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Fanfiction

Was im Verborgenen liegt - Depressionen

von Alex2303

۩ ۞ ۩


Am nächsten Tag nach dem Unterricht, machte sich Hermione schnurstracks auf den Weg in die Eulerei, um ihren Brief abzuschicken. Sie wollte keine Minute länger mehr damit warten. Zu sehr brannte es ihr unter den Nägeln, endlich zu einem Ergebnis zu kommen. Und da Slughorn so zuversichtlich war. . .
Auf dem RĂĽckweg in ihren Turm, in den sich Draco nach dem Unterricht ohne Umwege bereits wieder verkrochen hatte, legte sie nur rasch einen Stopp in der Bibliothek ein, um sich ein paar BĂĽcher zu besorgen, die sich mit Spontanzaubern befassten. Nicht wirklich viel, aber immerhin etwas.
Mit dem Material bewaffnet, traf sie nur etwas später ebenfalls im Turm ein, wo Draco gerade über den Vorbereitungen über den Halloweenball brütete und die ersten Wünsche der Schüler auswertete, wie sie den Ball gerne gestaltet haben wollten. Immerhin sollte es ja allen soweit wie möglich gefallen.
„Was brauchbares dabei?“, erkundigte sich Hermione, da er sichtlich am verzweifeln war. „Sag mal, wie doof sind Patil und Brown?“, erkundigte er sich. „Zu Lavender fällt mir nur ein, dass die Frage überflüssig ist. Parvati. . .“, brach Hermione ab und seufzte. „Was wollen sie?“ „Lies selber!“, murrte er und reichte ihr die Notizen, die sie sich stirnrunzelnd nahm. Draco stand auf.
„Willst du auch einen Tee?“ „Gerne“, gab sie ihm zurück, als er im Kitchenette verschwand, einen Aufguss für sie fertig machen, während Hermione die Wünsche ihrer Mitschülerinnen studierte, am Ende darüber aber auch nur mit dem Kopf schütteln konnte.
„Ich denke, darüber müssen wir gar nicht erst diskutieren. Das machen wir natürlich nicht!“, gab sie Draco zu verstehen, der noch mit dem Geschirr hantierte. „Beruhigend zu hören. Stell dir vor, wie die Halle mit dem ganzen Kram dann aussehen würde? Halloween soll zwar gruselig sein, aber das sprengt echt die Grenzen des schlechten Geschmacks. Die Beiden sollten lieber Unterricht bei unseren Leuten nehmen, in Sachen Partyplanung.“ „Weil ihr Schlangen das so gut könnt?“, frotzelte Hermione kurz beleidigt, worauf Draco im Kitchenette lachte.
„Blaise? Muss ich mehr sagen? Daphne ist, was das angeht, auch ein Organisationstalent. Genauso wie Charlie und Astoria. Channing hat auch ein gutes Händchen dafür. Aber auch. . .“ „Ja, schon gut!“, rief Hermione etwas muffelig. Die Schlangen wussten in der Tat, wie sie eine gute Party zu schmeißen hatten. Das war ihr Terrain, auf dem Hermione auf verlorenem Posten kämpfte, würde sie ernsthaft mit Draco darüber diskutieren.
„Schön, dass du mir zustimmst“, lachte Draco, worunter sich ein recht energisches Pocken mischte. Als Hermione dem Geräusch folgte, sah sie eine Eule an ihrem Wohnzimmerfenster, die drohte, die Scheibe niederzumachen, sollte ihr nicht bald Einlass gewährt werden.
Als sie den Vogel sah, schlug ihr Herz sofort schneller, denn es war ihre Eule. Die, die sie vor nicht einmal einer Stunde auf den Weg geschickt hatte. Rasch trat sie ans Fenster und riss dieses auf, um dem Vogel die Nachricht abzunehmen. Die Eule dachte aber nicht daran, sich von Hermione anfassen zu lassen, geschweige denn, sich irgendwo still hinzusetzen, sondern kreiste stattdessen im Wohnzimmer herum und krächzte wie irre.
„Was ist los?“, fragte Draco, als er mit zwei Tassen in den Händen zurück kam. Der Vogel schwirrte aber auch weiter ruhelos im Wohnzimmer herum. Weder ließ er sich von Hermione fangen, noch beruhigen, noch nahm er irgendwo Platz. Stattdessen schien ihn das Verhalten der Hexe nur noch aggressiver zu machen, denn er flog sie kurz an und krächzte gefährlich. Dabei hackte er auch nach ihr. In der nächsten Sekunde nahm er Draco ins Visier, den er ähnlich gefährlich anflog, worauf der Blonde den Kopf einzog.
„Spinnt die!“, fauchte er und hätte am liebsten nach dem Vogel gelangt, nur hatte er die Hände nicht frei. Hermione versuchte unterdessen erneut ihr Glück, dem Vogel habhaft zu werden. Der flog aber wieder eine Schneise und setzte zu einem neuen Angriff auf Draco an. Dabei löste sich sein Mitbringsel, welches zwischen Hermione und Draco auf dem Boden landete. Kaum, dass sich der Brief von ihrem Bein gelöst hatte, flog die Eule krächzend aus dem Fenster, welches Hermione ganz schnell schloss, bevor es sich dieses biestige Vieh nochmal anders überlegte.
„Was war das denn für ein gestörtes Vieh?“, meckerte Draco noch immer und stellte die Tassen auf ihrem Schreibtisch ab. Hermione bückte sich und nahm den Brief schnell an sich. Ihr Herz schlug dabei auch weiter aufgeregt. Jetzt! Jetzt oder nie, dachte sie sich und drehte den Brief um.
Als sie aber den Namen auf dem Brief las, verflog sämtliche Euphorie und machte einer erschlagenden Frustration Platz. Ihr drohten mehr und mehr die Tränen in die Augen zu steigen, welche sie mit aller Macht niederkämpfte, denn wenn diese jetzt kommen würden, dann müsste sie Draco erklären was los war. Und dafür hatte sie, Merlin weiß, jetzt überhaupt keine Kraft.
„War das eine von den schrulligen Weasley-Eulen?“, erkundigte er sich, als er sich wieder Hermione zuwandte. Diese sah zu ihm auf, dankbar für diese Frage und die damit verbundene Ausrede, die sie ihm liefern konnte, als sie ihren Brief in der Umhangtasche verschwinden ließ.
„Ja. Ich. . . Ich hatte Molly gebeten etwas für mich zu erledigen“, erklärte sie unbeholfen, was Draco reichte, denn er fragte nicht weiter. „Wäre es vermessen, wenn ich ihnen, aus reinem Selbstschutz versteht sich, mal eine ordentliche Eule zukommen lasse? Eine, die nicht gemeingefährlich oder sonst wie Irre ist?“, stänkerte er, was Hermione schwach lächeln ließ.
„Du könntest es ja anonym machen.“ „Wäre auch eine Variante. Machen wir weiter?“, deutete er ihr auf die Planungsunterlagen, worauf sie nickte, tief in ihrem Innern aber am liebsten losgeheult und sich in ihrem Zimmer verschanzt hätte. Sich ausgerechnet jetzt mit der Planung für diese blöde Feier zu beschäftigen, war so ziemlich das Letzte, was sie tun wollte. Nur ging es nicht anders. Sie mussten sich diesbezüglich langsam verstärkt damit auseinandersetzen, denn bis zum 31.10. waren es nicht einmal mehr vier Wochen. Von daher nahm sie sich zusammen, konnte sich aber dennoch nicht wirklich konzentrieren, und war auch so nicht bei der Sache, was Draco beizeiten auffiel.
„Alles okay?“, fragte er nach einer Weile. „Was?“ „Fehlt dir etwas? Du machst einen etwas abwesenden Eindruck“, erklärte er, worauf sie entschuldigend lächelte. „Es ist alles in Ordnung. Ich war nur etwas in Gedanken.“ „Wir können auch morgen weiter machen.“ „Wenn das für dich okay ist?“, fragte Hermione hoffnungsvoll, da sie wirklich keinen klaren Gedanken fassen konnte und sich einfach nur unter ihrer Bettdecke verkriechen wollte.
„Sicher. Ist doch auch noch etwas Zeit bis dahin. Zur Not können wir Blaise ja noch mit einspannen“, schlug Draco vor und grinste etwas dreckig, was sie matt lächeln ließ. „Würde ihm sicher Spaß machen.“ „Davon kannst du ausgehen“, grinste Draco noch breiter. Hermione nickte nur noch zur Zustimmung, bevor sie meinte: „Ich muss dann noch was ausarbeiten.“ Mit diesen Worten schlich sie in ihr Zimmer und legte letztlich einen Dämmzauber darüber. Kurz darauf sackte sie in sich zusammen und begann hemmungslos zu schluchzen.
Warum klappte das nicht? Slughorn war sich doch recht sicher, dass es mit der verstärkenden Zutat diesmal funktionieren würde. Warum brachten ihr die Eulen die Briefe dann immer wieder zurück? Vor allem nach so kurzer Zeit? Der erste Brief kam schon so schnell zurück, aber der hier toppte das bei weitem. Die blöde Eule schien sich nicht einmal über die Grenzen von Hogsmeade hinaus bewegt zu haben. Sie schien ihn offensichtlich nicht einmal gesucht zu haben.
Warum? Konnte sie ihn selbst mit dem Zauber nicht finden? Konnte am Ende vielleicht nur Hyperion ihn finden? Aber das wäre doch unsinnig. Die Eulen waren zuverlässig und fanden sogar Personen, die nicht von anderen gefunden werden wollten, nahm sie sich Hedwig, die in den vergangenen Jahren Sirius in seinen Verstecken stets aufgespürt hatte. Verstecke, von denen Harry nie gewusst hatte, wo sie waren. Also warum klappte das jetzt nicht? Ben konnte doch nicht vom Erdboden verschluckt sein! Er musste doch irgendwo sein. Verdammt, er hatte ihr fest versprochen, sich zu melden, wenn der Krieg vorbei war und ihre Seite gewonnen hatte. Das hatten sie. Also, warum zeigte er sich dennoch nicht? Warum kam er nicht zurück, wie er es versprochen hatte?
Konnte er aus irgendeinem Grund nicht? Vielleicht, weil er doch nicht so menschlich war? Irgendwie? Er hatte ja von sich gesagt, er wäre nur ein Schatten. Einen, den sie nicht sehen konnte. Steckte da vielleicht noch ein Zauber dahinter? Einer, der ihn vielleicht an einen anderen Ort band? Oder der etwas mit seiner Gestalt machte? Mit seinem Wesen? Vielleicht stand er auch unter einem Fluch?
Hermione konnte sich den Kopf darĂĽber zerbrechen wie sie wollte. Fakt war und blieb, dass er nicht hier war. Genauso, dass sie offensichtlich nicht dazu imstande war, ihn ihrerseits irgendwie aufzuspĂĽren. Dass er fĂĽr sie auch weiter im Verborgenen blieb. Ungesehen. Ein Schatten in der Dunkelheit.

۩ ۞ ۩


Vollkommen inkompetent, unfähig und auch unsäglich dämlich. Das war alles, was Dolores noch zu Gibson einfiel. Da brachte sich dieser Mann in seinem Suff und der Dummheit selbst um! Gut für sie, denn so musste sie sich nicht mehr weiter die Hände an ihm schmutzig machen. Viel besser wäre es natürlich gewesen, wenn der Holzkopf es vorher wenigstens noch geschafft hätte, den Bengel aus dem Weg zu räumen. Mit dieser simplen Aufgabe war er am Ende allerdings völlig überfordert gewesen. Für diese Aufgabe hatte sie sich eindeutig den falschen Mann ausgesucht. Dummerweise war gutes Personal heute schwer zu finden. Besonders für solch pikante Fälle.
Nun stellte sich ihr nicht nur die Frage, sondern auch das Problem, wie sie stattdessen an den Bengel und das dreckige Schlammblut heran kam? Sie waren in Hogwarts zu gut geschützt, worauf sie sich mal wieder die Frage stellte, wie dieser Dummkopf es hinbekommen hatte, in das Schloss einzudringen? Leider war es ein Geheimnis, welches er mit sich ins Grab genommen hatte. Was also blieben ihr für Möglichkeiten?
Sie könnte beim hohen Rat eine Prüfung beantragen, ähnlich wie in ihrem Jahr als Professorin. Der passende Grund dafür war sogar recht plausibel. Sie könnte dieser schrulligen Punk Hexe schlampiges arbeiten oder noch besser eine Befangenheit nachsagen.
Dolores war es bis jetzt ohnehin ein Rätsel, warum der Rat dem Antrag des Werwolfes zugestimmt hatte, dessen Frau für die Beaufsichtigung des Bengels einzusetzen? Seine Cousine! Eine Vetternwirtschaft war da doch nur zu offensichtlich. Vermutlich hatte Shacklebolt da aber auch noch seine Finger im Spiel. Der stand ja auch auf der Seite des Junior Todessers. Allerdings hatte ihm dieses Statement gehörig Minuspunkte in der Bevölkerung eingebracht. Jedoch nicht genug, da Potter sich ja auch so halb-halb auf die Seite Malfoys geschlagen hatte. Und sein Wort schätzte die Bevölkerung wiederum. Ein kleiner Teufelskreis. Einer, der ihr zum Verhängnis werden würde, je länger Blondie dazu imstande war zu sprechen. Der Bengel musste weg. Genauso die Hexe. Sicher war sicher.
Mit ihrem Entschluss im Gepäck, verließ Dolores ihr beschauliches Büro und machte sich auf den Weg zur Verwaltungsstelle, um sich einen Termin beim hohen Rat des Gamots einzuholen. Sobald sie deren Zustimmung hatte und damit auch Zutritt zu Hogwarts, würde sie dafür sorgen, dass Malfoy und Granger einen sehr tragischen Unfall haben würden. Am besten noch einen, den der Blonde zu verschulden hatte.

۩ ۞ ۩


Am Donnerstag war Hermione so frustriert wie eh und je, was nach Zaubertränke sogar noch schlimmer wurde, als Slughorn sie noch kurz bei sich behielt, um sich zu erkundigen, ob sie schon eine Nachricht bekommen hatte? Daraufhin erzählte Hermione ihm bitter von dem Vorfall am vergangenen Abend, der auch ihrem Professor einen sehr enttäuschten Blick bescherte.
„Das tut mir schrecklich leid, Hermione. Ich war mir so sicher, dass es damit funktionieren würde.“ „Ich auch, Professor“, murmelte sie dünn und kämpfte etwas mit den Tränen. Slughorn tätschelte ihr auf den Anblick ein wenig die Schulter.
„Nun, vielleicht meldet er sich ja doch noch von sich aus? Lassen Sie den Kopf nicht hängen, meine Liebe“, versuchte er sie aufzumuntern, was sie nur knapp abnickte und zu den Anderen in die Große Halle schlich, Mittagessen. Dort fiel den Freunden ihre gedrückte Stimmung nur zu deutlich auf und bescherte Hermione auch an ihrem Tisch die ersten besorgten Fragen, die sie mit einem wenig überzeugenden „Es ist nichts“, versuchte zu beruhigen und von sich abzulenken. Dass es ihr nicht gelang sah man, nur war es ihr im Moment egal, dass man sie wie ein offenes Buch lesen konnte. Dummerweise sorgte das dafür, dass Ginny sie noch etwas bis zu Alte Runen begleitete und auch weiter bohrte, sodass die Gryffindor nachgab. Sie blieb stehen und trat mit Ginny in eine kleine Nische, wo sie ungestört reden konnten.
„Ben“, meinte sie einfach nur, worauf Ginny fragend die Augenbrauen kraus zog, sodass Hermione deutlicher wurde. „Du weißt doch noch, dass der erste Brief zu mir zurückkam und Slughorn meinte, es würde noch eine Zutat geben, die den Trank verstärkt. Er hat mir den Trank damit gebraut und gestern habe ich nochmal eine Eule losgeschickt.“ „Und?“, fragte Ginny vorsichtig, obwohl sie ahnte was los war, denn umsonst war ihre Freundin nicht so niedergeschlagen. Diese unterdrückte ein Schniefen.
„Es hat keine Stunde gedauert, bis die Eule wieder bei uns am Turm war. Das Vieh war total irre und hat Draco und mich zudem auch angegriffen, als ich ihr den Brief abnehmen wollte. Am Ende hat sie ihn verloren und ist wieder raus. Die Eule scheint ihn nicht einmal gesucht zu haben“, schniefte Hermione und strich sich eine kleine Träne aus den Augenwinkeln, während Ginny ihr tröstend über den Rücken rieb.
„Soll Pig es mal versuchen?“, bot Ginny an, obwohl die Minieule auch nicht unbedingt die Schnellste und vor allem Zuverlässigste war. Davon abgesehen, hatte Hermione für den Anfang genug von Enttäuschungen.
„Danke, aber. . . Ich glaube nicht, dass das etwas bringt oder ändert. Scheinbar können ihn andere Eulen nicht finden. Ich hab gestern ja auch schon überlegt, ob da noch ein anderer Zauber Probleme macht. Vielleicht einer, der seine Gestalt vor allen verbirgt. Ich hab dir damals ja gesagt, dass er sich selbst als Schatten bezeichnet hat. Dass er nicht wirklich für mich und andere existieren würde.“ „Aber er war doch zu der Feier damals recht lebendig“, warf Ginny ein, worauf Hermione bedrückt seufzte, als sie an alles zurückdachte.
An die warmen Hände, dieses Lächeln, das Leuchten in seinen Augen. Allen voran aber diese Lippen, mit denen er sie geküsst hatte. Er musste leben. Irgendwie. Irgendwo. Nur wo?
„Wir reden später deswegen, okay?“, meinte Ginny aufmunternd, da sie noch ein gutes Stück weiter musste und sonst Gefahr laufen würde, zu spät zu kommen. Hermione verschwand geschlagen in ihr Klassenzimmer, wo Blaise bereits auf sie wartete und ihr ein kleines Lächeln zuwarf.

۩ ۞ ۩


Merlin, er konnte nicht sagen wie sehr er diese blöde Kuh von Monroe verabscheute. Natürlich hatte sie ihn gleich wieder zu Beginn mit Fragen über das aktuelle Thema bombardiert. Lunas Unterlagen sei Dank, war er aber über alles im Bilde und konnte sie seinerseits dreist auflaufen lassen. Schien ihr nicht zu schmecken. Dennoch ließ sie ihn für den Rest des Unterrichtes in Ruhe, warf ihm aber mehr als einmal einen finsteren Blick zu.
Sollte sie machen, wenn es sie glücklich stimmte. Er würde ihr aber keine Möglichkeit einräumen, damit sie ihren inneren Wunsch befriedigen konnte, indem sie ihm wieder eins reinwürgte. Nein. Vielmehr hatte er vor, ihr eine recht bittere Pille zu schlucken zu geben, denn da war ja auch noch der blöde Aufsatz, den sie von ihm hatte haben wollen.
Hermione hatte ihm zwar erzählt, dass McGonagall diesen als nichtig ansah, dennoch war Hermione der Ansicht, dass es besser war diesen fertigzumachen, denn so konnte er Monroe noch zusätzlich etwas das Wasser abgraben. Und da der Aufsatz ohnehin schon so gut wie fertig war, da konnte er den auch nachreichen, einfach nur, um die blöde Professorin zu ärgern, was er dann auch tat.
Zum Ende der Stunde, als die Anderen bereits weg waren, trat Draco an das Pult der Professorin und knallte ihr den dicken Aufsatz mit Nachdruck hin. Sie zuckte bei dem Geräusch kurz zusammen, bevor sie ungehalten zu ihm aufblickte.
„Was soll das?“ „Ich reiche den Aufsatz ein, den Sie von mir haben wollten“, gab er ihr ruhig, wie auch genüsslich zu verstehen. „Dieser ist überflüssig. Hat Professor McGonagall es Ihnen nicht gesagt?“, gab sie zerknirscht von sich, was Draco bereits jetzt innerlich grinsen ließ. Scheinbar hatte McGonagall den alten Besen vor ihm ordentlich zusammengestaucht. Was war ihm das für eine Genugtuung. So sehr er McGonagall früher auch immer als launischen Drachen angesehen hatte, so musste er ihr nun im Nachhinein wirklich schwer zugute halten, dass sie gerecht war und auch einen gewissen Feinblick für alles hatte.
„Doch, das hat sie. Allerdings hatte ich den Aufsatz zu dem Zeitpunkt bereits so gut wie fertig.“ „Sie oder Miss Granger?“, schoss die Professorin garstig, worauf er gar nicht näher einging.
„Ich denke das spielt keine Rolle, da Sie von mir ohnehin denken was Sie wollen.“ Daraufhin zuckte etwas in ihrem Blick, der dann auch kurz zur Tür wanderte, in der Luna noch immer verträumt stand und auf Draco wartete.
„Haben Sie keinen Unterricht, Miss Lovegood?“ „Nein“, log die Blonde ungeniert, wie auch vollkommen gelassen und sah lächelnd zu Draco, auf den sie auch weiter in aller Seelenruhe wartete. Diana tat es ihr gleich und nahm die Schlange vor sich wieder mehr in Augenschein.
„Wie ich schon sagte, der Aufsatz ist überflüssig“, schob sie ihm diesen zurück. „Ja, das sagten Sie. Offen gestanden ist es mir jetzt auch vollkommen egal, ob Sie ihn lesen, in 1000 Stücke zerfetzen oder verbrennen. Allerdings werde ich mir nicht von Ihnen nachsagen lassen, dass ich mich um meine Aufgaben drücke oder diese nicht erfülle.“
Damit wandte er sich von der Professorin ab und trat zu Luna, die ihm lächelnd die Hand hinhielt, nach der er ohne weiteres griff und sich nun doch noch mit ihr auf den Weg zu seiner nächsten Stunde machte. Dianas giftigen Blick im Nacken, die nur kurz einen säuerlichen Blick auf den 12 Seiten starken Aufsatz warf, bevor dieser ungesehen im Müll landete.
„Arroganter Reinblüter.“

۩ ۞ ۩


Nach dem Unterricht kassierte Blaise Draco unverzüglich ein, da er das Training vom Dienstag unbedingt nachholen wollte. Mit dabei war diesmal auch Tonks, die ein Auge auf alles hatte. Genauso wie Allan, der sich angeboten hatte, die Gänge des Stadions abzulaufen, damit sich die Slytherins wirklich voll und ganz auf ihr Training konzentrieren konnten. Ein etwas mulmiges Gefühl blieb Blaise, Draco und Charlie, der erneut die Spielzüge im Auge behielt, dennoch anhaften.
Hermione hatte von diesen Plänen nichts weiter mitbekommen, da sie sich nach dem Unterricht direkt in die Bibliothek begeben hatte. Diese hatte sonst immer eine Antwort für sie parat gehalten, egal wie schwierig die Frage oder das Rätsel auch gewesen war. Doch wie sollte sie eine Antwort finden, wo sie nicht einmal die Frage richtig definieren konnte? Sie wusste, was sie wollte, nämlich Ben finden. Nur wie?
Die einzige Möglichkeit, die sie gesehen hatte, führte zu keinem Ergebnis. Was für Möglichkeiten und Mittel blieben ihr also noch? Es gab nun mal keinen wirklichen Zauber, um eine bestimmte Person aufzuspüren. Im Normalfall war das auch ganz gut, nur leider nicht in ihrem.
Nichtsdestotrotz suchte sie in den vielen Regalen nach einer Möglichkeit, eine verschwundene Person wiederzufinden. Dieses Mal ließen ihre Bücher sie aber kläglich im Stich. Ja, sie ließen Hermione nicht nur im Stich, sondern frustrierten sie obendrein auch noch, sodass sie die Bibliothek irgendwann verließ und ziellos durchs Schloss wanderte.
So kam sie letztlich in dem Gang heraus, in dem sie Ben gekĂĽsst hatte. Als sie sich dessen bewusst wurde, verharrte sie wie hypnotisiert in diesem und blickte scheinbar in die Vergangenheit.
Sie sah sich wieder mit ihm in diesem Gang stehen, wie sie miteinander sprachen. Sie sah, wie er sie zärtlich streichelte und auf die Stirn küsste, bevor er gehen wollte, sie ihn da aber zurückhielt und schließlich stürmisch küsste. Sie sah, wie er sie zurück küsste und fest in den Armen hielt. Scheinbar eine Ewigkeit lang. Sie sah und hörte wieder, wie er ihr dieses Versprechen machte und letztlich von den Schatten verschluckt wurde. Daraufhin kullerten ihr still ein paar Tränen aus den Augen über die blassen Wangen.

۩ ۞ ۩


„Um was geht es?“, erkundigte sich Horacio Todt, nachdem die sechs Personen in dem kleinen Meetingraum Platz genommen hatten. Umbridge auf der einen Seite in ihrer formellen Robe, die fünf Ratsmitglieder auf der anderen. Zu Dolores Freude, waren weder der alte Tiberius, noch Griselda anwesend. Das machte es leichter, da die Beiden ganz offensichtlich auch mit dem Todesser, Granger und Potter sympathisierten.
„Ich möchte einen Prüfungsantrag in Bezug auf Mrs. Lupin stellen.“ „Begründet auf welcher Tatsache?“, erkundigte sich Horacio, der den Vorsitz leitete. „Befangenheit. Wie Sie sicherlich wissen, verehrte Ratsmitglieder, steht sie in einem engen verwandtschaftlichen Verhältnis zu Mr. Malfoy. Ich sehe nach wie vor die Gefahr, dass sie zu sehr mit ihm sympathisiert und darüber hinaus ihre Aufsicht nicht neutral bewältigt.“ „Sie werfen ihr also Nachlässigkeit vor?“, hakte Marvin Gale nach und lehnte sich etwas vor. Dolores nickte.
„Ganz genau. Ich halte es nach wie vor für einen Fehler, dass man sie für die Aufsicht des Todessers eingeteilt hat. Sie scheint mir weder neutral urteilen zu können, noch recht zuverlässig in ihrer Handlungsweise zu sein. Es würde mich nicht einmal wundern, wenn sie sogar Informationen unterschlägt!“, mokierte Dolores. Daraufhin sahen sich die Fünf kurz skeptisch an, bevor Margret das Wort ergriff.
„Über diese Tatsache war der Rat bereits während des Urteiles im Bilde.“ „Natürlich. Ich möchte mir auch nicht herausnehmen, diese Entscheidung des Rates in irgendeiner Art und Weise zu kritisieren. Allerdings möchte ich dem Rat dennoch empfehlen, einen Untersuchungsausschuss nach Hogwarts zu schicken, um die Arbeit von Mrs. Lupin auf den Prüfstand zu stellen. Immerhin kam es bereits zu Zwischenfällen, die nur zu deutlich auf die Verletzung ihrer Aufsichtspflicht hinweisen“, erinnerte Dolores die Mitglieder.
„Sie sprechen von dem Angriff auf Miss Granger in Hogsmeade?“, erkundigte sich Marvin, was sie innerlich knurren ließ. Nach außen versuchte sie ruhig zu bleiben. „Unter anderem.“ „Nun, Dolores. Ich denke wir müssen Ihnen nicht noch einmal erklären, dass Mr. Malfoys Handlungsweise in diesem Punkt in keinem Fall einer Verletzung der Bewährungsauflagen gleich kam.“ „Natürlich nicht“, meinte sie, konnte aber nicht ganz verhindern, dass ihre Stimme etwas Schneidendes annahm.
„Worauf ich hinaus wollte, ist die Tatsache, dass es so sehr eskalieren konnte, da Mrs. Lupin ihrer Aufsicht eben nicht nachgekommen ist. Sie scheint mir Mr. Malfoy zu viel Freiraum zuzusprechen. Erst Recht außerhalb von Hogwarts. Ich möchte hier auch an den Besuch in der Winkelgasse erinnern. Diese Freizügigkeit entspricht nicht den Regeln Hogwarts’. Den Schülern ist es lediglich gestattet, an den entsprechenden Wochenenden Hogsmeade zu besuchen, nicht aber andere magische Orte.“ „Das ist soweit richtig, trifft aber nicht auf die Einschulungsklasse von 91 zu, da diese auf freiwilliger Basis das Abschlussjahr wiederholt. Diesen Schülern wurden durch die Schulleitung und dem Schulbeirat ein paar Sonderrechte eingeräumt“, erklärte Horacio, was Dolores noch mehr in sich hinein knurren ließ, dennoch versuchte sie sachlich zu bleiben und den Rat von einem Untersuchungsausschuss zu überzeugen. Nur kam sie nicht dazu, da Margret wieder das Wort ergriff.
„Soweit uns bekannt ist, erledigt Mrs. Lupin ihre Aufgabe gewissenhaft und mit Umsicht.“ „Genau. Soweit Sie wissen. Sie können aber auch nicht mit absoluter Sicherheit sagen, dass Mrs. Lupin keine Informationen unterschlägt. Sie. . .“ „Doch das können wir“, unterbrach Margret Dolores leicht erbost. Diese blinzelte.
„Bitte?“ „Seien Sie versichert, der Rat ist durchaus über alles im Bilde, was in Hogwarts vor sich geht. So auch über die Arbeit und Zuverlässigkeit von Mrs. Lupin. Gebe es an dieser berechtigterweise etwas zu beanstanden, so hätten wir bereits einen Austausch für die Aufsicht in die Wege geleitet. Dahingehend sehen wir keinen Grund, einem Untersuchungsausschuss zuzustimmen. Weder unterschlägt Mrs. Lupin Informationen, noch haben wir Grund zur Annahme, dass sich Mr. Malfoy nicht an die Auflagen hält. Unseren letzten Berichten nach ist alles in Ordnung. Und diese Berichte sind keinen Tag alt. Diesbezüglich denke ich, sollten Sie sich mehr um Ihre eigentlichen Aufgaben kümmern, als Ihrer offensichtlich persönlichen Passion nachzugehen“, endete Margret und warf Dolores noch einen warnenden Blick zu. Dieser blieb kurz perplex der Mund offen stehen.
„Die Besprechung ist damit beendet“, meinte Horacio dann nur noch, womit die Fünf verschwanden und Umbridge fassungslos zurückließen.
Das konnte doch nicht sein? Das konnte jetzt doch unmöglich passiert sein? Der Rat konnte doch unmöglich ihren Untersuchungsausschuss als unnötig abgetan haben? Und was sollte das heißen, sie wären über alles im Bilde, was in Hogwarts passierte? Eben auch über diese punkige Person? Beriefen sie sich am Ende etwa auf die ebenfalls senile Meinung und Ansicht McGonagalls?
Merlin, das war doch ein Albtraum! Wie sollte sie nun noch an den Bengel rankommen? Sich über diesen Ausschuss nach Hogwarts zu begeben, schien ihr die einzige Möglichkeit, um in seine Nähe zu kommen. Nah genug, dass sie ihn beseitigen konnte. Jetzt aber?
Was sollte sie jetzt tun? Was konnte sie jetzt noch tun? Wen konnte sie vielleicht noch für ihre Zwecke einspannen? Wer käme an den Bengel ran, um ihm unauffällig den Garaus zu machen? Auf wen konnte sie zurückgreifen? Wer war in Hogsmeade, besser noch aber in Hogwarts? Wer wäre bereit, dem Bengel das Genick zu brechen? Zur Not mit etwas Nachdruck und Bezahlung? Wer? Wer? Wer?
„Natürlich!“, fiel es ihr wie Schuppen von den Augen, vor denen sich ein neuer Plan auftat. Einer, der mit den richtigen Worten und etwas Magie durchaus durchführbar war. Und dieser Plan erschien ihr sogar noch etwas besser, als ihr jetziger, denn bei diesem musste sie nicht selbst in Erscheinung treten. Sie würde so nicht irgendwie Gefahr laufen, mit allem in Verbindung gebracht zu werden. Sie müsste lediglich dafür sorgen, dass ihr angestrebter Mittelsmann schwieg. Oder besser noch, sie pflanzte diese Aufgabe magisch in seinem Geist ein. Immerhin war er leicht von einer Sache zu überzeugen.
Mit diesem Gedanken und neuem Elan, begab sie sich auf den Rückweg in ihr süßes Büro, um ihrem Plan noch den gehörigen Feinschliff zu verpassen. Was hatte Margret nicht noch gesagt? Das der Einschulungsklasse von 91 ein paar mehr Privilegien zugesprochen wurden? Wenn dem so war, dann würde sie am Samstag ein Treffen mit dem jungen Mann arrangieren.

۩ ۞ ۩


„Hermione?“, hörte die Brünette schließlich wie durch Wasser jemanden ihren Namen rufen. Sie schloss auf den Ruf kurz die Augen, aus denen sich zwei weitere kleine Tränchen lösten, bevor sie von den langen, schwarzen Wimpern abperlten. Als sie die Augen wieder öffnete, war sie zurück im Jahr 1998 anstatt 1996. Allein. Fast.
Sie entdeckte Draco hinter sich im Gang, als sie sich umdrehte. Dieser sah sie fragend an, was zu Sorge und einer gesteigerten Unruhe wurde, als er erkannte, dass sie weinte. Damit war er bei ihr.
„Ist was passiert? Hat dich jemand angegriffen?“, fragte er sofort nach, was sie erneut die Augen schließen ließ, aufgrund seiner Fürsorge. Für Draco war diese Geste, dieser Anblick allerdings alles andere, als beruhigend. Er nahm sie richtig zu sich, um näher nach ihr sehen zu können.
„Bist du verletzt?“ „Nein“, seufzte sie und zwang sich zu einem Lächeln. „Es ist nichts gewesen.“ „Du siehst aber nicht so aus, als wäre Nichts“, blieb er skeptisch, was ihr ein weiteres Seufzen entlockte.
„Was ist? Ich mein, . . . Du hast doch was. Du benimmst dich schon den ganzen Tag etwas seltsam“, brachte er die Sache vorsichtig auf den Punkt. Hermione sah daraufhin kurz bedrückt in den leeren Gang, bevor sie sich auf der Steinbrüstung niederließ. Draco besah es sich nachdenklich und nahm neben ihr Platz.
„Es ist wegen des Zaubers“, begann sie nach einem Moment des Schweigens. „Er funktioniert nicht. Auch nicht mit Slughorns spezieller Zutat“, erklärte sie ihm bitter, während sich auf ihren Wangen frische Tränen abzeichneten, die sie wirsch weg strich.
„Oh! Das heißt, du findest nicht was du suchst?“ „Nein.“ „Tut mir leid“, meinte Draco ehrlich bedauernd und beschwor so für einen kurzen Moment ein drückendes Schweigen zwischen ihnen herauf, bevor er wieder das Wort ergriff.
„Und ich kann dir beim Suchen wirklich nicht helfen?“, bot er sich nochmal an, worauf sie matt lächelte. „Ist lieb gemeint, aber wenn mir Slughorn schon nicht helfen kann, da. . .“, brach sie ab und senkte geschlagen das Haupt. Draco besah es sich bedrückt. Er hätte ihr wirklich gerne geholfen, da ihr diese Sache sehr wichtig schien. Stattdessen legte er ihr nach einer Weile tröstend den Arm um Schulter und Nacken. Es war eine kleine, emotionale Stütze, die Hermione gerne annahm. Eine Schulter, an die sie sich lehnen konnte.
„Danke“, murmelte sie nach einer Weile. „Wofür?“, wunderte sich Draco. „Einfach nur fürs da sein und zuhören“, meinte sie, worauf er matt lächelte und sie noch etwas mehr zu sich nahm.
„Immer wieder gern“, gab er ihr zurück und hauchte ihr zudem einen kleinen Kuss auf die Schläfe, welcher ihr ein kurzes Lächeln auf die Lippen zauberte.
So verharrten sie noch eine kleine Weile im Stillen beieinander, bevor sie sich auf den Weg in die GroĂźe Halle zum Abendessen machten.

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