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Fanfiction

Was im Verborgenen liegt - Ein Witz mit Folgen

von Alex2303

۩ ۞ ۩


„. . . Warde, warde, warde. Ich hab no ein“, warf Hermione ihm lachend, wie auch lallend zu. Draco lümmelte sich daraufhin über die Lehne der Couch und spitzte die Ohren, während sich die Gryffindor mit ihrer Flasche Butterbier erhob. Dabei hatte sie gefährlich mit ihren wackligen Beinen zu kämpfen, nur konnte sie auch nicht still sitzen.
Inzwischen war es bereits weit nach Mitternacht. Auf dem Couchtisch stand seit langem nicht mehr nur eine Flasche Firewhiskey, sondern noch eine zweite. Die Erste war beizeiten leer gewesen, sodass noch eine her gemusst hatte. Diese war mittlerweile aber auch so gut wie alle. Dazu kamen neun Flaschen Butterbier. Vier davon gingen auf Hermiones Konto. Genauso wie annähernd die Hälfte, des nun nicht mehr vorhandenen Whiskys, der dafür gesorgt hatte, dass beide zeitnah ihre Umhänge abgelegt hatten, die nun wüst auf dem Boden lagen. Dazu hatten sich nur etwas später die Krawatten und Schuhe gesellt.
„Ersähl“, forderte Draco neugierig grinsend. Seine Zunge war ebenfalls recht schwer, dennoch lauschte er ihren Worten noch immer sehr aufmerksam. Mittlerweile waren es allerdings nur noch Albernheiten, die ihnen ständig aufs Neue in die leicht vernebelten Sinne kamen.
„Okayyy.“ Sie holte tief Luft und hob beschwörerisch den Zeigefinger. „Du fliehgs auf deinm Besen.“ „‘nem Feuerblidz 2.0“ „Jaah, und du hälsd eine konsdande Geschwindischkeid. Auf deiner lingn Seide befinded sich eine rieeesische Schluchd.“ Sie holte mit den Armen aus, um ihm die Größe besser zu verdeutlichen. Dabei schwappte ein nicht gerade kleiner Teil ihres Butterbiers aus der Flasche, was Draco albern glucksen ließ, bevor er seinen Blick wieder gebannt auf die betrunkene Gryffindor legte, die ihm tief in die Augen sah. Ihre eigenen waren durch den ganzen Alkohol bereits gefährlich dunkel geworden.
„Vor dir fliehgd ‘ne Ziesche.“ „‘ne Ziesche kann nich fliehgn, außer sie heisd Pa-harkinson“, unterbrach er sie noch immer glucksend, worauf sie selbst anfing zu lachen, dann aber mit dem Kopf schüttelte.
„Die kann fliehgn“, hob sie erneut gebieterisch den Zeigefinger und nippte kurz an ihrer Flasche, bevor sie weiter erklärte: „Die Ziesche ist auch vieeel größer als du und du ko-kommst nich an ihr vorbei.“ „Komm ich nich?“ „Nein“, meinte sie resolut und schüttelte kichernd den Kopf, sodass ihr ihre Locken recht wüst um den Kopf schlugen und ihr letztlich halb im Gesicht hingen, was ihr etwas tief Verruchtes gab. Erst recht, da sie ihn wieder verboten mit den dunklen Augen von unten taxierte, worauf er einen raschen Schluck von seinem restlichen Firewhiskey nahm.
„Hinder dir fliehgd ‘n Drache und verfolgd dich.“ „Lass mich raden. Der Drache heisd Norberd und will mich fressn?“ Wieder lachte sie und schüttelte heftig mit dem Kopf.
„Nee. Aber Norberd hätt dich jedsz sicher sum fressn gern.“ „Mit ‘nem Haps.“ „Hm. Ahhh, okay. Norberd verfolgd dich also. Er und die Ziesche Pa-harkinson sin gleich groß un. . .“ Daraufhin fing er an zu brüllen und kugelte sich vor Lachen auf der Couch, während Hermione bedeppert guckte, da ihr Witz noch nicht zu Ende war.
„Was’ los?“ „Wenn Pa-harkinson auch so groß is wie Norberd, häd das Mobsgesichd ‘nen noch breiteren Arsch als szuvor“, erklärte er und musste sein Lachen in einem der Kissen ersticken. Und das noch mehr als zuvor, da es nun an Hermione war loszuprusten, sodass sie etwas brauchte, bis sie auf ihr Rätsel zurückkommen konnte, was ihr ohnehin immer schwerer fiel.
„Also weider. Norberd und Pa-harkinson sin gleich groß un haldn die gleiche Geschwindischkeid wie du un Fl-Fluffy.“ „Was’ ein Fluffy?“, fragte Draco neugierig und lümmelte sich erneut über die Lehne.
„‘n 3-köpfischer Hund, der den Gang sum Stein der Weisen bewachd.“ „Und der fliehgd auch mid mir?“ „Yep. Su deiner rechdn, un is Hagrids Schmu-husehünschen.“ „Ich denk das’ Norberd?“ „Norberd is der Schmu-husedrache.“ „Ah!“ „Jedsz su meiner Frasche.“ „Frag“, grinste er breit, in den Augen ein Leuchten.
„Was tus du, um dieser verhängnisvollen Siduadion su endkommn?“ Wieder sah sie ihn mit dunklen Augen von unten an und grinste zufrieden, als er angestrengt über ihr Rätsel nachdachte.
„Also vor mir fliehgd ‘ne übergroße Pa-harkinson, rechds neben mir fliehgd ‘n Monsderfluffy mid 3 Köpfen un hinder mir der Drache Norberd?“ „Yep. Und die sin alle so schnell wie du, un du kanns ihnen mid deinem Feuerblidz 2.0 nich davon fliehgn.“ „Hm. Weiß nich.“ „Vom ma-hagischen Kindakarussel absteign un weniger Firewhiskey saufen.“ Daraufhin prustete Draco wieder los, ebenso Hermione, die vor Lachen schon lange nicht mehr konnte und bereits ordentlich Bauchschmerzen dadurch hatte.
Sie krümmte sich ein wenig in ihrem Gelächter und stolperte am Ende über ihre eigenen Füße. Damit entglitt ihr die Flasche, als sie versuchte, sich mit den Händen an irgendeine imaginäre Halterung zu klammern. Nur war nichts da, sodass sie Draco alles andere als elegant, in einem verschreckten Quieken, was noch immer ein halbes Lachen war, in die Arme plumpste, als er sie auffangen wollte. Kurz darauf lagen beide fertig auf der Couch. Sie auf seiner Brust, was ihn anzüglich grinsen ließ.
„Uhhh. . . Meine liebe Miss Granscher. Ich wussde gar nich, dass wir uns schon sooo verdraud sin?“, schnurrte er gleichermaßen tief, wie auch dunkel.
„Ich muss doch bidden, Misder Malfoy!“, versuchte sie sich kichernd aufzurappeln, war aber zum einen viel zu K.o. und wurde zum anderen angenehm warm umschlungen gehalten.
„Isch steh in einer Bessiehung“, mahnte sie ihn verspielt und tippte ihm mit dem Finger auf die Nasenspitze, bevor sie wieder breit grinste.
„Wie bedauerlich dies su hörn.“ „So?“ „Darf ich denn erfahren, mid wem Sie in dieser unglüglischen Bessiehung stehn? Doch hoffendlich nich mid diesem unschamanden, lauden, vulgären rodhaarigen, mid dem ich Sie sum Essen sah?“, sah er sie spitz an, was sie erneut lachen ließ, aufgrund der Förmlichkeiten, in die sie auch gleich wieder albern verfiel.
„Ich muss Sie leider endäuschen, Misder Malfoy. Aber es is in der Tad dieser unschamande, laude, vulgäre rodhaarige Kerl.“ „Gestadden Miss Granscher mir, meinen Unmud darüber su äußern?“ „Was für ein Unmud wäre es denn, den Sie äußern möchdn, Misder Malfoy?“ „Ich möchde mir erlauben su äußern, warum so eine besaubernde, charmande, liebenswürdische un gebildede junge Frau, sich mid so jemand unschamanden, vulgärem un lauden sufrieden gibd? Sich mid so wenig sufrieden gibd?“, fragte er doch etwas ernster und sah sie schließlich auch so an. Ehrlich fragend, da es ihm einfach ein Rätsel war und blieb, was sie an diesem Hohlkörper so anziehend fand?
Nebenher strich er ihr eine verirrte Haarsträhne aus den Augen und kämmte ihr diese hinters Ohr. Dabei streichelte er ihre Wange sanft, was ihr einen noch heißeren Schauer durch den Körper jagte, als der ganze Whisky zuvor.
Sie schloss kurz zittrig die Lider, um die zärtliche Berührung gänzlich in sich aufzunehmen und zu verinnerlichen. Als sie die Lider wieder hob und ihr glasiger Blick auf das weiche Grau seiner Augen traf, konnte sie überdeutlich erkennen, wie ernst ihm seine Frage war, sodass sie nach einer Antwort suchte, jedoch keine fand.
„Verrat mir, was du an ihm findest?“, fragte Draco nochmal. Nun mit fester, klarer Stimme, die dafür sorgte, dass im Gegenzug die Hermiones noch mehr an Kraft verlor und leicht zitterte.
„Er. . . Er is. . . Er ist mein Freund.“ „Freund ist nicht gleich Freund, Hermione. Warum er? Warum gibst du dich mit so wenig zufrieden? Du könntest so viel mehr haben“, fragte er ruhig, sanft aber dennoch vollkommen verständnislos. Es war ein Unverständnis, was dafür sorgte, dass ihre Zweifel an ihrer Beziehung mit Ron, die ständig in ihr hochkochten, in diesem Moment erneut zum Vorschein kamen.
Es waren Zweifel, ob sie überhaupt zu ihm passte? Ob es wirklich das war, was sie sich wünschte, denn er hatte es früher immer irgendwie hinbekommen, sie mit seinen Worten zu verletzten, was auch jetzt noch so war. Nur gab es außer Ron offensichtlich niemanden mehr, der sich tatsächlich für sie interessierte.
Ben war nach dem einen Abend nie wieder aufgetaucht und hatte sich seither auch nicht mehr bei ihr gemeldet, obwohl er es versprochen hatte. Sich zu melden, wenn alles gut und vorbei war. Etwas, worauf sie so sehr gehofft hatte. Doch er war verschwunden geblieben, was deprimierend genug war. Sie konnte letztlich einfach nicht mehr haben, weil da keiner weiter war, was sie Draco im Kommenden bitter, wie auch traurig zu verstehen gab.
„Und was?“, sah sie ihn gequält an. In den glasigen Augen ein schwach aufkommendes feuchtes Schimmern, als sich diese Tatsache noch stärker in ihren Geist brannte.
Sie war für alle doch nur eine gute Freundin. Eine, auf die man sich stützen und bauen konnte. Als richtige Freundin wollte sie aber dennoch keiner haben. Es gab niemanden, der sie auf diese besondere Art lieben wollte oder lieben könnte, hatte sie das Gefühl. Diese erdrückende, bittere Gewissheit, für niemanden interessant genug zu sein. Richtig als Frau wahrgenommen zu werden.
Sie wusste, dass sie nicht sonderlich attraktiv war. Dass es allein hier in der Schule mehr als genug Mädchen gab, die hübscher und damit auch um ein vielfaches begehrenswerter waren, als sie selbst. Die Streberin. Die Besserwisserin. Das kleine graue Mäuschen und Mauerblümchen, was keiner wollte. Niemand außer Ron und selbst er. . . Sie hatte ständig das Gefühl, seinen Ansprüchen in keiner Weise zu genügen.
Das alles, es trieb ihr verstärkt die Tränen in die Augen, die sie krampfhaft versuchte zu unterdrücken, doch ihr Körper gehorchte ihr schon seit Stunden nicht mehr richtig. Erst recht nicht dieser Bereich ihrer Willenskraft.
„Du fragst wirklich was?“, sah Draco sie verständnislos an, worauf sie bitter die Lider schloss und ihr nun wirklich die Tränen kamen, als er weitersprach.
„Alles. Du könntest alles haben, was du willst“, erklärte er ihr und hatte damit eine Hand auf der, durch den Alkohol hochrot glühenden Wange liegen, wo er ihr behutsam die aufsteigenden Tränen beiseite strich. Als er das tat, entwich ihr ein sehnsüchtiges Seufzen. Als sie ihn wieder ansah, kam ihr zittrig ein einziges Wort, ein einziger Gedanke über die Lippen, den sie in nüchternem Zustand nicht einmal im Tod denken würde.
„Dich?“, sah sie ihn auch weiter bitter, mit frischen Tränen in den Augen an. In seine Eigenen trat Verwirrung, wie auch ein leiser Unglaube. Dieser Ausdruck schürte in Hermiones Innern jedoch sofort einen neuen, bitteren Schmerz, der ihr noch mehr die Tränen aus den Augen trieb, die sie gequält schloss.
Damit fing sich Draco. Nur einen Moment später stahl sich ein unvergleichliches Lächeln auf seine Züge, mit dem er ihr Gesicht behutsam in die Hände nahm, sodass sie ihn wieder ansah.
„Ja“, hauchte er ihr warm und auch furchtbar liebevoll zu. Dabei strich er ihr die frischen Tränen beiseite, bevor seine rechte Hand wanderte und in ihren wilden Haaren verschwand. Er strich ihr ein paar leicht verschwitzte Strähnen aus der Stirn, was ihr noch mehr ein heißes Schauern durch den Körper jagte, als dieses liebevolle, schon irgendwie sinnliche Lächeln. Es waren ein paar Lippen, die ihr so verführerisch erschienen und ein stilles Versprechen gaben, von dem sie mehr wollte. Deren Wahrheit sie erfahren wollte.
Ihr Körper reagierte kurz darauf völlig ohne das Zutun ihres Kopfes, der ohnehin schon lange abgeschaltet hatte und schlafen gegangen war. Stattdessen begann ihr Herz verstärkt zu rasen und zu flattern, als sie drohte in dem weichen Grau seiner Augen zu versinken. Diese glänzten, leuchteten, ja strahlten schon irgendwie. Sie entführten sie in eine andere Welt und hielten sie dort gefangen.
Schließlich senkte sie das ohnehin schwere Haupt, schloss die ebenso schweren Lider und spürte nur eine Sekunde später ein paar weiche, warme Lippen, die sich geschmeidig auf ihre legten und sie zärtlich umschmeichelten.
Es war nur für einen kurzen Augenblick, doch genügte dieser, um ein unbeschreibliches Feuer in ihr zu schüren. Es war eine tiefe Sehnsucht, verbunden mit dem Verlangen nach mehr. Nach einer tiefen Zärtlichkeit und Wärme. Nach etwas Besonderem, was sie sich seit Jahren von Ron wünschte, aber nichts dergleichen bekam. Auch jetzt nicht.
Er konnte oder wollte ihr nicht geben, was sie sich wünschte. Dass was sie sich aber wünschte. . . Dieser kleine Kuss jetzt kam dem unwahrscheinlich nahe. Viel zu nahe, denn das Verlangen in ihr übernahm die Oberhand. Nicht nur in ihr, sondern auch in Draco, der seine Wünsche schlagartig zum Greifen nah sah. Merlin, wenn das ein Traum ist, dann weckt mich bitte, bitte nie aus diesem auf, dachte er.
Als er auch nur die kleinste Andeutung auf mehr in ihrem leicht verklärten Blick gewahrte, nahm er sie sofort richtig zu sich. Er versiegelte ihre Lippen hungrig mit seinen und ließ damit eine unbeschreibliche Sehnsucht frei. Er küsste sie zärtlich, sanft aber auch leidenschaftlich. Er knabberte sinnlich an ihrer Oberlippe und strich mit der Zunge über diese, wo er Einlass erbat, den sie ihm widerstandslos in einen Seufzen gewährte. Zeitgleich vertiefte er den Kuss und begann schließlich ihre Mundhöhle zu erforschen.
Er zog die Löwin noch mehr zu sich und hielt sie fest umschlungen, als er ihre Zunge mit seiner massierte, was ihr erneut ein tiefes Seufzen entlockte. Kurz darauf glitten ihre Hände über sein ohnehin halb offenes Hemd. Ihre heißen Finger legten sich dabei auf seinem heißen Brustansatz, über den sie strich, bevor sich ihre Hand wieder an seinem Hemd einfand und sie an den restlichen Knöpfen pfriemelte, bis sie einen nach dem anderen auf hatte. Sie schob die Stoffe beiseite und legte damit die verbundene Brust frei, über die sie behutsam mit den Fingerspitzen streichelte.
Ihre Lippen verzehrten sich zunehmend nach den Seinen, die sie gefangen hielten und ihr Herz immer aufgeregter schlagen ließen. Ihr Körper erzitterte unter diesen Küssen, die ihr letztlich ein tiefes Seufzen entlockten, als seine Lippen wanderten und sie zärtlich am Hals bis hin zum Nacken liebkosten.
Es war ein sanfter Hauch wie ein Streicheln, welches ihr einen angenehmen Schauer durch den Körper schickte, der ihr eine leichte Gänsehaut bescherte.
„Draco. . .“, seufzte sie und versuchte seine Lippen mit den ihren einzufangen und zu verschließen. Kaum hatte sie ihn wieder, bemühte sie sich, diese Verbindung aufrechtzuerhalten.
Sie hielt sein Gesicht kurz in den Händen, bevor ihre Rechte wanderte und in seinem Schopf verschwand, den sie zur Gänze zerwühlte. Ihre Linke glitt langsam von seiner Wange, über den Hals, zurück auf seine Brust, wo sie überdeutlich das schnelle Pulsieren seines Herzens gewahrte. Genauso seine Finger, mit denen er sie streichelte.
Sie spürte seine Finger an der Taille, von wo sie wanderten und ihr zärtlich über das Rückgrat strichen, was ihr erneut einen angenehmen Schauer bescherte und sie leicht unter seiner Berührung erzitterte. Er entlockte ihr mit allem ein neues, leises Stöhnen, was er für sich nutzte und seine Lippen einmal mehr auf Wanderschaft schickte.
Er streichelte mit diesen, in vielen, kleinen, hauchzarten Küssen, über ihren Nacken, die Kehle, das Schlüsselbein, wie auch den Brustansatz. Nebenher suchte sich eine seiner Hände einen Weg nach oben, um mehr Angriffsfläche zu schaffen.
Er öffnete zwei Knöpfe ihrer Bluse, sodass der eisblaue Spitzen-BH teils zum Vorschein kam. Zeitgleich entwich ihrer Kehle erneut ein leises Stöhnen, als er mit seinen Lippen über ihr Schlüsselbein strich und mit diesen letztlich ein Stück die unsichtbare Linie zwischen ihren Brüsten nachzeichnete.
Das Verlangen in ihr nach mehr, wurde so von Sekunde zu Sekunde stärker, sodass sie ihre Lippen erneut auf seine legte. Sehr darauf bedacht, ihn nicht so schnell freizugeben, während eine ihrer Hände auch weiter über seine Brust strich. Von da aus wanderte sie Stück für Stück tiefer, bis sie schließlich am Bund seiner schwarzen Stoffhose ankam. Dort versuchte sie, mit ihren zitternden Fingern, den blöden Knopf zu öffnen.
Mit dieser Handlung hakte allerdings irgendetwas bei Draco wieder ein und er unterbrach schlagartig ihren Kuss, worauf sie ihn fragend, mit den verklärten, kleinen braunen Augen ansah. Diese süßen Rehaugen, über denen im Augenblick ein viel zu glasiger Schleier lag, als das er das verantworten konnte, geschweige denn verantworten wollte. Sie war überhaupt nicht klar im Kopf.
„Nicht so, Süße“, gab er ihr sanft zu verstehen, was jedoch einen leisen Schmerz in ihr weckte. Kurz darauf wandt sie sich verletzt von ihm ab und wollte sich ganz aufrappeln, da er sie am Ende genauso wenig wollte, wie sonst jemand.
„Hermione. . .“, hauchte er beruhigend und zog sie sofort wieder zu sich, als er eins und eins zusammenzählte. Dadurch, dass sie kaum noch Kraft hatte, plumpste sie haltlos zurück in ihre Ausgangsposition, wo sie ihn nun mit frischen Tränen auf den Wangen ansah, die er ihr diesmal nicht beiseite strich, sondern zärtlich weg küsste.
Sie schloss daraufhin erneut die Lider, als diese weichen Lippen sie ein weiteres Mal berührten und zärtlich streichelten. Nur einen Augenblick später ruhten sie an ihrem Ohr, in das er ihr gleichermaßen lieblich wie beruhigend säuselte.
„Du bist nicht du selbst. Du weißt nicht, was du tust. Du würdest es morgen bereuen.“ Genauso wie er, wenn er es zuließ, obwohl ihm sein Körper beinahe übermächtig etwas anderes zuschrie. Sein Kopf war trotz des vielen Alkohols aber noch wach genug, um sich und sie vor einer übereilten Handlung zu schützen. Vor irgendwelchen Dummheiten.
Stattdessen zog er sie wieder ganz zu sich und hielt sie einfach nur fest in den Armen, wo er ihr unentwegt kleine Küsse zukommen ließ, damit ihre trüben Gedanken keinen Halt fanden. Die Vorstellung, dass er sie nicht wollte.
„Ich will dich. Ich will diesen süßen Engel, der du bist“, säuselte er und küsste sie auf die Schläfe, womit sie ihn wieder mit kleinen, immer müder werdenden Augen ansah. Als sie es tat, schenkte er ihr ein aufmunterndes, warmes und vor allem liebevolles Lächeln, ehe er seine Lippen in einem sanften Kuss erneut zärtlich auf ihre legte und sie damit gefangen hielt. Scheinbar eine Ewigkeit. Es war ein liebliches Gift, von dem er selbst den letzten Tropfen tief in sich aufnahm, bevor er sie wieder freigab.
„Alles“, hauchte er ihr zu und strich ihr durch die Haare. „Du kannst alles haben, was du dir wünschst. Ich werde alles für dich sein. Ich werde für dich da sein. Egal wie“, versprach er ihr, machte den Hals ein wenig lang und hauchte ihr letztlich einen kleinen Kuss auf die Stirn, ehe er ihren Kopf behutsam auf seine Brust betete. An diese kuschelte sie sich ergeben, um die schweren Augen kurz zu schließen. Jedoch bekam sie die Lider dann nicht mehr auf und war auch so binnen ein, zwei Minuten in einen tiefen Schlaf gefallen.
Draco bemerkte es erst sehr viel später. Als er es erkannte, mehrte sich sein Lächeln noch etwas, wo er ihr noch eine ganze Weile glücklich, wie auch tief zufrieden durch die Haare strich und einfach nur beim Schlafen zusah. Das hatte irgendwie etwas ungemein Beruhigendes an sich. Sie so nah bei sich zu haben. Ihr Vertrauen zu haben. Ihre Freundschaft und jetzt offensichtlich auch noch mehr. Sehr viel mehr. Es war genau das, was er sich wünschte. Und das schon so lange, womit er ihr nochmal einen kleinen, sanften Kuss auf den Schopf hauchte.
Irgendwann zog es auch ihm die Lider vermehrt zu. Doch ehe es ihn ebenfalls auf der Couch wegleierte, quälte er sich wieder hoch. Er zog Hermione dabei ganz zu sich und nahm sie auf die Arme, wo sie ihm im Unterbewusstsein ihre um den Hals und Nacken schlang. Sie klammerte sich etwas schwerfällig an ihn und kuschelte sich letztlich verstärkt an seine Brust.
Draco besah es sich schmunzelnd und hauchte ihr noch einmal einen kleinen Kuss auf die Stirn, bevor er ein wenig wankend die Treppe hoch, in ihr Zimmer verschwand und sie ins Bett legte. Kaum dass sie lag, löste er ihren Griff aus seinem Hemd und dem Nacken, was sie leise murmeln ließ und schließlich kurz weckte. Sie sah ihn noch recht deutlich im weißen Licht des Mondes, welches durch das unverhangene Fenster fiel.
„Draco. . .“, murmelte sie müde und hatte ordentlich zu tun, die Augen offen zu halten, wo er sich nochmal zu ihr beugte, als sie die Hand nach ihm ausstreckte. Ihre Finger fanden sich damit erst auf seiner Wange ein, bevor sie sich in seinen Haaren verloren. Sie blinzelte ihn dabei auch weiter mehr schlafend als wach an. Auf den Lippen jedoch ein glückliches Lächeln, die er kurz darauf für heute das letzte Mal zärtlich küsste.
Hermione versuchte zwar noch, ihn länger bei sich zu halten, allerdings schlossen sich ihre Lider aufs Neue, die sie dann auch nicht mehr aufbekam. Ihre Lippen verließ in einem leisen Seufzen am Ende nur noch ein müdes, tief zufriedenes „Danke.“ Er lächelte sie daraufhin glückselig an, bevor er ihr die Decke über legte.
„Ich danke dir. Schlaf schön, mein Engel“, flüsterte er und schloss nur noch schnell die Vorhänge, damit sie wirklich ausschlafen konnte. Etwas, was er auch tun würde. Ausschlafen. Ruhig, ohne Angst, ohne Kälte, denn das lag alles zunehmend hinter ihm. Endlich.

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Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


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