Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Ăśber uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Was im Verborgenen liegt - Aufbruch

von Alex2303

۩ ۞ ۩


„Sie sind im Schloss!“ „WAS?“, entwich es Hermione fassungslos, womit sie bei Ginny war, die noch immer gebannt auf ihre DA Münze sah, auf der sich die Botschaft abermals änderte.

Harry ist im Schloss.
ER ist auf dem Weg nach Hogwarts.
Es wird zum Kampf kommen.
Jede Unterstützung wird benötigt.


Immer wieder wechselten sich diese vier Sätze ab, worauf sich die beiden Mädchen nur kurz ansahen, bevor sie sich an Remus richteten.
„Wir müssen nach Hogwarts! Wir müssen ihnen helfen!“, drängten die Zwei, dem Remus zwar zustimmte, nur mussten sie mit Bedacht handeln, weshalb er zurück zu Draco sah.
„Weißt du, wie viele Death Eater er um sich geschart hat?“ „Keine Ahnung. 100 Minima. Dann noch die Dementoren. Ein paar Riesen werden auch auf ihrer Seite kämpfen.“ „Remus!“, drängte Hermione, sodass er zu ihr sah.
„Wir müssen uns schnellstmöglich einen Plan machen. Arthur, schick einen Patronus ins Schloss zu Minerva. Klär ab, was genau Fakt ist und dann gib Kingsley Bescheid. Er soll die Auroren informieren. Tonks, hol mal die Zauberstäbe, die wir erbeutet haben“, gab er seiner Frau auf, bevor er sich an Hermione richtete.
„Du hast keinen mehr, aber vielleicht kommst du mit einem der 4 zurecht.“ „Remus!“, entwich es Molly daraufhin entsetzt, als ihr bewusst wurde, dass er sie in den Kampf schicken wollte. Mit ihrer Bestürzung war sie auch nicht die Einzige.
„Du willst sie kämpfen lassen?!“, fauchte Draco Remus aufgebracht an, der zu ihm sah und nickte. Zeitgleich schaute Hermione etwas irritiert zu dem Blondschopf, der kurz vorm platzen war. Blaise kam ihm jedoch zuvor.
„Geht’s noch? Sie ist noch krank!“, deutete er auf die Löwin, die ihm wütend die ausgestreckte Hand wegschlug. „Mir geht’s gut! Das hab ich euch schon mehrmals gesagt. Ich werd die Jungs jetzt nicht hängen lassen.“ „Du gehst nirgendwo hin!“, fauchte Draco erneut, zu dem sie gefährlich blickte.
„Du hältst die Schnauze! Ich lass mir von dir keine Vorschriften machen. Ich werde meine Freunde nicht im Stich lassen! Ich werde. . .“ Zu mehr kam sie nicht, da er plötzlich auf den Beinen und damit ganz bei ihr war. Er ergriff sie am Handgelenk, zerrte sie daran herum und warf sie auf den schäbigen Zweisitzer, der etwas neben ihr stand.
Sie landete ziemlich unsanft rücklings darauf, wo sie nur eine Sekunde später Malfoy über sich hatte. Der drückte ihr die Gelenke, rechts und links von ihrem elenden Dickkopf, in die Polster, während er selbst mit einem Bein auf der Couch kniete und sie schier todbringend anfunkelte. In seinen harten, grauen Augen tobte erneut ein unberechenbarer Sturm, der drohte sie zu verschlingen.
„Du vergreifst dich im Ton, Granger“, raunte er unheilvoll, was sie kurz schlucken ließ. Ihr Herz begann getrieben zu hämmern, je länger er sie mit diesem Blick taxierte.
„Das hier ist kein Spiel. Das solltest du mittlerweile wissen. Du wirst tot sein, noch bevor du einen Zauber aussprechen kannst. Du. . .“ „Es reicht!“, brauste Remus leicht auf und zog Draco von ihr weg, der unglücklich zu Blaise stolperte. Der hielt ihn fest und versuchte seinerseits seinen Freund zur Ruhe zu mahnen.
„Komm, lass. Das bringt nichts“, gab er ihm so leise zu verstehen, dass nur Draco es hörte. Auf die ruhigen Worte keifte er Blaise allerdings an „Halt’s Maul und lass mich los!“, ehe er sich ruppig befreite und wieder zu Hermione sah, die sich etwas aufgerappelt hatte. Vor ihr stand Remus, neben ihr Ginny und Molly, die den Blonden ein wenig verstört ansahen. Remus’ Blick wurde auch gleich warnend, den Draco aber ignorierte und die Gryffindor stattdessen anschrie.
„Du weißt ganz genau, zu was sie fähig sind! Sie schrecken vor nichts zurück. Gar nichts! Sie haben keine Skrupel, so wie ihr“, funkelte er Remus kurz tödlich an, ehe er wieder auf Hermione starrte.
„Wenn du wirklich so blöd bist und dort hin gehst, werden sie dich erwischen und umbringen. Und dann kann dir niemand mehr helfen!“, keifte er unsäglich wütend, worunter sich eine kaum hörbare, dumpfe Verzweiflung mischte, die Hermione für einen winzigen Moment auch glaubte in den vor Zorn brennenden Augen zu sehen.
„Draco. . .“, versuchte Blaise erneut ihn zu beruhigen, doch er wurde aufs Neue angegiftet „Lass mich!“, bevor Draco wutschnaubend aus der Tür verschwand, wo er um ein Haar mit Tonks zusammengestoßen wäre, die ihm verdutzt nachsah.
„Was hat den denn gestochen?“, murmelte sie verwundert, wo Blaise sie stattdessen anfauchte: „Guck auf deine Hände, dann weißt du was ihm stinkt!“ Tonks tat wie geheißen und besah sich die Auswahl an Zauberstäben, die sie für Hermione geholt hatte. Kurz darauf fiel die Galleone.
„Was meint er?“, richtete sich Molly irritiert an Tonks, die sich rege in Verlegenheit aufgrund ihrer Antwort sah, weswegen sich ihre Haare in einem wilden Farbspektakel immer wieder veränderten.
„Uhm. . .“, begann sie scheinbar ahnungslos und trat zu Hermione, der sie die vier Stäbe hin hielt. „Weiß nicht“, nuschelte sie ungelenk und sah letztlich zu der jungen Hexe, die jeden kurz ausprobierte, um zu sehen, bei welchem sich ihre Magie am besten entfaltete.
„Wahrscheinlich will er einfach nicht, dass du . . . kämpfst.“ „Kann ihm doch egal sein“, murmelte Hermione ein wenig abwesend und probierte bei Zweien noch etwas, bis sie ihren Ersatzzauberstab hatte. Tonks beugte sich dann aber noch zu ihr und flüsterte: „Kann es, ja. Nur scheint es ihm nicht egal zu sein.“ Damit richtete sie sich wieder auf. Hermione sah sie auf ihre Worte allerdings verwundert an. Tonks lächelte nur ein wenig gequält.
„Du bist noch angeschlagen, du musst nicht. . .“ „Jetzt fang du nicht auch noch an. Mir geht’s gut!“, schimpfte sie mit der Aurorin, die knapp nickte, bevor sie zu Remus sah. „Wie sieht der Plan aus?“
In der Zwischenzeit hatte sich Narcissa aus dem Bild gelöst und war ihrem Sohn gefolgt.

۩ ۞ ۩


Wie konnte sie nur so verbohrt und eigensinnig sein? War ihr ihr Leben tatsächlich so gleichgültig, oder war sie wirklich so treuherzig blöd, sich für Potter und das Wiesel in den Tod zu stürzen? Wahrscheinlich Letzteres, immerhin hatte sie es ihm schon mal an den Kopf geworfen.
Er hätte am liebsten geschrien. Die ganze Welt angeschrien und verprügelt. Angefangen mit diesem dämlichen Werwolf. Wie kam er dazu, sie so mir nichts dir nichts in die Kämpfe einzubinden, wo sie vor ein paar Wochen wegen allem fast draufgegangen wäre? Wie konnte er es wagen, eine 18-Jährige bereitwillig zu opfern? Das würde er mit Tonks garantiert auch nicht machen! Ganz sicher nicht, schließlich war er mit ihr verheiratet.
„Scheiße!“, fluchte er lauthals und trat zornig gegen eine der morschen Türen, die unter dem gewaltsamen Tritt nachgab. Dabei löste sie sich halb aus den Angeln, als sie schwungvoll aufschlug und in dem dahinter liegenden Raum gegen die Wand krachte.
„Draco. . .“, hörte er kurz darauf seine Mutter in einem leisen Seufzen, worauf er stinkig zu ihr sah. Sie musterte ihn jedoch bedrückt und trat schließlich zu ihm, wo sie ihm beruhigend die Hände auf die Schultern legte.
„Ist schon gut“, hauchte sie, was ihn aufs Neue aufbrausen ließ. „Gar nichts ist gut!“, fauchte er und schlug ihr die Hände weg. „Die haben hier doch alle einen völligen Schaden! Verdammt, ich. . . Wie kann dieser blöde Werwolf sie einfach in den Kampf schicken? Sie wär wegen der ganzen Scheiße fast verreckt. Kaum ist sie halbwegs gesund, fällt ihr nichts Besseres ein, als sich wieder in Lebensgefahr zu bringen. Wenn ER wirklich in Hogwarts auftaucht, wird er das komplette Schloss abfackeln und alle, die dort sind. Warum rafft das hier keiner?!“, polterte er und trat gegen die Kommode im Flur, die bedrohlich unter dem Tritt ächzte. Im nächsten Moment lehnte er sich keuchend mit dem Rücken an die Wand und ließ sich daran herabgleiten. Das Gesicht hielt er kurz in den Händen verborgen, ehe er den Kopf senkte und sich fertig durch die Haare fuhr.
Narcissa musterte ihn nur kurz traurig, bevor sie neben ihm in die Knie sank und versuchte ihn etwas zu sich zu nehmen. Als sie ihm in die Augen sah, wirkte sein Blick leer.
„Du hättest mit ihr reden sollen“, meinte sie leise. Draco verzog aber nur gequält das Gesicht. „Deswegen würde sie trotzdem nicht hier bleiben, mal ganz davon zu schweigen, dass sie mir das ohnehin nicht geglaubt hätte.“ „Wahrscheinlich. Nur. . . Mit ihr zu streiten macht es auch nicht gerade besser.“ „Ich weiß. Ich will ja auch gar nicht. Es ist nur. . .“ Er seufzte. „Alte Gewohnheit und. . . Ach verdammt, warum muss sie auch immer so störrisch sein?“, fluchte er. Narcissa lächelte daraufhin ein wenig müde.
„Sie macht sich Sorgen um ihre Freunde.“ „Was hat das denn damit zu tun?“ „Alles. Deswegen bist du doch auch diese Risiken eingegangen“, hielt sie ihm ruhig vor. Draco knirschte allerdings nur mit den Zähnen.
„Hör mal. Ich kann dich verstehen, sie irgendwo aber auch. Du willst sie aus diesem Kampf raus haben, damit ihr nichts zustößt. Sie wiederum hat Angst um ihre Freunde und will sie schützen. Das Gleiche gilt für Blaise und Charlie. Die Zwei haben euch jetzt doch nur begleitet, weil sie sich Gedanken um dich und die beiden Mädchen machen. Weil sie euch nicht im Stich lassen wollen. Das macht einen wahren Freund doch aus. Dass er für einen da ist, selbst wenn man das nicht will, so wie du. Blaise hat mir erzählt, dass du ihn angegiftet hast, weil er und Charlie mitgekommen sind.“ „Weil die Zwei einen Knall haben!“ „Den hast du genauso“, rieb sie ihm etwas schwermütig schmunzelnd unter die Nase. Draco sah sie daraufhin kurz giftig an. Hinter seiner Mutter entdeckte er dann allerdings Tonks, die zu den Beiden trat.
„Was willst du?“, knurrte er, als sie sich vor ihm in die Hocke sinken ließ und ihm plötzlich seinen Zauberstab vor die Nase hielt, auf den er verwundert sah.
„Remus und die Anderen sind weg. Es scheint zu stimmen, dass Harry und Ron in Hogwarts sind. Minerva hat es uns bestätigt. Sie müssen wohl etwas suchen. Vermutlich dieses Ding, von dem du und Hermione gesprochen habt. Sie bereiten gerade die Verteidigung des Schlosses vor.“ „Und was machst du dann noch hier?“, wurde er patzig. „Draco“, mahnte Narcissa, ihre Nichte schmunzelte aber.
„Was denkst du denn? Remus meinte, ich soll hier die Stellung halten, nur kennt er mich da schlecht. Und da ich mir vorstellen kann, dass du andere Sachen im Kopf hast, als hier Däumchen drehend herumzusitzen. . . Den wirst du brauchen“, legte sie ihm den Zauberstab nun richtig in die Hand und zwinkerte. Kurz darauf gab sie auch Narcissa ihren zurück, stand auf „Passt auf euch auf“ und verschwand den Gang runter aus der Tür.
Die beiden Malfoys sahen sich so nur noch kurz verwundert an, ehe Draco ganz schnell auf den Beinen war und seiner Cousine hinterher stürzte. „Tonks, warte!“ Doch sie war weg, noch bevor er aus der Tür raus war und damit im strömenden Regen und der Dunkelheit des anbrechenden Abends stand.
„Draco“, gewahrte er seine Mutter hinter sich, die ihn unsicher ansah. Und das beinahe flehend. „Tu das nicht. Du hast zwei Seiten zum Feind.“ „Ich weiß“, gab er ihr müde zurück, was sie für eine Sekunde Hoffnung schöpfen ließ.
„Tut mir leid“, meinte er dann aber und verschwand in einem Plopp, bevor Narcissa ihn zurückhalten konnte.

۩ ۞ ۩


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Wir hatten es sehr, sehr gut als Kinder - wir bekamen massenhaft BĂĽcher.
Joanne K. Rowling