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Fanfiction

Severus Snape - Die Rache der Malfoys - 5. Kapitel

von marie29

Teddy - der Schmerz in Severus Brust tobte so heftig, dass er glaubte, sein Herz müsse in tausend Stücke zerspringen. Remus einziges Kind, der Junge, der ihm selbst ebenso sehr Sohn war wie Albus - tot! Und er kniete vor seinem Mörder, unfähig den Zauberstab, der nur einen Meter von ihm entfernt auf Malfoys Schoß lag zu ergreifen und diese Bestie ein für allemal zu vernichten. Nicht einen Finger konnte er rühren ohne Malfoys Erlaubnis. Tränen der Wut, der Trauer, des Hasses rannen über seine Wangen und verschleierten den Blick auf das entspannte so friedlich wirkende Antlitz des schlafenden Mannes vor ihm. So stark tobten die Gefühle in ihm, dass er den scharfen Schmerz, den die Zähne der Ratten in seiner blutenden Hand verursachten, kaum bemerkte.
Der Kater jedoch, oben auf dem Regal, schaute voller Entsetzen auf die Wunden, die die kleinen Nager in Severus Fleisch rissen. Den Blick starr auf Malfoys geschlossene Augen gerichtet, glitt er lautlos zu Boden, entschlossen, die widerlichen Biester zu vertreiben. Seine bloße Anwesenheit genügte, um die feigen Nager zu verscheuchen, doch das Blut floss unaufhaltsam weiter. Ein Blick auf das tränennasse Gesicht der gequälten Kreatur vertrieb seine letzten Zweifel. Er presste beide Vorderpfoten auf die größten der grässlichen Wunden und leckte das herabtropfende Blut widerwillig auf.
Minutenlang verharrte er so, die grauen Augen auf die gezwungenermaßen starr nach vorn blickenden schwarzen gerichtet, deren Ausdruck tiefer Hoffnungslosigkeit ihn erschaudern ließ. War es nicht genau das, was er sich all die Jahre gewünscht hatte? Diesen Mann, nach dessen Liebe er sich damals so sehr verzehrt hatte und der ihn einfach vergessen hatte, leiden zu sehen. Weshalb jetzt dieser Zwiespalt, der sehnliche Wunsch, ungeschehen zu machen, was doch in jahrelanger mühevoller Planung nach seinen eigenen und der Mutter Wünschen, endlich Wirklichkeit zu werden versprach? Warum hasste er die Gestalt dort im Sessel mehr als ... Severus? Welch eigenartiges Gefühl, diesen Namen auch nur zu denken!
Ein genießerisches Seufzen riss den Kater aus seinen verworrenen Gedanken. Gerade noch rechtzeitig gelang es ihm, hinter dem Sessel Deckung zu suchen, bevor Lucius die Augen aufschlug. "Oh, wie unhöflich von mir, einfach einzuschlafen! Wo du doch sehnlichst auf meine detaillierte Schilderung all der Geschehnisse wartest, die dich hierher verschlagen haben, nicht wahr?" Nichts anderes blieb, als heftig zu nicken. "Ach herrje, was ist denn mit deiner Hand geschehen? Zeig her!" Wie von unsichtbaren Fäden gezogen, streckte sie sich Lucius entgegen. Enttäuscht betrachtete der die relativ harmlosen Verletzungen.
"Mir scheint, ich habe euch zu gut gefüttert, meine Kleinen oder schmeckst du ihnen etwa nicht?" Seine Fingernägel bohrten sich in die Wunden, so dass sie wieder zu bluten begannen. "Mit Rattenbissen ist nicht zu spaßen. Sicher weißt du, welch schreckliche Krankheiten sie übertragen. Und wir wollen doch, dass du gesund bleibst, mein Freund oder?" Severus Gesicht schwenkte so lange auf und ab, bis Lucius mit einem boshaften Kichern sagte: "Schon gut, ich hab’s verstanden. Wir werden deine Finger säubern müssen, damit sie sich nicht entzünden." Ein Nicken, so heftig, dass Severus ganzer Körper bebte.
Die Schüssel mit glasklarer Flüssigkeit, die auf einem Tablett vor Severus schwebte, verströmte einen ätzend scharfen Geruch. "Eine wunderbare Erfindung der Muggel, von Draco etwas verfeinert, um Blutungen zu stillen. Worauf wartest du, leg die Hand hinein und lass mich wissen, was du dabei fühlst!" Lucius Befehl beraubte Severus der Möglichkeit, den grauenvollen Schmerz stumm zu ertragen. Er musste schreien, als die Säure wie flüssiges Feuer in seine offenen Wunden drang, musste sich vor unerträglicher Qual krümmen, winselnd zusammensinken, um Gnade flehen und dabei beständig in Malfoys Augen blicken, der diesen Anblick in vollen Zügen genoss. Erst als die Ohnmacht nach seinem Opfer griff, beendete er dessen Qual mit einem lautlosen Zauber.
"Was fühlst du jetzt?" Eine Woge der Erleichterung durchflutete Severus, als die Schmerzen abrupt endeten. Seine Hand war vollkommen unversehrt. "Nun?" Malfoys lauernder Blick duldete keine Lüge. "Dankbarkeit!" Triumph blitzte in den eisigen grauen Augen auf, als er den Sessel näher an Severus heranschweben ließ und lächelnd die letzten Tränenspuren von dessen Gesicht wischte. "Beweise es!"
Der Abscheu war deutlich in Severus Augen zu erkennen, als sein Körper sich ganz nah zu Lucius hinstreckte, sein Mund die knochigen Hände küsste und sich dann langsam dessen Schoß näherte. Die ungeheure Erregung, die Lucius bei dieser Demütigung empfand, zeichnete sich deutlich unter seiner Hose ab. "Sanft und zärtlich, sonst wird deine Tochter es büßen." Severus Finger streichelten sacht über die Schwellung, bevor sie die Knöpfe öffneten und Malfoys riesiges hartes Glied befreiten.
Niemals zuvor hatte Severus einen heftigeren Ekel verspürt, als in dem Augenblick, in dem Malfoys Geruch in seine Nase stieg und seine eigene Zunge die weiße Flüssigkeit, die bereits aus der Spitze des gewaltigen Penis drang aufschleckte, als hätte sie nie etwas Köstlicheres geschmeckt. "Tiefer!" Mit brutaler Gewalt presste Lucius seinen Kopf hinab und schob sein Glied zur Gänze in Severus Schlund. Der Würgereiz war so heftig, dass es unmöglich schien, ihn zu unterdrücken, doch Malfoys Fluch beherrschte seinen Körper vollkommen. Gerade als er sicher war zu ersticken, ergoss sich die warme, schleimige Substanz in seinen Rachen, Malfoys Körper erzitterte und der Druck in seinem Mund ließ nach.
"Vergiss nicht zu schlucken!" Ein wohliges Stöhnen begleitete Lucius Worte. Er schob Severus von sich, weidete sich an dem Hass in dessen Augen und legte erneut die Stiefel auf seine Schultern. "Annehmbar! Jedoch miserabel verglichen mit den weichen Lippen eines unschuldigen Mädchens. Übrigens, morgen ist es soweit! Freust du dich?" Die Panik in Severus nickendem Gesicht entlockte ihm ein mildes Lächeln. "Angst?", fragte er mit schmeichlerischer, einfühlsamer Stimme.
"So schlimm wird’s schon nicht werden. Du weißt ja jetzt, was auf deine Tochter zukommt. Du wirst sie quälen! Grausamer als ich es je könnte! Wenn du deine Sache gut machst, werde ich sie von den Schmerzen erlösen und vor lauter Dankbarkeit wird sie mich mit Freuden so beglücken wie ich es liebe. Was sie zu tun hat, hat Draco sie bereits gelehrt. Das Ganze werden wir sooft wiederholen, bis es mir zu langweilig wird. Also streng dich an, denn dann wird sie sterben."
Er genoss die Wirkung seiner Worte, bevor er weiter sprach. "So und jetzt werde ich deine Neugier befriedigen." Seine Geschichte ähnelte der Maries hunderte Meilen entfernt.

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"Die Jahre in Askaban vermochten Lucius Geist nicht zu brechen, denn es gab ein Gefühl, an das er sich mit aller Macht klammerte - Hass. In seinen Augen war Severus der Alleinschuldige an seinem Elend. Draco und Narzissa bestärkten ihn in diesem Glauben. Gemeinsam sannen sie auf Rache. Lange Jahre verstrichen, bis Draco einen Weg fand, die Wirkung des Vielsafttrankes über den Tod hinaus zu verlängern und dadurch die Kontrolleure des Ministeriums zu überlisten. Er verwendete für den Trank Lucius und Narzissas Blut. Träufelte ihn mit Hilfe eines Muggelgerätes direkt in beider Venen. Die Wirkung kann nur durch die Umkehrung dieses Vorgangs aufgehoben werden.
Erst als die Trauerfeier vorbei war, der Verkauf Malfoy Manors abgeschlossen und beide sicher und unerkannt in Russland ein neues Heim gefunden hatten, verwandelte Draco ihn zurück. Das Gift, das Narzissa, Tage nach dem letzten Besuch, schluckte, wurde zu spät entdeckt, doch niemand bezweifelte nach Ablauf einer Woche, dass tatsächlich Lucius gestorben war. Der Minister selbst bestand darauf, die Leiche zu sehen, in Begleitung der fähigsten Auroren."
Harry nickte schockiert. "Ich war selbst dabei. Es gab keinen Zweifel." "Nein, nie zuvor war Muggeltechnik derart mit Magie gemischt worden." Marie griff nach einem Becher Wasser. Bar jeden Gefühls war ihr Gesicht, als sie weitersprach. "Ihr Aufenthalt in Russland diente nur einem Zweck. Den Plan, der schon lange in Dracos Kopf existierte, zu perfektionieren. Keine schwache Stelle durfte es geben. Lucius erfuhr nichts von Dracos Vorbereitungen, niemand außer Draco kennt alle Einzelheiten. Lucius Aufgabe ist einfach: Foltern, und nichts genießt er mehr! Zum Üben beschaffte ihm Draco junge Mädchen! Wie und woher hat Lucius nie interessiert. Was er ihnen antat, wollt ihr bestimmt nicht wissen."
Maries leere Augen glitten ungerührt über die entsetzten Gesichter. Nach einem erneuten Schluck Wasser fuhr sie so sachlich fort, als unterrichte sie eine Schulklasse. "Lucius geht es nur um die Befriedigung seiner sadistischen sexuellen Gelüste, wenn er damit gleichzeitig Severus zu Grunde richten kann, umso besser. Der eigentliche Drahtzieher ist Draco. Das Haus und die Schutzzauber kennt nur er allein. Einzig in die Beschaffenheit der Fesseln, die Severus Flucht verhindern sollen, weihte er Lucius ein. Gezwungenermaßen. Alle Zauber, die Lucius anwendete, um Draco sein Können zu beweisen, hatten nur zur Folge, dass sie immer tiefer ins Fleisch des Mädchens schnitten, an dem er dessen Erfindung testete. Kein Fluch der Welt kann sie lösen, nur eine magische Klinge vermag sie zu durchtrennen, denn auch sie sind ein Produkt aus Muggeltechnik und Magie. Das ist das einzige Geheimnis, das mir Lucius Haar offenbarte und das reicht nicht, um sie zu finden."


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