneller die rechte Hand oben, als er gedacht hätte. Beinahe noch schneller ballte sich diese zur Faust und landete krachend in Rons Gesicht, der mit gebrochener Nase haltlos zusammensackte. Draco verschwendete aber keine Sekunde mehr auf ihn, sondern war nun endlich bei Hermione, wo er Remus drängend wegschob.
„Lasst sie los!“, gab er den Beiden herrisch zu verstehen, die ihn verwirrt ansahen, wo er auf einmal her kam. Aus einem Reflex heraus gehorchten sie der barschen Anweisung allerdings, sodass Draco Hermione nehmen konnte.
Er zog sie hoch und drückte sie mit dem Rücken ganz fest an sich. Nur einen Augenblick später schlang er ihr einen Arm um den Oberkörper, um sie festzuhalten. Hermiones Finger krampften und krallten sich dabei energisch in seinen linken Arm, worauf er schmerzlich die Augen zusammen kniff. Dennoch gab er sie nicht wieder frei. Im Gegenteil. Er verstärkte seinen Griff noch mehr und zog sie auf diese Art und Weise fest an sich. Die rechte Hand legte er ihr beruhigend an den Kopf, der damit auf seiner Schulter lag. Und das so, dass er mit den Lippen nah genug an ihrem Ohr war.
„Sch. . . Es ist alles gut“, hauchte er ihr so leise zu, dass es wirklich niemand hörte, selbst wenn sie nicht geschrien hätte. Ihr Schrei erstarb mit diesen Gesten und Worten jedoch im Nichts, ebenso wie er aus dem Nichts gekommen war.
Sie sackte haltlos keuchend, wie auch zitternd in sich zusammen, womit sich ihre verschleierten Augen schlossen, aus denen nun wieder normale Tränen kamen. Mit diesen verblasste allmählich auch das dunkle Netz, gleich so, als ob es durch ihre Tränen weggewaschen würde. Ihre verkrampften Finger lösten sich aus seinem Arm und ruhten letztlich kraftlos aber dennoch extrem zittrig in ihrem Schoß.
Damit schob sich Draco noch ein Stück mehr hinter sie und saß nun halb auf dem Rand des Bettes. Mit der nächsten Bewegung nahm er sie noch etwas mehr zu sich und griff am Ende nach ihrer rechten Hand, die er einfach nur hielt. Es war eine kleine Umklammerung, die sie ihm in ihrer Bewusstlosigkeit gleich tat und sich schwach an ihm festhielt.
„Sch. . .“, hauchte er ihr im Anschluss wieder ins Ohr und ließ seine Finger nebenher durch ihre zerzausten Haare gleiten. „Ganz ruhig. Es ist alles gut“, flüsterte er nochmal. Nun aber mehr als erleichtert, da es ihm wenigstens möglich war, diesen unheimlichen Anfall abzustellen, was auch den Anderen irritiert auffiel. Allen voran Harry, Ginny und Ron, der sich gerade mit blutender Nase hoch quälte und als Erstes sah, dass der Blonde auf einmal bei seiner Freundin hockte und diese in den Armen hielt.
„Was . . . was war das?“, stammelte Molly noch immer perplex, wie auch geschockt. Draco gab ihr aber nicht gleich Antwort, sondern sah noch kurz auf Hermione, deren Gesicht so weiß wie das einer Porzellanpuppe geworden war.
„Ich weiß es nicht. Nicht genau“, begann er leise, fast tonlos und streichelte der Gryffindor mit dem Daumen über die blass-kalte Wange. Im Anschluss wanderte seine Hand, mit der er ihr die verschwitzten Haare aus den Augen und der Stirn strich, bevor seine Finger gänzlich in ihrem Schopf verschwanden, wo er sie behutsam kraulte.
„Ich denke, es ist ein . . . ein Fluch von IHM.“ „Hat sie das in den letzten Tagen schon einmal gehabt?“, klinkte sich Remus ernst dazwischen, den Draco jedoch nicht ansah, als er knapp nickte. Seine Konzentration war und blieb zur Gänze auf Hermione liegen.
„Zweimal. Einmal in London, wo ich schon dachte, sie hätten uns gefunden und dann im Cottage.“ „Wie ist es dazu gekommen?“, wurde Remus noch ernster. „Hast du irgendetwas gemacht oder sie oder sonst was?“ „Ich hab keine Ahnung. Als es das Erste Mal kam, war ich nicht einmal in ihrer Nähe. Ich war unten und hab . . . hab etwas gesucht“, brach er ab. Seine Familiengeschichte, mehr noch das kleine Geheimnis seiner Mutter, ging keinen etwas an. Diese Leute hier am allerwenigsten.
„Ich bin dann gleich zu ihr und. . . Ich hab sie einfach bloß festgehalten. Damit hat es wieder aufgehört. Im Cottage dasselbe.“ „Du hast nichts weiter gemacht?“, überraschte es Remus, worauf er knapp mit dem Kopf schüttelte.
„Nein. Ich hab aber das Gefühl, dass sie auf irgendetwas reagiert. Als ich sie losgelassen habe, um den Kamin wieder anzuheizen, ist sie gleich unruhig geworden. Als sie wieder wach war, hab ich ihr davon erzählt. Sie konnte sich aber an nichts erinnern nur. . .“ „Was?“, drängte Remus, sodass er tief Luft holte.
„Sie hat versucht mir zu erklären, was sie wohl geträumt hat. Sie meinte, sie hätte IHN als Schatten gesehen. Und das da ein Gefühl war, wie das der Dementoren. Nur eben viel, viel schlimmer.“ „Was ist das?“, fragte Molly Remus noch immer bleich, der es sich auch nicht erklären konnte. Er hatte so etwas noch nie gesehen und auch nicht wirklich etwas darüber gelesen. Mit einem hatte Draco aber zweifelsfrei Recht. Es musste ein Fluch von IHM sein. Damit richtete er sich an Arthur.
„Hast du etwas auftreiben können?“ „Was?“ „Dieses Teleding.“ „Telefon“, murrte Draco und schielte nun doch mal sauer auf den Sauhaufen vor sich. Er dachte, sie hätten sich schon lange darum gekümmert!
„Noch nicht. Da fehlt noch irgendetwas von wegen einem Anschluss.“ „Ein Kabel wahrscheinlich“, mischte sich Harry leise, wie auch ruhig dazwischen und half Ron ganz auf, der noch immer auf das vor sich starrte. Wütend. Ginny und Tonks besahen es sich verwirrt, aber auch verblüfft, wohingegen Tonks etwas milde zu Lächeln begann und zu Ron und Harry trat.
„Dann hilfst du Arthur lieber mal damit und dich verarzten wir erstmal“, richtete sie sich an Ron, um ihm zu helfen. Der Rotschopf machte sich allerdings ruppig, wie auch wütend von ihr los und stapfte stinksauer aus dem Zimmer. Narcissa rempelte er dabei ziemlich unsanft an und warf ihr noch einen verhassten Blick zu, bevor er weg war. Nur kurze Zeit später hörte man eine der Türen im Haus lautstark ins Schloss fallen.
„Da ist einer richtig sauer“, murmelte Tonks neben Harry, der seinem Freund kurz nachdenklich hinterher sah, bevor er, wie auch Ginny, erneut auf das ungewöhnliche Bild vor sich blickte. Draco saß noch immer bei Hermione und hielt sie beruhigend fest. Wobei das nicht ganz stimmte. Er hielt sie nicht einfach nur, sondern wiegte sie etwas in seinen Armen, während er nebenbei sehr, sehr leise mit Remus sprach. Was Harry und Ginny mit der Zeit allerdings verstärkt ins Auge fiel, waren Hermiones Hände. Die Rechte, die sich Draco genommen hatte und einfach nur festhielt, wo sich ihre Finger nun auch schwach um seine Hand schlossen. Und dann war da noch die linke Hand, deren Finger sich in seine Jacke gekrallt hatten.
Den Beiden war das Bild völlig suspekt. Ganz offensichtlich und warum auch immer, schien ihre verletzte Freundin aber wirklich etwas zu spüren. Sie reagierte in der Tat auf etwas, denn jetzt lag sie, seit ihrer Ankunft, das erste Mal völlig ruhig da. Irgendetwas war da, nur warum bei Merlin kam das ausgerechnet durch ihn?
Diese Frage blieb, die sie für den Moment aber nach hinten drängten, da es anderes zu tun gab. Ginny trat stattdessen wieder zu Remus und ihrer Mutter, während Harry versuchte Arthur mit dem Telefonkabel zur Hand zu gehen. Um Ron würde er sich später kümmern. Hermione war wichtiger.
„Was machen wir jetzt?“, fragte Ginny leise und sah auf ihre Freundin, die auch weiter sehr schwer atmete. Ihr Kopf lag inzwischen auch richtig an Malfoys Brust und Schulter. Etwas, was einfach nur seiner Handlung und der Schwerkraft geschuldet war. Dennoch wirkte es auf sie seltsam. Unwirklich, obgleich der Tatsache, dass ausgerechnet der, der sie über die ganzen Jahre am meisten gehasst und verachtet hatte, sie plötzlich irgendwie schützend hielt.

۩ ۞ ۩


Dieses miese, verlogene, schmierige Frettchen!, blubberte Ron noch immer still in sich hinein. Wie konnte er es wagen seine Freundin anzufassen und dann auch noch so zu halten! Verdammt, dass es ihr so scheiße ging, war doch nur seine Schuld! Trotzdem hatte es vorhin so auf ihn gewirkt, dass plötzlich keiner mehr daran dachte, wer ihr dieses ganze Leid erst zugefügt hatte! Keiner dachte mehr daran, dass sie so einen unter sich hatten. Eigentlich sogar zwei, nahm er sich noch Malfoys verschrobene Mutter.
Stattdessen mimte er brav den ach so Unschuldigen und tat so, als ob er ihnen helfen wollte. Malfoy und helfen! Der absolute Blödsinn. Der würde niemandem helfen, außer sich selbst! Am allerwenigsten Hermione. Und dann dieser Fluch, von dem er gesprochen hatte. . .
Am Ende war dieser in Wirklichkeit von ihm selbst gekommen und nicht von IHM! Warum sonst sollten ihre Versuche, Hermione zu helfen, wirkungslos bleiben? Warum sonst hatte es ausgerechnet bei ihm aufgehört? Weil er ganz genau wusste, wie er seinen Fluch abstellen konnte. Diese schmierige Ratte! Bei dem Gedanken trat Ron wutschnaubend gegen die Truhe am Bettende.
„Aber nicht mit mir, Malfoy. Ich fall nicht auf dein scheinheiliges Schmierentheater rein“, knurrte er verbissen, was ihn wieder an seine ramponierte Nase erinnerte, um die er sich erstmal kümmerte. Malfoy würde er später noch eine Abreibung verpassen, die er nie mehr vergaß. Nur eben etwas später.

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Wir haben immer schon gespürt, dass sich zwischen Ron und Hermine etwas entwickelt, obwohl ich und Emma uns dessen nicht bewusst waren. Doch in diesem Film gestehen beide sich das ein. Als Hermine mit Viktor Krum auf dem Weihnachtsball erscheint, kapiert Ron endlich, dass er etwas für sie empfindet.
Rupert Grint