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Fanfiction

Was im Verborgenen liegt - Kalte Wahrheiten

von Alex2303

۩ ۞ ۩


Als sie aufblickte, fand sie sich in einem mit Fackeln beleuchteten, dunklen Raum mit Steinwänden wieder. Im Zentrum des düsteren Gemäuers stand ein einzelner Stuhl, der in einem halbrunden, ansteigenden Kreis von vielen Bänken umgeben war.
Hermione brauchte nur einen Augenblick, um zu begreifen, was es war, was sie sah. Wo sie war. Sie befand sich in einem der Gerichtsräume, des Zaubergamots, in einem der obersten Ränge. Mit bei ihr waren einige Mitglieder des Gremiums, die sie allerdings nicht kannte. Außer einer. Umbridge!
Die alte Hexe lächelte zufrieden, was den tiefen Wunsch in Hermione weckte, ihr dieses zuckersüße Lächeln mit aller Gewalt aus dem speckigen Gesicht zu fluchen, oder noch besser, zu prügeln! Dass die nach allem, was sie Harry und sonst ihren Freunden, aber auch den ganzen Mugglestämmigen, angetan hatte, noch frei herumlief, war ihr schier unbegreiflich.
Schließlich erhoben sich die Mitglieder des Gremiums, als die Tür ihnen gegenüber geöffnet wurde. Hermiones Kopf flog daraufhin panisch in die entsprechende Richtung. Dort standen nun, im vollen Licht der Öffnung, drei Gestalten. Zwei von ihnen waren hochgewachsene, bullige Auroren, die in ihrer Mitte die dritte kleinere, zerbrechlich wirkende Erscheinung gewaltsam an den Oberarmen aufrecht hielten. Ihren Gefangenen.
Die unglückliche Seele steckte in einer einfachen, beigen Leinenhose samt dazugehörigem Hemd, welches an mehreren dutzend Stellen blutig feucht schimmerte. Die nackten Füße waren schmutzig und teils blutig. Um die Gelenke lagen schwere Eisenschellen, die an einer massiven Kette zusammenhingen. Die Hände des Verurteilten hatte man hinter dessen Rücken zusammengebunden. Das aber so brachial, dass die Fesseln ihm die Handgelenke wund gescheuert hatten, sodass auch an dem rauen Seil frisches Blut klebte. Über den Kopf hatte man dem Delinquenten einen schwarzen Leinensack gestülpt, damit man nicht sah, um wen es sich handelte. Das musste Hermione auch nicht, um es dennoch nur zu bitter zu wissen.
„Malfoy“, kam es ihr in einem zittrig dünnen Flüstern über die Lippen, als ihn die beiden Auroren gewaltsam zu dem Stuhl in der Mitte zerrten und letztlich darauf platzierten. Sie lösten seine Fesseln um die Handgelenke, allerdings nur, damit sich die magischen Ketten des Stuhles nur einen Augenblick später darum legen konnten. Kaum dass er gefesselt da saß, zogen sie ihm den Sack vom Kopf, sodass sie ihn deutlich erkannte. Was sie jedoch sah, ließ sie noch blasser werden. Ihre bleich gewordenen Lippen zitterten gefährlich, über die sie dann auch die Hand legte. Er sah schrecklich aus.
Er atmete furchtbar schwer und war zudem vollkommen fahl im Gesicht, welches über und über mit altem aber auch frischem Blut versehen war. Er hatte jede Menge Kratzer, kleine Schnittwunden sowie Verbrennungen. An der linken Stirnseite klaffte eine dicke Platzwunde, die noch immer feucht schimmerte, genauso wie ihm die rissig, bleiche Unterlippe aufgesprungen war und ebenfalls blutete. Neben dem Schmutz und Blut stand ihm zusätzlich der kalte Schweiß auf dem Gesicht. Die sonst so hellen und gepflegten Haare hingen ihm schmutzig vom Kopf herab, wo ihm einige der Strähnen in die Augen fielen. Diese waren nicht nur leer, sondern ausgezehrt, schmerzzerfressen, hoffnungslos, ja schon irgendwo leblos.
„Nein“, flüsterte sie und spürte, wie sich ihr Innerstes gefährlich zuschnürte. Sie wollte zu ihm runter, um ihm zu helfen, nur kam sie nicht von der Stelle. Irgendetwas hielt sie an ihrem Platz fest, von wo sie dem Geschehen hilflos folgte. Unfähig in das Schauspiel einzugreifen.
„Draco Lucius Malfoy. . .“, begann einer aus dem Gremium, sodass sie sich von seiner geschundenen Gestalt, diesen fürchterlich trüben Augen, losriss und zu dem Sprecher sah. Dieser hielt ein offenes Buch in den Händen, aus dem er vorlas.
„Das Gremium des Zaubergamots befindet Sie schuldig in folgenden Anklagepunkten. . .“ „Nein“, flüsterte Hermione wieder und versuchte erneut sich aus ihrer Position zu befreien, doch sie kam keinen Millimeter weit. Es kam ihr vor wie ein Klebefluch, der sie an Ort und Stelle festbannte.
„. . . Des Weiteren die Ausübung schwarzer Magie, Mitgliedschaft der Vereinigung der Death Eater, wie auch der Beteiligung sämtlicher Machenschaften des gefallenen Schwarzmagiers Voldemort. Aufgrund dieser Taten hat das Zaubergamot sein Urteil gefällt, im Zuge dessen Sie den Kuss der Dementoren erhalten.“ „Nein“, wimmerte Hermione noch mehr, als sich das Gremium setzte. Umbridge noch immer selbstzufrieden süßlich lächelnd, als nicht nur ein Dementor angeschwebt kam, sondern gleich drei, die sich schwerfällig auf ihr Opfer zubewegten. Dabei verbreiteten sie eine eisige Kälte, die die Fackeln an den Wänden gefährlich zum flackern brachten.
Hermione bekam auf den Anblick dieser entsetzlichen Geschöpfe zunehmend Herzrasen. In sich eine tödliche Panik, wie auch unbeschreibliche Angst, die ihr das Herz in Brand steckte und die Luft abschnürte.
„Nein“, flüsterte sie wieder, als die unheilvollen Gestalten begannen, Draco die Wärme und damit auch das Leben zu entziehen. Und das so lange, bis sich aus seiner gequälten Kehle ein kleines, golden schimmerndes Licht erhob. Genauso, wie sie es im Dritten bei Sirius aus dem Verborgenen mit Harry beobachtet hatte.
Beinahe zeitgleich überkam sie das Gefühl zu ersticken, was schier unerträglich wurde, als sich die Dementoren, mit ihren rasselnden Schlunden, auf das kleine, hilflose Etwas stürzten und es gierig verschlangen. . .


„NEIN!“, schrie sie gleichermaßen panisch, wie auch verzweifelt auf und fuhr mit dem Körper hoch, wo sie energisch gegen irgendetwas anderes prallte. Nur einen Augenblick später übermannte sie aufs Neue der Schwindel, der die dunklen Schatten in ihrem Geist gefährlich heraufbeschwor, welche erneut drohten, ihr die Luft zum atmen zu nehmen.
Heiße Tränen schossen ihr aus den Augen aufgrund der Dinge, die sie hatte mit ansehen müssen. Bilder, die ihr das Herz auch weiter in Brand steckten, das verstörend hämmerte und so drohte, aus ihrem schmerzenden Brustkorb zu springen.
„Sch. Ganz ruhig, Hermione. Es ist alles gut“, hörte sie aus weiter Ferne eine sanfte, warme Stimme, die jedoch nicht Harry, Ron oder sonst einem ihrer Freunde gehörte.
„Draco. . .“, wisperte sie verzweifelt in ihren Tränen und begann verstärkt zu schluchzen. „Sch. Es ist alles gut. Schön ruhig atmen“, gab ihr die Männerstimme erneut zu verstehen. Sie merkte es auch jetzt erst, aber sie wurde behutsam von ein paar starken, warmen Händen gehalten, die zu einem ebenso warmen Körper gehörten. Ihr Kopf lag an der kräftigen Brust geborgen, während man ihr mit der Hand beruhigend durch die Haare strich.
„Ganz ruhig. Es kommt alles in Ordnung“, sprach ihr die Gestalt noch immer gut zu, doch sie schluchzte weiter und klammerte sich schier verzweifelt an den limonengrünen Umhang und damit den Heiler, der bei ihr war. Dieser hielt sie so lange in den Armen, bis sie sich halbwegs beruhigt hatte, wobei sie vor Erschöpfung dann einfach nur nicht mehr konnte. Damit ließ der Heiler sie behutsam zurück in ihr Kissen sinken, sodass sie die Person bei sich erst jetzt richtig erkannte.
„Daniel?“, hauchte sie heiser. Charlies Vater lächelte sie beruhigend an und sah letztlich nach ihrem Puls. Dieser ging noch immer furchtbar getrieben, weswegen er sich auf den Rand des Bettes setzte und eine ihrer Hände nahm. Sie war eiskalt und zitterte fürchterlich, weshalb er seine andere darauf legte.
„Es ist alles gut. Schön ruhig atmen. Es tut dir keiner was.“ „Nein. Ich. . . Sag mir bitte, bitte, dass das nicht stimmt. Dass sie gelogen haben.“ „Was meinst du?“, verstand er nicht gleich. „Harry. Bitte sag mir, dass sie gelogen haben.“ „Was gelogen?“ „Draco. . .“, brachte sie seinen Namen verzweifelt über die Lippen. In sich ein kläglicher Rest Hoffnung, die durch Daniels trüb werdende Miene jedoch sofort im Keim erstickte, noch bevor sie den nächsten Atemzug nehmen konnte.
„Nein . . . nein. . .“, weinte sie wieder. „Sch. Reg dich nicht auf. Du brauchst Ruhe“, versuchte er ihr klarzumachen, doch sie drohte erneut in ihrer Angst zu versinken.
„Das können sie nicht machen. Das dürfen sie ihm nicht antun. Das hat er nicht verdient“, schluchzte sie Daniel entgegen, der auch weiter bemüht war, sie zu beruhigen. „Sie versuchen bereits ihm zu helfen“, sprach Daniel ihr gut zu, worauf sie ihn verzweifelt ansah.
„Euer Orden und die Professoren suchen schon nach einem Weg, um das Gamot umzustimmen.“ „Sie dürfen die Dementoren nicht auf ihn loslassen. Das hat er nicht verdient. Verdammt, er . . . er hat doch nichts getan!“, kamen ihr wieder mehr die Tränen. Daniel wusste sie jedoch zu beruhigen.
„Das werden sie auch nicht. Er wird den Dementoren nicht vorgeführt.“ „Er. . . Aber. . . Harry hat doch gesagt, dass sie alle Death Eater. . .“, schluckte sie bei dem Gedanken, worauf Daniel nickte. „Ja. In erster Instanz. Es war die erste Verfügung des Gamots, direkt nach dem Ende der Schlacht, aber kein endgültiges Urteil. Euer Orden hat das Gremium gleich nach dem Kampf aufgesucht und sie davon überzeugen können, dass er mit euch gekämpft und euch unterstützt hat. Dass er nicht auf deren Seite stand.“ „Wirklich?“, kam die Hoffnung in kleinen Stücken zurück. Daniel nickte.
„Ja. Nur ließen sie sich leider nicht gänzlich von seiner Unschuld überzeugen. Er ist noch immer in Azkaban. Sie arbeiten allerdings an einer Lösung.“ „Er wird nicht . . . nicht geküsst?“ „Nein. Keine Sorge“, lächelte Daniel beruhigend und stellte erleichtert fest, dass sich ihr Puls wieder etwas akklimatisierte. Damit ließ er ihre Hand los und zog ihr die Decke über die Schultern.
„Ruh dich aus, hörst du? Versuch zu schlafen.“ Daraufhin schüttelte sie schwach mit dem Kopf. Sie hatte wahnsinnige Angst, dass diese schrecklichen Bilder dann zurückkommen würden.
„Du bist nach allem noch immer erschöpft. Also lass deinem Körper die Ruhe, die er braucht. Ich werde deinen Freunden sagen, dass du ruhig schläfst und sie vielleicht lieber morgen nochmal kommen. Einverstanden?“ „Wo sind sie?“ „Draußen.“ „Kann ich noch kurz. . . Ginny. Ich . . . ich will kurz mit ihr. . .“ „Aber nur kurz.“ „Hm.“ „Okay. Bleib liegen“, mahnte Daniel sie, richtete sich auf und trat an die Tür.
Dort dämmerten die Drei bereits unruhig, da sie Hermiones verstörten Aufschrei, vor gut einer halben Stunde, überdeutlich gehört hatten. Genauso ihre Tränen. Ginny hatte im Kommenden dann auch gleich mit den beiden Jungs, insbesondere mit Ron, geschimpft.
Sie hatte geahnt, um nicht zu sagen gewusst, dass Hermione früher oder später nach Malfoy fragen würde. Nur hätte sie ihr das Ganze lieber auf eine andere Art und Weise erklärt. Allen voran auch etwas später. Aber nein, Ron musste ihr die kalte Wahrheit ja genüsslich aufs Brot schmieren! Genauso Harry. Er hätte ihr gleich sagen sollen, dass das Urteil auf Malfoy nicht zutraf und der Orden da eine Ausnahme hatte herausschinden können. Etwas, was sie noch versucht hatte ihr zu erklären. Nur war Hermione immer stärker weggedriftet und letztlich halb erstickend zusammengebrochen.
„Ginny?“, hörte sie plötzlich Daniel, der in der Tür stand. Auf seinen Aufruf traten jedoch alle drei zu ihm und überschlugen sich förmlich mit ihren Fragen. „Was ist mit ihr?“ „Geht’s ihr gut?“ „Ist sie wach?“ „Was war los?“ „Können wir zu ihr?“ „Langsam, langsam“, gebot Daniel den Dreien, die es allerdings noch mehr verunsicherte.
„Was ist mit ihr?“, begann Harry nochmal, zu dem Daniel kurz sah. „Sie hatte einen kleinen Schock. Ihr scheint ihr ein bisschen was verkehrt erzählt zu haben“, maß er die Drei ein wenig böse.
„Wir sind gar nicht dazu gekommen, es ihr richtig zu erklären“, meinte Ginny entschuldigend, zu der Daniel sah. „Dann holst du das lieber mal nach. Und danach lässt du sie schlafen. Sie braucht Ruhe.“ „Sicher“, murmelte Ginny und huschte durch die Tür. Als Ron und Harry ihr folgen wollten, zog Daniel allerdings die Tür zu und sah die Beiden warnend an.
„Ihr wartet hier. Sie braucht Ruhe. Ich denke auch, es ist besser sie hört die Geschichte nur von einem, bevor es nochmal zu Missverständnissen kommt“, brachte Daniel sichtlich ungehalten an. „Wir haben nur die Wahrheit gesagt!“ „Ron!“, zischte Harry seinen Freund erneut an, da er glaubte zu verstehen, was Harpers Vater meinte.
„Los komm. Lass uns erstmal einen Tee trinken.“ „Aber. . .“ „Lass Ginny mit ihr reden. Sie hat einiges mitgemacht.“ Damit zog er seinen störrischen Freund mit sich, dem Daniel nur kopfschüttelnd hinterher sah und letztlich einen Zauber auf die Tür legte, der verhinderte, dass sich die Beiden im Kommenden heimlich ins Zimmer stahlen. Drinnen hatte Hermione noch immer mit ihrem dröhnenden Schädel zu kämpfen, was sich Ginny mitleidig besah. Ihre Freundin war nach wie vor furchtbar blass und presste sich die Hand an den Kopf.
„Süße“, hauchte Ginny, kaum dass sie bei ihr war und legte ihr die Hand beruhigend auf, worauf die Brünette sie mit Tränen in den Augen ansah.
„Mensch Mione, was machst du denn?“, schimpfte Ginny sanft mit ihr. „Uns so einen Schrecken einzujagen.“ „Ich euch?“, japste sie verstört. „Ihr habt mir doch gesagt, dass er . . . er. . .“ „Ich wollt’s dir noch erklären, aber du hast schon gar nicht mehr zugehört. Nachdem sie alle mitgenommen, und so auch nebenher fallen gelassen haben, was sie vorhaben, ist McGonagall mit Remus, Tonks, Harry und mir gleich ins Ministerium, um ihnen klarzumachen, dass er auf unserer Seite gestanden hat und sie einen fürchterlichen Fehler machen, wenn sie. . .“, brach Ginny ab und schluckte, bevor sie neu ansetzte und weiter sprach.
„Wir haben Stunden mit der Strafverfolgung und einigen der Ratsmitglieder des Gamots diskutiert. Kingsley konnte sich in seiner Stellung als Interims-Minister dann aber erstmal soweit gegen die Strafverfolgung durchsetzen, dass dieses Urteil bei ihm ausgesetzt wird. Gestern haben sie in einer zweiten Instanz ein Neues verkündet.“ „Was?“, zitterte Hermiones Stimme, worauf Ginny sie schuldig ansah.
„Wir hatten noch nicht die Möglichkeit alle Aspekte richtig darzulegen und klarzustellen. Sie konnten noch keine Leute finden und befragen die ihn. . .“ „Was, Ginny? Was haben sie über ihn geurteilt?“, wurde Hermione aufgekratzt, sodass sich Ginny beruhigend ihre Hand nahm.
„Es ist noch nicht alles durch. McGonagall hat auch schon wieder einen neuen Termin beantragt. Der ist aber erst in ein paar Wochen, damit wir Zeit haben, uns etwas zu überlegen, um das Gamot davon zu überzeugen das. . .“ „WAS?“, schrie Hermione sie schließlich an, da sie doch nur wissen wollte, was sie ihm antun würden. Sie wollte damit einfach nur die fürchterliche Vorstellung von den Dementoren, die sie noch immer so glasklar im Kopf hatte, verdrängen.
„25 Jahre.“ „Was?“, murmelte Hermione zittrig und wurde auf die Zahl erneut bleich. „So lange wollen sie ihn in Azkaban in Haft lassen.“ „25 Jahre!?“, japste sie auf die Erklärung entsetzt. Verdammt, das war doch fast genauso schlimm, wie von den Dementoren geküsst zu werden! So lange in diesem Loch eingesperrt zu sein, das würde er nicht überleben, schoss es ihr verzweifelt durch den Kopf, was sie Ginny getrieben zu verstehen gab.
„Das wird er nicht überleben! Mit den Dementoren und alles, da. . .“ „Sie sind nicht mehr in Azkaban“, beruhigte Ginny sie und meinte weiter: „Kingsley hat angeordnet, sie abziehen zu lassen. Azkaban wird mit normalen Wärtern besetzt. Die Dementoren werden nur noch bei diesem Urteil eingesetzt.“ „Trotzdem, dass . . . dass. . .“ „Hey, komm. Ganz ruhig, Süße“, nahm Ginny ihre aufgelöste Freundin beruhigend in die Arme, in die sie ihr weinte.
„Das ist viel zu lange. Das ist. . . Das hat er nicht verdient.“ „Sie arbeiten an einer anderen Lösung. Es ist nur. . . Im Ministerium herrscht derzeit ein heilloses Chaos, weil keiner so richtig weiß was und wie. Sie müssen nach dem Death Eater Regime erstmal alles neu ordnen und da. . . Sie reagieren zurzeit einfach überempfindlich. Irgendwie kann ich das sogar ein bisschen verstehen. Remus meinte noch, dass sie wohl fürchten, es könnte ihnen irgendwer entwischen, der später vielleicht Rache oder so nimmt. Sie hatten Blaise und Charlie ja auch in der Mangel.“ „Wie . . . wie jetzt?“ Daraufhin zuckte Ginny mit den Schultern.
„Sie sind Slytherins und Malfoys Freunde. Das war für die Heinis im Ministerium scheinbar schon Grund genug, dass sie mit den Death Eatern gemeinsame Sache gemacht haben könnten. Aus dem Verborgenen heraus.“ „So ein Blödsinn!“ „Ich weiß. Wie gesagt, sie reagieren überempfindlich. Sie haben ja nicht nur die Death Eater verhaftet, also die, die das Dunkle Mal tragen, sondern auch andere, bei denen der Verdacht besteht, dass sie auf deren Seite gekämpft haben. Du erinnerst dich an Stan Shunpike?“ „Ja. Harry meinte, er steht unter dem Imperius.“ Daraufhin nickte Ginny und erklärte weiter.
„Er war scheinbar nur einer von vielen. Sie prüfen jeden selbst auf den kleinsten Verdacht. Seit Ende der Schlacht laufen jeden Tag dutzende von Anhörungen. Wie gesagt, Blaise und Charlie musste auch schon mehrmals antanzen. Daniel ist deswegen irgendwann ausgerastet. Mittlerweile haben sie Ruhe. Das Problem ist, dass Malfoy nachweislich das Dunkle Mal hat und jeder weiß, dass er es war, der die Death Eater damals in die Schule geschleust hat. Für die Ratsmitglieder des Gamots waren diese beiden Dinge allein bereits Grund genug, ihn als Death Eater anzusehen und zu verurteilen, wenn sie im Gegenzug Blaise und Charlie schon so sehr in die Mangel genommen haben, nur weil sie Slytherins und Malfoys Freunde sind.“ „Das ist doch krank“, konnte Hermione nur mit dem Kopf schütteln. Jetzt verstand sie auch, was die kleine Memo auf der Genesungskarte zu bedeuten hatte, auf die sie kurz sah.

Charlie und ich versuchen in nächster Zeit vorbeizukommen.
Allerdings gibt es da noch ein paar Sachen richtigzustellen.


„Ich weiß. Es ist aber leider so und. . . Ich hab dir doch gesagt, dass McGonagall schon wieder einen neuen Termin angesetzt hat, um das mit den 25 Jahren auszuhebeln.“ „Wann?“ „Ich glaub, es war der zweite Juni.“ „So spät?“ „Ja. Remus meinte, wir müssen eine gute Verteidigung aufbauen. Wir brauchen Leute, die für ihn Aussagen.“ „Was ist mit Harry? Wenn er für ihn sprechen würde, da. . .“ „Du weißt, dass Harry nach wie vor nicht gerade begeistert von Malfoy ist?“, erinnerte Ginny sie.
„Er soll ihn ja auch nicht heiraten, sondern einfach nur sagen, was der Wahrheit entspricht.“ „Das Gamot wird aber garantiert nur auf das Negative eingehen. Auf den Überfall der Schule, die Sache mit dem Mal, die Mordversuche. . .“ „Dann sollen sie Draco auch mal fragen, warum er das getan hat.“ „Draco?“, stutzte Ginny, da Hermione ihn plötzlich beim Vornamen nannte. Dieser war die Erwähnung gar nicht weiter bewusst.
„Was?“ „Du hast Draco gesagt, nicht Malfoy so wie sonst.“ Daraufhin blieb Hermione kurz der Mund offen stehen, ehe sie es für sich als normal abtat.
„Und wenn schon. Ich. . .“ „Oh nein. So einfach kommst du mir nicht davon. Ich bin nicht blöd, Hermione. Erst verteidigst du ihn vor Ron und dann machst du dich seinetwegen selber so wahnsinnig fertig, dass es dich wegleiert. Kann es sein, dass du ihn plötzlich gar nicht mehr so unausstehlich findest?“, sah Ginny ihre Freundin lauernd an, die erneut kurz nicht wusste, was sie sagen sollte, bevor sie die jüngste Weasley wütend angiftete.
„Er hat mir geholfen. Und das in den letzten zwei Monaten mehr als einmal. Also entschuldige bitte, dass ich ihm dafür dankbar bin und helfen will. Ich hab nämlich nicht gerne Schulden!“ „Das erklärt noch immer nicht, warum er nun Draco ist?“ „Dann ist er eben Malfoy!“, zickte Hermione rum, kam dann allerdings wieder auf den eigentlichen Punkt zurück.
„Sie sollen ihm aber die Möglichkeit lassen, sich zu erklären. Er hat mir gesagt, dass er das alles nicht wollte und ich glaub ihm das. Als er es mir erzählt hat, da. . . Er hat auf mich furchtbar verletzlich gewirkt und gebrochen. Seine Augen waren irgendwie leer. Sowas kann man nicht spielen.“ „Hat er dir denn konkret gesagt, warum?“ „Nein. Er meinte, er hätte keine Wahl gehabt. Und wenn er durch seinen Vater schon so tief da drin gesteckt hat, da. . . Ich denke, seine Familie hat ihn mit Gewalt in diesen dunklen Sumpf gezogen. Ich hab. . .“, brach sie ab. Sie war sich nicht sicher, ob sie Ginny davon erzählen sollte, oder gar durfte? Nur schien es ihr wichtig, damit wenigstens ihre Freundin verstand warum sie ihm glaubte.
„Er war verletzt.“ „Das waren wir nach dem Kampf alle. Du bist jetzt ja noch. . .“ „Davon rede ich nicht. Als ich mit ihm alleine war. . . In dem Cottage. Er hatte doch die Verletzung an der Schulter.“ „Ja. Und?“ „Als ich wach geworden bin, hab ich erst gesehen, dass sie ihn erwischt haben. Ich hab versucht, mich etwas um den Einstich zu kümmern. Dra- Malfoy hat es nicht mitgekriegt, weil er bewusstlos war. Er hatte Fieber. Auf alle Fälle hab ich auf seinem Rücken dutzende von alten Narben entdeckt. Und so wie die aussahen, waren die schon ein paar Jahre alt. Und damit meine ich nicht nur ein Jahr, Ginny“, sah sie ihre Freundin durchdringend an, die ihren Worten dennoch nicht so ganz folgen konnte.
„Nur weil er ein bisschen zerschrammt ist, da. . .“ „Das waren keine Schrammen! Er muss unter anderem mal eine richtig üble Verletzung von der Schulter bis zur Hüfte davongetragen haben. So etwas kommt nicht von Nichts!“, zischte sie.
„Irgendjemand hat ihn immer wieder aufs Neue verletzt und so wie die Wunden aussahen, war da mit Sicherheit schwarze Magie im Spiel. Es würde mich nach allem noch nicht einmal mehr wundern, wenn sein Vater am Ende für die ganzen Verletzungen verantwortlich ist.“ „Denkst du wirklich?“, blieb Ginny skeptisch, was Hermione leicht aufbrausen ließ.
„Ja! Verdammt, er hätte ihn in London doch auch ohne mit der Wimper zu zucken umgebracht, weil er mir geholfen hat! Er hatte den Avada schon halb gesprochen. Was denkst du, ist das für ein Mensch, der das eigene Kind kaltblütig meucheln will? So einer schreckt doch genauso wenig vor Misshandlungen und Folter zurück!“, sah sie Ginny durchdringend an, die betreten schwieg.
„Greyback hat ihn darüber hinaus auch noch als Blutsverräter beschimpft und sein Vater meinte, er wäre eine Schande für die ganze Familie Malfoy. Das zeigt doch nur zu deutlich, was sie von ihm gehalten haben. Vielleicht hat er sich früher ja bereits versucht, irgendwie dagegen zu wehren.“ „Schön und gut, nur wie soll uns das helfen?“, verstand Ginny nicht.
„Mir ist es hilfreich, wenn du mir glaubst und verstehst, warum ich ihm glaube und denke, dass er die Wahrheit sagt. Dass er das nicht wollte. Ich will, dass du verstehst, warum ich ihm helfen will. Er braucht Hilfe, sonst wird er in Azkaban eingehen. Und das will ich nicht. Ich will ihm noch eine Chance geben. Er hat gezeigt, dass er auch ganz anders kann. Er hat mir geholfen. Er war nett zu mir. Und ich denke, dass er das auch bei anderen kann, wenn er will. Ich bin der festen Meinung, dass er noch eine Chance verdient hat. Die wird er in diesem Loch aber nicht bekommen. Das Einzige, was er dort mit der Zeit finden wird, ist den Tod, wenn wir nichts unternehmen. Und das . . . das. . .“, fing sie wieder an zu zittern, als sie wie aus dem Nichts auf einmal seine ausgemergelte Gestalt in einer feuchtdunklen Zelle vor Augen hatte. Die grauen Augen halb geschlossen in denen seit einer ganzen Weile bereits kein Funken Leben mehr steckte.
„Hey, komm“, nahm Ginny ihre zitternde Freundin zu sich und hielt sie erneut warm in den Armen. „Ich red mit Harry. Ich mein. . . Ich sag’s nicht gern, allerdings hat Malfoy auch mich gerettet, als er Lestrange getötet hat. Und das wissen Harry und Ron und allen voran Mom.“ Als sie an ihre Mutter dachte, musste Ginny etwas schmunzeln.
„Und Mom, na ja. . . Ron spuckt schon die ganze Zeit Gift und Galle, aber Mom hat darauf bestanden, dass Malfoys Mutter erstmal bei uns bleibt, da sie das Manor wohl gerade komplett auseinandernehmen. Sie steht beim Ministerium ja noch unter Beobachtung und Hausarrest. Aber da sie selbst nie wirklich aktiv in dem Verein tätig war und auch nicht das Mal hat, können sie ihr soweit erstmal nichts weiter anhaben.“ „Die ist bei euch?“ „Ja“, grinste Ginny.
„Mom entwickelt ein bisschen eine kleine Resozialisierungsader. Scheinbar hat sie sich, als wir in Arizona waren, öfters mit Malfoys Mutter unterhalten. Ich hatte, nach unserer Rückkehr, nämlich den Eindruck, dass sie sich ganz gut mit ihr verstand. Wie gesagt, Ron kotzt und kotzt und kotzt.“ Daraufhin wurde Ginnys Grinsen kurz noch breiter, bevor sie auf Hermiones Zauberstab sah.
„Malfoys Mutter hat den Idioten vom Ministerium auch klargemacht, dass es dein Zauberstab ist, den sie da einkassiert haben und sie dir den zurückgeben wollte. Blaise und Charlie hatten ihn gestern ja dabei, als sie die Blumen gebracht haben. Weil Harry und Ron allerdings da waren. . . Na ja, da haben sie sich sofort wieder verzogen. Ron hat da auch noch rumgemotzt und wollte die Blumen bereits wegschmeißen, weil da ja ein Fluch drauf liegen könnte“, erklärte Ginny augenrollend, während Hermione zweifelnd eine Augenbraue hochschob.
„Spinnt der jetzt komplett? So ein Blödsinn.“ „Ich weiß. Er wird es vermutlich nie lernen, aber ich denke, Harry kann ich mir zurechtbiegen“, zwinkerte sie ihrer Freundin zu, die jedoch nur etwas gequält lächelte.
„Ich red mit ihm. Ich reib’s ihm einfach nochmal richtig unter die Nase, dass er Malfoy auch eine kleine Sache zu verdanken hat. Und mit Ron mach ich das Gleiche, damit er endlich aufhört so rumzukuffen. Und du ruhst dich jetzt aus. Daniel hat gesagt, du brauchst Ruhe. Alles andere sehen wir später“, beugte sich Ginny zu ihr und gab ihr einen kleinen Kuss auf den Schopf.
„Versuch zu schlafen. Ich halt dich auf dem Laufenden. Okay?“ „Danke.“ „Hey, kein Thema. Allerdings. . .“, fing Ginny wieder an zu grinsen, was Hermione nicht so recht behagte.
„Was?“ „Wir reden dann nochmal über die Draco/Malfoy, Malfoy/Draco-Sache.“ „Es sind nur Namen, Merlin nochmal!“, stöhnte Hermione. „Ja, ja“, griente Ginny und verschwand, noch bevor ihre Freundin irgendetwas nach ihr werfen konnte. Vorzugsweise das Kissen. Ginny war aber viel zu schnell aus der Tür raus, auf die Hermione noch kurz stinkig sah, ehe ihre Wut in sich zusammenbrach und sie gerade über diese Namenssache etwas mehr nachdachte. Warum ihr das rausgerutscht war?
Es waren nur Namen, sicher. Nur war sie es seit fast sieben Jahren gewohnt gewesen, ihn zynisch mit Malfoy anzusprechen, gleich so, als gäbe es lediglich diese eine Bezeichnung für ihn. Nur war es nicht an dem. Genauso wenig, wie sie nicht nur Granger hieß.
Sie erinnerte sich wieder. Er hatte im Kerker ihren Namen geflĂĽstert. Nicht Granger oder sonst was. Nein. Er hatte sie Hermione genannt. Und das auch nicht nur dort, sondern immer mal, als sie mit ihm allein war. Meistens, wenn sie gerade eine richtig schlechte Phase gehabt hatte. Da war er besonders fĂĽrsorglich gewesen.
Er hatte über ihren Schlaf gewacht, als sie ihn darum gebeten hatte. Er hatte es ihr nicht nur versprochen, sondern tatsächlich getan. Als sie aufgewacht war, hatte er neben ihr gesessen, ihre Hand gehalten und beruhigend, wie auch warm gelächelt. Sie hatte es erwidert und damit langsam angefangen, ihm zu vertrauen.
Bis jetzt hatte er dieses Vertrauen auch nicht enttäuscht, sondern es eher noch mehr gestärkt, auch wenn er zeitweise wieder zu so einen Stinkstiefel mutiert war, nachdem sich ihr Zustand gebessert hatte. Er hatte sie aber nicht direkt geärgert, sondern einfach nur rumgeknurrt und war ihr aus dem Weg gegangen.
Am Ende war er ja auch nur wegen ihres Dickkopfes mit nach London gekommen. Die Jungs hatten sie und Ginny in Arizona festnageln wollen, da sie dort in Sicherheit waren. Er hatte sie dort ja auch angeblafft, dass er sie nicht wieder nach England lassen wollte, damit sie den Tod fand. Wenn sie nur ein paar Tage länger dort geblieben wären, dann hätten sie den Kampf verpasst und er wäre jetzt nicht in Azkaban.
Es war ihre Schuld, dass sie ihn gefangen genommen hatten und er nun in dieser unglückseligen Situation war. Sie hoffte inständig, dass es ihm trotz allem, dennoch soweit gut ging. Während der Schlacht war er, Merlin sei Dank, nicht weiter schwer verletzt worden. Zumindest hatte er nicht so ausgesehen, womit sie sich ihre letzten realen Eindrücke von ihm in den Geist rief.
Sie war in seinen Armen wieder mehr zu sich gekommen. Er hatte sie behutsam gehalten. Warm und sicher. Er hatte ihr ruhig zugesprochen und die Hand dabei auf ihre zerkratze Wange gelegt. Sie entsann sich des Gefühls von ein paar warmen, weichen Fingern, mit denen er sie beinahe zärtlich gestreichelt hatte. Irgendwann war seine Hand in ihrem Kopf verschwunden, wo er ihr durch die Haare gestrichen und sie nebenher beruhigend gekrault hatte.
Er hatte sie angelächelt. Mit den Lippen aber auch mit den Augen, in denen eine furchtbare Erleichterung gelegen hatte. Auch hatte er sie wieder beim Namen genannt. Nicht Granger, nein. Hermione. Es war seltsam zu hören gewesen und trotzdem irgendwie auch schön. Ihr Name aus seinem Mund.
Er hatte sie dann auch weiter festgehalten und mit Worten sowie Gesten, versucht zu beruhigen. Sie hatte sich fest an ihn geklammert und begonnen, ihm in die Schulter zu weinen. Daraufhin hatte er sie noch mehr zu sich genommen. Er hatte sie fest an sich gedrĂĽckt und. . . Es war nur ein Hauch gewesen, an den sie sich schlagartig aber immer klarer erinnerte und groĂźe Augen bekam.
Er hatte sie geküsst! Er, Draco Malfoy, hatte sie, Hermione Granger, geküsst. Zwar nur auf die Stirn trotzdem, oder gerade deswegen, brannte sich dieses Bild verstärkt in ihren Kopf und weckte zunehmend einen völlig unwirklichen Gedanken in ihr. Die Vorstellung, dass er sie irgendwie mögen könnte. Dass er ihr tatsächlich ein Freund sein könnte, so wie Blaise, Charlie, Harry, Ron, Neville. Mit diesem Gedanken schlief sie ein.

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