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Fanfiction

Was im Verborgenen liegt - Treffer

von Alex2303

۩ ۞ ۩


In den kommenden Stunden arbeiteten sie auch weiter alles durch, wo Draco mit der Zeit doch immer mal einnickte. Jedoch nie länger als 20 bis 30 Minuten, da er selbst bei dem leisesten Geräusch verschreckt hoch fuhr. Anfangs hatte er Tonks deswegen noch vollgemault, da sie ihn nicht geweckt hatte, allerdings hatte sie ihm dann ihren Zauberstab warnend vor die Nase geschoben.
„Ich kann dir auch gerne den Obdormiscunt auferlegen“, hatte sie gedroht, sodass er die Klappe gehalten und sich ganz schnell wieder in sein Buch vertieft hatte. Dass sie es machen würde, daran hatte er keinen Zweifel. Konnte sie ja auch, nur nicht jetzt. Noch nicht jetzt. Erst wenn er den Fluch gefunden hatte, was allmählich drohte zu einem aussichtslosen Unterfangen zu werden. Weder er, noch einer der Anderen entdeckte etwas und damit gingen ihnen langsam aber sicher auch die Bücher aus.
Zwar fand Charlies Vater noch immer ein paar Neue, wo etwas drin stehen könnte. Die große Masse hatten sie allerdings abgearbeitet, wo sich die meisten Bücher bei Draco wiederfanden, da er kaum geschlafen hatte. Dadurch hatte er nun jedoch das beklemmende Gefühl, in seinem Wahn den Fluch zu finden, die Lösung vielleicht überlesen zu haben. Was ihn kurz von dem Gedanken ablenkte, war Hermione, die leicht murmelnd ein wenig die Augen auf bekam.
„Hermione?“, hauchte er, womit sie schwach blinzelte und ihn schließlich erkannte. Ginny fiel es kurz darauf auch auf, die leise „Ich hol Charlie“ murmelte. Damit war sie weg und Draco für einen Moment mit der kranken Löwin allein.
„Geht’s?“, fragte er behutsam, worauf sie fertig die Lider schloss. „Mir is so heiß“, murmelte sie dünn, wie auch heiser und blinzelte ihn erneut erschöpft an. Draco lächelte daraufhin matt, bevor er ihr tröstend durch die Haare strich.
„Wir finden heraus, was das ist. Okay? Es hört bald auf“, versprach er und streichelte sanft über ihre Wange, was sie die Augen schließen ließ. „Geh nich weg. . .“, fisperte sie aus heiterem Himmel schwach, was ihn restlos verwirrte. Hatte sie das jetzt gerade wirklich zu ihm gesagt? Er hatte sich doch verhört, oder?
„Hermione? Hey“, tätschelte er behutsam ihre Wange und hatte schließlich die Hand auf ihrer Stirn liegen. Im nächsten Moment biss er sich mörderisch auf die Zunge. Sie schien innerlich zu verbrennen. „Draco?“, hörte er Charlie, der endlich kam, und drehte sich zu ihm.
„Mach ihr nochmal irgendwas gegen dieses scheiß Fieber fertig!“ „Die Tränke helfen nicht. Es ist der Fluch.“ „Dann allgemein irgendein Mittel. Irgendwas, verdammt. Sie verbrennt!“, wurde aufgekratzt, sodass Charlie selbst nochmal nach der Hexe sah. Ihre Temperatur war noch weiter gestiegen, worauf Charlie ordentlich schluckte. Draco hatte Recht. Das würde ihr Körper nicht mehr lange mitmachen, bis es zu einem multiplen Organversagen kam. Angefangen mit der Leber.
„Ich seh, was ich find, okay? Versuch ihr etwas Wasser einzutrichtern.“ Damit war er weg, dem Ginny unsicher nach sah, bevor sie zurück zu Malfoy blickte, der sich ihre Freundin heranzog und sie wie ein Kleinkind in den Armen hielt, was sie leise wimmern ließ.
„Gib mir das Wasser“, richtete er sich stimmlich an Ginny, den Blick auch weiter auf die Bewusstlose gerichtet. Die Rothaarige besah es sich nur kurz, bevor sie ihm das Glas reichte und er, wie Charlie sagte, Hermione die Flüssigkeit behutsam einflößte. Sie trank, nach anfänglichem stocken, dann auch immer besser, sodass Ginny das Glas unentwegt befüllte. Am Ende wurden die Beiden mit einem erschöpften Blinzeln belohnt.
„Süße?“, hauchte Ginny, zu der Hermione nur kurz schwach mit den fiebrig, glasigen Augen sah, bevor sie den bleiernen Kopf gänzlich an Dracos Schulter bettete und die Lider erneut schloss.
„Hermione? Hey“, rüttelte Draco sie sacht, doch sie bekam die Augen nicht mehr auf, murmelte allerdings nochmal dünn, eigentlich kaum verständlich „. . . bleib“, was nicht nur Draco, sondern auch Ginny ratlos zurück ließ. Die sah auf das kleine Wort wieder nachdenklich auf den Blonden, der Hermione erneut über die Wange und durch die Haare strich.
Schließlich legte er sie behutsam zurück und zog ihr die Decke bis zu den Schultern, bevor er sich sein Buch nahm und weiter stur alles durch sah. Ginny tat es ihm gleich, kam aber nicht umhin abwechselnd zwischen Hermione, ihm und den Händen der Beiden hin und her zu sehen. Sie nahm so deutlich auf, wie er Hermione im Unterbewusstsein sanft mit dem Daumen über den Handrücken strich.

۩ ۞ ۩


Irgendwann schlug Charlie mit einem Trank auf, der Hermiones Kreislauf wenigstens für ein paar Stunden stabilisierte, ehe er sich erneut mit seinen Büchern beschäftigte. So kam die Nacht, in der Ginnys Kopf mit der Zeit permanent von alleine nach unten sackte, bevor sie verschreckt zusammenfuhr, blinzelte und für die nächsten zehn Minuten stur auf ihr Buch starrte, bis der Nickanfall von vorn begann.
Bei Draco sah es nicht viel anders aus. Er hatte inzwischen richtig stark blutunterlaufene Augen, um die sich tiefschwarze Schatten zogen. Sein Körper konnte vor Erschöpfung und Schlafmangel eigentlich schon gar nicht mehr, trotzdem hielt er mit seinem Dickkopf alles irgendwie am laufen.
Er kämpfte sich verbissen Seite um Seite vor, wo er schon kaum mehr etwas las, sondern nur noch eine undurchsichtige, dunkle Buchstabensuppe vor sich hatte, die ihn auslachte. Er konnte den Worten mitunter nichts mehr abgewinnen, geschweige denn den Inhalt richtig verarbeiten. Stattdessen las er ständig irgendetwas anderes zwischen den Zeilen.
„Du findest es nicht. Du wirst es nie finden. Sie wird sterben und das ist deine Schuld.“ Immer wieder tauchten diese Worte vor seinen Augen auf, bevor sie sich in das zurückverwandelten, was sie tatsächlich waren, womit er wie in Trance weiter blätterte.
„Draco. . .“, gewahrte er Tonks irgendwann weit weg, wie durch Wasser, die ihm noch etwas anderes sagte. Ihre Lippen bewegten sich, doch drang kaum ein Laut in sein Bewusstsein vor. Stattdessen huschten die stillen Laute des Gelesenen in seinem Kopf umher. Allerdings ergaben sie genauso wenig Sinn, wie Tonks’ Worte, die ihm in einem dumpfen Echo nachklangen.
„Hörst du nicht?“, fragte sie nochmal. Mittlerweile hatte sie auch die Hand an seinem Kopf liegen, wo sie ihm kurz durch die zerzausten Haare strich und schließlich versuchte, in die dunklen, stark getrübten Augen zu sehen.
Dass er schon lange nicht mehr richtig hier war, hatte sie bereits vor Stunden gemerkt. Inzwischen war er neben ihr auch der Einzige, der zurzeit wach war. Ginny hatte es vor gut 30 Minuten gänzlich weggeleiert und Charlie und Blaise zersägten seit knapp einer Stunde auch schon wieder ganze Wälder. Sie hatte die Drei schlafen lassen, da sie alle am Ende ihrer Kräfte waren. Der Einzige, der seinen Dickkopf unentwegt zum wach bleiben zwang, war ihr sturer Cousin.
Sie verstand warum. Inzwischen mehr denn je, was zeitgleich dafür sorgte, dass sie sich seinen Zustand bald nicht mehr mit ansehen konnte. Sie machte sich zunehmend Gedanken um seine Gesundheit, denn durch restlosen Schlafentzug konnte der Körper genauso streiken, wie durch alles andere.
„Leg dich hin. Nur ein, zwei Stunden. Ich les weiter, okay? Ich. . .“, stockte sie, als die eben noch so kleinen, vollkommen übermüdeten Augen mit einem Schlag riesengroß wurden. „Was . . . was ist los?“, fragte Tonks unsicher, doch da fuhr er wie vom Blitz getroffen hoch und stieß sie unsanft beiseite, bevor er polternd aus dem Zimmer stürzte.
„CHARLIE!“, hörte sie ihn auf dem Gang schreien, wodurch Ginny zusammenschrak und vor Schreck das Buch von ihrem Schoß fegte. „Was . . . wo. . .“, sah sie sich getrieben um und entdeckte Tonks auf der anderen Seite des Bettes auf dem Boden sitzend. Wer nicht mehr da war, war Malfoy, den sie nur einen Augenblick später brüllen hörte.
„CHARLIE!“, schrie er seinen Freund an, der ähnlich zusammenfuhr wie Ginny. „Ich bin . . . bin wach“, stammelte er in seinem Tran und bekam nur eine Sekunde später ein Buch vor die Nase geschoben. „Das!“, deutete Draco auf einen recht großen Absatz. Oben auf die Beschreibung dessen, was sich hinter allem verbarg.

Mindeater


Charlie verstand jedoch nicht gleich und überflog grob den Fluch. Durch den Radau ebenfalls aufgescheucht, trat Blaise zu den Beiden und richtete sich, noch immer schläfrig, an Draco.
„Hast du was?“, fragte er teils unsicher, teils verblüfft, worauf sein Freund zu ihm sah. „Keine Ahnung ob es das ist, es klingt aber stark danach.“ „Da stehen keine Symptome“, gab Charlie zu bedenken, als er den Text durchgelesen hatte.
„Da steht nicht, wie sich dieser Fluch auf den Körper auswirkt, nur was er bezweckt.“ „Informationen sammeln“, gab ihm Draco zurück, worauf Charlie nickte, dann aber meinte: „Das trifft auch noch auf Dutzend andere Flüche zu.“ „Ich weiß. Mir ist aber etwas aufgefallen, was ich mir bis eben nicht erklären konnte.“ „Und was?“, hakte Blaise nach, Draco deutete ihm allerdings nur auf den entsprechenden Absatz.

. . . Der Mindeater gilt als Schatten seines Beschwörers und dient als zuverlässige Quelle, um jedwede Information aus seinem Opfer zu ziehen. Der Schatten des Beschwörers nistet sich im Geist des Opfers ein und sucht nach dessen Gedanken, wie auch Erinnerungen, die er in sich aufnimmt, um sie auf den Ruf seines Herrn zu diesem zu tragen. Dabei zerstört er den Geist seines Opfers, was meist mit dem Tod einhergeht.
Außer dem Beschwörer, haben auch zu ihm in Verbindung stehende Personen die Möglichkeit, die entsprechenden Informationen aus dem Opfer zu extrahieren, oder den Mindeater noch etwas länger an das Opfer zu binden, um noch mehr Informationen zu sammeln.
Um den Mindeater gefahrlos aus dem Opfer zu lösen, wenn dieses noch für andere Dinge lebendig gebraucht wird, ist es erforderlich in den Geist des Opfers einzutauchen.
Zum tauchen wird der nachfolgend beschriebene Trank benötigt, den der Taucher und das Opfer zu sich nehmen müssen. Tauchen können nur der Beschwörer selbst oder ihm in Verbindung stehende Personen.
Um den betroffenen Geist von dem Mindeater zu befreien, werden Okklumentikfähigkeiten benötigt, mit denen der Mindeater von den Gedanken des Opfers vollständig zu isolieren ist. . .


„Ähm. . . Okay. Aber warum denkst du, dass es gerade das ist? So richtig was geht doch gar nicht daraus hervor?“, sah Charlie Draco fragend an.
„Na doch. Steht doch ganz deutlich da: ,Dabei zerstört er den Geist seines Opfers, was meist mit dem Tod einhergeht. Außer dem Beschwörer, haben auch zu ihm in Verbindung stehende Personen die Möglichkeit, die entsprechenden Informationen aus dem Opfer zu extrahieren, oder den Mindeater noch etwas länger an das Opfer zu binden, um noch mehr Informationen zu sammeln‘“, rezitierte er und sah Charlie mit einem leichten Wahnsinn in den Augen an.
„Bei diesen Anfällen hat sie Blut geweint und geschrien wie wahnsinnig. Als es beim Orden passiert ist, kam ihr das Blut sogar schon aus den Ohren gelaufen, weil es so lange ging. Was da steht, erklärt aber warum sie gerade auf mich reagiert hat. Also, sie hat eigentlich gar nicht auf mich reagiert, sondern auf das Dunkle Mal“, schilderte er seine Gedanken, was nun auch Tonks und Ginny mitbekamen, die ihm gefolgt waren.
„Ich bin durch das blöde Mal doch mit ihm verbunden, ob ich jetzt will oder nicht. Mit ihren Anfällen hat es jedes Mal nämlich auch angefangen zu brennen. Kurz bevor es im Cottage passiert ist, hab ich auch etwas in ihren Augen gesehen. Und das sah aus wie ein Schatten, der sie verschleiert hat. Dann dieses Venennetz, was sie vor allem um die Augen hat. Sie hat ja auch versucht mir zu erklären, von was sie geträumt hat. Sie meinte, sie hätte so etwas wie einen Schatten mit seinem Gesicht gesehen. Sie hat gesagt, sie hatte das Gefühl, diese Schatten würden alles zerreißen. Dass es sich so anfühlt wie die Dementoren, wenn sie einem jede schöne Erinnerung nehmen. Und das macht doch dieser Mindeater“, tippte er energisch auf den Absatz.
„Er nimmt die Gedanken und Erinnerungen in sich auf. Er sammelt so seine Informationen. Und das ist es, was sie die ganze Zeit im Manor mit dem Cruciatus versucht haben. Sie wollten Infos über Potter und seine Pläne aus ihr herausfoltern. Sie hat aber nie was gesagt und da hat er sicher auf so eine Methode zurückgegriffen. Das muss es sein, Charlie!“ „Vielleicht. Nur. . . Wenn es das nicht ist, richten wir noch mehr Schaden an.“ „Viel schlimmer kann es aber nicht mehr werden, als wenn wir noch länger warten. Man, sie verbrennt innerlich! Sie hält das nicht mehr lange durch.“ „Er hat Recht“, mischte sich Tonks verbittert dazwischen.
„Sie hat extrem hohes Fieber, was in den letzten Tagen noch weiter gestiegen ist, egal was wir gemacht haben. Es passiert zwar langsam, ihr Zustand verschlechtert sich dennoch unaufhörlich.“ „Ich find das trotzdem alles ein bisschen vage“, zögerte Charlie. Ihm war das nicht geheuer auf gut Glück zu probieren, nur hatte Tonks leider Recht. Sie mussten allmählich handeln, sonst würde die Zeit ihr übriges tun.
„Wie sollen wir das überhaupt machen?“, sah er zu Draco. „Was machen?“, mischte sich Ginny dazwischen, die nur die Hälfte verstanden hatte. „Na diesen Mindeater aus ihrem Geist lösen, wenn es das denn ist?“, erklärte Charlie, worauf Draco mit den Schultern zuckte.
„Siehst du! Hier ist mit keinem Wort beschrieben, wie man den Geist befreit.“ „Na mit Okklumentik isolieren.“ „Ja. Nur haben weder Paps noch ich Ahnung von so etwas. Mal ganz davon zu schweigen, dass wir keinen Kontakt zu IHM haben“, meinte Charlie.
„Ich aber.“ „Und wie willst du auf die schnelle Okklumentik lernen?“, zischte Ginny Draco sauer zu. „Snape hat versucht, es Harry beizubringen. Sie haben wochenlang rumprobiert und trotzdem hat es nicht geklappt!“, argumentierte Ginny weiter, was ihn überheblich grinsen ließ.
„Ich bin nicht Potter, Weasley.“ „Ja, ganz toll! Trotzdem wirst du das nie so schnell lernen. Du. . .“ „Muss ich auch nicht.“ „Was?“, stutzte Ginny, worauf er noch mehr grinste. „Ich kann’s schon.“ „Ernsthaft?“, sah Tonks ihn irritiert an, worauf er nickte.
„Du. . .“, kam Ginny nicht umhin, ihn blöd anzuglotzen. „Ein paar mehr Privatstunden bei Snape?“, vermutete Blaise matt. Draco schüttelte allerdings mit dem Kopf. „Nein. Die wären vermutlich angenehmer gewesen. Bellatrix hat mich im Sommer vor dem Sechsten wie besessen damit getriezt, damit Snape und Dumbledore nicht in meinem Kopf rumschnüffeln. Ich hätte echt nicht gedacht, dass mir das jetzt nochmal anders nützlich sein könnte“, flüsterte er halb. „Und du stehst mit IHM in Verbindung“, murmelte Tonks, die begriff, dass sie eigentlich alle Komponenten beisammen hatten. Sie könnten es versuchen.
„Ich weiß nicht“, blieb Charlie unsicher, der nicht nur ein Risiko für Hermione sah, sondern auch für Draco, denn in den Geist eines Menschen einzutauchen war nicht ungefährlich. Erst Recht, wenn dann auch noch SEINE Magie im Spiel war. Das würde nicht so einfach werden, wie Draco sich das scheinbar dachte. Und so wie er aussah. . . Charlie hatte gehörig seine Zweifel, dass er in der Verfassung die Okklumentik überhaupt vernünftig anwenden konnte. Diese Kunst erforderte immerhin einen wachen, starken Geist und höchste Konzentration.
„Uns rennt die Zeit weg, Charlie“, mahnte auch Blaise, bevor er zu Tonks sah, die bitter nickte, sodass Charlie seufzend meinte: „Okay. Ich brau den Trank mit Paps. So wie der beschrieben ist, wird das aber bis zu zwei Stunden dauern. Solange legst du dich nochmal hin. Du kippst fast um!“, giftete Charlie Draco an und verschwand ins Arbeitszimmer seines Vaters ihn wecken, da er sich vor einer Weile auch hingelegt hatte.
„Und du denkst, das funktioniert alles so?“, maß Ginny den Blonden argwöhnisch, womit er zu ihr sah. „Hast du eine bessere Idee?“, zischte er giftig, was sie knurren ließ.
Nein, hatte sie nicht. Leider. Ihr schmeckte es allerdings nicht, dass Malfoy diesen Part mit dem Tauchen machen sollte. Wenn sie das aber richtig verstanden hatte, konnte nur er, weil er das Dunkle Mal hatte. So wie er erklärt hatte, machte es zudem auch Sinn. Warum sonst sollte Hermione ausgerechnet bei ihm anstatt ihrer Freunde ruhig werden? Wenn dieses Ding, was in ihr war, aber auf das Mal reagierte, war es logisch, dass Hermione sich durch Malfoys Nähe wieder gefangen hatte.
„Hinlegen!“, schnauzte Blaise unverhofft und riss sie und Draco damit aus ihren Gedanken. „Was?“, sah der Blonde zu seinem Freund, der ihn bereits am Kragen gepackt hatte. „Du hast mich schon verstanden. Charlie hat gesagt, du sollst dich ausruhen, bis der Trank fertig ist. Also leg dich hin.“ „Blaise ich. . .“ Doch da hatte sein Freund ihn bereits gewaltsam aufs Bett geworfen und hielt ihm gefährlich den Zauberstab vor die Nase.
„Du hältst jetzt die Klappe, Malfoy und pennst. Ansonsten helf ich nach“, drohte er ihm mit einem dunklen Funkeln in den Augen, sodass der Blonde ergeben die Hände hob. „Bin ja schon ruhig.“ „Gut“, raunte Blaise düster und zog sich zurück. Sein Blick fand sich stattdessen bei Ginny und Tonks ein, denen er nun wieder ruhig zu verstehen gab: „Behaltet ihr Hermione im Auge? Ich pass auf den Idioten hier auf.“
Er hatte es noch gar nicht ausgesprochen, da bekam er eines der Kissen an den Kopf geworfen. Das allerdings mit so viel Nachdruck, dass eine der Nähte zerriss und sich der Federinhalt zu einem Großteil im Raum, aber auch auf Blaise, verteilte. Es war ein Anblick, der dafür sorgte, dass Ginny die Backen aufplusterte, um nicht laut loszuprusten. Tonks ähnlich, weswegen sich die Beiden lieber davonstahlen, bevor doch noch etwas passierte.
Sie waren noch gar nicht richtig weg, als sich Blaise mit einem schier tödlichen Blick zu Draco drehte. Der funkelte ihn auch weiter giftig an.
„Noch ein Mal so was, Zabini“, warnte er. Blaise schnappte sich da aber den kläglichen Rest des Kissens und pfefferte es ähnlich stark zurück, sodass sich nun wirklich der komplette Inhalt im Raum verbreitete. Kurz darauf kam Draco unter der Federwolke wieder zum Vorschein und blies sich eine davon aus der Stirn. Blaise deutete in dem Moment erneut mit dem Zauberstab auf ihn, sodass er nur noch kurz knurrte und eines der heilen Kissen ausbuddelte, auf welches er sich stattdessen legte und die Augen schloss.
Es dauerte am Ende keine Minute, bis Draco weg war, womit Blaise das Chaos beseitigte und ihm die Decke über den Körper warf.
„Hornochse“, murrte er und ließ sich in den Sessel neben dem Bett fallen, wo er ein Auge auf seinen störrischen Freund hatte.

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