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Fanfiction

Was im Verborgenen liegt - Dunkle Vergangenheit

von Alex2303

۩ ۞ ۩


Als Hermione am nächsten Tag, mit einem leichten Dusel im Kopf, wach wurde, stand die Sonne bereits ziemlich hoch. Das war das Erste, was sie irritierte. Das Zweite war die Tatsache, dass sie im Bett lag.
In der ersten Sekunde konnte sie sich nicht wirklich erklären, wie sie in dieses gekommen war? Erst nach und nach fielen ihr die Dinge vom Vorabend wieder ein.
Die Auseinandersetzung zwischen Draco und den fünf Idioten, die ihn anscheinend schon die ganze Zeit über traktiert hatten. Sie hatte ihm helfen wollen, nur war das dann alles irgendwie völlig aus dem Ruder gelaufen, sodass Draco ihr plötzlich helfen musste. Dadurch hatte er sich garantiert wieder gehörig Ärger eingehandelt, wofür sie sich abermals verfluchte. Zumal er sich dann auch weiter so lieb um sie gekümmert hatte. Er hatte sie offensichtlich die vielen Stufen bis in ihren Turm hinaufgetragen, nachdem ihr schwindlig geworden war.
Dass er, trotz ihrer gemeinen Reaktion, trotzdem noch so nett zu ihr war, hatte sie gar nicht verdient. Sie nahm sich ganz fest vor, sich bei ihm zu entschuldigen. Erstmal brauchte sie aber eine Dusche, um richtig wach und klar im Kopf zu werden.
Als sie aufstehen wollte, entdecke sie erst das Tablett, das auf ihrem Beistelltisch stand. Auf diesem befand sich eine Cloche, ein abgedeckter Brotkorb, Marmelade, etwas Obst, Müsli, Milch, wie auch eine Saft- und Teekanne.
Verwundert, obgleich dieses Anblicks, hob sie die Cloche hoch, um festzustellen, dass sich darunter ein dampfender Teller mit noch mehr Frühstück verbarg. Dieses bestand aus einer schönen, frischen Portion Rührei mit Schinken, Tomate und Kräutern. Genau so, wie sie es mochte.
„Okay“, murmelte sie reichlich verdutzt und fand schließlich noch eine kleine Notiz, die da war von ihrem Slytherinschen Mitbewohner.

„Iss was und nimm deinen Trank.
Danach legst du dich wieder hin!
Pomfrey hat gesagt, du brauchst Ruhe.
Ach ja, und lass die Finger von den Büchern!“


Kaum dass sie fertig gelesen hatte, plusterte sie empört die Backen auf, blinzelte dann aber perplex.
Irgendwie kam ihr die Situation gerade sehr bekannt vor, worauf sie zurück auf die Notiz sah und diese ein zweites Mal las. Besonders den letzten Satz, bevor sie mit dem Kopf schüttelte, nochmal auf das schöne Frühstück blickte und schließlich wieder auf seine Anmerkung, die sie ein drittes Mal las.
„Frecher Kerl“, murmelte sie, auf den Lippen nun ein kleines Lächeln. Ein teils Glückliches, teils Bitteres. Verdammt, warum hatte der Blödmann nicht schon von Anfang an so nett zu ihr sein können? Warum musste er sie jetzt mit alldem so in eine Zwickmühle bringen? Eine, in die sie sich selbst manövriert hatte.
Draco war einfach nur lieb und zuvorkommend, worüber sie sich freuen sollte. Dass sie in ihm so einen wundervollen Freund gefunden hatte. Einen, der ihr Frühstück ans Bett brachte und sie umsorgte. Etwas, was ihren Gryffindor Jungs so nie einfallen würde. Weder Harry noch Ron. Ron gleich gar nicht, obwohl er sie doch angeblich geliebt hatte. So hatte sie zumindest eine Zeit lang gedacht.
Diese kleine Nettigkeit jetzt mit dem Frühstück, wie auch Dracos leicht flegelhafter Hinweis auf Ruhe, bewiesen ihr mal wieder überdeutlich, dass dem kaum so gewesen sein konnte. Dass es wirklich nur eine dumme Verliebtheit war. Und zwar von ihnen beiden. Ron, genauso wie sie selbst, auch wenn das noch nicht in seinem roten Kopf angekommen war.
Sie seufzte und legte die Notiz schließlich beiseite, bevor sie sich aus dem Bett schwang, um zu duschen. Vielleicht fiel ihr dann ja etwas ein, wie sie die Sache mit diesem blöden Kuss am besten regelte. Und zwar ohne größere Katastrophe, denn ganz katastrophenfrei würde es sicher nicht ablaufen. Allerdings hatte sie jetzt nochmal einen kleinen Aufschub und eine weitere Gnadenfrist bekommen, da sie sich, laut Madam Pomfrey, schonen sollte.
Im Kommenden machte sie sich über ihr schönes Frühstück her, was keine Wünsche offen ließ. Mit einem Blick auf ihren Wecker, stellte sie jedoch mit einem leichten Schrecken fest, dass es eher etwas von einem Brunch hatte, denn es war weit nach 11:00 Uhr. In der Halle würde es in nicht ganz einer Stunde Mittagessen geben. Da hatte ihr Kopf offensichtlich doch ein wenig mehr abbekommen, als sie ursprünglich angenommen hatte. Egal.
Nach den Essen verschwand sie ins Wohnzimmer, wusste mit sich aber nichts anzufangen. Zu Draco wollte ihr im Augenblick auch nichts einfallen, sodass sie sich eines ihrer Lehrbücher griff, um nicht so viel Stoff zu verlieren.
Als sie die Finger allerdings am Buchrücken hatte, machte es hinter ihr Plopp. Erschrocken wirbelte Hermione mit gezücktem Zauberstab herum, der sofort bedrohlich auf den Eindringling zeigte.
Dieser entpuppte sich als Dobby, der die Hexe ein wenig verunsichert ansah. Hermione atmete auf den Anblick des Elfen hingegen sichtlich auf, bevor sie sich für ihre Reaktion schallt. Sie musste wieder ruhiger werden. Doch seit diesem Krieg reagierte sie extrem empfindlich und schreckhaft auf unvorhergesehene Geräusche.
„Dobby, hast du mich erschreckt“, stieß sie noch immer etwas außer Atem aus und steckte ihren Stab weg. „Das tut Dobby leid. Dobby wollte Miss Hermione nicht erschrecken“, entschuldigte sich der Elf. Hermione lächelte aber bereits wieder.
„Schon in Ordnung. Wolltest du etwas Bestimmtes von mir?“, erkundigte sie sich auf das Erscheinen des Elfen und ließ sich zu ihm in die Hocke sinken. Die kleine Gestalt sah sie dann auch leicht bittend mit den großen, grünen Kulleraugen an.
„Nein. Dobby soll nur darauf achten, dass Miss Hermione keine Bücher liest“, piepste der Elf, worauf Hermione blöd guckte.
„Was?“ „Miss Hermione soll sich ausruhen und schonen. Keine Bücher lesen“, wurde der Elf deutlich. Die Hexe schüttelte es auf die Aussage jedoch kurz, bevor sie leise knurrte.
„Draco!“ So etwas Freches! Sie zu bevormunden und dafür dann auch noch Dobby anzustellen! Und das, obwohl er nicht einmal mehr der Hauself der Malfoys war. Eine Tatsache, die sie dem kleinen Geschöpf auch nochmal erklärte.
„Du bist den Malfoys zu nichts mehr verpflichtet, Dobby. Draco hat kein Recht, dich anzuweisen oder etwas von dir zu verlangen! Du bist frei und kannst tun, was immer du möchtest.“ Daraufhin nickte der Elf.
„Dobby weiß das. Mr. Draco Sir hat Dobby aber gebeten, auf Miss Hermione zu achten, da es der Miss nicht so gut geht. Mr. Draco hat Dobby aufgetragen, Miss Hermione keine Bücher lesen zu lassen, weil das für Miss Hermione im Moment nicht gut wäre“, piepste der Elf. Hermione stöhnte. Frech und dreist! Da hatte sich der Kerl ja was Feines für sie ausgedacht.
„Mir fehlt nichts, Dobby. Wirklich!“, versuchte die Löwin dem Elf nochmal begreiflich zu machen. „Draco übertreibt maßlos! Ich. . .“ „Mr. Draco sagte, dass Miss Hermione so etwas sagen würde. Dass es der Miss gut geht, obwohl es nicht stimmt. Miss Hermione wäre schwer verletzt worden und brauche deshalb jetzt Ruhe.“
ARGH! Hermione hätte am liebsten laut geschrien. Merlin, sie hatte eine kleine Gehirnerschütterung und keinen Tumor im Endstadium!
„Er übertreibt!“, wiederholte die Hexe. „Ich hab mir gestern den Kopf angeschlagen, ja. Aber darum hat sich Madam Pomfrey gekümmert. Es geht mir gut!“, beteuerte sie. Der Elf schüttelte jedoch heftig mit dem Kopf, dass seine Ohren nur so schlackerten.
„Dann wäre die Miss ganz sicher im Unterricht.“ Mist! „Bitte, Miss Hermione. Mr. Draco macht sich nur Sorgen um die Miss. Und Dobby auch“, meinte der Elf noch zusätzlich, worauf sie einknickte. Erst recht beim Anblick dieser großen, sorgenvollen Kulleraugen, die sie seufzen ließen.
„Na schön. Dann verrat mir aber mal, was ich Dracos Meinung nach die ganze Zeit machen soll, wenn er mir verbietet zu lesen?“ „Miss Hermione soll sich hinlegen und ausruhen.“ „Toll!“, stieß sie genervt aus und knirschte mit den Zähnen. So hatte sie sich das jetzt nicht gedacht.
Dass Draco sich Sorgen machte, wie Dobby sagte, glaubte sie dem Elf zwar. Das hieß aber noch lange nicht, dass es galt sie wie ein rohes Ei zu behandeln. Wäre ihr Zustand wirklich so schlecht, wie er Dobby anscheinend eingeredet hatte, dann hätte Madam Pomfrey sie doch gar nicht aus dem Krankenflügel gelassen.
„Die Miss darf Mr. Draco nicht böse sein“, piepste Dobby erneut auf den leicht wütenden Blick der Gryffindor, die schließlich zu dem Elf sah. Dieser guckte sie etwas verunsichert an und nahm die Hexe bei der Hand, bevor er sie zur Couch führte. Im Kommenden positionierte er sich vor ihr und sah sie um Verzeihung bittend an.
„Bitte. Der junge Herr meint es nicht böse“, nahm der Elf den Blonden in Schutz, was Hermione abermals blinzeln ließ. Es wunderte sie ja so schon maßlos, dass Dobby ihm gehorchte, mehr noch wie er Draco gerade genannt hatte.
„Er ist nicht mehr dein Herr.“ Daraufhin nickte der Elf. „Dobby weiß das. Dobby möchte dem jungen Herrn diesen Gefallen aber tun“, erklärte er, was Hermione nicht ganz begriff. Warum Dobby Draco A) verteidigte und B), was wesentlich interessanter war, noch immer irgendwie als seinen Herrn betrachtete, da er ihn so ansprach.
Offensichtlich war er dem Blonden auch weiter in einem gewissen Maß ergeben. Ihr fiel dann auch gleich wieder die erste Begegnung mit Dobby in der Küche ein, als Draco dabei war. Als der Elf gehört hatte, dass sie sich angefreundet und das Kriegsbeil begraben hatten, war er vor Freude regelrecht aus dem Häuschen.
„Warum?“ „Wie?“ „Warum nennst du Draco dennoch so und tust, was er dir sagt?“, erkundigte sich Hermione, was Dobby unsicher stimmte.
„Dobby möchte nur, dass es der Miss schnell wieder gut geht.“ „Na schön. Das erklärt aber nicht, warum du Draco so ansprichst?“, bohrte sie, was den Elf immer nervöser machte, der letztlich an seinem Ohr spielte. Hermione wurde auf den Anblick hellhörig. Hier war doch was faul.
„Seit wann kennst du Draco denn?“, versuchte sie es erstmal anders, um den Elf nicht noch mehr zu verschüchtern. Mit dieser Frage legte sich seine Nervosität auch gleich etwas.
„Mr. Draco Sir war vier, als Dobby der Familie Malfoy zugeteilt wurde. Dobby war einige Jahre nur für Mr. Draco zuständig.“ „Tatsächlich?“, stutzte Hermione, worauf Dobby nickte.
Sie konnte nicht sagen, ob sie überrascht über diesen Aspekt sein sollte, dass Draco von klein auf einen eigenen Hauselfen in seinen Diensten hatte oder nicht? Passend für die Malfoys wäre es allerdings. Auf alle Fälle machte es ihr diese Tatsache leichter herauszufinden, warum Dobby sich so genierte. Genauso könnte sie noch etwas mehr über den Blonden in Erfahrung bringen.
Oh, das reizte sie. Ein bisschen im Leben der kleinen Schlange herumzuschnüffeln. Und die Zeit bekam sie damit auch, verhältnismäßig sinnvoll, rum. Ohne Bücher, ganz so wie Draco wollte. Dann brauchte er hinterher auch nicht zu meckern.
„Dann weißt du sicher auch sehr viel über Draco?“, hakte sie nach, was den Elf nicken ließ. Auf seinen Zügen stand allerdings aufs Neue eine gewisse Verunsicherung und Vorsicht geschrieben. Es war für Hermione nur zu offensichtlich, dass er etwas über Draco wusste, was er nicht sagen wollte, oder sagen durfte. Letzteres war eigentlich unbedeutend, da er ein freier Elf war. Demzufolge wollte er über etwas nicht sprechen.
„Würdest du mir verraten, wie Draco so als kleines Kind war? Ich kenn ihn ja nur aus der Schule“, begann sie mit etwas Unverfänglichem, was anscheinend schon der falsche Ansatz war, denn Dobby murmelte unverständliches Zeug.
„War er gemein zu dir?“ „Oh nein! Nein, nein, nein, nein“, gab Dobby rasch auf ihre Frage zurück und schüttelte vehement mit dem Kopf, sodass seine Ohren lautstark gegen diesen klatschten.
„Der junge Herr war nie gemein zu Dobby!“ „Wirklich?“ Hermione war skeptisch, Dobby nickte jedoch. „Der junge Herr ist nicht böse.“ „Das weiß ich doch“, beruhigte sie den Elf.
„Ich hab mich doch auch mit Draco ausgesprochen. Wir sind inzwischen sehr gute Freunde. Das hab ich dir letztens in der Küche doch auch schon gesagt, weißt du noch?“ Daraufhin nickte Dobby.
„Ich möchte einfach etwas mehr über meinen Freund wissen. Und wenn du Draco schon von klein auf kennst, da. . . Wie war er denn als kleines Kind? Hat er viel Unsinn gemacht?“, erkundigte sich Hermione aufs Neue freundlich, mit einem Lächeln auf den Lippen. Dobby machte aber auch weiter keine Anstalten ihr eine Antwort zu geben. Stattdessen spielte er wieder verstärkt an seinem Ohr.
„Komm schon, Dobby. Du kannst es mir ruhig sagen, wenn Draco Blödsinn gemacht hat. Ich werd es ihm nicht verraten. Das bleibt unser kleines Geheimnis. Versprochen“, zwinkerte sie ihm verschwörerisch zu, worauf der Elf unsicher zu ihr aufblickte.
„Mr. Draco Sir hat nichts Schlimmes getan.“ „Das hab ich auch nicht gesagt. Aber als Kind macht man doch auch etwas Unfug. Auch ein Malfoy. Draco wird doch kaum die ganze Zeit artig in seinem Zimmer gesessen haben“, scherzte sie. Dobbys Blick wurde auf ihre Worte jedoch unergründlich.
„Mr. Draco hat oft . . . geweint“, murmelte der Elf, worauf Hermione lachte. „Was? Weil er nicht gekriegt hat, was er wollte oder es sonst wie nicht nach seinem Kopf ging?“ Wäre typisch für diesen Dickschädel. So in etwa hatte sie ihn in den ersten Jahren ja auch kennengelernt.
Dobby blieb allerdings still, den Blick auch weiter gedrückt, was dafür sorgte, dass Hermione das Lachen verging und sie den Elf wieder genauer in Augenschein nahm.
„Oder nicht?“, bohrte sie auf Dobbys Miene, der sie recht bitter ansah und den Kopf schüttelte. „Nein. Mr. Malfoy Sr. hat . . . uhm. . .“, brach der Elf abermals ab und zog nun schon fast schmerzhaft an seinem Ohr. Hermione stimmte es unruhig, sodass sie sich das kleine Geschöpf mehr ran zog, dem es nur zu offensichtlich schwerfiel, weiterzusprechen.
Sie versuchte in seinen verschüchterten, schon irgendwie verängstigten Augen etwas zu erkennen, was all das erklärte. Nur war sie sich zunehmend unsicherer, ob sie überhaupt eine genauer Erklärung haben wollte, denn eines war ihr inzwischen klar. Wenn der alte Malfoy seine Pfoten im Spiel hatte, konnte es nichts Gutes sein.
Draco hasste ihn. Das hatte Blaise ihr damals im Mungos gesagt, als sie am Bett des Blonden gesessen hatten. Gründe dafür schien es ausreichend zu geben. Einige davon musste Dobby kennen.
„War er böse zu dir und . . . und Draco?“, fragte sie behutsam, worauf der Elf schluckte und zittrig nickte. Damit hatte sie schlagartig die abscheulichsten Bilder von Lucius Malfoy im Kopf, die sie mit dem Wort Böse und seinem Sohn in Verbindung brachte. Ein Mann, der keine Skrupel hatte das eigene Kind kaltschnäuzig zu töten, hatte früher sicher auch vor gewissen Dingen nicht zurückgeschreckt.
„Hat er Draco wehgetan?“, fragte sie mit einem dicken Kloß im Hals, wie auch einem schmerzhaften Knoten im Innern, der sich noch fester zusammenzog, als der Elf bestätigend nickte. Daraufhin lehnte sie sich geschlagen zurück und schluckte hart.
Blaise hatte es ihr gesagt. Dass Draco unter seinem herrischen Vater gelitten hätte. Zwar hatte er nie irgendwelche Details genannt, weniger noch Draco selbst. Nicht mal, als sie sich ihre Notizen für die Verhandlung gemacht hatte. Stattdessen hatte er immer wieder dicht gemacht, wenn sie ihn mehr auf seine Familie und die Vergangenheit angesprochen hatte. Er hatte sich partout nicht damit auseinandersetzen wollen, was ja schon recht deutlich gezeigt hatte, wie sehr ihn diese Dinge quälten. Dinge, die sie nun indirekt durch den Elf und seine knappen Worte noch einmal bestätigt bekam.
Damit spukten ihr die fürchterlichsten Gedanken und Vorstellungen im Kopf umher. Im Grunde wollte sie gar nicht näher wissen, was sich hinter alldem verbarg. Die Ungewissheit erschien ihr aber noch quälender, da sie ihr zu viel Raum für Vermutungen und damit ihrer dunkelsten Phantasie ließ. Schließlich richtete sie sich wieder an Dobby, um vorsichtig etwas mehr in Erfahrung zu bringen.
„Kannst du mir sagen, was genau da war?“, erkundigte sie sich ruhig, worauf der Elf sie unschlüssig mit seinen großen Kulleraugen ansah. In den Augen von Hermione stand eine tiefe Sorge, die dazu führte, dass er erneut an seinem Ohr spielte und nach den richtigen Worten suchte.
„Dobby weiß nicht, ob Dobby das sagen darf“, murmelte der Elf, was Hermione seufzen ließ, bevor sie ihm ein weiteres Mal erklärte: „Du stehst nicht mehr im Dienste der Malfoys. Du bist ihnen gegenüber von all deinen Pflichten entbunden.“ Daraufhin nickte der Elf hastig, rückte aber dennoch nicht mit der Sprache raus, sodass Hermione die Taktik änderte.
„Hat sein Vater ihn oft . . . bestraft?“ Allein auf die bloße Vorstellung, von Strafen gegen ein Kind, ging ihr ein Schaudern durch den Körper. Dieses wurde noch schlimmer, als der Elf etwas verschreckt zuckte, was wohl so viel hieß, wie Ja und Hermione schlucken ließ.
Irgendwie kam ihr dann auch einer von Blaise’ Kommentaren wieder in den Sinn. Nämlich, dass sich Dracos Magie, als er noch kleiner war, wohl mal in einem gewaltigen Impuls entladen, und er damit ordentlich Schaden im Manor angerichtet hatte. Sicher war sein Vater darüber alles andere als begeistert.
„Hast du mal mitbekommen, dass sich Dracos Magie spontan entladen hat?“ Daraufhin nickte der Elf und sah Hermione furchtbar bitter mit den übergroßen Augen an, in denen sie glaubte, etwas aus der Vergangenheit lesen zu können.
„Mr. Malfoy Sr. war sehr erbost darüber.“ „Kann ich mir vorstellen. Weißt du, wie es dazu kam?“ Daraufhin nickte der Elf und spielte erneut mit seinem Ohr.
„Es war ein paar Tage nach dem fünften Geburtstag von Mr. Draco. Der junge Herr konnte seitdem sehr schlecht schlafen. . .“ Irritiert aufgrund der Aussage, zog Hermione eine Augenbraue nach oben, schwieg jedoch und ließ Dobby erst einmal fertig erzählen.
„Der junge Herr hat im Schlaf geweint und geschrien. Dobby wusste nicht, was er machen sollte. Als der junge Herr aufgewacht ist, hat er seine Magie freigesetzt. So viel Dobby weiß, hat Mr. Draco alle Fenster im Manor zerstört und noch vieles andere. Mr. Malfoy Sr. war furchtbar wütend und hat Mr. Draco bestraft und dann in die Kerker gesperrt. Er. . .“ „Er hat WAS?“, schrie Hermione entsetzt, als sie hörte, dass dieser Unmensch ein Kind, ein wirklich kleines Kind von gerade mal 5 Jahren, in dieses modrige, dunkle, feuchtkalte Loch gesperrt hatte. Und dann auch noch den eigenen Sohn!
Dobby zuckte unter ihrem Aufschrei ordentlich zusammen und sah Hermione recht verängstigt an, die noch versuchte, diese Gedanken und Vorstellungen irgendwie abzuschütteln, bevor sie sich geschockt an Dobby richtete.
„Wie hat er ihn bestraft?“ „. . . Uhm. . .“, nuschelte der Elf erneut unsicher, sodass Hermione ihn bei den kleinen Schultern packte und unsanft rüttelte. Dabei versuchte sie seinen Blick zu erhaschen und ihn zu einer Antwort zu bewegen.
„Dobby, sag’s mir bitte. Ich hab sonst nur die fürchterlichsten Gedanken im Kopf. Hat er ihn angeschrien oder. . .“ Sie schluckte. „. . . geschlagen? Was . . . was hat er mit Draco gemacht?“ Der Elf nuschelte daraufhin nur ein Wort hervor. Das allerdings so leise und wirsch, dass sie es nicht verstand, im Grunde aber auch nicht verstehen wollte. Zu schrecklich erschien ihr dieser Fluch laut ausgesprochen.
„Mr. Malfoy Sr. hat Dobby und Mrs. Malfoy verboten, zu dem jungen Herrn zu gehen. Er hätte diese Strafe verdient. Dobby war trotzdem in den Kerkern, damit der junge Herr nicht alleine war. Mr. Draco war danach sehr, sehr lange sehr krank“, murmelte der Elf weiter, worauf Hermione abwesend nickte. Noch immer fassungslos aufgrund derartiger Grausamkeiten an und gegen ein wehrloses, kleines Kind.
Dracos Macken und auch sein früher wirklich widerliches Verhalten, auch wenn das teils wohl nicht echt war, wunderte sie damit absolut nicht mehr. Irgendwo hatte der ganze Frust einfach hingemusst. Schließlich richtete sie sich wieder an den Elfen und brachte ihre unterdrückte Frage von vorhin an.
„Du hast gesagt, dass Draco seit seinem Geburtstag schlecht schlief. Weißt du vielleicht warum? Warum er solche schlimmen Albträume hatte, dass sich seine Magie derart stark entladen hat?“ Daraufhin nickte Dobby knapp.
„Dobby glaubt ja.“ „Und?“ „Kennt Miss Hermione die Traditionen der Familie Black?“ „Welche?“ „. . .Hauselfen“, nuschelte Dobby nur, sodass Hermione in ihrem Hirn nach etwas wühlte, das Sirius ihnen von seiner teils gestörten Familie und ihren kranken Bräuchen erzählt hatte. Einen, der mit den Hauselfen zu tun hatte.
Die Erinnerung kam mit voller Wucht zurück, als sie mit einer leichten Gänsehaut an ihren ersten Besuch im Grimmauld Place Nr. 12 zurückdachte. Die Schrumpfköpfe am Treppenaufgang. Das waren Köpfe von Hauselfen gewesen, womit ihr schlagartig schlecht wurde.
Sie erinnerte sich mit Schaudern an Sirius’ Erklärung, dass, wenn die Hauselfen zu schwach und alt geworden waren, um ein Teetablett zu tragen, enthauptet worden, um dann als kranker Schmuck auf ewig das Treppenhaus des Hauses Black zu zieren. Dobby wollte ihr doch jetzt nicht wirklich sagen, dass die Malfoys das genauso gehandhabt hatten?
„Miss Hermione weiß, wovon Dobby spricht?“, sah der Elf die bleich gewordene junge Frau etwas verunsichert an. Diese nickte monoton und meinte mit trockener, belegter Stimme: „Ich fürchte ja.“ Daraufhin nickte Dobby und erklärte teils verängstigt weiter.
„Mr. Malfoy Sr. wollte diese Tradition von Mrs. Malfoys Familie übernehmen. Dobby war nicht der einzige Hauself der Familie Malfoy. Vor Dobby waren auch noch viele andere, ältere Hauselfen, Lala, bei der Familie Malfoy.“ „Und die haben sie. . .“, kamen Hermione die Worte tonlos über die Lippen, worauf Dobby kaum merklich nickte.
„Der junge Herr konnte seitdem nicht mehr richtig schlafen, hat lange nicht mehr gesprochen, auch nicht mit Dobby, und nicht gegessen.“ „Warte. Sekunde“, unterbrach Hermione den Elf, als ihr wieder eine kleine Randinformation einfiel, die Dobby ebenfalls genannt hatte. Nämlich Dracos Geburtstag.
„Sag mir jetzt nicht, dass dieses Monster von Lucius Malfoy, die Hauselfe an seinem Geburtstag, in seinem Beisein . . . getötet hat?“ Dobby sagte wie gewünscht nichts, doch sein Blick sprach Bände, die mehrere Bücher gefüllt hätten.
Daraufhin wurde Hermione schlecht. Richtig schlecht, was sogar noch schlimmer wurde, als Dobby meinte: „Mr. Malfoy Sr. sagte dann noch zu dem jungen Herrn, dass eine Hauselfe, die nicht mehr dienen könnte, so unnütz und wertlos wäre, wie Schlammblüter, Blutsverräter und Muggle.“ Das war zu viel. Hermione kam mit einem Mal ihr schönes Frühstück wieder hoch.
Sie stieß Dobby ungewollt beiseite, während sie sich die Hand vor den Mund hielt und die kleine Treppe in Richtung Bad hoch stürzte. Dort schaffte sie es geradeso noch zu dem großen Waschbecken, bevor sie besagtes Frühstück nicht mehr halten konnte und ihren Magen in einem fürchterlichen Krampf entleerte.
Das war abscheulich. Dieser Mensch war einfach nur verabscheuungswürdig. Derartige Grausamkeiten auszuführen im Beisein eines Kindes, schlimmer noch an einem Kind. . . Das war widerlich, abstoßend, verwerflich. . . Merlin, Hermione wären für ein solch krankes Handeln noch 1’000 andere Worte eingefallen. Bei so viel Brutalität, da konnte Draco doch nur einen seelischen Schaden davongetragen haben.
„Was ist mit Miss Hermione? Kann Dobby etwas tun?“, lugte der Elf verunsichert durch die Tür. Im Bad hockte die Löwin noch immer auf den weißen Fliesen. Mit dem Oberkörper stützte sie sich schwer atmend am Rand der Wanne ab und sah bleich zu dem kleinen Elf. Dieser tapste unschlüssig näher und reichte der jungen Hexe ein feuchtes Tuch, mit dem sie sich über’s Gesicht fuhr, bevor sie sich rücklings an den Beckenrand der überdimensionierten Wanne lehnte.
„Soll Dobby die Miss zu Madam Pomfrey bringen?“ „Nein. Nein, es . . . es geht schon wieder. Es war nur. . .“ Wieder rumorte es gefährlich in ihrem Innern, nur war da nichts mehr, was kommen könnte.
„Dieser Mann ist ein Monster“, murmelte sie tonlos, womit sie die hochgewachsene Gestalt dieses Menschen erneut deutlich vor sich hatte. Seine kalten, verachtenden Augen. Dieses überhebliche Grinsen. Bei der Erinnerung an seine Erscheinung jagte ihr unweigerlich ein kalter Schauer durch den Körper, der dafür sorgte, dass sie Gänsehaut bekam.
„Es tut Dobby leid, dass er Miss Hermione verängstigt hat“, entschuldigte sich der Elf demütig. Er kniete auf dem Boden, hatte die Hände auf diesen gesenkt und hielt den Kopf ebenso tief, dass seine Stirn die kalten Fliesen berührte.
„Dobby bittet untertänigst um Vergebung!“, jaulte der Elf leise, und begann selbst zu weinen und zu schluchzen. Hermione sah jedoch nur kurz auf das kleine Geschöpf, bevor sie ihn zu sich in die Arme nahm.
„Du hast nichts falsch gemacht, Dobby. Ganz und gar nicht. Ich hab dich diese Dinge schließlich gefragt und. . . Es war nicht das einzige Mal, dass Lucius so etwas getan hat. Oder? Ich meine. . . Dass er Draco verletzt hat?“ „Nein“, schluchzte der Elf und putzte sich an seinem Handtuch die Nase, bis Hermione ihm eines der Kosmetiktücher reichte, in das er geräuschvoll schnäuzte.
„Mr. Malfoy Sr. war sehr oft sehr . . . sehr. . .“ „Böse?“, nahm Hermione ihm das Wort aus dem Mund, worauf der Elf nickte.
„Als Dobby den Diensten der Familie Malfoy entbunden wurde, war Dobby überglücklich. Nur. . . Dobby war in großer Sorge um den jungen Herr und. . .“ Zu mehr kam der Elf nicht, da auf einmal die Tür zum Bad aufgeschoben wurde und ein recht verdutzter Draco auf die zwei auf dem Boden sitzenden Persönchen sah.
„Was treibt ihr denn im Bad?“, maß er die Beiden fragend, allen voran die noch immer recht blasse Hexe, der auf seinen Anblick ein siedend heißer Blitz durch den Körper schoss. Zu diesem gesellte sich ein Anflug von Panik, als Dobby den Mund zum antworten öffnete.
„Miss Hermione hat. . .“ „Mir war übel! Dobby wollte . . . wollte mir etwas zu trinken holen“, sah sie hektisch zu dem Elf und fügte noch schnell „Nicht wahr, Dobby?“ hinten an. Der Elf nickte und verschwand für einen kurzen Moment in einem Plopp. Draco musterte Hermione auf alles jedoch misstrauisch und zog, Slytherin like, eine Augenbraue schief nach oben.
„Dir war übel?“ „J-Ja.“ „Hm“, begann er an zu sinnieren und trat schließlich ganz zu ihr. Im Anschluss hockte er sich vor sie, sodass sie ihm direkt in die silbergrauen Augen sehen konnte. In diesen blitzte es etwas.
„Da Dobby hier ist, geh ich doch recht in der Annahme, dass du nicht auf mich gehört hast, indem du, A) nicht im Bett liegen geblieben bist und B) deine Finger mal wieder nicht von den Büchern lassen konntest und damit deinen Dickkopf zu sehr überanstrengt hast, weswegen du jetzt vermutlich auf den kalten Fliesen hockst.“ Schlaumeier, murrte sie still in sich hinein, gab ihm mit einem Nicken dann aber Recht, damit er nicht doch noch auf andere Gedanken kam. Wenn er herausfand, was Dobby ihr erzählt hatte, sie wollte sich nicht vorstellen, wie er darauf reagierte, dass sie plötzlich über ein derartig finsteres Detail seiner Kindheit wusste.
„Manchmal frag ich mich echt, wie du dir den Titel, schlauste Hexe Hogwarts’ eingeheimst hast?“ Daraufhin plusterte sie kurz die Backen auf, kam allerdings nicht zum meckern, da er sie ungefragt ansackte und hoch hob, was ihrer Kehle ein verschrecktes Keuchen entlockte. Zeitgleich tauchte Dobby mit einem Glas Wasser wieder auf.
„Wohnzimmer“, meinte Draco nur und der Elf verschwand zurück in dieses, während Draco mit Hermione auf den Armen das Bad verließ, die sich ein wenig kleinlaut gegen ihn und sein Handeln wehrte.
„Lass mich runter. Mir fehlt nichts.“ „Ach ja?“, knurrte er, worauf sie schluckte. Sie wollte sich ganz gewiss nicht aufgrund der Tatsache mit ihm streiten, dass er sich um sie sorgte. Eigentlich hatte sie sich auch noch wegen des Kusses und ihrer grantigen Reaktion bei ihm entschuldigen wollen. Aber da er sich bis jetzt so benahm, wie sonst die Tage auch, wollte sie das Thema auch nicht unnötig wieder an- und aufreißen.
Draco schien sich offensichtlich keine Gedanken weiter darüber zu machen, von daher wählte sie vorerst den Weg des Schweigens. Stattdessen fragte sie sich, was er hier machte, immerhin war noch Unterricht.
„So wie du aussiehst, müsste ich dich eigentlich gleich zu Pomfrey schaffen!“, motzte er, worauf sie sich auf die Zunge biss, um nichts Dummes zu sagen. Inzwischen war er auch im Wohnzimmer, wohin ihm Dobby tapsig folgte, in der Hand noch immer das Glas Wasser. Mittlerweile war Draco an der Couch, auf die er Hermione legte. Neben ihm Dobby, der ihr das geforderte Glas Wasser reichte.
„Danke, Dobby.“ „Bitte Miss. Und Miss Hermione geht es wirklich gut? Dobby wollte nicht. . .“ „Mir fehlt nichts weiter. Du kannst gehen, wenn du willst. Ich werd mich benehmen.“ Mit dem letzten Satz sah sie schief zu ihrem Slytherin, der sie auch weiter mit dunklen Augen taxierte. Offensichtlich war er sauer, was sie versuchte nicht auf sich wirken zu lassen und unschuldig an ihrem Glas nippte. Dobby verschwand.
„Verrat mir mal eins. Hörst du aus Trotz nicht auf mich oder bist du wirklich so störrisch?“ „Ich bin nicht. . .“ „Was?“, maß er sie warnend, sodass sie den Rest ihrer Worte runterschluckte und erneut an ihrem Glas nuckelte. Draco seufzte und zog schließlich eine kleine Phiole aus seinem Umhang, auf die sie verwundert sah, als er ihr das Gläschen reichte.
„Was ist das?“ „Von Charlie. Daniel hat vor einer Weile wohl die Rezeptur verbessert. Da ich recht stark annehme, dass du morgen unbedingt wieder zum Unterricht kommen willst, würde ich dir vorschlagen, das zu schlucken. Es sollte die Folgen der Gehirnerschütterung schneller beheben, als die Mittelchen von Pomfrey.“ Er hatte seinen Satz noch gar nicht richtig beendet, da hatte Hermione den goldgelben Trank bereits zu sich genommen.
„Warum nur hab ich nichts anderes erwartet?“, sinnierte Draco und erntete zur Belohnung einen bösen Blick. „Was? Ey, du solltest mir danken, dafür, dass ich deine Interessen wahre!“, meinte er gespielt überheblich, wofür sie ihn ein wenig in die Seite buffte.
„Das ist Körperverletzung!“, empörte er sich, was sie lachen ließ. „Du bist blöd.“ „Werd ja nicht beleidigend, Granger.“ „Seit wann sind wir denn so empfindlich, Malfoy?“, zog sie ihn spitz auf, worauf er unheilvoll grinste. Kurz darauf hatte sie seinen Zauberstab vor der Nase.
„Vorsicht, Madam. Ich sitz am längeren Hebel.“ „Denkst du!“ „Das denke ich nicht, das weiß ich“, prahlte er in einem recht dämlichen, selbstherrlichen Grinsen und schwang seinen Zauberstab ein wenig hin und her. Hermione konnte daraufhin nicht anders, als schmunzelnd mit dem Kopf zu schütteln.
„Unverbesserlich. Aber sag mal, was machst du eigentlich hier?“ „Dich kontrollieren?“ „Du traust Dobby wohl nicht?“ „Nein. Immerhin ist er frei und kann tun, was er will.“ „Ich kann dich beruhigen, er hat seine Aufgabe sehr ernst genommen“, nahm sie den Elf in Schutz. Draco schnaubte jedoch etwas sauer.
„Offensichtlich nicht, oder weshalb war dir so übel, dass du dir als Aufenthaltsraum unbedingt den Boden des Badezimmers ausgesucht hast?“ Problem, schoss es ihr durch den Kopf. Draco fing dann auch schon an, sie recht durchdringend zu taxieren, was ihr doch ein wenig unheimlich wurde und sie den Blick abwandte.
„Mir ist das Frühstück nicht so bekommen“, nuschelte sie recht unverständlich, was erneut dafür sorgte, dass seine rechte Augenbraue fragend nach oben wanderte.
„Aha.“ „Was? Kann ja mal vorkommen“, meckerte sie. Sie verstand ohnehin nicht, warum er sie auf einmal so ins Kreuzverhör nahm?
„Du legst dich wieder hin!“, meinte er. Das aber in einem Ton, der keine Widerworte duldete und so schon mehr etwas von einem Befehl hatte, was sie unweigerlich aufbrausen ließ.
„Draco Malfoy, was fällt dir ein, mir Vorschriften zu machen? Ich lass mich von dir nicht. . .“ „Obdormiscunt“, murmelte er unverhofft, worauf sie ihn nur noch kurz stinkig ansah, bevor es ihr die Lider zuzog und sie ihm haltlos entgegen fiel.
„Sture kleine Hexe“, murmelte er und hauchte ihr einen sanften Kuss auf die Stirn. Kurz darauf nahm er sie erneut behutsam auf die Arme, um sie zurück ins Bett zu bringen.
Sie brauchte trotz allem Ruhe. Auch mit Charlies Trank. Nur, dass das mal wieder nicht in ihren Dickschädel ging. Der dürfte eigentlich gar nicht kleinzukriegen sein, so oft wie sie mit dem Kopf durch die Wand wollte. Irgendwo gab es offensichtlich dennoch eine Schwachstelle.
„Dobby!“, rief er nach dem Elf, kaum dass sie zugedeckt im Bett lag. Ein leises Plopp verriet ihm, dass der Elf zurück war.
„Master haben gerufen?“ „Pass auf sie auf. Sie wird zwar eine Weile schlafen, aber sicher ist sicher. Wenn sie wach werden sollte, bring ihr eine Kleinigkeit zu essen. Was Leichtes, wenn’s ihr nicht so gut geht. Ich muss wieder in den Unterricht“, murrte er den letzten Satz, da ihm als Nächstes eine Doppelstunde Mugglekunde bevorstand.
Dieser Unterricht war echt die reinste Schikane. Da hatte sich das Ministerium wahrlich was Feines für ihn ausgedacht. Als ob er mit seiner Zeit nichts Besseres anzufangen wüsste? Da zog er sogar den öden Wahrsage Unterricht von Trelawney vor, wenngleich die schrullige alte Hexe auch nicht wirklich Ahnung von dem hatte, was sie Unterricht nannte. Alte Runen hätte er ja gerne wieder besucht oder seinetwegen auch Pflege magischer Geschöpfe bei dem Halbriesen, aber nicht dieser Blödsinn!
Das einzig Gute an dem Unterricht war, dass er die blöde Monroe schon mehr als einmal hatte auflaufen lassen können. Die halbblütige Hexe hatte ihn ohnehin richtig gefressen. Den bösen Death Eater. Ständig stellte sie ihm irgendwelche bescheuerten Fragen, um ihn bloßzustellen. Unter anderem auch Zeug, was gar nicht behandelt wurde.
Bis auf ein paar Sachen hatte er die Hexe jedoch immer enttäuschen müssen, indem er ihr antworten konnte und das, obwohl er ihr nicht einmal zuhörte. Die verdutzten Blicke, die er jedes Mal von der gesamten Klasse erntete, waren dann schon wieder ein netter Ausgleich.
Zu seiner Erleichterung und inzwischen auch leisen, kleinen Freude, war Luna ebenfalls in dem Kurs. Und in diesem machte sie keinen Hehl daraus den Anderen zu zeigen, dass sie zu ihm hielt. Sie ließ ihm immer wieder ein aufmunterndes Lächeln zukommen und hatte stets ein paar nette Worte für ihn übrig. Ginny auch, wenn er da an gestern Abend dachte.
Die beiden Mädchen waren in der Beziehung wirklich aufgeschlossener. Nicht so verbohrt und engstirnig, wie die Herren, die sie sich auserkoren hatten.
So hatte Luna ihm auch schon ein paar Mal aus der Patsche geholfen, wenn er die Fragen doch mal nicht registriert hatte, da er über anderen Dingen gebrütet hatte.
Er war bereits gespannt, mit was Monroe ihn heute versuchen würde vorzuführen? Und da er ihr nicht die Genugtuung geben wollte, rumzumotzen, weil er zu spät kam, verschwand er lieber wieder, obwohl er noch gut 15 Minuten Zeit hatte.
„Bis später“, richtete er sich im Vorbeigehen nur noch an Dobby, der sich kurz verbeugte, bevor er seiner Aufgabe nachkam und ein Auge auf Hermione hatte.

۩ ۞ ۩


„Habt ihr sie noch alle?!“, motzte Ron wütend, als er David und Jacob während des Mittags zu greifen bekam. Die beiden jüngeren Löwen sahen sich, auf die Wut des Älteren, kurz etwas unschlüssig an.
„Was fällt euch ein, Hermione anzugreifen?!“, fauchte Ron weiter, da er erst heute im Laufe des Tages von dieser Sache erfahren hatte, weil Hermione nicht im Unterricht war. Auf seine Frage hatte Harry ihm recht sauer geantwortet, dem seine Schwester auch noch ihren Senf beigefügt hatte, von wegen, das Frettchen hätte Hermione geholfen. Pah! Der war doch schuld an allem! Nur seinetwegen war Hermione überhaupt erst verletzt worden. Aber mit der verkappten Rettungsaktion konnte er sich bei den Anderen natürlich noch mehr einkratzen.
„Ist doch nicht unser Problem, wenn sie sich ständig einmischt!“, pampte David Ron an, dem Jacob nickend beipflichtete.
„Die lässt echt nichts auf den Penner kommen. Wahrscheinlich hat sie wirklich was mit dem am Laufen. Das würde alles erklären!“, schnaubte Jacob wütend.
„Oder sie steckt mit Malfoy doch irgendwie unter einer Decke, wenn. . .“ „Wagt es ja nicht, Hermione so etwas zu unterstellen!“, fauchte Ron und zog David bedrohlich am Kragen zu sich heran. In den blauen Augen ein gefährliches, dunkles Funkeln.
„Sie steht auf unserer Seite! SCHON IMMER! Dass sie sich so schräg benimmt, daran ist das Frettchen schuld! Er nutzt ihre Gutmütigkeit schamlos aus und zieht im Hintergrund die Fäden.“ „Mir egal!“, zischte David und schlug Ron sauer die Hände weg.
„Ist dir eigentlich klar, dass wir wegen deiner Schlampe und dem Flachwichser jetzt zwei Verweise haben?!“ „Wie hast du sie eben genannt?“, kochte der Zorn in Ron hoch.
„Eine Schlampe! Eine verräterisch heuchlerische obendrein. Den Gerüchten zufolge, lässt sie sich doch auch von dem Penner durchnehmen. Merlin weiß, wie lange das schon so geht!“ „Da hast du dir echt eine feine Freundin geangelt“, ätzte Jacob noch zusätzlich, den Ron ebenso wütend anfunkelte.
„Sie kann nichts dafür! Malfoy benutzt und manipuliert sie!“ „Soll er machen. Ich hab die Schnauze voll! Jeden Tag nachsitzen für den Rest des Schuljahres!“ „Und nach Hogsmeade dürfen wir auch nicht mehr. Alles bloß wegen dem Frettchen und Granger. Wenn du den Arsch fertigmachen willst, tu es. Aber ohne uns! Ich werd nicht riskieren, wegen dem doch noch von der Schule zu fliegen. Das ist es mir nicht Wert. Ich brauch meinen Abschluss!“, fauchte David, dem Jacob nickend beipflichtete „Genau“, bevor sich die Beiden zum Essen trollten.
„Mist!“, fluchte Ron, da sich zwei seiner Verbündeten, und damit sicher auch Kevin, Justin und Adrian, so leicht in die Flucht schlagen ließen. So hatte das nicht laufen sollen.
„Er gewinnt immer mehr die Oberhand. Über Hermione, deine Freunde, Verbündete. . . Ja sogar die Professoren fängt er an einzuwickeln. Angefangen bei McGonagall. Aber auch Dippet, der am Anfang noch gegen ihn war“, meldete sich die dunkle Stimme wieder zu Wort und begann Ron vermehrt mit diesen Vorstellungen zu vereinnahmen.
„Es wird nicht mehr lange dauern und er wird zum entscheidenden Schlag ausholen, wenn du ihm nicht zuvorkommst!“

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Vollkommen genervt und angefressen, kam Draco nach den letzten zwei Stunden wieder im Turm an. Dort pfefferte er seine Tasche sauer quer durch den Raum, auf einen der beiden Sessel, bevor er sich murrend auf die Couch fallen ließ.
Man sollte meinen, dass er nicht schon genug Ärger hätte, aber nein. . . Es ließ sich alles noch toppen! Blöde Monroe! Blöde McGonagall! Was musste die Direktorin ihn auch so lange aufhalten? Sie hätte auch nach dem Unterricht mit ihm über diese Sache sprechen können, aber nein. . . Es hatte gleich sein müssen, weswegen er zu spät zum Unterricht gekommen war. Für Monroe war es sofort ein gefundenes Fressen und Vorwand, um ihm eine saftige Strafarbeit, in Form eines zehn Seiten Pergament Aufsatzes, über die Entwicklung der Computertechnologie in den letzten 50 Jahren, aufzubrummen.
Ätzend! Merlin, er konnte gar nicht sagen, wie sehr er diese blöde, voreingenommene Kuh und ihren blöden Unterricht verabscheute. Die war doch genauso wie Dippet! Schlimmer noch. Und dann noch die anderen Idioten.
Im Grunde war ihm ja scheißegal, was die Übrigen von ihm dachten und hielten. Ihm war nur die Meinung seiner Freunde wichtig. Trotzdem war und blieb die ganze Situation deprimierend, wie auch frustrierend und allen voran nervig.
Zwar hatte er, als er sich diesen Weg gewählt hatte, gewusst, dass es die Wenigsten, um nicht zu sagen niemand, außer Blaise und Charlie, verstehen würde. Dennoch war da ein minimaler Funken Hoffnung gewesen, dass es nicht so schlimm werden würde. Dass man ihn verstehen würde. Irgendwann. Zumal er ja auch gezeigt hatte, was er wirklich wollte. Und trotzdem. . . Er seufzte.
Offensichtlich hatte er sich, über all die Jahre, sein gesellschaftliches Grab einfach schon zu tief geschaufelt, als das er da je wieder raus kam. Seine Mitschüler, wie auch allgemein die Gesellschaft, hatte ihn unwiderruflich als Death Eater abgestempelt. Und da spielte es keine Rolle, ob er freiwillig zu einem geworden war oder nicht. Man ließ es ihn pausenlos spüren, egal was er tat.
Die Leute würden immer nur das sehen und so über ihn urteilen, wenn sie ihn sahen, auch wenn sie überhaupt nichts von ihm wussten, nahm er sich allein die blöde Monroe.
Der scheiß Artikel über den Ausbruch aus Azkaban hatte diese Dinge sogar wieder schlimmer gemacht. Noch dazu das bescheuerte Gequatsche von Weasley, der nicht müde wurde herumzuposaunen, dass er dafür verantwortlich wäre, wie auch sonst für alles.
Der Schwachkopf hatte doch keine Ahnung! War Draco früher noch der Ansicht, Longbottom hätte die Blödheit der Welt für sich gepachtet, so traf das inzwischen bei weitem nur noch auf Weasley zu. Ihm war es schier unbegreiflich, wie viel Schwachsinn ein einzelner Mensch produzieren konnte?
„Was ist los?“, hörte er plötzlich ein müdes Stimmchen, womit er aus seinen trüben, düsteren Gedanken ins Hier und Jetzt zurückfand, allerdings noch immer recht angefressen auf schielte.
Ein paar Meter vor sich hatte er Hermione, die sich müde mit dem Handrücken über die Augen rieb und auch noch ziemlich verpeilt aussah. Vermutlich hatte er sie durch sein Gepolter geweckt. Zumindest einen kleinen Teil ihres Geistes, denn sie machte noch keine Anstalten, ihn für seinen frechen Zauber zur Schnecke zu machen. Stattdessen musterte sie seine zerknirschte Erscheinung und nahm schließlich neben ihm Platz.
„Hattest du schon wieder Ärger?“ „Kommt darauf an, was du unter Ärger verstehst“, brummte er, was sie seufzen ließ.
„Kevin und die Anderen?“, schoss sie ins Blaue, worauf er murrte, dann aber meinte: „Monroe“, sodass Hermione die Augenbrauen kraus zog.
„Wollte sie dich wieder vorführen?“ „Das wär ja noch das kleinere Übel. Ich bin zu spät gekommen und muss jetzt einen 10 Seiten Extra Aufsatz über die Entwicklung der Computertechnologie in den letzten 50 Jahren schreiben“, knirschte er mit den Zähnen, während sich Hermiones Augenbrauen noch mehr kräuselten und so eine kleine Steilfalte in ihrer Stirn bildeten.
„Korrigier mich bitte, aber das gehört doch gar nicht zum Unterrichtstoff.“ „Nein. Aber da es eine Strafarbeit ist, kann sie sich ja ein spezielles Thema wählen. Ich hab keine Ahnung, wie ich das bewerkstelligen soll! Ich mein. . . In der Bibliothek wird sich ja kaum etwas darüber finden“, motzte er und mahlte noch mehr mit den Kiefern, bevor er gedanklich abertausende Verfluchungen auf die Mugglekunde Professorin losließ. Das war ihm schließlich noch gestattet.
Hermione musterte ihn mitfühlend. Sie wusste, dass Diana Monroe aus irgendeinem Grund scheinbar einen persönlichen Groll gegen Draco hegte, obwohl er ihr nie etwas getan hatte. Es war, wie bei den Übrigen auch, einfach die Tatsache, dass er Teil der Death Eater war. Ob nun selbst verschuldet oder unverschuldet schien nach wie vor niemanden zu interessieren. Die Meisten sahen auch weiterhin nur das Dunkle Mal, wie auch den Vorfall um die Death Eater ‘96 in der Schule. Die anderen Dinge, die während des Kampfes waren, wie auch der Punkt, dass er ungewollt in dieses Dunkel gedrängt worden war, wurden nur zu gern übersehen und ignoriert.
Sie fand es schwach und irgendwo auch erbärmlich, dass eine Professorin sich genauso von all diesen Vorurteilen leiten ließ und ihn mit Vorliebe schikanierte. Dass sie permanent versuchte, ihn vorzuführen und zu demütigen. Das hatte Snape bei ihr teils zwar auch gemacht, nur diente es bei ihm letztlich der Tarnung.
„Bis wann musst du den Aufsatz fertig haben?“ „Montag“, murrte er, worauf Hermione mit dem Kopf schüttelte. Bis Montag waren es gerade einmal vier Tage.
„Ich helf dir dabei. Okay?“, schlug sie ihm aufmunternd vor. Draco musterte sie jedoch skeptisch. „Versteh mich jetzt nicht falsch, aber wo und wie willst du genug Infos, für einen 10 Seiten Aufsatz herbekommen? Ich glaube kaum, dass du aus dem Stegreif genug über das Thema weißt.“ „Tu ich auch nicht, aber. . . Daniel ist doch noch in England, oder?“ „Sicher. Warum?“ „Schick ihm am besten heute Abend noch eine Eule, dass er dir ein zwei Bücher über das Thema besorgen soll. Dann arbeiten wir das am Wochenende durch, sodass du Monroe am Montag den Aufsatz vor die Nase halten kannst. Und zwar einen, der sich gewaschen hat“, meinte sie durchtrieben und funkelte ihn diebisch an, was ihn selbst grinsen ließ.
„Miss Granger, ich muss sagen, Sie überraschen mich immer wieder aufs Neue.“ „Nicht wahr?“, grinste sie noch mehr, als es plopp machte und Dobby mit einem Tablett samt belegter Brötchen, wie auch etwas Obst bei ihnen auftauchte.
„Dobby! Was hast du denn da?“, schaute Hermione interessiert, als der Elf das Tablett abstellte und erklärte: „Mr. Draco sagte, Dobby soll Miss Hermione etwas Leichtes zu essen fertigmachen, wenn die Miss wieder wach ist.“ Daraufhin schielte sie Draco schief an, der prompt Löcher in die Luft starrte.
„Stimmt. Ich wurde ja gegen meinen Willen zum Schlafen genötigt.“ „Was? Dir war doch schlecht, da ist es das Beste, noch etwas zu schlafen. Davon abgesehen konnte Charlies Trank so besser wirken. Ich wette, du hast keine Kopfschmerzen mehr“, fragte er spitz, worauf sie mit den Zähnen knirschte, da sie wusste, dass er Recht hatte.
„Das hat trotzdem noch ein Nachspiel, Malfoy.“ „Uhhh. . . Jetzt hab ich aber Angst.“ „Solltest du auch“, taxierte sie ihn warnend, sodass sich die Beiden lauernd in die Augen sahen, Draco dann aber anfing zu grinsen.
„Du kriegst Falten“, stänkerte er und tippte mit dem Zeigefinger auf ihre Stirn. Zur Belohnung handelte er sich einen kleinen Hieb in die Seite ein, der ihn jedoch hell auflachen ließ.
In dem Moment verloren sich seine trüben Gedanken, um das Wissen, die Tatsache, dass die Welt ihn immer nur als schwarze Gestalt und Todesboten sehen würde, im Nichts, denn er hatte seine eigene kleine Welt, deren Licht und Wärme eine viel größere Bedeutung für ihn hatte, als die der großen weiten Welt. Es war eine Welt, die ihn glücklich machte.

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Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ


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Die Entschlüsselung der Namen ist gut und schön, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass dem zuviel Bedeutung beigemessen wird. Überspitzt gesagt, könnte Malfoy auch Müller-Lüdenscheid heißen, er würde aber dieselbe finstere Figur bleiben.
Klaus Fritz