„Draco, jetzt warte“, hallte Blaise’ Stimme durch den Flur. Kurz darauf hatte er den Blonden ein und hielt ihn am Arm fest, aus dem er sich ruppig wand und in ihrem Zimmer verschwand.
„Das hat sie nicht so gemeint. Die ganze Situation ist für sie aber seltsam genug. Das weißt du. Irgendwann wird sie das aber kapieren und. . .“ „Nein“, unterbrach Draco ihn. Nicht wütend. Nicht gereizt. Und auch nicht genervt. Im Gegenteil. Er klang furchtbar müde. Auch schwang in diesem einen Wort eine erschlagende Gewissheit mit, die Blaise verwirrt auf ihn schauen ließ.
Draco griff sich derweil eines der Bücher und ließ sich in den weichen Ledersessel fallen. Er sank in diesem zusammen und fing ohne ein weiteres Wort an zu lesen. Damit tauchte er aber auch gänzlich ab, was recht deutlich zu erkennen war. Dass er mit seinen Gedanken und der Konzentration nicht länger im Hier und Jetzt verweilte, sondern in einer anderen Welt.
„Blaise?“, richtete sich Charlie leise an ihn, worauf der Dunkelhäutige zu seinem Freund sah. „Was war jetzt?“ „Ich hab keine Ahnung“, murmelte Blaise unsicher und schielte zurück zu dem Blonden, der auf den ersten Blick mit dem Schinken vor sich beschäftigt war. Auf den zweiten Blick konnte man allerdings erkennen, dass ihm noch ganz andere Dinge im Kopf umher gingen. Und diese Dinge waren es, die Blaise verunsicherten.
Am Ende musste er sich fürs Erste damit abfinden. Er wusste, wie stur und verbohrt Draco war. Er würde nicht reden, wenn er auf den Tod nicht reden wollte. Von daher tat er es ihm gleich und schnappte sich stattdessen seine Lektüre. Charlie folgte ihrem Beispiel, sodass eine schier tödliche Stille unter den drei jungen Männern einkehrte.
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Die Zeit schleppte sich nur so dahin, bis es Abend und schließlich Nacht wurde, in der Blaise und Charlie immer mal lautstark wegnickten. Draco besah sich die Beiden müde, ließ sie aber schlafen. Sobald er etwas gefunden hatte, brauchte er Charlie, oder besser dessen Vater Daniel, in einer vernünftigen Verfassung, damit sie den Fluch gefahrlos aufheben konnten. Und Blaise?
Er könnte ihn wecken, nur war er sich sicher, dass er nach einer halben Stunde wieder schnarchte. Und so müde, wie er offensichtlich war, da würde er am Ende den Fluch vielleicht überlesen, immerhin hatten er und Charlie, trotz seiner Erklärung, dennoch keine konkrete Vorstellung von dem, was passiert war.
So schlug er sich die Nacht, wie auch den kommenden Tag um die Ohren, sodass sich neben seinem Sessel bereits sieben dicke Bücher stapelten, die er durch hatte, mit dem lausigen Ergebnis, dass er nicht einmal einen kleinen Hinweis entdeckt hatte. Im Gegenteil.
Die Flüche, von denen er las, entdeckte er irgendwann vermehrt auch in den anderen Büchern. Nur nicht diesen einen, was ihn allmählich an den Rand der Verzweiflung trieb. Irgendwo musste doch aber etwas zu finden sein. Irgendetwas. Wenigstens eine Andeutung auf etwas Ähnliches. Einen artähnlichen Fluch, denn ER für sich vielleicht so verändert hatte, wie er ihn brauchte. Einen Fluch, den er nach seinen Vorstellungen geschaffen hatte. Nur fand er nichts. Rein gar nichts.
„Draco?“, echote ihm irgendwann, weit weg, Tonks’ Stimme in den Ohren nach. Als er völlig übermüdet zu ihr aufsah, merkte er jetzt erst, dass es draußen aufs Neue stockdunkel war. Auf der Digitaluhr an der Wand stand etwas von wegen 2:27 AM. Es war bereits wieder mitten in der Nacht. Auch hatten sich zu den sieben Büchern auf der einen Seite, nun auch noch acht auf der anderen dazugesellt. Trotzdem hatten sie noch lange nicht alles durch. Charlies Vater entdeckte noch immer Neue, die ihnen Sally ständig brachte. Genauso Tee, belegte Brötchen und einen überdimensioniert starken Kaffee, der Tote wiederbelebt hätte. Es war eine schier tödliche, schwarze Brühe, die Draco unentwegt nebenher in sich rein kippte.
„Leg dich hin! Du siehst aus, als ob du gleich wegklappst“, redete Tonks besorgt auf ihn ein, doch er hörte nicht. Stattdessen legte sich sein Blick wieder auf das Geschriebene. Worte, die schon seit einer Weile ständig verschwammen, was seinen überreizten Augen geschuldet war. Denen ließ er allerdings keine Ruhe. Die konnten sie haben, sobald er gefunden hatte, wonach er suchte. Dann konnten sich Charlie und sein Vater um alles Weitere kümmern, während er ins Koma fiel.
„Du kannst dich doch kaum mehr konzentrieren. Das bringt doch nichts“, mahnte Tonks, bevor sie versuchte, ihm vorsichtig das Buch wegzunehmen, doch er ließ nicht los. Stattdessen sah er sie wieder an. In den roten Augen nun etwas Warnendes, Dunkles, sodass sie ihren Versuch augenblicklich einstellte.
„Draco, komm schon. Leg dich wenigstens für zwei, drei Stunden hin. Das hältst du nicht mehr lange durch“, versuchte sie es nochmal und setzte mit einem „Dann kannst du Hermione auch nicht mehr helfen“ nach, in der Hoffnung, dass er sich damit besann. Doch dem war nicht so. Stattdessen ließ er seinen Blick fallen und blätterte weiter. Tonks musterte ihn nur noch kurz seufzend.
„Kleiner Dickkopf“, schimpfte sie besorgt. Zwar war es jetzt nicht das Problem, ihn zwangsweise für ein paar Stunden ruhigzustellen. Nur war sie sich sicher, dass er hinterher ausrasten und wie der Teufel toben würde. Davon abgesehen, wurde es immer nötiger, dass sie diesen Fluch fanden, denn Hermione ging es, selbst mit der Pflege und Fürsorge, die sie hier bekam, dennoch nicht besser.
Ihre äußeren Verletzungen waren bis auf ein paar feine, sehr helle Vernarbungen, von der Schlimmen an ihrem Unterarm einmal abgesehen, zwar gänzlich weg, was aber nicht auf das Fieber zutraf. Dieses stieg unaufhörlich und lag nun fast bei 42°C. Ihr Körper würde das nicht mehr lange mitmachen.
Zudem hatte sie nach wie vor ziemlich starke Schmerzen. Als sie vor Stunden kurz wach war, hatte Charlie ihr noch einmal etwas gegeben, nur schien es nicht mehr zu wirken. Sie keuchte immer mehr, krampfte und wühlte unruhig unter der Decke, ebenso wie sie leise wimmerte und schmerzlich stöhnte.
Schließlich stand Tonks auf, trat an den Tisch und füllte Draco ein Glas mit Wasser, was sie ihm reichte. Wenn er schon nicht schlafen wollte, sollte er darüber hinaus nicht vergessen etwas zu trinken. Und zwar nicht nur Sallys Höllentrank.
„Trinken“, hielt sie ihm das Glas so vor die Nase, dass er nicht weiterlesen konnte und ausnahmsweise gehorchte. Er leerte das Glas in einem Zug und blinzelte angestrengt, bevor er sich wieder dazu zwang, dass aus dem Buch herauszulesen, was er suchte. Tonks musterte ihn nur noch kurz nachdenklich, ehe sie resigniert zurück zu Hermione und Ginny gehen wollte, als Draco in einem leisen Zischen wie von der Tarantel gestochen hoch fuhr und das Buch quer durch den Raum warf. Dieses traf eine Vase, die klirrend auf dem Boden zerbarst.
„Was. . .“, sah Tonks verwirrt auf ihn, als er sich den Arm hielt. Keine Sekunde später hallte ein gellender Schrei durch das teils schlafende Haus und weckte damit sämtliche Geister und Seelen.
„Was zum. . .“, stammelte Tonks entsetzt und sah in die Richtung, aus der der Schrei drang. Doch noch bevor sie ihre Gedanken, über das wie, warum, wer und was auf Reisen schicken konnte, stieß Draco sie unsanft beiseite. Mittlerweile waren auch Charlie und Blaise, durch den Laut aufgeschreckt, halb auf den Beinen, wobei Blaise von der Couch gefallen war. Sie sahen allerdings nur noch, wie Draco aus dem Raum stürzte. Tonks folgte dem mit immer größer werdenden Augen, in denen sich allmählich das Begreifen breitmachte, was zu einer dumpfen Panik wurde.
„Scheiße“, stieß sie geschockt aus, bevor sie sich aufrappelte und Draco hinterher eilte. Blaise und Charlie blieben nur wenige Schritte hinter ihr.
Unterdessen war der Blonde im entsprechenden Zimmer angelangt, wo Ginny sichtlich überfordert neben dem Bett stand und erfolglos versuchte, ihrer Freundin zu helfen, die sich wahnsinnig unter Schmerzen wand und krümmte. Über ihre bleichen Züge rannen ein weiteres Mal die blutigen Tränen, während sich um die weit aufgerissenen Augen erneut das dunkle Netz legte, welches sich zunehmend ausbreitete.
„Hermione!“, weinte Ginny verzweifelt, doch wusste sie nicht, wie sie die Brünette halten und beruhigen sollte, was ihr das Herz fürchterlich in Brand steckte. Diese Hilflosigkeit verbunden mit Hermiones Anblick.
Mittlerweile war Draco bei ihr, den sie nur eine Sekunde später registrierte. Genauso den Rest der Anwesenden, die kurz darauf ins Zimmer stürzten. So sahen jetzt auch Blaise, Charlie und Daniel überdeutlich, was Draco gemeint hatte. Was mit Hermione war. Was dieser Fluch mit ihr machte.
„Tu doch was!“, weinte, flehte Ginny den Blonden förmlich an, der es letztens im Hauptquartier auch irgendwie hatte abstellen können. Doch selbst wenn sie nichts gesagt hätte, oder ihn mit aller Gewalt versuchen würde von Hermione fernzuhalten, es hätte ihn nicht gekümmert.
Er griff sich beherzt das schreiende Mädchen und umschlang sie so fest, dass sie nicht mehr um sich schlagen konnte. Allerdings wand sie sich auch weiter in seinem Griff. Sie schrie wie wahnsinnig, bis er die Lippen an ihrem Ohr hatte und ihr beruhigend hinein hauchte.
„Schschsch. . .“ Zeitgleich löste er einen Arm, und legte die Hand an den Kopf der Löwin, den er behutsam an seine Brust drückte. Nebenher strich er ihr durch die Haare, womit der Anfall begann in sich zusammenzubrechen. Nur etwas später hatte er die Lippen an ihrer Stirn liegen, die er sanft küsste.
Mit diesen Gesten erschlaffte Hermiones Körper kurz darauf gänzlich in seinen Armen, in denen sie schwer keuchend versank. Er hielt sie aber auch weiter sicher und warm, wie ein Kleinkind, das man in den Schlaf wiegte. Ihre Augen waren für einen Moment noch leicht geöffnet, aus dem sich das Venennetz wieder löste, bevor es ihr die Lider zu zog.
„Was . . . war das?“, stammelte Blaise noch immer entsetzt und war, auch wenn das schier unmöglich war, fahl geworden. Charlie und sein Vater ähnlich, zu denen sich Tonks klopfenden Herzens, mit zittriger Stimme, drehte.
„Das war der Fluch. Das ist es was . . . was sie. . .“, brach sie ab und sah stattdessen zurück zu ihrem Cousin, der das gequälte Mädchen fest in den Armen hielt. Nebenbei strich er ihr weiter durch die Haare und vergrub letztlich das Gesicht halb in ihrem Schopf.
Es waren Gesten, die deutlich waren. Mehr als deutlich, was auch Ginny kapieren musste. Dass Draco nicht nur so tat, als würde er sich Sorgen um Hermione machen. Und das hätte jeder der Anderen in der Sekunde genauso erkannt, wenn sie hier bei ihnen gewesen wären. So erkannte es vorerst nur Ginny, die rasenden Herzens, mit heißen Tränen auf den Wangen, auf der gegenüberliegenden Seite des Bettes stand und auf ihre fahle Freundin sah, die reglos, schwer atmend in Dracos Armen lag.
Schließlich blickte sie von Hermione zu Malfoy, dessen Mimik sie eingehender musterte. Sie konnte sehen, dass sich seine Lippen bewegten und er der Gryffindor beruhigend etwas zuflüsterte. Sie sah, dass sich in seine Züge eine sonderbare Erleichterung stahl, mit der er die Hexe auch weiter behutsam in seinen Armen hielt. Nebenher strich er ihr noch sanft über die Wange und hauchte ihr letztlich erneut einen kleinen Kuss auf die Stirn.
Das alles. . . Es war ein Bild, was etwas seltsam Verstörendes an sich hatte. Und das Verstörende war nicht der Anfall, oder die noch immer auf Hermiones Gesicht schimmernden Bluttränen. Nein, es war Malfoy. Hätte Harry sie jetzt so gehalten oder gar Ron, dann wäre nichts Ungewöhnliches oder Merkwürdiges dabei gewesen. Es wäre natürlich gewesen, dass die Beiden sich um sie sorgten, bemühten und auch kümmerten. Dass sie versuchen würden, ihr zu helfen und sie zu beruhigen. Aber Malfoy? All diese Gesten durch ihn zu sehen, das war so unwirklich und fremd und eben auch verstörend. Dennoch sah sie es. Sie sah einen Menschen, der sich um das Wohl eines anderen sorgte.
Wäre das Bild von ihm, durch die ganzen Jahre des Hasses, der Beleidigungen und sonstigen Abneigungen, wie auch Anfeindungen, nicht schon so fest in Ginnys Geist eingebrannt gewesen. . . Wenn sie ihn nun das erste Mal sehen würde, dann würde sie einen völlig erschöpften jungen Mann sehen, der versuchte seine Freundin zu halten, zu beruhigen und zu schützen. Aber das war . . . das war doch. . .
„Charlie?“, rief Draco leise nach seinem Freund, den Blick noch immer ungebrochen auf Hermione gerichtet. Auf den Ruf wachte der Brünette aus seiner kurzweiligen Schock Lethargie auf und trat zu ihm.
„Was?“, fragte er mit leicht zitternder Stimme und sah letztlich ebenfalls auf Hermione, die schwer atmend zusammengesunken in Dracos Armen lag. Ihre Hände hatten sich zwischenzeitlich noch in das dunkelblaue Hemd des Blonden gekrallt, an dem etwas ihr Blut haftete.
„Holst du mir die Bücher her? Ich bleib hier“, erklärte er leise, wodurch auch Ginny aus ihren Gedanken aufwachte und zurück zu Malfoy sah, bevor ihr Blick auf Hermione fiel. Sie war wieder ruhig, womit ihr noch etwas einfiel, was sie zuvor schon einmal zur Kenntnis genommen hatte. Nämlich, dass ihre Freundin ruhig blieb, wenn der Slytherin in ihrer Nähe war und sie hielt, was ihr absolut nicht in den Kopf ging. Warum?
„Was hast du gemacht?“, fragte sie noch etwas zittrig, worauf er kurz zu ihr schielte, dann aber zurück auf Hermione sah, die er behutsam auf die Kissen gleiten ließ, während er Ginny recht leise zu verstehen gab: „Ich weiß es nicht. Ich hab keine Ahnung, warum sie so auf mich reagiert.“ Als er sprach, pulte er Hermiones Finger aus seinem Hemd, hielt eine ihrer kalten Hände dabei aber fest. Mit der anderen nahm er sich den Lappen und tupfte ihr sorgsam das Blut von den Wangen, bevor er sich an Ginny richtete.
„Hol einen neuen“, hielt er ihr das blutverschmierte Etwas hin, was sie kurz zucken ließ, allerdings rührte sie sich nicht, sodass er genervt die Augen verdrehte. Als er selber gehen wollte, fing sich Ginny.
„Warte“, murmelte sie extrem leise, trat um das Bett herum und nahm ihm das Tuch ab, was sie auswusch und mit einen Kühlzauber belegte. Keine Minute später war sie zurück und drapierte den kalten Umschlag auf der Stirn ihrer Freundin. Im Kommenden sah sie zu Malfoy, der sich auf die Bettkante gesetzt hatte. Sein erschöpfter Blick war auch weiter auf Hermione fixiert.
Dass er, seit seinem letzten längeren Schläfchen kurz nach ihrer Ankunft, nicht mehr zur Ruhe gekommen war, erkannte sie jetzt erst. Er wirkte total übermüdet, weswegen sie einen der bequemen, weichen Ledersessel ran dirigierte, auf den er verwirrt sah, ehe sein Blick ein wenig misstrauisch zu Ginny glitt.
„Oder willst du lieber im Stehen weiterlesen?“, warf sie ihm schnippisch zu, da sie einfach nicht nett zu ihm sein wollte. Sein konnte. Dafür war ihr das alles noch immer zu suspekt.
Draco besah sie sich verwundert, bevor er in den Sessel sank und Ginny recht feist, wie auch übertrieben süß „Dankeschön“ zu flötete, was sie ordentlich schaudern ließ, wie er mit einem zufriedenen Grinsen feststellte. Dieses wurde sogar noch breiter, als sie sich wütend zu ihm drehte und giftig anfauchte.
„Bild dir ja nichts ein, Malfoy! Du bist der letzte Mensch auf Erden, dem ich einen Gefallen tun würde!“ „Hast du gerade aber“, rieb er ihr frech unter die Nase. Hermione auch weiter bei der Hand, der er geistesabwesend mit dem Daumen über den Handrücken streichelte. Zeitgleich nahm er schadenfroh Ginnys Ausraster in sich auf.
„Ich helf nicht dir, sondern Hermione! Ich will bloß, dass sie diesen scheiß Fluch so schnell wie möglich los und wieder gesund wird!“, fauchte sie. Dracos triefendes Grinsen blieb, was sie wütend aufschreien ließ.
Am liebsten hätte sie es ihm aus dem Gesicht geprügelt. Stattdessen trat Tonks zu ihr und legte ihr beschwichtigend die Hände auf die Schultern, bevor sie schmunzelnd meinte: „Jetzt lass dich nicht ärgern.“ Im Anschluss lotste sie Ginny zurück auf ihren Platz, von wo aus sie unentwegt Giftpfeile auf Malfoy schoss. Er nahm es nach wie vor amüsiert auf, bis Charlie mit einem Stapel Bücher zurückkam. So auch das eine, was Draco weggeschmissen hatte.
„Reicht dir das erstmal?“, ließ er die Last magisch an der Seite des Blonden nieder, der gleich das von vorhin nahm und die entsprechende Stelle suchte. Keine Sekunde später begann er ohne weiteren Kommentar zu lesen. Charlie konnte daraufhin nur mit dem Kopf schütteln und sah nochmal nach Hermione, bevor er sich mit Blaise im Nebenzimmer mit den übrigen Büchern beschäftigte.
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Mein Vater lebt in Irland, und nun fahren Autos langsam um sein Haus, weil alle sagen, dass Harry Potters Großvater dort lebt. Er ist ganz und gar verwirrt durch diese Tatsache.