Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Was im Verborgenen liegt - Verständnis und Hilfe

von Alex2303

۩ ۞ ۩


„Ich werd hier noch wahnsinnig!“, fluchte Tonks lautstark und trat wütend gegen eine der Türen. Allan Dippet besah es sich nüchtern. „Ich denke nicht, dass es etwas bringt, wenn du deine Wut an der Einrichtung auslässt.“ Daraufhin sah Tonks ihn böse an.
„Ach, sei still!“, zischte sie und schlich schließlich geschlagen in den Umkleideraum der Schlangen, wo sie sich frustriert auf eine der Bänke fallen ließ. Allan lehnte sich an einen der Spinde und musterte Tonks ruhig.
„Du weißt, dass es ein Fehler ist, einen Fall emotional an dich heranzulassen. Das behindert unsere Arbeit.“ „Spar dir das! Das weiß ich selbst. Nur würde ich dich gerne mal sehen, wie du dich ständig unter Kontrolle hast, wenn es um deine Freunde und Familienangehörige geht!“, knurrte sie, worauf er nickte.
„Ich versteh dich ja. Wobei es mich nach wie vor wundert, dass man gerade dich mit seiner Aufsicht betraut hat. Ich mein, als Cousine könnte man dich als befangen einschätzen. Oder, dass du bei irgendetwas immer mal ein Auge zudrückst“, warf Allan ein, worauf sie matt lächelte.
„Könnte man meinen, ja. Vielleicht tue ich das unbewusst auch. Allerdings ist es mir egal, wenn ja. Ich bin einfach nur froh, dass Remus und Kingsley alles, Merlin sei Dank, so drehen konnten, dass ich Draco wirklich unter meine Fittiche nehmen konnte. Ich will nicht wissen, wie sich ein Fremder ihm gegenüber verhalten hätte. Vermutlich alles andere als fair. Wobei dieses ganze Urteil nicht fair ist“, wurde sie leiser, wie auch deprimierter, worauf sich Allan vom Spind abstieß und neben sie setzte.
„Er hat das nicht verdient. Alles. Ich mein. . . Ja, er hat einen sehr dummen Fehler gemacht, als er die Todesser ins Schloss geholt hat. Aber. . . Merlin, er war doch noch ein halbes Kind. Er hat das doch nicht gemacht, weil er es für richtig gehalten hat, sondern weil er Angst hatte und verzweifelt war. Weil er die Menschen, die ihm wichtig waren, schützen wollte. Ihn dafür so hart zu bestrafen ist nicht fair. Zumal er dann ja auch noch so viel daran gesetzt hat, um uns zu helfen. Dass ich jetzt hier mit dir sitze, verdanke ich ihm. Unsere schrullige Tante hätte mich umgebracht, wenn er nicht gewesen wäre. Genauso Hermione und Ginny und Merlin weiß wen noch“, seufzte Tonks und lehnte sich fertig zurück. Den Blick geschlagen, wie auch müde zur Decke gerichtet.
„Ich will einfach nicht, dass doch noch jemand dazu kommt, ihm noch mehr Leid anzutun. Er hat ohnehin schon zu sehr gelitten. Genug für ein ganzes Leben. Mehr noch für zwei“, murmelte sie und sah schließlich auf ihre Hände.
„Weißt du, ich hatte früher, vor dem Krieg, gar nichts mit ihm zu tun. Ich hab ihn nicht einmal persönlich gekannt. Ich wusste, dass ich einen Cousin habe, aber ich habe nichts von ihm gewusst oder ihn vorher überhaupt einmal gesehen. Da waren immer nur die Eindrücke, die ich aus den Erzählungen und Beschreibungen von Harry, Ron, Hermione und den Anderen hatte. Und die sind alles andere als positiv ausgefallen, sodass mein Bild von ihm ähnlich schwarz geprägt war, wie das der Anderen. Und das wirklich so lange, bis seine Mutter vor gut einem halben Jahr auf einmal bei meiner Mutter aufgetaucht ist und den Orden um Hilfe gebeten hat. Dass sie mit Draco zusammen, Hermione hätte aus dem Manor bringen können, aber unsere Hilfe brauchte. Wir haben es natürlich erstmal für eine Falle gehalten, weil. . . Hermione wäre so ziemlich der letzte Mensch auf Erden, nach Harry vielleicht, gewesen, dem Draco geholfen hätte. Dachte ich zumindest. Wir alle. Warum, kannst du dir sicher vorstellen“, warf sie ein und blickte kurz zu ihm, worauf er nickte, aber nichts sagte, was Tonks ein Zeichen dafür war, dass sie weiter erzählen konnte.
„Ich war dann ehrlich überrascht und auch erstaunt gewesen, dass es wirklich die Wahrheit war. Dass sie Hermione vor den Todessern und Voldemort in Sicherheit gebracht hatten. Dass Draco sich, soweit und gut er konnte, um sie gekümmert hatte. Das hat mich dann schon nachdenken lassen, weil es einfach zu seltsam, zu verrückt, zu unmöglich schien, dass er nicht vielleicht einen Hintergedanken oder so hatte. Nur wurde es noch verrückter, als sich herausgestellt hat, dass unser kleines, stolzes Reinblut zum einen Ahnung von Muggeltechnik hatte. Mehr als ich, wie ich zugeben muss“, schmunzelte Tonks etwas verschämt. „Und zum anderen war dann noch die Tatsache, dass er von der freundschaftlichen Verbindung wusste, die Hermione und Ginny wohl schon seit Jahren zu Blaise und Charlie hatten. Eigentlich Hochverrat, wenn du so willst, wenn sich seine beiden besten Freunde mit einer Muggelgeborenen und Blutsverräterin einlassen. Aber er hat es gewusst, toleriert und wohl auch gutgeheißen, wofür es im Endeffekt eigentlich nur einen plausiblen Grund gab.“ „Der da wäre?“, fragte Allan ruhig.
„Dass er dieses Dunkel und den ganzen Wahnsinn, der damit zusammenhing, nie unterstützt hat. Ich hab zwar keine Ahnung, wann und wie er sich so sehr gedreht hat, dass es niemand bemerken konnte. Von Blaise und Charlie vielleicht abgesehen. Seiner Mutter ist es ja auch nicht aufgefallen. Fakt ist aber, dass es an dem ist und. . . Ich denke, Hermione hat da keinen unerheblichen Teil dazu beigetragen, auch wenn sie es vermutlich nicht einmal weiß“, lächelte Tonks nun etwas verträumt. Allan horchte auf.
„Wie meinst du das?“ „Sieht man das nicht? Mir ist es kaum 24 Stunden später aufgefallen, nachdem wir sie damals in unser Hauptquartier geholt haben. Mir ist es regelrecht ins Auge gesprungen, als ich gesehen habe, wie fürsorglich und liebevoll er sich um Hermione gekümmert hat“, lächelte Tonks milde und Allan verstand.
„Oh!“ „Hm. Als wir dann in Arizona waren, um uns optimal um Hermione zu kümmern und diesen Fluch von ihr zu nehmen, ist es auch Kingsley immer stärker aufgefallen und klar geworden, dass Draco eigentlich ein ganz anderes Ansinnen hatte, als das, was wir von ihm dachten und zu sehen bekommen haben. Deswegen hat Kingsley später auch alles so gut er konnte unterstützt, damit wir ihm im Nachhinein wenigstens helfen können. Eben auch, dass ich die Aufsicht bekomme und nicht irgendein Arsch, der ihn auch weiter schikanieren und Fehler suchen würde, um ihm zu schaden, da es leider niemand versteht oder verstehen will, was wirklich ist. Wie er wirklich ist. Das Bild, was so gut wie jeder von ihm hat, ist kein Bild von Draco selbst, sondern einmal der Schatten der Todesser, wie auch der seines Vaters, der über ihm schwebt. Genauso der vom Rest unserer gestörten Familie. Es ist der schwarze, rassistische Schatten der Familie Black, der damals schon Sirius zum Verhängnis geworden ist. Er war unschuldig. In wirklich allen Punkten unschuldig, aber niemand hat sich die Mühe gemacht näher hinzusehen. Das Dunkel seiner Familie zu sehen, und über dieses auf ihn zu schließen und zu urteilen, war einfacher. Es war einfacher, wie auch zufriedenstellend, der Öffentlichkeit irgendeinen Sündenbock zu präsentieren, anstatt genauer hinzusehen und nach den wirklichen Tätern zu suchen. Mit Draco ist es jetzt genauso. Oder fast. Er hat, wie gesagt, einen dummen Fehler gemacht. Den aber aus Verzweiflung und Angst. Als halbes Kind, was niemand sieht oder sonst wie berücksichtigt. Dieser kleine Fehler aber, unser Stammbaum, wie auch die Bequemlichkeit und Blindheit der Verantwortlichen, hat ihn am Ende genauso zu einem Opfer von Fehljustiz gemacht, wie damals Sirius. Und, Merlin weiß, ich will nicht, dass er so endet wie unser Großcousin, nur weil Menschen, die ihn nicht einmal kennen, rein gar nichts von ihm wissen, so blind in ihrem Hass auf die Todesser sind, dass sie den falschen zur Rechenschaft ziehen, um an ihm ein Exempel zu statuieren“, wurde Tonks immer leiser, der am Ende unbemerkt zwei Tränen aus den Augen kullerten, worauf Allan ihr den Arm umlegte und sie zu sich zog.
„Ich will diese Schweine einfach finden und zur Rechenschaft ziehen, für das, was sie ihm im Raum der Wünsche angetan haben“, brachte sie nach einer Weile gepresst, aber dennoch entschlossen über die Lippen, während Allan ihr auch weiter beruhigend über den Rücken rieb.
„Das werden wir. Und. . . Vielleicht tauschst du dich erstmal mit Remus aus? Unter Umständen hat er ein paar Neuigkeiten“, schlug Allan vor, worauf sie nickte, sich von ihm löste und den Rest ihrer Tränen beiseite strich.
„Tut mir leid, dass ich dich jetzt so zugetextet habe.“ „Muss es nicht. Es war recht . . . aufschlussreich“, lächelte er, was sie ihm noch immer etwas matt gleich tat. Letztlich verließen sie die Katakomben, in denen sie leider erneut keinerlei Spuren hatten finden können. Irgendwann aber. . . Irgendwann machte dieses Aas einen Fehler. Tonks hoffte nur inständig, dass dieser Fehler nicht mit dem Tod eines anderen Menschen einher ging, sondern recht bald passierte, ohne, dass einer der Freunde, insbesondere Draco, noch mehr Schaden nahm.

۩ ۞ ۩


„Scheiße“, murmelte Hermione auf den Anblick, der sich ihr bot. Merlin, so lange war sie doch gar nicht weg? Zumal in den vergangenen Nächten auch nichts passiert war. Aber da war er auch nicht allein gewesen. Ganz anders jetzt, was offensichtlich bereits genug war, damit er wieder in dieses dunkle Loch fiel.
So trat sie rasch zu ihm, duckte sich unter einem der Bücher weg und kniete sich nur einen Moment später vor die Couch. Als sie sein Gesicht sah, schluckte sie unweigerlich, denn es war blass und schmerzverzerrt. Albträume der übelsten Sorte, vermutete sie, aus denen sie ihn vorsichtig versuchte zu wecken.
„Draco? Hörst du mich? Es ist alles gut. Es ist nur ein Traum“, flüsterte sie ihm zu, aus Angst, dass sie ihn zu sehr erschrecken könnte und er so nur wieder mehr Chaos anrichtete. Das konnten sie im Moment echt nicht gebrauchen, dass diese Sache erneut stärker hochkochte.
„Draco?“, rief sie ihn nochmal und legte ihm vorsichtig die Hand auf die Wange, was bereits zu viel war. Er riss in einem panischen Schrei die Augen auf, welcher im Krachen und Scherbeln des Wohnzimmers fast zur Gänze unter ging. Beinahe noch in der gleichen Sekunde zog er den Kopf vor Schreck wieder ein, über den sich Hermione schützend beugte und ihn in ihren Armen verborgen hielt. Es war ihr beider Glück, dass sich die Magieentladung wieder nach außen, weg von ihnen beiden, versprengte, sodass das Mobiliar an die Wände krachte und das Fenster nach außen zersprang.
„Ruhig“, hauchte Hermione nach einigen Sekunden, da er noch leicht zitterte, bevor sie etwas den Kopf hob. Draco tat es ihr gleich und blinzelte sie ein wenig verschreckt an, bis er sich seiner Umgebung, wie auch der Tatsache, was passiert war, vollends bewusst wurde.
„Fuck!“, stöhnte er genervt und ließ den Kopf geschlagen zurück ins Kissen sinken. Seine Hände legte er fertig auf sein Gesicht, bevor sie weiter nach oben wanderten und er sich die Haare raufte. Hermione hockte sich auf den Anblick seufzend neben ihn.
Sie konnte jetzt unmöglich mit ihm über ihre Problemchen reden. Sie konnte ihn unmöglich auch noch damit belasten, wo ihn seine eigenen Erlebnisse schon so sehr erschlugen. Das wollte sie ihm weder antun, noch zumuten. Zumal ihr soweit eigentlich nichts fehlte, sah man von ihren Schlafstörungen und den Albträumen ab, wenn sie allein war. Aber das war sie jetzt im Moment ja nicht.
„Willst du einen Tee?“, erkundigte sie sich, worauf er sie matt ansah. „Hab ich dich verletzt?“ „Nein, keine Sorge. Tee?“ „Hm.“ Damit verschwand sie in Richtung Kitchenette, in der Hoffnung, dass dort soweit alles heil geblieben war. Draco rappelte sich in der Zeit auf und sah sich geschlagen im Raum um, der mal wieder einem Kriegsgebiet glich. Er musste das abstellen. Nur wie? Wie, bei Merlin sollte er das machen? Er hatte nicht die leiseste Ahnung wie, und senkte letztlich geschlagen das Haupt, wo er die Finger im Nacken verschränkte.
„Hier“, hauchte Hermione nur einen kurzen Moment später, worauf er aufblickte und die ihm dargebotene Tasse nahm. „Danke“, murmelte er und nippte etwas an dem Tee. Kamille. Gut zur Beruhigung.
„Willst du vielleicht reden?“, begann Hermione vorsichtig, nachdem sie sich etwas neben ihn auf den Rand der Couch gesetzt hatte. „Worüber?“, murmelte er dünn und nippte nochmal an seiner Tasse. „Diese Ausbrüche. Deine Albträume. Über das was . . . passiert ist“, setzte sie behutsam an, worauf er schwieg. Hermione seufzte.
„Hör zu, ich versteh ja, dass du nicht mit Dippet über diese Sache reden willst. Aber du könntest mit mir darüber sprechen. Oder mit Blaise und Charlie, wenn sie dir lieber sind“, schlug sie ihm vor und versuchte so Dumbledores Ratschlag zu befolgen, ihn zum reden zu animieren, damit er das Erlebte auf diesem Weg wenigstens etwas verarbeiten konnte.
„Und was soll das bringen?“, fragte er müde und sah sie ebenso matt an. „Ich denke, es würde dir vielleicht helfen, mit jemandem über alles zur reden. Mir hilft es, wenn ich mit jemandem über bestimmte Dinge sprechen kann.“ „Und warum tust du es dann nicht?“, hakte er nach, worauf sie kurz verwundert blinzelte.
„Was?“ „Du hast genauso Probleme wie ich, andernfalls würdest du nachts richtig zur Ruhe kommen. Dieser Krieg, und alles was in ihm passiert ist, lässt dich genauso wenig los wie mich. Du siehst nachts genauso diese Schatten. Den Tod und Merlin weiß was noch“, erklärte er ruhig, worauf sie schluckte. „Warum lässt du dir nicht von deinen Freunden helfen?“ „Weil sie mir nicht helfen können. Sie würden alles nie so sehen und verstehen. Wie es mir wirklich geht“, murmelte sie bedrückt. Draco sah sie auf ihre Worte missmutig an.
„Denkst du wirklich, ich würde dich nicht verstehen?“ Daraufhin lächelte sie schwach. „Doch. Und du wärst im Moment auch der Einzige, mit dem ich über alles sprechen würde.“ „Und warum tust du es dann nicht?“ „Weil du genug eigene Probleme hast und ich dich nicht auch noch mit meinem seelischen Müll belasten will.“ „Du belastest mich nicht. Das hab ich dir schon mal gesagt.“ „Ich weiß. Trotzdem. Ich bin nicht diejenige, deren Magie derzeit macht was sie will.“ Daraufhin knurrte er leicht und nippte wieder an seinem Tee.
„Lass dir helfen, Draco. Gesund sind diese Ausbrüche nämlich nicht, so sehr wie sie dich jedes Mal erschöpfen“, meinte sie und strich ihm kurz durch die wüsten Haare, worauf für eine kleine Weile ein tiefes Schweigen zwischen ihnen entstand, welches Draco letztlich leise murmelnd durchbrach.
„Es wäre alles kein Thema, wenn ich den ganzen Mist richtig wegschließen könnte, aber ich hab irgendwie keinen Platz mehr zum wegschließen.“ „Du sprichst von Okklumentik?“, erkundigte sie sich, da er so etwas schon mal erwähnt hatte. Draco nickte.
„Du kannst dir das wie einen Schrank mit vielen kleinen und großen Schubladen vorstellen, in die du die Dinge steckst, die du nicht sehen willst und anschließend mit einem Schloss versiegelst.“ „Und deine Schubladen lassen sich nicht mehr verschließen?“, vermutete sie, worauf er bitter lachte.
„Wenn es nur der Punkt wäre. Aber ich habe einfach keine leeren Fächer mehr. Ich finde keine Möglichkeit mehr alles wegzupacken. Jedes Mal, wenn ich es versuche, bricht an einer anderen Stelle wieder etwas auf. Es ist einfach viel zu viel, als dass ich meinen Kopf weit genug leer räumen könnte. Im Gegenteil. Ich hab nicht selten das Gefühl, mir platzt der Schädel. Vor allem durch die letzte Sache“, wurde er sehr leise, sodass Hermione gewaltig die Ohren spitzen musste, um ihn zu verstehen.
„Ich weiß einfach nicht mehr wohin mit allem. Wo mir der Kopf steht. Ich krieg ja schon Gänsehaut, wenn ich nur an diese Dinge denke. Ich . . . ich will diese Dinge einfach nicht mehr vor Augen und in meinem Kopf haben. Und das mit der Magie, da. . .“, brach er ab und sah auf seine rechte Hand.
„Ich spür es. Die Magie, wie sie durch meinen Körper fließt. Die ganze Zeit fast. Es ist ein bisschen wie . . . wie Muskelkater in den Venen. Es spannt alles“, murmelte er weiter und schloss die rechte Hand zur Faust. Als er sie wieder öffnete, war das Kribbeln darin noch etwas stärker.
„Einerseits quillt es aus mir raus, hab ich das Gefühl. Andererseits fühlt es sich eher so an, als würde es tiefer in mich rein kriechen, wenn ich mich irgendwie aufrege. Als würde ein Orkan in meinen Venen toben, der immer mehr Druck aufbaut. Wie ein Knoten, der sich immer fester zusammenzieht und am Ende reißt“, versuchte er ihr zu erklären, worauf sie sich seine Hand nahm und beruhigend in ihren verborgen hielt.
„Als es heute bei Slughorn passiert ist, kam es so schnell, dass ich es nicht einmal richtig greifen konnte. Es war von der einen Sekunde auf die andere einfach da und zu viel und. . .“ „Ist schon gut“, hauchte Hermione beruhigend und zog ihn etwas ran. Sie hielt ihn in den Armen, seinen Kopf auf ihre Schulter gebettet, und strich ihm ein wenig durch die Haare.
„Ich hab keine Ahnung wie ich das wieder abstellen, geschweige denn unter Kontrolle kriegen soll“, seufzte er geschlagen und sah Hermione schon fast etwas verzweifelt an. „Ruhe und Abstand zu allem, würden dir vielleicht für den Anfang noch etwas helfen“, murmelte sie nachdenklich vor sich hin, worauf er matt lachte.
„Du machst dir keine Vorstellung, wie gerne ich von hier verschwinden würde. Weg, egal wo hin. Einfach nur weg“, gab er ihr deprimiert zurück, worauf sie nickte. Sie konnte es verstehen. Er war seit diesem Krieg ja überhaupt nicht mehr zur Ruhe gekommen, im Gegensatz zu ihr. Sie hatte über den Sommer zumindest etwas abschalten können. Davon abgesehen, hatte sie auch keinerlei körperliche Belastungen auszustehen gehabt, ganz im Gegensatz zu ihm.
„Wir kriegen das irgendwie schon wieder hin. Ich mach mich mal schlau, was diese Spontanzauber angeht. Sicherlich gibt es irgendwo ein paar Aufzeichnungen“, meinte sie aufmunternd, nur hatte Draco da gehörig seine Zweifel. Einmal, dass sie etwas fand und dann gleich noch mehr, dass er das jemals in den Griff bekam, wo ja schon die kleinste Unruhe genügte, um eine mittlere Katastrophe zu entfachen, wie sich vorhin erneut gezeigt hatte.
„Mach dir nicht so viele Gedanken deswegen. Ich weiß, du kriegst das wieder hin. Hm?“, lächelte sie aufmunternd. „Lass dir Zeit mit allem. Und wenn du doch reden willst, du weißt, ich bin für dich da.“ „Dann lass dir aber auch helfen.“ „Du hilfst mir bereits, glaub mir“, lächelte sie warm und strich ihm etwas über die Wange.
„Das wird alles nach und nach schon wieder. Stück für Stück. Schritt für Schritt.“

۩ ۞ ۩


„Remus? Bist du da?“, rief Tonks in die Flammen ihres Kamines, in dem auch ihr Kopf steckte. Kurz darauf sah sie ihren Gatten in seinem Büro, der sich auf die Knie sinken ließ.
„Was gibt es denn?“ „Kannst du zu mir rüber kommen? Ich denke, wir sollten das in Ruhe besprechen.“ „Ist wieder was passiert?“, horchte Remus auf. Tonks nickte.
„Ja. Kommst du?“ „Geh aus der Öffnung“, meinte Remus, worauf sie den Kopf zurückzog und sich zu voller Größe aufrichtete. „Kommt er?“, hakte Allan nach, der ebenfalls in Tonks’ Wohnzimmer stand. Seine Frage sah er sich nur einen Moment später beantwortet, als die Flammen im Kamin grün aufzüngelten und Remus nur einen Moment später freigaben. Dieser klopfte sich nur rasch die Asche von seinem Umhang, um sie nicht überall im Wohnzimmer zu verteilen, bevor er aufsah.
„Allan?“, stutzte er, aufgrund der Anwesenheit des Ex-Aurors. In der nächsten Sekunde war er noch mehr in Alarmbereitschaft. „Was ist passiert?“ „Setz dich erstmal“, wies Tonks ihm auf die Couch, auf die sich dann auch Allan sinken ließ, während Tonks ihnen dreien Tee hinstellte. Kurz darauf begann sie von dem heutigen Vorfall im Quidditch Stadion zu erzählen.
„Heute?“, hakte Remus nach, worauf sie nickte. „Ja. Ich vermute der Täter hat sich durch Blaise in Bedrängnis gesehen. Merlin sei Dank, hat er ihn nur mit einem Stupor angegriffen“, erklärte Tonks. „Ich denke, wir können davon ausgehen, dass es keiner der Schüler war. Aber auch, dass der Täter, wie Tonks schon sagte, aus der Bedrängnis heraus angegriffen hat. Offensichtlich wollte er Mr. Zabini nicht ernsthaft schaden, was er zweifellos gekonnt hätte“, meinte Allan. „Ihr vermutet also, dass diese Person wegen Draco im Stadion war?“, fasste Remus zusammen.
„Nach allem was passiert ist, wäre das mein erster Gedanke. Es wäre ein leichtes für den Täter, Draco während des Trainings einfach vom Besen zu holen, sobald er hoch genug ist“, resümierte Tonks. „Blaise meinte auch, dass niemand weiter wusste, dass sie beim Training waren. Den Zugang zum Stadion hatte er zudem versiegelt, damit sie ungestört sind. Die Versiegelung hat man aber aufgebrochen“, erklärte sie weiter.
„Habt ihr irgendetwas an Spuren gefunden?“ „Leider nein“, seufzte Tonks und lehnte sich geschlagen zurück, sodass Allan das Wort ergriff. „Gibt es bei dir denn etwas Neues? Habt ihr eine Spur zu diesem Ex-Wärter gefunden?“ „Ja. Und zwar eine recht blutige“, murmelte Remus, worauf die Beiden die Ohren spitzten, als Remus die Bombe platzen ließ.
„Er ist tot.“ „Bitte?“, stutzte Tonks und sah Remus leicht entsetzt an. Dieser nickte. „Wir wissen nicht, ob es ein Unfall oder Mord war. Er wurde am Montagnachmittag in einer Nebengasse der Knockturn gefunden. Und zwar in einem Gerümpelhaufen, von dem sich eine Metallstange durch seinen Körper gebohrt hat. Laut Obduktion können wir ziemlich sicher davon ausgehen, dass das die Todesursache war.“ „Wann?“ „Muss wohl Sonntagabend passiert sein.“ „Und warum denkst du, dass es ein Unfall gewesen sein könnte?“, erkundigte sich Allan. „Weil er über zwei Promille im Blut hatte. Er könnte ins taumeln gekommen, gestürzt sein, und sich so selbst den Rest gegeben haben“, rekonstruierte Remus eine Möglichkeit, bevor er sich etwas in seinem Sitz vorlehnte.
„Denkst du wirklich, dass die Wucht eines einfachen Sturzes ausgereicht hat, damit sich eine Metallstange durch seinen Körper bohrt?“, zweifelte Tonks, worauf Remus mit den Schultern zuckte. „Es ist lediglich eine Vermutung. Wirklich verwertbare Hinweise haben wir in der Richtung leider nicht. Lediglich die Aussage eines Mittellosen, der gehört haben will, wie sich ein Mann und eine Frau an dem Abend gestritten haben.“ „Gibson?“, warf Tonks ein, worauf Remus erneut mit den Schultern zuckte.
„Vielleicht, vielleicht auch nicht. Die Erinnerungen des Mannes waren durch einen viel zu hohen Alkoholpegel leider zu schwammig, als dass wir Gibsons Stimme eindeutig hätten herausfiltern können, weniger noch, die der Frau. Genauso gut könnte es auch ein streitendes Pärchen gewesen sein.“ „In der Knockturn?“, warf Allan skeptisch ein. Remus lächelte entschuldigend.
„Es gibt auch nach diesem Krieg noch genug zwielichtige Personen, auch Paare, die die Knockturn besuchen.“ „Ließ sich aus dem Gespräch wenigstens etwas Brauchbares herausfiltern?“, lotste Tonks die Unterhaltung wieder auf den eigentlichen Punkt zurück.
„Kaum. Es waren nur Wortfetzen. Unser Zeuge hatte dem Streit auch nur kurz gelauscht, bevor er weiter gegangen ist. Streitende in der Knockturn zu belauschen, ist schließlich auch nicht das gesündeste Hobby“, meinte Remus, was Tonks mit den Zähnen knirschen ließ. Kurz darauf kehrte Schweigen unter den Dreien ein, welches Allan durchbrach.
„Lasst uns das alles mal systematisch angehen. Was haben wir? Wir wissen, dass bei dem Attentat im Raum der Wünsche mindestens zwei Personen daran beteiligt waren. Eine Woche später wurde Hermione, auf dem Weg von Horace’ Feier, angegriffen.“ „Wo wir davon ausgehen, dass der Täter eigentlich Draco im Visier gehabt haben könnte“, warf Tonks ein. Allan nickte. „Was recht wahrscheinlich ist, denn es gibt zwei Schlüsselpunkte an den Tätern, die Hermione und Draco herausgefiltert haben und die identisch sind.“ „Eine Feuerwhiskey Fahne und eine schnaufende Atmung“, rekonstruierte Tonks weiter. Allan nickte.
„Gibson war Alkoholiker. Er war ja sogar bei seinem Tod betrunken“, machte Remus weiter. „Und er hatte Atemwegsprobleme, nachdem Draco ihn in Hogsmeade zusammengeschlagen hat“, erläuterte Tonks. „Habt ihr nicht auch gesagt, dass er Hermione bereits zuvor angegriffen hat? Also einmal in Hogsmeade, aber wohl auch in Askaban?“, warf Allan ein. Tonks nickte.
„Das ist richtig. Deswegen gab es ja auch eine interne Anhörung, die ihn den Job gekostet hat.“ „Dahingehend hätte er sicher auch einen guten Grund, der Hexe zu schaden“, resümierte Allan weiter. „Macht Sinn“, murmelte Tonks.
„Soweit ja. Nur wer war das dann heute im Stadion? Gibson ist, wie gesagt, seit Sonntagabend tot“, warf Remus ein. „Er war nicht allein“, erinnerte Allan ihn. „Draco hat von mindestens zwei Personen gesprochen. Eine zweite Person, die Gibson Zutritt nach Hogwarts verschafft hat.“ „Womit wir wieder bei der Frage wären, wer und wie?“, seufzte Tonks frustriert.
„Spinnen wir das alles doch einfach mal etwas weiter. Angenommen, es war tatsächlich Gibson, den dein Zeuge gehört hat“, begann Allan an Remus gewandt. „Dann wäre es eine Frau, nach der wir suchen müssten. Wer würde euch da spontan einfallen, der ein Interesse daran hätte, den Jungen tot zu sehen?“ „Megan“, warf Tonks ein. Remus schüttelte aber mit dem Kopf.
„Sie hasst ihn und Hermione, keine Frage. Nur ist das Mädchen seit gut zwei Wochen in der geschlossenen psychiatrischen Abteilung im St. Mungos. Sie steht dort unter Dauerüberwachung.“ „Und sonst? Fällt euch niemand weiter ein?“, hakte Allan nach, worauf erneutes, nachdenkliches Schweigen unter den drei Auroren einkehrte.
„Wer kennt sich in Hogwarts aus? Wer kennt Geheimgänge und Schutzmaßnahmen?“, murmelte Tonks nachdenklich vor sich hin. „So ziemlich jeder, der mal in der Schule war“, gab ihr Remus zurück, was sie abermals mit den Zähnen knirschen ließ, denn das war alles andere als hilfreich.
„Wir brauchen mehr Hinweise. So kommen wir jetzt nicht wirklich weiter. Vielleicht erkundigst du dich mal im Verwandtenkreis Gibsons, mit wem er so verkehrt hat?“, schlug Allan Remus vor, doch er schüttelte resigniert mit dem Kopf.
„Kann ich leider nicht. Er hatte keine lebenden Verwandten mehr.“ „Nicht einmal entfernte?“, erkundigte sich Tonks. „Keiner mehr am Leben. Einige von ihnen sind den Todessern oder der Muggelgeborenenverfolgung zum Opfer gefallen.“ „Da hätten wir doch aber ein Motiv, was die Übergriffe angeht“, horchte Allan auf. „Rache für die Familie?“, Remus war mehr als skeptisch. Genauso Tonks.
„Ich schätze den Typen nicht wirklich als Familienmenschen ein. Davon abgesehen, würde es sich mit Hermione beißen. Sie ist muggelstämmig. Warum sollte er sie angreifen?“ „Aus dem gleichen Grund, wie die Schülerin? Weil sie dem Jungen geholfen hat?“, brachte Allan an. Remus nahm aber auch dieser Vermutung die Kraft.
„Könnte man auf den ersten Blick hin annehmen. Tonks hat aber Recht. Gibson war kein Familienmensch. Noch dazu geht aus einigen seiner Unterlagen hervor, dass er zeitweise in der Abteilung zur Verfolgung der Muggelgeborenen tätig war. Wohl auch mit Erfolg.“ „Und wer hat die Abteilung geleitet?“, warf Tonks ein, in deren Kopf sich gerade eine Idee breit machte. Die beiden Männer erkannten es und sahen aufmerksam zu ihr.
„Umbridge! Sie war Leiterin der Muggelverfolgung und hat die ganze Hetze initiiert und gestützt. Jetzt leitet sie die Strafverfolgung und hatte Gibson dort in Askaban in Anstellung. Erinnerst du dich an Dracos Prozess?“, sah sie zu Remus. „Sie hat mit allen Mitteln versucht, ihn nach Askaban zu bringen. Genauso später, nach der Sache in Hogsmeade. Sie hatte Gibson da unter ihren Fittichen. Und so sauer, wie sie bei der Anhörung war, weil wir Zeugen für Dracos Unschuld hatten. . . Sie will ihm Schaden, Remus. Warum auch immer. Genauso war sie ein Jahr lang in Hogwarts als Professorin. Unter Umständen kennt sie einen Weg, um ins Schloss zu kommen. Auf Hermione dürfte sie zudem auch nicht gut zu sprechen sein, aufgrund des Widerstandes, den sie damals geleistet haben. Genauso der Zurschaustellung während Dracos Prozesses“, schloss Tonks ihre Erklärung, die ihr durchaus sinnvoll erschien.
„Wann genau war der Angriff auf Blaise?“, erkundigte sich Remus. „Zwischen 16:30 Uhr und 17:00 Uhr. Warum?“ „Dann war sie es nicht. Zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr saß ich, unter anderem mit ihr, in einer Großbesprechung unsere Gesamtabteilung, was die Fahndung der flüchtigen Todesser angeht.“ „Sie könnte jemanden angeheuert haben. Jemanden wie Gibson, zum Beispiel“, warf Tonks ein. „Die Frau ist schließlich niemand, die sich die Hände selbst schmutzig macht. Sie lässt arbeiten“, argumentierte Tonks weiter.
„Möglich. Nur was hätte sie für ein Motiv? Hermione ist klar. Aber wie passt Draco da ins Bild? Ich meine. . . Als sie in Hogwarts war, hat er sich, soweit ich weiß, doch an ihrem Inquisitionskommando beteiligt, um Harry und den Anderen zu schaden?“, gab Remus zu bedenken, wo Allan dann auch noch ein Gedanke kam, der Tonks’ Idee noch mehr den Wind aus den Segeln nahm.
„Vielleicht hat sie sich bei den Prozessen auch nur so aggressiv gegeben, um von sich selbst abzulenken? Immerhin dürfte sie bei der Öffentlichkeit auch im Kreuzfeuer stehen, aufgrund der Muggelgeborenenverfolgung. Die Öffentlichkeit wollte die Todesser verurteilt sehen. Alle. Das könnte sie für sich genutzt haben. Eine Machtdemonstration am Falschen, wie du sagtest“, sah er zu Tonks. „Es könnte ihr als Zeichen an die Öffentlichkeit gedient haben, um ihnen zu zeigen, dass sie selbst auf der Seite der Allgemeinheit steht. Gegen alles, was die Todesser sind und waren. Gegen jeden von ihnen.“ „Kann auch sein“, murmelte Tonks, da sie sonst wirklich nicht wusste, warum sie Draco aus dem Weg hätte haben wollen, außer um selbst einen Vorteil daraus zu ziehen.
„Umbridge fällt also raus. Sie hätte nichts davon, ihn ermorden zu lassen. Wenn sie es öffentlich machen würde, um sich bei der Öffentlichkeit beliebter zu machen, würde sie sich trotz allem selbst damit schaden“, schloss Remus. „Und wer dann?“ „Das bleibt die Frage“, seufzte Remus und sah letztlich zu den Beiden.
„Ihr haltet weiter die Augen und Ohren offen. Ich seh, ob ich noch irgendetwas über Gibson in Erfahrung bringen kann. Mit wem er sich in den letzten Wochen getroffen, und wo er sich aufgehalten hat. Dann nimmt dieser ganze Spuk hoffentlich bald ein Ende.“

۩ ۞ ۩


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Ich bin nicht so blöd, mitten im Winter in Edinburgh eine unbeheizte Wohnung zu mieten.
Joanne K. Rowling