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Fanfiction

Was im Verborgenen liegt - Pläne

von Alex2303

۩ ۞ ۩


Tief im Dunkel der Nacht, im Schutz einiger Bäume, ertönte ein leises Plopp, welches dennoch nicht leise genug war und so die Blicke einiger Nachtschwärmer auf sich zog, die die gedrungene, verhüllte Gestalt mit ihren großen Augen taxierten. Der Neuankömmling ließ sich jedoch nicht weiter von den Kreaturen der Nacht stören, wenngleich diese in ihr dennoch eine groteske Abneigung weckten, weshalb sich der Blick der Gestalt auf die verwaisten Straßen legte, die etwas abseits des Dickichtes und damit von ihrer Position entfernt waren.
Die Wege waren verlassen, was in Anbetracht der Uhrzeit nicht weiter verwunderlich war. Dennoch brannte in einigen der Häuser Licht, die in Dolores Augen mehr nur schäbige Spelunken waren. Allen voran der Eberkopf. Der alte Kauz schien noch einige Gäste zu haben, was sie weniger kümmerte, denn sie hatte ein anderes Haus als Ziel. Auch in diesem brannte in den unteren Räumlichkeiten noch Licht, jedoch gedimmt.
Wie sie vermutet und auch gehofft hatte, schien ihr Opfer so gut wie allein zu sein und würde sicherlich auch bald zu Bett gehen. Das machte es einfacher. Schon fast spielend einfach. Diesmal würde sie erreichen, was sie wollte.
So blieb ihr Blick auch weiter an dem Haus haften, während die Blicke der Geschöpfe der Nacht auf ihr ruhten. Etwas, was ihr nicht sonderlich gefiel, denn in diesem Wald, mochten es hier auch nur noch die letzten Ausläufer dessen sein, hausten noch sehr viel mehr Kreaturen, als nur die widerlichen Flugratten oder das Kriechgetier, was sich über den Boden bewegte. Es waren in ihren Augen abartige Kreaturen, die sie fürchtete, denn sie waren fernab der Norm. Ganz besonders der Zentaurenstamm.
Ein kalter Schauer schoss ihr durch den Körper, als sie an diese brutalen, unmenschlichen Kreaturen dachte. Definitiv nichts, was man haben musste oder was in die magische Gesellschaft gehörte. Sie waren ein Unfall des Schicksals, genauso wie die Schlammblüter. Sie waren der Abschaum der magischen Welt und gehörten ausgerottet.
Gern würde sie es selbst wieder in die Hand nehmen, die Gesellschaft zu reinigen. Bedauerlicherweise waren ihr im Augenblick in dieser Angelegenheit jedoch die Hände gebunden, zumal sie ja auch noch eigene Probleme hatte. Diese aber würden in Kürze ein für allemal ihr Ende nehmen. Ihr Plan war perfekt. Diesmal würde sie die beiden Störenfriede ausschalten können. Sie würden nicht einmal merken, was mit ihnen geschah. Und wenn es soweit war, wäre es zu spät. Sie. . .
Etwas knackste hinter hier und ließ Dolores verschreckt herumfahren und in das Dunkel des Waldes starren, in dem sie glaubte, gelbe Augen leuchten zu sehen. Kurz darauf hatte sie ihren kleinen Zauberstab bei der Hand, um die Kreatur auf Abstand zu halten.
„Kusch!“, zischte sie, doch das Wesen in den Schatten schlich sich nur seitlich etwas mehr ins Dickicht, sodass sie es nicht mehr sehen konnte. Hören konnte sie es dafür umso deutlicher. Es belauerte sie. Ob sie es rasch mit dem Avada ausschalten sollte? Jedoch blieb die Gefahr, dass der Zauber bemerkt würde, denn soweit sie wusste, hatte man im Ministerium begonnen ein System zu entwickeln, was der Aurorenzentrale auf ein paar 100 Meter genau zeigte, wann und wo dieser Fluch angewandt wurde. Eine Maßnahme, um den flüchtigen Todessern auf die Spur zu kommen. Zwar war dieser Zauber bei weitem noch nicht ausgereift und zudem noch in der Testphase, dennoch wollte sie es nicht riskieren, doch irgendwie entdeckt zu werden oder sonst wie hier Aufsehen zu erregen. Das würde ihren schönen Plan nur gefährden.
Wieder knackste es. Diesmal deutlich näher, jedoch sah sie auch weiter nichts in dem dichten Unterholz, schickte nun aber einen Stupor in die Dunkelheit. Ob sie dieses was-auch-immer getroffen hatte, konnte sie nicht sagen, für den Moment schien es aber so, weswegen sie sich wieder dem großen Haus, in gut 200 Metern Entfernung, zuwandte. Jedoch nicht lange, als es abermals im Unterholz knackte und raschelte. Als sie den Blick in Richtung des Geräusches legte, sah sie erneut die gelben Augen, was ihr nun doch etwas mulmig wurde.
Sie hasste diesen Wald und alles was in ihm lebte. Am liebsten würde sie diesen abfackeln, denn dann würde alles, was sich hier befand, von der Bildfläche verschwinden. Was waren das schon für Geschöpfe? Monster. Missgestaltete Kreaturen, die wenn, dann nur unter strengem Verschluss und Aufsicht ihr Dasein zu fristen hatten. Sie. . .
Irgendetwas kreischte schrill in den tieferen Regionen des Waldes und sorgte dafür, dass sie wie geschlagen zusammenzuckte. Als sie den Kopf in die entsprechende Richtung riss, schoss etwas kleines, undefinierbares Geflügeltes auf sie zu und klatschte ihr gegen den Kopf, sodass sie selbst kreischte.
„WEG!“, schrie sie schon fast hysterisch und stolperte nun doch noch aus dem blickdichten Unterholz auf die leere Straße des kleinen Dorfes. Hektisch und mit gezücktem Zauberstab sah sie sich nach der Kreatur um, konnte aber nichts ausmachen, weshalb sie stattdessen begann ihren Kopf abzutasten. Außer, dass das Vieh ihr die Haare etwas zerzaust hatte, schien nichts weiter zu sein. Dennoch hatte dieser Angriff gereicht. Sie würde keinen Fuß mehr in das angrenzende Waldstück setzen. Das Problem war nun nur, dass man sie sehen könnte, weswegen sie sich letztlich rasch in die Schatten des Hauses stahl, welches ihr Ziel war. In diesem brannte noch immer das Licht, was ihr sagte, dass seine Bewohnerin noch immer nicht zu Bett gegangen war.
Ein wenig verärgert deswegen, warf sie einen Blick auf die kleine Taschenuhr. Es war bereits weit nach Mitternacht. Merlin, was mussten sich die Leute auch immer so lange in diesen Spelunken herumtreiben?
Dann aber, als hätte Merlin sie erhört, verlosch das Licht in den Räumlichkeiten, worauf sie nur gewartet hatte. Ihr Opfer unbehelligt aufsuchen zu können. Niemand würde sie hier sehen oder sonst wie etwas von ihrem Vorhaben bemerken. Diesmal würde sie dieses Ungeziefer definitiv kriegen. Ihr Plan war perfekt.
So wartete sie letztlich nur noch ein paar Minuten, um sich sicher zu sein, dass ihr Opfer zu Bett gegangen war, bevor sie an die Tür trat und diese öffnen wollte, als hinter der Tür urplötzlich wieder ein Licht aufflammte. Noch bevor sie sich versah, wurde die Tür auch schon geöffnet. Sie spürte den Schweif einer schwarzen Katze, die ins freie huschte, während sie kurz etwas geschockt in das Gesicht der Hausherrin blickte, die sie ihrerseits verwirrt betrachtete.
„Was wollen Sie denn hier?“, fragte sie verwundert, kam dann jedoch zu keiner weiteren Regung mehr, als Dolores’ Zauberstab mehr hervor zuckte und sie vollkommen unvorbereitet von der Wucht des Imperius getroffen wurde.
Damit verschwand der verwirrte Ausdruck aus den blauen Augen und machte stattdessen einer tiefen Leere Platz. Ein nur zu deutliches Zeichen dafür, dass der Fluch bereits die gewünschte Wirkung tat.
„Wir haben etwas zu besprechen, meine Liebe. Ich denke, das sollten wir bei einem Gläschen Ihres besten Sherrys tun, nicht wahr?“, meinte Dolores und verschaffte sich so ungehindert Zutritt zu den Räumlichkeiten der Hausherrin, um ihr ihren Willen gänzlich aufzuzwingen, und damit ihre Pläne umzusetzen.
Was sie jedoch nicht bemerkte war, dass der alte Aberforth zeitgleich seine letzten Gäste verabschiedete und aus Gewohnheit nochmal den Blick durch die sonst so leeren Straßen des kleinen Dorfes schweifen ließ.

۩ ۞ ۩


„Umbridge also?“, schloss Remus, der sich zur Mittagszeit mit Tonks und Allan bei Minerva im Büro eingefunden hatte. Die Drei nickten.
„Ich hab vorhin nochmal mit Ernie gesprochen, er war sich restlos sicher, dass es die alte Kröte war. Er hat nur leider nicht mitbekommen, worüber sie mit Smith gesprochen hat. Aber ich denke, wir können ziemlich sicher davon ausgehen, dass sie ihm den Floh ins Ohr gesetzt hat, Draco etwas anzutun. Das Dumme ist nur, dass er selbst sich an nichts erinnern kann. Sie muss an seinem Gedächtnis rumgepfuscht haben. Fakt ist aber, dass er an dem Nachmittag erfahren hat, wo Megan ist. Das kann er im Endeffekt nur von der Alten haben.“ „Warum sollte sie ihm davon erzählen?“, warf Remus ein, wo sich nun Allan zu Wort meldete.
„Die Frage haben wir uns auch gestellt. Und dafür gibt es eigentlich auch nur einen Grund. Sie wollte ihn damit ködern. Während Tonks mit Mr. Macmillan gesprochen hat, habe ich mich nochmal mit Mr. Smith unterhalten. Er hat dann auch noch gemeint, dass Umbridge ihn dazu angestiftet hat, zu Dracos Verhandlung eine Falschaussage zu machen. Er meinte, er hätte das nur getan, um Miss Jones in ihrem Vorhaben zu unterstützen.“ „Hat sich Miss Jones zwischenzeitlich mal zu allem geäußert?“, erkundigte sich Minerva. Remus schüttelte jedoch mit dem Kopf.
„Nichts. Sie sagt auch so nichts weiter. Die Heiler kommen nicht wirklich an das Mädchen ran. Sie scheint vollkommen dicht gemacht zu haben.“ „Nun, wenn man bedenkt, dass sie offensichtlich scheinbar auch selbst direkt durch Todesser zu Schaden gekommen ist, lässt sich das alles etwas besser nachvollziehen“, warf Allan ein wenig nachdenklich ein. Tonks brauste auf seine Worte allerdings etwas auf.
„Das ist noch lange kein Grund, Draco umzubringen oder ihm einen Mord anzuhängen!“ „Natürlich nicht“, beschwichtigte Allan sie. „Ich wollte damit nur sagen, dass es mir mit allem, was wir inzwischen wissen, plausibler erscheint. Ich denke ja auch, dass sie sich selbst irgendwo in ihrem Innern nur zu klar darüber bewusst ist, dass Draco selbst mit ihrem persönlichen Leid nichts zu tun hat. Ich schätzte, sie projiziert wirklich nur zum Großteil ihre Wut, den Schmerz und Hass auf Draco. Oder vielleicht weniger auf Draco als Person, sondern mehr auf das Dunkle Mal. Auf diese Verbindung. Sie sucht einen Sündenbock, wie du schon mal sagtest“, sah er zu Tonks, die zwar verstand, aber dennoch bissig mit den Zähnen mahlte.
„In jedem Fall bleibt die Frage, was diese Frau im Schilde führt?“, lotste Minerva das Gespräch auf ihr eigentliches Problem zurück. Und das hieß Umbridge und nicht Megan oder Zacharias.
„Habt ihr schon mal mit Draco über alles gesprochen? Vielleicht hat er ja eine Idee, was das alles soll?“ „Noch nicht. Im Augenblick ist das vielleicht auch etwas ungünstig“, meinte Tonks. „Warum?“, stutzte Remus. „Hermione liegt wegen der Sache mit Smith gerade flach. Draco dürfte da nicht wirklich Nerven für etwas anderes haben. Er ist bei ihr im Turm.“ „Verstehe. Du solltest das trotzdem so schnell wie möglich nachholen“, mahnte Remus. „Und du behältst die Schrulle vielleicht etwas im Auge. Ich weiß nicht, ob wir jemanden auf sie ansetzen können?“ „Dafür haben wir im Moment trotz allem zu wenig in der Hand. Im Endeffekt sind es nur Spekulationen und Vermutungen. Wir brauchen stichhaltige Beweise. Wenn sie aber wirklich hinter allem steckt, wird sie sicher Vorkehrungen getroffen haben, damit man ihr nichts nachweisen kann. Angefangen damit, dass sie andere die Drecksarbeit machen lässt, wie jetzt wohl Smith“, wandte Remus ein, worauf Tonks erneut mit den Zähnen mahlte.
„Sicher. Trotzdem. Jeder macht Fehler. Auch diese Kröte. Dass Ernie und Hannah sie mit Smith zusammen gesehen haben, war ja schon ein Fehler und meiner Meinung nach ein mehr als guter Beweis.“ „Aber eben nicht genug“, kam Remus auf den ausschlaggebenden Punkt zurück, sodass kurzzeitig Schweigen unter den Vieren einkehrte, bevor Remus sich wieder an Tonks richtete.
„Halt die Augen offen und rede in nächster Zeit mit Draco. Ich seh mal, ob ich vielleicht noch etwas in der Richtung herausbekomme“, versprach Remus und verabschiedete sich vorerst wieder.

۩ ۞ ۩


Im Schulsprecherturm herrschte inzwischen friedliche Ruhe, nachdem Draco Hermione unter Androhung von diversen Fesselzaubern davon hatte überzeugen können, dass sie wenigstens heute noch aussetzte. Nicht zuletzt fand er es auch mehr als überflüssig, noch am Unterricht teilzunehmen, da sie ohnehin wieder die ersten drei Stunden verpasst hatten.
Zwar hatten Madam Pomfreys Tränke soweit bereits sehr gut ihre Wirkung getan, vollkommen auf dem Damm war Hermione deswegen trotzdem nicht. Und das hatte sie etwas später selbst einsehen müssen, als sie, auf die Couch verbannt, versucht hatte, noch etwas in Dracos Buch zu schmökern, was er sich recht spitz besehen hatte. Ihr Kopf hatte ihr nach kürzester Zeit dann aber einen deftigen Strich durch die Rechnung gemacht, denn der hatte wieder angefangen, unangenehm zu wummern, sodass sie das dicke Buch beiseite gelegt und sich stattdessen mehr in ihre Decke gekuschelt hatte. Draco hatte es mit einem dreckigen Grinsen und stichelnden Seitenhieb kommentiert, wofür sie ihm einfach nur die Zunge rausgestreckt hatte. Keine fünf Minuten später war sie eingeschlafen und schlief so auch bis zum Nachmittag durch, was vermutlich sogar noch länger geworden wäre. Allerdings hatten sie die Stimmen ihrer Freunde letztlich geweckt, die nach dem Unterricht nochmal bei den Beiden vorbei gesehen hatten und sich nun rege bei ihrer Freundin erkundigten.
„. . . Es geht mir gut. Macht euch keine Gedanken“, versicherte sie Ginny und Harry, die nach Dracos kleiner Standpauke und damit auch Hinweis, dem nicht so ganz über den Weg trauten, und sich nun auch nicht so leicht von Hermione überzeugen ließen. Vor allem Ginny.
„Du weißt, dass du mit uns über alles reden kannst und wir für dich da sind. Vergiss das nicht“, mahnte sie ihre Freundin sanft und zog sie schließlich in eine warme Umarmung. „Ich komm drauf zurück, wenn etwas ist. Aber mir geht’s soweit wirklich wieder gut. Es ist alles in Ordnung.“ „Trotzdem. Ruh dich noch ein bisschen aus, ja? Du siehst immer noch ein bisschen käsig aus.“ „Ich leg mich dann nochmal hin“, versprach Hermione, was Ginny aber nicht genug war, denn sie sah zu Draco.
„Du passt auch weiter schön auf, dass sie sich schont?“ „Ich lass sie keine Sekunde aus den Augen“, versprach Draco, womit sich die Freunde dann auch wieder verabschiedeten. Kaum, dass sie weg waren und so Platz auf der Couch war, nahm Draco diesen für sich in Anspruch. Er ließ sich neben Hermione nieder, die sich ein wenig seufzend die Stirn rieb.
„Kopfschmerzen?“, mutmaßte er, Hermione schüttelte dann aber mit diesem und lehnte sich etwas zurück. „Nein. Es ist nur. . . Ginny benimmt sich gerade etwas wie eine überfürsorgliche Glucke. Harry hat vorhin auch so komisch geguckt.“ „Weil sie sich Sorgen um dich machen. Ist doch ganz normal und. . . Vielleicht solltest du sie wirklich mal etwas ins Vertrauen ziehen, über das was war. Den Krieg“, brachte Draco vorsichtig an. Hermione verzog auf den Gedanken aber nur das Gesicht und rutschte etwas in dem weichen Polster in sich zusammen. Kurz darauf nahm sie sich eines der Couchkissen, drückte es vor die Brust und zog die Beine zu sich heran.
„Hör zu, ich weiß wie sehr dich das belastet. Aber sich ewig davor zu verschließen und wegzulaufen bringt nichts. Es macht dich am Ende bloß kaputt.“ Daraufhin lachte sie etwas bitter und sah ihn schließlich von der Seite her an.
„Das sagst gerade du? Was diesen ganzen Kriegsmist angeht, bist du doch selbst ein Buch mit sieben Siegeln. Oder hast du doch mal mit Blaise und Charlie über irgendwas geredet?“, hakte sie nach. Sein leicht verbissenes Gesicht war ihr dann auch gleich wieder eine deutliche Antwort.
„Hast du nicht.“ „Nein“, brummte er etwas, sodass kurz ein erdrückendes Schweigen unter ihnen einkehrte, bevor Draco leise meinte: „Dir hab ich am Samstag aber ein wenig erzählt.“ „Aber auch bloß, weil du betrunken warst“, warf sie ein, dem er leicht pikiert widersprach. „Ich war nicht betrunken!“ „Ach nein?“, sah sie wieder zu ihm und reckte ihm ein wenig frech das Kinn entgegen, sodass er erneut leise grummelte.
„Na schön, etwas vielleicht.“ Hermione nahm diese Aussage zufrieden als kleinen Sieg für sich in Anspruch, bevor sie sich mit dem Oberkörper zur Seite neigte und damit an ihn lehnte. Draco nahm es mit einem matten Lächeln in sich auf, bevor er ihr den Arm umlegte, sodass sie sich richtig bei ihm einkuscheln konnte und damit halb lag. Das Kissen auch weiter schützend vor der Brust.
„Ich weiß ja, dass Harry und Ginny es gut meinen, aber. . . Ich kann und will nicht mit ihnen über diese Sachen reden“, entgegnete sie ihm dünn, bevor sie noch sehr, sehr leise anfügte: „Sie würden alles nie so verstehen. Wie es wirklich für mich war.“ „Das wird nie jemand ganz verstehen“, stimmte Draco ihr ruhig zu und begann ihr schließlich beruhigend durch die Haare zu streichen, sodass erneut kurzweilig Stille unter ihnen einkehrte.
„Ich weiß, dass es eigentlich dumm ist. . .“, begann Hermione dann wieder extrem leise, die Gedanken weit weg. „. . . aber ich hab nicht selten das Gefühl, wieder das Messer von Bellatrix auf dem Arm zu spüren. Vor allem jetzt, seit . . . seit Sonntag ist es wieder besonders schlimm“, brachte sie dünn über die Lippen und zog die Beine noch etwas mehr an den Körper. Das Kissen wiederum ließ sie fallen, drehte sich etwas und schlang stattdessen Draco die Arme um die Mitte. Nur einen Moment später legten sich seine Arme um ihre zierliche Gestalt, die er dann auch noch mehr zu sich und damit verstärkt auf seinen Schoß zog, sodass sie sich richtig bei ihm einkuscheln konnte, was sie sich auch nicht nehmen ließ.
„Ich höre diese Irre wieder lachen und. . . Es ist, als ob sich der Schmerz in meinem Arm immer stärker durch meinen Körper zieht. Es ist, als hätte dieser ganze Wahnsinn nie aufgehört und. . . Ich hab manchmal noch immer Angst, dass das hier jetzt bloß ein schöner Traum ist. Ich hab Angst, dass ich jede Sekunde in diesem Kerker aufwache und sie mich wieder dort hoch schleifen und alles von vorn beginnt“, wurde sie immer leiser, schniefte und vergrub letztlich das Gesicht tief an seiner Brust, wo sie seine Wärme verstärkt in sich aufnahm. Genauso den beruhigenden Duft, der ihm anhaftete.
„Es ist kein Traum. Und wenn es einer wäre, dann würde ich dich trotz allem wieder in Sicherheit bringen. Immer wieder“, versicherte er ihr und schloss sie zum Beweis noch etwas fester in die Arme, worauf Hermione ein kleines Lächeln über die Lippen huschte.
„Das ist beruhigend zu wissen“, flüsterte sie gegen seine Brust und sah sich dazu verleitet, die Augen etwas zu schließen, um sich noch etwas Ruhe zu gönnen. Denn jetzt gerade hatte sie diese.
Da war keine Angst vor dem Aufwachen aus einem schönen Traum. Da war keinerlei Schmerz, der sich scheinbar noch immer durch ihren Körper zog. Kein Gefühl der Kälte und Einsamkeit. Genauso wenig, wie das fürchterliche Gefühl, von oben bis unten mit Dreck besudelt zu sein. Schmutz in ihren Adern fließen zu haben. Nichts davon war gerade in ihrem Geist präsent, sondern nur das schöne Gefühl einer wohlbehüteten Wärme. Sicherheit, und vor allem ein Gefühl von Liebe, die man ihr entgegen brachte.

۩ ۞ ۩


Am nächsten Tag war Hermione dann soweit wieder auf dem Damm. Sehr zu Dracos Leidwesen, denn er hätte gerne noch etwas mehr Zeit mit seiner Löwin allein in ihrem Turm verbracht. Nichtsdestotrotz freute er sich natürlich auch, dass es ihr wieder besser ging. Physisch wie psychisch, wobei er sich bei letzterem nicht sicher war, ob es wirklich an dem war, nachdem sie gestern Nachmittag etwas mit ihm darüber gesprochen hatte, oder ob sich einfach nur ein dünner Schleier über all das gelegt hatte.
In jedem Fall hatte ihr die Ruhe recht gut getan. Die Grippe war richtig ausgestanden, sodass sie nun auch wieder eine gesunde Gesichtsfarbe hatte. Genauso waren die hässlichen Augenringe verschwunden. Sie machte einen so ausgelassenen Eindruck wie sonst auch. Was nicht zuletzt vielleicht auch daran lag, dass sich die Spannungen, die seit über einer Woche zwischen ihnen herrschten, wieder weitestgehend in Luft aufgelöst hatten. Nicht zuletzt, hatte er die Nacht auch wieder bei ihr verbracht. Irgendwo sicherlich selbstzerstörerisch, aber was sollte er machen?
Er wusste, dass es ihn auf die Dauer sehr viel mehr Schmerzen würde, von ihr getrennt zu sein, als wenn er sich die Finger an ihr verbrannte. Und nach den Dingen, die Ginny ihm gesagt hatte, schien es wohl doch noch etwas Hoffnung für ihn und seine Wünsche zu geben. Und an diese Hoffnungen klammerte er sich aufs Neue. Nicht umsonst hieß es ja auch, die Hoffnung starb zuletzt.
So fanden sie sich ebenfalls in der Großen Halle ein, wo sie bereits freudig vom Rest der Slythffindorschen Meute erwartet wurden. Wie nicht anders zu erwarten, bombardierten die Freunde Hermione dann auch schon mit Fragen nach ihrem Befinden. Vornehmlich Ginny, die ihre Freundin ganz fest in die Arme zog, bevor sie ihr die Hand auf die Stirn legte.
„Mir geht’s gut, Ginny. Ehrlich. Draco hat sich mehr als gut um mich gekümmert. Und wenn es nach ihm gegangen wäre, würde ich jetzt immer noch im Bett oder auf der Couch liegen“, schielte sie zu ihrer Schlange. Ginny tat es ihr gleich und meinte zu Draco: „Du hättest sie besser ans Bett fesseln sollen. Noch ein Tag mehr Ruhe hätte ihr sicher auch nicht geschadet.“ „Du wirst lachen, aber das hab ich ihr gestern bereits angedroht, als sie trotz des Fiebers wieder in den Unterricht wollte.“ „Es war bloß noch ein bisschen erhöhte Temperatur und kein Fieber!“, argumentierte Hermione, dem Draco gleich etwas entgegenhielt.
„Was aber wieder in Fieber ausgeartet wäre, hättest du dich übernommen. Aber wenn ich schon so einen Freibrief von Ginny bekomme, werd ich dich das nächste Mal wirklich ein paar Tage ans Bett fesseln“, grinste er ein wenig teuflisch. In den Augen ein amüsiertes Blitzen.
Ja, das würde er in der Tat gerne mal machen, sie ans Bett fesseln. Das waren ein paar lüsterne Phantasien, die er in den vergangenen Jahren immer mal hatte. Entstanden und aufgekeimt waren sie an dem Abend des Weihnachtsballes im Vierten, als er sie zusammen mit Krum gesehen hatte und so eben auch sehen durfte, was sich da die ganze Zeit unter der unförmigen Schuluniform, hinter dem Haufen von Büchern verbarg, die sie meist schützend vor der Brust getragen hatte.
Ihre Erscheinung hatte ihm damals schlicht weg die Sprache verschlagen, sodass er den ganzen Abend nicht wirklich dazu imstande war, einen blöden Kommentar von sich hören zu lassen, egal wie sehr die anderen um ihn herum gelästert hatten. Vor allem Parkinson, die Hermione in einer Tour giftige Blicke zugeworfen hatte.
Ja, die Ziege war damals mehr als eifersüchtig gewesen und das hatte ihn schon irgendwo diebisch gefreut, was noch zusätzlich ein Grund war, dass er nichts gesagt hatte, obwohl es für seine kleine Tarnung besser gewesen wäre.
Hermione wiederum hatte er den ganzen Abend nicht wirklich aus den Augen gelassen. Sein Blick hatte sich immer wieder bei ihr eingefunden und so auch die unanständigsten Vorstellungen geweckt, die er auch jetzt noch tief im Hinterkopf vergraben hatte und die vermutlich auch für immer dort vergaben bleiben würden.
„Eine gute Idee. Anders bekommt man dich Dickkopf ja nicht zur Ruhe und von deinem heißgeliebten Unterricht weg“, stimmte Blaise noch mit ein, sodass Hermione die Backen beleidigt aufplusterte und etwas stinkig in ihrem Stuhl versank.
„Wir meinen es doch bloß gut mit dir“, mischte sich dann auch Harry wieder mit ein, zu dem sie sah, nickte und nun auch wieder ein klein wenig lächelte „Weiß ich doch“, bevor ihr Blick zurück auf die drei Schlangen fiel, die, was das anging, über weitaus mehr Feingespür verfügten, als Harry. Sie sahen und erkannten Dinge, die andere nicht sahen oder sich leicht wieder von diesen Dingen ablenken ließen. Es hatte schon seinen guten Grund, warum man den Schlangen unter anderem List und Tücke zuschrieb, die wiederum auf der Tatsache beruhten, dass sie sehr aufmerksam waren. Aufmerksamer als andere.
So nahm der Unterricht wie gewohnt seinen Lauf, bis sich die Meute von Kräuterkunde aus, hoch ihren Weg ins Zimmer zu Geschichte der Zauberei suchte. Auf halber Strecke begegneten sie den Schülern aus Hufflepuff und Ravenclaw, die zu Verteidigung gegen die dunklen Künste wollten. Unter ihnen war ein Schüler, der seinen Blick allerdings nicht so recht bei sich behalten konnte und stattdessen Hermione schon förmlich angaffte. Diese bemerkte den Blick des Hufflepuffs schließlich und versteifte sich schlagartig.
Ihr wich sämtliche Farbe aus dem Gesicht, während sich ihre Finger schmerzhaft in die Schlaufe ihrer Umhängetasche krallten, sodass die Knöchel weiß hervortraten. Draco bemerkte es und konnte so nur zu deutlich ihren plötzlichen Stimmungsumbruch beobachten.
In ihren Augen begann es ein wenig getrieben zu flackern, bevor in diesen auch noch Angst und Schmerz empor züngelten. Ihre Hände verkrampften sich wiederum immer mehr, sodass sie bereits zitterten. Am Ende riss sie den Blick dann aber von dem Hufflepuff los, als ihre Augen drohten zu verwässern und senkte gequält das bleiche Haupt. Draco zog aufgrund dessen verwundert eine Augenbraue nach oben und sah schließlich in die Richtung, in die sie geblickt hatte.
Der Pulk schwatzender Schüler war mittlerweile zwar an ihnen vorbei, jedoch hatte sich Zacharias nicht so ganz im Griff und sah nochmal kurz verunsichert nach hinten. Grübelnd, ob er sich bei der Löwin für seine Handlungsweise entschuldigen sollte? Jedoch kreuzten seine blauen Augen dann die grauen Dracos, was dazu führte, dass er sich schlagartig in ziemlich üblen Schwierigkeiten sah.
Er verfluchte sich für seine Dummheit, denn der Blonde zählte in der Sekunde eins und eins zusammen und warf dem Hufflepuff einen mörderischen Blick zu. Dieser allein genügte, dass sich Zacharias ganz schnell weg drehte und zudem beeilte ins Klassenzimmer, und damit möglichst weit weg von der Schlange, zu kommen.
Dracos Blick blieb jedoch noch kurz unheilvoll auf ihm liegen, bevor er zurück auf Hermione sah, die noch immer mit dem Kopf nach unten, ihre Tasche fest umklammert, neben ihm lief. Sie zitterte nach wie vor und atmete zudem ein wenig hektischer. Das alles, es zeigte ihm nochmal überdeutlich, was Smiths Handlungsweise tatsächlich bei ihr angerichtet hatte, denn die Hexe war sonst niemand, der aufgrund eines einfachen Blickes so dermaßen einknickte. Sie hatte sonst immer ganz tapfer den Kopf oben gehalten und war ihren Kontrahenten, allen voran ihm selbst, mit einem unglaublichen Trotz und Widerwillen begegnet. Sie hatte sich früher durch nichts und niemanden klein kriegen lassen. Selbst Voldemort hatte sie noch getrotzt, obwohl sie vollkommen am Ende war. Jetzt aber. . .
Dafür würde er Smith noch gehörig das Maul stopfen. So viel stand für Draco fest. Für den Moment aber legte er der verstörten Löwin den Arm beruhigend um Rücken und Schulter, sodass sie ein wenig verschreckt den Kopf zu ihm drehte. Draco sah da erst, dass sie erheblich mit den Tränen kämpfte, die er mit einem warmen, aufmunternden Lächeln versuchte zu vertreiben. Kurz darauf zog er sie noch etwas mehr zu sich, dem sie sich widerstandslos ergab und so nun etwas, an seiner Seite eingekuschelt, neben ihm her lief.
Ihre rechte Hand löste sich nach und nach dann auch von ihrer Tasche und krallte sich stattdessen in den Umhang von Draco, was von einer Handvoll ihrer Mitschüler recht spitz beäugt wurde. Allen voran von Ron, der mit Lavender hinter den Beiden lief und Draco schließlich begann, mit Blicken abertausende Dolche in den Rücken zu schleudern. Seine Augen verengten sich zu Schlitzen, während seiner Kehle ein bedrohlicher Knurrlaut entwich, je stärker sich Hermione an den erklärten Todfeind drückte.
Am liebsten wäre er jetzt zu ihr vorgeprescht und hätte sie von ihm weggerissen, bevor er diesem Dämon in Menschengestalt einen Fluch nach dem anderen beibrachte. Allerdings war er schlau genug die Füße stillzuhalten, denn wenn er sich jetzt hier austobte, würde er nur selbst auf die Schnauze fliegen. Dann hätte dieses Aas tatsächlich gewonnen, denn dann wäre keiner mehr da, der ihm irgendwie im Weg stünde. So leicht würde er es dem Frettchen aber nicht machen. Er würde Malfoy dran kriegen. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber bald. Auch das Frettchen machte Fehler. Und wenn er diese machte, dann würde er da sein.
Und während Ron so seine Pläne schmiedete, sah Lavender mit pikiert gerümpfter Nase auf die beiden Schulsprecher vor sich. Auf Malfoy, der dem blöden Bücherwurm den Arm umgelegt und fest an seine Seite gezogen hatte.
Es war und blieb ihr echt ein Rätsel, was das Frettchen auf einmal an der Besserwisserin fand? Vor allem, da er sonst nie, noch weniger in der Öffentlichkeit, auch nur ansatzweise irgendwem in irgendeiner Art und Weise, mit derartigen Gesten seine Zuneigung gezeigt hatte. Der Typ war doch sonst immer so eiskalt wie der Polarkreis. Und dann auch noch zu der prüden Ziege Granger. Das wollte ihr absolut nicht in den Kopf und irgendwie. . . Irgendwie fühlte sie sich bei dem Anblick der Beiden gerade ein wenig von Neid zerfressen.
Nicht, dass sie irgendein Interesse an Malfoy hätte. Merlin bewahre sie vor derartigem. Nein, was ihr gerade ein wenig sauer aufstieß war die Tatsache, dass Ron so etwas nicht einfallen würde. Ihr einfach mal so den Arm umzulegen und vielleicht auch etwas mit ihr zu kuscheln. Zwar fand sie den Sex mit ihm toll und alles, dennoch wünschte sie sich, dass er auch anderweitig mal mehr Interesse für sie zeigte. Dass er eben mal von sich aus auf sie zukam, um einfach nur etwas mit ihr zusammen zu sein. Dass er sie vielleicht mal am Wochenende auf einen Kaffee bei Madam Puddifoots einlud. Offensichtlich aber spukte ihm die blöde Kuh trotz allem noch viel zu sehr im Kopf herum. Dass es an dem war, erkannte sie recht deutlich an seinem unheilvollen Blick und den vor Wut zu Fäusten geballten Händen.
„Ronie“, rief sie leise nach ihm und wollte beruhigend nach einer seiner Hände greifen. Allerdings fuhr er sie auf die kleinste Regung bereits sauer an. „Was?!“, fauchte er wütend, worunter sie ein wenig kleiner wurde.
„Ich dachte wir . . . ich . . . du. . .“, wusste sie nicht, was sie auf seinen wütenden Blick erwidern sollte und senkte schließlich betreten das Haupt. Ron wiederum ging erneut dazu über, Malfoy ein Loch in den Rücken zu brennen, was er dann aber nicht mehr so gut konnte, denn sie waren am Klassenzimmer angelangt. Und dort verkrümelten sich Hermione und das Frettchen mal wieder in die hinterste Reihe, wo sie selbst alles im Blick hatten, im Gegenzug aber von niemandem weiter gesehen wurden, außer man verrenkte sich den Kopf, was Ron mehr als einmal während der langatmigen Doppelstunde tat.
Lavender ihrerseits funkelte das Schulsprecherpaar auch noch kurz wütend an, bevor sie sich überlegte, wie sie der blöden Ziege richtig eins reinwürgen konnte? Und das am besten auf einem Weg, der Ron auch endlich klar machte, dass er den Bücherwurm abschreiben und gänzlich in den Wind schießen sollte. Es wäre doch gelacht, wenn ihr da nicht etwas Nettes zu allem einfiel. Ein paar hässliche Gerüchte waren schnell gestreut, zumal ohnehin schon ein paar ziemlich Prägnante im Umlauf waren. Die musste sie nur noch etwas mehr aufhübschen und aufbauschen und schon stand Granger als Schulschlampe da, die niemand mehr mit der Kneifzangen anfassen würde. Auch Ron nicht.
Von all den hinterhältigen Gedanken ihrer Mitschüler bekamen die Beiden nichts mit. Draco war indes auch weiter versucht, Hermione mit kleinen Gesten etwas Ruhe zu vermitteln. So griff er sich schließlich auch ihre rechte Hand, als sie mit dieser begann, an ihrem linken Arm herumzukratzen und so auch etwas am Stoff ihrer Bluse zerrte.
Draco verflocht dann aber gleich seine Finger mit ihren, sodass sie wieder zu ihm sah. Im Blick auch weiter etwas Gequältes. „Nicht“, gab ihr Draco da aber auch schon leise, wie auch beruhigend zu verstehen, bevor er ihr ein aufmunterndes, warmes Lächeln entgegen brachte. Hermione konnte ihn daraufhin nur stumm ansehen, fand nach einem kurzen Moment dieses warme Lächeln aber genauso stark in seinen Augen wieder.
Diese kleinen Dinge erfüllten nach und nach schließlich auch ihren Zweck und gaben ihr einen Teil ihres inneren Friedens zurück, was sie ihm mit einem zwar noch etwas matten, dafür aber umso dankbarerem Lächeln zeigte. Kurz darauf fiel ihr Blick auf ihre Hände. Auf ihre Kleine, die gleichermaßen warm, wie auch geschützt in seiner lag.
Dieser Anblick zog sie mal wieder gänzlich in ihren Bann, obwohl es im Grunde nichts Besonderes war. Ein paar Hände, die einander hielten. Trotzdem war es für sie so viel mehr. Es war eine spezielle Verbundenheit, die sie über den Sommer immer wieder mit ihm geteilt hatte, wenn sie ihn in diesem Loch besucht hatte. Diese war auch jetzt wieder da und blieb es auch über die gesamte Doppelstunde, denn Draco ließ sie, auch nachdem sie sich soweit beruhigt hatte, nicht mehr los, weshalb sie sich nicht eine einzige Notiz zu allem machen konnte, was Binns ihnen erzählte. Die machte sich Draco dafür umso eifriger, sodass das Kratzen seiner Feder, neben den Schnarchgeräuschen seiner Mitschüler, so ziemlich das einzige war, was man hörte.

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Nach dem Unterricht schnappte sich Draco Ginny und setzte diese auf Hermione an, damit sie ihr etwas Gesellschaft leistete, da er mit Blaise noch ein wenig trainieren wollte. Hermione nahm es etwas gedrückt auf, verschwand dann aber mit ihrer Freundin in ihren Turm.
Draco wiederum hatte anderes im Sinn, als zu trainieren. Blaise hätte eine extra Trainingseinheit mit Sicherheit zwar begrüßt, Draco aber brannten ganz andere Dinge unter den Nägeln, denen er nachgehen wollte. Nachgehen musste, weshalb er sich seinen Weg zur Bibliothek suchte, um dort etwas in der Verbotenen Abteilung zu stöbern, da er dummerweise im Augenblick nicht an die ganzen Bücher aus der Bibliothek des Manors herankam. Seine Pläne aber änderten sich schlagartig, als er einen ganz bestimmten Hufflepuff aus den Augenwinkeln sah. Kurz darauf verdunkelte sich sein Blick unheilvoll. Die Verbotene Abteilung war damit gänzlich vergessen. Stattdessen schlich er Smith nach, der den Blonden in keinster Weise bemerkte, bis es für ihn zu spät war.
Als er um die nächste Ecke bog, Draco direkt im Nacken, schoss die Hand der Schlange vor und packte den Hufflepuff am Genick, den er noch in der gleichen Sekunde herum riss und mit dem Rücken gegen die Steinwand drängte. Noch bevor Zacharias realisierte, was mit ihm geschah, da hatte er auch schon die Hand des Slytherin wie eine Schelle um die Kehle liegen, die Draco ihm doch etwas mehr abdrückte. Hinzu kam die Spitze seines Zauberstabs, die sich gefährlich in den Hals seines Opfers bohrte. Als Zacharias erkannte, wer ihn da im Griff hatte, quollen ihm noch zusätzlich die Augen aus den Höhlen.
„Malfoy. . .“, krächzte er in einem Anflug von Panik, was Draco mit einer stillen Genugtuung aufnahm. Zeitgleich konnte man beobachten, wie sich die hellen Augen des Blonden um eine Nuance verdunkelten und es in diesen gefährlich zu funkeln begann. Zacharias wurde es auf den Anblick dann auch schon Himmelangst. Er war so gut wie tot.
„Was . . . was willst du?“, krächzte er, erreichte damit allerdings nur, dass sich Dracos Griff verstärkte und ihm noch mehr die Luft wegblieb. „Man, lass los. . .“, würgte er. Draco dachte aber gar nicht daran. „Warum sollte ich?“, raunte er unheilvoll, während Zacharias verzweifelt versuchte, den Griff seines Gegners zu lockern. Erfolglos.
„Ich krieg keine Luft. . .“, krächzte und würgte er weiter in seiner Panik. Draco kümmerte sich nicht im Mindesten darum. „Dein Pech.“ „Bitte. Ich . . . ich. . .“, verfiel Zacharias nun wirklich in Schnappatmung und lief so auch leicht blau an.
„Hast du von Hermione abgelassen, als sie dich angefleht hat? Nein. Jetzt weißt du mal, wie das ist“, raunte Draco leise, dafür aber um so vieles bedrohlicher, als noch eine Minute zuvor. Das allein genügte schon, dass Zacharias verstärkt der kalte Angstschweiß hervortrat. Jedoch war es nicht alles, was er zu sehen und vor allem zu spüren bekam.
So beobachtete er mit wachsendem Schrecken, und mehr und mehr ungläubig, wie die Fackeln an den Wänden begannen, wild empor zu züngeln, während die Fensterscheiben, erst nur schwer erkennbar, dann aber immer stärker zu vibrieren begannen, und letztlich drohten zu zerspringen.
„‘s tut mir leid!“, brachte er auf den Anblick und die mörderischen Drohgebärden Dracos hervor. „Ich wollt sie nich. . .“ „Was wolltest du nicht?“, unterbrach Draco ihn zischend und drückte noch etwas stärker zu, sodass Smith nun wirklich die Luft wegblieb, nach der er verzweifelt schnappte, wie ein Fisch auf dem Trockenen.
„Du schäbige, kleine Kakerlake hast keine Ahnung, was du mit allem angerichtet hast. Was du ihr angetan hast.“ „Lu. . .ft“, krächzte der Hufflepuff inzwischen wirklich blau, der so auch kurz vorm Kollabieren stand, weshalb Draco ihn nun doch ruckartig losließ. Nur den Bruchteil einer Sekunde später zog Zacharias gierig die Luft ein, um sie in seine Lungen zu lassen. Nur kam in diesen für weitere Sekunden nichts an, da Draco ihm just in dem Moment die Faust mit aller Gewalt in die Nieren rammte. Noch im selben Augenblick brach Zacharias japsend in die Knie zusammen, bevor er sich vor Schmerzen auf dem Boden zu einem Ei krümmte. Die Sache mit dem Atmen wurde damit aber kaum besser.
„Scheiße“, bekam er nur gepresst heraus, bevor er mit panischer Angst zu dem Slytherin emporblickte, zu dessen Füßen er lag. Dieser funkelte ihn auch weiter unheilvoll an und deutete zudem bedrohlich mit dem Zauberstab auf das Gesicht seines Opfers.
„Aufstehen“, raunte Draco ihm kalt zu. Und das in einem Ton, der Zacharias nur zu deutlich machte, dass es noch sehr viel schmerzvoller für ihn werden würde, wenn er Draco nicht gehorchte. So quälte er sich trotz des stechenden Schmerzes in der Brustregion wieder auf die wackligen Beine, lehnte dann aber noch etwas an der Wand, da er ohne diese Stütze im Rücken nur wieder umgekippt wäre. Draco nahm es völlig gleichgültig auf, taxierte den Hufflepuff nun aber wieder verstärkt mit seinen Eisaugen, die dem Dachs scheinbar sämtliche Wärme aus dem Körper zogen.
„Jetzt sperr schön die Lauscher auf, damit das auch in deinem unterbelichteten Kleinhirn ankommt. Du hältst dich von Hermione fern. Sollte ich dich noch ein einziges Mal, auch nur 10 Meter in ihrer Nähe sehen, kannst du anfangen dir dein Grab zu schaufeln. Genauso hältst du das Maul. Wenn ich auch nur einen Floh etwas über die Narbe auf ihrem Arm husten höre, bist du fällig. Und da ist es mir scheißegal, ob der Floh diese Info von dir oder einem anderen hat. Ich habe trotz allem mehr als genug Mittel und Wege, um dir dein erbärmliches Leben zur Hölle zu machen. Und ich bin nicht der Einzige, der dazu imstande ist. Ist das angekommen?“ „Ka. . . kapiert. Maul halten und Granger fern bleiben“, brachte Zacharias rasch stammelnd hervor, während er in dem tosenden Gewittersturm der grauen Augen versank, die ihm immer mehr Eisschauer durch den Körper jagten.
Merlin, der Typ war echt nicht mehr normal, dachte er sich noch. Beinahe zeitgleich blitzte es noch stärker in Dracos Augen auf, dessen Hand ohne ein Zeichen der Vorwarnung vorschoss und sich ein zweites Mal um Smiths Kehle legte. Der schnappte Augenblicklich nach Luft und versuchte noch panisch den festen Griff des Blonden zu lösen oder zumindest zu lockern. Erfolglos.
„Mit deinen Gedanken hast du ganz Recht, also reiz mich nicht weiter. Falls doch. . .“, drückte Draco noch etwas mehr zu, um seine Drohung nochmal stärker zu verdeutlichen. Zeitgleich wurde das Flammenspiel der Fackeln immer hektischer. Immer wilder. Gleich so, als ob sie lebendig würden und drohten sich selbstständig zu machen. Zacharias kamen bei dem sich ihm bietenden Anblick beinahe die Augen raus.
„Ich schweige! Ich schweige!“, schnappte er restlos verängstigt und verlor sich damit erneut stärker in Dracos kalten Augen, in denen etwas mörderisches lag. Auf den Anblick realisierte nun auch Zacharias zur Gänze, dass der Blonde nicht der kleine Feigling und vor allem Schwächling war, für den ihn die Meisten die ganzen Jahre immer gehalten hatten. Und wenn die Dinge tatsächlich alle stimmten, die er damals zu Malfoys Verhandlung hören durfte, da. . . Nein, er würde nicht so blöd sein, sich mit dem Bezwinger von Greyback und der Lestrange anzulegen. Genauso wenig, wie er sich mit Potter anlegen würde, der ihm ja ebenfalls indirekt Schaden angedroht hatte, wenn er einen falschen Mucks von sich gab.
„Ich tu was du willst. Ich werd niemandem irgendwas sagen. Ich nehm’s mit ins Grab. Alles.“ „Wenn nicht, sorg ich persönlich dafür, dass du in dem landest!“, drohte Draco ihm noch kurz offen, bevor er wieder ruppig von Zacharias abließ, dem nun doch noch die Beine nachgaben und er zitternd an der Wand zu Boden glitt. Draco aber schenkte dem verstört wimmernden Bündel Mensch keinerlei Beachtung mehr, sondern drehte sich um, und verschwand in den nun wieder vollkommen ruhigen Gängen. Zacharias sah ihm aber noch lange getrieben nach, bevor sich sein Kreislauf nach und nach etwas beruhigte.
Merlin, die Schlange hatte ihm echt Todesangst eingejagt, was, wie er nun erst merkte, auch noch anderweitig nicht ganz spurlos an seinem Körper vorübergegangen war, denn es war nicht nur der blanke, kalte Schweiß, der ihm am Körper hinab rann.

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Als Ginny mit Hermione auf dem Weg in Richtung Südturm war, begegneten sie Stephen, der direkt auf Hermione zukam. Der schwante auf den Anblick des Ravenclaws nichts Gutes. Und das wurde sogar noch etwas schlimmer, als er ihr ein breites Lächeln zuwarf.
„Hermione, hallo. Wie geht’s dir?“ „Gut. Warum fragst du?“, entgegnete sie ihm mit leicht abwehrender Haltung, was Ginny ein wenig verwundert zur Kenntnis nahm. „Na ja, ich hab dich die letzten Tage irgendwie gar nicht in der Großen Halle oder sonst im Schloss gesehen“, erklärte er. „Könnte daran liegen, dass ich mit Grippe im Bett gelegen hab“, entgegnete sie ihm. Stephen zog daraufhin ein wenig verwirrt die Augenbrauen kraus.
„Du warst doch aber gar nicht im Krankenflügel.“ „Nein. Mir war mein eigenes Bett lieber.“ „Ach so. Verstehe.“ „Wolltest du irgendwas?“, stellte Hermione die eigentliche Frage, um endlich das leidige Gespräch mit dem Ravenclaw zu beenden. Sie konnte selbst nicht sagen warum, aber irgendwie wurde ihr der Junge von Mal zu Mal unsympathischer, aber irgendwie auch unheimlicher.
Sie fragte sich auch, woher er wusste, dass sie nicht im Krankenflügel war? Vermutlich hatte er dort nachgesehen, und genau das bereitete ihr ein wenig Unbehagen. Dass er ihr, trotz ihrer mehrfach recht deutlichen Ansagen, auch weiter nachstellte, musste man schon fast sagen, denn sie hatte gerade die letzte Zeit, mehr als einmal seinen Blick auf sich ruhen gespürt.
„Ich wollte dich nochmal wegen der Feier fragen, ob du es dir vielleicht anders überlegt hast und mich jetzt doch gerne begleiten würdest? Ich würde mich wirklich sehr freuen“, lächelte er sein Zahnpastalächeln, während Hermione innerlich aufstöhnte. Merlin, wie deutlich musste sie denn noch werden, bis er endlich begriff, dass sie so viel Interesse an ihm hatte, wie an Drachenpocken? Sie könnte es ihm jetzt zwar genau sagen, aber das wäre gemein, da er ja im Grunde nichts Schlechtes zu ihr gesagt oder sich sonst wie falsch verhalten hätte. Er nervte sie halt nur. Und dafür, dass er ihr ein wenig unheimlich wurde, konnte er ja auch nichts.
„Tut mir leid, Stephen, aber meine Antwort ist nach wie vor Nein. Warum fragst du nicht ein anderes Mädchen? Ich bin mir sicher, es würden sich viele darüber freuen und gerne deine Begleitung sein. Ich kann und möchte das aber nicht sein. Tut mir leid“, meinte sie, und hoffte, dass es endlich bei ihm angekommen war. Seinem Gesichtsausdruck nach offensichtlich nicht, denn um seine Mundwinkel zuckte es kurz verräterisch. Sein Lächeln verschwand dann auch und machte einem, auf den ersten Blick, enttäuschtem Eindruck Platz. Auf Hermione wirkte die scheinbar traurige Mimik, die nun seine Züge zierte, kalt und befremdlich. Schon irgendwie ein wenig bedrohlich, was noch etwas mehr wurde, als er weiter sprach.
„Das ist sehr schade, aber ich dachte mir, ich frag dich einfach nochmal. Ich schätze mal, dein Wunschkandidat hat dich inzwischen nun auch gefragt?“, warf er eine Mutmaßung in den Raum und taxierte Hermione während er sprach ziemlich genau, die sich unter seinem Blick jedoch immer unbehaglicher fühlte. Ginny sah es. Auch, dass ihrer Freundin dieses Gespräch immer unangenehmer wurde, weshalb sie Hermione kurzerhand die Antwort abnahm.
„Sicher. Schon lange.“ „Tatsächlich?“, hakte Stephen scheinbar überrascht nach und legte seinen Blick wieder etwas durchdringender auf Hermione, die am liebsten geflüchtet wäre. Ginny indes plapperte weiter und schmückte ihre kleine Lüge etwas aus.
„Was denkst du denn? Hermione hat nur nichts weiter gesagt, weil es niemanden etwas angeht. Ein Nein auf deine Frage, sollte schließlich genug sein“, funkelte Ginny ihn ein wenig säuerlich an. Stephen ließ sich davon aber nicht beeindrucken und betrachtete Hermione auch weiter eingehend.
„Und wer ist nun der Glückliche?“ „Das geht dich nichts an“, meldete sich Ginny wieder. Und das nun leicht bissig. „Doch nicht etwa Malfoy oder eine der anderen Schlangen?“, überging Stephen Ginny. Hermione auch weiter fest im Blick, die unbewusst einen kleinen Schritt zurück machte, um mehr Distanz zwischen sich und den Ravenclaw zu bringen. Diesen Raum nutzte Ginny dann gleich voll für sich aus und bezog somit Stellung direkt vor ihrer Freundin.
„Hast du gerade was nicht mitgekriegt? Es geht dich nichts an.“ „Man wird doch fragen dürfen? Oder warum machst du so ein Geheimnis daraus?“, sah er über Ginny hinweg wieder zu Hermione, die keine Ahnung hatte, was sie zu dem Gespräch beisteuern sollte. Musste sie auch nicht, da Stephen gleich weiter sprach.
„Weißt du, ich denke ja eher, dich hat außer mir niemand gefragt und du willst es jetzt nur nicht zugeben, weil es dir peinlich ist, dass dich sonst keiner auf die Feier begleiten will“, mutmaßte Stephen und legte den Kopf etwas zur Seite, während Hermione ein wenig auf seine Worte zuckte, die er sich damit bestätigt sah.
„Ich finde, das ist ganz schön mies von dir, weißt du das? Andere, die sich ernsthaft für dich interessieren so vor den Kopf zu stoßen, nur weil dir vielleicht die Nase oder sonst was nicht passt. Wenn du. . .“ „Jetzt komm mal wieder auf den Teppich!“, unterbrach Ginny ihn rüde, böse funkelnd. „Hermione hat dir ja wohl mehr als deutlich gesagt, dass sie nicht mit dir auf die Feier will. Weder jetzt noch in Zukunft. Wenn dir das nicht passt, ist das dein Pech. Sie hat keinen Grund sich in irgendeiner Form für ihre Entscheidung zu rechtfertigen, vor allem da es mir gänzlich neu wäre, dass du in irgendeiner Art und Weise zu Hermiones festem Freundeskreis zählst. Wenn du uns also entschuldigst?“, frotzelte Ginny, schnappte sich Hermione und stolzierte hoch erhobenen Hauptes an dem Ravenclaw vorbei, der den Beiden mit leicht dunklem Blick folgte. Auf den Lippen ein selbstsicheres Grinsen.
„Ich krieg dich schon noch“, murmelte er für sich und ging seiner Wege.

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